Die Sensation ist perfekt: Nach Gastspielen in Spanien bei Valladolid und beim AFC Fiorentina in Italien kehrt Claudino zu seinem Erstverein Gefle IF zurück.
Claudino hat in Gefle schon sämtliche Höhen und Tiefen des Fußballgeschäfts mitgemacht: Den Aufstieg von der Superettan in die Allsvenskan gleich bei seinem Debüt in Saison 21, die erstmalige Qualifikation für einen
europäischen Wettbewerb in Saison 24, und dann den schmerzlichen Abstieg als Tabellenletzter nur ein Jahr später.
Nun stehen die Zeichen auf Neuanfang, und sie Schweden sind glücklich, daß Claudino sich trotz der Qualifikation seiner Fiorentina für die Europa-League für eine Rückkehr nach Schweden entschieden hat, und nun seine Erfahrungen mit „nach Hause“ bringt.
Nachdem letzte Woche alle schwedischen Erst- und Zweitligatrainer zum Coopertest nach Göteborg gerufen worden, und nach dem auch alle Trainer mehr oder weniger gut (Dr. Peter P. hatte mindestens 4 Kilo verloren) bestanden hatten, sollte am letzten Abend die Saison-Eröffnungsparty auf Markert-Mannor steigen. Zur großen Verwunderung von Dr. Pacult und Roquinho ging die Party ohne die beiden ab. Trotz mehrmaliger Versuche, den Nacktscanner neu zu kalibrieren, erschien bei beiden jedesmal das rote X. Nicht zufällig handelte es sich bei den beiden draußen stehenden um die wohl am jüngsten aussehenden Trainer der schwedischen Fußballzunft. Ob das nun an den Nachwirkungen des Cooper-tests oder an den täglichen Einheiten Fitness und Körperpflege der beiden lag sei dahingestellt. Sie wurden von dieser blöden Maschine, die ja letztendlich auch nur von Menschen aufgestellt und bedient wurde, für zu jung befunden und der Einlaß wurde verweigert.
Leider konnte man auch
durch die schmutzigen Fenster des Schloßes nicht sehen, was darin vorging. Trotz einer Stunde Räuberleiter, meine Schultern schmerzen immer noch, konnte Roquinho nicht das geringste Detail erkennen. Wahrscheinlich machten die sogar noch Witze über uns. Am Ende kam heraus, daß Florian Eberle, als schwedischer Vertreter an irgend so einem französischen Pokal teilnehmen soll. Also, Alkohol muß es ganz schön viel gegeben haben, anders ist die "Wahl" nicht zu erklären.
So sitze ich nun allein hier zu Hause, bei einer Tasse Pfefferminztee und bereite mich auf den ersten ZAT vor. Da geht es gleich gegen den Heimkehrer Claudino, mit ihm ist auch eine Riesenportion Tradition und Historie zurück gekehrt, herzlich willkommen.
Hier noch die Auflösung des Rätsels aus der letzten Ausgabe, leider konnten keine richtigen Lösungsvorschläge gezählt und premiert werden. War wohl zu schwer für Euch. Gesucht war: die Zahnbürste. Eigentlich ganz leicht, aber einige hatten wohl was anderes gedacht.
Nach einer starken Saison in der Superettan konnte BK Häcken unter Carsten Ramelow den Aufstieg in die Allsvenskan schaffen. Und auch hier hat der Coach große Ziele:"Mittelfristig will ich Häcken auf internationaler Ebene etablieren. Diese Saison ist der Nicht-Abstieg angepeilt." Ob Häcken wirklich erstligatauglich ist, kann schon heute im Heimspiel unter Beweis gestellt werden. Von der Aufstiegseuphorie beflügelt sollen die ersten drei Punkte klargemacht werden. Man werde offensiv agieren und sich nicht verstecken, so Trainer Ramelow.
Mit Spannung erwartet man in Häcken auch das Abschneiden des Mitaufsteigers Malmö FF und wünscht diesem viel Glück!
Der IFK-Tor-Trend, Ergebnisankündigungen aus der Glaskugel, gar keine Voraussagen weils keine Berichte gab... Was erwartet uns in dieser Saison?
Sicher ist man sich da beim IFK auch noch nicht: "Wir werden uns aber schnellstens auf eine Marschroute festlegen müssen, denn am zweiten ZAT wartet ja bereits das richtungsweisende Spiel auf uns", spricht Java Jim das erste Stadtderby gegen die GAYS an. Dort wird sich zeigen ob es darum geht die Stadtmeisterschaft (und somit ligatechnisch lediglich den Klassenerhalt), oder doch einen Platz mindestens unter den ersten Fünf der Tabelle (und damit evtl. eine Niederlage im Derby riskieren) zu erlangen.
Herr Eberle aus Skandinavien hat den Zuschlag erhalten. An- und Abfahrt, Kost und Logie geht auf die Rechnung der Merci Beaucoup, so dass Hammarby am 1. französischen Supercup teilnehmen kann.
Erste Kommentare gab es bereits zu dieser Teilnahme. Doch nicht etwa - wie vielleicht erwartet - Proteste aus Frankreich, man könne den vierten Platz statt international besser national vergeben. Nein,
es werden gehässige Stimmen im Copa-Forum laut. Es heißt, Frankreich mache es sich mit dieser "Auswahl" so leicht wie nur möglich. Unterschwellig wird also der Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung gar des Betruges laut.
Doch das ist Nonsens! Das Auswahlverfahren war transparent, in allen europäischen Zeitungen proklamiert worden.
... gilt es zu jagen! Spionage ist da nur das probateste Mittel. Das Saisonmotto: Kolumnenlos und trotzdem glücklich, so wird die Hüpfgespielin willfährig gemacht.
Schweden und seine Trainer, eine schwierige Geschichte. Eine Saisoneröffnung in den Gemächern des Herrn Markert. Nicht nur der dem Nackstscanner die Grenzen aufzeigender Magicus Pacultus, nein auch der seit seiner Bunkerzeit orientierungslose
Roquinho musste vor den Fenstern der Burg verweilen. "Wir werden nicht hüpfen!, schallte es in die großen Hallen. Ein den üblichen Verhaltensmustern des Vizemeister absolut wiedersprechendes Verhaltensmuster.
Und doch noch eine kleine Anmerkung zum Spitzenspiel des kommenden Spieltags: Willenlos unglücklich, wunschlos traurig, ahnungslos paralysiert? Wie war sie denn nun genau die Stimmung nach der Meisterschaft?
Das goldene Schloss wurde zum Tollhaus, als Wendy persönlich in einem traumhaften Designerkleid durch die diamantenverzierte Pforte zum großen Ballsaal tänzelte. Das erlesene Publikum aus Göteborger Schickeria, Stockholmer Neidhammeln und dem Vorstand des lokalen Fußballverbandes kreischte vor Verzückung. Die Geburtstagstorte so hoch wie der Sieg des IFK über GAIS im letzten Derby, verziert mit Tausenden von goldenen Kerzen, warf ein unglaubliches Licht an die Wände aus kostbarem Edelmetall. Die rauschende Party für die wundervolle Wendy übertraf sogar Sabber Sims Feierlichkeiten zum Gewinn der inoffiziellen Stadtmeisterschaft – und fand ihren Höhepunkt, als die Hüpfburg
hereingefahren wurde! Gehüpft wurde ohne Unterlass, und zwar ohne die dämlichen HÜF-Regeln. Regellos hüpft es sich bekanntlich am besten, und der Schlossherr wies den Gästen mit einer grandiosen Performance den weg. Sogar Sabber Sim war bei der Hüpfparty dabei, nachdem er dem GröTaZ und Schlossherrn mit einer ehrfürchtigen Verbeugung seinen Respekt für dessen bessere Platzierung im letzten Jahr erwiesen hatte. Nur Dr. P. Pacult musste draußen bleiben, da er seinen Weg nicht (oder nur unerkannt) durch den Nacktscanner gefunden hatte. Natürlich wurde er nicht vermisst, und so wurde gehüpft, bis die Sonne wieder aufging und den Gästen einen wahrhaft glänzenden Rückweg bescherte.
Nach dem letzten Training des amtierenden Meisters AIK Solna kam es zu leichten Unruhen, denn angeblich soll ein Spion eines anderen Vereins gesichtet worden sein. Da die Taktik allerdings immer erst kurz vor dem Spiel vom Trainer höchstpersönlich vorgegeben wird, konnten sicherlich keine Geheimnisse nach außen dringen. Dennoch könnte diese Aktion das Spiel beeinflussen.
Ausgerechnet vor dem Spitzenspiel der letzten Saison, in dem Solna den Tabellenzweiten empfängt,
sind diese Nachrichten natürlich Gift für eine mögliche Taktik. Momentan sieht es so aus, dass der Lord auf Nummer sicher geht, wenn nicht gar gehen muss.
Psychologisch ist die Partie demnach aufs Äußerste aufgeladen. Wenn man ausspioniert wurde, dann kann dies nur eins zur Folge haben: Offensivfußball als würde es kein Morgen geben. Oder aber doch die alte Taktik, die man sich schon am Rechenschieber zurechtgelegt hatte. Psychologisch aufgeladen, auf alle Fälle.
Endlich geschafft!
Nach unglücklichen Versuchen, stehen die Jungs aus Malmö endlich in der Allsenskan, wo sie hingehören
"Wir haben das Team gut verstärkt - vorallem im Abwehrbereich, der uns immer wieder zurückgeworfen hatte und fast wieder den Aufstieg kostete. Aber auch im organisatorischen Bereich haben wir uns grundsätzlich verstärkt. Ein neuer Taktiktische wird zu Einsatz kommen und die wir werden auch neue Trainingsmethoden probieren."
Na das kann ja spannend werden
Nichtsdestotrotz wird FF vom letzten Platz aus ins Rennen gehen uns sich erstmal an mindestens zwei Teams vorbeiarbeiten müssen ... mit oder ohne neue Trainingsmethoden
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