Der Bananenbieger ist dechiffriert. Meuternde Studenten stürmten seinen Wellness-Tempel und forderten eine Erklärung. Allen voran: Der kleine Mann an der Schippe, in diesem Falle der Mistgabel, mit einer dicken 53 auf der Plautze.
Der Wortführer verlangte eine Erklärung für seine sportliche Misere, die er eindeutig den ausgefeilten Methoden des Al-Shabab-Trainers zuschrieb.
Die Beweislage war erdrückend: allein der Donnerbalken, der nach der langen Sitzung von Herbie als „der Nachwelt nicht mehr zuzumuten“ ausgetauscht werden musste war ein lebendiges und eindrucksvolles Zeugnis des durchschlagenden Erfolgs des Wüsten-Ayurveda.
Doch der Bananenbieger wäre nicht der, der er ist, wenn er nicht auch dafür eine plausible Erklärung hätte: „Schlag nach in den alten Büchern, oh Unwissender. Das arabisch-islamische Pendant zum indischen Ayurveda ist die Unani-Medizin (auch bekannt als
Graeco-Arabische Medizin oder Tibb).
Das Wort Unani leitet sich vom arabischen Begriff für „griechisch“ ab, da dieses System auf der antiken griechischen Heilkunst (unter anderem von Hippokrates) basiert. Im goldenen Zeitalter des Islams wurde es von arabischen und persischen Gelehrten maßgeblich weiterentwickelt und systematisiert.
Dieser Tradition sehe ich mich verpflichtet. Ich habe als geübter Autodidakt alle relevanten Schriften gelesen und den Kern erkannt. Es geht um das Griechische. Daher ist es doch vollkommen naheliegend, dass meine Methodik hauptsächlich den Hintereingang berücksichtigt.
Ich kann doch hier nicht mit jahrhundertealten Traditionen brechen.
Sodenn, mein Sohn, rufe es laut in alle Lande, bis hinauf in alle Berge und in die Wüste heiß: Unani ist der heiße Sch…!“
Sprachs und ließ sich von seinen beiden Gehilfinnen in die Privatgemächer führen…
Noch vor wenigen Spieltagen schien die Situation beim MSV Duisburg aussichtslos. Die Zebras kämpften nicht nur gegen ihre Gegner, sondern auch gegen die eigene Verunsicherung. Woche für Woche blickten Fans, Verantwortliche und Spieler auf die Tabelle und fanden den Traditionsverein am unteren Ende des Rankings wieder. Die Diskussionen wurden lauter, die Geduld kleiner und die Sorge größer, dass die Saison frühzeitig zu einem Kampf gegen den sportlichen Absturz werden könnte.
Doch Fußball lebt von
Wendungen. Innerhalb weniger Wochen hat der MSV Duisburg eindrucksvoll gezeigt, dass sich harte Arbeit, Zusammenhalt und der unbedingte Wille zum Erfolg auszahlen können. Zwei Siege gegen den VfB Lübeck und den FC St. Pauli sowie ein wichtiges Unentschieden gegen Hertha BSC haben die Ausgangslage der Duisburger grundlegend verändert. Statt weiterhin am Ende der Tabelle festzustecken, gelang dem MSV ein bemerkenswerter Sprung von Platz 18 auf Rang 16. Eine Entwicklung, die noch vor kurzer Zeit kaum jemand für möglich gehalten hätte.
Also die Sache mit der beschissenen Niederlage beim Sportclub hat sich in Wahrheit wie folgt zugetragen: der W. hatte in seiner üblichen großprahlerischen Art verkündet, dass der Sportclub immer gewinnt, wenn er zugegen ist. (also genau das, was er hier in der Zeitung auch über Roter Stern Belgrad immer behauptet). Der Schimi hat ihm in seiner üblichen fachmännischen Art daraufhin erklärt, dass das gewaltig
nach einer Niederlage riecht. (also genau das, was er hier auch über Vojvodina Novi Sad immer behauptet). 93. Minute, 2:1 für die Leobendorf. Schlusspfiff. Oasch.
Quod Erat Demonstrandum: schimi ist ein Gnofl. Also ein Fan, ein wahrer Auskenner.
Nach Schluspfiif gab es dann noch lautstarke Beschimpfungen vom W. aus den hinteren Reihen der Friedhofstribüne, Bierbecher wurden geworfen, unschön. Man kennt ihn ja.
Was ein ZAT für uns am letzten Spieltag, man konnte alle Spiele gewinnen und eine volle Punkteausbeute von NEUN Punkten mitnehmen.
Auswärts konnte man in einem Spektakel Spiel nen wertvollen Dreier glücklich beim 4:3 einhamstern.
Und zu hause hat man beide Mannschaften dominieren können und da war der Sieg nach dem Spielverlauf nie gefährdet gewesen!
Aber jetzt am kommenden ZAT stehen 2 sehr schwere Spiele an.
Man muss zum aktuellen Meister Chicago, die noch eine menge potential haben nach oben und trotz Platz 11 das absolute Zeug dazu haben wieder den Titel zu holen, denn der Abstand lässt Chicago zu Platz 1 hoffen den Titel erneut zu holen,
aber da wollen wir ein Wörtchen mitreden und einfach versuchen Fussball zu spielen und wer weiß, viel. ist der ein oder andere Punkt drinnen.
zum anderen Knaller, da erwartet man zu hause die starke Mannschaft aus Buenos Aires, auch nicht viel leichter als Chicago nur weil man zu hause spielt. Man wird uns hier alles abverlangen und wir werden dagegen halten, so Coach Daffy.
Beide Mannschaften haben eine enorme Offensivstarke Mannschaft zu bieten, man kann nur hoffen mitzuhalten und nicht abgeschossen zu werden, aber Coach Daffy hat diese Woche ein Geheimtraining angesetzt und will taktische Spielzüge üben um den Gegner auch paroli bieten zu können.
Nach der Hinrunde haben wir einen enttäuschenden 14. Platz erspielt und das mit der starken Mannschaft, die aufgrund der Champion`s League Qualifikation noch mit starken Spielern verstärkt wurde. Nun ist es so das wir mitten im Abstiegskampf sind und jeden Punkt für den Klassenerhalt brauchen. Diese Saison wurden daher die Ziele korrigiert, nach der Hinrunde und jeder weiß genau was hier los ist, um das Derby nächste Saison
spielen zu dürfen müssen wir hier weiter hart arbeiten um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.
Am kommenden ZAT steht ein Richtungsweisendes Spiel an bei einem direkten mitkonkurrenten Brisbane, sollte man das Spiel verlieren, weiss jeder was hier los sein wird, nicht nur Unruhe im Verein, die ganze Stadt zittert dann um den Klassenerhalt. das sechs Punkte Spiel wird von daher sehr entscheidend sein, wohin die Reise in der Rückrunde gehen kann!
Daejeon – Draußen auf dem Trainingsgelände von Daejeon Citizen FC floss der Schweiß in Strömen. Unter der gnadenlosen Anleitung des Co-Trainers („Mehr Kuh, weniger Trainer“, wie die kritische Vereinspresse treffend zu Protokoll gab) quälten sich die Profis durch schwere Kraftzirkel. Coach Anafal hingegen hatte sich eine strategische Auszeit gegönnt: In der frostigen Eiseskälte seines von High-End-Ventilatoren heruntergekühlten Büros widmete er seine volle Aufmerksamkeit den weltpolitischen Geschehnissen des Fußballs.
Auf dem Schirm: Das vielzitierte, fast 40-minütige Giganten-Interview von Copa-Monopolist Saminfantino, geführt von Dr. Calkmul für die auflagenstärkste Kolumne Österreichs. Doch je länger der Stream lief, desto höher stieg der Puls des Cheftrainers.
Dass die AFC und andere Kontinentalverbände längst einen wütenden offenen Brief gegen die ungenierten Machtansprüche Saminfantinos aufgesetzt hatten, wog schon schwer. Doch was Anafal endgültig die Zornesröte ins Gesicht trieb, war die radikale Fragen-Zensur: Keines der heiklen Themen rund um die jüngste Skandal-WM
durfte in dem Videobeitrag auch nur ansatzweise angesprochen werden!
Im Büro von Daejeon schwang Anafal die Faust gegen die Klimaanlage: „Mindestens aus diesem Grund darf die Copa-WM nie wieder in Marokko stattfinden – und Marokko darf sie erst recht nie wieder gewinnen!“, polterte der Übungsleiter.
Wo das skandalöse Videomaterial abzufragen ist, bleibt derweil ein großes Rätsel der Sportwelt. Unter Fans und Journalisten kursiert das Gerücht, dass der Verband das Material unter Verschluss hält – oder es demnächst überraschend auf der offiziellen Copa-Website auftaucht. In der österreichischen Presse wird das spektakuläre Calkmul-Interview jedenfalls schon wie der große Medien-Coup des Jahres angepriesen!
Doch bei all der berechtigten Kritik an Saminfantinos Monopol-Gefahren und den Fragen-Zensuren ließ Anafal zwischen zwei kühlen Schlucken Ventilator-Luft dann doch noch ein etwas versöhnlicheres Seufzen hören. Er lehnte sich im Drehsessel zurück und tippte eine kurze Nachricht ins Regie-Buch:
„Aber hey... trotz alledem: Ein fettes Danke an SamiNo, dass die Copa endlich wieder zurück ist!“
Man kann es in Bielefeld gar nicht glauben, als Abstiegskandidat Nummer eins in die Saison gegangen und nun nach der Hinrunde ist man sensationell Herbstmeister geworden!
"Ist das hier in Bielefeld denn alles nur ein Traum", so Coach Daffy Duck?
Jedenfalls dürfen die Fans träumen und von der Meisterschaft hier reden, dann das träumen dürfen wir den Fans nicht nehmen. Sollen einfach den Herbstmeistertitel feiern.
Denn alle hier
im Verein wissen wie schwer die Rückrunde werden wird, jetzt wo die starke Offensive um die Topscorer ausfallen bis Ende der Saison, muss ein Plan B her, für neue Spieler ist kein Geld da, also werden paar junge talentierte Spieler die Chance bekommen.
Jetzt heißt es kämpfen für das Saisonziel Klassenerhalt! Man ist dem Ziel so nah und doch eigentlich so weit weg, wenn man sich die Monster TK`s der anderen Mannschaften anschaut.
Köln – Riesenwirbel um den 1. FC Köln! In der Kölner Presselandschaft pfeifen es die Spatzen bereits von den Dächern, und die Schlagzeile macht wie ein Lauffeuer die Runde: „1. FC Köln entlässt Trainer Boussati!“
Doch wer am Geißbockheim nach einer offiziellen Bestätigung sucht, blickt in ratlose Gesichter. Was genau hinter den Kulissen vorgeht, weiß derzeit niemand so recht. Klar ist nur: Der Vorstand ist mit der aktuellen Entwicklung extrem unzufrieden und die Nerven in der Teppichetage liegen blank.
Die Gerüchteküche brodelt gewaltig, und die Gerüchte über eine bereits vollzogene Trennung halten sich hartnäckig.
Insider berichten jedoch von einer letzten, hochdramatischen Wendung: Sollte die Beurlaubung noch nicht offiziell unterschrieben sein, bekommt Boussati an diesem Wochenende wohl eine allerletzte Chance, das Ruder irgendwie umzureißen. Die Devise für das anstehende Spiel ist klar: Ein Sieg muss her, sonst ist die Ära Boussati in Köln endgültig Geschichte – egal, was die Zeitungen heute schon drucken!
Florianópolis – Spektakuläre Szenen am Trainingsgelände von Avaí FC! Am Morgen fuhren mehrere Streifenwagen und Ermittler im Ressort vor, um eine großangelegte Hausdurchsuchung durchzuführen. Büros wurden durchkämmt, Unterlagen gesichtet und Aktenordner beschlagnahmt. Das Skurrile daran: Während die Beamten das Vereinsgelände auf den Kopf stellten, fehlte ausgerechnet von Cheftrainer Daadi jede Spur.
Nein, der Coach hatte seiner Mannschaft diesmal keineswegs freigegeben – die Profis schwitzten brav auf dem Platz. Daadi hatte das Konzept des freien Tages schlichtweg exklusiv auf sich selbst angewendet und glänzte durch Abwesenheit. Wo sich der Übungsleiter während des Polizeieinsatzes herumtrieb, blieb bis zum Nachmittag völlig im Dunkeln.
Ebenso nebulös gelagert
ist der Grund für den behördlichen Besuch: Was – oder wer – bei der Razzia genau gesucht wurde, wollte die Polizeipressestelle mit Verweis auf laufende Ermittlungen weder bestätigen noch dementieren. Spekulationen reichen in der Küstenstadt derzeit von ominösen Steuerprüfungen bis hin zum Verschwinden der taktischen Matchpläne.
Der Ausflug der Ordnungshüter platzt mitten in eine richtungsweisende Phase der Saison: Für Avaí stehen das schwere Auswärtsspiel bei Esporte Clube Vitória sowie das anschließende Heimspiel gegen Clube do Remo auf dem Programm. Ob Trainer Daadi bis zum Anpfiff wieder auftaucht und auf der Bank Platz nimmt? Im Verein geht man optimistisch davon aus – schließlich gilt selbst für verschollene Trainer im Abstiegskampf die Anwesenheitspflicht!
Die Rückrunde steht an in der Nationale A und bei AS Ariana blickt man mit einer gewissen Anspannung zurück und auch nach vorne. Die Tabellenposition ist mehr als in Ordnung, allerdings hat man auch bereits ein Heimspiel mehr absolviert. Auswärts funktioniert es ehrlicherweise diese Saison noch nicht. So besteht die Gefahr das man in der Tabelle noch nach hinten durchgereicht wird.
"Es wird herausfordernd, erläutert cube, dazu die schwer einzuschätzenden Patenzüge
die der Ligavergrößerung, geschuldet sind. Ich halte diese Erweiterung auch weiterhin für richtig, aber es muss sich natürlich erst noch einspielen. Das Ende der Hinrunde ist dazu die perfekte Gelegenheit und sie können sicher sein, wir haben eine ausführliche Analyse betrieben."
Auf die Frage, wohin die Reise gehen soll, entgegnet cube: "Auch wenn es die übliche Floskel ist, wir müssen von Spiel zu Spiel schauen. Alles andere macht keinen Sinn."
Es ist endlich zusammengekommen was zusammengehört: Cardiff City, genannt die bluebirds und bluebiker. Schon in früher Jugend, bzw. bei erster Gelegenheit, bei der man einen Nickname benötigt hat ist bluebiker nicht mehr wegzudenken. Dabei ist die Affinität zur Farbe Blau für einen bekennenden BVB-Fan fast schon schwierig. Aber yellowbiker oder gar blackbiker hatten und haben nicht den gewünschten Klang.
Damals, in der Jugend, war der zweite Teil des Namens auf das Mountainbike bezogen. Dies wurde nicht nur oft in den heimischen Wäldern, sondern auch bei dem ein oder anderen Bike-Marathon (Garmisch, Frammersbach und Kirchzarten) möglichst of gefahren. Mit dem Ende der
Ausbildung wurde es weniger und spätestens mit der Geburt der Tochter verlief diese Leidenschaft im Sande.
Fortan konnte man das Bike eher auf Motorräder beziehen, die faszinierten, ohne jemals selbst gefahren zu sein. Die langjährige Tätigkeit bei der Feuerwehr und viele schlimme Verkehrsunfälle mit Motorrädern ließen die Vernunft über die Faszination siegen.
Heute, die Tochter wird kommende Woche 16 und beendet im kommenden Sommer die Schule, steht man mitten im Leben. Und jetzt dieser Zufall: Copa ist back, dazu das Engagement bei Cardiff City und die Freude über die Feststellung das bluebiker versucht die bluebirds in die Premier League zurückzuführen.
Kénitra – Eigentlich wollte KAC-Coach Nqila die Vorbereitung auf die kommende Partie mit gewohnter Akribie angehen. Doch dann fiel ihm eine Schlagzeile in die Hände, die den Übungsleiter in einen Zustand kollektiver Fassungslosigkeit versetzte: „Herbstmeister? Issa Konaté hält das für einen Kamelunfall.“
Der Kaffee blieb Nqila auf halbem Wege im Halse stecken. „Oh, merde!“, entfuhr es dem Cheftrainer der Grünen spontan. „Ist das etwa genau DER Konaté? Der Mann, der uns direkt zum Auftakt vor unseren eigenen Fans exakt fünf Buden eingeschenkt hat!? Ya Allah, gegen den müssen wir schon wieder ran!?“
Verzweifelt tippte der Coach auf seinem Smartphone herum, um dem Vorstand seine emotionale Lage bildlich zu übermitteln, ehe er resigniert abwinkte: „Wo ist nur das Smiley mit der Hand vor dem Gesicht, wenn man es einmal wirklich dringend braucht?!“
Doch damit nicht genug: Die Metapher des gegnerischen Konaté warf bei Nqila ganz fundamentale geografische
Identitätsfragen auf. „Jetzt mal im Ernst: Wo bitte findet der Mann eigentlich Kamele für seine Rennen in Marokko?“, schnaubte der KAC-Linienchef mit aufgenageltem Stirnrunzeln. „Ich bin hier schließlich geboren und groß geworden! Ich habe in meinem ganzen Leben Kamele höchstens als müde Touristen-Reittiere unten am Strand gesehen – aber doch nicht auf der Rennbahn!“
Auf das eigentliche Fußballspiel ging Nqila auf der anschließenden Pressekonferenz erst gar nicht mehr ein. Taktische Ausrichtungen? Matchplan? Fehlanzeige. Der Trainer war gedanklich schlicht zu sehr damit beschäftigt, die Kamel-Population der marokkanischen Küstenregionen neu zu bilanzieren und verzweifelt nach dem passenden Facepalm-Emoji in seiner Chat-App zu suchen.
Ob seine Truppe auf dem Platz die passende Antwort auf Konatés Treffsicherheit findet, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur: Sollte Konaté erneut fünfmal knipsen, wird die Suche nach dem Wüsten-Kamel das geringste Problem von Kénitra sein!
Ziemlich überrascht zeigte sich MAT-Coach Carlos Finisterre über die Tatsache, dass die Hinrunde in der Botola Pro bereits Geschichte war. Schließlich hatte er einen Gutteil der Saison in den Kneipen von Tétouan bzw. mit ausgedehnten Nickerchen verbracht. Umso freudiger zeigte sich der umtriebige Mexikaner darüber, dass sein Club auch mit wenig eigenem Zutun in aussichtsreicher Position lag. Was konnte da noch alles drin sein, wenn der
Meister einmal höchst persönlich die Taktiktafel schwingen würde und nicht wie sonst auch immer das Gros der Arbeit an seinen Schweizer Assistenten Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka outgesourced hätte? Doch immerhin war sein zumindest sein fleißiger und treuer Mistreiter zu einem kurzen Statement zu bewegen, während der Chef wieder einmal abwesend war: „Das TK, das TK, das hat immer Recht. Das TK, das TK, das TK.“
Nach zwei bitteren Niederlagen folgt die eindrucksvolle Antwort: Estudiantes de Medicina klettert auf Platz 13
PE: Was für eine Reaktion von Estudiantes de Medicina! Nach dem 5:0-Heimsieg gegen Centro Deportivo Municipal darf Trainer Micais (online) endlich wieder aufatmen. Die Mannschaft meldete sich mit einem Paukenschlag zurück und verbesserte sich in der Tabelle von Platz 15 auf Rang 13.
Die Vorzeichen waren alles andere als einfach. Estudiantes hatte zuvor gegen Colegio Nacional de Iquitos mit 5:0 gewonnen, musste anschließend aber auswärts bei Alianza Atlético eine deutliche 0:4-Niederlage
hinnehmen. Umso wichtiger war nun die Antwort vor heimischem Publikum.
Am kommenden Spieltag wartet mit Universidad César Vallejo erneut ein Gegner aus dem oberen Tabellenbereich. Estudiantes genießt dabei wieder Heimrecht.
Danach wird es besonders interessant: Gegen Coronel Bolognesi muss Micais auswärts antreten. Bolognesi steht aktuell auf Platz fünf und hat mit 29:16 eine deutlich positive Torbilanz.
Nach der schwierigen Phase ist die Botschaft des 5:0 jedenfalls eindeutig: Estudiantes de Medicina lebt – und Micais hat seine Mannschaft offenbar genau im richtigen Moment wieder auf Kurs gebracht.
Es scheint, als habe Tokushima Vortis einen Lauf: Erst der Champions League-Titel, jetzt die Herbstmeisterschaft in der J-League. Shinji Ono bemüht sich dennoch, auf dem Boden zu bleiben, was angesichts seiner Körpergröße keine zu schwere Übung ist.
"Wir müssen absolut fokussiert bleiben. Noch ist nichts gewonnen, weder in der Champions League noch in der Liga. Die Ausgangslage ist dennoch sehr gut.", so Shinji Ono vor dem Start der Rückrunde. Das Ziel, das Double, bleibt derweil unverändert bestehen.
Ein solider sechster Platz nach der Hinrunde, sehr wenige Gegentore und viele verpasste Chancen auf Auswärtspunkte: Die Bilanz nach 19 gespielten Partien fällt bei Sporting Kansas City und Trainer JJ Brown gemischt aus.
Ob sich die vielen Personalwechsel in der Hinrunde gelohnt haben, ist retrospektiv schwer zu beantworten. Doch fürs Erste hat JJ Brown genug von den permanenten Neuverpflichtungen. "Wir setzen ab sofort auf Kontinuität. Damit wollen wir in der Rückrunde den Platz in den Top 6 festigen und uns endlich für das internationale Geschäft qualifizieren."