In den nicht mehr bei Copa verzeichneten Saisons 23-26 wurde ich ein Mal Meister und ein Mal Vizemeister in Belgien und erreichte ein Mal das Champions League-Halbfinale
Ganz allmählich befreit sich der SC Farense nach dem sehr schwachen Saisonauftakt. Doch man blickt voller Verwunderung auf den Tabellenführer. SC Beira Mar thront nach wie vor ganz oben mit mittlerweile 12 Punkten bei gerade einmal 9 erzielten Toren - beeindruckend, ohne Frage!
Umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass (oder weil?) das Team aktuell ohne Trainer auskommen muss. Und man wundert
sich doch, dass da noch niemand aus der Copa-Welt zugeschlagen hat, um den Tabellenführer in dieser aussichtsreichen Tabellenkonstellation zu übernehmen.
Auf die Frage, ob der Trainer des SC Farense den Klub vielleicht übernehmen werde, entgegnete dieser nur: "Tick, Tack, Tick, Tack..." Wieder nur ein Zitat aus der Serie Dark von ihm. Langsam sind seine Pressekonferenzen nur noch albern.
Obgleich der Trainer, der namentlich nicht mehr genannt werden darf, zuletzt keine sinnvollen Pressekonferenzen gab, probierten es die Journalisten weiter fleißig - immer emsig bemüht, dem Coach des SC Farense zumindest einen sinnvollen Satz zu entlocken.
Doch auch diesmal das gewohnte Bild: Auf keine Frage gab es eine sinnvolle Antwort. Auf jede Frage entgegnete der Trainer dieses Mal lediglich: "Alles
ist miteinander verbunden!" Was er denn zum Sensations-Spitzenreiter SC Beira Mar zu sagen habe? "Alles ist miteinander verbunden!" Was er zu den zwei Siegen seines Klubs zu sagen habe? "Alles ist miteinander verbunden!"
Entweder macht sich der Trainer seit Wochen einen Spaß daraus, die Journalisten zur Verzweiflung zu bringen oder da hat jemand zu viele Folgen von "Dark" geschaut.
Der Saisonstart ist geglückt und nun steht ein echtes Spitzenspiel an: Der Vizemeister empfängt den Meister. Knapper hätte es letzte Saison nicht zugehen können. Vermutlich hat es einen so knappen Vorsprung wie in der vergangenen Saison noch nie bei Copa gegeben - zumindest in Portugal noch nicht.
Spannend dürfte es daher sein, wie die beiden Trainer heute vorgehen und welche Taktik sie wählen werden. Nicht wenige munkeln, dass es am Ende 6:6 ausgehen könnte, da die beiden Coaches einander womöglich nichts gönnen werden.
Was ist bloß los mit Verein und Trainer? Als einziges Team noch tor- und punktlos - das bedeutet für den SC Farense einen Tabellenrang, den man bisher noch gar nicht kannte: Letzter Platz in Portugal!
Zum Glück sind erst zwei Spiele gespielt und dennoch macht man sich Sorgen. Auch weil der Trainer momentan merkwürdig agiert. Nach der im letzten Artikel erwähnten dubiosen Pressekonferenz folge diese Woche eine weitere sehr merkwürdige Pressekonferenz, auf der er den Journalisten lediglich eine Unterlassungserklärung überreichte, in der steht, dass sie seinen Namen nicht mehr in Zeitungsberichten erwähnen dürfen.
Was ist bloß los in Faro und wie lange kann das noch gut gehen?
Die vielleicht kurioseste Pressekonferenz der Vereinsgeschichte ereignete sich nach dem Trainingsauftakt vom SC Farense und viele Fans machen sich Sorgen. Ihr Trainer beantwortete zwar alle Fragen, jedoch sehr wortkarg und eintönig.
Denn auf jede Frage antwortete er lediglich: "Ist doch egal!". Nach 10 Fragen mit der immer gleichen Antwort hatten die Journalisten dann schon aufgegeben und rechneten eigentlich
schon mit keiner richtigen Antwort mehr, da geschah es: Der Trainer gab doch noch eine andere Bemerkung von sich.
Auf die 11. und zugleich letzte Frage (ob seine Spieler sich denn trotz der am letzten ZAT noch verlorenen Meisterschaft auf die internationalen Spiele freuen würden) entgegenete der Trainer: "Einerlei!"
Ob die Journalisten diese Antwort besser als die vorherigen waren, sei mal dahin gestellt.
Ernüchterung in Faro. In den letzten Wochen der Saison lief sehr viel schief. Zahlreiche NMR, die die Konkurrenz zu nutzen wusste, fünf Gegentore in einem Heimspiel, ein als Pate zugeloster, gegnerischer Trainer, der plötzlich zum ersten Mal mehr als zwei Tore daheim setzt und auch der Vorteil des besseren Torverhältnisses löste sich inzwischen fast in Luft auf. Und am Ende wird am letzten ZAT der direkte Konkurrent Maritimo Funchal auch noch auf den Gegner treffen, der sich in dieser Saison schon komplett verausgabt hat und somit die Punkte abschenken wird.
Großartig viel vorwerfen kann sich der Trainer des SC Farense eigentlich nicht. Dass CD das Aves in Faro noch mal groß aufspielen würde, hatte man antizipiert und daher versucht, nicht allzu viel TK zu verschwenden. In den Wochen und Monaten zuvor lief
eigentlich auch alles nahezu perfekt. Aber am Ende war die Konstellation dann doch unglücklich und zugleich wusste der Konkurrent und in wenigen Stunden neue Meister Horst Manson eben auch jede Schwäche der anderen portugiesischen Teams zu nutzen.
Am Ende bleibt dann nichts anderes übrig, als fair zu gratulieren und sich damit anzufreunden, dass die Vizemeisterschaft auch ein Erfolg ist. Auch wenn es sich nach dem Saisonverlauf natürlich anders anfühlt. Es bleibt natürlich noch abzuwarten, ob es denn zur Vizemeisterschaft am Ende tatsächlich reichen wird. In dieser Liga ist aktuell ja - negativ wie positiv - alles möglich.
Für die neue Saison bleibt dann nur zu hoffen, dass es weniger NMR geben wird. Schließlich war die einst stolze portugiesische Liga mal ein echtes Aushängeschild des Kontinents.
Was für ein Spieltag! Stolze neun Zähler kamen auf das Punktekonto des SC Farense. Doch nun folgen am kommenden Freitag drei Spiele - allesamt gegen Mannschaften, die nicht leicht zu schlagen sind. Man trifft sogar auf Platz 3 und 4, also auf direkten Konkurrenten.
Und so ist es wenig verwunderlich, dass ein Teil des Trainerteams des SC Farense beim Drittplatzierten Maritimo Funchal gesichtet wurde. Spionage? Man weiß es nicht. Aber zumindest hat man dort wohl die lokale
Presse genauer begutachtet und erfahren, dass man auf Madeira spekuliert, dass Faros Coach Denker eventuell durch seine Leidenschaft, den Radsport, abgelenkt sein könnte. Ob das den Tabellenführer auf der schönen Urlaubsinsel Madeira zum Stolpern bringt?
Der Trainer von Maritimo Funchal wird seinerseits sicherlich ebenfalls den Gegner aus Faro genau unter die Lupe nehmen. Mit Horst Manson ist dort ein Trainer im Amt, der die Liga genauestens - seit fast 20 Saisons - kennt.
Da fällt man fast vom Sattel! Aktuell arbeiten zahlreiche Journalisten mit Hochdruck daran, zu recherchieren, ob es solch eine Fülle an NMRs an einem einzigen Spieltag in der portugiesischen Liga überhaupt schon mal gegeben hat.
"Was ist hier bloß los?", rätseln aktuell viele. Und so wird die Liga noch mal komplett unberechenbar und spannend. Für den SC Farense lief der Spieltag nicht allzu optimal. Das wichtige Auswärtsspiel wurde verloren - man zögerte zu lange, als man kurz vor 1 Uhr nachts (Ortszeit Indonesien) noch das Setzverhalten austüftelte.
Jetzt ist es nur noch knapp 1 Woche, bis bei Copa Mundial nach ewig langer Pause erstmals wieder die Saison-Tore geschlossen werden.
Eine weitere Woche ist gespielt und beim SC Farense war wieder alles dabei: ein Sieg, eine Niederlage und am Ende trotzdem die Tabellenführung.
Der Sieg sorgte für Jubel, die Niederlage hingegen erinnerte alle daran, dass jedes Team hin und wieder einen schlechten Tag erwischen darf. Trotz des kleinen Dämpfers steht der SC Farense gut da. Die Konkurrenz lauert zwar, doch die Spieler behalten aktuell die Nerven. Jetzt gilt es, weiter fleißig Punkte zu sammeln – gern auch ohne den Fans jedes Mal einen kleinen Nervenkitzel zu bescheren.
Der SC Farense verteidigt weiterhin erfolgreich die Tabellenführung, doch nicht alles drehte sich in dieser Woche um Taktik und Training. Um den Kopf frei zu bekommen und neue Energie für die kommenden Aufgaben zu tanken, unternahm die Mannschaft einen gemeinsamen Ausflug. Bei lockerer Atmosphäre wurde gelacht, Karten gespielt und sogar über Fußball gesprochen.
Trainer und Spieler waren sich einig, dass solche Momente wichtig sind, um den Teamgeist zu stärken. Die Stimmung im Lager des Spitzenreiters ist ausgezeichnet, und genau diese Geschlossenheit soll helfen, die Konkurrenz weiterhin auf Abstand zu halten. Denn auch wenn die Tabelle erfreulich aussieht, weiß jeder beim SC Farense: Die schwierigsten Wochen liegen noch vor dem Team.