Zwei ZATs sind vorbei und danfire ist inzwischen endgültig in der Schweizer Super League angekommen. Zumindest statistisch hat der FC Schaffhausen dabei ein interessantes Eigenleben entwickelt: Zuhause sechs Punkte aus zwei Spielen, auswärts sechs Gegentore und null eigene Treffer. Man könnte sagen: danfire hat den heimischen Rasen bereits hervorragend bewässert – nur auswärts scheint die Bodenhaftung noch nicht ganz zu stimmen.
Dabei fing alles in La Chaux-de-Fonds mit einem 0:2 an. Nach dem anschließenden 3:0 gegen Sion durfte man noch vermuten, Schaffhausen hätte das Auswärtsproblem bereits gelöst. Dann folgte beim FC Zürich allerdings erneut ein 0:3. Zum Glück gibt es Heimspiele: Gegen Aarau reichte ein 1:0, um die Schaffhauser Haushaltskasse erneut mit drei Punkten aufzufüllen.
Nouri dürfte diese Zahlen mit besonderem Interesse betrachten. Schließlich hat er in seinem letzten Artikel bereits die große mathematische Frage aufgeworfen: „Sechs was?“ Bei Schaffhausen ist die Antwort inzwischen ziemlich eindeutig: sechs Punkte zuhause. Ob Nouri dafür Äpfel, Birnen, Fahrräder, Grashüpfer oder doch einfach Punkte verwendet, darf er selbst entscheiden.
Herbie hat derweil schon einen Gang höher geschaltet und vermutlich längst festgestellt, dass ein danfire nicht zwingend vier oder sechs Gänge benötigt. Zwei davon scheinen momentan zu reichen: Heimwärtsgang und Auswärtsgang. Letzterer müsste allerdings dringend einmal vom Leerlauf wegkommen.
Und dann wäre da noch bora milutinovic. Der St. Gallener Bademeister und selbsternannte Sonnenschutzbeauftragte des Schweizer Fußballs wartet am Freitag auf Schaffhausen. Nachdem zunächst der komplette Rasen und anschließend sogar der Mittelkreis vor der
UV-Strahlung geschützt werden mussten, dürfte die nächste logische Konsequenz eigentlich ein Sonnenschirm über dem Gästestrafraum sein.
Vielleicht hat danfire aber noch ein anderes Mittel gegen die St. Gallener Bodenverhältnisse im Gepäck: Öcher Printen. Herbie hatte schließlich bereits vermutet, dass der Rückkehrer noch einen Vorrat aus seiner Aachener Zeit besitzen dürfte. Und wenn die Printen tatsächlich für etwas sorgen, dann vermutlich für ordentlich Bodenhaftung. Bei einem Schaffhauser Auswärtsspiel könnte das derzeit nicht schaden.
Vielleicht ist das sogar die geheime Taktik: Während bora den Rasen eincremt, verteilt danfire Printen an seine Mannschaft. Einer schützt vor der Sonne, der andere verhindert, dass die Spieler auf dem Geläuf ausrutschen. Fehlt eigentlich nur noch Nouri mit der Gießkanne.
Nach St. Gallen geht es dann zurück auf den eigenen, bislang hervorragend funktionierenden Rasen. Dort wartet Nouri mit seinen Grasshoppers. Der Mann, der seinen Rollrasen inzwischen vermutlich besser kennt als seine eigene Mannschaft, wird sicherlich genau hinschauen.
Für danfire bedeutet das: Zwei Spiele, sechs mögliche Punkte und jede Menge Material für die Schweizer Zeitungsredaktionen. Sportlich ist die Lage klar. Schaffhausen muss endlich auswärts liefern. Und wenn dabei zufällig noch ein Auswärtstor fällt, wäre das vermutlich bereits genug Stoff für Nouri, Herbie und bora für mindestens drei weitere Artikel.
Die Schweiz ist also vorbereitet: Der Rasen ist eingecremt, der Rollrasen wächst, der E-Käfer hat einen Gang höher geschaltet, die Öcher Printen liegen bereit – und danfire versucht derweil einfach, sechs Punkte zu sammeln. Diesmal vielleicht sogar auswärts.
Turku – Beim finnischen Fußballverein Turun Palloseura ist eine wissenschaftliche Krise ausgebrochen. Auslöser war eine harmlose Trainingseinheit am Dienstag, als der Trainer plötzlich innehielt und fragte: „Warum ist eigentlich der Ball rund und das Tor eckig?“
Diese Frage beschäftigte die Mannschaft so sehr, dass das Training sofort abgebrochen wurde. Der Trainer ließ sämtliche taktischen Unterlagen verbrennen und zeichnete stattdessen einen Kreis auf die Tafel. „Vielleicht war die Fußballgeschichte
einfach falsch herum geplant“, erklärte er.
TPS testete daraufhin einen eckigen Ball. Dieser blieb bereits nach drei Metern an einer Ecke liegen. Anschließend wurde ein rundes Tor aufgestellt. Der Torwart weigerte sich, darin zu stehen, weil er angeblich ständig bergauf laufen musste.
Nach fünf Stunden Forschung kam der Verein zu einem vorläufigen Ergebnis: Ein eckiger Ball sei „zu logisch“ und ein rundes Tor „zu verdächtig“. Man werde deshalb beim alten System bleiben – bis jemand eine bessere Idee hat.
Davin sitzt im örtlichen Yoga Studio vor dem Spiegel und betrachtet andächtig sein ebenso erhabenes wie wunderbares Gesicht.
Die kreischende Gruppe älterer Veteranenwitwen, welche ihre Übungen seit nunmehr 30 Jahren in diesem Studio abhält und gerade von Davins Leibwächtern per Dropkick auf die Straße befördert wird, ignorierend, haucht er einen neuen Tagebucheintrag auf das von seiner Schönheit beschlagene Glas:
Unsere finanzielle Situation hat sich merklich entspannt. Die Spieler werden nach Leistung bezahlt, erhalten also nichts. Die Stadt zahlt uns jetzt
Stadionmiete. Was eine Runde spielerisches Waterboarding doch bewirken kann. Wir brauchen einen neuen Bürgermeister. Schade, der nasse Lappen vor seinem Gesicht stand ihm gut. Ein bisschen Schwund ist ja immer.
Unser Keeper macht sich mittlerweile gut als Hure. Hat nach dem Job sogar noch Zeit, unsere Bentleys zu waschen. Guter Mann. Läuft allerdings ein bisschen komisch.
Muss mich auf meinen Vortrag bei den örtlichen Pfadfindern vorbereiten. „Nimm was du kriegen kannst und gib nichts wieder zurück! - The utterly stupid bullshit of service to the community!“
*davinselbstverliebtab
Was eine Mega enge Tabelle in Liga eins. Arminia ist zwar zurück im Oberhaus und auf einem schönen 7. Tabellenplatz als Aufsteiger, aber der Blick täuscht gewaltig, denn nach ganz unten ist man nur 3. Punkte entfernt.
Man verlor auswärts in Kaiserslautern wirklich in allerletzter sec. mit 1.0, aber der Heimauftritt der danach folgte, war dann ein souveräner Sieg mit 3:0 gegen Schalke.
Arminia weiß, um die Klasse zu halten und vor allem den Tabellenplatz, ist noch viel Arbeit vor sich. Jetzt heißt es, am kommenden ZAT wieder ans Limit zu gehen und die nötigen Punkte einzufahren.
Nach dem legendären Hobbitt/Barber Crossover, was alle brauchten, wollten und herbeigesehnt hatten, steht nun wieder der triste Ligaalltag an.
Dem Anlass angemessen, hat sich Todd in sein schwärzestes Schwarz geworfen, vorbei die Zeit des Frohsinns und der Hawaiihemden; ab jetzt wird wieder ernst und verdrießlich Fußball gespielt! Man ist zu Gast beim Tabellenletzten und wenn Todd sich nicht wieder auf obskure Zaubersprüche und Flüche einlassen möchte, muss er diesmal selbst liefern!
Treten wir nun also dezent zurück und betrachten das sich entfaltende Pandemonium.
Unten, Oben, Rechts und Links; Nottingham durchmisst innerhalb von zwei Spieltagen sämtliche Tabellenregionen. Da ein Auswärtsspiel ansteht, ist auch schon klar, wohin die Reise gehen wird. Mulder muss sich so langsam mal um Tabletten gegen Übelkeit kümmern.
Egal, in der Premierleague weht eben ein rauher Wind und wer dauerhaft oben mitspielen möchte, der muss sich irgendwann auch mal eine halbwegs akzeptable Taktik zurechtlegen. Wir werden sehen, wie Mulder auf diese Herausforderung reagieren wird.
Am vergangenen Wochenende musste der Meister aus Paris eine 1:3 Auswärtsschlappe hinnehmen. Gegen Lorient bekam der Gast aus der Hauptstadt in keiner Phase des Spiels einen Fuß in die Tür. Alles in allem war es ein trostloser Auftritt der Männer von Hans Knese. Daran änderte auch das Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:2 nichts. „Wir waren heute nicht gut und haben verdient verloren.“ so Knese wortkarg nach dem Spiel. Am Wochenende muss eine Leistungssteigerung her um wieder Punkte zu holen. Wir sind gespannt ob Paris das gelingt…
...der Star in Usbekistan ist aktuell ohne Zweifel der Konkurrent und direkte Tabellennachbar Qizilqum Zarafshon. Dieser ist sensationell in die Saison gestartet und hat mit gerade einmal 5 Toren 3 Siege und somit 9 Punkte eingefahren. Das nennt man in der Copa-Welt wohl einen perfekten Start!
Doch auch in Muborak ist man nicht unzufrieden. Derzeit thront man ganz oben und hat bereits 9 Punkte aufzuweisen. Die letzte Saison hat zwar gezeigt, dass es wenig bringt, wenn man lange oben ist und am Ende doch noch überholt wird. Aber dennoch genießt man auch diesmal wieder den Moment. Wie lange auch immer er anhalten mag...
Licht und Schatten! Erst gab es nach der Auftaktniederlage am 1. ZAT einen fulminanten 6:2-Heimerfolg, bei dem man bereits nach 20 Minuten mit 3:0 führte, doch dann gab es im Auswärtsspiel direkt eins auf den Deckel.
Man weiß aktuell noch nicht, woran man ist. Der amtierende Champions League-Sieger sucht noch die Konstanz in der stärksten Liga Afrikas. Doch Trainer Jack Pott sieht die Startschwierigkeiten entspannt: "Am Ende der Saison interessiert es niemanden, wo wir am 28. August standen. Aber natürlich lassen sich die Tickets leichter verkaufen, wenn man nicht im Niemandsland der Tabelle rumirrt."
Weiterhin ein ungewohntes Bild für die sonst für gewöhnlichen Frühstarter aus Maldonado. Aktuell rangiert man auf dem vorletzten Platz. Sollte es in der kommenden Saison wieder eine 2. Liga in Uruguay geben, wäre die Platzierung gleichbedeutend mit dem Abstieg.
In Maldonado sieht man es natürlich noch gelassen. Man weiß, wie lang die Saison in Uruguay ist und wie eng es normalerweise zugeht. Und man kann sich damit trösten, dass selbst der amtierende Meister aktuell nur drei Zähler hat und auch nur einen Platz weiter oben rangiert.
(318) Nach 2 Spieltagen steht man in Vantaa mit VIER Punkten da. Wieder einmal hat eine irre H2 dazu geführt, dass man den 3er-Lachs nicht mitnehmen konnte. Aber so verrückt ist das Spiel, etwa so wie die Kollegen selbst, die nach einem gewonnenen und einem verlorenen Spiel prophezeien wollen, dass eine Saison schon abzuhaken sei. Wer momentan ganz oben steht, verschießt auch schnell sein Pulver, und wie man in Vantaa letzte Saison schmerzlich erfahren musste: hinten sticht die Biene! Die zwei Spieltage sagen also noch nicht viel aus, alles ist offen. Erinnert Euch: "Nichts steht geschrieben!"
Obgleich der Trainer, der namentlich nicht mehr genannt werden darf, zuletzt keine sinnvollen Pressekonferenzen gab, probierten es die Journalisten weiter fleißig - immer emsig bemüht, dem Coach des SC Farense zumindest einen sinnvollen Satz zu entlocken.
Doch auch diesmal das gewohnte Bild: Auf keine Frage gab es eine sinnvolle Antwort. Auf jede Frage entgegnete der Trainer dieses Mal lediglich: "Alles
ist miteinander verbunden!" Was er denn zum Sensations-Spitzenreiter SC Beira Mar zu sagen habe? "Alles ist miteinander verbunden!" Was er zu den zwei Siegen seines Klubs zu sagen habe? "Alles ist miteinander verbunden!"
Entweder macht sich der Trainer seit Wochen einen Spaß daraus, die Journalisten zur Verzweiflung zu bringen oder da hat jemand zu viele Folgen von "Dark" geschaut.
Nach dem knappen 1:0-Erfolg zum Saisonauftakt sind die Melburne Knights im zweiten Saisonspiel nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinausgekommen. Trotz zahlreicher Chancen wollte der entscheidende Treffer einfach nicht fallen.
Trainer CroatianBoy zeigte sich nach der Partie entsprechend unzufrieden und forderte von seiner Mannschaft vor allem mehr Treffsicherheit und Konzentration vor dem gegnerischen Tor: „Es darf eigentlich nicht sein, dass wir aus so vielen Chancen so wenig
herausholen.“
Die Knights hatten mehrfach die Möglichkeit, die Partie für sich zu entscheiden, scheiterten jedoch immer wieder an der eigenen Chancenverwertung. Am Ende musste sich die Mannschaft mit einem Punkt begnügen.
Für die kommenden Spiele ist die Marschroute daher klar: Die vorhandenen Chancen müssen konsequenter genutzt werden. CroatianBoy erwartet eine deutliche Steigerung vor dem Tor – denn wenn die Knights ihre Möglichkeiten besser verwerten, sollen auch wieder Siege folgen.
Küche in Tashkent. Hikari stellt zwei prall gefüllte Einkaufstüten auf den Tisch.
«Reis?»
«Da.» «Öl?»
«Auch.»
Seine Frau zieht ein Bündel verdächtig grüner Pflanzen aus der zweiten Tüte.
«Und das sollen Möhren sein?»
«Der Mann im Parkcafé sagte, das sei eine einheimische Sorte.» «Das sieht aus, als würde man es eher rauchen als essen.»
Hikari hatte bereits Ähnliches vermutet. Deshalb hatte er zwei Tische neben Bernd W. gesessen und das Gemüse bewacht. Das mitgebrachte Schachbrett diente nur der Tarnung. Während Bernd einen gewissen Jamal Bond mit zehn Millionen serbischen Dinar auf Elvijra
und Oksana ansetzte, hatte Hikari tatsächlich keinen einzigen Zug gemacht.
Auf dem Platz waren es zuletzt immerhin genug: Olmaliq wurde 3:0 geschlagen, bei Qizilqum setzte es anschließend ein 0:2. Pakhtakor bleibt Dritter.
Am Freitag kommt zunächst das punktlose Nasaf nach Tashkent. Danach wartet auswärts Sogdiyona mit Oma Erni, die ihren neuen Arbeitsplatz durch einen falschen Klick erhielt.
Hikaris Frau drückt ihm das verdächtige Gemüse wieder in die Hand.
«Nimm das zu Oma Erni mit. Entweder weiß sie, was es ist, oder sie legt es in Wodka ein.»
«Und Nasaf?» «Bring erst sechs Punkte nach Hause.»
«Und dann?» «Dann reden wir noch einmal über deine Einkäufe.»
Daß die First Division sportlich gesehen eine absolute Herausforderung ist, das wissen alle Copa‘ler schon seit sehr langer Zeit. Aber was in der Zeitungslandschaft der Emirate so abgeht, ist noch mal eine andere Art von Sport! Und Tor-Stan schwirren die Augen und beide Gehirnhälften beim Überfliegen der Artikel. Erstmal beobachten und die verwobenen persönlichen Verbindungen analysieren. In der Zwischenzeit vornehme Zurückhaltung üben und sportlich überzeugen. Das ist für den Anfang schwer genug!
Nach zwei knappen, aber wichtigen Minimal Siegen an Spieltag drei und vier zeigt sich Valencia CF in vollster Zufriedenheit. Die Mannschaft hat frühzeitig Punkte gesammelt, Selbstvertrauen getankt und sich in der Tabelle stabilisiert. Doch die Ruhe könnte trügerisch sein: Zwei schwer zu berechnende Brocken stehen bevor – ein angeschlagenes Barcelona, das nach den ersten drei Spieltagen trachtet, und ein zielsicheres Atlético Madrid.
Die Stimmung im Lager ist entsprechend gut. Verletzungen wurden vermieden, die Rotation funktioniert, und die Neuzugänge finden zunehmend ihren Platz. Valencia steht damit besser da als noch zu Saisonbeginn erwartet – doch nun folgt die erste echte Bewährungsprobe.