Die Golden Arrows zeigen sich zufrieden – die Taktik ging diesmal tatsächlich auf, kaum von der Mittelmeerreise zurück, geht es mit voller Konzentration weiter. Für Erholung bleibt leider keine Zeit, denn die Konkurrenz fährt voll auf.
So sah sich auch der „Schwalbentrainer", bei einem Glas Wein wieder, der lieber eine Dekade zurückanalysierte, als sich um die Gegenwart zu kümmern, nur um sich am Ende mit einem einfachen 1:0 vom Spotz-Wirt abfertigen zu lassen.
Bei Pep ;-) Lumumba selbst kribbelt es dieser Tage spürbar. Mit dem Koloss von Rhodos zwischen den Beinen (da kann Joe’s Banane einpacken) und auf sein trojanisches Pferd gesattelt, geht es für ihn in ungewohnte Tabellenregionen. Tabellenplatz 12 macht den Trainer auf seine alten Tage nervös. „Es fällt mir schwer, Ruhe zu
bewahren. Am liebsten würde ich schon nächste Woche volle Offensivkraft geben", verrät er. Für die Nervosität sorgen unter anderem die Aufsteiger, die sich nach wie vor nicht benehmen können. Bei Trainer Santa, sichtlich aufgeregt, läuft der Plan jedoch wie am Schnürchen: Der erfahrene Trainer (natürlich ist er erfahren), der seine Erfolge längst nicht mehr beweisen muss, geht genau auf die gewünschte Provokation Lumumba’s ein – jetzt heißt es abwarten auf einen Taktikfehler. Moreno Deus - ein nachträgliches ‚Welcome back‘ - hingegen findet den Weg nach einer ‚Nafriliga‘-Saison zu alter Wirkungsstätte zurück. Und macht da weiter wo er aufgehört hat: ganz oben.
Nervosität in Afrikas Bester schon auf dem Höhepunkt. Dabei ist noch nicht mal Weihnachten.
Beim der Zeitungslektüre am Kap muss man schmunzeln und nicken: Meistercoach Pepeke Lumumba stellt, während er selbst in Griechenland verweilt, richtigerweise fest, dass Santa und Bernd W. das Handbuch für artige Neulinge wohl nie gelesen haben. Und was muss man da attestieren: Vollkommen korrekt analysiert! Alter Grieche, Meister, du hast das völlig richtig beobachtet während deiner Suche nach dem Koloss von Rhodos 2.0.
Warum auch brav in der Ecke sitzen, wenn man seit ewigen Zeiten weiß, wie dieser Zirkus funktioniert? Und noch viel mehr, ich schieße einfach mal gekonnt die volle Breitseite zurück! Ein Blick in die Runde offenbart nämlich pure Realsatire, vor wem soll man denn da zurücksetzen.
* Pepeke Lumumba sucht auf dem Balkan nach
Verteidigern, während der eigene Meisterladen beim 0:4 gegen die Black Leopards komplett implodiert.
++ Moreno Deus schenkt uns zwar fünf Bananen-Dinger ein, aber wir schlagen zeitgleich die Kaizer Chiefs mit 3:2 und parken mit 12 Punkten und minus 7 Toren stockfrech auf Platz 3!
+++ Und Banana Joe verheddert sich derweil mit fubinio weiter in Chakalaka-Theorien und verwechselten Tunesien-Taktiken.
Mitten in diesem bunten Kabarett thronen die Mpumalanga Black Aces natürlich schon fast oben. Ein stetes Meisterwerk der reinen Effizienz! Wir sind nicht zurückgekehrt, um höflich anzuklopfen oder den Etablierten den Vortritt zu lassen. Wenn die Liga erfahrene Haudegen im Aufsteiger-Gewand unterschätzt, wird sie eben überrollt. Unsere Show läuft erst warm!
Auch wenn die Studenten nur im Nachrückverfahren an ihren Platz in der ersten Liga gekommen sind (was wir mal nicht hinterfragen wollen) und damit kein klassisches N in Klammern hinter dem Mannschaftsnamen haben, zählen sie sich aktuell mit den beiden "Mitaufsteigern" zur nationalen Spitze Südafrikas. Grundlage dafür ist eine starke Heimperformance. Uni-Hausmeister Joachim-Ernst ist dafür erneut zum Mitarbeiter des Monats gewählt worden. Wünschen wir ihm weiterhin viel Erfolg beim Versorgen der Gastmannschaften. Apropos Performance, am kommenden Wochenende geht es laut Trainer desaster gegen die Kaiser Chiefs. Mal sehen, ob er den Namen vorab noch einmal durch Google laufen lässt.
Die einen sehen ein Kunstwerk beim Betrachten der Tabelle, die anderen beim Anstarren einer Banane. Moreno Deus hingegen sieht selten eins. "Dafür bin ich zu nüchtern. Oder zu betrunken. Je nachdem." Sein Blick auf die Tabelle jedoch dürfte kaum getrübt sein, oder? "Je nachdem," antwortet der Kubaner. Je nach was? "Wenn man Pepekes Rezepte nachkocht oder über die BerndW3sche Doppelzugabgabe nachdenkt, wird einem schon trübe," erklärt Moreno Deus. "Schliesslich kommen noch Zeiten, an denen wir gleich viele Heimspiele ausgeführt haben werden wie die anderen auch."
Mit diesem ZAT nimmt die südafrikanische Liga langsam an Fahrt auf, denn nach zwei Einzel-ZATs wartet endlich die erste Doppelzugabgabe auf die Schwalben von Moroka (und natürlich auch auf alle anderen). Bernd W., Trainer der Schwalben, bleibt angesichts der Doppelbelastung ruhig, und nimmt erstmal einen Schluck eines schweren Cabernet Sauvignon vom Kap. Dann sieht er sich die Gegner an, analysiert deren Setzverhalten zurück bis circa Saison 29 und errechnet sich dann den
Erwartungswert der gegnerischen Zugabgabe. Danach denkt er über die eigene Taktik nach und wirft ein- bis dreimal alles über den Haufen. Er analysiert den Gegner sicherheitshalber nochmals zurück bis Saison 17. Zum Schluss berücksichtigt er noch, dass diesmal aber auch alles anders sein kann. Nachdem der Cabernet leer ist und die Zugabgabe getan, lehnt er sich zufrieden zurück und denkt: "Wie gut dieser Ort hier doch zum heutigen ZAT passt: das Kap der Guten Hoffnung."
Das Spotz lag verwaist im Sonnenlicht und vor der Tür standen unzählige Eintrittswillige. Die Türen jedoch blieben geschlossen. Der Grund war eine Betriebsversammlung.
Somit mussten die meisten und neusten taktischen Spielereien vorerst unausgesprochen bleiben, was zu wilden Szenen in und um den beliebtesten Treffpunkt angehender Meistertrainer führte. Erst der konsequente Einsatz von Schlagstöcken und Schlagsahne brachte die Menge wieder zum friedlichen Austausch. Vielleicht auch die zwölf Kisten Bier aus dem geplündert Kiosk...
Trainer Floberle und seine Free State Stars sind ordentlich in die neue Saison gestartet. Bis zum kommenden Freitag ist es noch möglich ein Saisonziel einzustellen. Bisher hat sich Trainer Floberle "Solides Mittelfeld" ausgedacht. Das hat in der vergangenen Saison auch schon recht gut funktioniert.
Die Gruppenauslosung für den Confederation Cup ist mittlerweile auch durch. Man trifft in Gruppe A auf Ittihad Alexandria aus Ägypten, den sambischen Vertreter Aguila Stars FC und Club Sportif Sfaxien aus Tunesien.
Was für eine Woche für G-Arrows – sportlich durchwachsen, medial dafür ein Fest. Pepeke Lumumba reibt sich auf seiner Reise in Griechenland (weiterhin auf der Suche nach defensiver Verstärkung) verwundert, aber freudig die Augen: Die Zeitungslandschaft erlebt ein regelrechtes Comeback. Plötzlich wird wieder ausführlich analysiert (der eine besser, der andere schlechter), kommentiert und spekuliert, als hätte jemand den Schreibern (ich glaube man braucht nicht gendern) kostenlose Druckerschwärze spendiert.
Sportlich lief es halb nach Plan: Das 1:0 gegen Dynamos war ein sauberer Pflichtsieg, das 3:2 gegen SuperSport dagegen ein Schuss vor den Bug. Die Strategie steht trotzdem, das Ziel bleibt ein oberer Tabellenrang – Ablenkung durch die aufgeregte Presselandschaft hin oder her. Profis wissen eben, was sie tun, auch wenn die Schlagzeilen gerade wild durcheinanderpurzeln.
Die Aufsteiger (wie gesagt, gendern nicht notwendig) sorgen für Würze, die offenbar das Handbuch für
„Wie verhalte ich mich als Neuling" nie gelesen haben: Bernd W. und Santa! Statt brav zu schweigen und der südafrikanischen Trainerelite ehrfürchtig die Hand zu schütteln, spazieren die beiden herum, als hätten sie die Liga erfunden. Respekt vor grauen Trainerhaaren? Fehlanzeige – die beiden Frischlinge diskutieren munter mit, als säßen sie schon seit zwanzig Jahren auf der Bank (das tun sie ja eigentlich auch).
Und Banana Joe, dessen Coaching-Ideen eher einem Chakalaka ähnelt, nur ohne Würze. Die Mischung aus Tomaten, Zwiebeln, Karotten und Bohnen wurden einfach durch Bananen ersetzt und geschmacklos serviert. Scheinbar sollen nun Besuche im Spotz helfen, um die eigene Kreativität in der Spielidee zu steigern. Doch wie man hörte hat fubinio dem Bananenpöbel Hausverbot erteilt. So muss der wiederum gucken, wie er an seine Taktik kommt. Südafrika lebt also wie in alten Zeiten wieder auf und bleibt spannend – auf und neben dem Platz.
Da betrachtet man die ZAT-Ergebnisse und merkt: Die Ansage, dass die Aces den Laden jetzt aufmischen wirkt schon. Die einen trauen sich gar kein Tor mehr gegen uns zu setzen – zack, 1:0-Arbeitssieg. Die nächsten kriegen totale Paranoia und ziehen gleich das Maximum von 6 Toren gegen uns ins Feld. 6:0, reine Nervensache.
Und die Aces: Platz zwei, 9 Punkte, Tordifferenz minus drei. Ein absurdes
Kunstwerk. Es ist wie mit einer frisch geschälten Banane oder einer exotischen Papaya: Wenn die Frucht einmal offen ist, musst du sie sofort verputzen. Lässt du sie liegen, fault der ganze Zirkus weg. Die Aces haben die Saison aufgerissen, also muss jetzt zwingend was passieren. Passiert es? Passiert nichts? Man weiß es nicht. Niemand weiß es. Aber die Aces liefern ihre versprochene Show ab!
Banana Joe steckt immer noch im Niemandsland fest. Und was noch schlimmer ist, sogar das Weh hat ihn überholt. Aber warum das so ist, kann sich jeder denken. Weh schiebt es zwar immer auf seine Schwalben, dabei weiß doch jeder in Südafrika, dass er lieber einen Spotz swallowed. Vielleicht ist in dieser Kneipe deswegen so viel los? Um auf Nummer sicher zu gehen wird Banana Joe die Kneipe besser mal selbst inspizieren müssen. Nicht, dass er etwas Wichtiges versäumt. Gefühlt treibt sich dort ja die ganze trainerschaft herum und trifft Absprachen für Münzwürfe!
Erstes Spiel gewonnen, zweites Spiel verloren. So nüchtern, so langweilig. Aber immerhin waren es die ersten Premier (Soccer) League-Minuten für die Studenten aus Pretoria. Und dementsprechend lässt sich also auch vielleicht der Leistungsabfall im zweiten Spiel erklären, das mit 1:0 verloren wurde. Dynamo leer, Studenten voll. Trotzdem stand am nächsten Tag in der Zeitung, dass die Studenten den größten Sprung in der Tabelle gemacht hätten. Zum Beweis ein großer grüner Pfeil vor dem Mannschaftsnamen.
Die Frage ist nur mit was? Offensichtlich mit der Tabellenspitze. Das ist aber nur metaphorisch. Der kubanische Hedonist steht aber auf Handfestes. Und da gibt es in Südafrika aktuell nur etwas: Bananen. "Aus Bananen kann man nicht nur Bier und Lumumbas machen. Bananen sind ja hier auch ein Symbol der Zuständigkeit und mit Schokolade sind sie besonders beliebt. Zu klären gilt aber einerseits, ob sie sich gut mit Mescal und Kaoliang vertragen und ob sie der Santa in seinem Sack hat." Auf alle Fälle ist auch Kulinariker Deus auf den Geschmack gekommen und tüftelt an Rezepten mit dem gewissen Etwas.
Wieso läuft in Südafrika auch auf einmal ein Weh herum? Banana Joe ist ganz verwirrt. Anscheinend gibt es einen Ableger den alten Wehs aus Belgrad, der sich in Südafrika aufhält. Wahrscheinlich irgendein Überbleibsel aus Apartheitszeiten. Anders lässt sich das nicht erklären.
Und wenn Pepeke mit Banana Joes Banane spielen möchte, soll er es gerne versuchen. Vielleicht kriegt er als Trostpreis dann eine von Banana Joes bekannten Schokobananen. Was ist eigentlich aus dem Schokobananenfan Pepe geworden? Sollte Banana Joe auch mal recherchieren.
Es ging schon auf die Sperrstunde zu, als im Spotz nur noch wenige Gäste einem letzten Schlummertrunk zugeneigt waren, als in seiner Stammecke der erfolgloseste Erfolgstrainer der Welt, der zusammengesunkene fubinio einen letzten Absatz im Taktikronomikum studierte, der einen torreichen Frühstart in die Saison versprach.
All die kleine und großen Begebenheiten auf und neben dem Platz waren natürlich von seinen Heinzelmännchen zusammengetragen worden und so ergab
sich für den altehrwürdigen und übergewichtigen Übungsleiter ein komplettes Lagebild der Liga.
Leider waren die Heinzel an der Kreuzung falsch abgebogen und so hatte der Trainer das Lagebild der Tunesischen Liga, was er allerdings zwischen Mescal und Kaoliang leider nicht bemerkte.
Zum stillen des kleinen Hungers kaufte er sich eine Banane von einem Banananenbauer namens Joe und sinnierte über den einen oder anderen Freak. Anschließend noch zwei Lumumba und der Abend war gerettet.
Unfassbar spannend ist die Premier Soccer League - Null Punkte Unterschied zwischen dem Drittplatzierten und dem zwölftplatziertem Verein. Kann es eigentlich noch spannender gehen? Beste Werbung für den südafrikanischen Fussball, kann man da nur sagen, und wer wäre nicht enttäuscht, wenn am nächsten Wochenende nicht alle Stadien gerammelt voll sind ! Vorbei die Zeit der weissen Elefanten, die leer in der Gegend rum stehen. Die Ausgeglichenheit und die Stärke der Mannschaften macht die Liga so interessant, dass die Zuschauer in Massen ins Stadion strömen.
Bernd W. ist mit seinen Schwalben mittendrin in dieser aufgeladenen Meisterschaft, und trinkt zur Entspannung der Situation im bekannten Weinland Südafrika erstmal ein Bier.
Prost!
Trainer Floberle und seine Free State Stars sind recht solide in die neue Saison der südafrikanischen Premier Soccer League gestartet.
Am ersten Spieltag musste man sich zwar Bloemfontein Celtic auswärts mit 0:3 geschlagen geben, allerdings konnte man zuhause gegen Moroka Swallows den ersten Heimsieg der Saison feiern.
Nun reist man am kommenden ZAT zuerst zu Aufsteiger Mpumalanga Black Aces, welche überraschend beide Spiele am ersten ZAT gewinnen konnten, ehe dann noch die Studenten der University of Pretoria zum Heimspiel anreisen.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.