Sie sei "angekommen" behauptet die rechte Hand nach nun mehr einem Drittel der Saison und mit einem TK, das mehr als 10% unter dem von Spitzenreiter Al Dhafra liegt, der seinerseits bereits 2 Auswärtsspiele gewonnen hatta. Da sei die Frage nach der geistigen Zurechnungsfähigkeit erlaubt und was genau "angekommen" für die rechte Hand bedeutet:
- Am Ende seiner Kräfte?
- Auf dem temporären 4. Platz?
- Zu Hause angekommen nach der 0:5 Klatsche in Dubai?
Die Frage muss er - oder sollten wir besser sagen "sie" - schon selbst beantworten. Schließlich heckte der Trainer/die Trainerin des Palm City FC hintenrum bereits einen Pakt gegen Herbie aus, indem er/sie sich mit Tor-Stan gemeinsam verschwor, um den Trainer des Dubai Clubs unter einem Meer aus Sand zu vergraben.
Bei den Planungen muss ihm dabei ein Stück Kamelkot in die Blutbahn gelangt sein, welches die Blut-Hirn-Schranke überwunden hat und anschließend Halluzinationen auslöste. Völlig verwirrt versuchte er die montägliche Trainingseinheit zu leiten, sah Dinge, die nicht da waren und sorgte so bei seiner Mannschaft für Verwirrung. Sein Trainerteam reagierte sofort und beendete die Einheit auf der Stelle.
Dies rief natürlich die führenden Gesundheitsexperten der VAE, wie den Bananenbieger, auf den Plan. Bislang ist noch nicht bekannt, wie er die rechte Hand behandeln möchte. Vermutlich erfahren wir seine im Land hoch geschätzten Wüsten-Ayurveda-Methoden auf seiner nächsten Pressekonferenz.
Was jedoch auch an seiner Glaubwürdigkeit zweifeln lässt, ist ebenfalls sein eigener Gesundheitszustand. Offenbarte er doch zuletzt selbst ganz unverblümt, unter einem Sauerstoffmangel im Gehirn zu leiden, der ihn nicht mehr klar denken lässt. Zu hoch sei der
Druckabfall im Oberstübchen, wenn er die Luft anhalten und sich auf das Biegen von Bananen konzentrieren muss.
Die Frage ist nun: Wie soll man einem Heiler noch vertrauen, wenn der selbst nicht mehr ganz dicht ist? Gibt es noch Hoffnung für ihn selber und somit für die rechte Hand?
Oder erleben wir gerade eine Wachablösung in den Emiraten, wo Alteingesessene und ihre Methoden durch neue Shooting Stars, die frischen Wind bringen, abgelöst werden?
Ein Bergdoktor, der in Hatta praktiziert, den allerdings niemand kennt, geschweige denn auf der Rechnung haben soll und ein taubstummer Trauzeuge führen die Liga an. Mr. Reethi, in Österreich bereits als Doktor bekannt, soll komplett auf Naturheilkunde setzen während UniBärSum schon einen Schritt weiter ist: Sich auf das Wesentliche konzentrieren.
Zwei New-Age Gurus mit großem Erfolg dominieren die Emirate, während man sich bei Ahli Al-Fujairah und Palm City tatsächlich darum bemühen will, dem Dubai Club zu schaden. Die rechte Hand und Tor-Stan sollten möglichst schnell gesund werden bzw. zur Besinnung kommen und erkennen, wer hier wirklich die Vormachtstellung der alten Garde bedroht.
Drum empfahl Herbie den Kollegen zum Ende seiner dieswöchigen PK einen bekannten Song mit dem ausdrücklichen Hinweis, sich die Lyrics einmal genau anzusehen:
Peter Schilling - Major Tom (VAE Remix)
Effektivität bestimmt das Handeln
Man verlässt sich blind auf den andern
Jeder weiß genau, was von ihm abhängt
Jeder ist im Stress, doch UniBärSum
Macht einen Scherz
Dann hebt er ab und..
Vööölliiig losgelöööst vooon deeer Eeerde
schweeebt Al Dhaaafraaa vööölliiig schweeereeelooohooohooohooohohooos
Guadalajara kommt nicht zur Ruhe. Nachdem die mysteriösen Verwüstungen auf dem Trainingsgelände von CD Guadalajara inzwischen FBI-Agenten, eine schwarze Katze und sogar einen ehemaligen Chemielehrer aus New Mexico auf den Plan gerufen haben, nimmt die Angelegenheit langsam Züge an, die selbst für die Primera División ungewöhnlich sind.
Atlas Guadalajara zeigt sich derweil erstaunlich kooperativ. El Campeche ließ verlauten, man habe selbstverständlich nichts gegen eine vollständige Aufklärung der Vorgänge. Sollte Walter Black bei seinen Untersuchungen Unterstützung benötigen, stelle man ihm gerne sämtliche verfügbaren Informationen zur Verfügung. Auch Pinky Jessman dürfe sich auf dem Trainingsgelände umsehen. Schließlich sei man bei Atlas an einer schnellen Lösung interessiert.
Allerdings gibt es einen kleinen Haken.
Je länger die Ermittlungen dauern, desto weniger scheint sich die Frage zu stellen, wer das Trainingsgelände verwüstet hat. Viel interessanter wird inzwischen, warum Maverick derart überzeugt davon ist, dass es El Campeche gewesen sein muss.
Mulder soll bei der Sichtung der bisherigen Aussagen bereits mehrere Fragezeichen auf seinem Notizblock hinterlassen haben. Scully hingegen soll darauf bestanden haben, zunächst die Fakten zu betrachten. Das Problem: Die Fakten geben bislang nicht besonders viel her. Ein verbrannter Mittelkreis, ein mysteriöses A, ein zerstörtes Tor, Hundehaare und eine Katze. Dazu Mavericks persönliche Gewissheit.
„Das ist schon interessant“, soll Mulder gesagt haben. „Wir haben einen Tatort ohne Täter, aber einen Zeugen, der den Täter bereits vor Abschluss der Ermittlungen
kennt.“
Scully habe daraufhin nur langsam genickt.
Besonders aufmerksam wurde man, als Maverick seinen Verdacht erneut mit einem „schlechten Verlierer“ begründete. Dummerweise öffnet diese Theorie in der mexikanischen Liga ein ziemlich großes Feld. Nach kurzer Durchsicht der Tabelle und einiger vergangener Ergebnisse dürfte der Kreis der möglichen Verdächtigen inzwischen ungefähr so groß sein wie die Teilnehmerliste der Primera División.
El Campeche jedenfalls bleibt gelassen. Sein Alibi sei weiterhin wasserdicht, heißt es aus dem Umfeld von Atlas. Angeblich habe er zum fraglichen Zeitpunkt nichts Verdächtiges getan, sondern sich lediglich mit Fußball beschäftigt. Ein Umstand, der in Guadalajara mittlerweile fast schon verdächtiger wirkt als die schwarze Katze.
Unterdessen soll Walter Black seine Untersuchungen aufgenommen haben. Pinky Jessman assistiert, Mulder beobachtet und Scully zweifelt. Eine klassische Arbeitsteilung.
Und irgendwo dazwischen sitzt El Campeche, schaut sich das Schauspiel an und fragt sich vermutlich, wann aus einem zerstörten Trainingsplatz eigentlich eine internationale Ermittlungsaffäre geworden ist.
Vielleicht liegt die Lösung am Ende tatsächlich irgendwo auf diesem Gelände.
Vielleicht unter dem Rasen.
Vielleicht im FBI-Wohnmobil.
Oder vielleicht ist der größte Hinweis die Tatsache, dass ein 5:4-Derbysieg offenbar noch Wochen später für mehr Gesprächsstoff sorgt als alles, was auf dem Fußballplatz danach passiert ist.
in Jonköping scheint angebrochen zu sein. Aktuell mit 38,6 TK der Ligakrösus in der Allsvenskan geizt der erfolgreichste Fubinini den ich kenne aber ganz schön mit seinen Törchen. Vor allem gegen den orthografischen Neuling aus Atvidaberg. Will der kleine dicke mit dem Kugelbauch mir damit den Schritt aufs oberste Treppchen verwehren oder plant er ein ganz großes Ding? Zum Beispiel in Göteborg. Sparsamkeit ist löblich in Zeiten wo
alles teurer wird und es hinten und vorne nicht langt. Aber hier in Schweden ist die Welt doch noch in Ordnung, da kann man doch aus den Vollen schöpfen. Mann kann aber auch zu Weihnachten allen anderen schwedischen Trainern und -innen eine Dose Rheumasalbe schenken, dann ist das Geld bzw. das TK auch weg.
z.Bsp.: Rheumamed Salbe 100 g (mit Capsaicin, Eukalyptusöl, Rosmarinöl & Latschenkiefernöl sowie ein bissel geriebener Elchhuf)
Nakata hatte es geahnt. „Diese Woche werden wir vernichtet. Bert, wir müssen TK sparen, um zu einem anderen Zeitpunkt, wie Phoenix aus der Asche wiederzukommen.“ Und wirklich spülte die Welle über Shonan Belmare und man wurde mit 1-11 Toren in zwei Spielen überrollt.
Der Nachfahre alter Samurais blieb gelassen. „Wir sind nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer. Unser TK ist gut gefüllt und wir brauchen den Kopf noch lange nicht
in den Sand stecken.“
Bert war den Tränen nahe: „Aber alle scheinen uns zu hassen. Wer setzt schon 6 Tore auswärts? Was haben wir Shinji Ono getan?“
„Bert, sei ein Mann. Hier geht es um Titel, Ruhm und Ehre und jeder versucht anders diese Ziele zu erreichen. Wir wurden heute gedemütigt. Aber wir stehen bereits wieder und werden schon in der kommenden Woche eine Antwort geben, die uns und unsere Fans stolz machen wird.“
Suwon Samsung Blue Wings hat sich am sechsten Spieltag eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit einem klaren 3:0 gegen Ulsan Hyundai zeigte die Mannschaft vor heimischem Publikum, dass mit Ruki Zuki weiterhin zu rechnen ist. Drei Tore, drei Punkte – und plötzlich war die Welt in Suwon wieder ein wenig freundlicher.
Doch nur eine Woche später folgte die Ernüchterung. Beim Goyang Hi FC musste sich Suwon knapp mit 0:1 geschlagen geben. Damit stehen nach sieben Spieltagen neun Punkte zu Buche. Platz neun wurde zwar verlassen, aktuell liegt Suwon auf Rang acht – doch der Blick nach oben bleibt interessanter als der Blick nach unten.
Ruki Zuki nahm die beiden Ergebnisse gewohnt gelassen zur Kenntnis.
„Wie schon Heraklit sagte: Alles fließt. Manchmal fließen die
Tore eben in die eine Richtung und manchmal in die andere. Oder war das Konfuzius?“
Nach kurzem Nachdenken fügte der erfahrene Trainer hinzu:
„Der große Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Ich weiß aber ganz sicher, dass wir auf Platz acht stehen.“
Damit war für Ruki Zuki eigentlich alles gesagt.
Die kommenden beiden Spieltage bieten nun Gelegenheit, wieder Punkte zu sammeln. Gegen Daegu FC und anschließend gegen Incheon Korail spielt Suwon jeweils vor heimischem Publikum. Zwei Heimspiele, zwei Chancen – und vielleicht schon bald wieder zwei neue Wahrheiten.
Denn eines weiß Ruki Zuki ganz genau:
Vier Tore sind vier Tore. Wichtig ist nur, dass man sich merkt, auf welcher Seite sie gefallen sind.
Ja es ist wahr, Palm City und die rechte Hand sind in der Liga angekommen. Es läuft alles bestens wenn dieser Vorfall letzten Freitag beim Abschlusstraining nicht gewesen wäre. Die Spieler studierten gerade Eckballvarianten für den anstehenden ZAT ein, als der Cotrainer eine Beobachtung gemacht hatte und dieses nun der rechten Hand ins rechte Ohr flüsterte. „Da blinkert was Glänzendes in der abseits des Trainingsplatzes stehenden Palme“. Die rechte Hand tat so als würde sie sich den Schuh zubinden und schielte in die Krone des besagten Baumes. Tatsächlich, da bewegte sich etwas Glänzendes. Eine Glasscherbe, eine alte CD oder etwa eine Linse eines Teleobjektives. Das Training wurde sofort abgebrochen und der gesamte Staff machte sich auf, in Richtung des Baumes. Kommen sie da runter, rief die rechte Hand, sie wären nicht das Erste das ich
aus einer Palme gewedelt hätte. Doch der Eindringling hatte nicht den Schneid einfach herunter zu klettern und seinen Fehler einzugestehen. So legte der Trainer des Palm City FC höchst selbst Hand an die Palme und rüttelte und schüttelte bis ihre Krone so 2 m in jede Richtung ausschlug. Auf einmal gab es einen lauten Schrei und eine Person mit einem Fotoapparat in der Hand flog ca. 30 m in Richtung außerhalb des Trainingsgeländes. Als alle an der Absturzstelle angekommen waren, war der gemeine Spionist verschwunden, im Sand lag ein Gold glänzendes Fußkettchen mit einer 53 drauf. Was hatte das zu bedeuten? Konnte das etwa die Erklärung für das merkwürdige 0:5 beim Dubai Club sein? Oder wollte da einer aus den Bergen eine falsche Fährte legen? Oder war der Eindringling einfach nur hinter obszönen Aufnahmen der rechten Hand her?
... durch Sachsen-Anhalt. Auf seinem Weg durch die gastfreundlichste Region Deutschland machte er kurz halt in Faulenroda an der Kimme, als er von einem sympathischen Einheimischen mit Glatze und seltsamem T-Shirt angeranzt wurde: "Ach, der feine Herr Lippert fährt E-Bike! Das hätte ich mir ja gleich denken können. Aber bald ist der Spaß vorbei, wenn demnächst beim Öffentlichen Rundfunk ordentlich zusammengekürzt wird." Lippi gab sich arglos: "Dann muss ich aus meinem Schloss ausziehen? Und
statt Schampus gibt es nur noch Rotkäppchensekt?" Doch in der humorbefreiten Zone kamen die lakonischen Bemerkungen nur mittelgut an: "Hier weht demnächst ein anderer Wind! Dann ist das vorbei mit der einseitigen Meinungsmache in den Schulen und im TV!" Doch so langsam hatte der Besucher aus Ost-Berlin genug: "Stimmt, Sie wollen ja hier die Schulpflicht abschaffen, damit die Leute weiter verblöden und die Populisten wählen... Sagen Sie mal, wie komme ich am Schnellsten hier heraus aus Faulenroda?"
Was ist denn da passiert Mann verlor zu Hause mit 1:4 was war da den los hat der fC. ohne Abwehr gespielt das klingt ja schon nach Arbeits Verweigerung Trainer Lordhelmi hat auch schon die Konsequenzen gezogen die komplette Abwehr muss jetzt erst einmal sondern Training absolvieren so einfach kommt die Abwehr mir da nicht so davon Mann verlor zwar auch das Auswärts Spiel aber das ist jetzt erst einmal neben Sache jetzt wird erst mal die Heim Niederlage analysiert und dann sehen wir wo der schuh klemmt
Ist das Kriegsbeil zwischen Weichflöte und Ramelow schon wieder vergraben oder kommt noch was? Der Vfl Bochum scheint sich in sein Schicksal gefügt zu haben und lässt Rasenballsport Grund, sich über einen geschenkten Punkt zu freuen. Der TSV feiert hingegen immer noch seine nun scheinbar finale Unabhängigkeit. Die Fans kaufen in 60 Minuten 8000 Trikots und trotzdem gehen ganz viele leer aus. Und in der Zwischenzeit sitzen alle einträchtig in den Kneipen rund ums altehrwürdige Sechzgerstadion und intonieren „Don‘t bring back the Hasan to me“ zur Melodie von „My bonnie is over the ocean“!
Monatelang hat Dein Rene Renno erfolglos versucht, dem Werben von Herbstar Einhalt zu gebieten. Dass es am Ende so einfach sein würde, hätte er selbst nicht gedacht: Drei wunderschöne Auswärtstore gegen den Aguila Stars FC reichten aus, um Herbstar derart auf die Palme zu bringen, dass dieser seine Avancen einstellte.
Jetzt ist Dein Rene Renno auch bereit, in das Sommerhaus der
Sambia-Trainer einzuziehen. Zwischen Strafanzeigen und Dialogen in epischer Länge hat der KI-Trainer zwar inzwischen den Überblick über den sambischen Boulevard verloren, doch scheint die Aussicht auf eine Reality-Format am Strand verlockender als der triste Ligaalltag in der sambischen Premier League, in der es weiterhin Pleiten, Pech, Pannen und vor allem Gegentore für die Lime Hotspurs hagelt.
Man könnte meinen, England sei ein Land des ewigen Sonnenscheins, des Kebabbrots und der kollektiven Glücksmomente. Bis ein paar Chaoten auftauchen und der guten Stimmung mit dem Elfmeterpunkt eins einen gehörigen Dämpfer verpassen. Diese Woche traf es die Trainer von Aston Villa und Fulham.
Entsprechend amüsiert-überrascht blickte Trainer Pepeke Babacan auf die Ergebnisse der geplagten Konkurrenz – schließlich hatte er selbst mal wieder alles richtig gemacht und konnte sich zurücklehnen. Aus Aston-Villa-Kreisen
meinte man zu hören: „Die Luft wird für manchen Trainer eben dünner.“ Trainer Babacan meinte wiederum nur trocken: „Döner gibt’s bei uns immer nach dem Spiel“ und so lud er gleich das trainerlose Team von Queens Park Rangers gleich mit in „Babacan’s Place“.
Die nächsten Gegner sind Nottingham Forrest und Charlton Athletics. Letztere erwartet man in Nordlondon und hoffentlich kommen sie der schon bereits ausgesprochenen Einladung Babacan’s nach. Diesmal darf der Trainer mit.
Baxi Meiers kritische Kommentare zu RB Leipzig, die nach Meinung vieler im Widerspruch zu seiner jetzigen Tätigkeit beim VfL Wolfsburg stehen, wurden auch im bekannten Podcast „Viertelstunde Fußball“, in dem Corni Küpper und Kevin Großkreutz das Fußballgeschehen kommentieren, thematisiert. Dabei wies der Weltmeister von 2014 auf einen weiteren interessanten Punkt in der Vita von Baxi Meier
hin. Der junge Trainer war vor seiner Tätigkeit bei Energie Cottbus kurzzeitig Trainer des BTSV Eintracht Braunschweig gewesen, dem verhassten Rivalen der Wolfsburger. Damit bringt Kevin Großkreutz Baxi Meier weiter in Erklärungsnot. Denn es sieht ganz so aus, als hätte der VfL Wolfsburg als neuen Trainer jemanden verpflichtet, der die 50+1-Regel kompromisslos umsetzen will und eine Braunschweiger Vergangenheit hat.
Irgendwo zwischen Wüste und Hajar-Gebirge scheint Hatta Club ein eigenartiges Elixier entdeckt zu haben. Seit Wochen wird dort Fußball gespielt, als hätte jemand die Schwerkraft abgeschaltet. Platz zwei steht inzwischen auf der Anzeigetafel – und plötzlich wird aus Hatta ein ernstzunehmender Gipfelstürmer.
Mr. Reethi dürfte dabei langsam ein Luxusproblem bekommen. Seine Mannschaft klettert so schnell nach oben, dass man für die nächste Trainingseinheit
eigentlich einen Bergführer engagieren müsste.
Auch die Konkurrenz dürfte inzwischen genauer hinschauen. Hatta war schließlich einmal als kleiner Punkt auf der Landkarte gestartet. Jetzt ist der Punkt ziemlich weit oben.
Vielleicht liegt das Geheimnis ja tatsächlich in der Höhenluft. Oder in der arabischen Küche. Oder einfach daran, dass in Hatta niemand daran gedacht hat, dass man für einen Gipfelsturm eigentlich vorher um Erlaubnis fragen müsste.
Es gibt Spieltage, an denen man sich fragt, ob der Fußballgott in Tanger eigentlich einen schlechten Tag hatte. Dieser war jedenfalls kein besonders guter.
Zweimal musste Ittihad Tanger eine knappe Niederlage hinnehmen: zuhause ein bitteres 1:2, auswärts folgte ein 2:3. In beiden Partien war der Abstand zum Erfolg denkbar klein – und trotzdem stand am Ende jeweils die falsche Mannschaft mit leeren Händen da.
Immerhin gab es zwischendurch einen
kleinen Lichtblick. Mit einem 1:0-Erfolg konnte Tanger zumindest einmal die Segel richtig setzen und drei Punkte in den Hafen bringen.
Unterm Strich bleibt dennoch ein Spieltag mit ordentlich Gegenwind. Sir Bacalar bekommt derzeit offenbar die volle Bandbreite des Fußballs serviert: knappe Niederlagen, ein knapper Sieg und jede Menge Spannung.
In Tanger wird man deshalb wohl lieber nach vorne als zurückblicken. Denn manchmal muss ein Schiff einfach durch den Sturm, bevor wieder ruhigere See wartet.
Der FC Wacker Innsbruck hatte sich zuletzt öffentlich eine durchaus interessante Frage gestellt: Wird man eigentlich wegen der vielen Gegentore gemobbt? Eine berechtigte Frage, die SV Ried selbstverständlich nicht unbeantwortet lassen konnte.
Dr. Calakmul entschied sich deshalb für einen wissenschaftlichen Feldversuch. Das Ergebnis: 6:2 für Ried. Ob das nun als Mobbing einzustufen ist, sollen andere beurteilen. Der FC Wacker dürfte jedenfalls genügend Material für die nächste Untersuchung gesammelt haben.
Auffällig ist allerdings auch eine andere Strategie der
Innsbrucker: Minimalisten-Fußball. Auswärts offenbar möglichst wenig Tore schießen und dann hoffen, dass zwei Treffer für den großen Durchbruch reichen. Ein Tor hier, ein Tor dort – ökonomischer kann man Fußball kaum interpretieren.
Ried hatte für diese Spielidee allerdings wenig Verständnis und legte lieber sechs Argumente auf den Tisch. Zwei davon durfte Wacker immerhin behalten.
Damit wäre zumindest eine Frage geklärt: Ob Wacker gemobbt wird, wissen wir nicht. Dass Ried beim Thema Tore nicht mit Minimalismus arbeitet, ist dagegen ziemlich eindeutig.
Was für ein starkes Signal! In einem mutigen Akt des Widerstands gegen Red Bull, den im Fußball Überhand nehmenden Kapitalismus und den konsumorientierten Eventbesucher hat sich VfL Bochum-Coach Weichflöte zu der wohl drastischsten denkbaren Maßnahme entschieden: Im Heimspiel gegen das Konstrukt aus Leipzig verweigerte man kurzerhand das Toreschießen.
Der Punkt, der dadurch auf dem Konto von RB Leipzig landet, könnte das ganze Konstrukt ins Wanken bringen und darüber hinaus Signalwirkung über die Bundesliga hinaus haben. In New York und Salzburg, aber auch etwa in Wolfsburg und Leverkusen, zittert man bereits aus Angst vor mühelos gesammelten Punkten.