Es ist wahrlich eine Seuchensaison für Xerez bislang. Statt mit den Brasilianern Ägyptens Samba zu tanzen, tritt er trotz hohem Aufwand noch immer an Ort und Stelle. Geradezu lethargisch plätschert die Saison dahin, so dass nicht wirklich Fahrt aufgenommen werden kann. Die Hoffnung, dass man sich wenigstens auf internationalem Parkett auszeichnen kann, um die desolate Saison in der heimischen Liga zu übertünchen, zerschlägt sich ebenfalls bereits früh. "Es war klar, dass es in dieser Hammergruppe schwierig wird etwas zu reissen, doch dass wir bereits derart kläglich in der Gruppenphase scheitern, lässt mich doch ratlos zurück.", so ein trauriger Xerez. Den Startrainer kennt man eigentlich ganz anders. Affaire à suivre...
Der El Gouna FC hat sich in die Gruppenphase der CAF Champions League vorgekämpft. In einer spannenden Qualifikationsrunde konnte man sich gegen die Südafrikaner von SuperSport United FC unter dem renommierten Trainer Horst Meier durchsetzen. Nicht weniger namhaft geht es jetzt in der Gruppe A zur Sache: Neben Landsmann Xerez mit dem Ismaily SC erwartet der tunesische Qualifkant AS Ariana unter cube und Südafrikas Meister Golden Arrows FC unter keinem Geringeren als Pepeke Lumumba auf den Keksbaron. Silvan Leibnits sucht zurück in die Erfolgsspur, nachdem es international schon einige Jahre vor der Copa-Pause nicht mehr richtig gut lief.
Gastgeschenke wird es in der CAF Champions League keine geben, das ist cube klar, insbesondere wenn man die Trainerkollegen der Gegnerschaft betrachtet. Respekt ja, Angst nein - so heißt auch hier das Motto. Das kleine AS Ariana hat keine Chance und genau die will es nutzen. Ist das jetzt noch korrektes deutsch? Oder hat die Wüstensonne in die Grammatik gepfuscht? Bei goldenen Pfeilen geht man besser in Deckung, oder man bringt ein großes Schild mit; sag an Schwippschwager ist ein 6:5 dann Operation brocken arrows?
ENPPI steht wieder in der Champions League. Eine tolle Aufholjagt an den letzten Spieltagen beförderte den Club noch auf den dritten Platz. Nun heißt es, wieder international stärker zu werden. Trainer Tumetot im Interview dazu: "Unser Ziel ist es, das Halbfinale zu erreichen, mindestens. Die Dynamos sind natürlich ein harter Brocken zum Start. Die Transporter aus Tunesien kenne ich noch nicht genug, aber sie haben dort den Pokal geholt, das sagt eigentlich genug aus. Wir werden eine starke Abwehr brauchen, einen tollen Sturm haben wir ja. Ich bin zuversichtlich."
In der Vorsaison sorgte Ägypten für Schlagzeilen. Die Vertreter des Landes kamen weit und am Ende konnte El Mansoura SC sogar den Titel einfahren. Diese Erfolge möchte man in dieser Saison wiederholen und es sind fünf stolze Mannschaften im Wettbewerb vertreten.
Ein Team musste zwar in der Qualifikation bereits die Segel steichen, doch die anderen Teams sind hochmotiviert und wollen auch in dieser Spielzeit wieder für Schlagzeilen sorgen - hoffentlich positive.
Für El Mansoura SC ist es eine knifflige Situation: Als Titelverteidiger hat man von Beginn an Druck, den andere Teams so nicht haben dürften.
Banana Joe darf mit dem FC Azziz Kara international ran! Na das so was noch passiert. In der Gruppenphase der Champions League - warum spielt er eigentlich hier, wenn er kein Champion ist? - geht es gegen einen Ägypter, einen Tunesier und einen Sambatänzer. Also den Reisepass einpacken, eine Kiste Bananen für die Spieler und ein paar extra reife Bananen für die Gegner. Gastgeschenke sind wichtig und erhalten die Feindschaft. Und weil alle fleißig ARtikel schreiben, wird das eine sehr ausgeglichene Gruppe werden. Das zeichnet sich schon ab.
Auf internationalem Terrain - und wieder die Champions League, für die man sich auch tatsächlich selbst qualifiziert hat - wird es für Golden Arrows ernst. Und dem Trainer fehlt ausgerechnet jetzt das gewisse Gefühl für die Lage. Das Ergebnis: taktische Unsicherheit, die man förmlich riechen kann, noch bevor der erste Ball rollt.
Die Gegnerschaft liest sich wie ein Familientreffen mit
Überraschungsgästen: teils altbekannte Rivalen, teils Schwippschwager-Gegner, die man eigentlich nie einladen wollte, die aber trotzdem am Tisch sitzen. Verwandtschaftsgrad hin oder her – stark sind sie alle, das steht außer Frage.
Einfach wird das also nicht. Doch statt hektisch zu planen, lässt der Trainer die Dinge lieber auf sich zukommen – frei nach dem Motto: Warum heute schwitzen, wenn man morgen genauso ahnungslos sein kann?
Wieder einmal versuchen sich die Power Dynamos an der größten Aufgabe, die Afrikas Fußball bereit hält: dem Gewinn der Champions League. Und wieder werden sie dabei scheitern!? Nun ja, vielleicht auch nicht. Eine weise Seherin aus dem Sumpfgebiet Matschu Pampu soll jedenfalls aus dem Fußabdruck eines Büffels gelesen haben, dass die Power Dynamos dieses Jahr reif für den Titel sind. Letztes Jahr soll sie bereits den Sonnenuntergang am Abend des selben Tages korrekt vorhergesagt haben, es besteht also eine durchaus realistische Chance. Den Rest
müssen Coach Markert und seine Jungs dann aber schon selbst schaffen. Die Gruppenauslosung ist in diesem Zusammenhang keine große Erleuchtung. Insbesondere der FC Azziz Kara aus Südafrika kann eigentlich nur für eine Überraschung sorgen, zumal niemand bei den Dynamos je von einem solchen Team gehört hat. Erwartungen an den Gegner gibt es demnach keine. Die beiden anderen Gegner haben, ebenso wie die Dynamos, erst kürzlich den ersten großen Erfolg ihrer bereits langen Historie errungen und brennen auf Bestätigung - es dürfte heiß werden!
Wenn in der Premierensaison bereits das Finale erreicht wurde, was bleibt da schon noch groß an Potential, sich zu verbessern? Doch wenn der Zweite bereits der erste Verlierer ist, dann ist es ja eigentlich auch egal, wann das Aus gekommen ist! Oder?
Gedanken haben sie sich am Hafen genug gemacht. Jetzt rollt der internationale Ball endlich wieder und zum Auftakt sollen gleich mal die Weichen für den Einzug in die zweite Runde gestellt werden. Denn auch der Weg zum Titel beginnt mit einem Auftaktspiel.
Endlich beginnt nun auch der internationale Wettbewerb für Tunichtgut Xerez. Nach einem überaus erfolgreichen Début in Ägypten - auch nach über 12 Jahren immer noch die Liga mit dem weitaus bestens CAF-Koeffizienten - soll der Start in die CAF Champions League Gruppenphase den desolaten Start in der heimischen Liga übertünchen.
Dabei ist gerade wenig hilfreich, dass man in der Gruppenphase ausgerechnet noch auf einen Landsmann - und dann erst noch den Keksbaron - trifft. Gute Stimmung will dabei nicht recht aufkommen, nachdem man auch die anderen Kontrahenten - alles hochdekorierte Trainer - studiert hat. Es bleibt wohl wenig Raum für Experimente...
Auch in Afrika geht sie bald wieder los. Die Champions League. In dem Falle die CAF Champions League. Alle sind gespannt, was der größte, man ist geneigt zu sagen der einzige Star des Kintinents zu sagen hat. Und dabei ist er nicht einmal in der CAF Champions League am Start, sondern im Confederation Cup. Die Rede ist natürlich von unser aller Dein Rene Renno. Doch er hat noch gar nichts gesagt und deshalb erscheinen auch solche Artikel hier, die ohne jeglichen Inhalt im Grunde nur versuchen, die 500 Zeichen voll zu machen, was hiermit geschafft wurde.
Im Duell des El Gouna FC mit dem südafrikanischen Qualifikanten SuperSport United FC konnte sich keines der Teams für eine riskante Strategie entscheiden und so schied man schließlich schiedlich und friedlich mit zwei Heimsiegen voneinander und vertagte so die Entscheidung auf die kommende Woche. Die kommende wurde zu einer gekommenen Woche und so treffen sich Horst und Silvan des Freitags zur Entscheidung beim Abendbrot, um in zwei oder drei vorzüglichen Zügen die verpasste Vor- in eine günstige Hauptentscheidung statt eines ungünstigen Ausscheidens zu verwandeln.
Andere fahren mit einem Taxi nach Paris, er kam mit seinem bluen Bike nach Sambia. Trotz der langen Anreise seines Teams erstarrte AS Ariana nicht in Ehrfurcht, wie zunächst befürchtet, sondern begeisterte die mitgereisten Tunesianer mit packendem Offensivfußball. In beiden Spielen waren die Aguila Stars ohne Chance.
Vor dem Showdown der Best-of-Five Serie steht Herbstar nun mit dem Rücken zur Wand, genau wie ein Würfel, von dem man so auch nur 2 Seiten sieht - die obere und die vordere.
Jedes Spiel muss gewonnen werden und das wird eine richtig harte Nuss, auch
wenn cube selbst ein Würfel ist: Seine obere Seite steht für die H5, die vordere für die A3. Er hat nur noch 2 Möglichkeiten und somit ist der Rest eigentlich eine 50:50 Angelegenheit, verteilt über 3 Spiele. Herbster ist jetzt im Zugzwang, jedes Spiel zu gewinnen und das kann nur klappen, wenn er die Strategie des Fußballgottes vorausahnt. Eigentlich dürfte dieses in Anbetracht des Rest-TKs eindeutig sein und dann würde es für die Aguila Stars gerade so für 2 knappe Heimsiege reichen, womit es sich ausgezahlt hätte, nicht von vorne herein blank zu ziehen.
Poltern gehört zum Geschäft und so versucht der gegnerische Coach es mit psychologischer Kriegsführung. Neben der Glaskugel ist ein Würfel das Mittel der Wahl.
Aber lieber Herbstar, selbst wenn Du zwei Seiten kennst bleiben Dir vier doch unbekannt. Und gewürfelt wird immer aufs Neue. So ist es nicht mehr als ein Stochern im Nebel. Niemand weiß wie der Würfel fällt; dreimal die eins oder zwei, eins, eins. Beides könnte zum Erfolg führen. Ein Ziel hat dich sich klar herauskristallisiert:
Im Herbst ja, ist er nicht mehr da, der gute Herbstar - zumindest in Afrikas Königsklasse.
Der Drei-Streifen-Club steht international vor dem Aus. Durch ein schwaches Auswärtsspiel, das 1:0 verlren ging und durch ein noch viel schwächeres Heimspiel, in dem man gar mit 1:4 unter die Räder kam, ist ein Weiterkommen der Schützlinge von Trainer Dolph Dolphin sehr unwahrscheinlich. Schließlich müsste man die nächsten drei Spiele (wovon auch noch zwei auswärts sind) gewinnen, um noch in die Champions-League einziehen zu können. Es steht nicht zu erwarten, dass sich Trainer-Fuchs Jen Nuatkhao diesen Vorsprung noch vom Teller nehmen lässt.
Endlich darf Herbstar wieder international spielen. Allerdings plagen ihn ob der langjährigen Abstinenz Zweifel, ob er das Spiel noch richtig spielen kann. Das Hin- und Herrechnen fällt dem Coach von den Aguila Stars nicht leicht. Unsicherheit über die Taktik überträgt sich bekanntlich auf die Mannschaft. Und so hat sich Herbstar nun final auf eine Strategie festgelegt:
"cube kann uns
Favorit nennen, aber das sind wir de facto nicht. Wir wissen, was er selbst drauf hat und haben uns eine Taktik zurecht gelegt, von der wir uns den Einzug in die Champions League erhoffen. Auf internationalem Terrain gibt es keine leichten Spiele und daher bedarf es högschter Konzentration. Immerhin bliebe im Falle einer Niederlage noch der Confed Cup als Trostpflaster aber unser Ziel ist und bleibt ganz klar die CL!"