Wenn die Sonne hinter den Bergen versinkt und die letzten Strahlen über den staubigen Boden flirren, dann wird es in Newcastle Zeit für ein Ganz besonderes Ritual. Alle vierzehn Fans der Jets versammeln sich am Hunter River und versuchen sich gegenseitig Mut zu machen und Gründe zu finden, warum man immer noch Fan der Jets sein kann, auch in diesen schwierigen Zeiten.
Die Frage kann man kurz und schwer zu verstehend oder lang und ebenfalls schwer zu verstehend beantworten. Dem Ton der aktuellen, angespannten Lage folgend, versuchen sich die meisten der Anwesenden in der langen Antwort, die aber genauso unbefriedigend ist, wie der momentane
Tabellenplatz. Es ist zusammengefasst ein Geschwurbel aus "Taktik ist brauchbar", "falscher Trainer", "richtiger Trainer", "hübsche Spielerfrauen", "hübsche Spieler", "das Aussehen darf hier gar keine Rolle spielen", "das Auge ist aber doch auch Fan", "Hauptsache, Du wählst nicht AfD", "Auf keinen Fall" und ähnlichen Argumenten.
Was unter dem Strich bleibt ist der schale Geschmack von abgestandenem Bier, Bratwurst, die zu lange auf dem Grill lag und dieser Hauch von zu viel Sonne und zu viel Staub - aber kein wirkliches Argument, warum man noch Fan sein sollte.
Der Grat zwischen einem Alkoholproblem und mannigfaltigen Depressionen ist oft nur schmal, wie der Unterschied zwischen einem Abstiegsplatz und einem Platz im gesicherten Mittelfeld. An keinem anderen Platz der Welt kann man über so eine steile These besser diskutieren, als an der Bar der Kaschemme "Spotz", die eine Spelunke der übelsten Art ist.
In dieser Winkelschänke, die nach billigem Fusel und alten Socken riecht, kann man seit einiger Zeit den Übungsleiter von Santos antreffen, der hier, in der Pinte seines Vertrauens, einen Drink
nach dem anderen nimmt, um den Tabellenplatz, sein Alkoholproblem und seine erektile Dysfunktion zu vergessen.
Doch nicht jeder Trinkschuppen eignet für eine Verdrängung und so muss der sonderbare Trainer, der pegelbegeisterte fubinio hin und wieder doch noch auf den Fussballplatz und in die Pressekonferenz, wo er der versammelten Pressemannschaft (ein Reporter vom "Morning Star" und der Vertreter der lokalen Schülerzeitung) ein "Wir hauen sie alle weg!" entgegenschmettert und es lange unklar bleibt, ob er sich auf Fussball oder Drinks bezieht.
"Wenn wir es geschickt anstellen und aus einer ballorientierten Gegnerdeckung agieren, uns nicht von pseudomexikanischen Sprachfehlern und halbmathematischen Anekdoten ablenken lassen und am Ende dann ein Tor mehr schießen als die Pepepepepeke-Truppe, dann haben wir das Spiel gewonnen!"
"Was danach kommt ist dann nur noch ein Pflichttermin, den wir mit links liegen lassen." So zumindest äußert sich der leicht angefressene fubini.
Der Tabellenplatz, seine Finanzinvestitionen in Pfandflaschen und der leichte Ärger, den er zu Hause hat, wegen leichten Fummelns mit einer willigen Rentnerin, geben keinen Grund zu ausgelassener Stimmung. So ist es vielleicht unausweichlich, dass die Aufbruchstimmung bei Santos, die am Anfang der Saison vorherrschte, mittlerweile verpufft ist und keiner mehr so richtig an das Team glaubt, nicht einmal mehr das Team.
Dieser Artikel geht genauso fade zu Ende, wie die Spiele von Santos.
Der Absturz auf den letzten Tabellenplatz der AllSvenskan kam dann doch überraschend für die Fans und Sponsoren unseres Lieblingsvereins vom Vätternsee. Nicht nur, dass die Biervorräte schneller zu neige gingen als geplant, nein, auch die Torausbeute blieb auf der Strecke.
So bleibt dem Übungsleiter der schlechtesten Mannschaft der AllSvenskan, dem minderbemittelten fubinini nur die Flucht nach vorne, nur um dann enttäuscht festzustellen: Vorne ist verdammt weit weg. Aber
der große Sprung nach Vorne soll dennoch gelingen, auf dem Zettel steht ja noch die Rückrunde, in der der erfolgsloseste Erfolgstrainer der Welt die Losung seines Familienwappens in die Tat umsetzen will: Ich hau euch alle weg.
Nun ist Losung auch eines der Wörter, die mehrere Bedeutungen haben und ebenso für die Hinterlassenschaften des ein oder anderen Waldbewohners steht. Bevor hier also mit Fäkalien geworfen wird, ein klares Wort an die versammelten Zeitungleser: Er wird euch alle weghauen.
Kaum ist die lange Auswärtsserie verdaut, heißt es für den SC Campomaiorense schon wieder: Koffer packen. Nach dem Heimspiel gegen den SC Farense warten direkt die nächsten beiden Reisen durch Portugal.
Zunächst geht es in den Norden nach Guimarães – die historische „Wiege Portugals“. Es wartet ein intensives Duell bei Vitória Guimarães, wo Atmosphäre und Leidenschaft fast garantiert sind.
Nur wenig später folgt direkt die nächste
Auswärtsprüfung: Boavista Porto.
Mitten in Portugals zweitgrößter Stadt trifft Campomaiorense erneut auf die raue Fußballmentalität des Nordens. Porto steht für Tradition, Stolz und harte Arbeit – Eigenschaften, die der kleine Klub aus dem Alentejo inzwischen selbst immer stärker verkörpert.
Trainer JSausF dazu: "Ich wollte Portugal intensiver kennenlernen. Das hat bislang gut geklappt. Wenn ich irgendwann auch meinen neuen Heimatort kennenlern könnte, wäre das aber auch toll."
Dunedin Technical entwickelt sich mehr und mehr zu einer grauen Maus in der Football Championship von Neuseeland. Ein knapper Heimsieg, den man aber erst in der 89. Minute festmachen konnte und eine weitere Auswärtspleite sorgen dafür, dass die Mannschaft von Brent Jones weiter in der unteren Tabellenhälfte vor sich hindämmert. Vor allem die Abwehr bereitet Brent Jones weiterhin Sorgen. Wieder fünf Gegentreffer in zwei Spielen. Wenigstens ist der Abstand auf die Abstiegsplätze mit noch vier Punkten Polster einigermassen beruhigend.
CA Peñarol konnte am vergangenen Spieltag keinen einzigen Punkt ergattern. da man bei den beiden Niederlagen insgesamt acht Tore kassierte, wurde gleichzeitig das eigene Torverhältnis zerstört. Das Abrutschen auf Rang 10 war darum nur folgerichtig. Noch gibt sich Trainer John Taylor relativ gelassen, doch der Abstand auf den Tabellenletzten Club Atlético Atenas schmolz auf zwei Punkte zusammen. Es wird Zeit, das Ruder herumzureissen., denn ein Startplatz für einen internationalen Startplatz hätte man schon gerne.
**Vom Chaosklub zum Überraschungsteam? Halmstads BK plötzlich auf Europakurs**
Noch vor wenigen Wochen galt Halmstads BK als fahrender Zirkus der Liga. Komplett verschlafene Spiele, wilde Last-Minute-Entscheidungen und ein Trainer, dessen größte Stärke scheinbar darin bestand, die gesamte Fußballwelt im Unklaren zu lassen. Doch inzwischen hat sich die Stimmung rund um den Klub spürbar verändert – und in Halmstad fragt man sich langsam, ob hinter dem ganzen Wahnsinn vielleicht tatsächlich ein Plan steckt.
Zwar setzte es am 4. Spieltag noch eine schmerzhafte 2:3-Heimniederlage gegen Kellerkind Hammarby IF, doch offenbar war genau das der Weckruf. Seitdem marschiert Halmstads BK überraschend entschlossen durch die Liga. Erst der souveräne 3:1-Auswärtssieg bei Umeå FC, dann ein kämpferisches 2:1 gegen AIK Solna – und schließlich der bisherige Höhepunkt: ein beeindruckendes 3:0 gegen Spitzenreiter Gefle IF.
Besonders der Auftritt gegen Gefle sorgte für staunende
Gesichter. Der Tabellenführer wirkte phasenweise so ratlos, als hätte er sich auf ein völlig anderes Spiel vorbereitet. „Wir wollten aggressiv auftreten und den Gegner früh unter Druck setzen“, erklärte der Trainer nach der Partie. Insider vermuten allerdings weiterhin, dass ein Teil der Taktik spontan auf einer Serviette entstand.
Plötzlich steht Halmstads BK auf Rang 4 der Tabelle. Die Fans beginnen vorsichtig zu träumen, während die sportliche Leitung weiterhin bemüht ist, jede Form von Euphorie mit ernsten Blicken zu unterdrücken. Schließlich warten nun zwei echte Prüfsteine: Auswärtsspiele bei IFK Göteborg und Kalmar IF. Zwei Stadien, in denen kleine Fehler gnadenlos bestraft werden – und große Fehler oft schon nach 20 Minuten auf der Anzeigetafel stehen.
Dennoch reist Halmstad mit Rückenwind an. Und vielleicht ist genau das derzeit die größte Stärke dieser Mannschaft: Niemand, vermutlich nicht einmal sie selbst, weiß so genau, wozu sie eigentlich imstande ist.
Und plötzlich ergibt sich ein anderes Bild. Die Spurs springen mit zwei Heimsiegen auf Tabellenplatz 1. „We didn’t expect that“ so P.Babacan. Wir auch nicht, rief ein Reporter auf der PK nach dem Spiel gegen Nottingham. Nach dem mickrigen 1:0, dass sich das Team in reiner Defensivarbeit hart verdient hat. „It was not for the fans, it was fort he score“ verwundert der Trainer die Reporter in bester fachlicher und sprachlicher Ausdrucksweise. Ein Hoffnungsschimmer der auf einen guten Fußball im Tottenham Stadium erhoffen lässt, war das 5:0 gegen Fulham. Die nächsten Spiele sind auswärts. Die Tabellensituation wird dann wahrscheinlich schwer zu halten sein.
Die Weltmeisterschaft sorgt weltweit für Begeisterung und bringt die besten Fußballmannschaften der Erde zusammen. Millionen Fans verfolgen die Spiele in den Stadien und vor den Bildschirmen. Neben spektakulären Toren und spannenden Duellen steht vor allem die internationale Atmosphäre im Mittelpunkt des Turniers. Spieler werden zu Nationalhelden, während Trainer und Teams unter großem Druck um den Titel kämpfen. Überraschungen, emotionale Momente und packende Begegnungen machen die WM zu einem besonderen Ereignis im internationalen Sportkalender. Für viele Nationen ist die Teilnahme bereits ein großer Erfolg, doch am Ende zählt nur ein Ziel: der Gewinn der begehrten Weltmeisterschaft.
Die Stimmung bei Trainer Schlautmann schwankte zuletzt irgendwo zwischen Espressomaschine auf Störung und Navi kurz vor dem Tunnel. Vor allem das Unentschieden gegen Terrassa CF sitzt ihm immer noch quer im Magen. Nicht wegen des Ergebnisses an sich. Fußball lebt schließlich von Überraschungen, Spannung und gelegentlichem Wahnsinn. Aber die Art und Weise ließ selbst hartgesottene Taktiktafeln weinen.
Torchancen gab es nämlich in einer Menge, die normalerweise für drei Spieltage und ein Saison- Best-of reichen würde. Allein Habmal Torgoschosson und Roberto Fernández veranstalteten vor dem gegnerischen Tor eine Art internes Wettbewerbsschießen mit dem Titel: „Wer findet häufiger die Latte?“ Vier hochkarätige Chancen auf jeder Seite. Viermal Aluminium. Der Ball klatschte so oft gegen die Querstange, dass sich erste Gerüchte verbreiteten, Terrassa habe sie heimlich mit Magneten präpariert.
Schlautmann tobte an der Seitenlinie. Augenzeugen berichten von hektischen Armbewegungen, einem Tritt gegen eine Wasserflasche und einem Gesichtsausdruck, den sonst nur Menschen zeigen, wenn sie feststellen, dass Deutschland beim ESC doch wieder nur Statist war.
Auch gegen Valencia lief es nicht
nach Wunsch. Die Niederlage war knapp, aber knapp verloren ist im Fußball ungefähr so angenehm wie knapp am letzten Stück Kuchen vorbeizugreifen.
Dann kam allerdings der große FC Barcelona. Die Fußballwelt rechnete mit vielem. Mit einer Niederlage. Mit einem Debakel. Vielleicht sogar mit einem Ballbesitzverhältnis von 97 zu 3 Prozent. Was niemand erwartet hatte: einen 1:0 Sieg. Und was wirklich niemand erwartet hatte: Habmal Torgoschosson mit einem Fallrückzieher.
Trotz dieses Ausrufezeichens ist die Lage ernst. Das Team ist auf Tabellenplatz acht abgerutscht. Platz acht. Eine Zahl, die weder Trainer Schlautmann noch den Pericos gefällt. Die Erwartungen waren höher. Deutlich höher.
Die Marschrichtung ist deshalb eindeutig: Die Heimspiele im RCDE Stadium gegen Getafe und Alavés müssen gewonnen werden. Das Auswärtsspiel gegen Atlético Madrid? Nun ja. Dort schaut man aktuell eher mit einem vorsichtigen „Mal sehen“ hin.
Immerhin gibt es eine gute Nachricht: Javi Puado ist zurück im Training. Noch reicht es vielleicht nur für einen Kurzeinsatz. Aber allein sein Auftauchen auf dem Trainingsplatz soll bei einigen Mitspielern bereits für bessere Laune gesorgt haben.
Weiterhin Platz 10! Die Rochester Raging Rhinos stecken erst einmal im Tabellenmittelfeld der Major League Soccer fest. Es sind allerdings zwei Drittel aller Spiele noch zu absolvieren. Eine Verbesserung ist da sicher noch drin. Gegen den Zweiten D.C. United aus der Hauptstadt konnte man mit einem 3:0-Heimsieg zeigen, dass man auch mit Spitzenteams mithalten kann. Beim selbsternannten Titelkandidaten Sporting Kansas City verlor man dagegen knapp mit 0:1. Somit holte man drei von sechs Punkten. Mittelfeld eben.
Das war bitter. Mit 1:3 gegen den trainerlosen Wolfsberger AC büßte der SV Grödig wahrscheinlich alle realistischen Meisterschaftschancen ein. Trainer Henk Groot ärgerte sich hinterher extrem: "Da habe ich mich von meinem Gefühl täuschen lassen, dass der trainerlose Gegner uns nichts entgegen setzen könnte. Leider waren die Spieler des Gegner trotzdem oder gerade deshalb top motiviert in die Partie gegangen. Motivation schlägt manchmal auch taktische Finesse." Dass man international überzeugen konnte, tröstet etwas.
Der Terrassa CF hat sich nach zwölf Spieltagen an die Spitze der Primera División gesetzt und bestätigt damit eindrucksvoll seine starke Entwicklung der vergangenen Wochen. Nach zwischenzeitlich durchwachsenem Saisonstart präsentierte sich das Team zuletzt äußerst konstant und steht nun mit 21 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz.
Besonders bemerkenswert ist dabei die Kombination aus sportlichem Erfolg und kontrolliertem Ressourcenmanagement. Während mehrere direkte Konkurrenten bereits erhebliche Teile ihres Torkontingents investiert haben, verfügt Terrassa weiterhin über solide Reserven und bleibt damit auch strategisch hervorragend positioniert.
In den vergangenen drei Spieltagen zeigte die Mannschaft erneut ihre Qualität. Dem wichtigen 2:0-Heimsieg gegen Real Madrid folgte ein umkämpftes 2:2 bei
Verfolger Real Oviedo, bei dem Terrassa auch auswärts seine Konkurrenzfähigkeit unter Beweis stellte. Bereits zuvor hatte das Team bei Espanyol Barcelona einen wichtigen Punkt mitgenommen.
Auffällig ist vor allem die offensive Effizienz: Mit 17 erzielten Treffern gehört Terrassa inzwischen zu den torgefährlichsten Mannschaften der Liga. Gleichzeitig wirkt das Team taktisch deutlich reifer als noch zu Saisonbeginn.
Im Umfeld des Vereins bleibt man dennoch vorsichtig. Die Tabelle ist eng zusammengerückt, und insbesondere FC Barcelona sowie Real Oviedo verfügen weiterhin über ausreichend Qualität, um jederzeit Druck auf die Spitzenposition auszuüben. Dennoch dürfte inzwischen klar sein: Terrassa CF ist längst nicht mehr nur eine Überraschung der Saison, sondern ein ernsthafter Kandidat im Titelrennen.
Der AS Monaco bleibt in der Ligue 1 voll im Rennen um die Spitzenplätze. Mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen Ajaccio AC zeigten die Monegassen zunächst Fußball vom Feinsten – schnell, elegant undlocker. Die Fans kamen dabei voll auf ihre Kosten.
Doch nur wenige Tage später folgte der kleine Dämpfer: Beim FC Geugnon setzte es eine 0:1-Niederlage. Monaco wirkte dabei ungewohnt ideenlos und fand gegen kämpferische Gastgeber kaum ein Mittel.
Trotzdem bleibt Monaco als Drittplatzierter in Schlagdistanz zur Spitze. Hoffnung macht nun ein doppelter Heimspieltag, bei dem die Fans erneut auf Tore, Spektakel und vielleicht auch ein bisschen Zauberfußball hoffen dürfen.
Es läuft immer noch nicht so richtig rund beim FC Groningen in der niederländischen Ehrendivision. Vier Punkte bedeuten Platz 8 und damit immer noch eine bedrohliche Nähe zum Abstiegsplatz. Trainer Future:“Ich bewerte den letzten ZAT positiv. Ein überzeugender Heimsieg und ein unentschieden auswärts in einem Spiel, in dem deutlich mehr drin gewesen wäre. In der Auswärtsniederlage wäre beim 0:1 auch mehr drin gewesen.“ Zu einem möglichen Interesse an einem Trainerposten bei der anstehenden WM wollte Future sich derweil nicht äußern.