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COPA NEWS

Märchenstunde im arabischen Exil
Ja es ist wahr, Palm City und die rechte Hand sind eine starke Partnerschaft eingegangen im Wüstenstaat. Know-how und Innovation gehen hier Hand in Hand durch den heißen Wüstensand. Was allerdings nicht wahr ist hat Kollege Herbert in seinem Dubaier Wurstblatt Ausgabe 53 veröffentlicht. Das Geschriebene liest sich wie ein Auszug aus 1000 und 1 Nacht. Das dicke Buch steht in der Nationalbibliothek von Dubai und kann von jedermann eingesehen werden. Kollege Herbert hat es wohl ein wenig zu oft ein- oder angesehen. Oder

ist sein Zeitungsartikel im Delirium entstanden, nachdem er sich die Kante gab als er merkte, dass er durch sein geiziges Setzverhalten auf Platz 5 der Tabelle abgerutscht ist. Vielleicht war auch die Shisha falsch geladen. Das man da anfängt überall nur böse Leute zu sehen und diese dann auch noch anblafft ist verständlich aber unhöflich. Schlaf Deinen Rausch aus und ziehe am letzten Spieltag mit 6 angespitzten Pfeilen im Köcher nach Dafra. Stehe Deinen Mann, dann wirst auch Du wieder innere Ruhe finden.
20.09.2026 18:31 - die rechte Hand - Palm City FC (0.3 TK)
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Ora et la bora: Ist 3:0 wirklich die Antwort auf alle Fragen?
Es war Samstag früh. bora milutinovic war gerade aufgestanden, nachdem er am Vorabend sein obligatorisches Quecksilber-Bad genommen hatte, aus dem er seine Kraft für verrückte Ideen zieht. Auch dieses Mal hat ihn sein Ritual nicht im Stich gelassen: Wilde Träume, krude Theorien und ein Widerspruch, der noch für Diskussionsstoff sorgen wird waren die Folge seiner zweifelhaften Routine. Dazu später mehr.

Zum ersten Mal hatte der Mähbie53 nach seinem Software-Update einem Rasen außerhalb von Basel einen akkuraten Schnitt im 4:3 Format verpasst. Herbie war mit dem Ergebnis des Luzerner Spielfeldes zufrieden, wenngleich es sich hierbei nicht um einen problematischen Eingriff gehandelt hatte:

"Die Gegebenheiten vor Ort waren vorhersehbar. Keine Sonderheiten, die Kreidelinien gerade und ordnungsgemäß gezogen. Selbst die Fläche des Spielfeldes entsprach exakt den Vorgaben des Verbands. Ich bin sehr froh, dass wir nun auch die Konkurrenz mit einem sauberen Ergebnis beeindrucken konnten, wenngleich wir auch wissen, dass wir uns anderorts auf anderes Geläuf, ggfs. abweichende Markierungen und somit potentielle Fehlerquellen einstellen müssen. In St. Gallen ändert der Verrückte jede Woche etwas, in Zürich hat Nouri den Rasenfläche durch Dielen verkleinert und wie der Mähbie auf Printen reagiert haben wir noch nicht getestet."

Derweil stellte der Quecksilber-Bademeister aus St. Gallen nach seinem neuerlichen Fiebertraum aus der Nacht von Freitag auf Samstag eine neue Theorie auf: Die Ergebnisse der Super League müssten grundsätzlich einer 3:0er Geometrie entsprechen, da sie sonst den Mähbie anlockten. Da ist zunächst nichts gegen zu sagen, denn 3:0 dürfte Copa-weit eins der häufigsten Resultate sein. Fraglich ist nun aber, warum ausgerechnet bora selbst dabei geholfen hat, in Schaffhausen den Rasen in einem Format von 3:2 zu hinterlassen, welches nicht ganz der offiziellen Mähbie-erprobten Norm von 4:3 entspricht.

Wenn er doch Angst vor dem Mähbie hat, warum hinterlässt er dann danfire nicht einfach den

Platz so, wie er ihn vorgefunden hat? Dann hätten wir wieder das 3:0er Schema gehabt, das laut seiner neuerlichen Aussagen die perfekte Antwort auf alle Fragen zu sein scheint und ihn obendrein vor Angriffen aus Basel schützt. Bisher hat er sich scheinbar dem positiven Nutzen von Quecksilber zu Eigen gemacht, aber es scheint, als würde es ihn zunehmend selbst beeinträchtigen. Interessant zu wissen wäre gewesen, was bora in Schaffhausen vor und während des Spiels auf dem Platz veranstaltet hat. Darüber ist bislang jedoch nichts bekannt. Vielleicht kann uns danfire ja darüber aufklären.

In Basel laufen derweil die Vorbereitungen auf das nächste Heimspiel. Für das kommende Wochenende ist der erste Schnee angekündigt. Passend dazu kommt Wintersportlegende Ole Einar Gehtnochrein zu Besuch. Da der Mähbie mit dem Platz als auch mit der Abtau-und-Trocknen "No-Flutsch" Funktion bestens vertraut ist, erhofft sich Herbie einen deutlichen Heimsieg, um die erfolgreiche Rasur aus Luzern entsprechend abzusichern.

Schwieriger wird es jedoch zuvor beim Duell mit danfire, dessen Spielfeld eher einem Deich gleicht: Mehr lang als breit und gespickt mit einer Herde aus Schafen - kein Wunder in Schafhausen. Auf den Mähbie wartet also ein vollkommen unbekanntes Terrain und Format Grünfläche mit einer unbekannten Anzahl an beweglichen Hindernissen. Wer mitgezählt hat, zählt 2 Unbekannte plus Variabilität. Und da eine Gleichung mit 2 Unbekannten nicht mit einfachen Grundkenntnissen der Mathematik lösbar ist und der Mähbie in seiner derzeitigen Konfiguration keine Algebra beherrscht, lässt Herbie sein Baby wohl lieber in Basel - wobei: Aus Fehlern zu lernen hätte wohl auch seinen Reiz, damit das nächste Software-Update nochmal besser wird.

Zudem würde man mit einem 0:3 in Schaffhausen wieder der Matrix entsprechen, bora erfreuen und in Sicherheit wiegen sowie dem Ex-Aachener danfire die Möglichkeit geben, nächste Saison mit seiner Schafherde durch Europa zu ziehen und den Überbestand seiner abgelaufenen Printen loszuwerden.
20.09.2026 17:33 - Herbie - FC Basel (0.3 TK)
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Game of Thrones in den Emiraten: Al Dhafra nur mit Gewalt zu stoppen
Dass das Dreigestirn der VAE, bestehend aus Prinz Tor-Stan, Bauer Bananenbieger und Jungfrau die rechte Hand, in ihrer letzten Sitzung Herbie zu ihrem Feind erklärt und ihm den Fehndehandschuh hingeworfen hatten, ließ den Trainer vom Dubai Club vergleichsweise kalt. Er wusste schon lange, dass sich ihre Blicke auf den Falschen richteten.

Nach dem parierten Angriff des Prinzen aus Ahli Al Fujairah schien dieser hart getroffen, doch sein Hochmut hielt ihn nicht davon ab, das UniBärSum zu unterschätzen. Nur weil Gott nicht spricht, heißt es noch lange nicht, dass er nicht existiert oder man ihn nicht ernst nehmen sollte. Doch Tor-Stan wollte nicht hören: Seine Arroganz bestrafte der Trauzeuge des Bauers, seines Zeichens Trainer von Al Dhafra, mit einem schmerzhaften 2:1 Auswärtssieg.

Wäre da nicht ein tapferer Ritter namens torsTibORSTI gewesen, der sich mutig der Übermacht des UniBärSums entgegenstellte und den taubstummen Trainer zu Fall brachte. Ein wahrer Held vom Orden der Al-Sharjah, der sich zu Saisonbeginn noch die Zahnbürste in die falsche Öffnung schob. Nun hat er sich erholt und kämpft mit Herbie Seite an Seite für das Gute in den Emiraten.

Auf der anderen Seite setzt der Bauer Bananenbieger auf seiner Ayurveda-Farm immer wieder unlautere Mittel ein, verspricht Herbie Heilung, innere Reinigung und einen klaren Geist. Eins muss man ihm lassen: Er hat sich mit seiner Plantage, über die er sich direkt mit Lebensmitteln für seine fragwürdigen Praktiken versorgt, kombiniert mit seiner Quacksalber-Praxis ein cleveres Geschäftsmodell aufgebaut. Und wüsste Herbie nicht, dass Ayurveda nicht die

Lösung ist, weil es die giftigen Schwermetalle, die sich im Gehirn durch Chemtrails einlagern, nicht adressiert, so würde er vermutlich auch in Zukunft den Schwurbeleien des Bananenbiegers auf den Leim gehen.

Bliebe noch die Jungfrau rechte Hand, die sich bereits zu Saisonbeginn in Al-Ahli aufgrund einer verlorenen Wette die linke Hand abhacken lassen musste und seitdem wie einst Captain Hook mit einem Handicap herumläuft. Die VAE ist wahrlich nichts für schwache Nerven und doch stellt sich die Frage, warum sie mit 62 Jahren überhaupt noch Jungfrau sein kann, wenn sie doch über eine rechte Hand verfügt? Jedenfalls scheint sie sich zunehmend zu erholen und es sieht fast so aus, als ob ihre linke Hand wieder nachwächst, was sie so zu einer echten Bedrohung machen könnte.

Bliebe noch der derzeitige Herrscher und rechtmäßige Throninhaber der Emirate, UniBärSum. Von vielen gefürchtet, doch von ein paar wenigen Rebellen angezweifelt. Und nachdem Prinz Tor-Stan seines eigenen Hochmutes zum Opfer fiel, braucht es wohl einen tapferen Ritter vom Dubai-Orden, der dem taubstummen Regent die Stirn bietet. Nicht umsonst hat Herbie sich ein Polster aufgebaut, das er in solchen Fällen wie Ballast aus einem Heißluftballon abwerfen kann.

Es scheint, als wäre außer torsTibORSTI niemand willens gewesen, sich dem hochentwickelten, hyperintelligenten König von Al Dhafra entschlossen entgegenzusetzen. Und so bleibt es mal wieder an Herbie hängen, der sich nun die Rüstung Gottes anzieht, um eine rote Hochzeit in fremden Gefilden zu veranstalten, um zu verhindern, dass der amtierende König an der Spitze einsam seine Kreise zieht...
20.09.2026 15:51 - Herbie53 - Dubai Club (0.3 TK)
 
Ein Jahr festgespielt im Tabellenkeller
Eines Abends, die Tage wurden schon wieder arg kurz im mexikanischen Wirrwarr von Straßen, Orten, Städten und Drogenkartellen, schlenderte ein kleiner, gut gelaunter Hund durch die engen Gassen seines Ortes, die Rute steil aufgerichtet, den Kugelbauch nur knapp über dem Asphalt lustig von links nach rechts und wieder zurück baumelnd, und dachte über das nach, was er in den letzten Wochen erlebt hatte und worüber er in den letzten Wochen nachgedacht hatte.

Da war die Geschichte mit der Schamanin Popoke, Ehefrau von Pepeke und durch listige Listigkeiten, Voodoo-Zauber und Tequila in haushaltsunüblichen Mengen von diesem getrennt worden. Eine arg seltsame Geschichte, waren die beiden doch seit Jahren unzertrennlich und bedingt durch die Talentlosigkeit des Trainers durch so manches dunkle Tal gegangen.
"Da muss man doch was machen!", sagte sich der kleine, lustige Knuddelbauch und hielt seine Nase in den Wind, um vielleicht eine Spur, eine

kleine Nuance, einen Hauch des zitronenfrischen, alkohollastigen Parfums der Schamanin aufzuspüren. Natürlich roch er nichts dergleichen, dies ist die Wirklichkeit und nicht irgendein drittklassiker Independentfilm, der in den verlassenen Häusern der Vorstädte auf Super-8-Film abgenudelt wird.

"Wie kann man denn eigentlich jemanden finden, den man verloren hat?", grübelte der kleine, lustige Knobelbauch. Man müsste jemanden fragen, der sich auskennt. Da trifft es sich doch gut, dass er von dieser Hazienda für mentale Dominanz – Institut Mexico gehört hatte. Dort würde es doch sicherlich auch einen passenden Kurs für ihn geben. "Finden für Anfänger" oder weil die Kurstitel in diesem Institut ja eher reißerisch daherkommen: "Erfolgreiche Realitäts-Anpassungen: Raus aus dem Hundekorb, hin zum erfolgreichen Aufspüren!"
Es wurde Zeit, diesem Rocko einen Besuch abzustatten.
20.09.2026 15:40 - fubini - Santos Laguna (0.3 TK)
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Ein Jahr Altersteilzeit
Wenn man an der Spitze steht, sei es auf einem Berg in einem mittelprächtigen Gebirge oder weil der Kapitän einen zur Strafe oben in den Fockmast geschickt hat, obwohl jeder weiss, dass der Fockmast der vorderste Mast ist und somit im Normalfall niemand oben in den Fockmast geschickt wird und man insofern etwas echt übles verbrochen haben muss, wenn man also an der Spitze steht und sich umschaut, dann sieht alles klein und weit weg aus.

Aber diese Welt, die klein und weit weg aussieht, ist trotzdem da. Real. Existierend. Seiend. Wenn man dann weiterdenkt und seine eigenen Taten Paroli laufen lässt - unter der Voraussetzung einer gewissen Selbstehrlichkeit

(Ehrlichkeit, nicht Herrlichkeit!) - stellt man irgendwann fest (der Autor setzt hierbei eine gewisse geistige Höhe voraus, die im Normalfall mit Abschluss der sechsten Klasse erreicht ist, auch wenn man dafür neun Jahre gebraucht hat), dass es auf lange Sicht sehr unbequem auf der Spitze des Fockmastes ist und die Vorräte schneller aufgebraucht sind, als man dachte und man klettert langsam wieder herab und wundert sich, dass die anderen Matrosen einen nicht mehr grüßen, sondern nur böse schauen und das nur, weil man von obendas ein oder andere unflätige Wort heruntergerufen hat.

Dieser Artikel hat natürlich nur bedingt mit der AllSvenskan zu tun. (Schutzbehauptung!)
20.09.2026 15:25 - fubinini - Jonköpings Södra IF (0.3 TK)
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Die Weisheiten des Konfuzius #78
Wut ist wie ein Bumerang, der zu dir zurückkommt.
Der Bumerang war ursprünglich eine Waffe für die Jagd. Auf der Jagd fühlen wir uns auch, wenn wir wütend auf jemanden sind. Wir fühlen uns angegriffen und wollen uns wehren. Dabei vergessen wir, dass unsere Wut erst einmal uns selbst schadet. Unsere Immunabwehr wird heruntergefahren, wir kommen aus dem Gleichgewicht. Prüfe deshalb sorgsam, für wen oder was du deinen Geist und Körper in Aufruhr versetzt und wie lange. Darüber hast du die Kontrolle.
20.09.2026 17:47 - Konfuzius - Far North Queensland FC (0.3 TK)
 
Es läuft ...
Ok, fassen wir kurz zusammen: 9 Spiele, 7 Verloren, 2,8 Gegentore im Schnitt (die Zweitmeisten). Ich denke liebe Konkurrenz da geht noch was, das sollten wir auf jeden Fall auf über 3 Gegentore pro Spiel bringen, vielleicht reissen wir auch noch die 4 Gegentore. Sieht sehr nach Abschenken für den Rest der Saison aus. Oder wie es ein berühmter Italiener einmal so treffend zusammengefasst hat: "Ich habe fertig"!

Vorwoche: Platz 12 12. Trainer: Ridiculous (online) Turun Palloseura 9 4 1 1 7 10 : 26 -16 28,3
20.09.2026 15:22 - Ridiculous - Turun Palloseura (0.3 TK)
 
Ein Jahr Rotweinabonnement
Während der ein oder andere ausgelaugt Trainer keine Lust mehr hat, die Gegner zu analysieren, zu studieren und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, treibt der erfolgloseste Erfolgstrainer der Welt, der bachblütentherapierte fubinio diesen Habitus auf die Spitze und hat die hintere Hälfte des Spotz in eine Art Unterrichtsraum zum Erwerb der Trainerlizenz umgebaut.

Zahlreiche Schautafeln, Whiteboards, Tageslichtprojektoren und Schiefertafeln stehen und liegen herum und in jeder Ecke dieser Gerätschaften ist ein Spielzug, eine Taktik, ein Spielplan oder ein zur Hälfte geleertes Glas Cuba libre zu sehen. Der

Übungsleiter selbst läuft aufgeregt zwischen den Reliquien hin und her und versucht die Lawinen seines Wissens und seiner Eingebungen in vernünftige Bahnen zu leiten. Kaum hat er einen Spielzug notiert, rennt er auf die andere Seite des Raums und kritzelt kleine Pfeile und Kreise mit staubiger Kreide auf ein Whiteboard.

Die anwesenden Gäste staunen und schauen und keiner hat den Mut, dem Trainer zu sagen, dass die ganzen Mühen schon die letzten Wochen und Monate nichts gebracht haben, der Verein immer noch am Tabellenende herumdümpelt und eine rettende Idee auch in dem ganzen Haufen unbrauchbarer Informationen nicht zu finden ist.
20.09.2026 15:16 - fubinio - Santos Cape Town (0.3 TK)
 
Ein Jahr Blinddarmdurchbruch
Kenn ihr diese trostlosen Sonntage, die einem erscheinen, als ob klebriges Gel durch die Adern gepumpt wird, die Augen ihren Dienst nur missmutig verrichten wollen, die Glieder wie ein Sack Blei an den Gelenken hängen und man sich den ganzen Tag fragt, warum man gestern nicht auf die letzten zwölf Bier verzichtet hat?

Ganz ähnlich kann es einem auch gehen, wenn man am Ende der Hinrunde auf die Tabelle schaut. Dieser leichte, drückende Schmerz, verbunden mit der Erkenntnis, dass man zu alt für die Jugendsprache des Hengstbändigers ist und aus diesem Grund die Artikel, die wahrscheinlich literarische Qualität haben und voller Witz und Ironie über das Ligageschehen berichten, dass man diese Artikel nicht wertschätzen, ja nicht einmal verstehen kann,

da die Grundlagen der, es widerstrebt dem Autor das Adjektiv zu verwenden, wiewohl es keine Alternative gibt (zum Glück jedoch signum citationis, "modernen Sprache" beim ein oder anderen, vor allem aber beim Autor dieser Zeilen, schlicht nicht vorhanden sind.

Was ist ein Cling Wrap? Wie ist man rootet? Naughty? Was meint no fuzz?

Grundsätzlich ist es jedoch egal, ob man die Sinnhaftigkeit in den Wörter, Sätzen, Texten der konkurierenden Übungsleiter kennt, erkennen kann oder sogar lernt. Hauptsache man bleibt fokussiert bei der Sache. Der erfolgloseste Erfolgstrainer der Welt, der upgefuzzte fubininio tut dies und liest aus dem letzten Artikel eine starke Auswärts-6 heraus. Respekt, Kollege Schnürschuh.
20.09.2026 15:07 - fubininio - Newcastle United Jets FC (0.3 TK)
😂 2
Sind viele Gegentore eigentlich ein Zeichen von Wertschätzung?
Eine investigative Studie von kees van edam

„23 geschossene Tore, 33 kassierte“, murmelte kees und strich nachdenklich über einen großen Gouda. „Vielleicht greifen uns die Gegner gar nicht an… vielleicht schenken sie uns einfach besonders viel Aufmerksamkeit.“

Seitdem entwickelt der Trainer von Vegalta Sendai eine völlig neue Fußballtheorie. Jede Bude gegen Vegalta sei nichts anderes als ein höflicher Gruß. „Wer uns fünf Tore einschenkt, schätzt uns eben fünfmal mehr als jemand, der nur eins erzielt.“

Die Verteidiger waren zunächst irritiert. Als kees jedoch erklärte, dass Gegentore in Wahrheit „Blumensträuße mit höherer Fluggeschwindigkeit“ seien, applaudierte zumindest der Platzwart. Versehentlich. Er hatte eigentlich eine Mücke

erschlagen wollen.

Um die Wertschätzung einzudämmen, ließ kees das Training in ein Teehaus verlegen. Dort könne niemand Gegentore schießen, höchstens Kekse klauen. Die Mannschaft diskutierte stundenlang über Jasmintee, Origami und die optimale Falttechnik für Abwehrreihen. Das Ergebnis: drei zerbrochene Teekannen, aber kein einziges Gegentor.

„Siehst du!“, jubelte kees. „Kaum spielt man nicht Fußball, wird man auch nicht mehr übermäßig wertgeschätzt.“

Die Liga beobachtet das Experiment mit Sorge. Einige Experten befürchten bereits, dass Vegalta demnächst komplett auf Tore verzichtet und stattdessen nur noch höfliche Verbeugungen sammelt. Kees hingegen bleibt gelassen: „Tabellen sind vergänglich. Aber ein sauber aufgegossener Sencha hält ewig.“
20.09.2026 14:03 - kees van edam - Vegalta Sendai (0.3 TK)
 
Dein Rene Renno droht mit Veröffentlichung von 108 Stunden Videomaterial
Nachdem sich die sambische Polizei in den vergangenen Wochen ausgiebig mit den Anzeigen der Herren Herbstar und Uno beschäftigen musste, schaltet sich nun auch Dein Rene Renno in die Auseinandersetzung um straf- oder verkehrsrechtlich relevantes Fehlverhalten ein.

Mehrfach waren die vom KI-Trainer angefertigten Videoaufnahmen bereits Thema in der Presse. Laut Dein Rene Renno verfügt er

über insgesamt 108 Stunden teilweise sehr belastendes Videomaterial. "Wenn ich das veröffentliche, ist die sambische Premier League um zwei Trainer ärmer."
Umso brisanter wird diese Deohung vor dem Hintergrund, dass Dein Rene Rennos Hotspurs im Finale des Confederation Cups auf Herbstars Aguila Stars treffen könnten, nachdem Letztere überraschend den Gruppensieg geholt haben.
20.09.2026 11:06 - Dein Rene Renno - Lime Hotspurs (0.3 TK)
 
Issa Konate und die gefährliche Langeweile des Heimvorteils
Bei Wydad Casablanca herrscht inzwischen ein ernstes Problem. Die Heimspiele verlaufen einfach viel zu ruhig. Erst das 3:0 gegen Moghreb Tétouan, dann auswärts ein gemütliches 0:1 gegen Olympic Safi, nun ein entspanntes 4:0 gegen Renaissance de Settat. Die Zuschauer jubeln, die Gegner fahren heim – und Issa Konate sitzt da und gähnt.

Journalisten fragten vorsichtig, ob Wydad vielleicht etwas an seiner Spielweise ändern müsse.

Issa verschluckte sich beinahe an seinem Minztee.

„Ändern? Warum denn? Das klingt nach Arbeit!“

Stattdessen gründete er das Komitee gegen unnötige Veränderungen. Die erste Sitzung dauerte fünf Stunden und endete mit dem einstimmigen Beschluss, dass man auch künftig nichts beschließen werde.

Aus lauter Langeweile verbringt Issa inzwischen jede freie Minute im Teehaus. Dort diskutiert er mit den Stammgästen über wirklich wichtige Fragen: Kann ein Kamel

Heimweh haben, wenn es nur Heimrennen gewinnt? Warum schmeckt der dritte Minztee immer taktischer als der zweite? Und darf ein Teeglas offiziell als Ersatzpokal verwendet werden?

Ein älterer Herr schlug tatsächlich vor, Wydad solle aus Gründen der Spannung einmal absichtlich unentschieden spielen.

Issa stand wortlos auf, bezahlte die komplette Teerunde, verließ empört das Teehaus und murmelte: „Mit solchen Revolutionären trinkt man keinen Tee.“

Zur Sicherheit kehrte er am nächsten Morgen zurück, bestellte dieselbe Kanne, setzte sich auf denselben Stuhl und blickte zufrieden aus dem Fenster.

„Perfekt“, sagte er lächelnd. „Genau wie unsere Heimspiele. Langweilig? Vielleicht. Aber solange wir zuhause gewinnen, wird hier absolut gar nichts verändert.“

Die Kamele vor dem Teehaus nickten zustimmend. Oder sie warteten einfach auf Zucker. Bei Issa weiß das bis heute niemand so genau.
20.09.2026 08:25 - Issa Konate - Wydad de Casablanca (0.3 TK)
 
Verschwörung, Chaos und Döner: Liverpools Trainer sucht Schuldige
Während halb England noch über Babacans Dönerimperium rätselt, das mittlerweile offenbar konjunkturunabhängiger wächst als jede Fußballliga selbst, sorgt in Liverpool ein ganz anderes Phänomen für Gesprächsstoff: Trainer Schmarcus hat sich offenbar entschieden, seine Pressekonferenzen künftig eher im Stil eines Kellerpodcasts abzuhalten. Nach der jüngsten Niederlage ließ er verlauten, der Ball sei „eindeutig manipuliert“ gewesen, das Flutlicht habe „verdächtig geflackert“ und überhaupt stecke „die Liga“ dahinter, weil man Liverpool „schon immer klein halten“ wollte.

Journalisten, die nachhakten, wer genau „die Liga“ sei, wurden mit einem vielsagenden Blick und der Bemerkung „das wisst ihr schon“ abgespeist, der Blick richtete sich dabei Richtung Nordlondon.

Bei Tottenham gibt man sich unterdessen erfrischend bodenständig chaotisch: Mal spielt man wie ein Champions-League-Anwärter, mal wie eine Betriebsmannschaft nach der Weihnachtsfeier – Konstanz ist offenbar Verhandlungssache. Immerhin, konstant bleibt eines: Die Schlange vor Babacans Imbiss. Selbst Schmarcus soll dort, Gerüchten zufolge, schon gesichtet worden sein – natürlich nur, um „die Lieferkette zu überprüfen“.
19.09.2026 22:40 - Pepeke Babacan - Tottenham Hotspur (0.3 TK)
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LIGA MX: Zwischen Schweigen, Zitronensaft und zwei leeren Gläsern
Von unserem Korrespondenten, der jetzt auch schon nach Tequila riecht
Ergebnisse? Wen interessieren die noch. In Mexiko zählt längst nur noch die Tabelle und die Geschichten drumherum, von denen jede für sich schon telenovela-tauglich wäre, würden sie sich nicht alle gegenseitig in die Suppe spucken.

Pepeke Guevara schweigt. Er schweigt, wie nur ein gebrochener Mann schweigen kann – nicht aus Trotz, nicht aus Kalkül, sondern weil die Worte ihm irgendwo zwischen Ehebett und Trainerbank abhandengekommen sind. Seine Presseabteilung wagt es kaum noch, ihn anzusprechen. Letzte Woche verbot er ihr gar, auch nur eine einzige Zeile zu veröffentlichen. Ein Mann, der sich selbst zum Schweigen verdammt hat, als wäre das die letzte Kontrolle, die ihm in seinem zerfallenden Leben noch geblieben ist. Erst der Anruf des Präsidenten, dieser eisernen Stimme von oben, presste ihm ein paar dürre Sätze ab. Druck wirkt eben schneller als jeder Therapeut – schneller auch als die Tequila, die inzwischen kaum noch betäubt, sondern nur noch begleitet.

Derweil in Coyoacán: Trainer Roquo, einst nur schmuckloser Übungsleiter seiner Studenten-Kicker, steigt gerade hauptberuflich zum gefragtesten Starpsychologen der Liga auf – Talkshows, Ratgeberkolumnen, druckreife Weisheiten über Selbstliebe und mentale Stärke inklusive. Nur seine eigenen Pumas scheinen von all der geballten Seelenkunde herzlich wenig mitzubekommen. Sie treten auf der Stelle, genau wie die anderen Raubkatzen aus Nuevo León, als hätte ihr Trainer seine gesamte Empathie fürs Fernsehpublikum aufgespart und für den eigenen Kader schlicht nichts mehr übrig.

Don Limon derweil, ausgepresst bis zum letzten Tropfen, befindet sich aktuell auf Weltklasse-Niveau und produziert Sätze, die so belanglos sind, dass sie noch vor dem Aussprechen verdunsten. Kürzlich verwechselte er Guevara doch tatsächlich mit einem Steppenfürsten, vermutlich Fieber, vermutlich vom Tabellenplatz

befeuert.

Und dann Fubini: Auch er sucht seine Anna. Verschwinden hier reihenweise die Frauen, oder hat einfach nur Limon zu viele Antworten und zu wenig Gewissen?

Nebenan, beim Erzrivalen, büßt der schrecklich unsympathische Herbster verdientermaßen auf der Therapeutencouch. Bösartigkeit, so scheint's, hinterlässt eben doch Spuren – auch mental. Und man muss sagen: Es geschieht ihm recht. Sein Team dümpelt so verdient erfolglos durch die Saison wie er selbst durchs Leben stolpert – planlos, hochnäsig, ohne jeden Funken taktischer Weitsicht. Eine Fünferkette, die aussieht wie freundschaftliches Zusammenstehen beim Grillfest, ein Pressing, das eher an Spaziergang erinnert als an Fußball – Herbster taktiert, als würde er sich selbst am liebsten sabotieren, und trifft damit, so bösartig es klingt, endlich einmal ins Schwarze.

Vielleicht, so raunt man in den Katakomben der Liga, sei es gar keine Bosheit mehr, sondern schlicht Erschöpfung, die aus ihm spricht. Ein Mann, der so viel Häme über andere ausgeschüttet hat, dass ihm am Ende nur noch das eigene Scheitern als Gesellschaft bleibt. Die Tabelle straft ihn, wie er andere gestraft hat – ein kleines, bitteres, fast schon gerechtes Gleichgewicht des Universums.
Guevara selbst sitzt derweil zuhause, dem Foto von Popoke gegenüber aufgestellt wie ein kleiner Hausaltar der verlorenen Liebe. Er schenkt sich ein Glas ein, dann eins für sie, trinkt beide – und schenkt wieder nach, immer und immer wieder, als könnte sich in der Wiederholung irgendetwas heilen. Er vermisst die scharfen grünen Tacosaucen zum Frühstück, ihre Haare, die Stupsnase, die Kurven, die er nie in Worte fassen konnte und es auch jetzt, in seiner stummen Trauer, nicht versucht.

Seine Tigres gehen derweil unter peruanischem Einfluss unaufhaltsam baden. Ihn kümmert's kaum. Er fragt sich nur eines, immer wieder, in die Stille und ins Schweigen hinein: Sieht er seine Popoke jemals wieder?
19.09.2026 20:57 - Pepeke Guevara - UANL Tigres (0.3 TK)
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Selektive Demenz
Dass Flammenzio mir beipflichtet, dass Paten eine Plage sind ein wunderlicher Burgfrieden! Eigentlich hasse ich tote Geisterzüge auch weiter, eine Liga braucht schließlich Leben. Doch diesmal war der Pate mein persönliches Glück, also verfallen ich gerne der Demenz, weiß er doch gar nicht, wer ich bin oder dass ich da oben mit mickriger TK in den Rest der Saison stolpere, und überlässt mir blind das 1:0 für drei dreckige Heimpunkte.

Noch genialer ist die Altersdemenz der Konkurrenz: Diskutiert bitte eifrig weiter über Pflegestufe 2, Rheumasalbe und

Bio-Vital-Plus. Je tiefer ihr im Rollator-Stau feststeckt, desto sicherer vergesst ihr glatt, wer auf Platz 1 steht. Haltet Åtvidaberg ruhig für einen Rechenfehler der Rentenkasse oder für einen weiteren Tippfehler von mir solange ihr mich da oben schlicht überseht.

Apropos vergessen: Was mache ich hier eigentlich genau? Ich wollte doch immer bur kurz die Aufstellung abgeben, habe mich auf dem Weg zur Trainerbank heillos verlaufen und stehe jetzt plötzlich mit 24 Punkten an der Tabellenspitze. Kollegen, wo ist mein TK? Egal, solange keiner nachfragt, bleibe ich einfach auf dem Thron sitzen.
19.09.2026 13:10 - Roquinho - Åtvidabergs FF (0.3 TK)
 
Neues aus Faulenroda (an der Kimme)
Was für ein Pech. Ausgerechnet im tiefsten und blausten Sachsen-Anhalt musste sich das E-Bike von Avispa-Coach Wolfgang Lippert einen technischen Defekt einhandeln. Während die Pannenhilfe sich für den späten Nachmittag avisiert hatte, war in der Zwischenzeit guter Rat teuer für den ostdeutschen Entertainer. So langsam meldete sich sein Magen: "Was habe ich für einen Hunger. Gibt es irgendwo an diesem verwunschenen Ort einen Dönermann oder einen guten Griechen?" Doch Lippi erntete bei einem glatzköpfigen Dorfbewohner nur Unverständnis: "Bei Euch

im links-versifften Berlin mag es solche Lokalitäten geben. Hier mögen wir aber am Liebsten anständige einheimische Küche." Immerhin hatte eine mittelalte Frau mit schlechter Frisur und Adiletten einen Tipp auf Lager: "Gegen Sie doch zu Mike und Ronny in den Mitteldoitschen Krug. Dort kostet das Tagesgericht jeden Werktag nur 8 Euro und 88 Cent. Und manchmal treten auch Kapellen auf. Das sind immer echte Geheimtipps." Doch bei Lippi war der Appetit schnell wieder verflogen: "Sagen Sie bitte, wie kam ich nochmal auf dem schnellsten Weg aus Faulenroda wieder heraus?"
19.09.2026 13:05 - Wolfgang Lippert - Avispa Fukuoka (0.3 TK)
 


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