Der neue Tabellenführer empfängt Liverpool. Babacan wittert Petersilie, Mulder sucht noch immer seine Kanone – und Schmarcus sucht in London eigentlich nur ein ordentliches Pint.
Vom Sherwood Forest direkt in die Verschwörungshölle
Es gibt Geschichten, die schreibt nur der Copa Mundial. Und dann gibt es Geschichten, bei denen selbst ein Drehbuchautor nach dem dritten Pint sagen würde: „Jungs, das glaubt uns doch keiner mehr!“
Nottingham Forest, einst stolzer Tabellenführer und selbsternannter Hüter des Sherwood Forest, musste nach der Liverpooler Kanonade feststellen, dass Robin Hood zwar Pfeile stehlen kann, aber offenbar keine Gegentore zurückgibt. Die 2:6-Abreibung gegen Liverpool sitzt noch immer tief. So tief, dass Coach Mulder mittlerweile mehr Zeit damit verbringt, imaginäre Verschwörungen aufzudecken, als seine Abwehr zu sortieren.
In seinem jüngsten Meisterwerk namens „The Plot thickens!“ hat er nun offenbar den endgültigen Beweis gefunden: Tottenham, Liverpool und der Döner sollen unter einer Decke stecken. „König und Sheriff vereint gegen Robin Hood!“, lautet seine dramatische Erkenntnis.
Mulder, kleiner Tipp aus Liverpool: Wenn nach acht Lagerbieren plötzlich jede Imbissbude Teil einer internationalen Verschwörung ist, liegt das Problem möglicherweise nicht an der geopolitischen Lage des Mersey-Döners, sondern am Pegel.
Und wenn du tatsächlich glaubst, dass Schmarcus und Babacan gemeinsam deinen Sherwood Forest entlauben wollen, solltest du vielleicht zunächst prüfen, ob du nicht längst selbst den Überblick zwischen Zapfhahn und Taktiktafel verloren hast.
Die Döner-Affäre ist beendet. Die Döner-Karriere beginnt.
Immerhin hat Mulder inzwischen eine wichtige Ermittlung abgeschlossen: Pepeke Babacan ist unschuldig. Zumindest so lange, wie genügend Fladenbrot auf dem Tisch steht.
Noch vor wenigen Tagen wurde der Spurs-Coach verdächtigt, Liverpool mit geheimen taktischen Informationen versorgt zu haben. Nun sitzt Mulder bei Babacan’s Place, wischt mit dem Brot die letzten Soßenreste vom Teller und verkündet nach eingehender Geschmacksprüfung den Freispruch.
Das ging schneller als jede Untersuchung durch die Liga. Keine Beweise, keine Zeugen, keine forensische Analyse – nur eine Dönerplatte Spezial und ein offenbar sehr überzeugendes Knoblauchsoßen-Alibi.
Liverpool begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich. Endlich hat Mulder einen Schuldigen weniger auf seiner Liste. Wobei wir uns nicht sicher sind, ob der Nottingham-Coach nach dem achten Lager noch weiß, wer überhaupt auf dieser Liste steht.
Vielleicht sollte Babacan künftig nicht nur Döner servieren, sondern auch juristische Beratung anbieten. Bei dieser Erfolgsquote könnte er bald die gesamte Premier League vertreten. Die Bezahlung erfolgt selbstverständlich in Ayran.
Babacan klettert. Und zwar verdächtig kontinuierlich.
Während Mulder seinen Tabellensturz mit Bier, Kanonen und geheimen Bündnissen zu erklären versucht, gibt es einen Mann, der von der ganzen Angelegenheit auffällig profitiert hat: Pepeke Babacan.
Der Spurs-Coach hat sich nach den Dönergate-Skandalen Stück für Stück nach oben gearbeitet und grüßt inzwischen tatsächlich von der Tabellenspitze. Ausgerechnet jener Mann, dessen Geschäft zeitweise stärker unter Beobachtung stand als manche Abwehrreihe in dieser Liga.
Man muss es ihm lassen: Während andere Trainer noch ihre Taktik suchen, hat Babacan offenbar längst das passende Rezept gefunden. Ein bisschen Soße, eine Prise Chaos, dazu ein Gegner, der sich lieber mit Liverpool-Verschwörungen beschäftigt – fertig ist der Spitzenreiter.
Zufall? Natürlich, Pepeke. Wir glauben dir jedes Wort. Und die nächste Lebensmittelkontrolle kommt bestimmt nur vorbei, um sich nach dem Tagesangebot zu erkundigen.
Besonders bemerkenswert ist, dass ausgerechnet die Niederlage der Sherwood-Jungs den Weg für den neuen Tabellenführer freigemacht hat. Mulder liefert mit seiner Mannschaft die Schlagzeile, Liverpool liefert die Tore – und Babacan kassiert die Tabellenplätze. Wenn das keine effiziente Arbeitsteilung ist, dann wissen wir auch nicht.
Vielleicht sollte Mulder künftig nicht mehr die Dicke Berta oder den Schweren Gustav bemühen, sondern einfach eine Dönerplatte nach London schicken. Bei Babacan scheint das momentan die zuverlässigere Methode zu sein, um an die Spitze zu gelangen.
Schmarcus: „Die Pfeile sind alle verschossen!“
Vor dem Auswärtsspiel bei Tottenham gibt sich Liverpool-Coach Schmarcus gewohnt gelassen. Die Reise nach London führt seine Mannschaft diesmal zum neuen Tabellenführer, doch von nervöser Anspannung ist an der Merseyside wenig zu spüren.
„Wir haben in Sherwood Forest offenbar unseren gesamten Pfeilvorrat verschossen“, soll Schmarcus im kleinen Kreis erklärt haben. „Wenn Robin Hood danach acht Lager braucht, um
die Niederlage zu verarbeiten, haben wir unseren Auftrag wohl erfüllt.“
Die Mannschaft werde deshalb nicht mit dem Anspruch nach Tottenham reisen, erneut den Wald abzuholzen. Man wolle vielmehr einen entspannten Abend verbringen, ein schönes Pint genießen und sich gegebenenfalls ein paar Soleier gönnen. Fußball sei schließlich nicht alles im Leben – insbesondere dann nicht, wenn der Gegner gerade Tabellenführer geworden sei und man ihm die Feierlaune nicht unnötig verderben wolle.
Ganz so harmlos dürfte die Reise allerdings nicht werden. Liverpool hat in Sherwood gezeigt, dass die Mannschaft jederzeit explodieren kann. Ob sie diese Energie erneut auf den Platz bringt oder tatsächlich lieber die Londoner Kneipenkultur studiert, bleibt abzuwarten.
Eines ist sicher: Die Liverpooler werden diesmal nicht mit einem Köcher voller Pfeile anreisen. Nach dem letzten Einsatz dürfte höchstens noch ein stumpfer Zahnstocher übrig sein. Und selbst den braucht man in Tottenham wohl eher für die Soleier als für die gegnerische Abwehr.
Schmarpepe: Eine Allianz, die niemand bestellt hat
Mulder nennt es eine Verschwörung. Die Liverpooler Presse nennt es eine bemerkenswert fantasievolle Erklärung für eine Niederlage. Wir nennen es vorerst das, was es ist: eine praktische Ausrede mit Fladenbrotbeilage.
Die angebliche Allianz zwischen Schmarcus und Babacan hat allerdings einen kleinen Schönheitsfehler. Beide Trainer müssten dafür zunächst dieselbe Vorstellung davon haben, wie Fußball funktioniert. Während Schmarcus seine Mannschaft zuletzt mit einer Mischung aus stabiler Defensive und schnellen Gegenstößen auf Kurs brachte, bleibt bei Babacan die Frage offen, ob seine Taktiktafel tatsächlich existiert oder nur zur Dekoration des Dönerladens dient.
Babacan selbst gab schließlich zu Protokoll, er könne nicht einmal ein Spielfeld zeichnen. Das ist eine bemerkenswerte Offenheit für einen Tabellenführer. Andere Trainer beschäftigen sich mit Laufwegen, Pressing und Standards. Pepeke beschäftigt sich offenbar damit, dass das Fladenbrot nicht labrig wird.
Vielleicht ist genau das sein Geheimnis. Während die Konkurrenz komplizierte Spielsysteme entwickelt, konzentriert sich Babacan auf die wirklich wichtigen Dinge: Soßenkonsistenz, Zwiebelanteil und die Frage, ob der Gast noch Ayran möchte.
Schmarcus wiederum hat keinerlei Interesse daran, Mulders Verschwörungstheorien weiter zu füttern. Die Liverpooler Medienabteilung dementiert deshalb vorsorglich jede Beteiligung an geheimen Döner-Abkommen. Eine gemeinsame Erklärung mit Tottenham ist nicht geplant. Auch ein Dreierbündnis mit Nottingham wurde ausgeschlossen – allein schon, weil niemand weiß, ob Mulder beim nächsten Treffen nüchtern genug wäre, den Vertrag richtig herum zu halten.
Der Sheriff von Tottenham wartet
Nun steht also das direkte Duell an: Liverpool reist zum neuen Tabellenführer Tottenham Hotspur. Für Babacan ist es die Gelegenheit, seine Spitzenposition gegen eine Mannschaft zu verteidigen, die in Sherwood gerade eindrucksvoll bewiesen hat, dass sie nicht nur schöne Geschichten schreiben kann.
Für Schmarcus wiederum ist es eine Chance, dem nächsten Kapitel der Döner-Saga eine eigene Wendung zu geben. Ein Sieg würde Babacans Aufstieg zumindest ein wenig bremsen und Mulder vermutlich dazu bringen, die Verschwörungskarte erneut aus der Tasche zu ziehen. Eine Niederlage hingegen dürfte in London als Beweis gelten, dass die Soße tatsächlich schärfer ist als Liverpools Angriff.
Liverpool wird sich jedenfalls nicht von Dönerplatten, Ayran-Flatrates oder märchenhaften Waldgeschichten ablenken lassen. Zumindest ist das der offizielle Stand. Ob die Spieler nach dem Abpfiff tatsächlich noch auf ein Pint einkehren, hängt vermutlich davon ab, ob Schmarcus vorher die Rechnung prüfen lässt.
Und Mulder? Der darf sich derweil gern weiter mit seiner Kanone beschäftigen. Vielleicht findet er irgendwann heraus, dass nicht jede Niederlage das Ergebnis einer Verschwörung ist. Manchmal ist der Gegner schlicht besser – und manchmal sollte man nach dem achten Lager einfach schlafen gehen.
Liverpool Echo – die letzte Runde
Tottenham steht oben, Liverpool kommt zu Besuch und Nottingham sucht noch immer nach dem verlorenen Wald. Babacan serviert, Mulder ermittelt und Schmarcus überlegt, ob ein Pint und ein paar Soleier nicht die vernünftigste Vorbereitung auf dieses Spiel sind.
Die Pointe dieser Geschichte ist jedenfalls längst geschrieben: Der angebliche Sheriff hat die Spitze übernommen, der selbsternannte Robin Hood sucht nach Schuldigen, und Liverpool darf sich zurücklehnen – zumindest bis zum Anpfiff.
Auf Tottenham wartet Liverpool. Auf Mulder wartet vermutlich das neunte Lager. Und auf Babacan wartet hoffentlich bald eine Lebensmittelkontrolle, die diesmal nicht wegen verdorbener Ware kommt, sondern weil die Soße inzwischen verdächtig nach Tabellenführung schmeckt.
2:6 im Sherwood Forest! Schmarcus macht aus Robin Hood Robin Holz – und plötzlich steht ganz Liverpool unter Verdacht
Was für ein Abend im Sherwood Forest!
Liverpool ist mit großen Vorsätzen zum Tabellenführer nach Nottingham gereist, wollte sich dort eigentlich auf eine stabile Defensive verlassen und über Konter zum Erfolg kommen.
Stattdessen beschlossen die Reds offenbar, sämtliche taktischen Pläne über Bord zu werfen und einfach sechs Tore zu schießen.
Nottingham Forest 2 – 6 Liverpool FC.
Sechs.
In Nottingham.
Im Sherwood Forest.
Robin Hood dürfte heute noch nachzählen, ob wirklich alle Pfeile wieder da sind.
Die Dicke Berta war nicht groß genug
Coach Mulder hatte vor dem Spiel bereits seine schwere Artillerie bemüht und von der „Dicken Berta“ gesprochen.
Offenbar war die allerdings schlicht nicht groß genug.
Liverpool entschied sich deshalb kurzerhand für schwereres Gerät.
Schmarcus dazu:
„Wir haben gesehen, dass die Dicke Berta in Nottingham offenbar nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Also haben wir uns im Trainerteam für den Schweren Gustav entschieden.“
Eine Entscheidung mit Wirkung.
Während Mulder noch versuchte, die richtige Kanone zu finden, hatte Liverpool offenbar bereits sechs Granaten im Gepäck.
Und spätestens nach dem sechsten Einschlag dürfte man sich im Sherwood Forest die Frage gestellt haben, ob man tatsächlich noch Fußball spielt oder bereits in eine historische Schlacht geraten ist.
Bevor du den Ball mit Döner und Bier aufnimmst...
Mulder hatte nach dem Spiel schnell eine Erklärung parat.
Ein ominöser Dönerwagen.
Liverpooler Kennzeichen.
„Esse drei, zahle zwei!“
Dazu ein Gedicht über Völlerei.
Das klingt zweifellos verdächtig.
Liverpool möchte an dieser Stelle allerdings ausdrücklich klarstellen:
Wir haben den Dönerwagen nicht geschickt.
Zumindest nicht offiziell.
Und dass vor dem Nottinghamer Trainingsgelände ein Gedicht mit dem Satz
„Rein ins Fleisch fliegt Robins Pfeil – Mersey Döner, leider geil!“
aufgetaucht sein soll, ist für uns ebenso überraschend wie für Mulder.
Schmarcus soll lediglich gesagt haben:
„Bevor du den Ball mit Döner und Bier aufnimmst, solltest du vielleicht erstmal schauen, ob du ihn überhaupt noch findest.“
Robin Hood hatte diesmal nichts zu holen
Vor dem Spiel hatte Liverpool noch befürchtet, dass die Nachfahren Robin Hoods die Punkte stehlen könnten.
Am Ende war es genau umgekehrt.
Liverpool kam in den Wald.
Liverpool sah den Tabellenführer.
Liverpool nahm sechs Tore und 3 Punkte mit.
Und Liverpool fuhr wieder nach Hause.
Damit muss die Legende vom Robin Hood des Copa Mundial wohl vorerst um ein ziemlich unrühmliches Kapitel erweitert werden.
Vielleicht heißt es künftig:
„Robin Hood nahm den Reichen und gab den Armen – Liverpool nahm Nottingham einfach sechs.“
Ob Mulder seine Kanone danach noch behalten durfte, ist nicht bekannt.
Babacan lädt ein – Liverpool bleibt skeptisch
Während Mulder nach dem Spiel offenbar bereits schwankend
Richtung Tottenham unterwegs war, um dort seine Ermittlungen fortzusetzen, zeigte sich Pepeke Babacan überraschend großzügig.
Er lud Mulder kurzerhand zu einem Döner in Babacan’s Place ein.
„Dann klären wir das bei Döner, nicht bei Pressekonferenz.“
Ein Friedensangebot?
Eine Falle?
Oder einfach der Versuch, Mulder nach sechs Gegentoren wieder auf festen Boden zu bringen?
Liverpool möchte sich jedenfalls nicht einmischen.
Wir würden Mulder allerdings empfehlen, den Döner vor dem Essen gründlich zu untersuchen.
Vielleicht findet sich darin ja die Erklärung für das 2:6.
Oder ein weiterer Flyer.
Oder ein Liverpooler Kennzeichen.
Oder am Ende sogar der vermisste Fußball.
Babacan: „Ich bleib lieber nüchtern“
Besonders interessant war Babacans eigene Reaktion auf das Ergebnis.
Während Liverpool nach dem 6:2 vermutlich nicht gerade Wasser getrunken hat, blieb der Tottenham-Coach bei Tee.
Eine bemerkenswerte Entwicklung.
Ausgerechnet Babacan, der in den vergangenen Wochen regelmäßig in den Liverpooler Verschwörungen auftauchte, möchte diesmal lieber nüchtern bleiben.
Vielleicht ist das auch besser so.
Denn nach einem 6:2 könnte selbst ein nüchterner Babacan Schwierigkeiten bekommen, die Ereignisse noch als „verdächtig“ zu erklären.
Wobei...
Wir kennen Babacan.
Wenn Liverpool jetzt auch noch gegen Newcastle gewinnt, wird vermutlich herauskommen, dass Schmarcus heimlich die Dönerpreise in London manipuliert hat.
⚽ Und jetzt kommt Newcastle
Viel Zeit zum Feiern bleibt Liverpool ohnehin nicht.
Nach dem spektakulären Auswärtssieg wartet nun das nächste schwere Spiel:
Newcastle United kommt an die Anfield Road.
Und Newcastle reist als neuer Tabellendritter an.
Liverpool dürfte nach dem 6:2 allerdings mit ordentlich Selbstvertrauen in die Partie gehen.
Der Sieg in Nottingham war nicht nur ein Ausrufezeichen.
Er war ein kompletter Kanonenschlag.
Schmarcus dürfte daher wenig Interesse daran haben, jetzt wieder auf kleinere Kaliber umzusteigen.
Die Frage ist nur:
Bleibt der Schwere Gustav im Einsatz oder war das lediglich ein einmaliger Test?
Döner, Bier und sechs Tore
Eines hat das Spiel in Nottingham jedenfalls endgültig bewiesen:
Liverpool braucht offenbar weder Robin Hood noch eine Verschwörung noch einen geheimen Dönerwagen.
Und vielleicht braucht Mulder auch einfach eine größere Kanone.
Denn während Nottingham vor dem Spiel noch darüber nachdachte, wie lange man die Tabellenführung genießen könne, hat Liverpool die Antwort auf seine ganz eigene Art gegeben.
Sechs Tore später ist die Aussicht von oben plötzlich wieder ein gutes Stück weiter entfernt.
Mulder kann nun in Ruhe nach Tottenham fahren und seine Ermittlungen aufnehmen.
Babacan kann den Tee aufsetzen.
Und Schmarcus?
Der darf sich schon einmal auf Newcastle vorbereiten.
Denn wenn der Schwere Gustav erst einmal warmgeschossen ist, sollte sich der nächste Gegner vielleicht überlegen, wo er am besten in Deckung geht.
Liverpool 6 – Robin Hood 2.
Der Sherwood Forest gehört vorerst wieder dem König.
Nach der unglücklichen 2:1-Niederlage bei Fulham konnte Liverpool im darauffolgenden Heimspiel gegen West Ham die passende Antwort geben. Mit einem 3:2-Erfolg wurden die drei Punkte an der Anfield Road behalten und damit das nötige Selbstvertrauen für die nächste Aufgabe gesammelt.
Und die hat es in sich.
Denn nun geht es auswärts zum Tabellenführer nach Nottingham.
Ausgerechnet in den Sherwood Forest.
Dort, wo einst Robin Hood mit seinen tapferen Gefährten durch die Wälder zog und den Reichen nahm, was diese hatten. Liverpool reist deshalb mit einer ganz besonderen Bitte an die Nachfahren des berühmten Bogenschützen:
Diesmal bitte keine Punkte stehlen!
„Wir hoffen natürlich, dass die Jungs aus dem Sherwood Forest ihrer Tradition nicht ganz treu bleiben“, ließ Schmarcus mit einem Augenzwinkern verlauten. „Wenn sie weiterhin beim alkoholfreien Bier bleiben und dafür unsere Punkte liegen lassen, können wir sehr gut damit leben.“
Das Geheimnis der ungefilterten Höhenluft
Überhaupt scheint das Thema Alkohol in Nottingham inzwischen fast ebenso wichtig zu sein wie Fußball.
Coach Mulder hatte nach der Siegesserie zunächst die wohltuende Wirkung der Alkoholzufuhr gelobt und sich über die ungefilterte Höhenluft an der Tabellenspitze gefreut. Später wurde dann vorsichtshalber das alkoholfreie Bier ins Spiel gebracht und sogar über Opfer für den Fußballgott philosophiert.
Offenbar ist man im Sherwood Forest inzwischen bereit, für die Tabellenführung wirklich alles auszuprobieren.
Liverpool wird jedenfalls genau beobachten, welches Getränk vor dem Spiel ausgeschenkt wird.
Denn vielleicht liegt hier der entscheidende taktische Vorteil.
Bier leer – Tabellenführung weg?
Ganz so einfach dürfte es dann aber wohl doch nicht sein.
Die Kanone gegen den Konter
Mulder hat unterdessen bereits symbolisch die Kanone herausgeholt und angekündigt, möglichst lange dort oben bleiben zu wollen.
Schmarcus setzt dagegen auf eine deutlich unspektakulärere Strategie.
„Wir werden aus einer stabilen Abwehr heraus über Konter zum Erfolg kommen.“
Also keine Kanone.
Keine wilde Belagerung.
Keine Expedition auf den Gipfel.
Liverpool möchte sich zunächst hinten ordentlich aufstellen, Nottingham kommen lassen und dann zuschlagen, wenn sich die Gelegenheit bietet.
Eigentlich eine geradezu klassische Sherwood-Forest-Taktik.
Nur dass diesmal nicht Robin Hood aus dem Wald springt, um eine Kutsche zu überfallen, sondern hoffentlich Liverpool aus dem Dickicht kommt und dem Tabellenführer einen Schrecken einjagt.
Wer nimmt wem was weg?
Nottingham hat sich mit einer starken Serie an die Tabellenspitze geschossen und dort inzwischen offensichtlich Gefallen gefunden.
Mulder sprach bereits von der schönen Aussicht und davon, möglichst lange dort verweilen zu wollen.
Liverpool hat dagegen einen anderen Plan.
Vielleicht sollte man dem Tabellenführer vor dem Spiel noch einmal erklären, dass eine Aussicht am schönsten ist, wenn man sie mit anderen
teilt.
Und genau deshalb möchte Liverpool diesmal gerne etwas aus Nottingham mitnehmen.
Nicht das alkoholfreie Bier.
Nicht die Kanone.
Nicht Mulders Freibier.
Sondern drei Punkte.
Und irgendwo in London dürfte einer wieder eine Verschwörung wittern...
Natürlich darf bei einem Liverpool-Echo-Artikel inzwischen auch Pepeke Babacan nicht fehlen.
Nachdem Liverpool zuletzt zweimal mit 1:0 gewann, hatte Babacan bereits Lebensmittelkontrolleure, Sabotage und angebliche Verschwörungen miteinander verbunden. Nun geht Liverpool ausgerechnet nach Nottingham – und plötzlich dürfte die Sache für den Tottenham-Coach noch verdächtiger aussehen.
Denn was wäre, wenn Liverpool gewinnt?
Dann könnte Babacan natürlich behaupten, Schmarcus habe die Nottinghamer Brauerei infiltriert.
Oder die Kanone manipuliert.
Oder Mulders alkoholfreies Bier gegen echtes Bier ausgetauscht.
Vielleicht steckt aber auch einfach Babacan's Kebap dahinter.
Schließlich wissen wir inzwischen, dass bei Babacan offenbar alles miteinander zusammenhängt.
Liverpool möchte deshalb vorsorglich klarstellen:
Wir haben keinen Lebensmittelkontrolleur nach Nottingham geschickt.
Wir haben auch keinen Spion in Mulders Mannschaft eingeschleust.
Und wir haben ganz bestimmt niemanden beauftragt, in Nottingham die Bierkisten zu zählen.
Obwohl...
Ganz uninteressant wäre das natürlich nicht.
Vor allem nachdem Babacan zuletzt so eindrucksvoll bewiesen hat, dass man aus einem einzigen verdächtigen Wort eine komplette Verschwörung konstruieren kann.
Der Döner gegen das Bier
Vielleicht sollte Babacan also einfach einmal nach Nottingham fahren und Mulder beim Freibier Gesellschaft leisten.
Dann könnten sich die beiden in aller Ruhe über die wirklich wichtigen Fragen des Copa-Fußballs unterhalten:
Ist alkoholfreies Bier tatsächlich gut für die Tabellenführung?
Kann man mit Freibier eine Siegesserie verlängern?
Und warum gewinnt Liverpool plötzlich wieder Spiele, obwohl Babacan offenbar sämtliche Liverpooler Verschwörungen bereits aufgedeckt hat?
Die Antwort auf die letzte Frage dürfte Babacan besonders ärgern.
Vielleicht funktioniert Fußball manchmal tatsächlich einfach ohne Verschwörung.
Jetzt zählt nur noch der Sherwood Forest
Für Liverpool wird es jedenfalls ernst.
Fulham war eine Enttäuschung, West Ham brachte die wichtigen drei Punkte und nun wartet mit Nottingham der aktuelle Tabellenführer.
Eine stabile Defensive, schnelle Konter und ein möglichst kühler Kopf sollen Liverpool dabei helfen, den Wald nicht ohne Beute verlassen zu müssen.
Denn wenn Robin Hood schon nicht auf seine Punkte verzichten möchte, muss Liverpool eben selbst dafür sorgen, dass die Geschichte diesmal anders endet.
Die Nachfahren Robin Hoods dürfen gerne weiter alkoholfreies Bier trinken.
Mulder darf seine Kanone behalten.
Babacan darf seine Verschwörungstheorien behalten.
Aber die drei Punkte?
Die würden wir dann doch ganz gerne mit nach Liverpool nehmen.
Liverpool schlägt Birmingham und Leeds – Schmarcus kontert Babacan: „Wir brauchen keine Verschwörung, wir brauchen drei Punkte!“
Liverpool Echo – Sonderausgabe
Liverpool FC hat die richtige Antwort auf die beiden schmerzhaften Auswärtsniederlagen gegen Aston Villa und Chelsea gegeben.
Zweimal Heimspiel.
Zweimal 1:0.
Zweimal drei Punkte.
Und plötzlich ist die Stimmung an der Merseyside wieder eine ganz andere.
Nach dem 2:1 bei Aston Villa und dem bitteren 4:0 bei Chelsea hatten einige Experten bereits begonnen, den Liverpooler Aufwärtstrend vorsichtig infrage zu stellen. Doch Manager Schmarcus scheint davon wenig beeindruckt.
Die Reds haben gegen Birmingham City und anschließend gegen Leeds United jeweils mit 1:0 gewonnen und damit sechs wichtige Punkte eingesammelt.
Und noch etwas hat sich verändert:
Liverpool braucht offenbar weder Verschwörungen noch Döner, um Fußballspiele zu gewinnen.
DIE REDS SCHLAGEN ZURÜCK
Es war genau die Reaktion, die man nach den beiden Niederlagen sehen wollte.
Gegen Birmingham City war die Partie alles andere als ein Torfestival. Doch Liverpool machte das, was erfolgreiche Mannschaften manchmal tun müssen:
Ein Tor schießen. Hinten dichtmachen. Drei Punkte einpacken.
Das Endergebnis:
Liverpool FC 1:0 Birmingham City
Keine vier Gegentore.
Keine spektakuläre Aufholjagd.
Keine mysteriösen Flutlichtausfälle.
Und vor allem:
Kein Döner.
Eine Woche später dasselbe Bild.
Leeds United kam nach Liverpool, doch auch gegen den Tabellennachbarn behielten die Reds die Oberhand
Liverpool FC 1:0 Leeds United
Wieder ein knapper Sieg.
Wieder drei Punkte.
Wieder blieb Liverpool defensiv stabil.
Man könnte beinahe den Eindruck gewinnen, dass Schmarcus tatsächlich einen Plan hat.
Das wäre natürlich eine ausgesprochen gewagte These.
PEPEKE SCHIEBT NACH
Doch während Liverpool auf dem Platz seine Antwort gab, meldete sich aus Nordlondon bereits der bekannte Kritiker zu Wort.
Pepeke Babacan reagierte auf unseren letzten Artikel mit einem bemerkenswerten Rundumschlag.
Während Liverpool noch über Dönerimperien und mysteriöse Niederlagen sprach, behauptete der Tottenham-Trainer sinngemäß, Schmarcus habe sich inzwischen auf den Stil eines „Kellerpodcasts“ spezialisiert.
Ball manipuliert.
Flutlicht verdächtig.
Die Liga gegen Liverpool.
Und natürlich – der Blick Richtung Nordlondon.
Das Liverpool Echo hat die Vorwürfe selbstverständlich sorgfältig geprüft.
Unser Ergebnis:
Das Flutlicht funktioniert.
Der Ball ist rund.
Die Liga existiert tatsächlich.
Und Liverpool hat zweimal hintereinander 1:0 gewonnen.
Damit dürfte zumindest eine der Theorien widerlegt sein.
SCHMARCUS: „WIR HABEN EINFACH GEWONNEN.“
Aus dem Umfeld des Liverpooler Trainers war zu erfahren, dass Schmarcus die neuesten Anschuldigungen aus Tottenham ausgesprochen gelassen aufgenommen haben soll.
Seine angebliche Antwort:
„Wir haben Birmingham geschlagen. Wir haben Leeds geschlagen. Beide Spiele 1:0. Vielleicht war einfach Liverpool besser.“
Ein Satz, der in Tottenham vermutlich für erhebliche Verwirrung gesorgt haben dürfte.
Denn mit einer solchen Erklärung hatte offenbar niemand gerechnet.
DIE DÖNER-AFFÄRE GEHT WEITER
Natürlich kann das Liverpool Echo die berühmte Döner-Theorie nicht einfach fallen lassen.
Schließlich hat Pepeke selbst bestätigt, dass die Schlange vor seinem Imbiss inzwischen länger ist als manche Premier-League-Tabelle.
Allerdings gibt es seit den beiden Liverpooler Siegen ein neues Problem:
Keiner der Liverpooler Spieler scheint vor den Spielen bei Babacan's Kebap gewesen zu sein.
Das Ergebnis?
1:0.
1:0.
Zwei Spiele.
Sechs Punkte.
Keine Dönervergiftung.
Die Beweislage wird immer erdrückender.
Das Liverpool Echo fordert daher:
UNABHÄNGIGE DÖNERKONTROLLE IN NORDLONDON!
Wir verlangen Einsicht in:
die Speisekarte,
die Lieferketten,
die Knoblauchsoße,
die Arbeitspläne der Spießmeister,
sämtliche Liverpool-Bestellungen der letzten Wochen
und selbstverständlich die Frage, ob „mit alles“ möglicherweise eine versteckte taktische Anweisung darstellt.
FORMKURVE:
Nach den beiden Niederlagen gegen Aston Villa und Chelsea war die Lage angespannt.
Doch Liverpool hat sich zurückgemeldet.
Aston Villa 2:1 Liverpool
Chelsea 4:0 Liverpool
Liverpool 1:0 Birmingham City
Liverpool 1:0 Leeds United
Vier Spiele.
Zwei Niederlagen.
Zwei Siege.
Und vor allem:
Die letzten beiden Spiele wurden
gewonnen, ohne ein Gegentor zu kassieren.
Das ist möglicherweise der wichtigste Aspekt.
Liverpool hat nach dem Rückschlag nicht hektisch reagiert, sondern sich zurück auf das Wesentliche konzentriert.
MAN OF THE MATCH: DIE ABWEHR
Während bei Liverpool früher vor allem die Offensivabteilung für Schlagzeilen sorgte, verdient diesmal die Defensive besondere Anerkennung.
Zweimal 1:0.
Das bedeutet:
180 Minuten Fußball – null Gegentore.
Nach dem 4:0 gegen Chelsea dürfte das besonders gutgetan haben.
Schmarcus scheint damit eine wichtige Lehre aus der Niederlage gezogen zu haben:
Man muss nicht jedes Spiel mit vier Toren gewinnen.
Manchmal reicht auch eines.
Und wenn hinten die Null steht, reicht dieses eine Tor sogar ziemlich zuverlässig.
LEAGUE WATCH: DIE NACHBARN RÜCKEN NÄHER
Besonders interessant ist die Situation in der Tabelle.
Liverpool hatte sich vor den beiden Spielen gegen Birmingham und Leeds genau diese beiden Gegner als Mannschaften herausgesucht, die in Reichweite lagen.
Nun wurden beide geschlagen.
Sechs Punkte gegen direkte Tabellennachbarn.
Damit hat Liverpool nicht nur selbst gepunktet.
Die Reds haben gleichzeitig verhindert, dass Birmingham und Leeds ihre eigenen Punkte gegen Liverpool sammeln konnten.
Genau solche Spiele können im Laufe einer Saison einen erheblichen Unterschied machen.
Liverpool ist damit wieder deutlich näher an den Mannschaften vor sich.
Und vielleicht ist genau das der Moment, an dem aus einem kleinen Aufwärtstrend wieder eine echte Aufholjagd werden kann.
NEXT BATTLE: FULHAM
Doch jetzt wird es wieder schwieriger.
Am Wochenende muss Liverpool auswärts beim FC Fulham antreten.
Fulham gehört zu den Mannschaften, die bislang im oberen Bereich der Tabelle unterwegs sind.
Für Liverpool bedeutet das:
Die Reds müssen beweisen, dass sie ihre zuletzt starke Heimform auch auswärts auf den Platz bringen können.
Nach zwei 1:0-Heimsiegen wäre ein Punkt in Fulham durchaus wertvoll.
Drei Punkte dagegen würden den Aufwärtstrend endgültig bestätigen.
Und vielleicht würde ein Auswärtssieg auch eine weitere Frage beantworten:
Kann Liverpool inzwischen auch gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellenbereich bestehen?
DANACH: WEST HAM KOMMT NACH ANFIELD
Kaum ist das Spiel in Fulham vorbei, wartet bereits die nächste Aufgabe.
West Ham United kommt nach Liverpool.
Und das ist eine hervorragende Gelegenheit für die Reds, ihre Heimserie weiter auszubauen.
Nach den beiden 1:0-Erfolgen gegen Birmingham und Leeds dürfte das Selbstvertrauen wieder deutlich größer sein.
Doch West Ham wird sicher nicht nach Liverpool kommen, um höflich die drei Punkte abzuliefern.
Die Hammers werden versuchen, die Reds unter Druck zu setzen.
Liverpool dagegen hat jetzt die Chance, mit einem weiteren Heimsieg den nächsten Schritt nach vorne zu machen.
NEXT BATTLE
FC FULHAM – LIVERPOOL FC
Auswärts
Ziel: Punkte mitnehmen
Aufgabe: Defensive Stabilität bewahren
Mission: Endlich auch auswärts wieder treffen
Risiko: Kein unbekanntes Dönerprodukt aus Nordlondon konsumieren
LIVERPOOL FC – WEST HAM UNITED
Anfield
Ziel: Drei Punkte
Aufgabe: Die Null halten
Mission: Heimserie fortsetzen
Risiko: Babacan könnte versuchen, die Lieferkette zu unterbrechen
UND WAS SAGT PEPEKE?
Das Liverpool Echo hat Tottenham bereits um eine Stellungnahme gebeten.
Bis Redaktionsschluss lag keine offizielle Antwort vor.
Aus gut informierten Kreisen heißt es allerdings, Babacan habe lediglich gelächelt und gesagt:
„Zwei 1:0? Sehr verdächtig. Vielleicht Liverpool hat endlich verstanden, dass Fußball ohne Verschwörung auch funktioniert.“
Das Liverpool Echo weist diese Aussage entschieden zurück.
Eine Untersuchungskommission wurde bereits eingerichtet.
Sie besteht aus:
Schmarcus, einem Liverpool-Fan und einem Mann, der behauptet, einmal Fußball gesehen zu haben.
SCHLUSSPFIFF
Liverpool hat nach zwei schmerzhaften Niederlagen die richtige Antwort gegeben.
Zwei Spiele.
Zwei Siege.
Zwei Mal 1:0.
Sechs Punkte.
Kein Gegentor.
Das ist die Realität.
Alles andere ist Tottenham.
Nun warten Fulham und West Ham.
Zwei Spiele, in denen Liverpool zeigen kann, dass die beiden Siege gegen Birmingham und Leeds kein Strohfeuer waren.
Und vielleicht sollte Schmarcus vor der Abfahrt nach Fulham noch eine letzte Nachricht an Pepeke schicken:
„Du kannst deine Döner behalten. Wir bringen unsere eigenen drei Punkte mit.“
Liverpool Echo
The Reds are rising again.
Und irgendwo in Nordlondon dreht sich ein Döner weiter.
Schmarcus fordert Aufklärung – zwei Niederlagen, ein Kebap und ein sehr verdächtiger Tottenham-Trainer
Liverpool Echo – Sonderausgabe
Liverpool FC hat eine schwierige Phase hinter sich. Nach dem zwischenzeitlichen Aufwärtstrend folgten zwei schmerzhafte Auswärtsniederlagen: 2:1 bei Aston Villa und anschließend ein deutliches 4:0 beim FC Chelsea. Doch Manager Schmarcus hat offenbar eine ganz eigene Erklärung für den Rückschlag gefunden.
Und diese Erklärung führt direkt nach Tottenham.
Genauer gesagt: zu „Babacan's Kebap“.
FORMKURVE: Zwei Niederlagen, aber kein Grund zur Panik
Nach dem 3:3 bei Charlton und dem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Queens Park Rangers schien Liverpool den nächsten Schritt gemacht zu haben. Die Reds standen auf Platz sieben und blickten voller Zuversicht auf die beiden folgenden Auswärtsspiele.
Dann kam Aston Villa.
Liverpool musste sich dort mit 2:1 geschlagen geben. Eine knappe Niederlage, die besonders bitter war, weil die Reds lange auf Augenhöhe agierten und nur durch Kleinigkeiten den möglichen Punktgewinn verpassten.
Doch danach wartete Chelsea.
Und dort wurde es deutlich unangenehmer.
4:0 für Chelsea.
Eine Niederlage, die auf dem Papier wesentlich deutlicher aussieht, als Liverpool es sich gewünscht hätte. Der Aufwärtstrend bekam damit einen kleinen Dämpfer.
Aber vielleicht – und hier beginnt die journalistisch höchst seriöse Recherche des Liverpool Echo – lag das Problem gar nicht auf dem Spielfeld.
Vielleicht lag es auf dem Teller.
DÖNERGATE – WAS WUSSTE PEPEKE BABACAN?
Der Tottenham-Trainer Pepeke Babacan hatte Liverpool zuletzt bereits öffentlich aufs Korn genommen.
In seinem Artikel ließ er durchblicken, dass Tottenham seit der Ankunft von Schmarcus einen neuen Lieblingsgegner habe. Gleichzeitig lobte er die plötzlich wieder äußerst aktive Liverpooler Medienabteilung.
„Endlisch wieder richtige Konkurrenz“, soll Babacan gegrinst haben.
Doch während Schmarcus angeblich die Tastatur glühen lässt, brutzelt Babacan bekanntlich lieber am Spieß.
Und genau hier wird es interessant.
Denn Liverpool musste ausgerechnet nach diesem öffentlichen Döner-Geplänkel zwei empfindliche Niederlagen hinnehmen.
Zufall?
Das Liverpool Echo stellt keine Behauptungen auf.
Wir stellen lediglich Fragen.
Die Fakten:
Aston Villa 2:1 Liverpool
➡ wichtige Liverpool-Spieler fehlten.
Chelsea 4:0 Liverpool
➡ wichtige Liverpool-Spieler fehlten.
Wer betreibt in Tottenham ein florierendes Dönergeschäft?
➡ Pepeke Babacan.
Wer hatte zuvor öffentlich über Liverpool gespottet?
➡ ebenfalls Pepeke Babacan.
Man muss kein investigativer Journalist sein, um hier gewisse Zusammenhänge zu erkennen.
Oder zumindest einen starken Hunger auf Döner zu bekommen.
MAN OF THE MATCH: DER UNSICHTBARE 12. MANN
Beim Blick auf die beiden vergangenen Partien fällt auf: Liverpool konnte nicht mit seiner bestmöglichen Besetzung antreten.
Wichtige Spieler fehlten – und gerade gegen Mannschaften wie Aston Villa und Chelsea macht sich das bemerkbar.
Das Liverpool Echo hat deshalb eine neue Theorie entwickelt:
Vielleicht waren die Spieler gar nicht verletzt. Vielleicht waren sie einfach zu satt.
Insider berichten, dass sich einige Liverpool-Akteure vor den beiden Partien auffällig häufig in der Nähe eines gewissen Kebabspießes aufgehalten haben sollen.
Ein Spieler soll sogar gefragt haben:
„Mit alles?“
Die Antwort des Liverpool Echo lautet:
Offenbar mit Niederlage.
DIE REDS BLEIBEN TROTZDEM AUF KURS
Bei aller Polemik darf eines nicht vergessen werden: Zwei Niederlagen bedeuten nicht, dass der bisherige Aufwärtstrend verschwunden ist.
Liverpool hat sich zuvor mit dem Punktgewinn in Charlton und dem klaren 3:0 gegen QPR eine gute Ausgangslage geschaffen.
Jetzt geht es darum, die richtige Reaktion zu zeigen.
Und dafür könnte der Spielplan kaum interessanter sein.
Denn die nächsten beiden Gegner sind Mannschaften, die in der
Tabelle unmittelbar in Reichweite der Reds liegen.
NEXT BATTLE I: LEEDS UNITED
Als Nächstes wartet Leeds United.
Die Mannschaft steht derzeit vor Liverpool in der Tabelle und hat sich bislang eine starke Position erarbeitet.
Für Liverpool bedeutet das:
Dieses Spiel ist mehr als nur eine weitere Partie.
Mit einem Sieg könnten die Reds den Abstand zu Leeds deutlich verkürzen und sich wieder näher an die Mannschaften vor ihnen heranschieben.
Nach dem 4:0 gegen Chelsea ist dabei vor allem eine Reaktion gefragt.
Liverpool muss wieder zu dem Fußball zurückfinden, der beim 3:0 gegen QPR zu sehen war: konzentriert, kontrolliert und mit der nötigen Konsequenz vor dem Tor.
Und vielleicht sollte Schmarcus vor dem Spiel auch noch eine weitere taktische Maßnahme erwägen:
Dönerverbot im Mannschaftsbus.
NEXT BATTLE II: BIRMINGHAM CITY
Noch interessanter wird es anschließend gegen Birmingham City.
Auch Birmingham befindet sich in der Tabelle in unmittelbarer Reichweite.
Sollte Liverpool zunächst Leeds schlagen und anschließend auch Birmingham besiegen, könnte sich die Situation in der Tabelle erheblich verändern.
Sechs Punkte aus diesen beiden Spielen wären ein gewaltiges Signal.
Nach zwei Niederlagen wäre Liverpool damit nicht nur zurück in der Erfolgsspur, sondern könnte gleichzeitig zwei direkte Tabellennachbarn unter Druck setzen.
Das macht die kommenden beiden Spieltage zu einer kleinen Sechs-Punkte-Woche.
Nicht im mathematischen Sinne.
Aber im Sinne der Bedeutung für die Tabelle.
LEAGUE WATCH
Während Liverpool versucht, wieder nach oben zu klettern, lohnt sich ein Blick auf die Mannschaften in der direkten Umgebung.
Die Abstände sind nicht so groß, dass Liverpool den Anschluss verloren hätte.
Ganz im Gegenteil.
Die Reds haben bereits gezeigt, dass sie innerhalb weniger Spieltage mehrere Plätze gutmachen können.
Der Schlüssel wird allerdings sein, die direkten Konkurrenten zu schlagen.
Denn was bringt ein Sieg gegen einen Tabellennachbarn?
Richtig.
Drei Punkte.
Und was bringen zwei Siege?
Sechs Punkte.
Das klingt erstaunlich einfach.
Schmarcus dürfte vermutlich genau diesen Plan verfolgen.
DIE TRAINERKABINE
Manager Schmarcus dürfte nach den vergangenen beiden Spielen vor allem eines beschäftigen:
Warum fehlten ausgerechnet gegen Aston Villa und Chelsea wichtige Spieler?
Eine offizielle Stellungnahme des Liverpool Echo liegt dazu noch nicht vor.
Die Redaktion hat allerdings bereits eine Anfrage an Tottenham geschickt.
Pepeke Babacan soll auf die Frage, ob seine Döner möglicherweise für die Ausfälle bei Liverpool verantwortlich sein könnten, lediglich geantwortet haben:
„Ich nix wissen. Spieler essen Döner, Spieler spielen schlecht. Vielleicht Döner schuld. Vielleicht Liverpool schuld. Bei Babacan's Kebap immer alles frisch!“
Das Liverpool Echo bleibt skeptisch.
SCHLUSSPFIFF: JETZT GILT ES
Die Niederlagen gegen Aston Villa und Chelsea waren zweifellos ein Rückschlag.
Aber Liverpool steht weiterhin in einer Position, aus der ein Angriff auf die Mannschaften vor den Reds möglich ist.
Jetzt kommen Leeds United und Birmingham City.
Zwei Mannschaften, die in der Tabelle in Reichweite liegen.
Zwei Spiele, in denen Liverpool mit sechs Punkten einen großen Schritt machen könnte.
Und vielleicht zwei Spiele, bei denen Schmarcus seine Spieler besser selbst zum Essen einlädt.
Denn eines ist inzwischen klar:
Wenn Liverpool in den nächsten beiden Partien wieder hungrig auftritt, sollte niemand sie aufhalten können.
Außer vielleicht Pepeke Babacan.
Der steht schließlich am Spieß.
Liverpool Echo – Ende der Durchsage.
P.S.: Das Liverpool Echo weist ausdrücklich darauf hin, dass keinerlei belastbare Beweise dafür vorliegen, dass Pepeke Babacan tatsächlich für die Niederlagen gegen Aston Villa und Chelsea verantwortlich ist. Die Redaktion hält es allerdings für journalistisch geboten, diese Theorie weiterhin mit größtmöglicher Ernsthaftigkeit zu untersuchen.
Liverpool klettert auf Platz sieben – doch jetzt kommen die ungeschlagenen Giganten
Von der Aufholjagd in Charlton bis zum überzeugenden 3:0 gegen QPR: Liverpool FC hat in den vergangenen beiden Spieltagen ein deutliches Zeichen gesetzt. Doch mit Aston Villa und Chelsea warten nun zwei der härtesten Auswärtsaufgaben der Saison.
LIVERPOOL.
Es war noch vor wenigen Spieltagen, da musste man sich rund um Liverpool FC ernsthafte Sorgen machen. Der Saisonstart verlief alles andere als nach Wunsch, die Reds kassierten zu viele Gegentore und fanden sich zunächst im unteren Bereich der Tabelle wieder.
Doch nun ist etwas passiert, das Hoffnung macht.
Liverpool ist im Aufwind.
Nach dem spektakulären 3:3 bei Charlton Athletic SC und dem anschließenden überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Queens Park Rangers haben die Reds inzwischen Platz sieben der Tabelle erobert.
Vier Punkte aus zwei Spielen. Sieben erzielte Tore. Und vor allem: eine Mannschaft, die nach Rückschlägen nicht mehr auseinanderfällt.
Doch bevor die Liverpool-Fans von einer Aufholjagd träumen dürfen, wartet die vielleicht schwierigste Prüfung der bisherigen Saison.
CHARLTON 3 – 3 LIVERPOOL
Ein Spiel, das Liverpool eigentlich hätte gewinnen können
Was für ein Nachmittag in Charlton!
Liverpool erwischte einen Traumstart und schien die Partie früh unter Kontrolle zu bekommen.
Nach 19 Minuten stand es 1:0 für die Reds. Nur sieben Minuten später legte Liverpool nach. 26. Minute – 2:0.
Zwei Tore Vorsprung, die Partie schien in die gewünschte Richtung zu laufen.
Doch dann begann das Drama.
Charlton gab sich nicht geschlagen und verkürzte in der 33. Minute auf 1:2. Plötzlich war die Begegnung wieder offen. Liverpool hatte den Gastgeber zurück ins Spiel kommen lassen und musste nach der Pause mit einem völlig anderen Charlton rechnen.
Und genau so kam es.
In der 51. Minute fiel der Ausgleich zum 2:2.
Die Gastgeber hatten nun das Momentum vollständig auf ihrer Seite. Liverpool verlor zunehmend die Kontrolle und musste in der 72. Minute sogar den Treffer zum 3:2 hinnehmen.
Aus einem komfortablen 2:0 war innerhalb kürzester Zeit ein Rückstand geworden.
Doch genau hier zeigte die Mannschaft von Schmarcus eine Qualität, die in einer langen Saison entscheidend sein kann:
Charakter.
Nur zwei Minuten nach Charltons Führung schlug Liverpool zurück.
74. Minute – 3:3!
Die Reds verhinderten damit die komplette Wende und nahmen zumindest einen Punkt mit nach Hause.
Natürlich darf man sich fragen, warum Liverpool eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben hat. Aber ebenso wichtig ist die andere Seite der Geschichte: Noch vor wenigen Wochen hätte ein solcher Spielverlauf möglicherweise mit einer Niederlage geendet.
Diesmal kämpfte sich Liverpool zurück.
Und genau dieser Punkt könnte am Ende noch wertvoll werden.
ANFIELD ANSWERS BACK
Wenn das 3:3 in Charlton ein Zeichen für Kampfgeist war, dann war der fünfte Spieltag ein Zeichen für Souveränität.
Liverpool FC – Queens Park Rangers.
Die Reds wollten vor eigenem Publikum keine weitere Achterbahnfahrt erleben.
Und sie machten von Beginn an klar, wer Herr im Haus ist.
18. Minute – 1:0
Liverpool ging früh in Führung und setzte damit das richtige Signal.
Diesmal sollte kein Gegner nach einer Führung zurück ins Spiel finden.
Die Reds kontrollierten die Partie und erhöhten noch vor der Pause.
36. Minute – 2:0
Mit diesem Treffer war die Richtung endgültig vorgegeben.
QPR fand kaum Möglichkeiten, Liverpool ernsthaft unter Druck zu setzen. Die Reds spielten geduldig, kontrolliert und warteten auf ihre Chance.
Und die kam.
78. Minute – 3:0
Der dritte Treffer besiegelte einen souveränen
3:0-Heimsieg.
Keine spektakuläre Aufholjagd. Kein Zittern in den Schlussminuten. Keine unnötige Spannung.
Diesmal erledigte Liverpool seine Aufgabe wie eine Mannschaft, die weiß, was sie will.
3:0. Drei Punkte. Zu null.
Genau die richtige Antwort auf das turbulente Spiel in Charlton.
FROM SURVIVAL TO AMBITION?
Und plötzlich sieht die Tabelle deutlich freundlicher aus.
Liverpool FC steht auf Platz sieben.
Die Reds haben damit den Anschluss an das obere Mittelfeld hergestellt. Noch ist natürlich nichts gewonnen. Aber die Richtung stimmt.
Der Saisonstart hat gezeigt, dass Liverpool verwundbar ist. Die vergangenen beiden Spieltage haben dagegen gezeigt, dass diese Mannschaft durchaus in der Lage ist, sich aus schwierigen Situationen herauszuarbeiten.
Doch jetzt kommt der Moment der Wahrheit.
Denn der Spielplan meint es nicht gut mit Liverpool.
NEXT STOP: VILLA PARK
Das nächste Spiel führt Liverpool zu Aston Villa.
Und Villa hat bislang einen entscheidenden Vorteil:
Zu Hause ist die Mannschaft noch ungeschlagen.
Liverpool reist also zu einem Gegner, der vor eigenem Publikum bislang keine Niederlage hinnehmen musste.
Das wird eine völlig andere Aufgabe als das Heimspiel gegen QPR.
Liverpool wird nicht einfach darauf hoffen können, dass die individuelle Qualität ausreicht. Die Reds müssen konzentriert verteidigen, dürfen sich keine längeren Schwächephasen erlauben und müssen ihre Chancen konsequent nutzen.
Ein Punkt wäre bereits wertvoll.
Drei Punkte?
Das wäre ein Statement.
THEN COMES CHELSEA
Und als wäre Aston Villa nicht Herausforderung genug, folgt danach der nächste Brocken.
Der FC Chelsea.
Die Blues stehen derzeit auf Platz drei der Tabelle und sind ebenfalls zu Hause noch ungeschlagen.
Liverpool bekommt es damit in zwei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen mit zwei Mannschaften zu tun, die in den eigenen vier Wänden bisher nicht bezwungen werden konnten.
Viel härter kann eine Prüfung kaum ausfallen.
Für Schmarcus und seine Reds ist das gleichzeitig eine hervorragende Gelegenheit.
Denn genau solche Spiele zeigen, wo eine Mannschaft wirklich steht.
Ein Sieg gegen QPR ist schön.
Ein Punkt in Charlton ist wichtig.
Aber wenn Liverpool tatsächlich den Anspruch entwickeln möchte, dauerhaft in Richtung Spitzengruppe zu marschieren, muss die Mannschaft irgendwann auch gegen die großen Mannschaften bestehen.
Und jetzt bekommt sie genau diese Gelegenheit.
THE QUESTION IS: CAN THEY KEEP IT GOING?
Der Aufwärtstrend ist unübersehbar.
Liverpool hat aus den vergangenen beiden Spielen vier Punkte geholt und dabei sechs eigene Treffer in den Ligapartien erzielt? Nein – tatsächlich waren es insgesamt sechs Liverpool-Tore: drei in Charlton plus drei gegen QPR. Die Defensive konnte gegen QPR zudem erstmals in dieser Phase die Null halten.
Vor allem aber hat sich die Stimmung verändert.
Aus Unsicherheit wird Selbstvertrauen.
Aus einem schwierigen Saisonstart wird eine Aufholjagd.
Und aus Platz acht wurde inzwischen Platz sieben.
Doch jetzt wird es ernst.
Aston Villa wartet. Danach Chelsea.
Beide zu Hause ungeschlagen.
Liverpool dagegen muss zeigen, dass der jüngste Aufschwung nicht nur eine kurze Momentaufnahme war.
Die Reds haben sich eine bessere Ausgangsposition erarbeitet.
Jetzt müssen sie sie verteidigen.
Vielleicht sogar verbessern.
Denn eines ist sicher:
Liverpool ist wieder im Rennen.
Und wenn Schmarcus' Mannschaft aus den nächsten beiden Auswärtsspielen etwas Zählbares mitnimmt, könnte aus einem kleinen Aufwärtstrend sehr schnell eine ernsthafte Kampfansage an die Mannschaften vor ihnen werden.
Liverpool auf Platz 8 – und plötzlich weht ein neuer Wind durch Anfield.
Liverpool FC hat einen neuen Mann an der Seitenlinie: Schmarcus übernimmt das Ruder bei den Reds und tritt damit eine Aufgabe an, vor der selbst so mancher erfahrene Fußballlehrer Respekt haben dürfte. Platz 8 in der Liga ist schließlich nicht unbedingt das, was man an der Merseyside als königlichen Anspruch bezeichnet. Doch genau hier könnte die Geschichte beginnen.
Nach dem Ende der Ära Jürgen Klopp schien Liverpool lange auf der Suche nach einer neuen Identität. Mal wurde verwaltet, mal experimentiert, mal vermutlich auch gehofft, dass sich die alten Klopp-Zeiten irgendwie von selbst zurückmelden. Spoiler: Haben sie nicht.
Nun also Schmarcus.
Ein Trainer, der sich vorgenommen hat, Liverpool wieder zu dem zu machen, was der Klub unter
Klopp verkörperte: Leidenschaft, Mentalität und vor allem Fußball, bei dem der Gegner schon beim Blick auf den Spielplan leichte Kopfschmerzen bekommt. Die Fans träumen bereits von einem neuen „Normal One“ – nur diesmal mit deutlich mehr Schmarcus und hoffentlich weniger Platz 8.
Dabei ist die Aufgabe klar: Liverpool muss wieder nach oben. Nicht irgendwann. Nicht vielleicht. Jetzt.
Ob Schmarcus tatsächlich das Zeug zum „neuen Klopp“ hat, wird sich zeigen. Doch eines steht fest: Anfield hat wieder Hoffnung. Und sollte Schmarcus tatsächlich gelingen, was seine Vorgänger nach Klopp nicht geschafft haben, dürfte sich in Liverpool bald eine Frage stellen:
War Klopp wirklich einzigartig – oder musste einfach nur der richtige Schmarcus kommen?
Die Antwort gibt es auf dem Platz. Und Liverpool darf gespannt sein.