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Copa Mundial · Weltmeisterschaft
8. Copa Weltmeisterschaft
Endrunde
Saison 43
· Modus direkt_endrunde
· 32 Endrunden-Slots
 Finale unter dem roten Mond von Marrakesch |
Die Lichter von Marrakesch erstrahlen, die Gassen der alten Märkte füllen sich mit Vorfreude und die ganze Fußballwelt blickt auf den großen Moment: Das WM-Finale steht vor der Tür. Nach Wochen voller Dramatik, Überraschungen und unvergesslicher Geschichten entscheidet sich nun, wer sich zum König des Weltfußballs krönt.
Gastgeber Marokko trifft auf Tunesien – zwei Nationen, die sich diesen Augenblick mit Leidenschaft, Kampfgeist und starken Auftritten verdient haben. Zwischen den Farben der Souks, dem Duft der Gewürzmärkte und der einzigartigen Atmosphäre dieser Stadt wartet ein Finale, das weit über 90 Minuten hinausgeht.
Es ist die Nacht, in der Helden geboren werden. Jeder Zweikampf, jeder Pass und jeder Schuss kann über Unsterblichkeit entscheiden. Marrakesch wird zur Bühne eines letzten großen Fußballmärchens – und am Ende wird nur eine Mannschaft den WM-Pokal in den Himmel stemmen.
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| Mr. Reethi |
15.07.2026 11:04 (Bonus erhalten) |
❤️ 1 |
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 Die Wallabies kommen |
Nach hartem Kampf im Halbfinale, das erst im Elfmeterschiessen entschieden wurde, stehen die glorreichen Wallabies nun im Spiel um Platz 3. Es waere ein Riesenerfolg, wenn sie es schaffen wuerden die Koreaner zu besiegen, denn Dritter bei einer WM wird man nicht alle Tage. Ein kleiner Seitenhieb auch hier an die Kollegen der SM, die ja leider mit wehenden Fahnen in der Gruppenphase ausgeschieden sind. SMler koennen auch anders wie man bei den Wallabies sehen kann.
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| TC |
15.07.2026 10:51 (Bonus erhalten) |
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 ein letztes Mal ... |
darf bei der WM geschrieben werden, dann ist für vier lange Jahre Pause. Oder gibt es die Copa-WM in einem kürzeren Intervall?
Bevor das geklärt wird, darf aber erst einmal der neue Weltmeister gekürt werden. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht offensichtlich ist, er steht ja bereits fest. Der Titel wird an den Gastgeber gehen. Marokko, wer hätte das gedacht? Ganze vier Trainer hatten Marokko bereits in der Vorrunde als Favoriten gesehen. Wenigstens damit lage ich richtig, wenn ich schon als Trainer auf der Bank rekordverdächtige zweimal ausgeschieden bin. Einmal wenigstens gegen den Weltmeister.
Der Form halber wird Marokko erst einmal die Daumen gedrückt, damit man dann Sonntag um 19.01 Uhr gratulieren kann.
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| derwahreroi |
14.07.2026 18:03 (Bonus erhalten) |
❤️ 2 🤯 1 |
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 Die große Münzverschwörung |
Kaum steht Marokko im Finale, scheint der Fall für einige Hobby-Detektive bereits gelöst zu sein: Der Zufallsgenerator muss manipuliert worden sein. Anders kann es schließlich nicht gewesen sein. Schließlich… hat Australien verloren.
Man fragt sich unweigerlich: Was wäre eigentlich passiert, wenn die Münze auf Australien gefallen wäre?
Wahrscheinlich hätten wir dann gelesen: „Ein würdiger Halbfinalsieg. Der Zufallsgenerator hat fair entschieden. Glückwunsch nach Down Under!“
Aber nein – weil Marokko weitergekommen ist, wird aus einer 50:50-Entscheidung plötzlich die größte Verschwörung seit der Erfindung des runden Balls.
Das Beste daran: Einer der besonders kreativen Heul-heul-Kandidaten schrieb sinngemäß bereits selbst, SamiNo werde bestimmt mit einer marokkanischen Gedenkmünze zum historischen Halbfinaleinzug 2026 zum Münzwurf erscheinen. Satire ist eben schwierig, wenn andere einem die Pointe schon vorwegnehmen.
Fehlt eigentlich nur noch die Schlagzeile: „Die Münze wurde vor dem Wurf in Minztee eingelegt, dreimal über einer Tajine gedreht und anschließend vom Schiedsrichter mit Couscous poliert.“
Mal im Ernst: Ein Zufallsentscheid heißt 50:50. Nicht 100:0 für Australien, nur damit anschließend niemand auf die Idee kommt, der Spielleiter hätte Einfluss genommen.
Was haben die Kritiker denn erwartet? Dass Australien zwingend weiterkommen muss, damit bloß keiner behaupten kann, SamiNo hätte seine Finger im Spiel? Das wäre ja die eigentliche Manipulation.
Marokko hat niemandem die Münze aus der Hand genommen. Niemand hat den Zufall gezwungen, auf eine bestimmte Seite zu fallen. Das Glück hat entschieden – genau so, wie es die Regeln vorsehen.
Und wer künftig erwartet, dass der Zufall vorsorglich immer zugunsten der lautesten Beschwerdeführer entscheidet, sollte vielleicht beantragen, den Münzwurf durch eine Abstimmung im Kommentarbereich zu ersetzen.
Boussati jedenfalls hat für solche Verschwörungsmärchen keine Zeit. Im Finale wird Fußball gespielt – und keine Krimiserie gedreht.
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| Boussati |
14.07.2026 16:50 (kein Bonus) |
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 Falsche Tür, grüner Tisch |
Nouri wollte zur marokkanischen Pressekonferenz. Drei Flure, zwei Ordner und ein Schild mit „Fairplay“ später saß er plötzlich bei Tunesien am Mikro. Don Hernàn starrte ihn an, als hätte jemand Harissa in den Videobeweis gekippt.
„Frage an Tunesien“, rief ein Reporter.
Nouri nickte. „Marokko nimmt den Glückwunsch aus Südkorea zur Kenntnis. Früh, aber höflich. Ein Eigentor mit Schleife.“
Dann kam die Frage nach Schiebung, Münzen, Steinen, SamiNo und Nourifantino. Nouri hob die Hände.
„SamiNo sitzt im Büro und zählt Paragraphen. Nouri sitzt falsch und zählt Türen. Das ist nicht dasselbe Elend.“
Hinten hustete jemand „Dr No“. Nouri sah kurz zur Seite.
„Dr No darf natürlich weiter Münzen untersuchen. Australien ist ja Weltmeister der Herzen, da braucht man Beschäftigung, wenn der Rest des Körpers schon ausgeschieden ist. Wer nach einem 0:0 erst Herzen zählt und dann Steine verhört, hat vielleicht kein Halbfinale verloren, sondern den Kontakt zur Möbelabteilung.“
Ein tunesischer Journalist rief: „Und wenn Tunesien gewinnt?“
Nouri lächelte zum ersten Mal.
„Dann gratuliert Marokko sportlich. Und danach prüft SamiNo, ob sie nicht noch irgendwo eine Quittung vergessen haben. Der grüne Tisch steht bekanntlich schon im Lager. Klappbar, marokkanisch lackiert, mit Infantino Stempel und Trumpeltier Beißkante.“
Stille.
Dann führte ihn ein Ordner ab.
Dieser Artikel hätte TK Bonus für Tunesien bringen können.
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| SamiNo |
13.07.2026 17:06 (kein Bonus) |
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 DD — absolut geil ! |
IM SINNE DES FAIRPLAY ERGEHT AN ALLE EHRENWERTEN COPATADORES DER HINWEIS, DASS VON ZEITUNGSARTIKELN FÜR MAROKKO ABGESEHEN WOLLTE. EIN SCHISMA KÖNNTE GRAVIERENDE KONSEQUENZEN HABEN
Da weder Don Hernàn noch Moreno Deus für die internationale Presse zu erreichen waren — ihr absoluter Legendenstatus ist Ihnen nicht erst seit dem Copa-Relaunch gewiss — leitet für einmal eine Pressemitteilung von António Gutuerres. Generalsekretär der Vereinten Nationen die wöchentliche Zeitungskolummne ein.
Fraglich, ob sich die Siegesgewissen Südkoreaner nicht einfach verzockt haben. Kein Grund jedoch, FairPlay links liegen zu lassen und trotz reeller Chancen auf Platz 3 urplötzlich Marokko zu unterstützen.
„Bueno, ist Kindergarden Lamouchi bedankt sich — neben dem absoluten Weltklasseduo im Trainerstab auch bei der rechten Hand, für ihren Pseudo-Fluch.“, so ein zerzaust und mit blauen Flecken an der Hüfte zur PK stolpernder Don Hernàn— mit 50minütiger Verspätung notabene…
Jeder am FairPlay interessierte Copatador unterstützt Tunesien mit einem Zeitungsartikel und ignoriert Marokko; der Peinlichkeit San Bangos wird sich kein vernünftiger Mensch anschliessen
DANKE - GRAZIE — MERCI — SHUKRAN — Thank you
:-)
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| Don Hernàn |
13.07.2026 16:06 (Bonus erhalten) |
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 Hashtag AustralienWeltmeisterderHerzen |
Dr No möchte keine STellungnahme mehr abgeben. Er verweist nur auf seine bisherigen Pressekonferenzen. Dort ist alles zur WM gesagt. Jetzt müssen er und sein Co erstmal die Mannschaft wieder aufbauen und versuchen, sie für dieses Finale der Verlierer auf den Platz zu bringen. Und wenn man sie mit BBQ bestechen muss.
Hashtag AustralienWeltmeisterderHerzen
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| Dr No |
13.07.2026 14:56 (Bonus erhalten) |
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 Finale oho |
...
Das Halbfinalaus mit der südkoreanischen Mannschaft tut weh, keine Frage. Wenn man es mit dem höchsten TK aller Mannschaften ins Halbfinale schafft, darf man schon berechtigte Titelhoffnungen sich machen. Aber dass man dann ausgerechnet auf die Mannschaft mit dem zweitmeisten TK trifft, hat die Titelchancen zu einer Elfmeterlotterie verkommen lassen. Letztlich ist der Worst Case eingetreten, mit dem wir gerechnet haben: im anderen Halbfinale fällt kein Tor und Tunesien geht All-in. Warum sie das gemacht haben? Natürlich mit dem gleichen Hintergedanken wie wir: vielleicht ist ja Marokko oder Australien so blöd und setzt doch ein Tor. Das kam natürlich nicht so und Tunesien hat dann doch das Elfmeterschießen gewonnen. Kann man so machen, ist absolut nachvollziehbar, hat uns aber um Titelchancen gebracht. Na ja, und mit diesem Zeitungsartikel steigen Marokkos Aussichten auf die Weltmeisterschaft noch mehr.
Life's not fair.
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| San Bango |
13.07.2026 11:11 (Bonus erhalten) |
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 "Ist das hier das Finale?" - Eine WM voller Korruption und ohne Hirn |
Es lief erst die 3. Spielminute im Halbfinale der Copa WM zwischen Tunesien und Südkorea, als die Asiaten einen ihrer viel studierten und intensiv trainierten Angriffe vortrugen. Die Stimmung in Marrakesch war bis zum äußersten geladen in diesem wegweisenden Duell. Die Flanke von Flügelflitzer Ban Goo-San über die rechte Seite kam ein wenig zu lang, sodass Stürmerstar Herb Min-Son sich strecken musste, den Ball aber noch erwischte und durch ein Loch im Außennetz im Tor der Tunesier versenkte.
Herbie, der ganz rechts außen neben San Bango auf der Trainerbank saß, sprang von seinem Sitz auf der Trainerbank jubelnd auf und stieß sich den Kopf an der hölzernen Überdachung, während sein Trainerkollege sofort gecheckt hatte, dass es kein reguläres Tor war. Herbie erwischte es jedoch so unglücklich am Kopf, dass er zusammensackte und ohnmächtig wurde.
Als er wieder wach wurde, saß er im Teamhotel in Agadir im Besprechungsraum in einem Rollstuhl. Nur San Bango war bei ihm, keiner der Spieler war im Raum. Es flimmerten auf einem Banner im Fernsehen die Flaggen von Australien und Südkorea über den Bildschirm, als ihn urplötzlich ein Adrenalinstoß völlig aufweckte:
"Ist das hier das Finale?!" fragte er seinen Trainerkollegen.
"Hmm. Ja und nein."antwortete San Bango. "Tunesien hat 5 Tore geschossen, nachdem Du Dir den Schädel selbst eingeschlagen hast und 2 Tage bewusstlos warst."
"Aber das war doch UNSER Plan! Dann haben die ja gar kein TK mehr übrig!" entfuhr es ihm.
"Richtig" bestätigte San Bango.
"WIE IST DAS RÜCKSPIEL AUSGEGANGEN?!" wollte Herbie wissen
"5:0 für uns" so Bango in einer stoischen Ruhe.
"Dann ging es also ins Elfmeterschießen. Demnach hat Australien auch gewonnen?" fragte Herbie vorsichtig.
"Was heißt hier auch? Nourifantino hat den Computer schon richtig programmiert. Marokko ist quasi Weltmeister. Ich habe schon gratuliert. Die Tunesier waren so blöd, dass sie alles gegen uns verschossen und jetzt keine Kraft mehr im Finale haben."
Herbie stand der Schock ins Gesicht geschrieben, wohl wissend, dass die beiden Trainer dieses Szenario hatten kommen sehen und ein mögliches Ausscheiden in Kauf nahmen, um im Finale nicht so chancenlos und dumm dar zu stehen, wie es jetzt Tunesien tut.
"Was soll ich sagen", fuhr Bango emotionslos fort. "Das, was Du da im Fernsehen siehst, ist die Paarung für das Spiel um Platz 3. Die Marokkaner waren nach ihrem Sieg sogar so arrogant, dass sie meinten, wir hätten uns selbst ein Bein gestellt. Sie haben den Titel bereits in der Tasche. Tunesien hat voll reingeschissen."
"Was für Fatzke!" entfuhr es Herbie entsetzt. "Ich wette Nourifantino lässt auch die nächste WM in Marokko stattfinden und stockt auf 64 Teams auf. Der Typ ist größenwahnsinnig! Will ja auch sämtliche Ligen auf der Welt erweitern und die Schweiz schließen."
San Bango nickte zustimmend.
"Wann sind die Finalspiele?" fragte Herbie, der kurz nach dem Aufwachen noch nicht genau wusste, was für ein Tag es war. Doch er war wieder voll da und on fire.
"In einer Woche, am Sonntag." entgegnete San Bango.
"Dann lass' uns wenigstens den Australiern die Eier rausreißen!" rief Herbie angriffslustig.
"Gerne. Aber vielleicht würfelt Nourifantino auch da das Ergebnis." sagte San Bango ein wenig resigniert.
"Alter! Das geht mir auf den Sack! Nochmal mache ich so 'ne Show nicht mit. Der Modus gehört erneuert, ist mir egal wie!" Herbie war mittlerweile schon wieder rot im Gesicht, wie so oft.
San Bango nickte wieder zustimmend.
"Was machen wir eigentlich nächste Saison, Bango?" wollte Herbie wissen.
"Das gleiche wie jedes Mal, Herbert. Wir versuchen die Weltherrschaft an uns zu reißen." entgegnete San Bango mit verschmitztem Lächeln.
Herbie reagierte auf diese Aussage mit einem süffisanten Lachen:
"Ha! Ich weiß nicht, ob ich da noch Bock drauf habe..."
Daraufhin stand er aus seinem Rollstuhl auf, wickelte sich seinen Turban ab, schmiss den Verband in den Müll und ging nachdenklich auf sein Zimmer. Sein Laptop war noch an und der Bildschirmschoner lief, seitdem er zum Halbfinale gefahren war und vergessen hatte, das Gerät auszuschalten.
Er rüttelte an der Maus und drückte wild auf Space und Enter, um den Bildschirmschoner zu beenden. Doch anstelle des Hintergrundbildes startete nun ein Video wie aus dem Nichts. Der Bildschirm blieb zunächst schwarz, bis sich eine dicke Frau mit bunten Klamotten und einem Hut in der Dunkelheit zu erkennen gab. Herbie erstarrte komplett, als er sah, dass es Popoke Guevaréz war, die ihm direkt ins Gesicht sagte:
"Isse dasse Deine letzte Schanze. Gibte danach keine Suruck mehr. Nimmse Du die Pille blau, isse die Geschichte vorbei. Du wachste auf in Deine Bett und glaubste, was immere Du glaube willste. Nimmste Du die Pille rot, bleibste Du im Land von die Wundere und Popoke zeige Dir wie tief isse die Loch von die Kanickel!"
Geschockt von dem, was er gerade gesehen hatte, versuchte Herbie den Blick weg vom Laptop zu richten, als er auf seinem Nachttisch eine rote und blaue Pille liegen sah. Völlig paralysiert fiel er aufs Bett, legte sich auf den Rücken. "Heilige Scheiße!" entfuhr es ihm. Er nahm 3 tiefe Atemzüge und bereitete sich darauf vor, gleich einzuschlafen, als ihm etwas schummrig wurde.
Kurz darauf stand San Bango neben seinem Bett, griff zur roten Pille, stecke sie in Herbie's Mund und verschloss diesen mit seiner riesigen Hand. Herbie versuchte sich noch zu wehren, doch einige Sekunden später konnte er das nächste Schlucken nicht mehr verhindern, schlief ein und begab sich so unfreiwillig auf den Weg ins Wunderland.
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| Herbie53 |
13.07.2026 00:52 (Bonus erhalten) |
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 Finale |
Casablanca hat wieder einen Puls. Keinen schönen, ruhigen, medizinisch empfohlenen Puls. Eher einen, bei dem der Arzt kurz den Stift fallen lässt.
Marokko steht im Finale. Nicht mit Feuerwerk. Nicht mit elf Toren. Nicht mit dem grossen Löwengebrüll aus den ersten Runden. Gegen Australien reichte am Ende ein 0:0 mit Nachschlag und ein Elfmeterschießen, das aussah, als hätte Fortuna selbst die Augen verbunden und mit dem Fuß geworfen. 3:1. Mehr war nicht drin. Mehr musste nicht rein.
Australien, der selbst ernannte Weltmeister der Herzen, darf damit weiter Herzen sammeln. Marokko nimmt lieber das Finale.
Nouri stand nach dem letzten Elfmeter lange still. Neben ihm Nqila. Der Vater sagte nichts, sah nur auf den Rasen und dann auf seinen Sohn.
„Du hast nichts mehr im Tank.“
Nouri nickte.
„Aber der Wagen rollt noch.“
„Dann bete, dass es bergab geht.“
So viel zur Taktik.
Im anderen Halbfinale stellte sich Südkorea erst selbst ein Denkmal und dann beide Beine. 5:0 für Tunesien im ersten Spiel. 5:0 für Südkorea im zweiten. Ein Gleichstand, so absurd, dass selbst die Ergebnistafel kurz nach einem Verantwortlichen suchte. Danach Elfmeterschießen. Tunesien traf, Südkorea wackelte, und plötzlich war der Traum von K Pop, Squid Games und ganz viel Pathos in zwei Schüssen zusammengefaltet.
Die Südkoreaner nahmen es sportlich. Vielleicht zu sportlich. Kaum war das eigene Aus verdaut, gratulierten sie Marokko schon zum Titel. Nett gemeint. Nur steht da noch ein Finale. Gegen Tunesien. Eine kleine Formalie, ungefähr so klein wie ein wütender Zollbeamter mit Stempel in der Hand.
Denn während Marokko und Tunesien beide kaum noch Kraftreserven haben, könnte das Finale bereits am Einlass entschieden werden. Den tunesischen Fans droht nämlich der Ausschluss aus dem Gastgeberland.
Der Grund: Operation Harissa.
Nach dem Halbfinalsieg sollen mehrere tunesische Fanbusse in Casablanca eine spontane Siegesparade veranstaltet haben. Spontan heisst in diesem Fall: mit drei Trommlern, zwölf Hupen, einem Grill, zwei Schafen aus Pappe und einem Mann, der auf einem Mietroller stehend „Finale“ schrie, bis ihn ein Kreisverkehr besiegte.
Die Sache eskalierte, als jemand vor dem Grand Stade Hassan II versuchte, eine riesige tunesische Fahne mit Harissa an eine Betonwand zu kleben. Offiziell als „kulinarische Choreografie“ angemeldet. Inoffiziell als roter Fleck von der Größe eines Strafraums. Danach roch der Eingang C sieben Stunden lang wie ein Imbiss, der politische Ambitionen entwickelt hat.
Der marokkanische Verband prüft nun ein Stadionverbot, ein Einreiseverbot und ein Gewürzverbot. Besonders letzteres trifft Tunesien hart.
Sportlich ist die Lage kaum weniger absurd. Marokko ist platt. Tunesien ist platt. Beide haben ihre Vorratskammern leergeräumt, die letzten Münzen aus dem Sofa gekratzt und die Ersatzbatterien aus der Fernbedienung genommen. Im Finale stehen zwei Mannschaften, die eigentlich nur noch durch Gewohnheit laufen.
Nqila wird vermutlich wieder wenig sagen. Nouri wird vermutlich wieder nicken. Und irgendwo vor dem Stadion wird ein tunesischer Fan erklären, dass Harissa keine Sachbeschädigung sei, sondern Emotion mit Paprika.
Das Finale steht.
Marokko gegen Tunesien.
Gastgeber gegen Nachbar.
Leere Taschen gegen leere Taschen.
Und falls Südkorea recht behält, muss Marokko nur noch eines tun: den Glückwunsch nachträglich bestätigen.
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| Nouri |
12.07.2026 20:02 (Bonus erhalten) |
🏆 1 |
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 Tunesien sensationell im Endspiel der WM |
Paukenschlag. Unsere tunesische Nationalmanschaft spielt tatsächlich um den Copa-Weltpokal gegen Gastgeber Marokko! Im Elfmeterschießen gelang der Einzug ins große Finale. Und Wiel Coerver ist sich sicher, dass auch da etwas gehen kann. "Mit unserer Unterstützung wird es ein 50/50-Spiel! Auch wenn Marokko Heimrecht hat, ist es eigentlich nicht im Vorteil. Beide Mannschaften sind nach diesem langen Turnier auf der letzten Rille unterwegs und daher gleichstark."
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| Wiel Coerver (GWF Ltd.) |
12.07.2026 19:48 (Bonus erhalten) |
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 Casablanca bebt – Marokko kocht jetzt das Finale! |
Was für ein Abend im ausverkauften Stadion Hassan II! Vor 115.000 frenetischen Zuschauern hat Marokko das Unfassbare geschafft und ist ins Finale der Copa-WM eingezogen.
Casablanca versinkt in einem rot-grünen Fahnenmeer. Aus allen Gassen strömt der Duft von Tajine und Couscous, Trommeln erklingen bis tief in die Nacht und auf den Plätzen wird getanzt, als gäbe es kein Morgen. Die Feierlichkeiten haben längst begonnen – doch das größte Fest steht noch bevor.
Denn das Finale schreibt eine ganz besondere Geschichte: Marokko gegen Tunesien. Ein nordafrikanisches Endspiel, wie es stimmungsvoller kaum sein könnte. Brüder, Nachbarn und Rivalen treffen aufeinander – nicht nur um den WM-Pokal, sondern auch um die kulinarische Krone des Maghreb.
Nqila und Nour haben ihr Menü bis hierhin mit viel Mut, Leidenschaft und der letzten Prise Gewürz gekocht. Jetzt fehlt nur noch ein einziger Gang.
Casablanca ist bereit.
Nordafrika ist bereit.
Und die Copa-Welt darf sich auf ein Finale freuen, das nach Fußball, Freundschaft und einer ordentlichen Portion Pfeffer schmeckt.
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| Nqila |
12.07.2026 19:44 (Bonus erhalten) |
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 Skandal: Herbie siezt weiterhin San Bango |
Wie auch immer die kommenden beiden Spiele ausgehen werden, es war mir eine Freude! Niemals hätte ich gedacht, dass mir dieser doch einst verhasste Wettbewerb so viel Spaß machen würde. Nun liegt alles in den Händen der Fortuna.
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| San Bango |
12.07.2026 18:59 (kein Bonus) |
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 DAUMEN |
Ganz Tunesien drückt die Daumen, wer hätte gedacht, dass es die Nordafrikaner bis ins Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft schaffen? Und dann noch gegen Südkorea?
Auch wenn momentan eigentlich alle Augen auf dem Titelkampf der eigenen Liga gerichtet sind, können ja trotzdem die Daumen für die eigene Nationalmannschaft gedrückt werden. Und sie werden es.
Unglücklich ist es natürlich, dass einer der beiden Nationaltrainer sich im schlimmsten Abstiegskampf befindet. Egal, Moreno Deus wird seinen Anforderungen bestimmt gerecht werden.
Viel Erfolg!
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| Dolph Dolphin |
11.07.2026 15:45 (Bonus erhalten) |
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 San Bango bietet Herbie das Du an und der dankt den Fans |
113x haben die beiden Coaches von Südkorea sich abgestimmt, die Köpfe zerbrochen und über Möglichkeiten und Taktiken philosophiert. Aus einer Zweckgemeinschaft entstand ein inniger, freundschaftlicher Bund unter Trainerkollegen, die sich bei dieser Weltmeisterschaft so gut ergänzten, dass der australische Gasttrainer dem schweizer Südkoreaner nun sogar das Du anbot.
"Bei uns sagen wir ohnehin immer San zu jedem, von daher war es für mich keine große Umstellung, ihn Bango zu nennen", so Herbie. Dieses Statement warf jedoch Fragen auf, sind es doch eigentlich die Japaner, die das tun. Hat der Coach den Offiziellen etwas über seine Herkunft verschwiegen? Ist Herbie als Trainer der Südkoreaner überhaupt "spielberechtigt"? Sorgt dieser verbale Ausrutscher vielleicht sogar für das Ausscheiden oder gar der Disqualifikation der Asiaten bei der WM, jetzt wo es in die heißeste Phase des Turniers geht, wo Computer über Ergebnisse entscheidet und nicht nur die Einstellung der Mannschaften zählt?
Der gläubige Herbie wollte dies abseits der Gerüchte um seine Person zum Anlass nehmen, sich bei den Unterstützern aufs allerherzlichste zu bedanken:
"Ich bin jedem, der mit uns bis hierhin gefiebert hat, uns in der Presse unterstützt hat und es gut mit uns meint unglaublich dankbar! Sowas ist nicht selbstverständlich, auch wenn wir jetzt auf den Herrn vertrauen müssen, dass er uns ins Finale trägt. Speziellen Dank an Herrn Ramelow, Herrn scottfire, der sich schlimmen Anfeindungen aus der eigenen, tunenischen Liga ausgesetzt sieht und natürlich geht auch ein Dank an unsere rechte Hand. Ich möchte euch allen hiermit ebenfalls das Du anbieten."
Südkorea hat sich nichts vorzuwerfen in dieser WM. Die beiden Trainer haben alles gegeben und ihre gesamte Leidenschaft in diesen Wettbewerb gesteckt. Ganz anders als die Würste aus Uruguay, die sich zunächst zum Favorit erklären ließen und dann das Viertelfinale verschenkten, genau wie die Mecchhikaner.
Der Modus der WM steht Gerüchten zufolge ohnehin auf dem Prüfstand. Zurecht, denn wer will schon, dass man eine Woche warten muss, bis der Zufallsgenerator über den neuen Weltmeister entscheidet? San Bango und Herbie haben alles getan, nun entscheidet das Schicksal.
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| Herbie53 |
10.07.2026 22:54 (Bonus erhalten) |
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| INFO-BOX: |
Die Copa-WM-Redaktion ist mehr als nur Unterhaltung: jeder gut geschriebene Artikel kann dem berichteten Land einen TK-Bonus verschaffen — und damit über Sieg oder Niederlage entscheiden, gerade bei dem knappen TK der WM.
Wer darf schreiben?
Jeder Mitspieler der Copa Mundial. Du musst nicht Nationaltrainer sein. Auch Trainer, deren Land nicht teilnimmt, können für ein beliebiges WM-Land schreiben. Das macht die WM-Berichterstattung zum Mitmach-Event für die ganze Community.
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• Pro Spielrunde der WM erhält jedes Land höchstens 5 Bonus-Artikel — das ergibt einen Maximal-Bonus von +0,5 TK pro Spielrunde.
• Pro Trainer/Spieler wird nur 1 Bonus-Artikel pro Spielrunde & Pokal angerechnet — weitere eigene Artikel werden zwar publiziert, aber bringen keinen TK-Bonus mehr.
• Nur Länder mit aktuellen Spielen in dieser Runde bekommen Bonus. Für ausgeschiedene Länder oder Länder ohne Spiele kann zwar geschrieben werden, aber es gibt keinen TK-Bonus.
Wie zahlt sich der Bonus aus?
Der TK-Bonus wird bei der ZAT-Auswertung direkt auf das TK des Landes addiert — er steht dann ab dem nächsten Spiel zur Verfügung. Konkret: schreibst du am ZAT 2 (Gruppenphase Spieltag 2) einen Bonus-Artikel für Brasilien, hat Brasilien am ZAT 3 (Spieltag 3) +0,1 TK mehr zur Verfügung.
Beispielrechnung: Brasiliens Trainer ist knapp am TK. Eine engagierte Fan-Community schreibt zur Gruppenphase 5 Artikel pro Spieltag über Brasilien:
→ +0,5 TK pro Spieltag × 3 Spieltage = +1,5 TK Bonus über die ganze Gruppenphase.
Das können ein bis zwei zusätzliche Tore sein — in einer knappen Gruppensituation entscheidend.
Inhalt
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