Da analysiert man die Tabelle und realisiert: Die schwedische Allsvenskan ist eben kein gewöhnlicher Zirkus. Während fubinio in aller Gelehrsamkeit über Mini-Bierdosen philosophiert, Fiemmenclo das ungewöhnlich verhaltene Verhalten der Liga beklagt und claudino schon vor längerem die Aufstockung auf 14 Teams analysiert, bleibt der Rest der Zeitung fast schon gespenstisch leer. Zu wenig Artikel? Zu viel Schweigen? Von wegen. Die Liga sortiert sich gerade selbst und zwar mit eiskalter
Präzision.
Ein paar verwaiste Trainerbänke, ein paar blaue Patentzug-Punkte auf dem Zettel, und schon ballert es für Åtvidabergs ein 0:2 hier und ein wildes 4:2 gegen Fiemmenclo da. Wer braucht schon endlose Pressekonferenzen und menschliches Zaudern, wenn der Autopilot die Spiele mit maschineller Härte veredelt? Genau diese nüchterne Kälte nimmt jeder Ausrede den Wind aus den Segeln und hebt das Niveau erst richtig an. Weniger Gelaber, mehr Fußball. So darf es (nicht) weitergehen!
Da betrachtet man die ZAT-Ergebnisse und merkt: Die Ansage, dass die Aces den Laden jetzt aufmischen wirkt schon. Die einen trauen sich gar kein Tor mehr gegen uns zu setzen – zack, 1:0-Arbeitssieg. Die nächsten kriegen totale Paranoia und ziehen gleich das Maximum von 6 Toren gegen uns ins Feld. 6:0, reine Nervensache.
Und die Aces: Platz zwei, 9 Punkte, Tordifferenz minus drei. Ein absurdes
Kunstwerk. Es ist wie mit einer frisch geschälten Banane oder einer exotischen Papaya: Wenn die Frucht einmal offen ist, musst du sie sofort verputzen. Lässt du sie liegen, fault der ganze Zirkus weg. Die Aces haben die Saison aufgerissen, also muss jetzt zwingend was passieren. Passiert es? Passiert nichts? Man weiß es nicht. Niemand weiß es. Aber die Aces liefern ihre versprochene Show ab!
Zürich. Dauerregen. Nouri sitzt unter dem Terrassendach und betrachtet seinen Rollrasen.
Grün ist er wieder. Jedenfalls stellenweise. Zwischen den neuen Halmen liegen noch braune Streifen. Perfekt ist anders. Aber er lebt.
Dabei geht Nouri ein Satz nicht aus dem Kopf. «Nee, 6!»
Irgendwo zwischen Regenrinne und Regentonne öffnet sich eine seit Jahrzehnten verschlossene Schublade in seinem Kopf.
Mathematikunterricht. Nouri, deutlich kleiner und vermutlich ähnlich stur, steht an der Tafel. «Und was kommt heraus?»
«Sechs.» «Sechs was? Äpfel? Birnen? Fahrräder?»
Damals lernte Nouri: Eine Zahl ohne Einheit ist keine Antwort. Jahrzehnte später versucht Herbie dieselbe Methode im Profifussball.
Sechs was also?
Sechs Punkte hat Basel. Fünf Gegentore. Vier Gänge besitzt sein berühmter Namensvetter laut Google. Später erklärte der Trainer, er sei eine «überarbeitete Version».
Überarbeitet im Sinne von verbessert? Vielleicht ist Herbie inzwischen ein E-Auto. Der neue e-Herbie. Modell Basel, Softwarestand 44.2, Almdudler im Kühlkreislauf. Nur besitzen die meisten Elektroautos gar keine vier oder sechs Gänge. Herbie benötigt offenbar zwei zusätzliche, um nach einem 0:4 in Aarau, einem 1:0 gegen St. Gallen und einem 0:1 bei GC wieder auf Betriebstemperatur zu kommen.
Die Reichweite bleibt überschaubar. Bei den Grasshoppers war nach neunzig Minuten nur noch Leerlauf verfügbar.
Herbie hatte angekündigt, in Zürich sei wenig zu holen.
Das stimmte.
Für ihn war nichts zu holen.
Das 1:0 gegen Basel war GCs erstes Tor, erster Sieg und erstes Lebenszeichen der Saison. Der Rollrasen bekam Wasser, die Mannschaft Punkte und Herbie Gelegenheit, seine überarbeitete Version auf dem Heimweg erneut zu überarbeiten.
Dann kam Luzern.
Vor dem Spiel hatte der FC Luzern in drei Partien kein einziges Tor erzielt. Zehn Gegentore, kein Trainer, kaum Puls. Nouri hatte dort auf den
ersten Auswärtssieg gehofft.
Nach neunzig Minuten stand es 3:0.
Für Luzern.
Nouri pflegt also nicht nur angeschlagenen Rasen. Er belebt inzwischen auch tote Vereine. Wer in der Schweiz weder trifft noch gewinnt, braucht keinen neuen Trainer. Ein Heimspiel gegen GC genügt.
Damit steht Grasshopper nach vier Spielen weiterhin auf Platz zehn. Ein Tor erzielt, sieben kassiert, drei Punkte. Gleichzeitig lagern noch 65,1 TK im Keller. Der teuerste Rasensprenger der Liga ist randvoll und hat bisher einen einzigen Grashalm getroffen.
Bora hatte Nouri bereits angeboten, den Rollrasen nach dem 0:3 gemeinsam einzusammeln. Für die nächste Meisterfeier könne St. Gallen ihn gut gebrauchen.
Nach dem eigenen 0:3 bei den Young Boys darf bora ihn gerne behalten. Zum Abdecken von Bremsspuren.
Seine berühmte 3:0-Theorie funktioniert weiterhin. Er hatte lediglich vergessen zu erwähnen, dass St. Gallen gelegentlich auf der falschen Seite steht. Sonnencreme schützt eben vor UV-Strahlung, nicht vor Castaño Deus.
Der kommt nun mit den Young Boys nach Zürich. Castaño spart nach eigener Aussage kein Wasser, weil in seinem Garten ohnehin nur Tabak wächst. Bei YB weiss man nie, ob gerade Cervelat, Rivella oder kubanisches Rollkraut in der Taktiktafel steckt.
Danach geht es nach Schaffhausen. danfire hatte stolz verkündet, er habe bereits Wasser auf den eigenen Rasen bekommen. Daheim gewann Schaffhausen bislang 3:0 und 1:0. Auswärts verlor es 0:2 und 0:3.
Leider findet das Spiel in Schaffhausen statt.
Der Regen wird stärker. Der Nachbar erscheint hinter dem Hag und blickt erst auf den Rasen, dann auf die Tabelle.
«Junge, nach vier Spielen Letzter. Gegen Young Boys und Schaffhausen also wieder null?»
Nouri denkt an Herbie. An den Mathematiklehrer. An Äpfel, Birnen, vier Gänge und eine angeblich überarbeitete Version.
«Nein. Aber sechs.»
Der Lehrer in seinem Kopf hebt mahnend den Finger. «Sechs was?»
«Punkte, Herr Lehrer.»
Monte Carlo – Der AS Monaco hat am 2. Spieltag die passende Antwort auf den verpatzten Saisonauftakt gegeben. Beim 3:0-Heimsieg gegen AC Ajaccio lief es plötzlich wie geschmiert.
Monaco zeigte von Beginn an, wer Herr im Fürstentum ist. Drei Tore, drei Punkte und endlich wieder gute Laune auf den Rängen. Ajaccio dagegen dürfte sich fragen, ob die Reise nach Monaco wirklich nötig war.
Nach dem Schlusspfiff war die Stimmung jedenfalls prächtig: Der Fehlstart ist Geschichte und die Tabelle sieht freundlicher aus.
Die bochanste Frage, die man überhaupt stellen kann, stellt sich der Trainer der Stahlkocher, allerdings im Plural, denn es waren ja elf seiner Schützlinge auf dem Platz: Na, wie waren wir? Tja, offenbar gar nicht so übel, denn es hat zu einem relativ sicheren Heimsieg über den Testmeister (in der Folge TM, Anm. d. Red.) gereicht. Ob man aus diesem Resultat etwas über den Verlauf der Meisterschaft ableiten kann, bleibt abzuwarten, in der nächsten Runde kummt der Neiche, aka, Jose Maria Osabalabal, man wird sehen, ob es einen Coupe Dänemark gibt. Smederevo darf nicht Kopenhagen werden!
an die Tabellenspitze stürmt Once Caldas. Balaleika wirkt dennoch etwas unsicher „Ehrlich gesagt, macht mir die Verfassung der Mannschaft etwas Angst. Sie rennen hier an jedem Spieltag, als gäbe es kein Morgen. Man kennt das ja…toller Saisonstart und am Ende geht die Luft aus. Aber was soll ich machen? Ich kann die Jungs schliesslich nicht an das Torgebälk ketten. Wäre ja irgendwie auch nicht mit der Spielidee vereinbar, oder? Deshalb heißt es auch nächste Woche wieder: Volle Pulle und auf sie mit Gebrüll!“.
„Das ist ja gerade nochmal gut gegangen….“ pustet Megaro nach dem 2:4 Auswärtserfolg bei der Roma durch „Die hat einen Lauf und ist nicht zu unterschätzen, „die alte Dame“. „Ehrlich gesagt war da schon etwas Glück dabei. Und die Tabelle zeigt es bereits, dass hier jeder jeden schlagen kann. Schön für die Zuschauer ist es ja. Ich hoffe, wir können etwas Konstanz in unser Spiel bringen. Wer mich kennt, der weiß, dass Durchschnaufen keine Option ist. Wir freuen uns daher auf die nächsten Aufgaben!“.
Schnell, schnell! Ganz knapp vor dem ZAT haut er also noch in die Tasten, und das an so einem wichtigen Termin - schließlich geht es heute ja gegen den Testmeister mit der Testbrille, der Testfrisur und dem Testschnauzer. Dieser schickt per App Spielberichte seiner geliebten Grün-Weißen, die sich im schottischen Ausland eines Remis rühmen können, da bleibt unsereinem nur übrig, zu gratulieren und fair anerkennend zu nicken. So darf man gespannt sein, was da heute herauskommen wird beim Duell der kommunizierenden Gefäßen - Eisenbahner und Stahlproduzent, Pat und Patachon der SM.
Unter Wikipedia liest man zu Test: Ein Test ist ein methodischer Versuch, mit dem festgestellt werden soll, ob Eigenschaften oder Leistung einer Sache, einer Person oder einer Hypothese den Erwartungen entsprechen. Tests können auch genutzt werden, um Erfahrungen zu machen und zu lernen. Es kann aber auch nach hinten losgehen. Nicht auf die gute Art, wie es Microfenris sonst mag. Sondern böse. Wenn nämlich zB die internationale QBatsche Failstrategie des Auwärzseinsers sang und klanglos abfärbt. Also Twst und ned amal nix, sondern Blödsinn gelernt. Wied wieder eine gute Saison, Microfenris!
Neues Spiel, neues Glück für die Western Knights! Nach dem Absolvieren der ersten Saisonspiele steht für die Mannschaft an der australischen Westküste nun der richtungsweisende 2. ZAT auf dem Programm. Trainer Dinci will die berüchtigte Auswärtsschwäche der Vergangenheit endgültig zu den Akten legen und von Beginn an eine konstante Leistung erzwingen. „Wir haben aus unseren Fehlern gelernt. Wenn wir unsere Heimstärke bewahren und auswärts cleverer agieren, ist in dieser Spielzeit extrem viel möglich“, zeigte sich Dinci optimistisch. Die Ritter sind gewappnet, um das Schild hochzuhalten und die nächsten Zähler einzufahren!
In Phokeng ist die Vorfreude auf die neuen Aufgaben spürbar! Bei den Platinum Stars geht es am 2. ZAT darum, frühzeitig das Fundament für eine erfolgreiche Saison zu legen. Trainer Dinco hat in den intensiven Trainingseinheiten vor allem an der defensiven Stabilität und dem schnellen Umschaltspiel gefeilt. Die Konkurrenz in Südafrika schläft nicht, doch das Team brennt darauf, der Liga den eigenen Stempel aufzudrücken. „Wir müssen die Nervosität der ersten Spiele ablegen und mit maximaler Entschlossenheit auf den Platz gehen“, forderte Dinco vor dem Spieltag. Die Fans erwarten eine geschlossene Mannschaftsleistung und den klaren Blick nach oben!
Die Karten sind neu gemischt und die Zähler wieder auf Null gestellt! Bei den New York Cosmos herrscht vor dem 2. ZAT eine spürbare Aufbruchstimmung. Nach den harten Abstiegssorgen der vergangenen Saison hat Manager Dincamente den Kader gezielt aufgerüstet und die Mentalität auf Sieg poliert. Im Big Apple soll der Blick von Beginn an klar nach oben gerichtet sein, um gar nicht erst wieder in Tabellennöte zu geraten. „Die Vergangenheit zählt nicht mehr. Wir wollen von der ersten Minute an aggressiv und dominant auftreten“, stellte Dincamente klar. Die Fans im Stadion stehen hinter dem Team und hoffen auf eine sorgenfreie und erfolgreiche Saison!
Eine neue Spielzeit, neue Träume im Stadio Olimpico! Nach dem ersten Abtasten zum Saisonstart richtet sich der volle Fokus von Lazio Rom auf den anstehenden 2. ZAT. Manager Dincman hat die Sommerpause genutzt, um an den richtigen Stellschrauben zu drehen und die Fehler der vergangenen Saison zu korrigieren. In der gewohnt eng besetzten Zehner-Liga zählt ab der ersten Minute jeder einzelne Punkt, um nicht frühzeitig ins Hintertreffen zu geraten. „Wir wollen die obere Tabellenhälfte von Anfang an fest im Visier behalten und vor unseren Fans eine Macht sein“, gab sich Dincman vor den nächsten wegweisenden Partien gewohnt ambitioniert. Rom ist bereit für den nächsten Schritt!
Der Start unter dem neuen United-Manager herzogi liefert bereits reichlich Gesprächsstoff. Zum Championship-Auftakt fegte Manchester United Arsenal im Old Trafford überraschend deutlich mit 4:0 vom Platz und sorgte damit für einen Einstand nach Maß. Am zweiten Spieltag folgte jedoch der erste Dämpfer: Bei Cardiff City unterlag United knapp mit 0:1. Trotz der Niederlage ist die erste Bilanz positiv. Hercegi scheint der Mannschaft neues Leben eingehaucht zu haben – nun muss United zeigen, dass der Gala-Auftakt mehr als ein Strohfeuer war.
Melbourne Victors, kommt bei einem tollen Spiel zum Auftakt, trotz zwei sehenswerter Treffer (Beide Tor des Monats verdächtig) seines Teams böse unter die Räder mit 2:5.
Jeder hatte sich das Auftaktspiel anders vorgestellt und wollte an der Leistung von letzter Saison, wo man sich in den letzten Spielen in eine Rausch spielte weiter anknüpfen.
Nun ist man auf den Boden der tatsachen zurück angekommen.
Aber im Heimspiel konnte man dann doch ein souveränes 4:0 erspielen und will jetzt am nächsten WE sich vor allem auswärts in einer besseren Verfassung zeigen.
Rosario Central ist mit einer herben 0:3 Klatsche in die Saison gestartet. man konnte sehr gut erkennen das viel Arbeit auf den Coach wartet, denn die neue Truppe ist nach der harten Vorbereitung noch nicht gut eingespielt.
Aber im darauffolgenden Heimspiel konnte man erstaunlicherweise ein überzeugendes 3:0 erspielen, womit der Coach sehr zufrieden war.
Die großen Leistungsschwankungen kann der Coach bis heute sich nicht erklären und will das die Woche aufarbeiten. Woran es denn gelegen haben könnte und sich vor allem Auswärts besser präsentieren.