Ich stehe hier live vor dem Cosmopolitan, in dessen mondäner Chandelier Bar vor einer Stunde eine wilde Schießerei stattgefunden hat!
Unbestätigten Augenzeugenberichten zufolge gab es mehrere Verletzte und angeblich seien der Coach der Las Vegas Lights, Michael Davin und sein CEO an der ganzen Sache beteiligt.
Wir konnten beide bisher nicht für eine Stellungnahme erreichen und der Teambesitzer reagierte auf unsere Anfrage lediglich per Mail:“Keine Ahnung, was da los ist, aber hey, Vegas,
Baby!”
Stay tuned, wir versorgen sie minütlich mit den neuesten Updates in dieser brisanten Angelegenheit! Und jetzt ein kurzer Spot unseres Premiere Partners Wild Things: Come to where the real Gear is - Wild Things, Ur Supplement Dealer everything maXXing!
*off camera:”Geh zum Fernsehen, haben sie gesagt, da kannst du was bewirken, haben sie gesagt! Bewirken my ass! Roy, sind wir wieder drauf? Halt die scheiss Cam gerade!”
Irgendwo, ziemlich nah und doch ganz weit weg, mäandern zwei Herzlinien stoisch über ihre Monitore. Beeep, Beeep…Beeep…
Kénitra – Wer braucht schon knappe 1:0-Zittersiege, wenn man die Liga schlicht mit Toren überrollen kann? Seit Nqila’s Schützlinge in regelmäßigem Abstand die Fünfer- und Vierer-Packungen auspacken, hagelt es für Kenitra AC verlässlich die volle Punktzahl. Das mühsame Verwalten von Vorsprüngen gehört der Vergangenheit an – stattdessen lautet die einfache, aber extrem unterhaltsame Devise:
Vorne einfach immer mindestens ein Tor mehr schießen als der Gegner!
Die Helala Boys, Ultras von KAC reiben sich im Nachbarn Stadion von Salé erfreut die Augen, und auch der Trainer reibt sich vergnügt die Hände. Das Spektakel macht nicht nur gewaltig Spaß, sondern zeigt auch ganz klar die Marschroute für die Zukunft auf. Wenn Nqilas Tormaschine weiterhin so unbarmherzig knipst, führt an Kénitra bald kein Weg mehr vorbei!
Florianópolis – Bei Avaí FC keineswegs alles beim Alten – und das ist auch gut so! Nach turbulenten Wochen scheint Trainer Daadi seine Truppe endlich stabilisiert zu haben. Dennoch reisen gegnerische Gäste nach wie vor mit einer gewissen Arroganz an und glauben allen Ernstes, zwei Auswärtstore im Estádio Aderbal Ramos da Silva würden locker für einen Dreier reichen.
Ein
fataler Trugschluss! Die Gäste erzielen ihre zwei Treffer, wähnen sich im Siegerhimmel – und fangen sich prompt die Quittung ab. Umso schöner schmecken dann die spektakulären 4:2-Feuerwerke auf den Rängen. Und ein hart erkämpftes 3:2, bei dem dem Gegner kurz vor Schluss der Zahn gezogen wird, ist für Daadis Nervenkostüm fast noch wohltuender. Die Festung Florianópolis steht wieder!
Köln – Aufsteiger 1. FC Köln hat sich klammheimlich auf den 8. Tabellenplatz vorgearbeitet – eine Bilanz, die sich für einen Liganeuling wahrlich sehen lassen kann! Doch ein Blick auf die Statistik sorgt für Schmunzeln in Müngersdorf: Die Geißböcke pflegen die wohl extremste Heim-Auswärts-Spaltung der Liga.
Während Müngersdorf zur uneinnehmbaren Festung geworden ist und die Kölner die Heimtabelle souverän
anführen, herrscht auf fremdem Rasen die absolute Nullnummer: 0 Punkte, 0 Tore. Auswärts ist Boussatis Truppe spendabler als der Kölner Karneval.
Der Coach sieht das Ganze gewohnt pragmatisch. Wenn es nach Boussati geht, kann das Prozedere bis zum letzten ZAT exakt so weiterlaufen: Zu Hause die Punkte einfahren, auswärts entspannt Sightseeing betreiben. Solange die Heimstärke für einen gesicherten Mittelfeldplatz reicht, bleibt der Trainer tiefentspannt.
Daejeon – Das Abenteuer Champions League war kurz, schmerzhaft und schneller vorbei, als man im Lager von Daejeon Citizen FC überhaupt „K-League“ buchstabieren konnte. Doch statt Trübsal zu blasen, nutzt Coach Anafal den frühen K.-o.-Schock als Brandbeschleuniger für den Ligaalltag. Der Blick ist starr nach vorne gerichtet: Wenn man international mitmischen will, muss in
dieser Saison schlicht der K-League-Titel her!
Auf dem heimischen Rasen brennt die Hütte ohnehin, die Festung Daejeon steht wie eine Eins. Jetzt muss Anafal seiner Truppe nur noch beibringen, dass Auswärtsspiele nicht zum Sightseeing da sind. Das Ziel ist klar formuliert: Volle Konzentration auf die Meisterschaft – damit der nächste Ausflug auf die asiatische Bühne keine Kurzvisite bleibt!
Die Achterbahnfahrt der Urawa Red Diamonds setzt sich fort. Nach zwei absolvierten Partien an diesem Spieltag verharren die Rot-Schwarzen unter Nigel Clough weiterhin auf dem 11. Tabellenplatz der J.League. Mit 18 Zählern aus 12 Spielen (6 Siege, 6 Niederlagen bei 20:25 Toren) gelingt es dem Team vorerst nicht, den Anschluss an die obere Tabellenhälfte herzustellen.
Dabei begann der Spieltag im Saitama Stadium 2002 durchaus vielversprechend: Am 11. Spieltag sicherten sich Cloughs Männer mit einer
konzentrierten Leistung einen verdienten 2:0-Heimerfolg gegen Kashiwa Reysol.
Die Freude währte jedoch kurz. Am 12. Spieltag folgte auswärts beim Absteiger Mito HollyHock eine arge Enttäuschung. Urawa fand zu keiner Phase ins Spiel, geriet defensiv schwer ins Schwimmen und ging schlussendlich mit 0:5 unter.
Durch diese bittere Klatsche bleibt der erhoffte Befreiungsschlag aus, und Cloughs Elf muss den Blick nach den Schwankungen vor allem auf die nötige Stabilität für die kommenden Aufgaben richten.
Brian Clough und seine Hearts behaupten nach 15 Spieltagen Platz eins in der Scottish Premiership. Vier Punkte aus den Partien 13 bis 15 reichten der Mannschaft aus Edinburgh um mit 28 Zählern an der Tabellenspitze zu bleiben – und den Vorsprung auf die Verfolger Motherwell FC und Kilmarnock FC sogar auf zwei Punkte auszubauen.
Am 13. Spieltag gelang beim Saint Johnstone FC ein souveräner 3:1-Auswärtserfolg. Edinburgh ging durch Tore in der 29. und 49. Minute in Führung und antwortete auf den Anschlusstreffer der Gastgeber postwendend mit dem Tor zum
Endstand.
Einen Rückschlag gab es am 14. Spieltag im Ibrox Stadium. Bei den Glasgow Rangers geriet Cloughs Elf früh in Rückstand und fand über die gesamte Spielzeit keine Mittel, was in einer 0:3-Niederlage mündete.
Im abschließenden Heimspiel am 15. Spieltag gegen den Tabellendritten Kilmarnock FC entwickelte sich ein Schlagabtausch. Zweimal gingen die Hearts vor heimischem Publikum in Führung (18. und 70. Minute), mussten jedoch jeweils postwendend den Ausgleich hinnehmen. Das 2:2 sichert den Schotten weiterhin die alleinige Tabellenführung.
Liverpool schlägt Birmingham und Leeds – Schmarcus kontert Babacan: „Wir brauchen keine Verschwörung, wir brauchen drei Punkte!“
Liverpool Echo – Sonderausgabe
Liverpool FC hat die richtige Antwort auf die beiden schmerzhaften Auswärtsniederlagen gegen Aston Villa und Chelsea gegeben.
Zweimal Heimspiel.
Zweimal 1:0.
Zweimal drei Punkte.
Und plötzlich ist die Stimmung an der Merseyside wieder eine ganz andere.
Nach dem 2:1 bei Aston Villa und dem bitteren 4:0 bei Chelsea hatten einige Experten bereits begonnen, den Liverpooler Aufwärtstrend vorsichtig infrage zu stellen. Doch Manager Schmarcus scheint davon wenig beeindruckt.
Die Reds haben gegen Birmingham City und anschließend gegen Leeds United jeweils mit 1:0 gewonnen und damit sechs wichtige Punkte eingesammelt.
Und noch etwas hat sich verändert:
Liverpool braucht offenbar weder Verschwörungen noch Döner, um Fußballspiele zu gewinnen.
DIE REDS SCHLAGEN ZURÜCK
Es war genau die Reaktion, die man nach den beiden Niederlagen sehen wollte.
Gegen Birmingham City war die Partie alles andere als ein Torfestival. Doch Liverpool machte das, was erfolgreiche Mannschaften manchmal tun müssen:
Ein Tor schießen. Hinten dichtmachen. Drei Punkte einpacken.
Das Endergebnis:
Liverpool FC 1:0 Birmingham City
Keine vier Gegentore.
Keine spektakuläre Aufholjagd.
Keine mysteriösen Flutlichtausfälle.
Und vor allem:
Kein Döner.
Eine Woche später dasselbe Bild.
Leeds United kam nach Liverpool, doch auch gegen den Tabellennachbarn behielten die Reds die Oberhand
Liverpool FC 1:0 Leeds United
Wieder ein knapper Sieg.
Wieder drei Punkte.
Wieder blieb Liverpool defensiv stabil.
Man könnte beinahe den Eindruck gewinnen, dass Schmarcus tatsächlich einen Plan hat.
Das wäre natürlich eine ausgesprochen gewagte These.
PEPEKE SCHIEBT NACH
Doch während Liverpool auf dem Platz seine Antwort gab, meldete sich aus Nordlondon bereits der bekannte Kritiker zu Wort.
Pepeke Babacan reagierte auf unseren letzten Artikel mit einem bemerkenswerten Rundumschlag.
Während Liverpool noch über Dönerimperien und mysteriöse Niederlagen sprach, behauptete der Tottenham-Trainer sinngemäß, Schmarcus habe sich inzwischen auf den Stil eines „Kellerpodcasts“ spezialisiert.
Ball manipuliert.
Flutlicht verdächtig.
Die Liga gegen Liverpool.
Und natürlich – der Blick Richtung Nordlondon.
Das Liverpool Echo hat die Vorwürfe selbstverständlich sorgfältig geprüft.
Unser Ergebnis:
Das Flutlicht funktioniert.
Der Ball ist rund.
Die Liga existiert tatsächlich.
Und Liverpool hat zweimal hintereinander 1:0 gewonnen.
Damit dürfte zumindest eine der Theorien widerlegt sein.
SCHMARCUS: „WIR HABEN EINFACH GEWONNEN.“
Aus dem Umfeld des Liverpooler Trainers war zu erfahren, dass Schmarcus die neuesten Anschuldigungen aus Tottenham ausgesprochen gelassen aufgenommen haben soll.
Seine angebliche Antwort:
„Wir haben Birmingham geschlagen. Wir haben Leeds geschlagen. Beide Spiele 1:0. Vielleicht war einfach Liverpool besser.“
Ein Satz, der in Tottenham vermutlich für erhebliche Verwirrung gesorgt haben dürfte.
Denn mit einer solchen Erklärung hatte offenbar niemand gerechnet.
DIE DÖNER-AFFÄRE GEHT WEITER
Natürlich kann das Liverpool Echo die berühmte Döner-Theorie nicht einfach fallen lassen.
Schließlich hat Pepeke selbst bestätigt, dass die Schlange vor seinem Imbiss inzwischen länger ist als manche Premier-League-Tabelle.
Allerdings gibt es seit den beiden Liverpooler Siegen ein neues Problem:
Keiner der Liverpooler Spieler scheint vor den Spielen bei Babacan's Kebap gewesen zu sein.
Das Ergebnis?
1:0.
1:0.
Zwei Spiele.
Sechs Punkte.
Keine Dönervergiftung.
Die Beweislage wird immer erdrückender.
Das Liverpool Echo fordert daher:
UNABHÄNGIGE DÖNERKONTROLLE IN NORDLONDON!
Wir verlangen Einsicht in:
die Speisekarte,
die Lieferketten,
die Knoblauchsoße,
die Arbeitspläne der Spießmeister,
sämtliche Liverpool-Bestellungen der letzten Wochen
und selbstverständlich die Frage, ob „mit alles“ möglicherweise eine versteckte taktische Anweisung darstellt.
FORMKURVE:
Nach den beiden Niederlagen gegen Aston Villa und Chelsea war die Lage angespannt.
Doch Liverpool hat sich zurückgemeldet.
Aston Villa 2:1 Liverpool
Chelsea 4:0 Liverpool
Liverpool 1:0 Birmingham City
Liverpool 1:0 Leeds United
Vier Spiele.
Zwei Niederlagen.
Zwei Siege.
Und vor allem:
Die letzten beiden Spiele wurden
gewonnen, ohne ein Gegentor zu kassieren.
Das ist möglicherweise der wichtigste Aspekt.
Liverpool hat nach dem Rückschlag nicht hektisch reagiert, sondern sich zurück auf das Wesentliche konzentriert.
MAN OF THE MATCH: DIE ABWEHR
Während bei Liverpool früher vor allem die Offensivabteilung für Schlagzeilen sorgte, verdient diesmal die Defensive besondere Anerkennung.
Zweimal 1:0.
Das bedeutet:
180 Minuten Fußball – null Gegentore.
Nach dem 4:0 gegen Chelsea dürfte das besonders gutgetan haben.
Schmarcus scheint damit eine wichtige Lehre aus der Niederlage gezogen zu haben:
Man muss nicht jedes Spiel mit vier Toren gewinnen.
Manchmal reicht auch eines.
Und wenn hinten die Null steht, reicht dieses eine Tor sogar ziemlich zuverlässig.
LEAGUE WATCH: DIE NACHBARN RÜCKEN NÄHER
Besonders interessant ist die Situation in der Tabelle.
Liverpool hatte sich vor den beiden Spielen gegen Birmingham und Leeds genau diese beiden Gegner als Mannschaften herausgesucht, die in Reichweite lagen.
Nun wurden beide geschlagen.
Sechs Punkte gegen direkte Tabellennachbarn.
Damit hat Liverpool nicht nur selbst gepunktet.
Die Reds haben gleichzeitig verhindert, dass Birmingham und Leeds ihre eigenen Punkte gegen Liverpool sammeln konnten.
Genau solche Spiele können im Laufe einer Saison einen erheblichen Unterschied machen.
Liverpool ist damit wieder deutlich näher an den Mannschaften vor sich.
Und vielleicht ist genau das der Moment, an dem aus einem kleinen Aufwärtstrend wieder eine echte Aufholjagd werden kann.
NEXT BATTLE: FULHAM
Doch jetzt wird es wieder schwieriger.
Am Wochenende muss Liverpool auswärts beim FC Fulham antreten.
Fulham gehört zu den Mannschaften, die bislang im oberen Bereich der Tabelle unterwegs sind.
Für Liverpool bedeutet das:
Die Reds müssen beweisen, dass sie ihre zuletzt starke Heimform auch auswärts auf den Platz bringen können.
Nach zwei 1:0-Heimsiegen wäre ein Punkt in Fulham durchaus wertvoll.
Drei Punkte dagegen würden den Aufwärtstrend endgültig bestätigen.
Und vielleicht würde ein Auswärtssieg auch eine weitere Frage beantworten:
Kann Liverpool inzwischen auch gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellenbereich bestehen?
DANACH: WEST HAM KOMMT NACH ANFIELD
Kaum ist das Spiel in Fulham vorbei, wartet bereits die nächste Aufgabe.
West Ham United kommt nach Liverpool.
Und das ist eine hervorragende Gelegenheit für die Reds, ihre Heimserie weiter auszubauen.
Nach den beiden 1:0-Erfolgen gegen Birmingham und Leeds dürfte das Selbstvertrauen wieder deutlich größer sein.
Doch West Ham wird sicher nicht nach Liverpool kommen, um höflich die drei Punkte abzuliefern.
Die Hammers werden versuchen, die Reds unter Druck zu setzen.
Liverpool dagegen hat jetzt die Chance, mit einem weiteren Heimsieg den nächsten Schritt nach vorne zu machen.
NEXT BATTLE
FC FULHAM – LIVERPOOL FC
Auswärts
Ziel: Punkte mitnehmen
Aufgabe: Defensive Stabilität bewahren
Mission: Endlich auch auswärts wieder treffen
Risiko: Kein unbekanntes Dönerprodukt aus Nordlondon konsumieren
LIVERPOOL FC – WEST HAM UNITED
Anfield
Ziel: Drei Punkte
Aufgabe: Die Null halten
Mission: Heimserie fortsetzen
Risiko: Babacan könnte versuchen, die Lieferkette zu unterbrechen
UND WAS SAGT PEPEKE?
Das Liverpool Echo hat Tottenham bereits um eine Stellungnahme gebeten.
Bis Redaktionsschluss lag keine offizielle Antwort vor.
Aus gut informierten Kreisen heißt es allerdings, Babacan habe lediglich gelächelt und gesagt:
„Zwei 1:0? Sehr verdächtig. Vielleicht Liverpool hat endlich verstanden, dass Fußball ohne Verschwörung auch funktioniert.“
Das Liverpool Echo weist diese Aussage entschieden zurück.
Eine Untersuchungskommission wurde bereits eingerichtet.
Sie besteht aus:
Schmarcus, einem Liverpool-Fan und einem Mann, der behauptet, einmal Fußball gesehen zu haben.
SCHLUSSPFIFF
Liverpool hat nach zwei schmerzhaften Niederlagen die richtige Antwort gegeben.
Zwei Spiele.
Zwei Siege.
Zwei Mal 1:0.
Sechs Punkte.
Kein Gegentor.
Das ist die Realität.
Alles andere ist Tottenham.
Nun warten Fulham und West Ham.
Zwei Spiele, in denen Liverpool zeigen kann, dass die beiden Siege gegen Birmingham und Leeds kein Strohfeuer waren.
Und vielleicht sollte Schmarcus vor der Abfahrt nach Fulham noch eine letzte Nachricht an Pepeke schicken:
„Du kannst deine Döner behalten. Wir bringen unsere eigenen drei Punkte mit.“
Liverpool Echo
The Reds are rising again.
Und irgendwo in Nordlondon dreht sich ein Döner weiter.
Nueva Chicago schließt sich den zahlreichen Klubs in ganz Argentinien an, die Lionel Messi vor seinem letzten Spiel für die Nationalmannschaft ihren Dank aussprechen. Der „kleine Genius“ soll am 6. Oktober im Monumental gegen Benin antreten – ein besonderer Abend vor bis zu 84.000 Zuschauern. Auch in Mataderos ist die Wertschätzung für Messi riesig. Der Klub würdigte seine außergewöhnliche Karriere, seine Verdienste um Argentinien und die vielen unvergesslichen Momente, die er Millionen von Fußballfans geschenkt hat. Ein würdiger Abschied für eine Legende.
Bisher war es für Club Deportivo Maldonado eine eher fade Saison. Daheim gewann man alle Spiele, auswärts unterlag man dagegen stets. Nicht ein einziges Auswärtstor gab es in dieser Saison in Spielen von Maldonado zu bestaunen - weder für Depor noch für den Gegner. Das freute vielleicht die Spieler von kicktipp-Runden in Uruguay, denn man konnte die Tendenz stets leicht tippen. Doch für die Auswärts-Fans war es ein Graus.
Das endete nun endlich: Depot gewann auswärts beim Tabellenschlusslicht und mischt plötzlich ganz oben mit. Ganz nebenbei konnte man in der Ewigen Tabelle durch den Auswärtssieg 3 weitere Punkte Vorsprung auf den Gegner CSyD Dilla Espanola herausarbeiten.
Madrid – Bei Real Madrid ist derzeit wieder einiges los – und mittendrin steht Trainer Dino Lambretta, der nach eigener Aussage weiterhin „vollkommen den Überblick“ hat. Ob diese Aussage auch für die sportliche Situation gilt, darüber diskutiert Madrid derzeit allerdings leidenschaftlich.
Der Start in die vergangenen drei Spieltage verlief zunächst durchaus ordentlich. Beim 2:2 gegen Getafe CF nahm Real einen Punkt mit, bevor es bei Real Oviedo eine deutliche 0:3-Niederlage setzte. Doch Lambretta ließ sich davon offenbar nicht beeindrucken. Gegen Terrassa CF antwortete seine Mannschaft mit einem überzeugenden 3:0-Heimsieg und sorgte damit zumindest vorerst wieder für etwas Ruhe im Bernabéu.
In der Tabelle steht Real Madrid nach 15 Spielen weiterhin auf Platz 6 mit 21 Punkten – exakt derselbe Tabellenrang wie in der Vorwoche. Mit 21:21 Toren ist die Bilanz vollkommen ausgeglichen. „Das ist mathematisch sehr schön“, erklärte Lambretta. „Wir haben genauso viele Tore geschossen wie kassiert. Ich mag Mannschaften mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.“
Während die sportliche Entwicklung also noch nicht ganz
eindeutig ist, sorgt der Trainer abseits des Platzes weiterhin für Gesprächsstoff. Lambretta wurde zuletzt auffällig häufig in Madrider Nachtlokalen gesichtet. Angeblich soll er dabei mindestens einmal behauptet haben, er führe dort „nur taktische Studien zur Bewegung ohne Ball“ durch. Besonders kurios wurde es, als er in einem Lokal um drei Uhr morgens eine Serviette mit einer möglichen Aufstellung beschriftete und anschließend versehentlich die Getränkekarte auswechseln ließ.
Auch ein zweites Gerücht macht die Runde: Lambretta soll nach einer langen Nacht versucht haben, einem Taxifahrer zu erklären, dass Real Madrid eigentlich gar nicht nach Hause fahren müsse, weil Madrid bereits zu Hause sei. Der Fahrer soll daraufhin einfach weitergefahren sein.
Sportlich wird es nun wieder ernst. Valencia CF auswärts, anschließend Real Racing Club Santander zu Hause und danach Deportivo Alavés auswärts warten auf die Königlichen.
Lambretta blickt den Aufgaben gewohnt gelassen entgegen: „Wir haben drei Spiele. Drei Gegner. Drei Chancen. Und vermutlich drei Nächte in Madrid. Man muss schließlich Prioritäten setzen.“
Mit 27 Gegentoren mutiert man bei den Wanderers bald zur Schießbude der Liga, Nur der Tabellenletzte, Geisterverein Villa Espanola hat noch 3 Treffer mehr eingeschenkt bekommen. Sind viele Gegentore ein Zeichen großer Beliebtheit bei den Trainerkollegen? Hoffentlich läuft der Totengräber uns jetzt den Rang ab und wir bekommen nicht weiterhin im Schnitt 2,5 Gegentore eingeschenkt.
Wie geht es weiter bei den Wanderers? Wenig Punkte, wenig Torkontingent. Die Devise heißt weiterhin sparsam sein, denn sogar die Geisterclubs haben teilweise noch mehr TK als die Wanderers.
Wenn wir uns das Spiel gegen Atletico Cerro anschauen, ist die Taktik jedenfalls einfach. In
jedem Heimspiel hat Trainer qbatur 3 Tore gesetzt. Wollen wir einen Auswärtssieg, müssen wir 4 Tore schießen. Wollen wir TK sparen, dann treten wir erst gar nicht an und schicken unsere Jugend.
Bei Maldonado wird es schon komplizierter. Brad Pott hat das erste Mal in dieser Saison Auswärtstore geschossen und auch gleich 4-2 gegen Villa Espanola gewonnen. Wird er das nochmals machen, weil es so erfolgreich war und die Wanderers sowieso immer nur 1 Heimtor schießen? Oder aber fällt er wieder in sein altes Muster der Null Auswärtstore zurück? Aber vielleicht schießen die Wanderers ja auch wieder 5 Tore, wie gegen Penarol? Fragen über Fragen.
5-0 und 0-5. Das scheint das Standardresultat in Japan zu sein. 6 Spiele in 2 Spieltagen mit diesem Ergebnis. Wow. Wo bleibt da die Spannung? Immerhin 1 Auswärtssieg und drei Versuche einen solchen zu erreichen, sind die magere Bilanz dieses ZATs.
Dazu setzt Tokyo Verdy seinen Trainer vor die Türe. Letzter Tabellenplatz ist kein guter Grund für einen Trainer.
Jetzt steht der erste Dreier ZAT an und Shonan ist mit 2 Auswärtsspielen dabei. Keine gute Ausgangslage, um weiter in der Tabelle nachvorne zu kommen. Aber der undankbare 7 Platz, der gerade nicht zur internationalen Teilnahme berechtigt, ist nicht das Ziel von Nakata Gutschi.
Das ist wohl eher das Motto der SM, freiwillig oder unfreiwillig, das sei dahingestellt. Fenris Abwesenheit scheint auch schon wieder jedem egal zu sein, in welchem Loch auch immer er stecken mag. Zumindest könnte es eine Rekordsaison werden, die wenigsten Punkte der SM-Geschichte? Mal abwarten.
Krusevac hat sich jetzt zumindest auch der Doppelbelastung entledigt und ist souverän aus der Europa League ausgeschieden. Einzig Qbat, der sich auch gerne mittels KI als heilender Jesus (von Microfenris) abbilden lässt, strebt internationale nach Höherem - Reisende soll man nicht aufhalten.
Da ist es also passiert: unser langjährige Kollege und hoch geschätzter Weltmeister Andi von Hideta ist vom Schiff gegangen. Nach über 14 Saisons in der Veikkausliiga verlässt der dreifache Vize (zweimal Liga, einmal Ouropa League) still und heimlich unsere gemütliche Ostseekogge. Wir hoffen, dass er in der rauen See mit Schwimmflügeln unterwegs ist und wünschen ihm nur das Beste!
Das bedeutet nun also, dass wir uns mit einem vierten Patenteam aus der SM-Liga auseinander setzen müssen! Muss das wirklich sein?
Zusätzlich lässt der NMR vom hoppelnden Vizemeister das Schreckgespenst einer erneuten Trainerentlassung noch schneller herumgeistern. Die (wirklich) härteste Liga der Welt (nicht diese Softie-Liga vom Balkan) braucht dringend Nachwuchs! Auf geht’s! Let’s Make Veikkausliiga Great Again!*
PS: Währenddessen überlegen wir uns einen griffigeren Slogan als „MVGA“.
PPS: Offenbar hatte ja auch schon Semon an diesen Spruch gedacht. Spätestens jetzt sollte allen klar sein, dass der Spruch ausgelutscht ist.
Es geht immer weiter bergab mit Sambia. Die Wirtschaft in Sambia lahmt weiterhin, die Mieten in Lusaka steigen immer weiter, die erzkonservative und in Teilen rechtsextreme AfS hat die Wahlen in Zesco-Anhalt gewonnen, die Skandale im Sommerhaus sind ein müder Witz, die Erstligatrainer verklagen sich gegenseitig und dazu noch das schlimmste: Zeitungsartikel von Massai Uno werden falsch verstanden!
Und dabei sollte es doch alles so gut werden beim gefühlt 45. Neuanfang von Massai Uno bei City of Lusaka. Seinem Herzensverein, um dessen Gunst er genauso wie Horst Meier regelmäßig kämpfen muss. Nun ist der Meistertrainer seit Saison 44 am Ball. Es sollte alles besser und schöner werden nach dem verkorksten Comeback bei Mufulira Wanderers. Zwar entsprach der achte Platz ungefähr dem Durchschnitt seiner
unterdurchschnittlichen Karriere, aber man will ja immer mehr. Vor Allem Anerkennung. Denn dafür kämpft der weiße Massai Lusakas jeden Tag.
Umso verärgerter ist er darüber, dass er nach wie vor falsch verstanden wird. „Mein Name ist Massai Uno und soll auch so bleiben! Es ist doch nicht so schwer, oder? Ich hasse es UNO® zu spielen, aber liebe Rommé! Ich will weder, dass mich jemand mit einem anderen Namen anspricht noch habe ich irgendwas mit DUO zu tun!“ Wer sich daran nicht halten werde und weiter so fiese Verleumdungen wie Herbstar oder Kganya erfinde, werde sein blaues Wunder erleben, so Uno. Das U in Uno stehe für Unterlassungsklagen – das soll somit wohl jedem klar werden. Man kann also nur hoffen, dass die beiden Trainer eine gute Rechtsschutz haben...