Wer glaubt in Südafrika sind die Trainer nett und zuvorkommend, weiß spätestens seit dem letzten ZAT… Pustekuchen! Die Aufsteiger und Immigranten sind es, auf die man es abgesehen hat. Selbst ein Pepeke Lumumba, der bereits seit Jahren in Südafrika seine Fußballschuhe schnürt, wird nicht anders behandelt als andere Neulinge in der Liga. Und einer der Sektenführer ist kein geringerer als der von seinen Kollegen angeblich für Sympathisch erklärte Yves „mein Kinn ist endlos, aber ich liebe ihn trotzdem“ Eigenrauch. Pepeke Lumumba, der wegen seiner taktischen
Finessen auch kurz ‚Pep‘ (die Ähnlichkeit mit einem bekannten Trainer ist reiner Zufall) genannt wird, glaubte doch tatsächlich dass er von diesem ungeschriebenen Gesetz „Neulinge weghauen“ nicht betroffen ist. Denn unser Reporter wurde vergangene Woche Zeuge folgenden Dialogs zwischen P.Lumumba und seinem Assistenten: Pep: Gegen die Dynamos schieben wir ne ruhige Kugel. Eine eins wird reichen! Assistent: Sei kein Dummkopf! Der Yves ist ein Drecksack. Der haut dir zwei rein! Pep: Quatsch! Das macht der nicht. Wir bleiben bei der Eins.
Und?!...Pustekuchen!
Es ist schwierig zu bestehen mit den Kaizer Chiefs nach den Erfolgen der letzten beiden Saisons. Es wird zu viel verlangt durch die Klubleitung und von den Fans und da muss ich die Spieler, vor allem die jungen Spieler, in Schutz nehmen. Sie dürfen sicher noch Fehler machen, die Mannschaft ist keine Maschine und muss zuerst zu sich selber finden, was im Moment noch sehr, sehr schwierig ist. So war der Erfolg gegen die Manning Rangers in einem sehr ausgeglichenen Spiel, aber mit zwei Toren noch vor der Pause sicher Balssam für die überforderten Spieler. Dass sie dann dem Dynamos FC nichts entgegensetzen konnten verwundert mich nicht.
Es scheint, als liefer alles wie in der letzten Saison bei den Black Leopards. Auswärts holt man sich die Prügel ab und zu Hause gewinnt man mit Mühe und Not die Spiele. Gurkt man daheim so weiter rum, ist es nur eine Frage der Zeit, wann die erste Heimniederlage droht. Apropos: Da kommt auch schon der amtierende Meister zum Gastspiel zu den Raubkatzen. Da haben wir ja schon unsere Heimpleite gebucht! Das war ja einfach! Und während die Leopards schon ihren tiefen Fall in die Bedeutungslosigkeit der südafrikanischen Liga vorhersehen, schleicht sich Massai Uno zu seinem ersten Titel in RSA - cleveres Kerlchen!
Ginge es nach Massai Uno könnte man die Saison jetzt beenden. Alles ist erreicht. SuperSport United ziert den ersten Tabellenplatz - die angestammte Position. So sollte es sein. Aber so wird es wohl nie sein sollen. Irgendein Grund wird es immer geben warum SSU unter Uno nie Meisterwürden empfangen werden. Aber das ist auch gut so. Es gibt schließlich andere 15 Teams in der Liga, die genauso meisterlich sind wie SSU. Nur die Trainer sind es halt meistens nicht. Aber das steht auf einem anderen Blatt Papier geschrieben. Uno blickt in die Ferne. Südafrika.
Es scheint, als ob sich die anstehende Dreifachbelastung fuer die Manning Rangers schon bemerkbar macht, bevor sie ueberhaupt angefangen hat. Anders kann auch Moreno Deus die unterdurchschnittlichen Leistungen seines Teams nicht erklaeren. Das macht es, und der Uno kann eigentlich kein Lied davon singen, umso schwieriger, interessante Zeitungsartikel zu produzieren. Immerhin kann man noch dem alten neuen Aufsteiger zum ZAT gratulieren. Die Taktik ist irgendwie aufgegangen und irgendwie nicht, aber den Deus hat man ueberholt. Dafuer gibts ein Paket sexy String-Tangas, made in Cuba!
Beim Ikapa Sporting FC sieht es in der Liga weiterhin recht rosig aus, auch wenn man darauf noch nicht allzu viel geben sollte. Trotzdem freut man sich hier nicht nur auf die kommenden Spiele, sondern man wagt auch einen Blick auf den bevorstehenden Pokal. Hier möchte man gerne die erste Runde überstehen. Natürlich wird dies auch diesmal ein schweres Stück Arbeit werden. In den maximal fünf Spielen wird zumeist wieder die Tagesform der beiden Mannschaften über Wohl und Wehe entscheiden. Entschlossen wird man aber trotzdem an die Sache rangehen; und natürlich gut ausgeruht wie immer. Ist doch klar.
Im Gegensatz zur letzten Woche wird es dieses Mal wieder einen Ligaartikel von und über SuperSport United FC geben. Ihr habt doch sehnsüchtig darauf gewartet, oder nicht? Nicht? Egal. Ihr bekommt ihn trotzdem. Es gibt nämlich wieder tolle Sachen über die es sich berichten lohnt. International läuft’s prima, man steht als einziger südafrikanischer Mann im Achtelfinale. Man(n) ist bester. Juhu. National schaut’s auch ganz knorke aus. Bislang wurde nur ein Spiel verloren, nämlich gegen die G-String-Arrows, die sich nun beklagen, dass keiner die Zeitungsartikel liest. Stimmt nicht, sonst hätte es keine H3 gegeben. ;-) Obwohl… Die hätte es wohl auch so gegeben…
Dass meine Mannschaft, die Kaizer Chiefs, noch nicht in Form ist und dass sich die Mannschaft überhaupt noch nicht gefunden hat, zeigt das knappe Ausscheiden in der Qualifikation zur afrikanischen Champions League. Immerhin gegen die Platinum Stars lief eigentlich schon vieles recht gut und die Spieler konnten schon in der ersten Halbzeit die Weichen zum Erfolg stellen. Allerdings gegen die Mpumalanga Black Aces kam der Rückschlag auf dem Fuss. Ein frühes Tor in der ersten Halbzeit verhinderte, dass sich meine Mannschaft entsprechend in Szene setzen konnte und sang- und klanglos unterging.
Mit dem bisherigen Saisonverlauf können die Verantwortlichen beiden Black Leopards durchaus zufrieden sein. Zwar hat man auch schon 3 Heimspiele absolviert, was das Bild sicherlich ein wenig verzerrt, doch was man hat, das hat man. Das ist eine alte Weisheit, die schon in der Massai bekannt war. Da ist man wahrlich nicht Numero Uno, der so darüber denkt. Blickt man jedoch nach vorn, stehen viele schwere Spiele an. So spielt man bei den Azziz aus Kara vor, ehe man zu Hause auf eine gut ausgeruhte Truppe von Ikapa Sporting trifft. Letztere haben gerade erst einen fuxigen Auswärtssieg eingefahren - da muss man sich extrem in Acht nehmen!
Es ist, wie es ist: Tiere erlegt man am besten mit einer Flinte. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, weiss Moreno Deus: "Manchmal bringt ein gut gefuellter Koecher (fuenf Pfeile zum Beispiel), mehr als tausend Kugeln, dies vor allem gegen einen Aufsteiger, der, so muessen wir doch objektiv zugeben, sich ganz ordentlich einfuegt. Zum Rueckspiel nehmen wir auf jeden Fall ein paar lange Unterhosen ins
warme Durban mit. Herr Lumumba wird uns dann sicherlich demonstrieren, wofuer das gut sein soll." Daneben verhalten sich die Rangers oftmals allerdings wie fluechtende Hasen, die peinliche Niederlage gegen eine solch gutAusgeruht e Truppe, zeigt das auf. "Ja," gibt Deus zu, "das war doch ein sehr unterkuehlter Auftritt. Vielleicht hat das was mit den fehlenden Unterhosen zu tun."
Der Trainer der Golden Arrows befürchtete in der letzten Woche noch, dass er nach seinen offensiven Aussagen evtl. Freiwild für die Konkurrenz wird. Doch diese Annahme scheint sich nicht zu Bewahrheiten. Vielmehr muss er befürchten, dass seine Texte keine Leserschaft finden. Denn keiner der Kollegen reagierte auch nur Ansatzweise auf die Inhalte seines letztwöchigen Artikels (bis auf Herrn Deus, der mit fünf Buden andeutete, den Artikel in Kenntnis genommen
zu haben). Das hat natürlich Vor- und Nachteile! Vorteil: Ich kann schreiben was ich will, bspw. Saetze wie: şasdlfjşljfls fjlsdjflfjjlsjfşal (merkt ja keiner). Nachteil: Ich finde keine Wertschaetzung, was mich natürlich Traurigkeit füllt. Die naechsten Gegner, da bin ich mir sicher, werden da ganz anders aufgestellt sein. Yvvvvvves liest die Artikel immer. Kennt man nicht anders von ihm und Kollege Nuathkao scheint ohne hin nur ein reiner Leser zu sein.
Dem Ikapa Sporting FC gelingt mit zwei Siegen in Folge wieder ein insgesamt gelungener Saisonstart. Trotzdem verfällt hier keiner deswegen in Euphorie. Denn nur allzu gut sind die Erinnerungen an die letzte Saison, als man ebenfalls einen guten Start erwischte und dann langsam aber sicher immer weiter nach hinten durchgereicht wurde, bis man sich schon mit dem Abstieg eigentlich abgefunden hatte.
Natürlich geht es nicht darum, da oben zu verweilen, sondern einfach diesmal den freien Fall zu verhindern. Dies wäre dann bereits die halbe Miete in Sachen Klassenerhalt.
Ungewohnte Situation für die Black Leopards: Man startete mit 2 Heimspielen in die Saison. Das bringt Vor- und Nachteile mit sich. Herbstar weiß noch nicht so recht, ob er dem Spielplan etwas Gutes oder Schlechtes abgewinnen soll. Das wird sich wohl im Verlaufe der Saison noch rausstellen. Positiv ist jedenfalls, dass die beiden Heimspiele dann auch gewonnen werden konnten. Eine gute Grundlage für eine, hoffentlich bessere, Saison, als es die letzte war. Die schwarzen Raubkatzen haben sich Besserung vorgenommen..
Mit einem klassischen 3:0 und 0:3 starten die Golden Arrows aus Durban in die neue Saison der Premier Soccer League. Pepeke Lumunba freut sich mehr denn je auf diese Saison: "Denn mit dem Abstieg hab ich gemerkt, welche Qualität in dieser Liga steckt. Ich gehe die Spiele mit einer größeren Motivation an und freue mich auf jeden Gegner", äußerte der Trainer. Ob die Ergebnisse dadurch besser werden, als die Jahre vor dem Abstieg beantwortete der Trainer mit einem eindeutigen und sehr
selbstsicherem "Na klar!" und begründete weiter, "damals hab ich auch lange über einen Abschied aus Südafrika nachgedacht. Heute müssen sich die Herbstar's, Nili's, Deus' und wie sie alle heißen ganz warm anziehen". Dass die Kollegen nach diesen Äusserungen nun die Arrows abschießen, scheint Pepeke Lumumba nicht zu befürchten. "Es gibt ein altes südafrikanisches Sprichwort: Mein Schatten reicht aus, um Angst und Schrecken zu verbreiten".
Die Feierlichkeiten sind längstens zu Ende, der neue Alltag hat für meine Mannschaft wieder begonnen. Kaum auf dem Platz geriet meine Mannschaft, die Kaizer Chiefs, bereits in Rückstand gegen Maritzburg United. Das war ein Wachrütteln meiner Spieler. Sie glichen noch vor der Pause und gingen dann selber nach der Pause in Führung, mussten nochmals den Ausgleich zugestehen bevor sie sich durchsetzen konnten. Die Kraft reichte im zweiten Spiel gegen den Super Sport United FC nicht, um nochmals den frühen Gegentreffer zu egalisieren.
Bislang konnte das Team von Michael Knight die Null nicht halten. Eine 0:1-Niederlage bei den Black Leopards und ein 3:2-Heimsieg gegen Maritzburg United waren die Resultate des Wochenendes. Hätte der Club es geschafft wenigstens einmal die Null zu halten, sehe die Situation ganz aunders aus. Ein Platz unter den internationalen Plätzen wäre absolut erreichbar gewesen. Doch so steht man auf Platz 12 und schaut ganz nach oben. Doch als Aufsteiger ist es nicht unser Ziel in das obere Tabellendrittel zu gelangen sondern den Abstieg zu verhindern.
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