Der Saisonauftakt von KAC Kenitra gegen Wydad Casablanca – in Marokko kurz und liebevoll „Bouhamroun“, oder auf Deutsch „die Masern“ genannt – verlief… sagen wir: ziemlich ansteckend.
3:5 hieß es am Ende. Ob KAC dabei versagt hat? Keineswegs. Die Masern waren einfach ausgesprochen aggressiv unterwegs und haben ihre roten Flecken gleich fünfmal im KAC-Strafraum verteilt.
Trainer Kanote dürfte zufrieden gewesen sein. Ein 5:3 zum Auftakt – da kann man schon einmal den bayrischen Dialekt auspacken und sich über die Wiesn freuen.
Nqila hingegen hat sich den Namen des Kollegen sehr genau gemerkt. „Wir werden noch dicke Freunde“, soll er nach dem Spiel gemurmelt
haben.
Nun, Freundschaften brauchen bekanntlich Pflege. Und bei Masern empfiehlt sich ohnehin eine gewisse Vorsicht. Denn eines ist sicher: KAC Kenitra möchte diese Krankheit nicht dauerhaft behalten.
Die gute Nachricht: Masern gehen vorbei. Die schlechte Nachricht für WAC: Die Saison ist noch lang.
Und Nqila hat bereits angekündigt, sich nicht nur beim nächsten Wiedersehen ganz besonders um seinen neuen Freund Kanote zu kümmern.
Ob es dann wieder eine Klatsche gibt?
Nqila lächelt nur:
„Wir werden sehen. Gegen Bouhamroun gibt es schließlich eine bewährte Behandlung: Man muss die Masern nur zum richtigen Zeitpunkt an die Konkurrenz von WAC weiterimpfen.“
..startet die schwedische Liga. Einige Trainer haben den Start gleich ganz verschlafen, andere üben sich in Zurückhaltung. Ob das so bleibt? Auch Flemmencio gehörte dazu und findet sich am Tabellenende wieder. Eine Momentaufnahme nach gerade einmal einem Spieltag, aber auch nicht weiter schlimm. In Göteborg wird der Auslosung der Königsklasse entgegengefiebert. Wenn dafür die heimische Liga vernachlässigt wird, dann ist es eben so. Aber auch vergangenes Jahr wurde die Liga erst auf den letzten Metern entschieden.
Zwar gab es nur drei im ersten Spiel zu gewinnen wie sonst auch, gleich fünf davon leuchten jedoch in allen Farben des Regenbogens auf der Spieltagsseite. Neben einem Nichtantritt und einer Anwendung der 2/1- Regel gab es gleich dreimal Hilfestellung von Paten. Abschließend hilfreich waren diese Paten jedoch nicht, schließlich endete jedes einzelne dieser Spiele mit 0:4. Möglicherweise ein Zufall. Am kommenden Spieltag geht es nun für Namangan zweimal gegen durch Paten unterstützte trainerlose Vereine. Der Übungsleiter hofft, dass zumindest für Auswärtsspiele aus dem Zufall eine Regel wird
Als Issa Konate das Traineramt bei Wydad Casablanca übernahm, erwarteten viele eine lange Eingewöhnung. Stattdessen bekam die Liga innerhalb weniger Wochen ein kleines Vorgeschmack serviert – inklusive einem bayrischen Sprachwirrwarr, das selbst Dolmetscher ins Schwitzen brachte.
Die Fans nannten das Ganze schnell den „Konate‑Knoten“: einmal spektakulär aufgedröselt, einmal komplett verknotet.
Nach dem Auftaktsieg soll Issa zufrieden gegrinst haben und gesagt haben:
„Des is ja fast wie a Wiesn-Spiel: viel Tore, viel Gaudi, und am End weiß keiner mehr genau, wia’s passiert is.“
Doch nach der Niederlage wurde es kurz still im Stadion. Die Medien sprachen von einem „Realitätscheck“, die Experten von „Strukturproblemen“, und ein besonders nervöser Kommentator von „Taktik im Nebel“.
Issa Konate reagierte wie
gewohnt gelassen:
„Leit, i bin halt koa Konate ohne Knoten – aber den kriagn ma scho wieder auf!“
Die Presse brauchte einen Moment. Dann lachte jemand. Dann alle.
Ein Journalist schrieb später: „Er ist der einzige Trainer, der aus einer Niederlage ein Wortspiel macht, das gleichzeitig nach Philosophie und Weißwurst klingt.“
Im Training am nächsten Tag soll Issa seine Mannschaft ohne große Taktiktafel, aber mit viel Humor versammelt haben:
„So Buam, jetzt wird ned lang gredt. Mir lösen den Konate‑Knoten – und zwar so sauber, dass sogar Bayern neidisch wird und uns a Brezn spendiert.“
Die Spieler sollen sich angeschaut, kurz geschmunzelt und dann intensiver trainiert haben als je zuvor.
Und so bleibt in Casablanca vor allem eine Erkenntnis hängen:
Mit Issa Konate ist jedes Spiel ein bisschen Chaos, ein bisschen Comedy – und immer ein neuer Versuch, den „Konate‑Knoten“ wieder zu entwirren.
Da sind sie wieder, die Gefühle, die Erinnerungen, das auf eine Ergebnisliste Schauen und Realisieren: Das ist die Heimat. Hier trifft man, hier zittert man, hier hofft man, hier wird man poetisch. Ob ich hier ein bisschen übertreibe? Vielleicht. Aber es ist schön, mal wieder ein Ergebnis für meinen Verein Åtvidabergs zu sehen und entsprechend auch darauf zu bauen, dass dies vielleicht zu einer langen, wieder sehr emotionalen gemeinsamen Zukunft führt. Ein gelungener Start! Nicht zuletzt aufgrund des ersten Dreiers seit 13 Jahren!
Na das war aber mal eine Pleite für den neuen Trainer. 2 Spiele 2 Niederlagen und 1-5 Tore das nenne ich mal eine hebe Klatsche.
Wir sollten uns mal lieber hinterfragen was es das wert oder was ist so schiefgelaufen. Das Training mit den Jung ist gut und alle Arbeiten mit aber irgentwie hat es nicht gefruchtet da muss noch mehr kommen und das wissen wir auch. Es ist noch viel zu früh zu sagen wo die Reise hingeht aber jetzt schon 6 Punkte aufzuholen ist schon sehr schwer.
Dann sehen wir mal was noch so lauft und warten die nächsten Spiel einfach ab
Vor Saisonbeginn hatte Italicus keine Zweifel: „jean baratte wird in Kolumbien schnell merken, dass dort ein anderer Wind weht.“ Seine Prognosen waren so selbstbewusst, dass manche vermuteten, er habe die Abschlusstabelle bereits fertig geschrieben.
Doch dann kam das erste Heimspiel.
Mit einem spektakulären 4:2 gegen Independiente Medellín schickte jean baratte seine Mannschaft unter dem Jubel der Fans vom Platz. Offensiv, mutig und mit mehr Feuer als ein Grillabend in Ibagué – ein Einstand, der sich sehen lassen kann.
Aktuell steht Tolima auf Platz 8 – nur einen Rang hinter Italicus. Und genau das sorgt inzwischen für reichlich Gesprächsstoff. Denn während Italicus in seinen Artikeln schon vom großen Vorsprung träumte, hat jean die Verfolgung längst aufgenommen.
Aus dem Umfeld von Tolima heißt es sogar, jean
habe schmunzelnd gesagt: „Ein Platz Rückstand? Das ist doch nur der Sicherheitsabstand. Man will den Experten schließlich nicht gleich überholen.“
Italicus gibt sich nach außen noch gelassen, soll aber vorsichtshalber schon damit begonnen haben, seine Tabellenrechner täglich zu aktualisieren. Denn jeder weiß: Gewinnt jean noch ein oder zwei Spiele, könnte aus dem kleinen Abstand ganz schnell ein großes Gesprächsthema werden.
Die Saison ist noch jung – doch das wohl spannendste Duell findet derzeit nicht auf dem Rasen statt, sondern in der Tabelle. jean baratte jagt Italicus. Und wer die beiden kennt, weiß: Der Nächste, der einen Artikel schreiben muss, könnte schon bald Italicus sein – mit der Überschrift: „Wie ich - ohne das ZAT ist - einen Tabellenplatz Vorsprung fast komplett verspielt hätte.“
Noch vor wenigen Tagen war sich bora sicher : Nouri würde mit Rollrasen, Feuchtigkeitsmesser und perfekter Bewässerung die Liga sprichwörtlich aufrollen. In seinen inzwischen legendären Artikeln wurde jeder Grashalm analysiert, jeder Regentropfen dokumentiert und sogar der Nachbar zum offiziellen Rasenexperten ernannt. Die Botschaft war klar: Wer den Boden beherrscht, beherrscht auch den Fußball.
Doch dann kam das Match in St. Gallen.
Ausgerechnet gegen bora milutinovic endete das große Rollrasen-Projekt erneut mit einem standesgemäßen 0:3. Während der Nachbar noch den Feuchtigkeitsmesser aus dem Rollrasen zog und verkündete: „Der Rasen kommt wieder.“, soll bora nur gelächelt haben: „Das mag sein – aber unsere 3:0-Theorie wächst auch ohne
Bewässerung.“
Seitdem schießen die Spekulationen ins Kraut. Hat Nouri vielleicht den falschen Rollrasen verlegt? War der Zwiebackrasen doch zu trocken? Oder ist die berühmte 3:0-Theorie inzwischen stärker als jede Taktik und jedes Messgerät?
bora selbst bleibt entspannt. Der Sonnencremeabdruck auf dem Pokal glänzt bereits wieder, und aus seinem Umfeld heißt es, er habe Nouri sogar angeboten, den Rollrasen nach dem Spiel gemeinsam einzusammeln – schließlich könne man ihn bei der Meisterfeier in St. Gallen noch gut gebrauchen.
Der Nachbar misst weiter. Nouri gießt weiter. bora gewinnt weiter. Und die Fans sind sich inzwischen sicher: Solange Nouri neue Rasenartikel schreibt, liefert bora die passende Pointe auf dem Platz. Vielleicht ist genau das das wahre Erfolgsrezept der neuen Saison?
Ja da waren aber alle Überrascht. Jeder hatte die Augen ganz wo anders aber die red Sox haben alle Überrascht .Leider wird der Ausflug an die Spitze der Tabelle nicht lange weilen aber es tut gut nicht unten zu stehen sagte der neue Trainer mit einem Spitznahmen einen Tieres LOL.
"Wir geben von Zat zu Zat unser bestes und so wie es im Moment steht sehe ich viel potenzial in der Mannschaft. viel wird mit den Jungen Team nicht zu Reißen sein aber sie geben das beste und das ist doch das wichtigste.
Vierzehn statt zwölf Vereine. Die neue Zeitrechnung ist also offiziell angebrochen. Nicht restlos begeistert ist man allerdings von einem Detail: Drei Klubs stehen bislang ohne Trainer da. Zombie-Vereine, gesteuert von wem auch immer.
Zum Auftakt selbst: Ein 2:2 auswärts bei Huracán Buceo, solide, aber ohne Glanz. Rampla findet sich vorerst im gesicherten Mittelfeld wieder, Rang sechs. Für einen ersten Spieltag: kein Grund zur Sorge, aber auch keiner zum Jubeln. Immerhin: Bei vierzehn Vereinen gibt es jetzt auch mehr Platz zum Verstecken.
Aufgrund des großen Erfolges bei den Lesern traf sich unser Lieblingstrio erneut zum Schmäh.
Tatar: Na, jetzt ham's wieda olle an Trainer – und Rapid steht ganz oben. Zwei Spiele, sechs Punkte. Das hätt' man nach der Vorsaison auch net unbedingt erwartet.
Falco: Zwei Siege, zehn Tore. Rapid ist plötzlich sexy.
Meersdonk: Und Grödig hat sechs Stück kassiert. Das ist kein besonders guter Start.
Tatar: Vor allem nach den 96 Toren in der letzten Saison. Aber i würd Grödig noch net abschreiben. Henk Groot hat mit 61,7 TK sogar den zweithöchsten Wert der Liga.
Falco: Wacker dagegen: null Punkte, null Tore, acht Gegentore. Der Vizemeister ist Tabellenletzter. Das ist schon fast dadaistisch.
Meersdonk: Und Austria Wien? Zwei Siege, acht Tore. Die san als Letzter gestartet und stehen jetzt auf Platz zwei.
Tatar: Ja, des is für mi die erste Überraschung. Vor allem weil's gegen Wacker gleich wieder 4:0 war. Die Austria hat offenbar net vor, sich lange an die neue Saison zu gewöhnen.
Falco: Während
Salzburg nach dem 4:2 gegen Austria Wien immerhin den ersten Dreier hat. Danach aber 0:3 gegen Wolfsberg. Auch nicht gerade Konstanz.
Tatar: Und Sturm? Meister und schon eine Niederlage. Aber vier Tore gegen Wacker und fünf gegen Ried. Langweilig wird's bei denen jedenfalls nicht.
Meersdonk: Das 4:5 gegen Ried war schon ein Ding.
Tatar: Ja. Dr. Calakmul hat dem Froggelmeister ordentlich die Medizin verschrieben. Aber drei Punkte gegen Grödig, und Sturm is sofort wieder mitten drin.
Falco: Und Rapid?
Tatar: Na, die dürfen jetzt kurz genießen. Der Herr Karl hat ja selber gesagt: Solche Wellen san selten von Dauer.
Meersdonk: Aber sechs Punkte sind sechs Punkte.
Tatar: Genau. Und deswegen sag i: Noch is nix entschieden. Aber Rapid und die Austria haben den Favoriten schon einmal gezeigt, dass sie da sind. Und wenn Wacker net bald aufwacht, wird aus dem Vizemeister ganz schnell ein Abstiegskandidat.
Falco: Österreich hat nach zwei Spieltagen jedenfalls schon mehr Drama als andere Ligen nach einer ganzen Saison.
Der Tlaxcala FC lernt gerade, wie sich die höchste mexikanische Liga anfühlt. Eine Gebrauchsanweisung wurde beim Aufstieg offenbar nicht mitgeliefert.
Bei den Cobras gab es zum Auftakt ein 0:3 und damit die erste Lektion gratis dazu. Im ersten Heimspiel gegen Atlante sah die Sache schon freundlicher aus: 1:0, drei Punkte und erstmals Grund zur Annahme, dass Tlaxcala vielleicht doch nicht nur zum Besichtigen der
Stadien angereist ist.
Trainer Juan Ladrón blieb anschließend auffallend ruhig. Auf die Frage, was man aus den ersten beiden Spielen gelernt habe, soll er kurz überlegt und geantwortet haben: „Dass die Tabelle nach zwei Spielen noch gar keine Aussagekraft hat."
Für grosse Schlagzeilen ist es also noch zu früh. Für ein erstes zufriedenes Grinsen in Tlaxcala aber offenbar nicht.
Die Terrasse, eine Woche später. Der Nachbar drückt einen Feuchtigkeitsmesser in den Rollrasen.
«Trocken.»
«Vier Gegentore. Kein eigenes.» «Ich meinte den Boden.»
Nouri hatte vorsichtig beginnen wollen. Heraus kamen ein 0:3 in St. Gallen und ein 0:1 in La Chaux-de-Fonds. Zwei Auswärtsspiele, zwei verpasste Chancen. Der Meister verlor direkt danach in Basel. Beim neuen Tabellenführer hätte schon ein eigenes Tor gereicht, um etwas mitzunehmen. GC probierte es nicht einmal.
Der Nachbar öffnet die
Regentonne. «Voll.»
Auch das Torkonto ist gut gefüllt. GC ist trotzdem Letzter. Das Wassersparen hat wenigstens funktioniert.
Nun kommt Basel. Herbie begann mit einem 0:4 in Aarau und schlug anschliessend St. Gallen. Nouri wird deshalb nicht gleich den ganzen Vorrat ausschütten. Die Saison ist noch lang.
Wichtiger wird Luzern. Sechs Gegentore, kein eigenes, ein Punkt. Dort soll der erste Auswärtssieg her. Nach letzter Woche klingt selbst das bereits nach Mut.
Der Nachbar zieht das Messgerät heraus. «Der Rasen kommt wieder.»
«Und GC?» «Dafür habe ich kein Messgerät.»
Zwei Spiele, zwei Siege. Da darf man kurz den Hut ziehen. Vor der eigenen Mannschaft, wohlgemerkt. Man erinnert sich ja noch gut an die Vorsaison. Da ist man am unteren Ende der Tabelle herumgegrundelt, mit dieser miefigen Kellerluft. Und jetzt: frische Luft, ganz oben. Ob man sich daran gewöhnen darf, wird sich zeigen. Der Herr Karl jedenfalls hat gelernt, dass solche Wellen selten von Dauer sind. Er ist froh, dass seine Mannschaft beide Spiele für sich entschieden hat. Mehr Zufriedenheit erlaubt sich der Herr Karl an dieser Stelle nicht.
City Sharks - Der erste Spieltag in der zweiten Liga Südafrikas ist gemacht. Aber was ist das? Die City Sharks sind nach nur einem Spiel der Saison auf Rang EINS! Meister, Aufsteiger, alles Scheiß egal. Und dazu noch frisch rasiert. Sweeney Todd hat geliefert und verlangt 27,95. Frechheit. Die 95 Cent sind für einen Düsseldorfer vollkommen in Ordnung, aber das muss 18,95 heißen. Ich runde gerne
Trinkgeldmäßig auf. Also ich zahle 18,95 und mit Trinkgeld dann 27,95. Vor allem, wenn man für die Pflaster noch extra zahlen muss. Frisch rasiert geht es gegen die Orlando Pirates, Rang 9 und dessen Trainer, wo man sich unsicher ist, ob man dessen Name, Nigga Kane, aussprechen darf. Nach dem eigenen Sahne Start trifft man auf das einzige Team, welches den Start richtig verkackt hat. Willkommen in Südafrika.