Man sollte meinen, dass es nicht so schwer ist, sich über den Zeitraum einer Woche ein paar hundert Zeichen aus den Fingern zu saugen, um die immens wichtigen Bonuspunkte zu erhalten, zumal die Ligakollegen ja genügend Steilvorlagen geben. Doch der Schein trügt. Fast wäre es TC schon wieder passiert und er hätte um ein Haar die Deadline verpasst, denn die Uhr scheint die ganze Woche über in einem irren Tempo
dahinzuticken ... Da kommt sich TC beinahe vor das Weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland und ist dabei genauso verwirrt wie die beiden melonentragenden Männer aus Loriots „Auf der Rennbahn“. Und ganz getreu diesem Sketch heißt es auf diese Woche wieder Kamelen, Broten, Wuscheln, Stockfischen vielen anderen und vor allem dem zahnlosen Wölfchen zuzuschauen und zu rufen „Ei wo laufen sie denn hin ?“
TC ist der Trainer in der SM mit dem kürzesten Namen. Was an sich eigentlich kein Nachteil ist, denn in der Kürze liegt ja bekanntlich die Würze. Allerdings wenn man wegen übermäßigem Alkoholgenuss kreativ indisponiert ist, kann ein langer Name durchaus von Vorteil sein. Das hatte sich unser ligaeigener Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah bei der Auswahl seines Namens sicherlich auch gedacht und vorsorglich den längsten Wurmnamen genommen, den er finden konnte. Letzte Woche machte er davon auch redlich Gebrauch, um sich die notwendigen
Subventionspunktezahlung zu ergattern. Auch wenn viele immer noch über Hadschis Spezi reden, ist der eigentliche Skandal diese Woche von Schimi ausgelöst worden und hat sogar die Sambische Liga dazu bewegt in der SM-Zeitung zu posten. Schimi hat beschlossen keine Subventionen mehr anzunehmen und nimmt ab jetzt nicht mehr am Copa Quiz teil. Er ist also ein echter SMler, wie Fenris, der sich mit selbst auferlegtem Handicap trotzdem die Meisterschaft holen will und damit seine Härte und Überlegenheit darzulegen. Denn wie auch schon Fenris unser Wolfsgartenzwerg weiß … „nur die Harten kommen in den Garten“ !
Fast unerkannt, und ohne dass es jemand gemerkt hatte, hat ein neuer Trainer in SM angeheuert. Über seine Herkunft ist wenig bekannt und vieles verwirrend. Selbst unser Fenris mit seinem Wolfssinn und seinen Verbindungen zu den lokalen und internationalen Sicherheitsdiensten steht auf dem Schlauch. Osabalo könnte ein Codename für Bacalao sein. Dann wäre er also ein getrockneter Portugiese. Oder aber Sabalo, dann wäre er ein spanischer Wanderfisch. Selbsternannt ist er Däne, der schon im Babyalter keine Kamelhändler bzw. Schuhverkäufer mochte. Der besagte Kameltreiber wiederum scheint zu wissen das
Osabalo ein Brasilianer ist, der mit ihm am nächsten Spieltag einen Schuhplattler tanzen wird. Die in Osabalo’s Zeitungsartikel benutzte Sprache deutet auf eine Herkunft aus einem Kohlerevier hin. Also ein „under cover“-Piefke aus Schalke oder Essen vielleicht ? Nach den eigenen Profilangaben allerdings ein echter Wiener. Naja, vielleicht haben wir ja noch einen Strizzi in der Runde. Und während der ganzen Liga über das O sinniert, sucht das W vergeblich nach Hinweisen zu Hadschis Herkunft. Nur Schimi ist der einzige weiterhin an Hadschi glaubt und sich mantraartig seinen Namen wiederholend in Trance redet.
Wo sind die Zeiten hin also die SM in aller Welt gefürchtet war. Als die Schatten der SM-Reiter noch die Gegner noch ins Mark traf und sie vor lauter Ehrfurcht erstarren ließ, wie beim Anblick der apokalyptischen Reiter. Zu diesen Zeiten ritten die Glorreichen Sieben noch selbstbewusst um die Welt und heimsten einen Titel nach dem anderen ein. Und heute? Von dem alten Glanz ist nicht mehr viel übrig und man lebt mehr von Legenden als denn den Realitäten. Nun gut, bei Fenris war das ja fast immer schon der Fall, aber als Ganzes ist die SM nur noch ein
Schatten ihrer selbst. Symbolisch dafür steht, dass mittlerweile zwei Vereine ohne Trainer dastehen. Besonders schmerzhaft scheint das im Fall des OFK, die Mannschaft die einst von Trainergrößen wie Don Pedro und Abner Hell geführt wurde. Jungs, rührt die Trommel, um bald wieder eine volle Liga zu haben. Nicht nur das, wir sollten schauen, dass wir eine 18-Mannschaft-Liga zustande kriegen, um nicht nur Ein-Spiel-Spieltage zu haben. Aber vor allem, performt auf internationaler Ebene und lernt die anderen Ligen das Fürchten. SM hat Bedeutung !
Benzinhörnchen sind einsame und unverstandene Wesen, denn niemand versteht ihre absolute Hingabe beim Nusssammeln. Wenn ein Eichhörnchen mal einen Winter durchlebt hat, wo es mit sehr wenig Nüssen durch den Winter kommen musste, dann prägt das und verleitet zum Nüsse sammeln. Und SM-Winter können sehr lange und hart sein. Dagegen erscheinen die Winter im „Spiel der Throne“ doch eher wie milde Frühlinge. Dazu kommen dann noch die natürlichen Feinde des Eichhörnchens, die im dunklen Wald zuhauf herumlungern. Einige, wie das völlig durchgeknallte Wolfshörnchen, sitzen schreiend auf dem höchsten Ast des höchsten Baumes und schießen mit dem Nussmaschinengewehr auf alles, was nicht bei 3 selbst auf einem Baum ist, und wundert sich dann, wenn der größte anzunehmende (Um-)Fall kommt. Auf dem Boden der Tatsachen lebt es sich dann bald nicht mehr so gut. Aber mit dem Schreien wird das Wolfshörnchen trotzdem nie aufhören,
egal wie tief es fällt. Dann ist da auch noch der Brotbär, der die meiste Zeit zwar schläft, aber wenn er wach ist auch gerne mal wie wild um sich schlägt. Seine Lieblingsopfer sind dabei das wuschelige Wollschaf, das sich am liebsten die Wolle kämmt, der Qbuetzal, ein bunter Vogel, der gelegentlich mehr auf sein Äußeres bedacht ist als auf seine Kampftaktik. Und dann ist da natürlich noch das vollkommen irre Wolfshörnchen, über das eigentlich nichts mehr gesagt werden muss. Auch das Kamelkänguru ist immer ein beliebtes Zielschussopfer für den Brotbären, obwohl es sich taktisch meist klug aus der Affäre ziehen kann und sich auch gelegentlich in seiner 2. Heimat in „Down Under“ versteckt.
Kurzum, der Winter war hart, das Nüsse sammeln schwer und strategisches Langfristrechnen ist nicht die Stärke des Benzinhörnchen. Aber bald ist wieder Sommer und dann geht es so richtig, mit voller Konzentration zur Sache.
Der Schädel brummt mal wieder und da ist es schwierig sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
War die Zeitungslandschaft der SM früher wie die Englische „Yellow Press“ zu ihren Glanzzeiten, gespickt von Seitenhieben, journalistischer Tiefe und ausufernden Abhandlungen über Trainerkollegen, ist es heute eher der Telegrammstil der dominiert., auch wenn die Flamme gelegentlich
wieder aufflackert. Doch scheinen die Trainer dieser Tage eher träge und müde … selbst der Wolfsgott scheint Motivationsprobleme zu haben. Ob es an den hohen Temperaturen liegt, die die Trainer wie Cevapcici auf einem Balkangrill brutzeln lassen, oder der erhöhte Alkoholkonsum zur Fußballweltmeisterschaft, oder einfach nur die nahende Sommerpause. Wacht auf Jungs und gebt Gas !
Es war einmal ein W, das nicht so recht dort hineinpassen wollte, wo es sich gerade befand. Manchmal wollte es einfach nicht dick und fett sein, obwohl sein Freund, der kleine Wolf, das so gerne gesehen hätte. Manchmal war einfach nur am falschen Ort zur falschen Zeit. Doch statt den mühsamen Weg dorthin zu finden, wo es herkam, fragte das W lieber einen bösen Zauberer, die Welt auf den Kopf zu stellen. Und so geschah allerlei Schlimmes, wenn das W mal wieder nicht das tat, was es sollte,
oder es einfach nicht dort war, wo es sein wollte. Das Ganze wurde noch dadurch verschlimmert, dass sein Freund der kleine Wolf, auch selten Gutes im Schilde führte. Manchmal heckten die beiden Boeses aus und bestrafen andere Kinder, die nicht auf sie hören wollten und nicht so spielten wie sie das wollten. Sei es der kleine Italiener oder der Haarwuschel. Dann gab es in der Regel Prügel von unseren beiden Unruhestiftern. Mal schauen wie die Geschichte vom W und dem kleinen Wolf weitergehen wird.
Schmerz überall, wo man nur hinschaut … Auch wenn sagen könnte, dass das in der SM Programm ist, geht der Schmerz dieses Mal doch über das normale Maß der SM hinaus.
Unsere beiden OOObertrainer bekamen einen Empfang in Belgrad bereitet, der einen kurzen Krankenhausaufenthalt notwendig machte. Doch damit nicht genug, ging es danach ins SM-Studio zu unserem „Haserl“ Fenris, der sich die beiden nochmal ernsthaft in voller Ledermontur vornahm. Gerüchte besagen, dass auch Schafschurinstrumente zum Einsatz gekommen sein sollen.
Schmerzhaft auch, was sich in der Tabelle abspielt.
Ehemalige Trainergrößen und Dauermeister finden sich zuhauf im Keller der besten Liga der Welt, und auch der selbsternannte „weltweit beste und härteste Trainer aller Zeiten“ starrt in den Abyss. Doch eine Frage, die die Redaktion umtreibt, ist: „Wo ist Fenris ?“. Denn nach seiner SM-Studio-Session scheint dieser wie vom Erdboden verschwunden. Getreu dem Motto „Fenris … verzweifelt gesucht“, hat sogar Madonna sich bereit erklärt in seiner Suche eine Rolle zu spielen. Wenn die heilige Mutter der Selbstverunstaltung helfen möchte, muss es ernst um den Liebling der Götter stehen.
Wer den aktuellen Zustand des Fußballs in der SM verstehen will, darf nicht auf die Tabelle schauen, sondern sollte einen Blick in die heimischen Fussballspinde und Zeitungen werfen. Es scheint, dass sich alles in eine epische Tragödie verwandelt – befeuert von unerwiderter Liebe, taktischem Hipstertum und akuter, alkoholbedingter Gleichgültigkeit und giftigen Wortgefechten über das jüngste WM-Debakel die Runde machte. Was eigentlich ein Fest des nationalen Stolzes sein sollte, hat stattdessen einen internen Krieg zwischen den schillerndsten Trainer-Egos der Liga ausgelöst. Der Funke, der das jüngste Pulverfass zur Explosion brachte, kam aus Cacak. Der selbsternannte Taktik-Purist Fenris schoss scharf gegen das Interims-Duo der Nationalmannschaft, qbat und qeerotto, und zeichnete ein verheerendes Bild moderner Trainer-Dekadenz. Bestätigten Berichten zufolge wurde Trainer qbat kürzlich in einem Belgrader
„Bobo-Café“ gesichtet, wie er vergeblich versuchte, seine Ohren unter einer Hipster-Haarpracht zu finden und sich vor Edward Scherenhand zu verstecken versuchte. Fenris bahnbrechender Plan gegen die physische Härte der Liga? Ein theoretisches Offensivspektakel mit einem „Expected Goals (xG)“-Wert von glatt 5 frei dem Motto „Mehr Unterhosen als Messer“. Aber das Fenris-Bashing ließ nicht lange auf sich warten und alle schossen fleißig mit, angeführt von unserer roten Sternschnuppe. Nur unser sonst nicht besonders stiller Kamelhändler (noch nicht), obwohl er eine besondere Aversion gegen Fenris, a.k.a Schaf im Schafspelz, haben sollte, nach dem dieser sich kürzlich an dessen Kamelen vergangen hatte. Jetzt heißt es aber den Zufallsgenerator einzuschalten und Fenris weiter wichtige Daten für dessen statistische Analyse zu liefern. Getreu dem Ansatz „Garbage in, garbage out“.
Was machen die Herren Gerotic and Qbatovic? Liegen sie etwas in Essaouira am Strand und lassen sich die Sonne auf den Pelz scheinen ? Oder haben sie gar im Vollsuff ihre Nationalmannschaftsstrategie zusammengewuerfelt ? Vielleicht sind sie ja auch einfach nur mit dem Kopf gegen die Wand gelaufen und lagen dann komatoes am Boden (der rauhen Tatsachen). Punkte unnoetig verballert, kein Geld in der Tasche und einen dicken Schaedel. Die Chancen auf eine dominate Vorstellung bei der WM, wie es der SM gebuehren wuerde, laesst sich so auf jeden Fall nicht erzielen.