Gewohnt taktisch verläuft die Saison in der höchsten Liga Südafrikas. Die Mpumalanga Black Aces wollen sich hier nicht zurückhalten und reihen sich ein in das Meer der Konservativen. Naja, bis auf dieses eine Mal. Zum Beginn der Saison. Als sich Santa dachte, die Black Leopards können doch nicht schon wieder Meister werden. Können Sie schon, denken wohl die anderen, zumindest wenn man sich die weiteren torarmen Heimspiele des Titelverteidigers anschaut. Auf
jeden Fall könnte sich jetzt das eigene Agieren zu einem ganz schönen Bumerang entwickeln. Denn am kommenden Spieltag geht es in das Rückspiel mit dem zwei-fachen Meister. Und womöglich ist dieser ja dann doch gereizt und denkt sich selber, dass er zwar inzwischen nochmal Meister werden kann, aber gar nicht mehr muss. Aber dass eben gerade dieser Santa, der da ihn in der Hinrunde ganz schön geärgert hat, ganz sicher nicht Meister werden können sollte…
Zum ersten Mal in dieser Saison, nach notabene 19 Spieltagen!, stehen die Manning Rangers nicht mehr auf dem letzten Platz. In der Champions League hat man sich etwas überraschend auch für die Viertelfinals qualifiziert, wohingegen die Black Leopards es aus unerfindlichen Gründen vorgezogen haben, diesen lästigen Wettbewerb sausen zu lassen und auf die Titelverteidigung
freiwillig zu verzichten. Ob die Rangers da die südafrikanischen Kohlen aus dem Feuer holen können, bleibt allerdings fraglich. Im südafrikanischen Pokal kann man weiterhin die A-Junioren hinschicken, da die Ausgangslage in der 2. Northeastern oder Southwestern Division weiterhin vorhersehbar ist. Man darf in der Meisterschaft also einiges erwarten vom Team aus dem Südwesten oder Nordosten.
Was man auch macht, nichts hilft! Alle taktischen Finessen, die bisher angewendet wurden, versprachen nicht den Erfolg den sich Trainer Pepeke Lumumba erhofft hatte. Nach 17 Spielen stehen die Arrows zwar auf einem passablen sechsten Tabellenrang, aber ein Blick auf die Ressourcensituation bereitet starkes Kopfzerbrechen. Der Trainer muss wieder tief in die Trickkiste greifen und mit minimalen Mitteln ein
höchst mögliches Ergebnis erreichen. Diese goldene Regel funktioniert jedoch nur bedingt, denn die Konkurrenz schläft nicht. Genau mit diesem ökonomischen Prinzip (welches eigentlich keines ist) haben sich scheinbar fünf weitere Kollegen am 17. Spieltag befasst, die somit zu den Golden Arrows den gleichen TK-Abstand aufrecht erhalten konnten. Jetzt muss Pepeke Lumumba nun irgendwie anders spielen!
Die Dynamos kommen nicht so richtig aus dem Quark! Die ganze bisherige Saison über meckert der Eigenrauch schon vor sich hin, aber es tut sich nix, gaaaar nix! "Es will sich einfach nciht lösen! Ich weiß auch nicht warum! Da gewinnen wir unser Heimspiel mit 3:0 gegen die Golden Arrows, was auch nciht gerade selbstverständlich ist, und auswärts bei den Pirates kriegenw ir nix, aber auch gaaaaar nix auf die Kette und fahren mit nem kläglichen 0:1 wieder nach Hause! So kommt man aber auch zu nix! Eine einzige große Furchtbarkeit!" jammert Yves Eigenrauch verzweifelt! Am kommenden Freitag muss er sich dann zuhause mit den Moroka Swallows rumschlagen und zum Auswärtsspiel geht es zu den Free State Stars!
Einzig das bessere Torverhältnis gegenüber den City Sharks hält die Free State Stars aktuell über dem Strich in der Tabelle der den Klassenerhalt bedeuten würde. Kräfteschonend konnte man zum Rückrundenauftakt zuhause dreifach Punkten. Auswärts ging man wieder einmal leer aus.
Im Ligapokal musste man nach Runde drei die Segel streichen. Doch Trainer cube nahm es gelassen: "Das ist mir nicht unrecht, unsere komplette Konzentration muss dem Klassenerhalt gelten. Wir wollen nicht nächste Saison wieder in der National First Division spielen. Trotzdem muss den Modus des Wettbewerbes loben. Ich war zu Beginn skeptisch, wurde dann aber mehr und mehr überzeugt. Danke an den Organisator!"
Herbstar verabschiedet sich. Aus den unteren Tabellenregionen. Doch ist dieser Abschied für immer? Mit 3 Siegen katapultierten sich die Black Leopards rauf auf Platz 7 der Premier Soccer League und entledigten sich - vorerst - den Abstiegsängsten. Trainerkollege R. Deus steckt seinerseits jedoch nach wie vor noch tief im Schlamassel. Letzter, 3 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer... moment.. Ufer? Da war doch etwas. Genau: Der Mann vom anderen Ufer kommt heute zum Gastspiel, um sich von den bissigen Raubkatzen zerfleischen zu lassen. "Super Sport United wird nach dem Spiel nur noch Super Suppe genannt werden, wenn wir mit ihnen fertig sind!" Kecke Worte vom Leoparden Coach Herbstar. Kann er auch halten, was er großmaulig verspricht?!
Der Fast-Meister der Herzen der letzten Saison liegt im Plan, würde der unbedarfte Beobachter behaupten. Nach der Hinrunde holte man 27 Punkte, was genau der Hälfte der Punktzahl der letzten Saison entspricht. Eigentlich ein guter Wert. Aber leider hat sich eben auch das Torekonto nahezu halbiert. Und das ist eigentlich kein guter Wert. Denn dies bedeutet, dass Suppensport United in der Rückrunde, in der traditionell mehr TK als in der Hinrunde verbraucht wird, unterdurchschnittlich wenig TK haben wird. Vor Allem in der südafrikanischen PSL kann dies sicherlich kein Vorteil sein. Denn nirgendwo anders wird sicherlich mehr in der Rückrunde gebombt als in good old South Africa. In dem Sinne: Tor frei!
Rundum große Zufriedenheit in Maritzburg angesichts der jüngsten Erfolge. Quasi über Nacht wurde man zu einem Anwärter auf den südafrikanischen Meistertitel und fragt sich immer noch, wie es dazu kommen konnte. Auch im Ligapokal schlägt sich die Mannschaft von FynnFallrückzieher prächtig und führt nach fünf Spielen die Tabelle an. Alles gut also in Maritzburg? "Ja, keinerlei Einwände von mir!" So spricht nur ein wirklich zufriedener Coach. Der ist glücklich, in dieser Saison nicht so sehr nach unten schauen zu müssen sondern berechtigterweise den Blick auf die oberen Plätze zu wenden!
Ich bin natürlich nicht zufrieden mit dem Abschneiden meiner Mannschaft, den Kaizer Chiefs, nach der ersten Saisonhälfte., wenn man zum Schluss noch abgeschossen wird von den Golden Arrows von Pepeke Lumumba und nun praktisch auf einem Abstiegsplatz steht. Da heisst es jetzt in der zweiten Saisonhälfte, den Klassenerhalt sichern, nichts anderes. So schnell ändern sich die Bedingungen und auch die Ziele. Da liess sich meine Mannschaft tatsächlich überrumpeln und ist jetzt selber ganz verunsichert. Meine Mannschaft konnte gegen den FC Azziz Kara noch die Punkte holen, verlor dann gegen die City Sharks mit einer Kanterniederlage, was einer Arbeitsverweigerung gleich kommt und eben auch das Schlüsselspiel gegen den Golden Arrowas FC.
Energetisch aufgeladen gehen die Black Aces in die Rückrunde. Ein nervenaufreibender Auswärtssieg bei den Golden Arrows brachte die Herbstmeisterschaft und einen direkten Vorteil gegenüber einem Konkurrenten um die internationalen Plätze. Oder vielleicht sogar im Wettkampf um viel mehr?
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Gemeinschaft Santa und die Black Aces von diesem einen großen Ziel zusammengehalten wird. Der blaue Stern auf dem afrikanischen Kontinent. Jahrelang hat man sich hierzu in der zweiten Liga Südafrikas
abgequält, um zumindest die Chance zu haben, einmal die Hände am südafrikanischen Meisterschaftspokal zu halten. Und non vergehen halt ein paar mehr Saisons im Oberhaus, um das große Ziel tatsächlich zu erreichen. Ob es in dieser Saison gut aussieht lässt sich erst in wenigen Wochen sagen. Für voreilige Schlüsse ist die südafrikanische Liga einfach zu stark. Und womöglich hat man sich auch nicht gerade freundschaftlich mit dem ein oder anderen Konkurrenten verhalten, so dass womöglich noch einige Stolperfallen lauern.
Am letzten Zat der Hinrunde konnten die Dynamos mit zwei Heimsiegen und 6 Punkten im Gepäck einen Befreiungsschlag landen und kletterten immerhin auf den 11. Tabellenplatz! "Ich bin sehr zufrieden, dass wir die Rückrunde nicht aus dem tiefsten Tabellenkeller beginnen müssen! Die zwei Siege gegen die Shepherds und die City Sharks haben uns das nötige Selbsvertrauen zurückgegeben um in der Rückrunde nochmal
anzugreifen!" erklärt der Coach sachlich. Im internationalen Wettbewerb sieht es ja auch nicht so schlecht aus für Yves Eigenrauch, der noch Chancen hat in die K.O. Runde einzuziehen! In der Liga stehen am Freitag wieder zwei Spiele auf dem Programm. Zuhause empfangen die Dynamos den alten Kumpel Pepeke Lumumba mit seinen Golden Arrows, das wird eine rauschende Partynacht werden! Auswärts müssen die Dynamos zu den Orlando Pirates!
Eine Gegenklage von San Bango ist soeben ins Haus geflattert. Wie unhöflich! Allerdings macht sich Banana Joe wegen dieser Klage relativ wenig Sorgen. Denn San Bango mag sich zwar etwas patentiert haben, aber Banana Joe hat bereits einen Antrag auf Löschung dieses merkwürdigen Patents gestellt. Wo kommt man denn da hin, wenn man jeden Dreck patentieren lassen kann. Banana Joe würde das nie tun. Und auch Apple nicht. Und auch kein Piefke, der sich "Grias di" patentieren lassen hätte. Dürfen sich die Orlando Pirates eigentlich weiter so nennen? Das klingt doch sehr nach Pirates of the Caribean und Orlando Bloom.
In Durban siehts für die Rückrunde wieder mal düster aus. Die Hinrunde hat Altmeister Pepeke Lumumba mit seinen Goldenen Pfeilen recht passabel gespielt, doch gerade im letzten ZAT der Hinrunde verlor man gegen die Schwarzen Asse von Trainer Santa knapp mit einer 3:4 Heimniederlage, die sehr schwer im Magen liegt. „Für die Rückrunde werden wir sicher mit der richtigen Taktik aufspielen“, so das kurze Statement des Trainers. Die Black Aces stehen nach dem hart umkämpften Sieg gegen die Arrows auf Platz 1 und konnten sich die Herbstmeisterschaft sichern. Ob sie bis zum Ende den Platz verteidigen oder mit gezinkten Karten spielen müssen wird sich zeigen.
Fünf Minuten für einen Artikel? Natürlich geht das. Wir machen einen Schwenk zur Patentrechtklage und verweisen darauf, dass wir zuerst geklagt haben. Darüber hinaus geben wir nun bekannt, dass SuperSport United mit sofortiger Wirkung FC Azziz Kara aufgrund einer Patentrechtverletzung verklagt. Der Trainer des Vereins hat nämlich – ohne jeglichen Lizenzgebühren bezahlt zu haben – von dem von SSU erstmals angemeldeten Patent Gebrauch gemacht, andere Copamundial-Vereine zu verklagen. Dieses Recht gebührt erstmal nur SuperSport United FC, da sind sich die Kläger von Massai Uno einig.
Bloemfontein #97. Die Bloemfontein Celtics mussten die Tabellenführung abgeben, die man am zehnten Spieltag noch inne hatte. Neuer Spitzenreiter sind nun die Orlando Pirates! Doch die Celtics befinden sich weiterhin in Schlagdistanz. Aus eigener Erfahrung heraus, weiß man allerdings in Bloemfontein dies nicht überzubewerten. Denn spätestens in der Rückrunde kam der Einbruch des Teams und man rutschte in das undankbare Mittelfeld ab. Natürlich will man aus diesen Fehlern lernen und in diesem Jahr alles besser machen, ob dies allerdings der Fall sein wird werden wir erst am Ende der Saison sehen.
Im bisherigen Saisonverlauf standen pro ZAT zwei Spiele an. Zum Hinrundenfinale sind es deren drei. Die Free State Stars spielen sogar zweimal zuhause und wollen diesen Vorteil nutzen. Leicht wird es nicht. Zunächst empfängt man Mitaufsteiger Katlehong City, die aktuell wenig mit dem Absteigskampf zu tun haben sondern eher am internationalen Geschäft schnuppern. Davon ist Meister Black Leopardszur Zeit ein großes Tück entfernt, die Reserven sind allerdings beachtlich. Man hofft Bethlehem das diese Reserven morgen noch unberührt bleiben. Abnschließend gastiert man bei Tabellenschlusslicht Manning Rangers, eine undankbare Aufgabe für das letzte Hinrundenspiel!
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