Keine besonderen Vorkommnisse, keine aussergewöhnlichen Ergebnisse, keine schlagzeilenträchtigen Skandale, es gibt einfach nichts zu berichten aus Osaka. Powerkraut sen. soll sich nach Insiderinformationen nach dem letzten Spieltag verkrochen haben, weil der Abstand auf die Yokohama F-Marinos in der ewigen Tabelle wieder größer geworden ist. Aber bestätigen können wir diese Meldung natürlich nicht. Die Pressekonferenz fand
leider ohne den Trainer statt und die mögliche Bestätigung des direkt Betroffenen blieb dahingehend unbeantwortet. Vielleicht bemerkenswert wäre allenfalls das gemeinsame Kirschblütenfest, dass von den beiden Vereinen Cerezo und Gamba durchgeführt wurde. Gemeinsam zeigte man Begeisterung darüber, wieder mit 2 Vereinen in der ersten japanischen Liga vertreten zu sein. Dies habe eine großartige Stadt wie Osaka einfach verdient.
Auf Rat Jack Potts wechselte Wolfgang See also nach Japan zu Sanfrecce Hiroshima und erlebte nun seinen ersten ZAT in seiner neuen Heimat.
Redaktion: Herr See, Sie haben nicht viel Zeit. Dennoch würden wir gerne kurz erfahren, wie Sie Ihren ersten ZAT in Japan erlebt haben.
See: Zunächst einmal bin ich sehr froh, wie die Zuschauer mich empfangen haben. In Indien hatte ich große Probleme mit der Presselandschaft, das ist hier zum Glück anders! Ich freue mich sehr über die ersten Spiele in Japan und hoffe, dass wir in naher Zukunft sehr weit oben in der Tabelle eine
Rolle spielen werden!
Redaktion: Sowas hören die Fans gerne. Wo soll der Weg denn diese Saison hinführen?
See: Nachdem mein Kollege Jack Pott den Klub in die erste Liga geführt hat, hat sich Sanfrecce im Tabellenmittelfeld etabliert. Wir wollen natürlich in den nächsten Jahren den Schritt, unter die ersten 6 zu kommen, schaffen. Dieses Jahr gilt es, um die internationalen Plätze mitzuspielen. Spätestens nächste Saison wollen wir uns dann international qualifizieren!
Der Start in eine neue Saison ist für die Mannschaft und den Trainer immer schwierig. Mann weiss nicht recht, wo man steht, ist die Mannschaft so weit, dass sie bestehen kann, da der Unterbruch diesmal etwas länger war. Ich war dann doch etwas verunsichert, als die Mannschaft gegen Kashiwa Reysol mit dem neuen Trainer Felix SR schon mit dem ersten Gegenangriff bereits ein Gegentor kassieren musste. Nach acht Minuten klingelte es bereits ein zweites Mal und bei Halbzeit lag die Mannschaft schon mit drei Toren im Rückstand. Da musste ich in der Pause natürlich umstellen, was sich positiv auswirkte. Im zweiten Spiel gegen Shimizu S-Pulse zeigte die Mannschaft zum Glück eine entsprechende Reaktion.
Kawasaki Frontale hat am ersten ZAT der neuen Saison sein Soll erfüllt. Zum Saisonauftakt bei Vissel Kobe wirkte Claudions Mannschaft noch indisponiert und geriet mit 0:4 ziemlich unter die Räder. Doch konnte sich nach der Standpauke des Trainers die Mannschaft bei der Heimpremiere gleich wieder rehabilitieren: Gegen den Neuling Omiya Ardija gab es einen 5:0 Kantersieg. Nun gilt es in Yokohama beim FC und gegen Sagan Tosu zu zeigen, wo die Mannschaft wirklich steht, und ob sie die vielversprechenden Ansätze der zweiten Hälfte der vergangenen Saison weiter ausbauen kann.
Die Japaner sind ja bekannt dafür, dass sie gerne spielen und so trafen sich KiMu, Pepeke Khan und Bernd W. zu einer Runde Glücksrad, moderiert von Lippi. Es ging denkbar eng zur Sache, sodass am Ende ein Satz über alles entschied. Viele Buchstaben waren bereits aufgedeckt. So war zu lesen:
Sprichwort: De_ Zwe_ _ _ei_i_t die _itte_!
P.K: Ich möchte lösen: Der Zwerg reinigt die Kittel!
Lippi: Das ist leider falsch!
Ungläubig schüttelte Pepeke den Kopf, hatte er doch den sicheren Sieg aus der Hand gegeben, nun war KiMu an der
Reihe:
KiMu: Na, dann: Der Zwerg peinigt die Sitten!
Lippi: Auch das ist falsch.
Mit wissendem Grinsem kam nun der W. an die Reihe:
W: Ganz klar, der Zweck heiligt die Mittel.
Lippi: Auch das ist falsch, damit haben wir keinen Sieger!
alle 3: Was? Ja, was stimmt den jetzt?
Lippi: Na, ganz einfach: Der Zwerg sein ist die Bitte?! Ein Zitat aus Schneewittchen und der eine Zwerg. Mehr konnten wir uns ja nicht leisten im Osten, dort tritt ein Mann auf und erhält einen Wunsch, er sagt er will ein Zwerg sein und die Fee erwidert: Der Zwerg sein ist die Bitte?!
oder doch nicht. Besser konnte die saison für den neuen Trainer von Sagan Tosu, Serse Cosmi eigentlich gar nicht beginnen, oder? Den seinen Team stehts bereits nach 2 Spieltagen auf den 2. Tabellenplatz. Doch man sollte sich nicht all zu sehr blenden lassen, den von den Punkte her (3 p.) könnte man genau so gut auf den vorletzten Tabellenplatz stehen. Deshalb kann man hier ruhig die Frage stellen war es unbedingt notwendig gleich beim ersten Heimspiel so ein Aufwand zu betreiben schließlich gab es von den gegner Oita Trinta keine nenneswerte gegenwehr beim 5 zu 0 heimsieg anderseits hätte es man in Osaka besser machen können mit etwas mehr Aufwand hätte man dort gegen Gamba Osaka eine 0 zu1 niederlage verhindern können.
Nichts ist wichtiger als ein Erfolgserlebnis zu Beginn der Saison und das ist zweifelsohne gelungen. Mit drei Punkten nach zwei Spielen rangiert man relativ weit oben in der Tabelle. So ist das Trainingspensum auch erträglich gewesen in dieser Woche und die nächsten Gegner dürfen kommen. Als oberstes Ziel belibt der Klassenerhalt, wobei man sich doch still und heimlich Hoffnungen macht, evtl. doch das Überraschungsteam der japanischen Liga zu werden. Je länger man unbehelligt arbeiten kann und die Gegner nicht wirklcih sich erkundigen wer am Hebel sitzt, ist vieles möglich. ABer weg von diesen Träumerein. Wir müssen von Soiel zu Spiel denken und lenken. Abgerechnet wird zum Schluss...das waren fünf Euro fürs Phrasenschwein.
Folgender Anruf wurde kürzlich vom Bundesnachrichtendienst abgefangen und als unbedeutende Randnotiz auf WikiLeaks veröffentlicht: „Hallo, Herr Schächter? Ja, Lippert hier. Ich habe auf der Website der Bunten gelesen, dass der schmierige... ääh, dass Thomas Gottschalk endlich bei „Wetten, dass?“ die Moderation abgeben wird. Nun, da ich denke, dass Sie als Nachfolger jemanden mit entsprechender Erfahrung suchen, wollte ich nur mein Interesse signalisieren. Wie Sie wissen, habe ich die Sendung bereits äußerst erfolgreich moderiert, bevor der impertinente Schrottkalk mich damals rausgeekelt hat. Und dass, obwohl die Quoten immer super waren! Wie Sie sehen, erfreute sich die Show damals mit mir noch höchster Beliebtheit. Ich hätte auch schon einige konzeptionelle Ideen für das alternde TV-Dickschiff. Als Gäste
für die Sendung könnte ich Walter Freiwald umsonst mitbringen, wenn er dafür der Nation nur kurz ein neues Pfannenset vorstellen könnte. Außerdem würde ich auf der Couch gerne Jens Weißflog, Dagmar Frederic und Gojko Mitic begrüßen wollen. Solche Leute will man doch viel häufiger im Fernsehen sehen! Darüber hinaus sollte man unbedingt Silly, die Puhdies, Gottlieb Wendehals und die Prinzen als musikalische Gäste berücksichtigen. Die helvetische Stichwortgeberin kann von mir aus bleiben, auch wenn sie natürlich damit leben muss, dass sie längst nicht so gut aussieht wie ich. Die erste Sendung würde ich dann eröffnen, indem ich aus der Kulisse komme und mit Sprungfedern über einen Trabbi... Hallo, Herr Schächter? Sind Sie noch dran? Her Schächter?... Hat der einfach aufgelegt!“
Mal wieder hat es der sehr geschätzte Kollege Nili Nil geschafft den Titel nach Kyoto zu holen - Glückwunsch dazu ! Und Thespa - ja, immer die Quali für den AFC Cup konnte man erreichen. "Eine sehr gute Leistung in einer starken Liga. Ich bin mit der Mannschaft und der Leistung in der Vorsaison sehr zufrieden", so Nakamura. Diese Saison will man solid spielen und einen Platz in der oberen Tabellenhälfte erreichen. Ist das realistisch ? "Sicher, wir sind erfahren genung und können das Ziel erreichen". Oder stapelt man hier etwas tief, denn das Saisonziel ist sehr defensiv gewählt. Man wird sehen - auf eine spannende Saison !
Urawa Red Diamants will in dieser Saison wieder ins Internationale Geschäft einziehen. Der Mannschaft ist letzte Saison böse abgestürtzt. Jetzt muss man alles erst mal wieder neu aufbauen bei den Red Diamants. Wir haben die Mannschaft mit jungen Talent verstärkt die uns hoffentlich wieder nach oben bringen. Geld für Transfers ist nicht vorhanden da man letzte Saison alle Ziele verpasst hat. Jetzt muss man abwarten wie die junge Truppe den Druck wegsteckt. Trainer Stengel ist sehr optimistisch das es da keine Probleme geben wird. Man wird es bald sehen wie es Funktioniert. Die Liga ist stark und man braucht auch ein wenig Glück in manchen Spielen um Erfolg zu haben. Aber Glück kann man sich erarbeiten. Daran wird Urawa Red Diamants jetzt arbeiten.
Das Fazit der letzten Saison zu Beginn der neuen Saison. Nach der so ziemlich (gefühlt) schlechtesten Saisonleistung seit seinem Copaeintritt, versucht der Mongole alles Geschehene der vergangenen Saison vergessen zu machen. Denn wenn die internationalen Ränge anpeilt werden, darf man den Speck der alten Saison nicht mit herumtragen, so ein altes japanisches Sprichwort. Somit sind die Ziele gesetzt. Und im Vergleich zu Ligakollege Powerkraut, traut sich der Mongole der gesamten
Konkurrenz die Stirn zu bieten. Was mag sich der Krautmann dabei gedacht haben? Die Erfolglosigkeit (die beste Platzierung in kurzer Vergangenheit war Platz 4) in der Ligatabelle ist durch den vermeindlichen Erfolg in der ewigen Tabelle nicht zu neutralisieren. Das sollte Herr Powerkraut eigentlich wissen. Schon gar nicht, wenn sich eh kein Schwein für so einen Fliegenschiss interessiert. Obwohl…eigentlich wäre es gar nicht so übel, wenn man selbst unter die Top Ten kommen könnte.
Japan ist (immer noch) ein schönes Land und die Einheimischen sind bekannt für ihren Langmut. Selbst der Gaijin Powerkraut sen. scheint so langsam die Eigenarten der Japaner zu adaptieren. So gab er auf der ersten Pressekonferenz des Jahres bekannt, dass so profane Sachen wie ein Meistertitel ihn nicht mehr interessieren. Spiele in der AFC Champions League? Geschenkt! Powerkraut sen. legt sein besonderes Augenmerk auf die ewige Tabelle. Bereits in der letzten Saison hatte er sich
schon ausgerechnet, dass er ungefähr 20 Saisons lang Meister werden müsste, um Nili Nil vom ewigen Thron zu verstoßen. Vorausgesetzt natürlich, der wiedermal amtierende Meister wirft nicht vorzeitig die Brocken hin, was der Fußballgott verhindern möge. Und so hat sich Powerkraut sen. die Yokohama F-Marinos vorgenommen, die nur noch ganze 22 Punkte vor Cerezo Osaka in der Tabelle stehen. Als Japaner muss man einfach mit Scheuklappen seine eigenen Ziele fokussieren...
Das Team Sagan Tosu hat seinen neuen Trainer vorgestellt. Nach der Trennung des wechselwilligen Trainer Hamma Shon der hier hervorragende arbeit geleistet hatte und zuletzt einen guten 3. Tabellenplatz den Verein sicherte und damit die qualifikation zum AFC Champions League ermöglichte. Der neue Trainer heißt: Serse Cosmi coachte zuletzt die North Queensland Fury in Australien wo er seine bislang beste platzierung mit den 6. Tabellenplatz schafften allerdings waren die Fury`s als neuling gestartet. Cosmi, trainierte noch zuvor hier in Japan, allerdings in der Division 2, wo er mit Yamaha Jubilo Iwata nicht ansatz weise das verwirklichen konnte was von ihn gefodert wurde, ob es nun besser macht?
Für meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga war diese Saison sehr erfolgreich mit der unerwarteten Titelverteidigung. Damit wurde das gesteckte Ziel, das Erreichen eines internationalen Startplatzes mehr als erreicht und die mit dem Verein verbundenen Menschen in Kyoto sind auch mehr als zufrieden. Dennoch überschattet wurde diese Saison durch die Fürchterliche Katastrophe mit dem Erdbeben, dem nachfolgenden Tsunami und dem verheerenden Atomunglück.
Leider hat Trainerkollege Higgins, der neun Saisons immer vorne mitspielte die J-League verlassen. Das ist für die Liga ein grosser Verlust. Ich wünsche ihm mit seinen anderen beiden Spitzenmannschaften viel Erfolg. Da trifft man sich zumindest in Argentinien wieder.
Ein ziemlicher Umbruch hat sich im Vorlauf zu Saison 32 in Japan ergeben, wo viele namhafte Trainer ihre Verträge in der Sommerpause nicht verlängert haben. Dennoch zeigt sich Nippon zum Saisonstart gut besetzt, die Lücken konnten in der J-League 1 frühzeitig geschlossen und die Abgänge kompensiert werden. Ein bekanntes Gesicht treibt dagegen weiterhin in Fukuoka sein Unwesen, assistiert von Verkaufsikone Walter Freiwald trägt Wolfgang Lippert eine weitere Spielzeit die Verantwortung beim
heimischen Club Avispa. Dennoch scheint sich Lippi noch nicht wirklich mit den neuen Gegnern auseinandergesetzt zu haben: „Wenn man nach Wolfgang googelt, dann erscheinen Wolfgang Petry, Wolfgang Borchert, Wolfgang Koeppen, der olle Mozart, der Niedecken, Wolfgang Hohlbein, Wolfgang Trepper, die Plinte Joop, Wolfgang Petersen und der Schäuble. Das ist ein Skandal! Bei der Suche nach Achim erscheint unser Maskottchen dagegen an fünfter Stelle. Die Welt ist ungerecht, bei Google sind alle Schweine!“
Nach seinem unrühmlichen Ende beim chinesischen Traditionsclub FC Beijing Guo’an hat Claudion in Japan eine neue Heimat gefunden und Kawasaki Frontale vom 12. Platz in der Rückrunde noch auf Platz 7 geführt. Auf seiner dritten Trainerstation will der Trainer an die vergangenen Erfolge im Iran und China anknüpfen. Dies dürfte jedoch in der renommierten J-League alles andere als einfach werden. Bleibt zu hoffen, daß die katastrophale Bilanz in der Super
League ein einmaliger Ausrutscher war. Mit einer beispiellosen Negativserie von 11 Niederlagen in 14 Spielen hatte Claudion nach dem Start der Rückrunde in China völlig frustriert das Handtuch geworfen, war damit wohl aber einem Rausschmiß nur knapp zuvorgekommen.
„Ich will die Zeit in Beijing möglichst schnell vergessen und mich jetzt voll meiner neuen Mannschaft widmen,“ verspricht Claudion. „Unser Ziel ist der AFC-Cup im nächsten Jahr.“
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