Madeira ist bekanntlich die portugiesische Hochburg des Straßenkarnevals, der an den „Tollen Tagen“ immer wieder eine Vielzahl an Gästen auf die Insel lockt. Während Marítimo-Coach Horst Manson aus Sicherheitsgründen zur fünften Jahreszeit den Flieger auf die Azoren nimmt, freuen sich die internationalen Besucher auf die Parade der Prunkwagen. In dieser Session haben sich auch viele kostümierte Trainergrößen der Superliga angekündigt: So wird
sich Trainer Jähnig aus dem Hinterland als Hipster aus der Großstadt verkleiden, während der Übungsleiter aus Faro als Apotheker in die Menge grüßen wird. Daneben freut man sich in Funchal auf den Coach von Sporting Braga als Würfel, Stormtrooper als Friedenstaube, Nils Nilpferd als Nick Nashorn, Don Limón als Apfelsine und den Lutscher als Zahnarzt. Außerdem möchte sich wohl der SC Covilha entweder als attraktive Braut oder als Traditionsverein verkleiden.
... würde picknick bezahlen, wenn er einen finden würde, der ihm eins verkauft. Gibts aber keinen. Wobei picknick es bislang vermutlich nur bei so exotischen Vertriebsquellen wie Sportgeschäften und Trikotversandshops versucht hat. Auf die Idee, nach vier Caipirinhas im ersten Stock einer Kneipe nachzufragen, ist er wohl noch nicht gekommen.
Sicher nur, weil er es nach vier Caipirinhas nichtmehr treppaufwärts schafft. Estrela
Amadora- Coach Paulo hat andere Sorgen. Seinen Stapel Amadora-Trikots wird er nichtmal für 1 € los, wie man hört. Auch ein Tausch gegen SC Campomaiorense-Trikots ist bislang mangels Interesse nicht zustandegekommen. Auch hier also kein Skandal. A propos, wir haben da ja einen Kolumnisten, der sich schon laaange nicht mehr hat blicken lassen. Ob das etwas mit seinem Doktortitel zu tun haben könnte? Aber darüber schreibt natürlich wiedermal keiner.
Die froehliche Limone hat sich ob all diesem Verdruss und der Erfolglosigkeit in der Portugiesischen Superliga mal wieder eines besseren besonnen und ward diese Woche im brasilianischen anti-Globalisierungshort Porto Alegre gesehen. Nicht schlecht staunte er, als er umringt von etlichen Gossen eine Sportbar mit Fussballtrikotverkauf sah. Die Ueberraschung sollte drinnen erfolgen...
Vollgekleisterte Waende jenster
Mannschaften (vornehmlich aus den glorreichen 70ern...:A.d.R.) und ein unwirtlicher Bartender, welcher bloss lauwarmes Bier serviert im Erdgeschoss. Nach einem schnellen Trunk weiter ins Obergeschoss, wo tatsaechlich jenste Fussballtrikots feilgeboten wurden.
Sogar ein '94er Shirt von Boavista wurde feilgeboten - zum stattlichen Preis von 95RS (in etwa 38Euro: A.d.R.). So laeuft es eben, in einer Stadt voller Globalisierungsgegner...
Die Zeitungslandschaft der portugiesischen Superliga gehört wohl zu den attraktivsten und innovativsten der Copa-Welt. Zuletzt machten sich Artikel und Gerüchte zu allen möglichen aktuellen Themen dort breit: Der allerorts diskutierte Herrenwitz, Armstrong´sche Dopingbeichten und sogar der Playback-Gesang von Beyonce wurden aufgeschnappt.
Da stellt sich einem doch wirklich die Frage: Warum hat die Liga nun
mal wieder bzw. noch immer zwei trainerlose Teams? Ist es vielleicht das durchaus hohe spielerische Niveau, das viele abschreckt? Denker glaubt, dass das der Hauptgrund sein könnte: "Superliga. Wenn eine Liga schon so heißt...!"
Da kann man nur hoffen, dass die Welle an neuen Trainern auch bald Portugal erreichen wird. "Patenzüge machen wohl niemandem Spaß", so der Trainer des SC Farense.
Da es ja in letzter Zeit das absolute Lieblingswort zu sein scheint, muss natürlich auch Jähnig dieses Wort in den Mund nehmen. Nicht nur in Deutschland ist der Aufschrei groß. Irgendwo in der Algarve soll ein bekannter Sänger, auf den Yogi Bär ganz scharf sein soll, sein Publikum nicht so unterhalten wie man es sich wünscht. Dazu meldet sich auch immer wieder ein Abgeschobener aus Schottland in der Superliga. Aber verständlich, was will man da
auch machen. Wobei Schottland ja nicht einmal ein Land sein soll. Oder war das England? Egal. Im Bergbezirk ist man jedenfalls mit der momentanen Tabellenführung sehr zufrieden, man muss sie solange genießen wie man sie hat. Wie ein kühles Blondes. Obwohl, ein Blondes oder nicht, Hauptsache dicke T... TK muss man haben. Doch davon musste man sich beim SCC in letzter Zeit leider verabschieden, und das auch noch vollkommen sinnfrei. Vielleicht tut auch ein Dunkles mal gut.
Uniao Leiria bleibt mittendrin im Geschäft der portugiesischen Liga. Mit ihrem 8. Platz nach 21 absolvierten Partien sind die internationalen Plätze in Reichweite, aber nach einem kleinen Negativtrend könnte man schnell ins hintere Mittelfeld abrutschen.
"Es geht in der Tabelle eng zu und die Mannschaften vor uns wollen sich keinen Fehler erlauben. Wenn das auch bis zum Saisonende so bleibt,
dann wird es sehr schwer für uns, die Europapokalplätzen überhaupt anzugreifen. Denn wir können in unserer Situation nur auf ein Fehler von unseren Konkurrenten warten und dann müssen wir eiskalt zuschlagen. Dennoch sind wir alle in Leiria sehr realistisch und können die Lage nüchtern und sachlich einschätzen.", lautet Capo's Fazit zur momentanen Lage in der portugiesischen Superliga.
Der CD des Aves hat trotz einer dicken Auswärtsschlappe nur gutes zu vermelden. So wurde das Heimspiel mit einem Minimalaufwand gewonnen, der Kontakt zur Spitze besteht weiterhin, zudem warten zwei sehr interessante Spiele auf Manu Lito und seine Mannschaft.
Es geht nämlich gegen den tabellenletzten und gegen den Spitzenreiter. Da muss man seine Mannschaft natürlich mit Fingerspitzengefühl auf die kommenden aufgaben vorbereiten. Einzig störend ist die Rechtschreibung der Lokalen Presse. Aber der Aufwand von groß und Kleinschreibung ist auf einem tablet halt einfach groß! In diesem Sinne... Auto korrekt, Auto punkten, Auto augenkrebs
Das Motto des CD des Aves dürfte sich in dieser Woche wohl kaum verändern. Den Kontakt zu Spitze halten; Nicht federn lassen und alle Möglichkeiten offen halten.
Weiterhin belegt man den fünften Platz der Superliga und ist auch TK.technisch gut dabei. Nun steht aber ein schweres ZAT auf dem Plan, an dem man unbedingt punkten muss. Manu Lito hat schon eine böse Vorahnung.
"Ich hab ein mulmiges Gefühl. Die Trainingseinheiten diese Woche waren nicht so intensiv wie gewohnt. Der Alkohol brennt nicht mehr, und die Cheerleader haben alle ihre Tage."
Vielleicht reicht es ja trotzdem fürn ein paar Punkte. Dann bleibt die Saison spannend und Lito kann weiterhin nach oben blinzeln.
Ein Schrei nach Liebe nach einer Auflösung des Liebesskandals zwischen Trainer Jähnig und Dopingskandal, war in den letzten Wochen hier und da zu vernehmen. Nun hat sich Oprah Winfrey versucht zu Wort zu melden, jedoch scheiterte ihr Versuch kläglich.
Nach dem sich die Wogen im Fall Amstrong wieder etwas geglättet haben, steht nun der nächste Skandal ins Haus. Auch in der Superliga sollen unerlaubten Mittel zum
Einsatz gekommen sein. So berichten Insider von Eigenurin-Doping und dem Einstatz von SuperMäusen. Diese sind durch eine Genmanipulation so entartet, dass sie sich als einfacher Mensch tarnen können. Aus diesem Grund hatte sich Winfrey nach eigener Aussage an mehrere portugisische Trainer gewendet, um sie getrennt von einander zu befragen. Doch scheint die Dopingrunde „Armstrongs Jünger 03 e.V.“ zu keiner öffentlichen Darstellung bereit.
„Liebe Trauergemeinde: Wir haben uns hier versammelt, um Abschied zu nehmen. Von einem treuen Freund und einem langjährigen Begleiter, der uns in trostlosen Momenten stets eine unverzichtbare Stütze gewesen war. Von einem humorigen Gefährten, der selbst im Schützengraben noch für beschwingte Heiterkeit gesorgt hatte. Doch nun ist er von uns gegangen, plötzlich und unerwartet, nach einem tödlichen Unfall mit einem nuschelnden
und vermutlich alkoholisierten FDP-Politiker. Und so tragen wir Dich nun zu Grabe, Du lieber Freund, der Du uns so viele schöne Stunden bereitet hast. Mach es gut auf Deiner letzten Reise, lieber Herrenwitz… Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.“ (Der Coach von Estrela Amadora wirft ein Schäufelchen Erde auf das Grab, das danach von der tränenüberströmten serbischen Trainerriege mit einem Bagger zugeschüttet wird.)
Auf einmal schlägt der Dauerrivale von Uniao Leira sanfte Töne gegen den Tabellenführer Jähnig an und lobt ihn in den Himmel. Treffen wir etwa schon wieder auf Leiria und die Schleimspur soll Jähnig nur zu Fall bringen, damit Capo einfache 3 Punkte abstauben kann? Nein, bis zu diesen Zeitpunkt vergehen noch ein paar Spieltage. Was ist dann der Grund? Achja, die Halbzeit ist ja vorbei und bekanntlich ist der SC Campomaiorense mal wieder der Favorit auf die Meisterschaft mit etwas über 47 %. Damit gleich fast 30
Prozent gegenüber dem letzten Jahr abgerutscht. Nun gut, werden wir diese Saison also ein paar weniger enttäuschen. Der Verein, der vorne einsam seine Kreise zieht, mit sagenhaften 3 Punkten Vorsprung vor der halben Liga, da kann man uns ja eigentlich schon fast gratulieren, oder? Würde sicherlich auch unsere lieben Freunde von Estelle Amadora freuen. Denn wenn der SCC Meister wird, muss sich unser Paulo wenigstens nicht mit der Champions League rumplagen. Denn bekanntlich wird Amadora in diesem Fall ja sowieso stets Vierter.
Nachdem auch die Aenderung im Speiseplan keine signifikanten Verbesserungen in der Tabelle mit sich gebracht haben, scheint sich Don Limon mit voelligem Nonsens fuer den Rest der Saison zu befassen: Im Vereinslokal von Boavista werden neuerdings Internationale Mobilfunkverbindungen zu Tiefstpreisen angeboten. Nur Aequatorialguinea konnte bis anhin nicht in den Angebotskatalog integriert werden.
Vor allem Boersen-
oder Mayonnaisenverkaufsschwankungen unterliegende Hobbytrainer, will man nun vermehrt bis ihren Auswaertsspielen mit ausgefuchsten Huetchenspielertricks auf das neue Angebot aufmerksam machen. Ob sich etwelche Erfolgsaussichen positiv auf sportliche Ergebnisse auswirken koennen, laesst sich hier natuerlich noch nicht abschaetzen. Sicher ist einzig, dass man sich eher nach hinten denn nach vorne orientieren wird in den naechsten Wochen.
Obwohl Uniao Leiria eines der ersten zwei Rückrundenspielen für sich entscheiden konnte, ist die Mannschaft von Capo um einen Platz auf den 8. Platz zurückgefallen. In der Spitzengruppe der Liga geht es eng zu, sodass der Tabellenzweite SC Farense und der Tabellen-13. Associacao Naval nur ganze 6 Punkte auseinander sind.
Und ganz vorne zieht Marcel und seine Mannschaft SC Campomaiorense einsam seine Kreise, die sich an der Spitze vom Rest
der Liga absetzen konnte. Auch wenn er den Ruf als "Vizetrainer" nicht mehr los wird, weiß er dennoch, wie man Meisterschaften einfährt. Immerhin konnte er in den letzten 5 Spielzeiten zwei Meistertiteln nach Campo Maior holen. "Ich habe großen Respekt vor seiner Arbeit. Er hat diesen Verein zu einer Konstante in Portugal und auch in Europa geführt.", äußert sich Capo ehrfurchtsvoll über seinen Kollegen.
Amadora - Oh, wie aufregend, mal wieder ein Pate! Toll. Man hat ja bald den Eindruck, man kenne die Bundesliga besser als die eigene Superliga. Und das, wo in der Bundesliga gerade ein großangelegter Betrug aufgedeckt wurde. Insofern behält sich Estrela-Coach Paulo vor, das Ergebnis gerichtlich anzufechten, wenns schief geht.
Wobei es ja nicht so ist, dass es vor der heimischen Ligatür nichts zu fegen gäbe: Dopingvorwürfe hier, Herrenwitze da, und wie als neuestes Skandalgerücht kolportiert wurde, singt picknick unter der Dusche nur playback. Naja, solange das Band nicht von Skandalrocker Heino eingesungen wurde, ist das wohl auch besser für alle Beteiligten.
Die Hinrunde ist beendet. Der CD des Aves steht auf dem 5. Platz und auch TK-mäßig steht man im oberen Mittelfeld der Liga. Es scheint also eine zufriedenstellende Saison zu werden, falls man die Leistungen der Hinrunde wiederholen kann. Die Frage ist nur, reicht das dem CD des Aves oder will man mehr?
"Es ist ja alles halbwegs in Ordnung, aber vielleicht sind wir das ein oder andere Mal in der Hinrunde zu wenig Risiko gegangen. Aber so wirklich sicher bin ich mir da auch nicht. Irgendwie weiss hier keiner bescheid." so Coach Lito
Nun muss man erstmal gut in die Rückrunde starten. Und dann werden sich schon ein paar Fragen von selber beantworten.
Amadora - Die erste Saisonhälfte geht für Estrela Amadora, Portugals hässlichsten Vorstadtclub, auf dem gerade-noch-EuropaLeague- Platz 6 zu Ende. Die Frage für die Rückrunde heißt nun: Kann es nur Besser, oder kann es nur Schlechter werden?
In Bezug aufs Saisonziel dürfte Variante 2 zum Tragen kommen, da sich der Dauerrivale aus dem Hinterland schon wieder auf Platz 1 tummelt, noch dazu mit sattem TK. Wie macht der Jähnig das nur immer, man sollte statt zu Denkstrong Oprah Winrey eher mal nach Campo Maior schicken, da gäbe es sicher auch einiges an Geständnissen abzuholen. Aber darüber schreibt natürlich wieder keiner.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
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Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
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Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
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