Keinen richtigen Schwung will die Presselandschaft in Portugal aufnehmen. Viel belangloser Kram ergießt sich hier. Cafu will in dem nichts nachstehen und wird auch in dieser Woche einen weiteren sinnlosen Artikel in die Tasten hauen.
Schmerzen dürfte den selbsternannten Start-Trainer ein 4:4 im Heimspiel am vergangenen Spieltag. Da hat er sich sicher deutlich mehr ausgerechnet und hofft, dass die kommenden Spiele deutlich besser laufen. Noch eine Saison weit unten in der Tabelle wäre wohl zu viel des Guten. Dann würde vielleicht auch ein Wechsel denkbar sein...
Gerne freut sich Cafu (gerade erst als Enttäuschung der Saison ausgezeichnet) der 7maligen Meister aus Lampukistan als Gast begrüßen zu dürfen. "Wir haben die Gästekabine extra mit einem roten Teppich auslegen lassen, um diese herausragende Persönlichkeit gebührend begrüßen zu können".
Cafu fragt sich allerdings wo dieses Lampukistan sein sollen. Seit Tagen studiert er die Weltkarte und kann es einfach nicht finden. Jedoch wird er die Suche nicht aufgeben, um vielleicht doch noch das entsprechende Wappen zu finden. "Wenn nicht, zeichne ich einfach selbst ein Wappen. Ich denke nicht, dass Led Zepplin das mit seine Sehstärke merk."
Gibt es in Portugal tatsächlich noch zwei freie Vereine? Ja, die gibt es. Wäre doch zu überlegen, wie das geändert werden könnte. An herausragenden Persönlichkeiten kann es nicht liegen. Zu aller erst muss da natürlich Cafu genannt werden. Zweifacher Meister in der Schweiz und selbstverständlich in Portugal. Gerade eben erst mit einem mehr als verdienten Copa Award ausgezeichnet. Gerne lässt Cafu da unter den Tisch fallen, dass es sich um den der "Enttäuschung der Saison" handelt, aber Award ist Award. Da kann sich der ein oder andere nochmal eine Scheibe von abschneiden.
So groß die Freude über das Anschmeißen des alten Spielbetriebs ist, gibt es doch auch ein trauriges Auge. Gerne hätte man noch einen der alten Haudegen aus den Glanzzeiten der Superliga begrüßt. Aber was nicht ist, kann noch werden.
Bis dahin begnügt man sich in Aves mit alten Erinnerung und zieht ein wenig (Power)-Kraut durch. Saisonziel gibt es selbstverständlich noch keins, erstmal ankommen, genießen und den ein oder anderen Sieg einfahren. Die Spannung steigt auf jeden Fall wieder so wie einst.
Nach dem in der letzten Woche bekannt wurde, das sich Aves einen neuen Namen zugelegt hat, ist das Medieninteresse natürlich groß. Im Gegensatz dazu ist in Amadora derzeit eher tote Hose und so musste Paulo ganz tief in die Trickkiste greifen um Alpbenschafschafschaf herauszuholen.
Als er dies tat, so stellt sich Cafu jedoch die Frage, musste er doch über gute Leibeskräfte verfügen. Denn es gibt ja nicht nur einen
Alpbenschafschafschaf, sondern ungefähr 45. Hier wäre ein Namenszusatz bei denen vom ihm betreuten Vereinen hilfreich gewesen. Eine solche Durchnummerierung hätte dem Gegner sofort angezeigt das es sich um einen Verein von Alpbenschafschafschaf handelt.
In Aves ist man unterdessen mit dem neuen Namenszusatz zufrieden. Dies hat zumindest wieder ordentlich Geld in die Kasse gespült, welches man wieder in neue Cookiefelder investieren kann.
Es ist ein wahrere Paukenschlag der durch Aves donnert. Noch vor Wochen wurde darüber spekuliert und jetzt ist es Realität geworden.
Der CD das Aves bekommt einen neuen Namenszusatz. Es wäre aber langweilig wenn sich nur der Name des Spitzenklubs verändern würde. Denn auch im Umfeld wird es Veränderungen geben. Die Village People steigen bei Aves ein und so ändert sich im ersten Schritt erst mal der Name. Zukünftig darf man den Verein dann gerne auch CD YMCA das Aves rufen. Für die Zukunft sind dann noch weitere Aktionen geplant, die derzeit aber noch der Geheimhaltung unterliegen.
Kaum ein Tag vergeht mehr in Portugal ohne das ein anderer Verein von einer Ratingagentur nach unten gestuft wird. Besonderes Interesse wecken da natürlich die Eliteverein. So wie beispielsweise Amadora.
Wie Fitch in diesen Tagen bekannt gab, wird der Verein seine Spitzenposition im Ranking verlieren. Dies hat nicht nur zur Folge, dass Estrela-Coach Paulo seinen Stoff zukünftig nicht mehr auf Pump kaufen kann, sondern auch der Name des Vorstadtklub muss angepasst werden. So wird aus Amadora nur noch Emadora. Dies ist die viel zitierte Ramschstufe. Über den Verein von Trainer Jähnig möchten wir an dieser Stelle gar nicht reden, da die Bedeutung des S in SC Campomaiorense auch klar sein sollte.
In Portugal schwankt ein Bank ganz gewaltig. Espirito Santo ist in aller Munde und steht kurz vor dem Bankrott. Da stellt sich Cafu die Frage, wie eigentlich die Superliga von Moodys bewertet wird.
Da hätte wir zunächst einen Verein, der derzeit ohne Trainer auskommen muss. Da kann es natürlich schon mal kein AAA mehr geben. Ansonsten muss man die portugiesische erste Liga zu einer der besten Copa-weltweit zählen. Bei den großen Ratingagenturen Moody´s, S&P und Fitch steht sie
deshalb auch ganz oben. Ganz im Gegenteil zu Russland. Dieses Land dürfte aktuell sehr schlechte Bewertungen bekommen, beispielsweise ein DDD der Ratingagentur Fitch. Es hält sich derzeit nicht mal ein einziger Trainer dort auf.
Was können wir aus diesen ganzen Buchstaben ziehen? Portugal ist eine geile Liga, auch wenn man hier und da einen Trainer verliert, kann man das Land nicht hoch genug einschätzen. Gäbe es eine Bewertung AAAA, dann würde wohl die Halbinsel diese bekommen.
In der vergangenen Saison konnte man in der portugiesischen Zeitung noch eine kleine Serie verfolgen. Über die gesamte Saison war das Copa Lokal immer wieder Thema im Geschreibsel der verschiedenen Trainer. Ein schöne Tradition hatte so eingeschlichen.
In dieser Saison muss man solche eine Serie leider vergeblich suchen. Cafu erfreute sich Woche für Woche an der jeweiligen Lokalrunde. Es stellt sich also die Fragen, mit
welchem sinnlosen Thema man sich in dieser Saison beschäftigen sollte. Reiseziele? Kaffeautomaten? Kaugummiautomaten? Den besten Fußbällen aller Zeiten? Bestrafung für Multiaccountler?
Letzteres wäre aus gegeben Anlass vielleicht gar nicht so verkehrt, wenn ab und an auf der Startseite Überschriften prangen die sich mit dem Thema beschäftigen. Vielleicht würde das den ober anderen ein wenig abschrecken.
Wer die Wahl hat hat die Qual. So steht es schon in der Bibel. Schon vor über 2000 Jahren wusste man, dass diese Worte auch bei Copamundial Abnehmer finden werden. Cafu quält sich dieser Tage aber weniger mit der Bibel umher, sondern mit einer ganz anderen Frage.
Es sind die Tagen bevor die CopaWelt das Saisonziel festlegen muss. Für den oder anderen dürfte es ein leichtes sein diese festzulegen. Der
Keksbaron aus Aves dagegen tut sich dabei schwer. Wie immer in seinem bisherigem Leben kann er sich einfach nicht entscheiden. Deutlich einfacher würde es ihm fallen, wenn es nur ein Saisonziel zur Auswahl geben würde. Dann wäre aber das Wort Auswahl etwas übertrieben und so muss er sich bis morgen entscheiden, welches Ziel er sich bis zum Saisonende steckt. Eigentlich reicht es ihm in einer der geilsten Ligen Copas zu spielen.