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COPA NEWS

Grüße in die Niederlande
In der Superliga sind nicht nur die lokalen Gegner mit Argusaugen zu beachten. Immer mehr nötigt der Spielplan dazu, sich auch explizit mit der niederländischen Eredivisie zu beschäftigen. Statt SC Beira Mar oder Estoril Praia trifft man stattdessen auf NEC Nijmegen oder PEC Zwolle. Zwar keine Lotterie analog anderer vergleichbarer Spiele, aber natürlich ebensowenig das Gelbe vom Ei. Denn schließlich belegen die häufigen

Patenzüge eindrucksvoll, dass die Superliga noch weit entfernt ist von der einstigen Qualität. Bei Benfica Lissabon, dem SC Farense, Académica Coimbra und Marítimo Funchal kann man da allerdings nur wenig für. Die vier Mannschaften halten dagegen und bemühen sich, einen spannenden Meisterschaftskampf zu kreieren. Und obwohl die Favoritenrolle klar verteilt scheint, darf man dem letzten Drittel der Saison durchaus entgegenfiebern.
12.10.2026 09:02 - Horst Manson - Marítimo Funchal (0.3 TK)
 
Ein Unbekannter gegen den Untergang: Gimnasia setzt auf Andrés Herrero Campesino
La Plata. 23 Spieltage, Tabellenletzter, acht Punkte Rückstand auf Platz 19 und zehn auf das rettende Ufer. Bei Gimnasia La Plata riecht es nach Abstieg. Doch statt eines erfahrenen Feuerwehrmanns präsentiert der Traditionsverein einen Mann, dessen Verpflichtung selbst wohlwollende Beobachter als gewagt bezeichnen: Andrés Herrero Campesino, 38 Jahre alt, ohne eine einzige Erstligapartie als Trainer.

Der gebürtige Spanier, Sohn eines argentinischen Vaters, arbeitete zuletzt im Nachwuchsbereich und als Trainer unterklassiger Mannschaften. In der Primera División ist er ein unbeschriebenes Blatt. Sein Ruf allerdings eilt ihm voraus: taktisch besessen, unbequem und mit einer bemerkenswert geringen Bereitschaft, Autoritäten zu respektieren.

„Ich bin nicht hier, um einen würdevollen Abstieg zu organisieren“, erklärte Herrero Campesino bei seiner Vorstellung. „Wer glaubt, dass diese Mannschaft nicht gut genug ist, kann gehen. Das gilt auch für diejenigen auf der Tribüne.“

Ein Satz, der durchaus als Seitenhieb gegen Sportdirektor Ricardo Valdés verstanden werden durfte. Der 57-Jährige hatte noch vor zwei Wochen öffentlich die Qualität des Kaders infrage gestellt. Nun soll ausgerechnet sein

überraschender Trainerkandidat das Unmögliche schaffen.

Vereinspräsident Esteban Ledesma spricht von einem „bewussten Bruch mit der Vergangenheit“. Hinter vorgehaltener Hand heißt es dagegen, dass mehrere erfahrene Trainer abgesagt hätten. Herrero Campesino war offenbar bereit, das Risiko einzugehen, ohne umfangreiche Garantien zu verlangen.

Ein Trainer ohne Sicherheitsnetz

Im Training soll der Neue bereits am ersten Tag für Irritationen gesorgt haben. Kapitän Martín Ferreyra (34) musste seine angestammte Position räumen, mehrere Nachwuchsspieler trainierten plötzlich mit der ersten Elf. „Namen interessieren mich nicht“, soll Herrero Campesino der Mannschaft erklärt haben. „Nur das, was ihr morgen besser macht als gestern.“

Ob hinter der demonstrativen Härte ein ausgeklügelter Plan steckt oder lediglich die Selbstüberschätzung eines unerfahrenen Trainers, werden die kommenden Wochen zeigen.

In La Plata jedenfalls hat man sich entschieden, die letzte Patrone nicht einem alten Haudegen anzuvertrauen, sondern einem Mann, der bislang vor allem eines bewiesen hat: Er hat keine Angst davor, sich Feinde zu machen.

Und davon könnte es bei Gimnasia bald reichlich geben.
11.10.2026 23:09 - Andres Herrero Campesino - Gimnasia La Plata (0.3 TK)
 
Ein Jahr betreutes Sparen: Die Renten-Rallye der Allsvenskan
Große Debatte im schwedischen Altenheim: Wer klaut wem die Überschrift, wer hat Demenz und wer backt den besten Apfelkuchen.

Während die Herren Pacult und fubini im Feuilleton noch klären, ob die Liga jenseits der 50 überhaupt noch ohne Zivi antreten darf, werfe ich einen Blick auf das Festgeldkonto der Allsvenskan.

Befund: Kollektive Altersvorsorge.

Man schaue sich diesen TK-Geiz an! Jönköping bunkert knapp 32 TK im Schlafsack, Assyriska hortet über 29 TK unterm Kopfkissen. Jeder Punkt wird mit Sparbuch-Mentalität verwaltet, als gäbe es für ungenutzte Tore am Saisonende eine staatliche

Zusatzrente. Hauptsache, das dicke Polster überlebt bis Spieltag 26.

Und dazwischen Åtvidaberg. Wir mit unseren schmalen 21 TK mittendrin im 27-Punkte-Kuschelkreis auf Rang 5.

Und das Restprogramm liest sich wie die Besuchsliste eines geriatrischen Luxus-Sanatoriums: erst die Kuschelzone, dann ab Spieltag 21 die geballte Vermögensverwaltung von fubini bis Pacult. Wenn ihr euer Festgeld dann endlich auflöst, merkt ihr: Ihr habt vor lauter Altersdiskriminierung und Zinsrechnung vergessen, wie man überhaupt Fußball spielt.

Gut, dass in Schweden die Altersvorsorge eh schon immer auf mehreren Säulen aufgestellt ist.
11.10.2026 18:56 - Roquinho - Åtvidabergs FF (0.3 TK)
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DER NÄCHSTE SKANDAL! GANZE MANNSCHAFT STREIKT – SPIEL GEPLATZT!
Wenn der Trainer nicht kommt, kommen wir eben auch nicht!

Was für ein Eklat! Als wäre das Verschwinden von olschara nicht schon peinlich genug, hat nun auch die Mannschaft die Reißleine gezogen. Zum angesetzten Spieltag erschien: niemand. Kein einziger Spieler!

Der Gegner stand bereit, der Schiedsrichter pfiff sich warm, und die Zuschauer starrten auf einen leeren Platz. Nur die Trainerbank blieb besetzt – von einer einsamen Getränkekiste.

Spieler ziehen die Reißleine!

Aus Mannschaftskreisen heißt es, die Spieler hätten sich kurzfristig auf einen kollektiven Streik geeinigt.

„Wenn unser Trainer seit Tagen nicht zum Training erscheint, warum sollen wir dann pünktlich zum Spiel kommen?“, erklärte ein angeblicher Mannschaftssprecher. „Wir haben schließlich auch ein Privatleben. Und außerdem wusste keiner, wer uns überhaupt aufstellen sollte.“

Ein anderer Spieler soll vorgeschlagen haben, einfach den Würfel entscheiden zu lassen. Doch nach drei Würfen stand fest: Keiner hatte Lust auf Auswärtsfahrt.

Vorstand kurz vor dem Nervenzusammenbruch

Die Vereinsführung reagierte entsetzt. Man prüfe nun rechtliche Schritte

gegen die Spieler, hieß es. Dumm nur: Als man olschara ebenfalls abmahnen wollte, fiel auf, dass niemand seine aktuelle Adresse kennt.

Ein Funktionär soll daraufhin gefragt haben, ob man wenigstens den Fiat Multipla stilllegen könne.

Doch auch hier: Fehlanzeige.

Und olschara? Der würfelt vermutlich noch!

Während der Verein im Chaos versinkt, meldete sich kurz vor Mitternacht eine unbekannte Nummer beim Mannschaftskapitän. Am anderen Ende waren Würfelgeräusche, Gelächter und eine Frauenstimme zu hören.

Dann sagte jemand:

„Jungs, macht heute locker. Ich bin gedanklich bei euch.“

Die Verbindung brach ab.

War es olschara? War es Jelena? Oder hat inzwischen jemand den Würfelbecher übernommen?

Fest steht: Das Spiel ist geplatzt, die Mannschaft streikt und der Vorstand sucht verzweifelt nach Verantwortlichen.

Doch die größte Sorge bleibt der Multipla. Denn ein Tankstellenmitarbeiter will den Wagen heute Morgen erneut gesehen haben – diesmal mit einem Aufkleber an der Heckscheibe:

„Bin dann mal weg.“

Wir bleiben dran. Und falls jemand den Trainer findet: Bitte gleich die ganze Mannschaft mitbringen!
11.10.2026 13:57 - Olschara - FK Sutjeska (0.3 TK)
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Ein Jahr Überschriften-Ping-Pong in Schweden
Wenn die Tage in Schweden kürzer werden, dann werden die Nächte natürlich länger. Und was macht man in langen dunklen kalten schwedischen Nächten, man kriecht zusammen unter die Bettdecke und macht Sex. Und wenn man morgens aufsteht ist es wärmer, das Leben ist leichter, man ist glücklich sozusagen. Das ist es wahrscheinlich, was unserem lieben Kollegen Fubinini fehlt. Der Sex in der rauen schwedischen Nacht und das Glücksgefühl danach, es hält 2-4 Tage an und dann geht’s wieder von vorne

los. Nicht anders ist sein Genörgle über das Durchschnittsalter der Allsvenskan zu erklären. Die Lebenserwartung der Einwohner Schwedens lag 2022 bei 83,1 Jahren. Dürfte also leicht gestiegen sein. Wenn also alles gut läuft können Claudino und ich noch 20 Jahre Copa Mundial spielen, danach ist Schluss. Danach kann dann der Kollege Fubinini endlich mal Meister werden, in den 7 Jahren, die ihm dann noch bleiben. Wenn er bis dahin noch nicht vergessen hat wie man sich einloggt, sonst ist eher Schluss für Ihn.
11.10.2026 12:36 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
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Tabellenführer beim amtierenden Meister
Sie rieben sich die Augen, die Verantwortlichen und Fan von El Mansoura SC. Ein erneuter Blick auf die Tabelle und tatsächlich: Sie sind Tabellenführer. Doch leider ist die Saison noch nicht zu Ende und somit muss man erst mal noch einige Herausforderungen meistern.

Die größte Herausforderung wartet eventuell schon jetzt am Freitag. Denn dann tritt man beim amtierenden Meister und laut Oddset Top-Favoriten auf den diesjährigen Titel an. Port Said wird dieses Spiel nach dem jüngsten Rückschlag sicherlich ernst nehmen.

Zugleich muss man zu Hause gegen Xerez antreten. Verrückt: Auch in der Champions League trifft man aufeinander, sodass das Duell am Freitag direkt mehrfach ausgetragen wird.
11.10.2026 13:59 - Jack Pott - El Mansoura SC (0.3 TK)
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Come to Korea: 50 Prozent leere Trainerbänke
Daegu - Vier trainerlose Vereine stehen weiterhin vor dem Daegu FC. Ebenso stehen weiterhin vier Vereine mit Trainer vor uns. Das macht am Ende Rang 9. Hinter uns ein Verein mit und zwei ohne Trainer. Die Geistervereine hier in Südkorea sind schon beachtlich. 50% leere Trainerbänke. Kommenden Freitag hat man ein Spiel, die Chancen stehen daher 50/50. Und, Stand jetzt muss man sagen, trifft man mal wieder einen echten Trainer. Der Tabellenführer gibt sich die Ehre!
Außerdem bemerkenswert: Es gibt kommenden Freitag nur Duelle zwischen echten Trainern untereinander und nur Duelle der Geistvereine untereinander. Vermutlich das erste und einzige Mal in dieser Saison.
11.10.2026 12:13 - Mahatma Chrille - Daegu FC (0.3 TK)
 
Nach dem spülen auch mal mit der Bürste wühlen
Tacuarembo - Der Meister aus Tacuarembo ist beschissen in die Saison gestartet. Nach der Auftaktniederlage stand der Totengräber auf Rang 10. Danach ging es noch weiter abwärts. Aber nach 16 Spieltagen, ist man wieder auf Rang 10 zurückgekehrt. Der bisherige Platz an der Sonne in dieser Saison. Tendenz hoffentlich weiter steigend. Was in vielen Deutschen Gaststätten als Schild auf dem Klo hängt, gilt auch für den Fußball. Einfach

abwischen, spülen und die Bürste nutzen. Dann geht es weiter an der Theke. Oder auf dem Platz. Nur noch ein Geisterverein steht vor uns, dass wäre schon mal ein schöner Meilenstein in dieser bescheidenen Saison. Freitag empfängt man seinen Nachfolger, den kommenden Meister Danubio FC, da ist sich der Totengräber sicher. Wer mit so einer Defensive spielt, kann nur Meister werden. Zum Vergleich: Der TFC hat fast doppelt so viele Tore kassiert.
11.10.2026 12:00 - Totengräber Chrille - Tacuarembó FC (0.3 TK)
 
Spannend
Düsseldorf - Die Fortuna hält sich in der Rückrunde weiter im oberen Drittel der Tabelle. Aktuell ist man Tabellendritter und das mit negativem Torverhältnis. Fortuna Spiele sind durchaus torreich. Als nächstes muss man gegen Cottbus und Freiburg ran. Die stehen auf Rang 6 bzw. 9. Sind aber nur einen bzw. drei Punkte von uns entfernt. Es bleibt weiterhin kuschelig eng in der Bundesliga. Lautern träumt als Aufsteiger weiterhin

von der Meisterschaft. Cottbus, Hannover und der Eff Zeh feiern ihre tadellose Heimbilanz, während Cottbus, der Eff Zeh und Schalke noch gar keinen Auswärtstreffer erzielt haben. Gladbach aber auch erst einen Treffer in der Ferne versenkt hat und die Dosen aus Leipzig auch erst magere zwei Punkte. Was haben etliche davon gemeinsam? Richtig, die reisen noch da Düsseldorf. Immerhin ist es ja auch eine schöne Stadt und immer eine Reise Wert.
11.10.2026 11:51 - Chrille - Fortuna Düsseldorf (0.3 TK)
 
Eklat um Lattok: Bäumer fordert offenbar Freigabe ohne Ablöse!
Bei Manchester United droht der nächste Skandal. Nach einem mutmaßlichen Übergriff auf die Mutter und Managerin von J. Bäumer prüfen dessen Anwälte offenbar eine außerordentliche Vertragskündigung. Dem Verein droht der Verlust seines 47-Millionen-Talents.

Was als vereinsinterne Feier begann, könnte Manchester United teuer zu stehen kommen. Nach Informationen aus dem Umfeld von J. Bäumer soll Hugh Lattok dessen 46-jährige Mutter und Spielerberaterin auf einer Vereinsveranstaltung in unangemessener Weise bedrängt haben.

Mehrere Anwesende berichten übereinstimmend von einem auffällig offensiven Annäherungsversuch des 69-Jährigen. Über den genauen Ablauf gehen die Darstellungen auseinander. Bäumers Mutter soll die Situation jedenfalls als ausgesprochen unangenehm empfunden haben.

Aus dem persönlichen Eklat wird nun offenbar ein arbeitsrechtlicher Konflikt.

Bäumers Beraterseite prüft nach Informationen unserer Redaktion, ob das Verhalten eines leitenden Mitglieds des Trainerstabs und der anschließende Umgang des Vereins damit eine Kündigung aus wichtigem Grund rechtfertigen könnten. Ziel wäre ein ablösefreier Wechsel des 18-jährigen Stürmers.

Für United wäre das ein

finanzielles Desaster. Erst vor wenigen Monaten hatte der Verein 47 Millionen Pfund für Bäumer bezahlt, weitere 16 Millionen könnten als Boni fällig werden.

Besonders brisant: Sportdirektor Graham Whitmore soll zunächst versucht haben, die Angelegenheit intern beizulegen. Aus Bäumers Umfeld heißt es dagegen, der Verein habe die Beschwerden nicht ernst genug genommen.

Lattok selbst soll die Vorwürfe für maßlos übertrieben halten. Er habe lediglich ein freundliches Gespräch geführt, heißt es aus seinem Umfeld.

Droht United jetzt die nächste Zerreißprobe?

Schon zuvor hatte es Spannungen wegen Bäumers hoher körperlicher Belastung gegeben. Nun steht nicht mehr nur seine sportliche Entwicklung zur Debatte, sondern das Vertrauensverhältnis zum gesamten Verein.

Ob eine außerordentliche Kündigung rechtlich Bestand hätte, ist offen. Doch allein die Aussicht auf einen langwierigen Rechtsstreit dürfte potenzielle Interessenten auf den Plan rufen.

Und wieder steht Graham Whitmore im Mittelpunkt. Der Sportdirektor muss nicht nur erklären, warum er Hugh Lattok verpflichtet hat. Er muss jetzt womöglich auch verhindern, dass Manchester United seinen teuersten Hoffnungsträger ohne einen Penny Ablöse verliert.
11.10.2026 11:47 - hercegi - Manchester United (0.3 TK)
 
Farewell Faulenroda
Die schier endlose Warterei auf den Pannendienst schien für den in Faulenroda an der Kimme in Sachsen-Anhalt gestrandeten Avispa-Übungsleiter Wolfgang Lippert doch noch ein glückliches Ende zu nehmen, als sich ein blauer SUV mit konventionellem Benzinmotor näherte. Doch leider stieg statt eines Gelben Engels so ziemlich das Gegenteil aus dem klobigen Fahrzeug und begann sofort auf Lippi einzureden: "Lieber Bürger von Faulenroda, auf diesem Wege möchte ich mich gerne bei Ihnen für die Unterstützung bedanken. Ich bin ja demnächst der neue Ministerpräsident und freue mich sehr, bei Ihnen in Ihrem feinen Dorf über 70% der

Zweitstimmen geholt zu haben. Und natürlich werden wir uns nach der Machtübernahme endlich um die wirklichen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kümmern: Schluss mit dem Gendern und der Wokeness! Nieder mit den Zwangsgebühren! Weg mit Schulpflicht, Demokratie und gesundem Menschenverstand... Aber Herr Radfahrer, wo wollen Sie denn hin?... Nein, ich kann Ihnen leider nicht sagen, welches der schnellste Weg heraus aus Faulenroda ist." Doch Lippi konnte die Stimme kaum mehr vernehmen und schob sein defektes E-Bike zügig fort aus dem bleiernen Kaff. Irgendein litauischer Lastwagenfahrer würde ihn auf der Reise nach Ost-Berlin sicherlich ein Stück mitnehmen.
11.10.2026 10:40 - Wolfgang Lippert - Avispa Fukuoka (0.3 TK)
 
LIGA MX: EL DÍA DEL NUEVE DE OCTUBRE – TAG DER RACHE
Von unserem Korrespondenten, der seit dem 9. Oktober seiner Freundin nichts mehr zu beichten hat

Es gibt Tage, an denen eine Saison ihren Höhepunkt erreicht. Und es gibt den neunten Oktober. Ehrlich gesagt müsste die Spielzeit hier enden: Pokal überreichen, Flutlicht aus, alle nach Hause. Alles danach ist bloß Nachspielzeit.
Der Grund: Pepeke Guevara hat seine Popoke wieder am Frühstückstisch! Die Tacos mit grünscharfer Soße haben endlich wieder einen Abnehmer, die Tequilaflasche darf zurück ins Regal, und die Taschentücher gehen an die Wohlfahrt. CF Monterrey? Abgefrühstückt. Mit Guacamole, ohne Zitrone, dafür mit der viel beliebteren Limette in Mexiko.

Das ganze Land ist außer Rand und Band. Jede Stadt in Mexiko benennt Monumentales nach diesem Tag, in Torreón trägt sogar ein ganzer Platz den Namen: Plaza de nueve de octubre, inklusive Gedenktafel. Alle Hunde der Stadt jaulen „Viva el nueve de octubre“ himmelhoch bis in die Morgenstunden.
In Mexiko-Stadt hat es der Tag bereits in den Studentenslang der Autónoma geschafft: Wenn die Freundin den Seitensprüngen ihres Freundes mit gleicher Münze heimzahlt, heißt es nur noch: „Ich hab diesem Hijo de puta un nueve octubre gemacht.“

Und in Monterrey wurde ein neuer Feiertag ausgerufen: „El Día de la Venganza“. Einmal im Jahr wird nun am 9.10. mit Wohlwollen Gerechtigkeit gesucht, ganz nach dem Motto „wie du mir, so ich dir“. Der Bürgermeister der Stadt lud dazu zwei Männer auf die Plaza de la Justicia: Herbster vom Stadtklub CF Monterrey und Pepeke Guevara aus dem nahe gelegenen Nuevo León. Die Security trug vorsorglich Schutzwesten und Hundekekse. Dann trat der Bürgermeister ans Mikrofon, strahlte in die Menge und bat die beiden Streithähne um ein paar Worte. Herbster räusperte sich als Erster.

Trainer Herbster trat ans Rednerpult:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger von Monterrey! Ich stehe heute hier, blasser als sonst, aber mit geschwellter Brust. Wir feiern den Tag der Rache, und ich muss gestehen: Ich habe da etwas Erfahrung. Pepeke und ich verbindet eine lange Geschichte aus Flüchen, Hundehaaren und

sehr viel Zitronensaft. Ich habe darüber viel Schlaf verloren, er viel Tequila. Ich gebe zu, einen Hund als Spion einzusetzen, war moralisch fragwürdig. Und die Nackenfalte als Versteck für die Kamera war auch keine Glanzidee. Ich habe gelogen und integriert. Nur eine Sache bereue ich wirklich: dass ich dabei erwischt wurde.
Und natürlich ein Gruß an den Starpsychologen Roquo, der bei dieser ganzen Sache zugeschaut, zugehört und zahlreiche Sitzungen mit mir abgehalten hat. Du hast mir stundenlang genickt und ‚Interessant, erzählen Sie mehr‘ gesagt. Ich weiß nicht, ob du mich geheilt hast, Roquo, aber deine Rechnungen waren jedenfalls das Einzige in dieser Saison, das pünktlich eingetroffen ist!“

Herbster neigte seinen Kopf zu Pepeke Guevara, wendete seinen Körper leicht zu ihm, streckte die rechte Hand in seine Richtung und sagte:

Zum Schluss möchte ich sagen, wer einen so würdigen Gegner wie dich hat Pepeke, braucht keine Freunde mehr. Mein lieber Freund und Kollege, ich reiche dir die Hand.

Pepeke ging auf ihn zu, sein Blick inzwischen sehr angetan von der Rede und umarmte ihn. Nahm sein Hand und hielt sie gemeinsam mit seiner in den Himmelhoch. Die Menge jubelt.
Dann trat Pepeke ans Rednerpult:

„¡Ay, mis queridos ciudadanos de Monterrey! Ich danke euch, dass ihr mich eingeladen habt. Der Tag der Rache, ¡qué bonito! Ein Tag, an dem man endlich sagen darf: Was du mir antust, tu ich dir auch an. Ich hab geweint wie ein Wasserfall, hab mit der Tequilaflasche gesprochen, und immer mit Bild von meine Frau geredet! Aber jetzt ist meine Popoke wieder da, und ich bin ein glücklicher Mann, un hombre feliz.
Y ahora, mi amigo`erbster, schau mich an. Du hasse meine Abwehr zerlegt, meine Herz wie Nachts zerbrösssselt, und Hund Fubini als Spion eingesetzt, ¡cabrón! Pero, weißt du was? Ohne dich, diesse Derby wäre wie eine lahme Hund. Du bisse mi größter pendejo, pero mi pendejo, ¿entiendes? Komm her!


Sie umarmten sich wieder.
Ein Mariachi spielte, man hörte jemanden singen. Strophen wie aus einem psychologischen Lexikon. Ein Kind weinte, und irgendwo in der Ferne bellte leise, aber hörbar, ein sehr zufriedener Fubini.
11.10.2026 10:26 - Pepeke Guevara - UANL Tigres (0.3 TK)
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Waka Waka? Nein, Wacker Wacker!
Der SV Ried hat eine turbulente Woche hinter sich. Gegen Wacker Innsbruck setzte es eine schmerzhafte 0:6-Abfuhr, die selbst im Innviertel für kurzzeitiges Schweigen gesorgt haben dürfte. Doch wer glaubte, Dr. Calakmul würde danach erst einmal die Wunden lecken, bekam gegen Austria Wien die passende Antwort: ein knappes, aber umso wertvolleres 1:0.

Damit ist die Schmach zwar nicht aus den Geschichtsbüchern gelöscht, aber zumindest sportlich gekontert. Manchmal braucht es eben keine große Aufholjagd, sondern einen einzigen Treffer und drei Punkte, um die Stimmung wieder in die richtige Richtung zu drehen.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht. Mit Grödig und Wiener Neustadt warten zwei echte Kracher – nicht nur wegen der Namen auf dem Spielplan, sondern vor allem wegen ihrer Trainer. Da geht es um mehr als die üblichen drei

Punkte: Hier treffen unterschiedliche Vorstellungen, Ehrgeiz und eine ordentliche Portion Prestige aufeinander.

Besonders interessant ist die Lage bei Wiener Neustadt. Vier Niederlagen in Folge sind kein Lauf, den man sich freiwillig ins Stammbuch schreibt. Doch angeschlagene Gegner sind bekanntlich nicht automatisch leichte Gegner. Gerade wenn der nächste Sieg dringend gebraucht wird, kann eine Mannschaft unangenehm werden.

Ried muss daher die richtige Mischung finden: die Energie aus dem Austria-Sieg mitnehmen, die Lehren aus dem 0:6 ziehen und sich nicht von großen Namen beeindrucken lassen. Dr. Calakmul weiß schließlich, dass man sich von einem Ausrutscher nicht definieren lassen darf.

Nach sechs Gegentoren kam die Antwort mit einem Treffer. Jetzt warten zwei Trainerduelle, bei denen Ried zeigen kann, dass es mehr ist als die Summe seiner letzten Ergebnisse.
10.10.2026 19:25 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
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Schwarze Katze, bitterer Nachgeschmack
Maverick hat es angekündigt: Die Verhältnisse in Guadalajara seien wieder klargestellt, das Gleichgewicht in der Stadt hergestellt. Und tatsächlich konnte CD Guadalajara das zweite Derby der Saison für sich entscheiden. Glückwunsch dazu – Atlas Guadalajara ist schließlich ein großzügiger Verlierer. Zumindest so lange, bis der nächste Spieltag kommt.

Doch kaum war der Derbyjubel verklungen, nahm die Geschichte eine Wendung, die selbst Franz Obst nicht auf dem Zettel gehabt haben dürfte. Ein Glas, eine mysteriöse Flüssigkeit und ein Maverick, dem plötzlich alles andere als zum Grinsen zumute war. Spülmittelgeschmack, Übelkeit und ein schwarzer Schatten unter dem Tisch: Die schwarze Katze scheint ihre eigene Vorstellung davon zu haben, wann in Guadalajara wieder Ruhe einkehren darf.

El Campeche weist vorsorglich jede Beteiligung zurück. Wir hätten zwar durchaus Gründe, Maverick nach seinen großen Worten vor dem Derby ein wenig den Geschmack zu verderben – aber wir sind schließlich Sportsleute. Außerdem wäre es geradezu unsportlich, wenn

der Rivale nach einer Niederlage gegen Atlas auch noch mit seinem Getränk kämpfen müsste. Moment … das Derby hat ja CD Guadalajara gewonnen. Na gut, dann eben aus reiner Höflichkeit.

Besonders bemerkenswert bleibt Mavericks Aussage, man habe dafür gesorgt, dass Atlas nicht weiter beflügelt durch die Saison reite. Offenbar hat man dabei nicht mit der Ausdauer einer schwarzen Katze gerechnet. Die hat sich jedenfalls nicht an die Pressekonferenz gehalten und scheint ihre eigene Nachbesprechung angesetzt zu haben.

Wir hoffen natürlich, dass Maverick rasch wieder vollständig auf die Beine kommt. Die Saison ist noch lang, international geht es weiter, und für weitere Pressekonferenzen sollte er sich seine Getränke künftig vielleicht selbst öffnen.

Das Gleichgewicht in der Stadt mag vorerst wiederhergestellt sein. Aber solange schwarze Schatten unter Tischen auftauchen und Gläser plötzlich verdächtig schmecken, bleibt eine Frage offen:

Hat Maverick das Derby gewonnen – oder nur die nächste Folge einer Geschichte, die er selbst längst für beendet hielt?
10.10.2026 19:14 - El Campeche - Atlas Guadalajara (0.3 TK)
 
Tanger hat noch Pulver im Hafen
er hat noch nicht alles verschossen

Ittihad Tanger bleibt eine Mannschaft der Gegensätze. Auf eine deutliche 0:6-Auswärtsniederlage folgte ein souveränes 3:0 vor heimischem Publikum. Wer darin nur eine Achterbahnfahrt der Form sieht, übersieht allerdings eine entscheidende Kleinigkeit: In Tanger ist das Pulver längst nicht verschossen.

Denn während andernorts bereits über die letzten Reserven geklagt wird, verfügt Sir Bacalar noch über ein beachtliches Torkontingent. Und das kommt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem die Aufgaben kaum unangenehmer sein könnten. Am nächsten ZAT warten der

Tabellenführer und der Tabellenzweite.

Zwei Spitzenteams, zwei Gelegenheiten – und ein Ittihad, das sich nicht erst mühsam neue Munition beschaffen muss. Ob das nun ein ausgeklügelter Plan oder einfach eine Laune des Spielplans ist, bleibt offen. In Tanger jedenfalls dürfte man sich die Hände reiben.

Die Konkurrenz darf sich gerne an der Tabelle orientieren. Sir Bacalar schaut lieber auf das, was noch im Tank ist. Und wer glaubt, nach dem 0:6 sei Tanger bereits erledigt, könnte beim nächsten Wiedersehen eine unangenehme Überraschung erleben.

Der Hafen ist offen. Die Kanonen sind geladen. Und das Pulver ist noch trocken.
10.10.2026 19:06 - Sir Bacalar - Ittihad Tanger (0.3 TK)
 
Montblanc blaues Formular
City Sharks - Auch wenn die City Sharks weiterhin von der Tabellenspitze grüßen, ist die Ausgangslage angespannt. Zwei Teams haben noch weniger TK wie wir, der Rest der Liga haushaltet sparsamer und kann die nächsten Wochen vermutlich mehr rauspulvern als wir. Dennoch bleibt Chrille weiterhin am Passierschein A38 dran, immerhin berechtigt dieser eine Lizenz für die erste Liga beantragen zu können. Oh je, noch ein Antrag. Aber heute geht es erst mal in Gebäude II, Etage IV, Raum III. Das Montblanc blaue Formular muss man besorgen. Was ist daran anders, als am blauem Formular? Wir werden es hoffentlich bald herausfinden.
11.10.2026 12:05 - Don Chrille - City Sharks (0.3 TK)
 


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