Espanyol Barcelona sorgt schon früh in der Saison für maximale Unterhaltung. Nach dem furiosen 3:0 gegen Real Madrid am 1. Spieltag durfte man durchaus davon träumen, dass die Mannschaft endgültig den Turbo gezündet hat. Drei Tore gegen Real Madrid, kein Gegentor. Was sollte da noch schiefgehen? Nun ja. Real Oviedo hatte offenbar eine Antwort.
Am 2. Spieltag setzte es eine empfindliche 0:5-Klatsche. Fünf Gegentore, kein eigener Treffer und damit ein Ergebnis, das ziemlich gnadenlos daran erinnert, dass zwischen „Champions-League-Reife“ und „bitte alle zurück in die Kabine“ manchmal gerade einmal 90 Minuten liegen.
Jetzt kommt Terrassa CF nach Barcelona. Eigentlich die perfekte Gelegenheit, die Scharte von Oviedo auszuwetzen. Nach einem 3:0 gegen Real Madrid
sollte man schließlich auch gegen Terrassa nicht völlig chancenlos sein. Andererseits hat diese Mannschaft zuletzt eindrucksvoll bewiesen, dass sie Überraschungen durchaus auch gegen sich selbst produzieren kann.
Am 4. Spieltag wartet dann mit Valencia CF die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Auswärts wird sich zeigen, ob Espanyol wieder das Gesicht des Madrid-Spiels zeigt oder erneut die Variante „fünf Gegentore sind auch eine Art Torverhältnis“ wählt.
Die Ausgangslage bleibt trotz der Klatsche ordentlich: Ein Sieg und eine Niederlage stehen zu Buche. Jetzt gilt es, gegen Terrassa nachzulegen. Denn eines ist nach den ersten Spielen sicher: Bei Espanyol bekommt man derzeit einiges geboten. Nur leider weiß vorher niemand, welche Mannschaft eigentlich aufläuft.
Soso, da hat der Herbie mal erkennen lassen, welche medizinischen Grundkenntnisse er besitzt und wie sich diese auf seinen Lebensstil in den Emiraten auswirken.
Auf fluoridhaltige Zahnpasta verzichten, okay. Kann man machen. Ob seine Alternative aus weichem Kamelkot und Sand (für den Bleaching-Effekt) die gleiche Wirkung hat, kann er uns ja vielleicht in den kommenden Wochen noch genauer erläutern.
Wie er allerdings überhaupt auf die Idee kommt, sich eine Zahnbürste an Stellen zu schieben, an denen es anschließend schmerzen könnte, muss er definitiv erklären! Da lauert offensichtlich geheimes Wissen aus alter Zeit, als die Medizin in der arabischen Kultur ihren Anfang nahm. Oder
hat Herbie den Medicus gelesen und etwas falsch verstanden? Eine Darmspiegelung macht man niemals mit einer Zahnbürste! Das wusste sogar Hildegard von Bingen und erst Recht wussten das die alten Araber!
Wie kommt man also auf die Idee mit der Zahnbürste in einer Körperöffnung, wo die Sonne niemals scheint?!
Der Bananenbieger hat einen schlimmen Verdacht: „Herbie hat nicht den Medicus gelesen. Er hat diese Idee wahrscheinlich aus Die Wanderhure in Dubai.“
Es bleibt die Erkenntnis: Als Trainer in den Emiraten musst du dich jede Woche auf die abwegigsten Dinge einstellen. Und die passieren in der Regel nicht auf dem Platz, nicht einmal im Stadion, sondern ganz woanders.
Der Saisonstart ist bislang von einer ungewöhnlichen Bilanz geprägt: Nach den ersten beiden Spielen steht noch kein eigener Treffer zu Buche, dennoch konnte bereits ein Punkt eingefahren werden. Mit dem bisherigen Auftakt ist man daher nicht unzufrieden – auch wenn durchaus mehr möglich gewesen wäre.
Vor allem die Tatsache, dass die Mannschaft in beiden Partien lange gut mithalten konnte, macht Mut für die kommenden Aufgaben. Gleichzeitig bleibt ein wenig Ärger darüber, dass die vorhandenen Möglichkeiten nicht konsequenter genutzt wurden. Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor hätte die Ausbeute nach zwei Spieltagen
durchaus höher ausfallen können.
Nun warten zwei schwere und zugleich richtungsweisende Spiele. Die kommenden Begegnungen werden zeigen, wohin die Reise in dieser Saison gehen kann. Entsprechend wichtig ist es, die nächsten Tage zu nutzen und sich akribisch auf die beiden Aufgaben vorzubereiten.
Klar ist: Der Saisonstart bietet noch keinen Grund zur Sorge. Ein Punkt aus zwei Spielen ist zwar nicht die gewünschte Ausbeute, doch die Mannschaft hat gezeigt, dass sie mithalten kann. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen, an den entscheidenden Stellschrauben zu drehen und in den kommenden Spielen endlich auch den ersten eigenen Treffer der Saison zu erzielen.
Trainer CroatianBoy startet mit einem taktisch geprägten Auftritt in seine Amtszeit.
CroatianBoy ist mit einem knappen 1:0-Sieg erfolgreich in sein Debüt als Trainer gestartet. In einer ausgeglichenen und von taktischer Disziplin geprägten Partie setzte sich seine Mannschaft am Ende verdient durch.
Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und ließen nur wenige klare Chancen zu. Die Gastgeber überzeugten vor allem durch eine konzentrierte Defensive, kontrollierte Spielaufbauphasen und ein diszipliniertes Verhalten gegen den Ball. Der entscheidende Treffer fiel nach einer gelungenen Offensivaktion, die den Matchplan von CroatianBoy eindrucksvoll
bestätigte.
„Unsere Taktik ist aufgegangen. Wir haben ein gutes, durch die Taktik geprägtes Spiel gesehen und über weite Strecken genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärte der Trainer nach dem Abpfiff.
Auch nach der Führung blieb seine Mannschaft aufmerksam und ließ nur wenig zu. Zwar drängte der Gegner in der Schlussphase noch einmal auf den Ausgleich, doch die Defensive hielt stand und brachte den knappen Vorsprung sicher über die Zeit.
Damit feiert CroatianBoy einen erfolgreichen Einstand. Der 1:0-Sieg mag minimal ausgefallen sein, liefert dem neuen Trainer jedoch wichtige Erkenntnisse und viel Selbstvertrauen für die kommenden
Da wird man also freundlich von der Meisteretage ermahnt, sich als Neuling gefälligst brav wie ein Aufsteiger zu verhalten. Demut zeigen, Respekt heucheln, die Hackordnung wahren. Ein netter Ratschlag für das Poesiealbum, aber sicher nicht für die Realität der Mpumalanga Black Aces. Wer bin ich überhaupt in diesem Konstrukt? Santa, ich, wieder bei den Black Aces und eben nicht bei meiner Kurzzeitheimat Chippa United. Das klingt doch schon mal wie früher - ja, ich bin zurück in alter Heimat - nicht nach defensiver Vorsicht, sondern nach einem brennenden
Adventskranz mitten im (afrikanischen) Hochsommer.
Wir, die Black Aces und ich, sind nicht hochgespült worden, um den Hofknicks vor den Etablierten zu üben oder artig Beifall zu klatschen. Die arrivierten Größen fordern Zurückhaltung, wir bringen Unruhe. Wenn die Liga brave Aufsteiger will, hat sie die falsche Mannschaft erwischt. Ergibt das alles Sinn, wenn man eigentlich vor allem erstmal froh ist endlich wieder in der alten sportlichen Heimat angekommen zu sein. Überhaupt nicht. Aber genau darin liegt die Methode. Die Aces mischen den Laden jetzt auf!
Niemand stoppt den Count! Und wenn überhaupt, dann macht das Henk Groot. Dafür müsste sich der Count aber erst für den Ouropapokal qualifizieren. Sonst spielt man nicht gegeneinander. Und um in den Ouropapokal zu kommen, müsste man in den meisten Fälle besser sein als immer nur Sechster. So stoppt sich der Count im Moment ganz alleine. Ein Halteproblem der besonderen Art. Da braucht es nicht einmal eine Turingmaschine.
Das erste Spiel des Smouha SC im ägyptischen Oberhaus konnte knapp gewonnen werden. Zu Hause gegen den amtierenden CAF Champions League Sieger El Mansoura SC mit einem knappen 1:0 nach Hause schicken.
Trainer Torstey: "Wir wussten, dass das ein schweres Spiel wird. Ich hab das Team angewiesen ordentlich Beton anzurühren. Das hat natürlich keiner mehr von den jungen deppen verstanden. Die mussten erst mal ihren KI-Chatbot befragen, der ihnen dann eine Anleitung zum Befestigen eines Laternenmastes gegeben hat. Im End konnte ich dem Team wohl doch noch die Taktik klar machen."
Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen hängt der Haussegen in Sharjah schon mächtig schief. Nach nur einem Punkt zu Hause und einer herben Auswärtsklatsche wurde Trainer torsTibORSTI erst mal zum Emir zitiert. Er musste Besserung geloben und ihm wurde klar gemacht, dass trotz allem sein Stuhl schon mächtig wackelt.
Zusätzlich wurden medial noch wilde Gerüchte aus dem Nachbaremirat
gestreut.
Der Kommentar vom Trainer: "Ja, es stimmt. Ich hatte einen kleinen Unfall beim trimmen meiner Bikinizone. Der Mannschaftsarzt musste mit 17 Stichen meinen Sack nähen. Das hat dann die ganze Mannschaft aus dem Konzept gebracht.
Aber die Saison ist noch jung. Ich und mein Sack und auch das Team werden gestärkt aus dieser Niederlage hervorgehen und den Clowns aus Dubai werden wir es schon zeigen!"
Das erste Spiel in der Major League Soccer ging für den New York City FC verloren. 4:0 wurde das noch junge Team in Tampa abgefertigt.
Der Kommentar von Trainer Torsti: "Nach dem kurzen Trainingscamp auf Hawaii hab ich schon gemerkt, dass das eine schwere Saison wird. Wir haben viele junge Spieler. Einiges Talent dabei. Aber den Kücken Disziplin bei zu bringen wird noch ein hartes Stück Arbeit!"
Als erste Maßnahme hört
man aus New York wurde ein neuer Athletiktrainer eingestellt. Der Mexikaner Jorge Emilio auch der Schleifer genannt soll Abhilfe schaffen.
Der Trainer kommentiert: "Nachdem Jorge an Bord war, lief das zweite Spiel gleich viel besser. Wir konnten den "Cosmödianten" gleich mal zeigen wo der Hammer hängt. Nächste Woche das gleiche gegen die "Brausebraten" und dann weiß New York schonmal wer hier die neue Nummer 1 ist!"
Erstes Spiel, erste Niederlage – die Lilywhites sind alles andere als weiß gewaschen in die neue Saison gestartet. Statt strahlendem Glanz gab es direkt einen Dämpfer, statt Jubel eher betretenes Schweigen auf den Rängen.
Kein guter Start also, das lässt sich nicht schönreden. Aber: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, und die Spurs haben schon vergangene Saison den Fehlstart in eine Erfolgsgeschichte verwandelt. Ein Spieltag ist schließlich noch keine Saison.
Trainer Pepeke Babacan
lässt sich die gute Laune trotzdem nicht verderben: „Volle Stadien in der ganzen Liga – das zeigt mir, wie viel Spaß diese Saison allen machen wird." Und weiter: „Eine Niederlage ist kein Beinbruch, sondern nur ein Kapitel. Wir schreiben das Buch weiter." Auf die Frage nach der Stimmung in der Kabine antwortet er trocken: „Die Köpfe sind oben, nur der Tabellenplatz nicht."
Also, Trikot waschen, Kopf hoch, und nächste Woche zeigen, dass Weiß auch strahlen kann.
Wer unkonzentriert spielt, der verliert – so einfach, so bitter. Die Golden Arrows durften das am Wochenende gegen Maritzburg am eigenen Leib erfahren. Statt Fokus auf den Ball verbrachte Pepeke Lumumba seine Zeit am Bosporus. Mal Asien, mal Europa. Hier natürlich ein Katzensprung zwischen Kontinenten, sich zu bewegen. Es wurde Fußball gespielt wie im Halbschlaf – und aufgewacht ist man erst, als der Gegner schon jubelte. Kein Wunder! Auf die Frage der Reporter, was man so weit weg von Zuhause mache, antwortete er: „Ich suche zwei Innenverteidiger, da wir letzte Saison dort etwas Bedarf hatten.“
Maritzburgs Trainer, „Mr. Freak“, wie er sich bekanntlich nennt, macht seinem Namen alle Ehre. „Wie kommt der nur auf die Idee, so offensiv gegen uns zu spielen?“, wütete Lumumba von der Videokonferenz aus. Wird Zeit, dass der Trainer wieder zurückkommt. Ein Stopp in Griechenland muss jedoch noch eingelegt werden. „Ich wurde auf ein Talent hingewiesen. Den muss ich mir anschauen.“
Was den
Trainer noch beschäftigte, waren die Lobeshymnen auf diverse Trainerkollegen der Liga – Namen wurden gefeiert, Strategien gepriesen, Genies ausgerufen.
Nur einer fehlte in der ganzen Beweihräucherung völlig: Yves Eigenrauch! Der dienstälteste Trainer im Geschäft. Kein Wort, keine Zeile, keine Erwähnung. Dabei hat der Mann mehr Spieltage auf dem Buckel, als so mancher Jungstar Interviews gegeben hat. Chapeau, Herr Eigenrauch – auch ohne Rampenlicht hält man die Stellung.
Und dann wäre da noch dieser Asi Kara. „Watt will der denn?“fragte sich Lumumba „Soll sich selbst um seine Banane kümmern, falls er sie zu greifen kriegt“, so die diskrete Formulierung des Trainers. Eine Ansage, die vermutlich weniger mit Obst als mit Zuständigkeiten zu tun hatte.
Die Golden Arrows hingegen sollten sich schleunigst wieder auf das Wesentliche besinnen: den Ball. Konzentration ist bekanntlich keine Typfrage, sondern Übungssache. Nächste Woche also bitte mit offenen Augen – und wachem Kopf.
Lusaka, 17.08.2026. Es ist still geworden in der Hauptstadt Sambia's. Normalerweise steht das rote Telefon kaum still. Nun aber, mitten im Sommer, in dem der Klimawandel fast die gesamte Weltbevölkerung verbrannt hat, herrscht ungewöhnliche Ruhe. Keine Spur von Massai Uno alias The Count.
Normalerweise philosophieren er und Herbstar tagtäglich über das rote Telefon, wie sie die Weltherrschaft an sich reißen können. Spielabsprachen, taktisches Setzen gegen ahnungslose Mitspieler und Strategien, um sich selbst den größtmöglichen Vorteil zu verschaffen. Es ist das Illegalste vom Illegalen, was die beiden, die in Insiderkreisen nur Pinky und der Brain genannt werden, regelmäßig austauschen.
War es in der letzten Saison das Ziel, Dein Rene Renno zu verunsichern, wollte Herbstar den Grafen von Lusaka nun kontaktieren, um zu besprechen, wie man wohl FloriaNMaRkert am besten davon abhalten könnte, dieses Jahr erneut den Titel zu holen. Schließlich steht am kommenden Spieltag das direkte Duell der Aguila Stars bei den Power Dynamos an.
Doch das rote Telefon blieb seit dem Wochenende stumm, als Herbstar durch das Forum die Nummer des Grafen von Lusaka wählte. Ganze 42x hatte er es klingeln lassen - 17x versuchte er es, bis ihm klar wurde: The Count has been stopped!
Offiziellen Angaben zufolge befindet er sich im Urlaub, doch dies könnte eine dieser "offiziellen" Informationen sein, die die Presse herausgibt, damit die Leute etwas zu lesen haben und das dann glauben. Herbstar selbst ist jedenfalls keiner von den Menschen, der einfach glaubt, was in den Fake News geschrieben steht. Er hinterfragt. Er will seinen Plan umsetzen. Er will Sambia erobern.
Das Lusaka Daily Journal hatte in ihrem Artikel angeblich enthüllt,
dass Massai Uno in den Flitterwochen weile und daher unabkömmlich sei. Ihren Angaben nach sei die Location geheim, so wie es auch schon bei Dein Rene Renno ein Mysterium war, wo dieser seine "Flitterwochen" verbrachte.
Bei beiden zweifelt Herbstar an, dass es sich wirklich um eine Hochzeitsreise gehandelt haben soll, sehe Uno doch aus wie ein überdimensionales Stück Lauch und Dein Rene Renno wollte letztlich nur Ruhe von dem Rummel um seine Person haben.
Herbstar vermutet einen ganz anderen Plan, der sich da gegen das dynamische Duo entfaltet:
Uno's angebliche Verlobte, die in Insiderkreisen nur "Die Gräfin" genannt wird, habe ihn entführt, um die beiden voneinander zu trennen. Seine Recherchen haben ergeben, dass dahinter ein gewisser Don Chrille - der Name lässt schon eine mafiöse Zugehörigkeit vermuten - stecken könnte. Er sei angeblich Trainer in Südafrika, dort wo Massai Uno und Herbstar einst gemeinsam die Premier Soccer League rockten. Zuletzt habe "die Grille", so sein Codename, offen gefordert: "Stop the Count!" und diese Meldung über den dubiosen Club von den City Sharks verbreiten lassen. Und unmittelbar nach Uno's Nachfrage, was er Don Chrille denn getan habe, riss die Kommunikation zwischen Herbstar und dem Grafen ab.
Herbstar ist sich nun, nach dem Verschwinden seines kongeniTalen Partners, sicher, dass es sich bei dieser Anweisung um eine öffentliche Kommunikation in Mafiacodes gehandelt hat. Ohne Uno kein Duo und ohne Duo keine 3 Punkte, erst recht nicht gegen NMaRkert. Dass der selbst hinter all diesen Machenschaften steckt, macht bei jeden weiteren Gedanken, den Herbstar darüber verschwendet, immer mehr Sinn. Es scheint, als sei er etwas Großem auf der Spur...
Mit einem knappen 1:0 Sieg konnte sich Nîmes im Auftaktspiel der neuen Saison durchsetzen. Das trotzdem der neue Cheftrainer nicht im Stadion war. Anscheinend war ihm das mediale Interesse nach seiner waghalsigen Flucht aus England dann doch zu groß geworden. Der Co-Trainer war die ganze Zeit per Funk mit ihm verbunden und hat so seine Kommandos ans Team weitergegeben.
Ob der Cheftrainer im nächsten Spiel wieder auf dem Platz steht ist aktuell fraglich. Es geht schon direkt in den Hexenkessel nach Montpellier zum "Derby du Languedoc".
Besser hätte die Rückkehr des 1.FCK in die Bundesliga nicht laufen können. Vor ausverkauftem Haus reichte den roten Teufeln ein Treffer in der ersten Hälfte und eine geschlossene Abwehrleistung, um den Vorjahresdritten zu besiegen und den ersten Saisonsieg einzufahren. "Das haben uns sicher nicht viele zugetraut.", so der Coach im Anschluss. Das der Klassenerhalt aber trotzdem nicht einfach wird zeigte die zweite Begegnung bei 60. Während die Fans beider Teams auf den Rängen ihre Fanfreundschaft zelebrierten, dominierten die Löwen die Partie und gewannen verdient mit 3:0. Somit steht der FCK vorerst auf einem Abstiegsplatz.
"War die Aufstockung der Nationale A ein Fehler?" Die Frage brachte der Trainerkollege Dolph Dolphin in der Presse kürzlich auf. Man kann sie aus dem Status Quo oder aus dem Status Quo Ante beantworten. Stand jetzt kann man das natürlich so sehen. Denn wenn fünf von 14 Clubs bereits am Saisonanfang keinen Trainer haben, spricht das auch für sich. Hätten wir nicht noch zwei Trainer gewinnen bzw. zurückgewinnen können, dann wäre die halbe Liga trainerlos. Blickt man zurück, dann war die Aufstockung aus damaliger Sicht kein Fehler. Wir
hatten alle Trainerbänke besetzt. Platz für zwei weitere Trainer zu schaffen war aus gewerkschaftlicher Sicht komplett richtig. Leider wurde nicht vorhergesehen, dass andere Ligen - aufgestockt oder neu gegründet - uns so viele Trainer abziehen würden. Ein klares Zeichen, dass die tunesischen Trainer viel Qualität haben. Leider auch ein Zeichen, dass Tunesien nur eine Zwischenlösung für viele Trainer ist, deren alte Clubs oder Liga inaktiv sind? Wiel Coerver kam schließlich auch hier her, weil in Annaba aktuell gar kein Fußball gespielt wird.
Der 1.FC Nürnberg ist in das Abenteuer 1.Bundesliga gestartet. Am ersten Spieltag musste der SC Freiburg ins Frankenland reisen und wurde mit 3:0 im Achteck überrollt, für den FCN ein toller Einstand in die Liga, die ersten 90. Minuten und 3 Punkte auf dem Konto. Am 2. Spieltag reiste der Club zum Meister nach Dortmund, nach 90. Minuten stand ein 5:0 für die Borussia auf der Anzeigetafel. Borussia Dortmund war mindestens eine Nummer zu groß für den FCN. Aber egal, aufstehen, Krone richten und weitermachen...