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COPA NEWS

wo selbst das Navi aufgibt….


**Norrköping.** Es gibt Orte im Fußball, die jeder kennt. Ganz oben die glitzernden Regionen Europas, wo Träume geboren und Bonuszahlungen verteilt werden. Ganz unten die Abstiegsplätze, wo das Herz rast und die Nerven aufgebraucht werden.

Und dann gibt es dieses seltsame Gebiet dazwischen.

Ohne Ruhm.

Ohne unmittelbare Gefahr.

Ein Ort, an dem Tabellenplätze wohnen, die in keiner Saisonrückblick-Dokumentation erwähnt werden.

Willkommen im natürlichen Lebensraum von IFK Norrköping.

Das Tabellenmittelfeld.

Jenes sagenumwobene Niemandsland, in dem man weder gefeiert noch bemitleidet wird.

Ein Zustand, der für Außenstehende langweilig wirken mag, für langjährige IFK-Anhänger jedoch längst zur vertrauten Wohnadresse geworden ist.

## Die Kunst, niemanden zu überraschen

Norrköping hat im Laufe der Jahre eine bemerkenswerte Fähigkeit entwickelt:

Man schafft es regelmäßig, weder völlig zu scheitern noch ernsthaft zu begeistern.

Während andere Vereine dramatische Geschichten schreiben, liefert IFK konsequent die sportliche Version einer Bedienungsanleitung für eine Mikrowelle.

Nützlich.

Vorhanden.

Aber niemand erzählt später begeistert davon.

Die Mannschaft wirkt dabei wie ein Schüler, der ständig die Note Drei schreibt.

Zu gut für Nachhilfe.

Zu schwach für ein Stipendium.

Und genau diese Konsequenz verdient fast schon Respekt.

## Der unsichtbare Verein

Eines der größten Probleme des Tabellenmittelfelds besteht darin, dass man permanent übersehen wird.

Wenn IFK gewinnt, sprechen alle über die Krise des Gegners.

Wenn IFK verliert, sprechen alle über die Stärke des Gegners.

Und wenn IFK unentschieden spielt, spricht überhaupt niemand.

Selbst die Fußballgötter scheinen gelegentlich nachfragen zu müssen, ob Norrköping eigentlich noch anwesend ist.

Das führt zu einer kuriosen Situation:

Der Verein ist groß genug, um Erwartungen zu erzeugen.

Aber nicht erfolgreich genug, um sie dauerhaft zu erfüllen.

Eine Kombination, die etwa so angenehm ist wie eine Mücke im Schlafzimmer.

## Die ewige Hoffnung auf „nächstes Jahr“

In Norrköping gehört der Satz „Nächstes Jahr greifen wir wieder an“ längst zum kulturellen Erbe.

Generationen von Fans haben ihn gehört.

Generationen von Spielern haben ihn

ausgesprochen.

Generationen von Trainern haben ihn überlebt.

Jede Saison beginnt mit vorsichtigem Optimismus.

Nach einigen Wochen wird daraus vorsichtiger Realismus.

Danach entsteht eine Phase professioneller Gleichgültigkeit.

Und am Ende blickt man schon wieder auf die kommende Spielzeit.

Eine bemerkenswert nachhaltige Form des Hoffnungsmanagements.

## Das Mittelfeld als Lebensphilosophie

Andere Klubs wollen immer höher hinaus.

IFK hingegen pflegt eine fast schon zen-buddhistische Beziehung zur Tabelle.

Warum Erster werden, wenn man auch Zehnter sein kann?

Warum von Europa träumen, wenn man stattdessen hervorragende Kenntnisse über sämtliche Tabellenplätze zwischen sieben und zwölf sammeln kann?

Der Verein erforscht diese Regionen inzwischen mit der Gründlichkeit eines Wissenschaftlers.

Kaum jemand kennt die emotionale Landschaft des Mittelfelds besser.

Es ist eine Welt voller Bedeutungslosigkeit.

Und gleichzeitig voller kleiner Dramen.

## Die Fans als letzte große Attraktion

Die eigentliche Sensation des Vereins sind längst nicht mehr die Spieler.

Es sind die Anhänger.

Denn irgendwo zwischen enttäuschten Erwartungen, wechselnden Hoffnungen und regelmäßigem Kopfschütteln hat sich eine Fangemeinde entwickelt, die praktisch unzerstörbar ist.

Diese Menschen fahren durch halb Schweden.

Bei Sonne.

Bei Regen.

Bei Temperaturen, bei denen Pinguine über einen Umzug nach Spanien nachdenken würden.

Und sie tun es immer wieder.

Nicht weil sie Meisterschaften erwarten.

Nicht weil sie europäische Nächte erträumen.

Sondern weil man sich irgendwann mit seinem Schicksal arrangiert.

## Ein Verein in perfekter Balance

Vielleicht ist IFK Norrköping am Ende einfach der ausgewogenste Verein der Liga.

Nicht groß genug für Größenwahn.

Nicht schlecht genug für Katastrophen.

Nicht erfolgreich genug für Dokumentationen.

Nicht erfolglos genug für Tragödien.

Ein Klub, der zuverlässig dort landet, wo fußballerische Aufmerksamkeit stirbt.

Im weiten, ruhigen Niemandsland der Tabelle.

Und während andere Vereine von Titeln, Europa oder Rettungsaktionen sprechen, verfolgt IFK unbeirrt seinen eigenen Weg.

Den Weg der absoluten Durchschnittlichkeit.

Konsequent.

Beharrlich.

Fast schon professionell.

Eine Meisterleistung, die leider mit keinem Pokal ausgezeichnet wird.
12.10.2026 12:19 - loewensteinbock - IFK Norrköping (0.3 TK)
😂 1 🍀 1 😢 1
Endlich
Endlich konnte CA Peñarol an einem Spieltag vollends überzeugen. Zuerst holte man sich bei CSD Huracán Buceo mit dem 4:2 einen wichtigen Auswärtsdreier, der allerdings in den Schlussminuten völlig unnötig noch in Gefahr geriet, als man in den Schlussminuten noch zwei Gegentreffer kassieren musste. Im Heimspiel gegen Tacuarembó FC liess man dann allerdings nichts anbrennen und gewann klar mit 3:0. Mit dem Sprung auf Rang 8 ist man nun wieder ganz nahe an den Plätzen, die in der kommenden Saison wieder internationale Einsätze versprechen.
12.10.2026 13:48 - John Taylor - CA Peñarol (0.3 TK)
 
Toro, du schaffst das!
Nach zähen Verhandlungen mit dem Türsteher ist es amtlich: Toro ist fürs Forum freigeschaltet! Der Trainer von Houston Dynamo darf endlich ins Warme. Die Forumsleitung bittet um Nachsicht: Der Torwächter hatte „Dynamo“ für einen Stromanbieter gehalten und wollte partout keinen neuen Vertrag abschließen.
12.10.2026 12:02 - SamiNo - (0.2 TK)
 
Das gibts nur bei COPA!
Oha! Das ist schwer verdauliche Kost. In der Tabelle rumpelt es wieder gehörig auf und ab. Stoisch mittendrin verharrt Xerez - mutmasslich vorübergehend - auf seinem stillen Plätzchen. Ein Exkurs ins Regelwerk!
"Bueno, als Trendsetter und Weltklassetrainer bin ich weitherum bekannt. Doch es war alles andere als meine Absicht, den Kollegen vom Hafen rücklings ins Wasser zu schubsen.", so ein - zwischen Irritiation und Amüsement

oszillierender - aufgeräumter Weltklassetrainer.

Dass eine Mannschaft in den ersten 3 Spielen der Rückrunde mehr Tore kassiert als in der gesamten Vorrunde gibt es wohl nur bei Copa. Das der Patenzug auch unter den eingefleischtesten Copatadores mehr als bloss verhasst ist, ist kein Geheimnis. Wer stimmte überhaupt für die Erweiterung der Liga? Tunesien als halbleeres Konstrukt als Patenliga für zahlreiche 14er-Ligen? Alles andere als zielführend!
12.10.2026 10:54 - Xerez - Ismaily SC (0.3 TK)
 
Ein Jahr zu Hause im Glück
Die Aufräumarbeiten im Spotz gehen langsam aber sicher voran, die ersten Eckbänke können von den Stammgästen wieder bezogen werden, aber es naht schon das nächste Gewitter. Der Saisonendspurt wird so langsam eingeläutet und niemand weiß, ob der provisorisch zusammengeklöppelte Tresen die enorme Belastung einer Saisonabschlussfeier aushalten wird.

Eigentlich ist es auch egal, man kann ja wieder aufbauen und wenn

man mit billigen Möbeln arbeitet und die Kosten für neue auf die Getränkepreise umlegt, dann passt das schon irgendwie. Damit sind wir auch schon im Kern des Pudels: Lebenshaltungskosten.

Was passiert im Fußball?

Nichts, die Saison wird als die langweiligste aller Zeiten in die Geschichte eingehen und augenblicklich wieder vergessen werden. Da ist der Geburtstag meiner Oma spannender - und der wird seit dreisssig Jahren nicht mehr gefeiert.
12.10.2026 10:46 - fubinio - Santos Cape Town (0.3 TK)
 
Diese Abwehr ist ein Skandal!
Atlético Madrids Abwehr – Ein löchriger Hühnerhaufen – treibt Don Crespo in den Wahnsinn! Was ist bloss mit Atlético Madrid los? Einst stand dieser Name für Betonfussball, gnadenlose Zweikampfhärte und eine Abwehr, an der sich selbst die grössten Weltstars die Zähne ausbissen. Doch diese Zeiten scheinen vorbei! Statt einer uneinnehmbaren Festung präsentiert sich die Defensive plötzlich wie ein löchriger Schweizer Käse.

Hinten herrscht Alarmstufe Rot! Die Innenverteidiger wirken teilweise, als hätten sie sich vor dem Anpfiff noch nicht ganz auf ihre Positionen geeinigt, während die Aussenverteidiger Gegenspielern offenbar lieber Geleitschutz geben, als sie konsequent aufzuhalten. Passwege werden geöffnet wie die Eingangstüren eines Einkaufszentrums, und im Strafraum entstehen Freiräume, von denen gegnerische Angreifer normalerweise nur träumen

können.
Besonders bitter ist die Situation für Don Crespo. Der Weltklassetrainer, der eigentlich für taktische Raffinesse steht, muss mit ansehen, wie seine Defensive regelmässig ins Schwimmen gerät. Man sieht ihn förmlich leiden, wie er an der Seitenlinie die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und viel zu oft ungläubig auf den Rasen starrt.

Don Crespo mag ein Trainer von Weltformat sein, doch selbst ein Fussballgenie kann nicht gleichzeitig die Abwehr organisieren, jeden Zweikampf führen und höchstpersönlich die Schüsse blocken. Irgendwann reisst auch dem geduldigsten Taktikfuchs der Geduldsfaden. Die Frage ist längst nicht mehr, ob Atlético offensiv glänzen kann, sondern ob die Hintermannschaft endlich aufwacht, bevor der nächste Gegner das nächste Geschenk auspackt. Die Saison ist noch lang, und geht es so weiter, steht der Absturz unmittelbar bevor.
12.10.2026 10:40 - Don Crespo - Atlético Madrid (0.3 TK)
 
Ein Jahr freiwillige Selbstkontrolle
Ich komme von einem Land unten drunter. Nun denn, wenn der Kolumnist das so meint, dann ist das auch wohl so, wobei einem die inoffizielle australische Nationalhymne immer ein wenig geheimnisvoll vorkommt und auch Zentraleuropäer, die der englischen Sprache mächtig sind, sich nicht auf alles einen Reim machen können in Bezug auf den Text des Gassenhauers.

Frauen in Unten drunter sind braungebrannt, Männer plündern und kotzen nach zu viel Bier - eigentlich ein völlig normaler Tag am Ballermann, aber good-old-aussieland ist gemeint. Wie dem auch sei, Fußball kommt in dem ganzen Song gar nicht vor und so

fragt man sich, warum ausgerechnet dieser Song so für Australien steht und dann fällt einem ein, dass der Fußball in Australien tatsächlich schlecht ist (schaut euch nur die Tabelle an!) und insofern das Lied total gut passt, besser, als wenn man wirklich über Fußball gesungen hätte. (Man kann jetzt einwerfen (höhö), dass die Engländer über "football ist coming home" gesungen haben und das auch nicht mit den Leistungen der Nationalmannschaft übereinstimmt, aber wir wollen uns ja wohl nicht mit den Engländern vergleichen, oder?!)

Was bleibt? "Head full of zombies..."
12.10.2026 10:39 - fubininio - Newcastle United Jets FC (0.3 TK)
 
Spieltag der Wahrheit rückt näher
Auch wenn Espanyol Barcelona sich vorübergehend den dritten Platz der spanischen Primera Division sichern konnte, so ist doch die Art und Weise äußerst befremdlich. Könnte man Terrassa zu Hause mit einem satten 4:0 abfertigen, kamen die Los Pericos in Valencia nicht über ein dürftiges 2:2 hinaus. Zwei Hoffnungsschimmer: Sturm-Oldie Habmal Torgoschosson und Nationalspieler Roberto Fernández teilten sich die sechs Treffer brav untereinander auf.

Nun stehen mit Schlautmanns Ex-Club Racing Santander und Deportivo Alavés zwei Harte Brocken an: Während der Trainer immer noch eine merkwürdig

romantische Vorstellung von seinem Ex-Club hat (O-Ton: "Wenn wir sie besiegen, dann so, dass es den Fans nicht schmerzt. Wir versuchen sie so einzulullen, dass die Verdiblancos uns gar nicht böse sein können.")

Star-Stürmer Torgioschosson widerspricht seinem Trainer energisch: "Wir müssen unser Herz, unser Blut und unseren Schweiß auf dem Rasen lassen und dürfen uns gegen Real Racing Club Santander keinen Ausrutscher erlauben. Wir dürfen zu Hause nicht verlieren!"

So darf man gespannt sein, ob Espanyol Tabellenplatz 3 halten kann oder doch wieder im MIttelmaß der Liga versinkt.
12.10.2026 10:18 - Thorsten Schlautmann - Espanyol Barcelona (0.3 TK)
 
Neun Tore
„Wer den Bambus biegt, ohne ihn zu brechen, hat mehr verstanden als jener, der ihn mit Gewalt fällt“, soll Ruki Zuki einst gesagt haben. Ob er diesen Satz auch nach dem jüngsten Ausflug nach Daejeon wiederholen würde, ist nicht überliefert. Fest steht: Beim 4:5 gegen Daejeon Citizen FC wurde seine Mannschaft auf eine Weise gebogen, die selbst einen jahrzehntelang gestählten Fußballphilosophen kurz aus dem Gleichgewicht bringen dürfte.

Dabei war die Partie ein Spektakel mit neun Treffern – allerdings eines, bei dem Suwon Samsung Blue Wings FC am Ende den Kürzeren zog. Die Niederlage wiegt umso schwerer, weil Daejeon nun punktgleich mit Seongnam Ilhwa Chunma an der Spitze steht. Beide kommen auf 24 Punkte. Suwon Samsung bleibt mit 18 Zählern auf Rang acht und damit im dicht gedrängten Mittelfeld. Der Abstand nach oben ist noch nicht unüberwindbar, doch verschenkte Punkte lassen sich bekanntlich schwerer zurückholen als ein verlorener Trainingsball.

Immerhin hat sich die Mannschaft trotz der Niederlage

ein ordentliches Torverhältnis von 29:24 bewahrt. Tore schießen können die Blue Wings also durchaus. Die Frage lautet eher, wie viele davon nötig sind, wenn hinten fünf Gegentreffer fallen. Ruki Zuki dürfte darauf eine Antwort aus einem alten Lehrbuch parat haben – vermutlich auf einer Seite, die er schon vor Jahren mit einem Lesezeichen versehen und anschließend verlegt hat.

Am kommenden Spieltag wartet mit dem FC Seoul ein Gegner, der aktuell auf Platz elf steht und 16 Punkte gesammelt hat. Suwon Samsung spielt zu Hause und hat damit die Gelegenheit, die jüngste Enttäuschung in eine neue Richtung zu lenken. Ein Sieg könnte den Anschluss an die obere Tabellenhälfte festigen; eine weitere Niederlage würde den Blick eher nach unten lenken.

Der alte Meister der weisen Worte wird seine Spieler vermutlich daran erinnern, dass auch ein Bambus nach einem Sturm wieder aufrecht steht. Vielleicht ergänzt er diesmal: „Und wenn der Sturm neun Tore bringt, sollte man wenigstens den Torwart vorher informieren.“
12.10.2026 10:08 - Ruki~Zuki - Suwon Samsung Blue Wings FC (0.3 TK)
 
„DIE GEISTER-LIGA SÜDKOREAS“: Anafal setzt auf Chrilles Mut – und schielt auf den Thron!
Daejeon – Mit seiner messerscharfen Analyse der K-League hat Trainerkollege Chrille mitten ins Wespennest gestochen: 50 Prozent leere Trainerbänke und ein Spieltag, an dem die Geistervereine und die echten Trainer völlig unter sich bleiben – das ist das bizarre Szenario am kommenden Freitag.
Bei Daejeon Citizen FC ließ diese Steilvorlage Coach Anafal im klimatisierten Büro sofort den Taschenrechner zücken. Die Konstellation brennt lichterloh: Chrille empfängt mit Daegu FC den aktuellen Tabellenführer, hat satte 8 TK mehr auf der hohen Kante als der Spitzenreiter und liegt selbst nur 6

Zähler hinter Platz 1.
Wenn Chrille im Duell der „echten Trainer“ den Mut aufbringt und den Ligaprimus voll attackiert, könnte Anafal zum lachenden Dritten – und DCFC zum alleinigen Spitzenreiter werden! Schließlich teilt sich Daejeon den Thron aktuell punktgleich mit dem Führenden.
Doch Anafal warnt vor verfrühten Feierlichkeiten. Bevor man gebannt auf Chrilles Coup schielt, muss DCFC erst die eigene, knallharte Pflichtaufgabe lösen: Das Auswärtsspiel bei Suwon FC wird wie immer ein Ritt auf der Rasierklinge. Erst wenn die drei Punkte aus Suwon im Sack sind, darf gekrönt werden!
12.10.2026 09:48 - Anafal - Daejeon Citizen FC (0.3 TK)
 
Druide der höheren Macht
Im brodelnden Hexenkessel der Liga MX sorgt Don Limòn einmal mehr für Schlagzeilen. Doch diesmal stehen nicht taktische Meisterleistungen oder spektakuläre Tore des Weltklassetrainers im Vordergrund, sondern ein verbaler Schlagabtausch, der selbst die hitzigsten Pressekonferenzen in den Schatten stellt.

Der selbsternannte Druide der höheren Macht - Weltklassetrainer Don Limòn hat gesprochen – und seine Worte treffen wie ein Freistoss aus dreissig Metern mitten ins gegnerische Gemüt. Auslöser der jüngsten Eskalation war eine wenig schmeichelhafte Bemerkung seines Trainerkollegen Herbster. Dieser hatte Don Limòn kurzerhand als arrogante Zitrone betitelt. Eine Bezeichnung, die beim temperamentvollen Weltklassetrainer von Pachuca CF offenbar für ordentlich Säure im ohnehin schon angespannten Verhältnis sorgte. Statt die Kritik mit einem souveränen Lächeln und einem philosophischen Schulterzucken zu quittieren, holte Don Limòn verbal zum Gegenschlag aus.

"Herbster soll sich lieber um seine eigenen Baustellen kümmern, statt fremde Früchte zu beurteilen. Nicht umsonst ist er das schwarze Schaf seines Clans, der nichts auf die Reihe kriegt. An Erfolglosigkeit nicht zu überbieten!", liess der geheimnisvolle Taktikmagier durchblicken. "Schliesslich ist nicht jede Zitrone sauer, nur weil dem Gegenüber der Geschmack fehlt. Von der Limette ganz zu schweigen", lächelt Padrón Don Limòn.

Ein Satz, der in den Katakomben für Gelächter sorgte, bei Herbster jedoch weniger Begeisterung auslöste. Die Fehde zwischen den beiden Fussballstrategen entwickelt sich damit zunehmend zu einem Nebenwettbewerb, in dem nicht Tore, sondern bissige Sprüche die Tabelle bestimmen. Die pathetische Inszenierung in Monterrey beäugt man im Norden DFs weiterhin mit Argusaugen. "Das geht mir alles zu schnell. Eine echte Schmierenkomödie!", höhnt der

Weltklassetrainer.

Während die verbalen Zweikämpfe weitergehen, gerät beinahe in Vergessenheit, worum es eigentlich geht: el fútbol. Und gerade dort bleibt die Saison äusserst spannend. Woche für Woche verschieben sich die Kräfteverhältnisse, vermeintliche Favoriten stolpern über unerwartete Hindernisse, während Aussenseiter plötzlich zu ernsthaften Anwärtern auf Ruhm und Ehre avancieren. Jeder Punkt zählt, jeder Fehler kann entscheidend sein und jede Partie birgt das Potenzial für eine Überraschung.

"Si, es verdad. Auslöser dieser verrückten Saison bin ich als Weltklassetrainer selbst. Statt mit einem gierigen - und äusserst erfolglosen A2 A2 in die Saison zu starten, hätte ich mit der A4 bei den Studenten aus Tecos für ruhiges Fahrwasser sorgen können" , so der - im Zentrum des Universums kreisende - Weltklassetrainer Don Limòn.

In diesem unberechenbaren Umfeld könnte Don Limòn seine aussergewöhnlichen Fähigkeiten als Druide der höheren Macht tatsächlich noch unter Beweis stellen. Denn grosse Trainer zeichnen sich nicht allein durch markige Worte aus, sondern vor allem durch kluge Entscheidungen, taktische Flexibilität und die Fähigkeit, ihre Mannschaft im entscheidenden Moment über sich hinauswachsen zu lassen. Ob der Fussballalchemist in Pachuca diese Kunst beherrscht, wird sich auf dem Rasen zeigen.

Auf internationalem Parkett hinterliess Don Limòn jedenfalls schon mal eine süsse saure Duftmarke bei den Rowdies. Auch Maverick hat noch alle Chancen, während pepeke guevara zwar im Hintertreffen liegt, doch als angeschossener Tiger am gefährlichsten ist. Allen Mitstreitern hierbei viel Glück! Auf dass Mexiko in der CONMEBOL-Wertung bald dort liegen möge, wo es auch hingehört! Auch Herbster, der aufgrund seiner beschränkten Fähigkeiten noch eine Woche Pause geniessen durfte, wird nächste Woche wieder ins Geschehen eingrifen. Suerte!
12.10.2026 09:22 - Don Limòn - Pachuca CF (0.3 TK)
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Grüße nach Köln
Speedy Gonzales hat uns, nach unserem turbulenten 6:5 bei Viktoria Köln, einen Platz in seinem roten Buch der Rivalen versprochen. In seinem Artikel kündigt er an, uns die Hörner zu stutzen und die Stoßzähne zu polieren. Wir haben das im Vereinsheim vorgelesen. Die erste Frage war, ob er noch Fußball spielen lässt oder inzwischen eine Tierarztpraxis eröffnet

hat.

Wir freuen uns jedenfalls auf das nächste Duell mit Köln. Elf Tore dürfen es gerne wieder werden. Die Verteilung vom letzten Mal fanden wir ganz ordentlich. Bis dahin haben wir aber erst einmal Leverkusen und Aachen vor uns. Nach den Siegen gegen Kassel und Rostock ist die Stimmung in Oberhausen wieder gut. Jetzt möchten wir auch am nächsten Freitag etwas zu feiern haben.
12.10.2026 09:21 - Doze - Rot-Weiß Oberhausen (0.3 TK)
 
Grüße in die Niederlande
In der Superliga sind nicht nur die lokalen Gegner mit Argusaugen zu beachten. Immer mehr nötigt der Spielplan dazu, sich auch explizit mit der niederländischen Eredivisie zu beschäftigen. Statt SC Beira Mar oder Estoril Praia trifft man stattdessen auf NEC Nijmegen oder PEC Zwolle. Zwar keine Lotterie analog anderer vergleichbarer Spiele, aber natürlich ebensowenig das Gelbe vom Ei. Denn schließlich belegen die häufigen

Patenzüge eindrucksvoll, dass die Superliga noch weit entfernt ist von der einstigen Qualität. Bei Benfica Lissabon, dem SC Farense, Académica Coimbra und Marítimo Funchal kann man da allerdings nur wenig für. Die vier Mannschaften halten dagegen und bemühen sich, einen spannenden Meisterschaftskampf zu kreieren. Und obwohl die Favoritenrolle klar verteilt scheint, darf man dem letzten Drittel der Saison durchaus entgegenfiebern.
12.10.2026 09:02 - Horst Manson - Marítimo Funchal (0.3 TK)
 
Ein Unbekannter gegen den Untergang: Gimnasia setzt auf Andrés Herrero Campesino
La Plata. 23 Spieltage, Tabellenletzter, acht Punkte Rückstand auf Platz 19 und zehn auf das rettende Ufer. Bei Gimnasia La Plata riecht es nach Abstieg. Doch statt eines erfahrenen Feuerwehrmanns präsentiert der Traditionsverein einen Mann, dessen Verpflichtung selbst wohlwollende Beobachter als gewagt bezeichnen: Andrés Herrero Campesino, 38 Jahre alt, ohne eine einzige Erstligapartie als Trainer.

Der gebürtige Spanier, Sohn eines argentinischen Vaters, arbeitete zuletzt im Nachwuchsbereich und als Trainer unterklassiger Mannschaften. In der Primera División ist er ein unbeschriebenes Blatt. Sein Ruf allerdings eilt ihm voraus: taktisch besessen, unbequem und mit einer bemerkenswert geringen Bereitschaft, Autoritäten zu respektieren.

„Ich bin nicht hier, um einen würdevollen Abstieg zu organisieren“, erklärte Herrero Campesino bei seiner Vorstellung. „Wer glaubt, dass diese Mannschaft nicht gut genug ist, kann gehen. Das gilt auch für diejenigen auf der Tribüne.“

Ein Satz, der durchaus als Seitenhieb gegen Sportdirektor Ricardo Valdés verstanden werden durfte. Der 57-Jährige hatte noch vor zwei Wochen öffentlich die Qualität des Kaders infrage gestellt. Nun soll ausgerechnet sein

überraschender Trainerkandidat das Unmögliche schaffen.

Vereinspräsident Esteban Ledesma spricht von einem „bewussten Bruch mit der Vergangenheit“. Hinter vorgehaltener Hand heißt es dagegen, dass mehrere erfahrene Trainer abgesagt hätten. Herrero Campesino war offenbar bereit, das Risiko einzugehen, ohne umfangreiche Garantien zu verlangen.

Ein Trainer ohne Sicherheitsnetz

Im Training soll der Neue bereits am ersten Tag für Irritationen gesorgt haben. Kapitän Martín Ferreyra (34) musste seine angestammte Position räumen, mehrere Nachwuchsspieler trainierten plötzlich mit der ersten Elf. „Namen interessieren mich nicht“, soll Herrero Campesino der Mannschaft erklärt haben. „Nur das, was ihr morgen besser macht als gestern.“

Ob hinter der demonstrativen Härte ein ausgeklügelter Plan steckt oder lediglich die Selbstüberschätzung eines unerfahrenen Trainers, werden die kommenden Wochen zeigen.

In La Plata jedenfalls hat man sich entschieden, die letzte Patrone nicht einem alten Haudegen anzuvertrauen, sondern einem Mann, der bislang vor allem eines bewiesen hat: Er hat keine Angst davor, sich Feinde zu machen.

Und davon könnte es bei Gimnasia bald reichlich geben.
11.10.2026 23:09 - Andres Herrero Campesino - Gimnasia La Plata (0.3 TK)
 
Ein Jahr betreutes Sparen: Die Renten-Rallye der Allsvenskan
Große Debatte im schwedischen Altenheim: Wer klaut wem die Überschrift, wer hat Demenz und wer backt den besten Apfelkuchen.

Während die Herren Pacult und fubini im Feuilleton noch klären, ob die Liga jenseits der 50 überhaupt noch ohne Zivi antreten darf, werfe ich einen Blick auf das Festgeldkonto der Allsvenskan.

Befund: Kollektive Altersvorsorge.

Man schaue sich diesen TK-Geiz an! Jönköping bunkert knapp 32 TK im Schlafsack, Assyriska hortet über 29 TK unterm Kopfkissen. Jeder Punkt wird mit Sparbuch-Mentalität verwaltet, als gäbe es für ungenutzte Tore am Saisonende eine staatliche

Zusatzrente. Hauptsache, das dicke Polster überlebt bis Spieltag 26.

Und dazwischen Åtvidaberg. Wir mit unseren schmalen 21 TK mittendrin im 27-Punkte-Kuschelkreis auf Rang 5.

Und das Restprogramm liest sich wie die Besuchsliste eines geriatrischen Luxus-Sanatoriums: erst die Kuschelzone, dann ab Spieltag 21 die geballte Vermögensverwaltung von fubini bis Pacult. Wenn ihr euer Festgeld dann endlich auflöst, merkt ihr: Ihr habt vor lauter Altersdiskriminierung und Zinsrechnung vergessen, wie man überhaupt Fußball spielt.

Gut, dass in Schweden die Altersvorsorge eh schon immer auf mehreren Säulen aufgestellt ist.
11.10.2026 18:56 - Roquinho - Åtvidabergs FF (0.3 TK)
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Tabellenführer beim amtierenden Meister
Sie rieben sich die Augen, die Verantwortlichen und Fan von El Mansoura SC. Ein erneuter Blick auf die Tabelle und tatsächlich: Sie sind Tabellenführer. Doch leider ist die Saison noch nicht zu Ende und somit muss man erst mal noch einige Herausforderungen meistern.

Die größte Herausforderung wartet eventuell schon jetzt am Freitag. Denn dann tritt man beim amtierenden Meister und laut Oddset Top-Favoriten auf den diesjährigen Titel an. Port Said wird dieses Spiel nach dem jüngsten Rückschlag sicherlich ernst nehmen.

Zugleich muss man zu Hause gegen Xerez antreten. Verrückt: Auch in der Champions League trifft man aufeinander, sodass das Duell am Freitag direkt mehrfach ausgetragen wird.
11.10.2026 13:59 - Jack Pott - El Mansoura SC (0.3 TK)
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