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COPA NEWS

Erste Heimniederlage gegen den Club
Am letzten Spieltag mussten sich die roten Teufel erstmals vor heimischer Kulisse geschlagen geben. Gegen den 1.FC Nürnberg konnte man die Gästeführung zunächst noch ausgleichen, aber in der 93. Minute gab es dann die kalte Dusche zum 1:2 Endstand. "Wir sind weiterhin auf einem guten Weg Richtung Klassenerhalt und die aktuelle Tabelle kann sich sehen lassen. Wir dürfen uns von dem heutigen Rückschlag nicht irritieren lassen, sondern einfach weiterarbeiten.", so der Coach. Sollten weitere Niederlagen folgen, wir er diesen Meinung aber bestimmt bald ändern.
18.09.2026 14:07 - DerEchte172 - 1. FC Kaiserslautern (0.3 TK)
 
Boaaaa
Viele Tore, keine Punkte, so das Fazit des Tripple-ZATs - "so kommen wir nicht weg vom Ende", sinnierte Trainer Faras. Sehr niedergeschlagen wirkte der Trainer, der blass und mit hängenden Schultern die Ergebnisse kommentieren durfte. Ist das schon Resignation und das "auf Wiedersehen" an die erste Liga? Das kann doch wohl nicht sein und sollte hiermit ein Aufruf an alle Fans sein, für Faras zu stimmen und an den nächsten ZATs Stimmung zu machen. Es ist in der aktuellen Ligasituation (bereits zwei Vereine ohne Trainer) wichtig, nicht noch mehr Unruhe zu verbreiten. Also AUF, FARAS - wir wollen Siegen...
18.09.2026 13:43 - faras - Atlético de Rafaela (0.3 TK)
 
Die Tabelle lügt
Der Spielplan hat es gut mit AS Ariana gemeint; zwei Heimspiele und diese auch beide gewonnen, da macht man natürlich einen großen Sprung in der Tabelle. Statt in der Versenkung steht man jetzt auf Platz zwei, vor Schreck wäre cube beinahe der lederne Würfelbecher aus der Hand gefallen. Aber das Copa-Fossil weiß genau das die Würfel keineswegs gefallen sind.

"Das sieht gut aus für den Moment, entspricht aber leider nicht dem aktuellen Leistungsvermögen und wird sich deshalb folgerichtig

in den kommenden Wochen korrigieren", so der Übungsleiter vor den versammelten Medienvertretern die eigentlich eine Analyse der inoffiziellen Kniffel Meisterschaft erwartet hatten.
Hier schweigt cube aber konsequent, es sei nur so viel verraten, trotz intensivem Training lief es nicht optimal. Auch auf einen Geburtstagsbonus konnte er nicht hoffen und so hüllt er lieber das Mäntelchen des Schweigens über die Würfelaktivitäten. Wie praktisch das die sportliche Leistung einigen an Gesprächsstoff lieferte.
18.09.2026 13:25 - cube - AS Ariana (0.3 TK)
 
Große Hafenrundfahrt
Während Tauranga City United international zuletzt böse Lehrgeld zahlte (wir berichteten), hat man es im Liga Alltag endlich geschafft die große Hafenrundfahrt zu machen.

[B]NEIN, der Fußballgott ließ nicht beim Proktologen die Hose runter. Er war wirklich mit seiner Frau Gattingemahl im Hafen unterwegs. Ob Kultur oder Sightseeing darüber streiten sich die Gelehrten, der trainingsfreie Tag wurde auf jeden Fall in trauter Zweisamkeit - fernab von jeglichen Statistiken -

verbracht. Das er jetzt tatsächlich in einem Alter ist, indem er die ein oder andere Vorsorgeuntersuchung machen sollte hat der selbsternannte Fußballgott erfolgreich verdrängt.

Auch die Frechheiten eines gewissen kees van edam aus Japan hat der Fußballgott gut weggesteckt. Der geschenkte Abakus ziert das Trainerbüro und wird ihn an die Begegnung erinnern, wer weiß schon wann man in der kleinen  Copa-Welt wieder aufeinandertrifft und dann wird man sich gebührend revanchieren.
18.09.2026 13:23 - Jürgen "Fußballgott" Kohler - Tauranga City United (0.3 TK)
 
MCNGA - make championship newspaper great again
Herrschte auch längere Zeit Ebbe in der Zeitungslandschaft der Championship, Premier League Absteiger Manchester United brachte etwas Schwung. Auch wenn Coach hercegi selbstkritisch zuletzt anmerkte das er wohl zu großspurig auftrete, immerhin tritt ein weiterer Trainer auch in der Zeitungslandschaft auf!

 
In Cardiff hat man es gerne mit Manchester United zu tun, beide bisherigen Vergleiche konnte man gewinnen, letzte Wochenende gar 4:1 im altehrwürdigen Old Trafford. Dennoch steht der große Favorit

auf den Wiederaufstieg auf Platz 1 der Tabelle. Die bluebirds haben wieder Anschluss an das obere Tabellendrittel gefunden und wollen sich dort jetzt auch konsequent festsetzen.
Vielleicht kann man ja mit dem großen ManU doch ein wenig um den Aufstieg fighten, klar ein Duell David gegen Goliath aber in der walisischen Hauptstadt macht man die Schleudern schon mal bereit. Und auch mit Steinen ist man bestens ausgerüstet, jetzt gilt es voll konzentriert bei den ganzen trainer- und seelenlosen Klubs dieser Liga zu bestehen.
18.09.2026 13:21 - bluebiker - Cardiff City (0.3 TK)
 
Die Nacht der königlichen Unvernunft
Madrid – Die vergangenen Spieltage waren für Real Madrid eine emotionale Achterbahnfahrt. Zunächst fertigten die Königlichen Espanyol Barcelona souverän mit 5:0 ab. Danach folgte beim FC Barcelona eine bittere 0:3-Niederlage. Doch dann kam der große Moment: Im eigenen Stadion wurde Atlético Madrid mit sage und schreibe 5:0 aus dem Estadio Santiago Bernabéu gefegt!

Grund genug für ein ausführliches Gespräch mit Trainer Dino Lambretta.

Journalist: Herr Lambretta, wie haben Sie diesen historischen Sieg gefeiert?

Lambretta: Historisch? Mein lieber Freund, ich habe schon vor dem Spiel gewusst, dass wir gewinnen. Ich konnte zwar kaum etwas sehen, aber ich habe die Überlegenheit gespürt. Nach dem Abpfiff ging es direkt in die Stadt. 300 Real-Fans waren dabei – und ich

kann Ihnen sagen: Es war eine lange Nacht! Gesang, Tanz, Kaffee, noch mehr Gesang und jede Menge Damen, die offenbar alle unbedingt mit dem Trainer des Tages feiern wollten. Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft jemand „Dino, du bist eine Legende!“ gerufen hat.

Journalist: Haben Sie überhaupt geschlafen?

Lambretta: Schlaf ist etwas für Tabellenführer, die Angst haben, ihre Position zu verlieren. Wir sind Sechster, also müssen wir wach bleiben! Gegen Atlético haben wir gezeigt, dass wir jeden schlagen können. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, warum wir gegen Barcelona nicht dasselbe gemacht haben.

Am nächsten Spieltag wartet Getafe. Lambretta dazu: „Nach dieser Nacht brauche ich keine Taktik. Ich brauche nur Sonnenbrille, Kaffee und 300 neue Freunde.“
18.09.2026 12:52 - Dino Lambretta - Real Madrid (0.3 TK)
⚽ 1
Skandal?
...nun ja - wir sind hier bei der Union und da kann man eigentlich nicht mehr von Skandal sprechen, wenn der Skandal der Dauerzustand ist. Wir erinnern uns: 1. Liga, Abstieg, Geschäftsführung zurückgetreten, Schwester von Faras übernimmt die GF, PKs mit Schimpftiraden über das "andere" Berlin, und, und, und...
Und nun? Trainer Faras stand beim 1:2 gegen Aachen von der Bank auf und schrie in Richtung Schiedsrichter: "Wieviel haben Dir die Gelb-Schwarzen gezahlt?" - es folgte die berechtigte rote Karte, Faras verschwand und blieb verschwunden - er tauchte auch diese Woche nicht zum Training auf und überließ den Co-Trainers (alles Cousins von Faras) das Feld...
Skandal? ...wohl eher der ganz normale Wahnsinn bei der Union...
18.09.2026 13:25 - faras2 - 1. FC Union Berlin (0.3 TK)
 
Tausendmal berührt
Rosario. Bogota. Und es hat Zoom gemacht.

Karla Krause geborene Kolumna: Zoom?
Graf Zahl: Zoom!
KKgK: Oder meinen Sie doch eher Teams?
GZ: Und es hat Teams gemacht?
KKgK: Ja, Sie wissen es doch: Toll ein anderer macht‘s!
GZ: Ich bin mir sehr sicher, dass Teams keine Abkürzung ist. Diese fünf Buchstaben haben keine tiefere Bedeutung.
P(gnL): Höre ich da gerade die Zahl 5? So wie der Tabellenplatz der Millonarios?
GZ und KKgK unisono: Hört das denn nie auf?
18.09.2026 12:52 - Graf Zahl - Millonarios FC (0.3 TK)
 
Clough lässt Taten folgen
Vor gar nicht allzu langer Zeit stellte sich der Vorstand der Urawa Red Diamonds demonstrativ hinter Nigel Clough. Trotz des durchwachsenen Saisonstarts und spektakulärer Ausreißer nach oben wie unten betonte die Vereinsführung ihren langfristigen Plan mit dem englischen Manager. Nun scheint Clough die Rückendeckung mit den ersten Ergebnissen zu beantworten.

Nach der bitteren 4:5-Niederlage bei Consadole Sapporo folgten zwei wichtige Siege. Zunächst bezwangen die Red Diamonds Kyoto Sanga FC mit 1:0, ehe Urawa bei Tokyo Verdy 1969 einen überzeugenden 3:0-Erfolg nachlegte. Besonders auffällig: In beiden Partien blieb

die Mannschaft ohne Gegentor.

Damit hat sich Urawa nach zehn Spieltagen auf Rang elf vorgearbeitet und steht inzwischen bei 15 Punkten. Der Rückstand auf die vier punktgleichen Spitzenreiter beträgt lediglich drei Zähler. Aus dem Tabellenmittelfeld ist damit wieder der Blick nach oben möglich.

Der Vorstand hatte Clough zuletzt bewusst Zeit und Vertrauen zugesichert. Zwei Siege und 4:0 Tore aus den vergangenen beiden Spielen liefern nun zumindest erste Argumente dafür, dass sich die Geduld in Saitama auszahlen könnte. Von einem abgeschlossenen Reifeprozess kann noch keine Rede sein – doch die Richtung stimmt.
18.09.2026 11:07 - Nigel Clough - Urawa Red Diamonds (0.3 TK)
 
Bernd muss geölt werden
Supermarkt in Tashkent. Hikari schiebt den Wagen. Seine Frau legt Reis, Öl und sechs kleine Brötchen hinein.

«Warum sechs?»
«Felixus backt nach zwei Niederlagen kleinere.»
«Ich wäre lieber zu Hause.»
«Damit du wieder vier Tore und keine Lebensmittel mitbringst?»
«Bernd muss geölt werden.»
«Bernd W.?»
«Nein.»

Im Keller stehen sieben ausrangierte Lokomotivpfeifen. Hikari gibt ihnen Namen, ölt sie donnerstags und misst anschließend mit einem Fieberthermometer ihre Betriebstemperatur. Eine heißt Bernd. Seine Frau weiß weder, woher die Pfeifen stammen, noch warum eine davon nachts manchmal den Bahnhof von Samarkand ansagt.

Am Zeitungsregal erfährt

Hikari, dass Elvijra und Oksana die Einkaufspaläste der Emirate hassen und nach Usbekistan zurückwollen.
«Verständlich.»
«Du bist seit zwölf Minuten hier.»
«Elf zu viel.»

Am Freitag kommt Felixus mit Navbahor nach Tashkent. Danach wartet ausgerechnet Lokomotiv. Pakhtakor holte zuletzt wieder nur drei Punkte: 6:0 gegen Samarkand, 0:3 bei Mashal.

An der Kasse verteilt Hikaris Frau die Einkäufe auf sechs Taschen.
«Drei für Felixus, drei für Bernd?»
«Das sind Lebensmittel. Die Punkte besorgst diesmal du.»
Aus Hikaris Mantel ertönt eine Lokomotivpfeife.
«War das Bernd?»
«Nein. Horst.»

Seine Frau schließt kurz die Augen.
«Ich frage nicht.»
18.09.2026 10:36 - Hikari - FC Pakhtakor Tashkent (0.3 TK)
 
Ohne Zulassung
Chililabombwe. Polizeiwache. Als Kganya eintritt, sitzt Herbstar im Flur auf einem roten Bobby-Car. Auf der Haube steht die Nummer 53, hinten ragt ein Auspuff heraus.

«Was ist das?», fragt der Beamte.
«Herbie.»
«Das ist ein Bobby-Car mit Kettensägenmotor.»
«Umbau.»
«Ohne Zulassung, ohne Bremsen und Sie sitzen auf dem Lenkrad.»
Herbstar zeigt auf Kganya. «Der zeigt hier seit Wochen halbe Sambia an!»
«Heute nicht», sagt Kganya. «Nach dem 0:5 gegen Kafue fehlt mir die Grundlage. Choma hat die drei Punkte anschließend freiwillig herausgegeben.»
Der Beamte wendet sich wieder Herbstar zu.
«Warum Nummer 53?»
«Massai Uno darf sich schließlich auch Uno nennen, obwohl er angeblich Rommé spielt.»
«Massai Uno droht inzwischen jedem mit Unterlassung, der UNO sagt.»

Das Gespräch wird unterbrochen als Kganya bemerkt, dass Dein Rene Renno sein Handy

vor dem Fenster hebt und Herbstars Bobby-Car filmt.
«Was macht der da?», fragt Kganya.
«Beweise sammeln», sagt der Beamte. «Das kann er besser als Punkte.»
Herbstar springt auf. «Renno! Das ist Rufschädigung!»
«Nein, dafür müssten Sie noch einen Ruf besitzen.»
Auf dem Aktenschrank beginnt der Wellensittich, den Kganya noch immer für seinen Nachbarn hütet, aufgeregt zu flattern.
«Anzeige! Unterlassung! Sommerhaus!»

Kganya legt den Spielplan daneben: Green Buffaloes und Forest Rangers.
«Die beiden möchte ich vorsorglich melden.»
«Weswegen?»
«Sie planen offenbar, am Freitag Punkte aus meinem Besitz zu entwenden.»
Der Beamte seufzt. «Haben Sie dafür Beweise?»
Kganya deutet nach draußen.
«Noch nicht. Aber Renno steht ohnehin schon mit dem Handy da.»
Der Wellensittich legt den Kopf schief.
«Sechs Punkte! Kganya mentioned!»
18.09.2026 10:20 - Kganya - Mines United F.C. (0.3 TK)
 
Barcelona ist derzeit ein angenehmer Ort für Espanyol-Fans. Zumindest, wenn man nicht allzu genau auf die Gegentore schaut. Platz drei, 21 Punkte und 21:22 Tore stehen nach zwölf Spieltagen zu Buche. Besonders heimstark präsentiert sich die Mannschaft von Thorsten Schlautmann: Sechs Heimspiele, sechs Siege. Auswärts dagegen ist noch deutlich Luft nach oben. Gerade einmal ein Sieg steht dort drei Niederlagen gegenüber.

Und nun wartet ein kleines Programm, das durchaus geeignet ist, die aktuelle Tabellenlage auf den Prüfstand zu stellen.

Zunächst gibt sich am 13. Spieltag der Valencia CF die Ehre. Die Mannschaft von torca1950 rangiert mit 20 Punkten unmittelbar hinter Espanyol auf Platz fünf und kommt mit einer Serie von drei Spielen ohne Niederlage nach Barcelona. Valencia hat zudem mit 24 Treffern deutlich häufiger ins Schwarze getroffen als Espanyol. Dafür darf die katalanische Defensive darauf hoffen, dass der Heimfluch ausbleibt: Denn zu Hause ist Espanyol bislang eine ausgesprochen unangenehme Adresse.

Eine Woche später wird es für Schlautmann und seine Mannschaft ungemütlicher. Dann geht es zum Real Racing Club Santander. Die Kantabrier liegen derzeit auf Rang sieben und haben 15 Punkte gesammelt. Allerdings wartet Racing seit vier Spielen auf einen Sieg und kassierte zuletzt eine Niederlage. Besonders

interessant: Zu Hause ist Santander bislang noch ungeschlagen. Espanyol darf sich also schon einmal überlegen, ob man vielleicht vorsichtshalber die Auswärtstrikots nicht zu Hause vergisst.

Zum Abschluss dieses Dreierpacks kommt am 15. Spieltag Deportivo Alavés nach Barcelona. Auf dem Papier klingt das nach der angenehmsten Aufgabe. Alavés liegt mit acht Punkten auf Platz zehn und steckt derzeit ziemlich tief in der sportlichen Tretmühle. Vier Niederlagen in Serie stehen aktuell zu Buche. Auch das Torverhältnis von 21:26 spricht nicht unbedingt dafür, dass die Gäste vor Selbstvertrauen aus dem Bus steigen werden. Allerdings hat der Fußball bekanntlich die unangenehme Eigenschaft, dass Tabellenplätze vor dem Anpfiff keine Tore schießen.

Für Espanyol ist die Marschroute damit eigentlich klar: Die Heimserie soll halten, auswärts muss endlich mehr Zählbares her. Gelingt das, könnte sich die Mannschaft dauerhaft in der Spitzengruppe festsetzen. Geht es dagegen schief, dürfte Schlautmann anschließend wieder erklären müssen, warum seine Mannschaft ausgerechnet dann Fußball spielt, wenn eigentlich niemand darum gebeten hat.

Drei Spiele, neun Punkte und jede Menge Gelegenheit für Espanyol, zu zeigen, ob der dritte Tabellenplatz tatsächlich ein Zwischenstand oder schon eine Kampfansage ist.
18.09.2026 10:14 - Thorsten Schlautmann - Espanyol Barcelona (0.3 TK)
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Acht gefunden, neun bestellt
Bogotá. Der Beweismittelbeutel mit der Acht ist leer.
„Gestohlen?“
„Nein. Ein Tor gegen La Equidad, drei gegen Millonarios, vier in Medellín. Wir haben sie auf dem Platz gefunden.“
Acht Tore, neun Punkte. Santa Fe springt von Platz zehn auf acht. Graf Zahl durfte beim 3:0 aus nächster Nähe zusehen.

Der Karla-Krause-geborene-Kolumna-Praktikant schiebt einen Zettel unter dem Tor durch.
Graf behauptet, sein Latexhandschuh sei verschmutzt und stinkend zurückgekommen.

Luminos liest ihn zweimal.
„Wir haben das Ding unbenutzt zurückgeschickt. Wenn es

jetzt stinkt, hat Graf es nach Erhalt offenbar wieder dort verstaut, wo er es vorher herausgezogen hat.“

„Soll ich das Karla ausrichten?“, antwortet der Praktikant hinter dem Tor mit vorsichtiger Stimme.
„Nicht nötig. Sie hat Grafs nächste Antwort bestimmt schon geschrieben.“

Nun warten Pasto, Envigado und Once Caldas. Luminos nimmt einen neuen Beutel und schreibt eine 9 darauf.
„Neun Tore?“
„Neun Punkte.“
„Bescheiden ist das nicht.“
„Bescheiden waren wir lange genug. Jetzt dürfen die anderen den Arsch hinhalten.“
18.09.2026 10:10 - Luminos - Independiente Santa Fe (0.3 TK)
 
Cling Wrap
Es gibt Dinge, die man erst versteht, wenn man Australien besucht. Kängurus. 25 Kilometer zum nächsten Briefkasten. Und Cling Wrap. Schön wäre, die Trainerkollegen würden sich mit Kultur, statt profaner Litanei beschäftigen. Ein Exkurs

In der Schweiz zieht man die Frischhaltefolie nach oben. Eine kleine, klare Bewegung: greifen, hochziehen, abreissen. Zack. Ordnung. Präzision. No fuzz!

In Australien hingegen zieht man die Folie nach unten. Warum? Weil es offenbar keinen Grund gibt, etwas so zu machen wie die Schweizer, wenn man es auch anders machen kann.

Man steht also vor der Packung, zieht die Folie nach unten, kämpft kurz mit der Physik und fragt sich irgendwann: Habe ich gerade einen Küchengegenstand bedient oder eine australische Trainerkarriere gestartet?

Denn auch bei den Trainern scheint das Prinzip zu gelten: Es muss nicht falsch sein. Es darf nur nicht zu eindeutig richtig sein. Der australische Trainer – ausgenommen unser aller Weltklassetrainer

natürlich – steht vor seiner Mannschaft wie vor einer Rolle Cling Wrap . Er weiss ungefähr, was zu tun wäre. Aber die entscheidende Bewegung erfolgt in die andere Richtung.

Taktik? Ein bisschen nach unten ziehen. Motivation? Kurz festhalten. Spielplan? Irgendwo klebt er an der falschen Seite der Verpackung.

Und wenn es nicht funktioniert, liegt es natürlich nicht am System. Vielleicht war die Folie zu dünn. Vielleicht der Wind. Vielleicht die Mondphase. Vielleicht hat jemand vergessen, die gezackte Kante zu benutzen.

Das Geniale daran: Mittelmässigkeit wird dadurch nicht schlechter, sondern erstaunlich langlebig. Sie klebt.

Man könnte natürlich einfach die Verpackung ändern. Einen Trainer holen, der die Mannschaft nach oben zieht. Einen, der nicht erst im dritten Versuch herausfindet, wo die Schneidkante ist.

Aber nein. Wir sind in Australien.

Hier zieht man Cling Wrapnach unten, schaut kurz ratlos auf die Rolle und sagt: She’ll be right!
18.09.2026 09:38 - Don Hernàn - Marconi Stallions FC (0.3 TK)
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Die Mühen der Ebene
Während im Osten über Tétouan die Sonne aufging, verliess MAT-Coach Carlos Finisterre eine der letzten offenen Kneipen der Altstadt. Die Auswahl an internationalen Spirituosen war in Kamerun zwar besser gewesen, dennoch konnte man sich auch in Marokko eine entspannte Auszeit bereiten. Der Mexikaner überlegte, ob er an der Plage Martil noch auf ein kurzes Bad und einen kleinen Absacker einkehren sollte, doch der

Trainingsplan seines Arbeitgebers sah die akribische Vorbereitung auf den bevorstehenden ZAT vor. Konnte der Club nicht einfach das Gehalt überweisen, die Aufstellung mit Perplexity vornehmen und den müden Übungsleiter einfach in Ruhe lassen? Somit blieb ihm nichts anderes übrig, als sich im Taxi zum Trainingsgelände chauffieren zu lassen und die Hoffnung auf den Jackpot in der Euro-Lotterie am Leben zu halten.
18.09.2026 09:17 - Carlos Finisterre - Moghreb Athlétic de Tétouan (0.3 TK)
 
Hearts retten Punkt nach Horrorstart
„Darum lieben wir Derbys!“ ließ Brian Clough auf der PK verlauten. Die Hearts erwischten gegen Hibernian einen katastrophalen Start und lagen nach gerade einmal zwei Minuten bereits mit 0:2 hinten. Doch die Mannschaft von Brian Clough zeigte Moral. In der 32. Minute gelang der Anschlusstreffer, ehe Hibernian in der 58. Minute erneut auf 3:1 erhöhte. Nur drei Minuten später verkürzten die Hearts wieder. Die Schlussphase wurde zum Krimi: In der 83. Minute fiel tatsächlich noch der Ausgleich zum 3:3. Damit retteten die Hearts nach einem völlig misslungenen Beginn immerhin einen Punkt und bleiben mit 24 Zählern Tabellenführer. Motherwell sitzt mit nur einem Punkt Rückstand allerdings direkt im Nacken.
18.09.2026 10:33 - Brian Clough - Heart of Midlothian FC (0.3 TK)
 


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