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COPA NEWS

Derby-Wahnsinn, Tor-Gala und eine große Enttäuschung
Espanyol Barcelona macht es seinen Anhängern derzeit nicht gerade leicht. Erst gibt es in Getafe einen gepflegten 0:2-Dämpfer, dann wird beim großen Rivalen aus Barcelona ein 4:4-Spektakel veranstaltet und anschließend Atlético Madrid mit einem 6:1 aus dem Stadion geschossen. Drei Spiele, ein Sieg, ein Remis, eine Niederlage und zwölf erzielte Tore. Fußball kann manchmal erstaunlich kompliziert sein.

Der Auftakt dieses kleinen Dreierpacks verlief allerdings ziemlich ernüchternd. Bei Getafe CF blieb Espanyol ohne eigenen Treffer und musste sich mit 0:2 geschlagen geben. Viel Freude dürfte die Reise nach Madrid also nicht bereitet haben. Zwei Gegentore kassiert, keine Punkte mitgenommen und die Erkenntnis gewonnen, dass man sich auch gegen Getafe nicht einfach nur zum Fußballspielen verabreden kann.

Was danach folgte, war allerdings aller Ehren wert. Beim FC Barcelona entwickelte sich ein Derby, bei dem offenbar niemand etwas von taktischer Zurückhaltung erzählt hatte. Vier Tore für Barcelona, vier für Espanyol. Macht zusammen acht Treffer und ein 4:4, bei dem die Zuschauer vermutlich irgendwann aufgehört haben, auf die Anzeigetafel zu schauen.

Für Espanyol war der Punkt zwar kein voller Ertrag, aber immerhin ein deutliches Lebenszeichen. Vier Tore beim Erzrivalen schießt man schließlich nicht jeden Dienstagabend.

Und dann kam Atlético Madrid.

Was Espanyol anschließend mit den Gästen aus der Hauptstadt veranstaltete, dürfte selbst die kühnsten Optimisten überrascht haben. 6:1 hieß es nach 90 Minuten. Sechs Tore! Atlético

durfte immerhin eines schießen, bevor Espanyol offenbar beschloss, die Angelegenheit endgültig zu klären.

Damit hat die Mannschaft in den vergangenen drei Spielen satte zwölf Treffer erzielt. Zum Vergleich: In Getafe war es noch kein einziger. Die offensive Formkurve sieht also aus wie eine Achterbahn mit defekter Bremse.

In der Tabelle hat die kleine Serie trotzdem einen Schönheitsfehler. Trotz des Sieges gegen Atlético und des Punktgewinns im Derby verliert Espanyol einen Platz. Vier Punkte aus drei Spielen reichen diesmal nicht aus, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Tabellenarithmetik kann manchmal ähnlich gnadenlos sein wie ein Auswärtsspiel in Getafe.

Immerhin dürfte das 6:1 gegen Atlético für reichlich Rückenwind sorgen. Nach einem solchen Ergebnis fällt es schwer, sich über die eigene Offensive zu beschweren. Die dürfte beim nächsten Gegner jedenfalls für einige schlaflose Nächte sorgen.

Am kommenden Spieltag geht es nun darum, aus dem wilden Wechselbad der vergangenen Wochen endlich etwas Konstanz zu machen. Nach Niederlage, Derby-Feuerwerk und Kantersieg wäre ein bisschen Normalität vermutlich gar nicht schlecht. Wobei: Wer Espanyol zuletzt gesehen hat, weiß natürlich, dass „normal“ momentan nicht unbedingt zum bevorzugten Spielplan gehört.

Eines steht jedenfalls fest: Zwölf Tore in drei Spielen sind eine Ansage. Jetzt muss Espanyol nur noch dafür sorgen, dass nicht gleichzeitig wieder die Gegentore im Dutzend angeliefert werden. Dann könnte aus dem jüngsten Spektakel tatsächlich eine Serie werden.
28.09.2026 10:23 - Thorsten Schlautmann - Espanyol Barcelona (0.3 TK)
 
Wege aus dem Bambuswald
Suwon – In Suwon herrscht derzeit eine Stimmung, die selbst Ruki Zuki nur mit einem langen Blick in die Ferne und einem tiefen Atemzug erklären kann. Nach dem Höhenflug auf Platz 4 ist sein Team auf Rang 10 zurückgefallen. Der weise Trainer nahm den Absturz gewohnt gelassen hin: „Auch ein Bambus wächst nicht jeden Tag nach oben. Manchmal muss er sich erst einmal vor dem Wind verbeugen.“

Dabei begann die Woche mit einer deutlichen Warnung: Beim Suwon FC setzte es eine 0:4-Niederlage. Vier Gegentore – eine Zahl, die Zuki angeblich zunächst für die Anzahl der benötigten Teebeutel hielt. Doch statt daraus zu lernen, geriet Suwon auch im Heimspiel gegen die Pohang Steelers ins Hintertreffen. Das 1:2 bedeutete die zweite Niederlage in Folge.

„Wenn der Gegner zweimal trifft und wir nur einmal, dann hat er offenbar zweimal öfter getroffen“, erklärte Zuki auf Nachfrage. „Das ist eine Erkenntnis, die man nicht unterschätzen sollte.“ Anschließend soll er minutenlang auf eine Zimmerpflanze gestarrt haben, bevor er ergänzte: „Sie wächst trotzdem.“

In der Tabelle steht Suwon Samsung Blue Wings nach elf Spielen mit 15 Punkten auf Platz 10. Damit

ging es gegenüber der Vorwoche von Rang 4 sechs Plätze nach unten. Die Bilanz: fünf Siege, sechs Niederlagen und ein Torverhältnis von 21:19. Besonders bitter: Der Abstand zur Spitze ist inzwischen gewachsen, während mehrere Konkurrenten an Suwon vorbeigezogen sind.

Doch Ruki Zuki wäre nicht Ruki Zuki, wenn er in dieser Lage nicht bereits eine tiefgründige Erklärung parat hätte. „Wer auf den Gipfel schaut, stolpert über den Stein vor seinen Füßen. Wer nur auf den Stein schaut, sieht den Gipfel nicht.“ Ob das eine taktische Ansage oder lediglich eine Warnung vor dem Trainingsgelände war, blieb offen.

Am nächsten ZAT wartet mit Seongnam Ilhwa Chunma ausgerechnet der Tabellenführer. Die Gäste kommen mit 21 Punkten und einer starken Saisonbilanz nach Suwon. Zuki soll bereits einen Plan ausgearbeitet haben: „Wir werden den Ball laufen lassen. Wenn er nicht laufen möchte, werden wir ihn freundlich bitten.“

Für die Fans bleibt die Hoffnung, dass der alte Meister der Weisheit auch auf dem Platz wieder etwas mehr Ordnung findet. Denn wie Zuki abschließend bemerkte: „Ein Bambus, der sich zu tief verbeugt, sieht irgendwann nur noch den Rasen.“
28.09.2026 09:29 - Ruki~Zuki - Suwon Samsung Blue Wings FC (0.3 TK)
 
Wer den Wind sät
Rosario. Bogotà. Ein Sturm zieht auf und nimmt rasant an Fahrt auf. Das Ziel? Kolumbien.

Karla Kolumna geborene Krause: Buenos días, Senor Zahl! Es scheint als habe ihr Aufruf Gegenwind für das Spitzenreiterduo gebracht. Sie haben frischen Wind in den Meisterschaftskampf gebracht. Schweben Sie jetzt auf Wolke Sieben? Haben Sie wirklich damit gerechnet?
Graf Zahl: Buenos días, Senorita Kolumna. Tatsächlich in der Form nicht. Ich hätte eher mit einem lauen Lüftchen gerechnet, aber, dass ausgerechnet Ihr Praktikant eine Turbulenz erzeugt hätte ich nicht gedacht.
KkgK: Das erste 6:6 der Saison am 18. Spieltag hat schon orkanartige Zustände entfacht. In Tolima konnte man sich gerade so noch im Schutzbunker verschanzen.
GZ: Si, si! Die eigentliche Frage ist doch: Hat sich auch der Wind für La Equidad gedreht oder ist jetzt schon wieder die Luft raus? Haben wir genug Wind gemacht?
KkgK: Das werden die nächsten 18 Spiele uns sicherlich zeigen. Sie haben definitiv keine heiße Luft produziert, das ist nun klar. Aber Sie wissen ja: nach einem Sturm kehrt immer Ruhe

ein.
GZ: Ja, aber ist es die Ruhe nach oder vor dem Sturm? Ich tippe auf das Zweitere. Es liegt etwas in der Luft.
KkgK: Auch für ihre Millionäre? Ihre Meisterschaftsambitionen sind bekanntermaßen auch keine Luftschlösser. Werden auch Sie jetzt durch stürmische Zeiten gehen? Oder sind Sie wieder mal das Fähnchen im Wind, dass sich opportun immer dem Wind zuneigt, der Ihnen hold ist?
GZ: Jetzt werden Sie aber sehr poetisch. Machen Sie da nicht viel Wind um nichts?
KkgK: Irgendwie muss sich ja mein abgebrochenens Journalistik-Studium bezahlt machen. Aber noch einmal zum Thema zurück: Sind Sie sich sicher, dass Sie so einfach gegen den Wind segeln können? Es braut sich etwas zusammen. Wohl auch für Sie.
GZ: Seien Sie sich sicher, Senorita Krause. Wir sehen das aufziehende Ungewitter. Ich bin gewappnet für die stürmischen Zeiten, die uns bevorstehen.
KkgK: Hört, hört. Wir werden in den nächsten Spielen sehen, wer Rückenwind im Titelkampf hat und damit möglichst lange segeln kann. Das war’s für heute aus dem Auge des Orkans. Guten Wind und sichere Heimkehr!
28.09.2026 09:20 - Graf Zahl - Millonarios FC (0.3 TK)
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Wundersame Ereignisse
Copa Mundial wäre nicht Copa Mundial, wenn man nicht permanent mit gänzlich unerwarteten Ereignissen konfrontiert würde. Gänzlich umambitioniert ging man bei Marítimo Funchal in den letzten Hinrunden-ZAT, wo man auch nur das eigene Heimspiel glanzlos mit 3:1 gewinnen konnte. Dazu setzte es zwei Auswärtspleiten, so dass sich Coach Horst Manson seelisch und moralisch auf ein moderates Abrutschen in der Tabelle vorbereiten konnte. Doch die Superliga hat ihre eigenen Gesetze,

und durch glückliche Umstände und mehrere ziemlich unerwartete Ergebnisse rückten die Insulaner zur Herbstmeisterschaft vor. Das war beim besten Willen nicht einkalkuliert. Bleibt nur zu hoffen, dass dies nicht in Wirklichkeit ein Menetekel für sein weiteren Verlauf der Spielzeit sein wird. In Portugal scheinen bei Copa Mundial die Gesetze der Schwerkraft zuweilen deaktiviert zu sein. Vielleicht sollte sich eine Person mit profunden Kenntnissen der Physik einmal der Angelegenheit annehmen.
28.09.2026 08:09 - Horst Manson - Marítimo Funchal (0.3 TK)
 
Am Ausgehungertsein der Liga
Manch wohlgenährter Kollege blickt mir gemütlich von unten hinterher, wie ich ganz vorne in den Wanten hänge, während er mit satten TK seine Altersteilzeit zelebriert und über verbrauchte Rationen doziert. Er hat gut reden: Er sitzt trocken an Deck, während ich mich ganz oben im Rigg verausgabt und mein Pulver verfeuert habe.

Zwei Tore Proviant habe ich jetzt auch  noch aus dem Beutel geschüttelt; gereicht hat es für nichts. Zum Ende der Hinrunde klammere ich mich zwar tabellarisch noch auf Platz 3 an die Taue, blicke

aber mit  magerem TK in eine gähnend leere Speisekammer.

Und was sieht man von hier oben beim Blick hinab in den schwedischen Keller? Rein gar nichts. Kein Trostpflaster, keine warme Mahlzeit, nur feuchtes Brackwasser und die Gewissheit, dass die Rückrunde ein eisiger Tanz wird.

Aber keine Sorge: Dieser Artikel hat natürlich nur bedingt mit der Allsvenskan zu tun. Reine Schutzbehauptung. Jede Ähnlichkeit mit ausgehungerten Kletterern im Sturm und wohlversorgten Beobachtern an Bord wäre schließlich rein zufällig.
28.09.2026 00:38 - Roquinho - Åtvidabergs FF (0.3 TK)
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Pepeke Khan sattelt weiter
In der vergangenen Woche ist in Samarkand nicht viel passiert. Nur zwei Spiele, zwei Siege. Pepeke Khan hat mit blankem Holzschwert klargestellt, wofür er steht: für den SIEG. “Fußball ist KRIEG, nur mit Ball statt Pfeil!", hörte man ihn wiederholt über den Trainingsplatz schreien.
Das Ergebnis ließ ihn triumphieren. Neuer Tabellenplatz der gefällt. Presseanfragen wurden abgeschmettert. "ERST SIEG, DANN REDE! Jetzt NIX Zeit, jetzt NUR SCHWERT!", donnerte er gegen die Presseleute.

Währenddessen glaubt man in der Hauptstadt in Samarkand könnte

ein Posten frei werden, platzte dem Steppenfürst endgültig der Kragen. Mit hochgereckter Faust und knallrotem Gesicht polterte er: "NO, GARDASLAR! KEIN POSTEN FREI! Ich NICHT Damenrad, das jeder mal fahren kann! Ich SATTEL, ich PFERD, ich BLEIB SITZEN.

Hikari findet Elvijra und Oksana in seinem Keller, da wo auch Bernd W. steckt. Doch während bei Elvijra und Oksana hin und wieder das Licht aufgeht, bleibt es bei Bernd W. immer dunkel.

Pepeke Khan jedenfalls steht weiter auf dem Trainingsplatz und schaut sich nach dem Training Oma-Serien an. Auch gute Vorbereitung auf nächsten Gegner.
28.09.2026 00:02 - Pepeke Khan - FK Dinamo Samarkand (0.3 TK)
 
Nach verlustreicher Schlacht bei Al Dhafra: Herbie bestellt führenden Ayurveda Guru der VAE zur Heilung nach Dubai ein
Er hatte es angekündigt und er hat sein Wort gehalten. Herbie's Dubai Club hat bei Al Dhafra ernst gemacht und seinen ersten Auswärtssieg eingefahren und dabei gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: 3 Auswärtspunkte und UniBärSum's Siegeszug an der Tabellenspitze verhindert. Doch der Sieg hatte, weil sich außer Al-Sharjah kein anderes Team zu diesem mutigen Schritt gewagt hatte, einen hohen Preis. Viele Spieler des Dubai Clubs sind angeschlagen aus dem intensiven Match zurückgekehrt, einem fehlt sogar die rechte Hand. Eine Schlacht, die viele Opfer gefordert hat. Daher ersucht Herbie nun die Expertise des bekanntesten Wunderheilers der Emiraten - dem Bananenbieger!

"Meine Jungs sind schwer angeschlagen. Einige haben mit Verletzungen zu kämpfen, andere haben Probleme mit der Verdauung. Meine Berater haben mir empfohlen, auf konservative, natürliche Heilungsansätze zu vertrauen, um Langzeit-Nebenwirkungen zu verhindern. Anscheinend gibt es bei uns in den Emiraten einen Guru, der auf einer Bananen-Plantage wohnt und Alternativmedizin praktiziert. Ich habe ihn eingeladen, um seine Methoden kennenzulernen und meinem Team auf die Sprünge zu helfen. Wenn er uns überzeugt, könnte ich mir vorstellen, seine Dienste langfristig in Anspruch zu nehmen." gab Herbie vor den Medien zu Protokoll.

Das Ganze hat nur einen Haken: Der Bananenbieger ist nicht nur Ayurveda-praktizierender Heiler, sondern nebenberuflich auch noch Trainer bei Al-Shibidi Doo Whap, einem semi-erfolgreichen Verein der First Division der VAE. Es könnten sich hieraus gewisse Interessenskonflikte ergeben, falls der Guru tatsächlich für die Gesundheit eines Konkurrenten verantwortlich wäre.

Böse Zungen behaupten derweil, dass der Bananenbieger seine Heilpraktiker-Zulassung auf dem Schwarzmarkt erworben hat, sich gar nicht wirklich mit Naturheilkunde auskennt und seinen Klienten langfristigen Schaden zufügt, anstatt ihnen zu helfen. Erschwerend hinzu kommt, dass sein

Geschäftspartner, der ihn mit einem thailändischen Ladyboy zwangsverheiratet haben soll, taubstumm ist.

Es ranken sich also viele Gerüchte abseits der staatlich kontrollierten Medien der VAE und vor allem negative Kritiken, speziell in Reddit-Foren und Facebook-Gruppen was den berühmtesten Alternativmediziner des Landes angeht. Die alles entscheidende Frage wird nun für Herbie sein: Kann man sich auf diesen Mann verlassen? Wenn die Gerüchte und dunklen Geschichten um den Bananenbieger stimmen, könnte sich das sehr negativ auf den Dubai Club, sein nächstes Spiel und den anschließenden Meisterschaftskampf auswirken. Die Liga ist aktuell noch sehr eng beisammen und der Ayurveda Guru könnte ein berechtigtes Interesse daran haben, seinen Club und damit sein eigenes Wohl in den Vordergrund und damit über die Gesundheit der Dubaier Spieler zu stellen.

Mögliche Nutznießer:
- Der Hatta Club, der im emiratischen Felsmassiv beheimatet ist und von Alm-Oehi Mr. Rheeti trainiert wird

- Palm City FC, dessen Trainer seine Anweisungen und Trainingsmethoden ausnahmslos mit der linken Hand in der Hosentasche kommuniziert

- Al-Sharjah SC, der sich derzeit in Lauerstellung befindet und dessen Übungsleiter von seinen Spielern verlangt, sich mindestens 2x täglich ihren Torsti zu borsten

- Oder das bisher so unscheinbar wirkende Geschäftsduo aus Al Dhafra und Al-Shibidi Doo Whap selber, das die anderen Teams zwischen Platz 1 und 6 im Würgegriff hält und Aktien von der Ayurveda-Plantage besitzt

Für jeden der ersten 6 Teams scheint noch alles möglich. Einzig der vorlaute Tor-Stan hat bisher schon sein Karma-Payback erhalten und dümpelt, nach seiner arroganten Heimniederlage gegen Al Dhafra, scheinbar hoffnungslos mit 24 Punkten auf Platz 8 herum. Zum Glück für ihn sind bereits 2 Teams trainerlos, sodass es aller Voraussicht nach bis zum Saisonende nicht mehr schlechter werden kann.

Wobei: Man weiß ja nie..
27.09.2026 23:57 - Herbie53 - Dubai Club (0.3 TK)
 
Konforme Ergebnisse: Schaffhausen, Basel und die Grasshopper haben sich nichts vorzuwerfen - ausgerechnet bora destabilisiert die Matrix
Auf'm Deich war nix zu holen. Als Herbie das Spielfeld in Schaffhausen sah, war ihm bereits klar: "Der Mähbie hilft uns hier nicht. Wenn der Platz 120 Meter lang ist und auf 20 Meter Breite überall Schafe stehen, wird er mit seinem derzeitigen Software-Stand nur verwirrt. Ich werde mit danfire eine der deutschen DIN ISO H3A0 entsprechende, zertifizierte Bedingung für das Match vereinbaren. Dann ist auch bora glücklich und allen ist geholfen."
.
Gesagt getan, die Partie entsprach zu 100% den Schweizer Standards, die bora milutinovic ins Leben gerufen hatte. Auch Nouris Grasshopper hielten sich an die Norm und schenkten im Lokalderby dem FC Zürich nicht mal 13 Zentimeter, 3:0 auch hier. Und wenn sich Wintersportlegende Ole Einer Gehtnochrein nicht erdreistet hätte mit einer Stand-Up-Biathlon-Session, in Basel 2 Schüsse auf die Zielscheibe direkt ins Schwarze zu versenken, hätte auch das Heimspiel von Basel den offiziellen Vorgaben entsprochen.
Einer, der sich zuvor gerade für diese Ergebnis-Standards ausgesprochen hatte, war der, der sich nun auch Herbst-Bademeister nennen darf: bora milutinovic. Was ihn allerdings geritten hat, die Matrix selbst mit unkonformen Ergebnissen zu füttern, ist bislang unbekannt. Um ganze 2 Tore differierte sein 5:0 von der Norm - die Folgen für die Super League?

Unbekannt! War es doch bora selbst, der zuvor vehement predigte "Weiche niemals von der 3:0 Theorie ab!"

Schaffhausen produzierte sogar ein zweites 3:0, um die Matrix zu stabilisieren, doch die neuerlichen Abweichungen könnten die Liga in eine Instabilität bringen, in der ein symmetrisches Chaos herrscht, statt konforme Ergebnisse. Herbie, selbst ein Verfechter von Ordnung und der vom St. Gallener Trainer aufgestellten Theorie, sprach bereits von einer sich aufschaukelnden Wechselwirkung:

"Ich weiß nicht, was bora da geritten hat, gegen seine eigenen Lehren anzugehen. Mit dem 5:1 Sieg in La Chaux-de-Fonds hat er für weitere Mängel in der Statik gesorgt. Wenn er uns damit glauben lassen will, dass er sich seine Tore bei uns aufspart, dann fallen wir auf solche billige Tricks mit Sicherheit nicht rein. Zu gut erinnere ich mich an sein fuxiges 6:5 zum Auftakt der letzten Rückrunde bei Nouri. Der Mann ist, wie ich schon so oft sagte, mit allen Wassern gewaschen. Dass er nach seinen Quecksilber-Bädern auf immer neue schräge Ideen kommt, macht es nicht besser. Aber darauf werden wir in dieser Saison sicherlich nicht reinfallen. Und wenn wir 6:0 gewinnen sollten, dann ist das immerhin wie 2x 3:0 und sollte in unserer Schweizer Matrix wieder für mehr Stabilität sorgen."
.
Doppelt hält eben besser.
27.09.2026 22:39 - Herbie - FC Basel (0.3 TK)
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Muss sich Vegalta Sendai Sorgen um den Klassenerhalt machen?
Diese Frage wurde kees van edam nach dem letzten Spiel gestellt. Er stellte seine Kaffeetasse zur Seite, schaute nachdenklich aus dem Fenster und antwortete:

„Natürlich. Aber nicht heute. Heute ist Sonntag .“

Niemand wusste, was das bedeutete. Also wurde vorsichtshalber genickt.

Die Tabelle sieht inzwischen nicht besonders freundlich aus, doch kees bleibt die Ruhe selbst. Statt Training veranstaltet er jeden Mittwoch die berühmte „Konferenz der besorgten Gartenzwerge“. Dort wird ausführlich diskutiert, ob Gegentore vielleicht nur besonders herzliche Begrüßungen des Gegners sind.

„Ein 0:0 erzählt doch keine Geschichte“, erklärt kees. „Ein 5:6 dagegen beschäftigt die Menschen noch beim

Frühstück.“

Im Verein kursieren inzwischen die wildesten Gerüchte. Angeblich wurde der Taschenrechner des Tabellenrechners ausgetauscht, weil er ständig Pluspunkte anzeigte, wenn Vegalta verlor. kees fand das Gerät allerdings „deutlich optimistischer als die echte Tabelle“ und wollte es sofort als offiziellen Vereinsrechner anmelden.

Ob der Klassenerhalt gelingt?

kees lächelt nur geheimnisvoll.

„Die Tabelle ist wie ein Wetterbericht. Man schaut ständig drauf – und am Ende regnet es trotzdem irgendwo ganz anders.“

Die Fans sind sich deshalb einig: Solange kees van edam noch solche Sätze sagt, ist bei Vegalta Sendai alles möglich. Wahrscheinlich sogar der Klassenerhalt. Irgendwie. Oder zumindest auf dem optimistischen Taschenrechner.
27.09.2026 19:48 - kees van edam - Vegalta Sendai (0.3 TK)
 
Anne Bude wird weitergemacht
„Und, wat macht Rot-Weiß?“

Es gibt Fragen, für die man sonntags morgens noch nicht bereit ist. Eigentlich wollte der Mann mit dem RWO-Schal nur eine Zeitung holen. Jetzt steht er an der Bude und soll die sportliche Gesamtlage erklären.

„Könnte besser.“

Der Besitzer nickt. Den Satz kennt er. Vom Fußball, vom Wetter und von seinem Steuerberater.

Es folgt eine kurze Besprechung. Hinten müsse man besser stehen, vorne mehr

machen. Da sind sich beide einig. Warum noch niemand aus dem Verein angerufen hat, bleibt unklar.

„Nächste Woche holen wir wieder was“, sagt der Mann mit dem Schal.

„Dann zahl erst mal die Zeitung.“

So geht es weiter in Oberhausen. Ein bisschen meckern, trotzdem dran glauben und freitags wieder nachsehen. Trainer Doze kann jedenfalls auf Rückhalt zählen. An der Bude hat er noch bis zum nächsten Kaffee Zeit, die Sache in Ordnung zu bringen.
27.09.2026 19:30 - Doze - Rot-Weiß Oberhausen (0.3 TK)
 
Schwere Schwerkraft in Turku: TPS im Tabellenkeller
TURKU – Beim finnischen Erstligisten Turun Palloseura rätselt die Wissenschaft über ein neues physikalisches Phänomen: Die extreme Schwerkraft am Tabellenende der Veikkausliiga. Trotz verzweifelter Strampelversuche klebt der Traditionsklub hartnäckig im Keller fest. Cheftrainer und Spieler versuchen alles, um den Ball ins gegnerische Tor statt ins eigene Netz zu befördern. Kürzlich wurde im Training sogar ein Kompass eingesetzt, um die

Angriffsrichtung zweifelsfrei zu bestimmen. „Wir haben exzellent trainiert“, scherzte ein leidgeprüfter Fan im Veritas-Stadion, „leider wird samstags gespielt.“ Um den Bann zu brechen, erwägt das Management nun radikale Maßnahmen. Gerüchten zufolge soll die Tabelle zur mentalen Entlastung einfach auf den Kopf gestellt in der Kabine aufgehängt werden. So oder so: In Turku stirbt die Hoffnung zuletzt – direkt nach dem nächsten Abseitspfiff.
27.09.2026 18:01 - Ridiculous - Turun Palloseura (0.3 TK)
 
Verdächtige Kontrollen in Tottenham - Bauchschmerzen bei Gegner?


Ruhe kehrt in Babacans Place eigentlich nie ein, doch diese Woche wurde es auf eine ganz neue Art turbulent: Plötzlich standen Lebensmittelkontrolleure vor der Tür. Im Gepäck der Vorwurf, es werde Gammelfleisch verarbeitet. Babacan war daraufhin sichtlich empört, ließ die Fahnder erst gar nicht zu Wort kommen: „Was heiß hier Gammelfleisch mein Freund? Bei mir immer HACCP von A bis Z, sauberer als Krankenhaus. Kannst du vom Boden essen, aber nich machen, ist unhöflich!“

Richtig hellhörig wurde er allerdings, als er einen der Fahnder leise „Liverpool“ murmeln hörte. Sofort witterte er wieder die Verschwörung: „Ach! Jetzt, ich verstehe! Das nich Kontrollä, das Sabotage aus Liverpool, ja?!“

Zusätzlich empört zeigte er sich über angebliche Zitate, die ihm in Liverpooler Medien in den Mund gelegt wurden: „Diese Worte nie über meine Lippen gefallen, wallahi lan! Zwei Mal 1:0? Sehr verdächtig! Vielleiht Liverpool ändlich verstandig,

Fußball auch funktieren ohne Verschwörung!“ Fake News, so Babacan, „schlimmer als Pommes ohne Salz.“

Sportlich lief es für die Spurs derweil blendend. Die Gäste aus Newcastle samt Trainer Hardkore hatten vor dem Spiel offenbar andere Prioritäten: Man stellte sich lange im Kebaphaus an, schlug sich ordentlich den Bauch voll und vergaß dabei, dass hinterher noch ein Fußballspiel anstand. Entsprechend kam Newcastle aus der Kabine. Ohne Trainer! Lag es doch am Fleisch oder hatte Hardkore einfach nur zu gut gegessen? Die Spurs hatten jedenfalls leichtes Spiel und gewannen verdient 1:0.

Babacan zur knappen Führung nur trocken: „Ein Tor reicht, mein Freund. Wichtig ist nicht wie viele, wichtig ist ob Gegner gut gegessen hat.“

Ob die nächsten Gäste aus Birmingham es Newcastle gleichtun und sich lieber am Dönerspieß als am Spielaufbau orientieren, wird sich zeigen. Babacan jedenfalls freut sich schon – auf volle Kassen und, wie immer, auf neue Verschwörungstheorien aus dem Norden.
27.09.2026 16:27 - Pepeke Babacan - Tottenham Hotspur (0.3 TK)
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Im Innviertel wird es stürmisch
Halbzeit in der Liga – und im Innviertel darf man langsam etwas lauter werden. Platz vier zur Saisonmitte ist für den SV Ried eine ausgezeichnete Ausgangslage. Vor allem, weil mit dem nächsten Gegner gleich der Tabellenführer vor der Tür steht: SK Sturm kommt ins Innviertel.

Ein Duell, das durchaus Signalwirkung haben könnte. Sturm will seine Tabellenführung verteidigen, Ried könnte mit einem starken Auftritt zeigen, dass man nicht zufällig dort oben steht.

Und während in Ried also über Spitzenspiele gesprochen wird, scheint man

in Innsbruck derzeit einen etwas anderen Ansatz zu verfolgen. Wacker war zuletzt zweimal auswärts unterwegs – und hat beide Male weder ein Tor noch einen Punkt mit nach Hause genommen. Konsequenz scheint dort mittlerweile eine Tugend zu sein: Wenn man schon nichts holt, dann wenigstens konsequent.

Vielleicht sollte man den Innsbruckern beim nächsten Auswärtsspiel einfach einen Punkt für die Anreise mitgeben.

In Ried hat man derweil andere Sorgen. Der Tabellenführer kommt. Und Platz vier möchte beweisen, dass er sich dort oben durchaus wohlfühlt.
27.09.2026 16:08 - Dr. Calakmul - SV Ried (0.3 TK)
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Chivas sind gewarnt
Das Derby ruft zum zweiten Mal

In Guadalajara wird wieder Derby gespielt – und wer das Hinspiel noch nicht vergessen hat, sollte vielleicht besser keine empfindlichen Nerven mitbringen. 5:4 für Atlas Guadalajara hieß es damals. Ein Ergebnis, das eher an einen Boxkampf als an einen Fußballabend erinnerte.

Nun geht es zum Rückspiel. Auswärts. Eigentlich könnte man angesichts des Spektakels vom ersten Duell erwarten, dass beide Seiten diesmal etwas vorsichtiger zu Werke gehen. Eigentlich.

Denn El Campeche dürfte wenig

Interesse daran haben, sich plötzlich mit Kleinigkeiten aufzuhalten. Atlas hat im ersten Derby bereits gezeigt, dass man auch auf fremde taktische Konzepte eine Antwort finden kann. Und wer die Mannschaft kennt, weiß: Wenn sich eine Gelegenheit bietet, dem Lokalrivalen erneut den Abend zu verderben, wird man sie kaum höflich ausschlagen.

Der Gegner darf sich also gerne Gedanken machen, wie viel Risiko diesmal verträglich ist.

Denn eines sollte in Guadalajara inzwischen klar sein: Das Rückspiel könnte mindestens genauso unangenehm werden wie das Hinspiel.
27.09.2026 15:59 - El Campeche - Atlas Guadalajara (0.3 TK)
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In Tanger werden die Fragen lauter
Bei Ittihad Tanger bleibt die Lage angespannt. Der Blick auf die Tabelle bringt weiterhin wenig Freude: Vorletzter Platz, und langsam wird auch außerhalb des Platzes genauer hingeschaut.

Dabei ist es gar nicht unbedingt ein einzelnes Spiel, das für Unruhe sorgt. Es ist vielmehr das Gesamtbild. Zu selten gelingt es Tanger, sich nachhaltig aus dem Tabellenkeller zu lösen, zu oft bleibt nach den 90 Minuten das Gefühl zurück, dass eigentlich mehr

möglich gewesen wäre.

In der Hafenstadt wird deshalb inzwischen etwas genauer hingehört, wenn über die Zukunft gesprochen wird. Noch fällt kein großes Wort, noch wird nichts offiziell infrage gestellt. Aber manche Fragen werden bekanntlich schon interessant, bevor sie gestellt werden.

Der nächste Schritt muss jedenfalls sitzen. Denn im Fußball ist der Wind schnell gedreht – und manchmal braucht es dafür nicht einmal eine neue Brise.
27.09.2026 15:50 - Sir Bacalar - Ittihad Tanger (0.3 TK)
 
Hinrundenbilanz
Die Hinrunde ist gespielt und Houston Dynamo steht solida da. Mit neun Siegen, einem Unentschieden und neun Niederlagen hat man sich einen Platz im Mittelfeld erspielt und noch realistische Chancen auf die Qualifikation für das internationale Geschäft. Selbstverständlich kann allerdings noch nicht abgesehen wreden, welche Dynamiken die Rückrunde und insbesondere der üblicherweise besonders spannende Saisonendspurt entfalten wird. Jedenfalls schlägt sich Dynamo aktuell deutlich besser als die Houston Texans, die mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet sind und heute bei den Indianapolis Colts, di ebenfalls ihre ersten beiden Spiele verloren haben, den ersten Sieg holen wollen.
27.09.2026 17:38 - Toro - Houston Dynamo (0.3 TK)
 


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