Strömender Regen, stellenweise undichte Regenhose eine Bushaltestelle im Nirgendwo. W. Power wartet vergeblich auf einen Bus zum Trainingsgelände, um das 10:00 Uhr Training zu leiten. Es ist wie immer kalt und regnerisch in England und der durchschnittliche Franzose fühlt sich hier nicht gerade wohl. W. Power ist jedoch irischer Abstammung kennt die britischen Inseln sehr gut. Er weiß
auch, dass einen in Birmingham ein tobendes Stadion erwarten wird und auch das Heimspiel gegen Campomaiorense wird keinesfalls ein leichtes Spiel werden. Deshalb lässt Power auch keine Minute aus, in der er seine taktische Ausrichtung noch perfektionieren kann. Die Gruppe C ist so knapp, dass es spannender kaum sein könnte. Wir freuen uns auf ein großartiges Finale der Champions League Vorrunde.
Coach Davin atmet erleichtert auf, das Copa Americana Gedöns liegt nun bald hinter ihm, die Sounders vegetieren chancenlos auf dem letzten Platz herum. Davin vegetiert auch vor sich hin, aber das hat andere Gründe.
“Ok, heute hat der Driss ein Ende. Taktik habe ich keine, einer der bedauernswerten Gegner wird in den Genuss meiner Kamikaze-Aufstellung mit 11 Stürmern kommen. Ich werfe ‘ne Münze. Bitte? Nein, der Bankraub letzte Woche in Peru geht nicht auf mein Konto. Ja, genau neben dem Teamhotel, ich weiß. War ich aber nicht! Habe zum Zeitpunkt des Überfalls die Frau des CEOs geknallt. Nein, ich sehe da keinen Interessenkonflikt. Er muss ja mit ihr leben!” *davin achselzuckend off
Ganz entspannt und mit dem Lama reißt OSP an die Copacabana.
Denn in dem Auswärtsspiel hat man nicht mehr viel zu verlieren. Im eigenen Stadion gegen die Argentinier Atlético de Raffaela kann man den Sack sicher zumachen. Was natürlich nicht heißt, dass man sich hier nicht mehr anstrengen wird. Ganz im Gegenteil. Es wäre natürlich umso schöner für das letzte Heimspiel, wenn man bereits als feststehender Gruppensieger vor dem eigenen Publikum diese erfolgreiche Copa Libertadores Vorrunde abschließen könnte. Die Stimmung bei Team und Trainer ist hervorragend, denn die Tür zur nächsten Runde steht bereits ganz weit offen Die Vorfreude ist groß, die Teilnahme an der K.O. Runde wäre grandios!
Wie kann das eigentlich sein, dass beim ESC mal wieder die ganze Tucken aufgetreten sind. Direkt beim ersten Lied ist mir schon schlecht geworden. Alter! Gott sei Dank ist dann unsere Sarah direkt danach aufgetreten. Mit angemessen wenig angezogen und hat schon gesungen. Irgendwas von einer Feier und dem alten Musikinstrument Leier. Fand ich toll. Aber die ganzen LGBHFTUYQSternchen sind ganz verrückt geworden nach irgendeinem Bulgarischen Weibsbild was ihren Zuckungen nach zu beurteilen selber verrückt geworden ist. Hysterisch halt. Dass diese Krankheit nicht mehr im ICD-10-System gelistet ist, würde den lupenreinen Feministen Sigmund Freud sich im Grabe umdrehen lassen.
Uff, das ist ja gerade noch einmal gutgegangen… Mit dem Mut der berechneten Verzweiflung ging man in das Doppel-Duell mit den freundlichen Japanern von Kashiwa Reysol. Und es ging beide Male auf. Am Ende standen zwei Siege, die die Lokomotive näher an die nächste Runde bringen. Nur gut, dass sich die Jungs vom Bananenbieger zu benehmen wussten. Ganz nach japanischem Vorbild wurde die Kabine aufgeräumt, um die Gastfreundschaft nicht zu strapazieren, wo man doch schon die Punkte entführt hatte…
Wenn man jetzt noch einen kühlen Kopf behält, geht es weiter im internationalen Wettbewerb und man kann die usbekischen Tugenden weiter unter Beweis stellen.
Trotz des Manipulationsversuchs steht Dr No weiterhin auf Platz zwei und könnte eine Runde weiter kommen, was im Hinblick auf die 5 Jahres Wertung für Australien auch sehr wichtig wäre. Vor allem, wenn der zweite australische Vertreter im AFC Cup San Bango ist. Da ist nicht viel Hoffnung, dass das was wird.
Mit etwas Glück und taktischer Finesse könnte Dr No sogar noch auf Platz eins der Gruppe vorrücken. Wobei er noch nicht genau rausgefunden hat, ob das irgendeinen Vorteil bringen würde. Vielleicht wäre Kräfte schonen doch besser.
Was der Amerikaner in seinen Sportarten "Crunch Time" nennt, steht jetzt im europäischen Wettbewerb ebenfalls ins Haus, die letzten beiden Gruppenspiele sollen nun ausgetragen werden. Der FC Nantes steht derzeit nur auf dem dritten Platz in der Gruppe C der Europa League und wäre nach jetzigem Stand ausgeschieden. Sicher ist, dass zwei Siege gegen Hibernian Edinburgh und auswärts beim TSV 1860 München für ein Weiterkommen reichen würden. Ja wenn es sonst nichts ist? Das Pendel kann in alle Richtungen ausschlagen, es kann auch die Schläfe des Kanarienvogels treffen und ihm den entscheidenden Knockout verpassen...
Die gute Nachricht: Göteborgs AIS hat die beiden Duelle mit dem Heimatverein des Trainers, dem FC Vaduz, maximal knapp für sich entscheiden können. Leider wurden dabei aber mehr Ressourcen als gewünscht verschleudert. Und das gegen einen Gegner, gegen den die Tordifferenz eigentlich völlig egal ist, da die Vaduzer eh so gut wie ausgeschieden sind. Stattdessen läuft alles auf ein entscheidendes Duell
zwischen GAIS und dem großen FC Barcelona hinaus - am letzten Spieltag, im Camp Nou vor über 100.000 Bekloppten. "Da müssen wir taktisch klug vorgehen", verkündete Markert mit verspiegeltem Monokel und vielsagendem Schmunzeln. Wenn das einer kann, dann ja wohl die lebende Legende. Für den FC Barcelona hingegen braucht es wohl mehr als nur eine raffinierte Strategie. Ein Wunder wäre nicht schlecht...
Freudestrahlend verließen unsere Helden von FK Netchi Farg'ona beim Auswärtsspiel in der Gruppe B der AFC Champions League in Südkorea beim FC Seoul das Feld, das soeben hart erkämpfte 0:0 auswärts könnte das Tor zur nächsten Runde ganz weit aufgeschlagen haben. Das innerusbekische Duell gegen Taschkent und auswärts in Japan bei Kashiwa Reysol werden dann letztendlich darüber entscheiden, ob unsere Apostrophler auch in der nächsten Runde auf der großen asiatischen Bühne mit vertreten sein können, wir drücken alle Daumen die wir auftreiben können!
Alianza steht nach zwei klaren Heimsiegen vor dem Einzug in die nächste Runde. Das ist natürlich keine Überraschung, sondern bloß eine neutrale Feststellung - freilich mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht. Denn Alianza ist ja nicht von ungefähr der bei weitem populärste Club in Lateinamerika (und weit darüber hinaus!). Nun müssen lediglich noch vier Punkte aus den letzten beiden Spielen her. Normalerweise kein Problem. Normalerweise ist Alianza allerdings auch Tabellenführer in der heimischen Liga, und nicht Drittletzter. Warum Markert kein Wort über seine Gegner verliert, bleibt dennoch unklar. Bekannt ist nur, dass er vor Jahren einmal sagte: "Es gibt keine Gegner. Nur Opfer."
Hinspiel: Porto – Barça 5:1
Was für ein Fest! Meine Jungs haben Barcelona schwindelig gespielt. Fünf Buden gegen die Katalanen – ich dachte kurz, ich träume! Der Wein in Porto schmeckt nach diesem historischen Heimsieg jedenfalls doppelt so gut. Viva Porto!
Rückspiel: Barça – Porto 3:0
Ganz anderes Skript in Barcelona. Diesmal haben sie uns hergespielt. 0:3-Klatsche, meine Taktiktafel lag danach im Müll. Mund abputzen, abhaken. Immerhin:Die Ausgangsposition in Gruppe E ist herausranged! Juarys Masterplan geht auf!
Nur das Torverhältnis trennt die Mannschaften in der Vorrundengruppe A voneinander. Ansonsten ist alles ausgeglichen vor dem letzten ZAT, sogar das TK ist nicht wirklich ausschlaggebend unterschiedlich. Also kommt es zum ultimativem Showdown, ganz im Sinne des Copa-Spiels: Reine Psychologie - oder doch eher Intuition? Wer vertraut dem kühlen Kalkül und wer seinem Bauchgefühl? Wer studiert noch das Setzverhalten der Gegner und wer geht einfach voll auf die 12? Am Ende wird es Tränen geben, so oder so. Hoffen wir mal, dass in Tunis die Taschentücher aus dem richtigen Grund ausgepackt werden...
In der Gruppe D gab es bisher keine Überraschungen: In jedem Spiel setzte sich die Heimmannschaft durch. Was langweilig klingt, führt am Ende zu einer äußerst spannenden Konstellation: Alle Teams haben gleich viele Punkte und auch das Torverhältnis unterscheidet sich nicht enorm.
Und so hoffen aktuell noch alle vier Teams auf das Weiterkommen. Auch das usbekische Team von Wolfgang See hofft noch, es zu schaffen, auch wenn die Qualifikation viel Kraft gekostet hat und die Beine schwer sind.
In diesem Jahr wollte man die Gruppenphase der Champions League unbedingt überstehen, das war das große Ziel. Und nun steht der SC Farense auch kurz davor, dies zu schaffen. Die letzten Copa-Saison vor 12 Jahren verlief international damals ernüchternd: Aus in der CL-Quali, danach schied man auch direkt in Runde 1 der Europa League aus.
Aus diesem Grund wollte man diesmal endlich wieder ein Erfolgselebnis genießen und das könnte am morgigen Freitag auch tatsächlich passieren. Auch bei Coach Denker, der schon zwei Mal im Halbfinale der Champions League und zwei Mal im Halbfinale der Europa League stand, ist es ein großes Bedürfnis, die Gruppenphase zu überstehen und an alte Erfolge anzuknüpfen.
Das Abenteuer CAF Champions League könnte am kommenden Freitag für die Free State Stars und ihren Trainer Floberle ein jees Ende finden. Man verlor am dritten Spieltag der Gruppe bei Al-Masry Port Said mit 0:6, ehe man den ägyptischen Vertreter zuhause mit 4:0 schlagen konnte.
Am kommenden Freitag geht es nun auswärts zum tunesischen Meister Etoile Sportive du Sahel, ehe man zuhause gegen Ligakonkurrent und Confederation Cup Gewinner aus Saison 42 Black Leopards antreten muss. Die Konstellation sieht nicht gut aus für die Mannschaft von Trainer Floberle, aber man wird alles versuchen.
Man fragt sich, wie kann der Kollege Schmidt das große, rote X am Seitenrand nicht sehen? Denn, dass man aus taktischen Gründen 2 Spiele nicht antritt dürfte nahezu ausgeschlossen sein. Ob er auch am letzten Spieltag fern bleibt bleibt abzuwarten, bringt aber eine gewisse rechnerische Brisanz in das Ganze. Denn obwohl man mit 7 Punkten eine gute Ausgangsposition hat, ist ein Weiterkommen des FCB José Gálvez alles andere als gesichert. Es wird ein enges Rennen zwischen den Rowdies, Remo und uns. Und wacht der Schläfer doch noch auf, könnte er eine entscheiden Rolle in der Entscheidung spielen.