The following takes place between 8:47 AM and 10:46 AM.
"...I'm SuperSport United Trainer Massai Uno. And this... is the longest day of my life.”
8:47 AM: Wake up in the morning feeling like P Diddy. Put my glasses on, I’m out… Ehhh Moment mal! Wieviel Uhr ist es eigentlich? 8:47 Uhr? Oh Scheiße. Schon wieder verschlafen. Kann doch nicht wahr sein. Wofür hat man denn eine Freundin, die einen jeden Morgen weckt? Ah... was ist das? Ein handgeschriebenes, rosa Post-it auf der Anrichte? „Aufwachen, Schatz!“ steht drauf. Frauen… Na ja, was soll’s! Kurze SMS an den Co-Trainer „Sorry, hab verschlafen. Mach du das Training erstmal“ Jetzt erstmal ein kurzes Frühstück, dafür muss die Zeit reichen. Zu spät bin ich ja so oder so. Kaffee, mein allmorgendliches, erquickendes Lebenselixier. Wie? Da klebt ja schon wieder ein Post-it. Dieses Mal auf der Kaffeemaschine. „Kaffee ist Alle!“ Das darf doch nicht wahr sein. Ah! Eine SMS. Vom Co-Trainer. „Schon wieder? Beeil dich aber. Präsi schaut heute mal zu.“ Ausgerechnet heute ist er mal nicht zum Golfen oder zum Frühschoppen. Na toll, dann muss Frühstück heut halt mal ausfallen. Ab ins Auto…
… Ach was soll denn das schon wieder? Wo ist mein A6? Und warum klebt auf dem Corsa Baujahr 1993 ein rosa Post-it? „Schatz, ich hab den A6 genommen“. Ach nee. Was ist eigentlich mit der los? Hab ich ihren Geburtstag vergessen? Valentinstag? Keine Ahnung, ich glaube, da muss ich mal ein Wörtchen mit ihr reden. Morgen oder so…“
9:47 AM: Angekommen. Selten so lange für 15 km gebraucht. Erstmal war der Tank fast leer. Das einzig
Verwunderliche daran war ja nur, dass kein rosa Post-it auf dem Tankverschluss war. Dann sind nach Kilometer Sieben nacheinander Gänge 4 und 3 kaputt gegangen. Na toll. Natürlich war kein Parkplatz mehr auf dem SSU-Vereinsgelände mehr frei. Warum gibt es für mich keine Parkplatzreservierung, aber für meinen Co-Trainer schon? Direkt neben dem Parkplatz von El Presidente? Na ja, egal. Halt ins Parkhaus um die Ecke gefahren und für 10 Rand ein Ticket geholt. Keine Ahnung wie viel Geld das ist, aber das ist auf jeden Fall ne Menge Bier.
Also rauf auf den Platz. Mal den Spielern zeigen, wer der wirkliche Star hier ist. „Ah da sind Sie ja, Herr Uno“ Oh nein, diese Stimme kenn ich nur zu gut. „Guten Morgen, Herr Präsident. Auch mal wieder beim Training zuschauen?“ „Was soll das heißen?“ „Nix, ich meine ja nur.“ „Was?“ „Ähm ja, nix eben. Gut, dass Sie sich auch mal wieder um die sportlichen Belange von SSU kümmern.“ „Aha?“ „Ja, Fußball ist doch ne Ecke komplizierter als Golf oder BWL“ „Soso, trainieren Sie mal lieber unsere Spieler. Und denken Sie an ihre Vorbildfunktion. Sie wissen ja, dass Herbie in solchen Belangen nicht nur eine Integrationsfigur für die Spieler…“ Scheiße, ich konnte ja einfach nicht den Mund halten. Jetzt kommt wieder der Herbie-Vergleich. Logisch, dass ich da nicht bestehen kann. Na toll. Oh, er redet ja immer noch weiter… „… und genau deswegen will ich Sie nach dem Training zum persönlichen Gespräch im Büro bei mir sehen. Also bis dann.“ Das gibt sicherlich eine Standpredigt… Der Tag ist eh schon gelaufen…
„Gegneranalyse“ heißt das Zauberwort der Woche. Von Strategie im Felde hat Leutnant Ferris B. schon von Berufs wegen genug Erfahrung. Aber was hilft die beste Strategie, wenn einem die Schwächen des Gegners nicht ausreichend bekannt sind, um sie gnadenlos ausnutzen zu können? Das wird Ferris B. ändern.
Observation #1 -Ex-Meister Yves Eigenrauch und seine Glühwürmchen
Der zuletzt sichtlich zerstreute Herr Eigenrauch entpuppt sich direkt als harter Brocken. Wie um Himmels Willen soll man einen Verwirrten observieren und analysieren, der es noch nicht einmal auf die Kette kriegt, wo oder gegen wen er demnächst spielen muss? Na? Genau! Da wo sich selbst die seltsamsten Menschen von ihrer ursprünglichsten Seite zeigen – im Nagelstudio 10! Aus tarnungstechnischen Gründen dürfen wir hier leider nicht darlegen, wie die angeheuerte
Prostit… Geheimdetektivin aussieht, nachher ist Yves Eigenrauch noch vorbereitet (obwohl davon eher nicht auszugehen ist ob des gegenwärtigen Zustands von Y.E.).
Observation #2 – Krähe Crow und seine Schwalbenschwänze
Im Gegensatz zu Yves Eigenrauch läßt sich Crow nur selten in der Öffentlichkeit blicken, von sittenwidrigen Fehltritten nicht die geringste Spur. Mist. Das erfordert eine andere Herangehensweise: Dass die Moroka Swallows in der letzten Saison nicht gerade unerfolgreich abschnitten, kann nur – und da ist sich Ferris B. sicher – an der auffällig hohen Anzahl an Frei- und Strafstößen der Swallows liegen. Die machen halt ihrem Namen alle Ehre! Grund genug, um die City Sharks vor der nächsten Partie in ein zweitägiges „Schwalbentrainingslager“ nach Kapstadt zu schicken. Kenne Deinen Feind!
Es ist immer schwierig und eine Herausforderung gegen die cleveren Boys aus der Universität vom Witwatersrand in Johennesburg zu spielen. Das Engagement der Spieler von Bidvest Wits ist hoch und die Kaizer Chiefs bekamen das auch klar zu spüren. Meine Spieler versuchten zwar anfänglich dem unbändigen Sturmlauf etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen und das Spiel zu beruhigen, was
leider nur bis zum ersten Gegentor in der Mitte der ersten Halbzeit gelang, dann war der Widerstand gebrochen und das Tore schiessen nahm seinen Lauf. Natürlich musste ich die etwas enttäuschten Spieler mental wieder aufbauen und schauen, dass sie nun ihrerseits wieder an ihre Möglichkeiten glaubten und gegen die Platinum Stars das Heft in die Hand nahmen und eine klare Reaktion zeigten.
Urgestein Yves Eigenrauch ist doch ziemlich verwirrt ob der vielen neuen Gesichter in der Castle Premiership. Lange Jahre war die Liga ein Hafen der Ruhe und Beschaulichkeit, jeder kannte jeden und alles lief seinen gewohnten Gang. Aber nun scheint der ganze südafrikanische Fussball in Aufruhr geraten zu sein, alles ändert sich, Trainer, Vereine, Namen...das ist zuviel für Eigenrauch, der sich auf seine alten Tage nur
schwer auf die Neuerungen einstellen kann. "Ich weiss auch nicht wo wir spielen müssen, oder gegen wen...Ferris, Fenris, Omi...Ernie und Bert...Carara cubes...Kickvest Bits...die Axt im Walde Jones...Hiiiiiilfe!" schreit der Dynamos Coach auf der heutigen Pressekonferenz. Da hilft nur noch die einzige Konstante, die immer hilft wenn´s nicht mehr geht: das Nagelstudio. Aber da muss man auch erstmal bis in die 2.Liga...hmmm...!
Trotz des ersten Saisonsieges (3:0 gegen die City Sharks) sitzen die Carara Kicks weiter am Tabellenende der Castle Premiership fest.
Und das nur wenige Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft; eine Zeit die man bei den Kicks nutzen wollte um Werbung in eigener Sache zu machen und neue Sponsoren zu gewinnen.
Zwar ist die Truppe um cube mit einem Finanzdienstleister als Hauptsponsor finanziell ziemlich auf Rosen gebetet aber mit den Erfolgen der letzten Jahre und der Teilnahme an der CAF Champions Leauge wachsen die Ausgaben.
Dieser Entwicklung sieht der Coach zur
Zeit einigermaßen gelassen entgegen - die inzwischen nicht mehr zu leugnende Auswärtsschwäche macht ihm mehr sorgen:
"Wir haben weder in der Liga noch in der Champions Leauge auswärts etwas zählbares mitgenommen, ja noch nicht einmal ein Tor erzielt, eine solche Entwicklung ist bedenklich. Selbst in den Testspielen zur Saisonvorbereitung gelang jenseits unseres eigenen Stadions nichts. Das kann und darf nicht so bleiben!"
Die nächste Chance etwas daran zu ändern haben die Kicks am Freitag - dann gastieren sie bei SuperSport United FC.
„Da habe ich mir wohl ein Eigentor geschossen. Ich übernehme die volle Verantwortung für den Fehlstart meiner Mannschaft!“ entschuldigte sich Ferris B. gestern bei Verein und Fans. Seine „ausgeklügelte“ Verwirrtaktik ist mächtig nach hinten losgegangen, hatte er doch zusätzlich zum Einheits-Haarschnitt auch noch die super Idee, seinen Torwart im Trikot eines Feldspielers und ohne Handschuhe auflaufen zu lassen, um die Manning Rangers vollkommen zu irritieren. Das führte leider dazu, dass dem Torhüter, CSSDST-Gewinner Menderes Jackson, nahezu jeder Schuß aufs Tor durch die „Lappen“ ging. Das war wohl nix!
Zum zweiten Spiel gegen den
Meister musste sich Ferris B. schnell etwas neues einfallen lassen. Dem Torwart hatte er ein paar XXL-Handschuhe samt Harz-Klebeflächen angezogen und er verpasste jedem zweiten Spieler eine andersfarbige Ed Hardy-Mütze, um seine Leute wenigstens ansatzweise unterscheiden zu können. Zuvor hatte der Verein hierfür eine Sondergenehmigung per Eilantrag bei der FIFA einholen wollen, welche zwar nie gekommen ist, aber gestört hatte es dann doch niemanden. Zumindest haben die Bloemfontain Young Tigers bis heute keinen Einspruch erhoben. Die hatten sich glücklicherweise mit der kleinen „Spende“ über 3 Kisten Alkoholfreies zufrieden gegeben. Wer sowas trinkt, ist selber schuld!
Natürlich waren die Fans, die Geschäftsführung und auch ich über das Abschneiden der Mannschaft der Kaizer Chiefs in der letzten Saison enttäuscht. Vor allem wunderte man sich, dass es der Mannschaft gegen Schluss nicht mehr gelang, sich von überraschenden Rückschlagen zu erholen, sondern, dass sie sich eigentlich ins Mittelmass zurückfallen liess. Wiederum keine internationalen Möglichkeiten, kein internationaler Startplatz Das führte erwartungsgemäss zum einem
Mitgliederschwund, zu einer Abwanderung zu andern Klubs. Eine sehr betrübliche Angelegenheit. Nur die ganz treuen Anhänger sind geblieben. Das macht natürlich die Situation für die neue Saison nicht gerade einfacher. Im Moment steht der Trainer noch nicht zur Diskussion.
Das Eröffnungsspiel gegen die African Wanderers ging verloren, was sich natürlich nicht gerade motivierend auswirkte. Zum grossen Glück konnte die Begegnung gegen die Golden Arrows gewonnen und die ersten Punkte eingefahren werden.
Schlusslicht nach den ersten beiden Spielen der Saison, 0:4 Tore. Man müsste annehmen die Stimmung bei Carara Kicks ist auf dem Nullpunkt - das Gegenteil ist der Fall:
Trainer cube ließ Montag & Dienstag ausschließlich mit dem Ball trainieren, der Spaß stand im Vordergrund es wurde gegröllt und gelacht. Erklärungsversuche...
"Wir lassen uns nicht verrückt machen, so cube, sicher der Saisonstart hätte besser verlaufen können aber was ist denn schon passiert? Wir haben zwei Auswärtsspiele verloren. Einmal beim
amtierenden Meister und dann gegen einen unglaublich zweikampf- und spielstarken Aufsteiger. Wir haben es letzte Saison selbst bewiesen wir schwer es ist im Stadion eines hochmotivierten Liganeulings zu gewinnen. Außerdem ist uns der Start in die Champions Leauge sehr gut gelungen. Wir werden die Punkte auch in der Liga in den nächsten Spielen einfahren - es gibt keinen Grund in Panik zu verfallen!"
Das erste Heimspiel gegen die City Sharks am Freitag ist bereits heute ausverkauft - auch die Fans der Kicks scheinen nicht verunsichtert über den Sturz auf den letzten Platz zu sein!
Nachdem nun zwei Startrainer, Hoffnungsträger oder soll man sagen Sternschnuppen am südafrikanischen Fussballhimmel, die Castle Premiership in Richtung sportliches Mittelmaß verlassen haben, hagelt es nun aus diversen Ecken Treuebekenntnisse zu Südafrikas 1. Liga. Sowohl die weisse Massai Uno, als auch der kürzlich wieder aufgetauchte Pepeke Lumumba sprechen sich deutlich für unsere Liga aus. "Also mich brauchen sie da nicht fragen..." meckert Yves Eigenrauch, "ich bin hier geboren und ausgewachsen, wat soll also die Frage nach
meinem Verbleib?!?" Sichtlich angepisst rauscht er in Richtung Trainingsplatz. "Wir haben wichtige Spiele vor uns, da kann ich mich nicht mit so nem Scheiss beschäftigen, was glauben sie denn was das hier ist? Ein Nagelstudio..? Da sind sie aber schief gewickelt!" brüllt der Cheftrainer über seine Schulter hinweg in Richtung der Reporter. So kennt man den Coach, immer ein offenes Ohr und ein ruhiges Wort für die Presse. Am kommenden ZAT geht´s gegen Bloemfontein und die Carara Kicks, die beiden besten Teams der abgelaufenen Spielzeit.
Die Castle Premiership bekommt ein neues Gesicht. So viele gehen und kommen! Als einer der Alten will sich Pepeke Lumumba nun wieder mal zu Wort melden. Nicht nur weil er der Nostalgie über eifern vermag, sondern weil auch für eine erfolgreiche Saison Bonus-TK unbedingt notwendig ist. Die Bosse der G-Arrows waren mit dem 11. Platz aus der letzten Saison gar nicht zufrieden und setzten ihm die Waffe auf die Brust. „Entweder Du legst die Finger wieder auf die Tasten oder wir stecken Dir nen Strohhalm in den Allerwertesten,“ übergab ein sehr zwielichtig wirkender „neuer“ Assistent des Präsidiums die Nachricht. Die Nachricht gleich erhalten, begab sich Lumumba an den Schreibtisch
produzierte eben diese Sätze. Aber nun zu den Gegangenen und Kommenden. Schade das Mandelator nicht mehr in Südafrika ist!...würde man fast schreiben, doch ist die Realität doch eine andere. Wer sich nicht ein Leben lang für die Castle Premiership bekennt, ist auch kein echter Copatador. Heulend verließ er das Land, dieses Weichei („Bääääähh, ich wollte aber Meister werden“). Und schlimmer kann seine Nachfolge nicht sein. Mit einem Alergiker musste uns dieser Ex-Hundezähmer bestrafen, obwohl dieser sich gut eingegliedert hat (s. Ergebnistabelle). Warten wir ab, wer noch kommt und geht. Echte Copatadores spielen jedenfalls in der Castle Premiership.
Ein Kommen und Gehen in Südafrika, schlimmer als im Nagelstudio bei First Lady Claudelle. Erst verschwindet der vom harten, Kräfte zehrenden Meisterschaftskampf gezeichnete Mandelator und dann nimmt auch noch Trainer „Keule“ Jähnig einen Missionsauftrag an und verschwindet in Richtung Elfenbeinküste. Und ward nie wieder gesehen. Ist als Nächster nun Massai Uno an der Reihe?
Die Gerüchteküche brodelt. Nach einem miserablen Saisonstart (Platz 15) und einem stets überforderten Trainer (Meisterschaft als Saisonziel) sieht sich das Präsidium von SSU offenbar gefordert und sucht schon nach etwaigen Nachfolgern. Sambia-Präsident Horst Meier und Trainer-Urgestein Herbstar sind potenzielle
Kandidaten des glücklosen Massais. Das Prekäre daran: Herbstar ist der Vorgänger von Uno! Es steht offenbar nicht gut um den weißen Massai. Der Abstieg vor vier Saisons wird dem Trainer immer noch angekreidet. Obwohl, ja obwohl Gerd Müller sei Dank, dies nirgendwo in den Datenbanken hinterlegt ist.
Was sagt Massai Uno eigentlich dazu? „Ganz ehrlich, ich weiß nicht, wer auf so eine dermaßen bescheuerte Idee gekommen ist. Und welche hirnlose Tippse darüber überhaupt einen Artikel schreibt. Schreibt doch lieber über Vulkanausbrüche, Ölkatastrophen, Floskelgeneratoren oder den Clooney in der Mvela. Aber das hier? Da fehlen einem echt die Worte!“, so der Trainer von SSU…
Die Saison ist gerade einmal 2 Spieltage alt und schon zeigen die African Wanderers wohin diesmal die Reise gehen wird.
Mit zwei knappen Siegen gegen die Kaizer Chiefs und die Free State Stars legte man den Grundstein für die Tabellenführung. Die Tigers aus Bloemfontain liessen es sehr gemässigt angehen und spielten jeweils ein 3:0, so dass gleich ein ausgeglichene Bilanz zu Buche steht.
International musste man dagegen gleich einiges an Federn lassen und verlor beide Spiele mit 4:5 und 0:6.
"Da waren beide Teams sehr motiviert uns zu schlagen - aber wir haben noch ein paar Spiel vor uns, so dass alles noch drin sein sollte" so der lapidare Kommentar von Coach Taler
Kein schlechter Auftakt für die Arcadia Schäferhundis und ihren neuen Trainer Vinnie se Axt Jones: Im 1. Heimspiel gelang mit dem 1:0 gegen die Männer mit den Scherenhänden von Bidvest Vits.
Das lässt auf mehr hoffen im weiteren Saisonverlauf, auch wenn es nach Algerien-Ausleihe Vinnie Jones geht:
"Durchaus recht vielversprechend! Die Jungs haben diese Woche im Training gerzeigt, daß sie willens sind, mein Trainingspensum mitzugehen. Ich bin zuversichtlich, daß wir die disziplinarischen Probleme der Vorjahre in den Griff bekommen können. Das Team macht mir Mut, und auch die Stimmen aus dem Umfeld geben mir recht für meinen Kurs. So wird´s was!"
Wer genau hingehört hat, konnte vielleicht den gequälten Aufschrei der Spieler hören, als der von der örtlichen Kaserne ausgeliehene "Hairstylist" in die Kabine kam, um das alljährliche von Leutnant Ferris B. verordnete Neue-Saison-Neue-Frisur-Ritual zu zelebrieren. Die Begeisterung darüber hält sich eher in Grenzen, aber der Trainer hält schon sein Jahren an dem abergläubischen "Haarelass" (mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg)
fest. Diskussionen über Waschen, Schneiden, Legen, Färben, Locken, Glätten, Toupieren und Fönen konnten sich die Spieler gleich sparen, denn diese Saison (wie auch in allen letzten Saisons) ist der 3-Millimeter-Einheitslook total angesagt. Dass die Spieler danach fast alle gleich aussehen, daran müssen sich nicht nur der Trainerstab, sondern natürlich auch die kommenden Gegner gewöhnen. Ob dieses Verwirrspiel wirklich den erhofften Erfolg bringt, bleibt abzuwarten...
Nach nur einer Saison Unterklassigkeit kehren die Manning Rangers zurück in die beste Liga Afrikas, schliesslich ist es ja auch die einzige mit einer Biermarke als Namen... Das kubanische Trainerurgestein und Hobbygourmet Moreno Deus hat sich ja mittlerweile umklimatisiert. "Im Sudan war das Leben schon anders" gesteht er. "Hier ist es einfacher, eine gute Küchenmannschaft zu finden." Es wurde ja gemunkelt, dass Deus die erste Saison in Südafrika vermieste, weil er sich zu intensiv den Vorzüglichkeiten eines Erstweltlandes gewidmet hatte. Nun sei das aber vorbei und er konzentriere sich voll auf die Arbeit mit der Mannschaft. "Wir haben ja schliesslich Grosses vor!" was auch immer das heissen mag
Eine aufregende und kuriose Saison ging vor kurzem zu Ende und eine neue, hoffentlich ebensolche, ist wieder im Begriff zu starten.
Die Tigers aus Bloemfontain konnten ihre zweite Meisterschaft nacheinander einfahren (zweite und erste Liga) und die Kicks zum zweiten Mal die Vizemeisterschaft - aber was bringt uns diese Saison?
"Wir hatten sehr wenig Zeit uns zu regenerieren und müssen diese Saison auch noch international ran, das wird uns einige Punkt kosten. Ich hoffe die frühe Spielansetzung des Verbandes gilt nur für diese Spielzeit und nicht jedesmal.
Wir werden trotzdem versuchen erst einmal mitzuspielen um dann zu sehen, wohin die Reise geht"
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.