Drei Punke aus zwei Spielen - in Gruppe B der Europa League geht es eng zu.
Lediglich durch die Tordifferenz unterscheiden sich Trabzonspor, Apollo Athen, Athletic Club Bilbao und der FC Luzern. Doch vor allem die Schweizer, am letzten Doppelspieltag durch einen cleveren 1:0-Heimsieg und eine krachende 0:5-Auswärtsniederlage aufgefallen, haben wahrscheinlich die besten Chancen auf ein Weiterkommen: Das Team von Trainer Indy hat schlichtweg am besten mit seinen
Kräften gehaushaltet.
Nun tritt Apollo Athen gleich zwei Mal hintereinander gegen die Kicker vom Vierwaldstättersee an. Eine ähnlich blamable Niederlage wie Trabzonspor wollen die Griechen vermeiden: "Wir werden dem FC Luzern zwei Mal neunzig Minuten so viel Kopfschmerzen bereiten, wie nur möglich", erklärte Trainer Max. Die Frage, ob er den guten alten Ouzo-Trick wieder auspacken will, kommentierte er nur mit einem vielsagenden Lächeln.
Da hat der SC Farense tatsächlich einen nahezu optimalen Start erwischt und muss dennoch zittern. Es ist die hohe Copa-Kunst, einen 1:0-Erfolg einzuheimsen, doch international ist so ein Resultat nicht immer vom Erfolg gekrönt.
Ein weiteres Spiel endete ebenfalls 1:0, zwei Mannschaften hingegen scheinen eine andere Taktik zu verfolgen. Es dürfte sehr spannend in der Gruppe G werden. Diverse
Varianten sind denkbar und so dürfte es kommenden Freitag nicht lange dauern, ehe sich die Coaches die Resultate ansehen.
Die Woche darauf wird dann bereits feststehen, wer in die nächste Runde einziehen wird. Für den SC Farense wäre es ein großer Erfolg, über die 1. Gruppenphase hinauszukommen. Schließlich wurde der Verein erst letzte Saison zurück ins Copa-Leben gerufen.
Zum ersten Mal in seiner Geschichte starten die Milton Keynes unter Trainer Future in einem europäischen Cupwettbewerb. Der Auftakt kann als gelungen betrachtet werden, momentan belegt man den 1. Platz in der Gruppe K der Europa League. Trainer Future:" Ein 5:0 zum Auftakt gegen Sampdoria Genua, dass war für unsere Fans ein absolutes Highlight und für uns ein überragender Start. Bei unserer 0:3-Auswärtsniederlage bei NEC Nijmwegen konnte man dann doch die fehlende Erfahrunge in europäischen Wettbewerben erkennen. Wir hatten zu viel Respekt vor dieser Auswärtssituation. Wir wollen lernen und werden unser bestes geben."
Nach den ersten zwei Spielen ist auch in der Gruppe L der Europa Leauge noch überhaupt nichts klar. "Wir sind uns das ja mittlerweile gewohnt," so P. Deus, als ob Olympique Marseille schon Stammgast im internationalen Geschäft wären. "Der Modus ist halt so, dass man erst zum Schluss weiss, wer weiterkommt. Das ist ja an sich nichts besonderes. Aber es gibt unglaublich wenige Auswärtssiege. Das ist schon auffällig," analysiert der kubanische Taktikfuchs. "Es ist ja auch schwer sich darauf einzustellen. Wir haben uns aber daran gewöhnt, geduldig zu sein. Meine Jungs und ich schauen uns dann jeweils die Sehenswürdigkeiten der Städte an. Dummerweise sind wir da diesmal nicht so gut bedient mit touristischen Perlen."
Die Knappen sind zufriedenstellend in die internationale Saison gestartet und belegen in der Gruppe G der Europa League vorerst den 2. Platz hinter Partizan Belgrad. Im ersten Heimspiel gegen Jonköpings Södra IF konnten die Knappen direkt mit einem fulminanten 5:0 Kantersieg aufwarten, gerieten dann aber kurze Zeit später im Auswärtsspiel bei SC Farense mit 0:1 unter die Räder. Nun folgen gleich zwei Spiele hintereinander gegen den Tabellenführer aus Belgrad und somit könnte es schon eine Vorentscheidung aufs Weiterkommen geben. Aber auch am letzten Gruppenspieltag kann noch alles passieren. Die Gelsenkirchener werden alles geben um in die Endrunde zu gelangen! Glück auf!
Anders als in der Liga konnte Umea in den ersten beiden Spielen der Europa League durchaus überzeugen. Beim starken Bundesligisten 1860 München musste man zwar in eine 0:1 Niederlage einwilligen. Beim anschließenden Heimspiel gegen OFK Belgrad kamen die Fans dann auf ihre Kosten. Mit einem wahren Sturmlauf kam das Team von Manni 0703 zu einem hochverdienten 4:0 Sieg und verschaffte sich damit eine relativ gute Ausgangsposition für die weiteren Spiele der Gruppenphase. In zwei Spielen gegen den portugiesischen Vertreter von Associacao Naval muss die jetzt gefestigt werden.
Tabellenführer nach dem 1.Spieltag in der Gruppe F der Europa League. Das schwedische Team von Kalmar FF traf leider einmal zuviel und bestrafte das mutige auftreten der österreichischen Truppe. Als nächstes kommt das finnische Kifferteam unter die Räder. Das Torkontingent ist allerdings nicht mehr das Beste. Kiffen hat noch wesentlich mehr TK zur Verfügung. Seine Generalprobe hat weltkicker in der Liga verpatzt. Aber meistens läuft es dann International besser. Die Spannung steigt ins Unermessliche.
Für das erste mal sieht es doch nach den ersten zwei Spielen gar nicht so schlecht für uns aus. Zwar mußte man bei FC Girondins de Bordeaux die ersten Federn lassen aber man wehrte sich mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln gegen die drohende Niederlage ,doch den gastgebern gelang ein nicht unverdienter eins zu null Sieg. Im ersten Heimspiel gegen das Englische Team Milton Keynes Dons gelang uns ein eindrucksvoller drei zu null Sieg der uns alle Möglichkeiten uns offen lässt für die folgenden Aufgaben. Zuerst reist man gegen Süden nach Italien und tritt beim UC Sampdoria an.Im Heimspiel empfängt man dann die Italiner zum ersten Rückspiel .
Nachdem sich alle Konkurrenten der diesjährigen Gruppe H in der ersten Phase der Europa League bereits medial begrüßt haben, sollen nun auch noch die Willkommensworte der Schiffskicker aus Portugal hinterhergeschoben werden. Da die Kreativabteilung noch im Urlaub weilt - am Horn von Afrika - wurde nun kurzerhand die Putzfrau des Vereinshauses nach vorne geschoben, um der UEFA den gebührenden Respekt zu erweisen. Hoffen wir mal, dass der Urlaub nicht länger dauert als geplant und reiche Beute mitgebracht wird, um dann wiederum der ehrenwerten Putzfrau den gebührenden Respekt zu erweisen.
Auch international gehts schon wieder los. Die Gegner kommen diesmal aus Deutshcland. Alle werden Meister nur Schalke nicht. So wirds auch beim Aufstieg sein. Dann ist noch ein Kuschelschwede dabei. Aus Södra. Falls das die stadt ist. Und als Dritter ist wieder mal ein Portugiese dabei. Aber den kennt HAdschi Halef noch nicht. Zumindest hat er keine bleibende Erinnerung hinterlassen. Ob der Aufstieg gelingen wird, bleibt noch abzuwarten. Wie immer in den internationalen Bewerben ist es reine Glückssache gegen wen man wann spielt und wie gestört der Gegner ist. Vielleicht hat auch deswegen fenris mal gewonnen? Am Können ists sicher nicht gelegen.
UD Salamanca ist nach nahezu dreißig Jahren wieder bei einem internationalen Wettbewerb dabei. Das Team hat die beste Saison gespielt, die der Verein jemals hatte. Bester Platz eingestellt, Punkterekord eingestellt, neuen Torrekord aufgestellt, meiste Siege etc. Die Stadt war im Freudentaumel, doch nun kommen internationale Vereine, die nicht nur unbekannt sind, sondern auch sehr unbequem. Die Trainernovizin Sandy2 muss sich ihre ersten europäischen Sporen verdienen. Das wir sicher schwer, doch die Dame ist wie üblich ganz ruhig: "Wir werden genauso in die Spiele gehen, wie in Spanien: Konzentriert, mit vielen Stürmern und vielen Verteidigern und dann werden wir sehen, wie es läuft. Das Erreichen der nächsten Runde wäre ein Supererfolg."
Zum fünften mal darf sich Pellegrini wieder in der Euro League messen, ganz bestimmt wird es eine riesige Enttäuschung, so wie die letzten Jahre auch. Nach einer zweijährigen Unterbrechung, in der man sich in der Champions League als unfähig erweisen durfte, kann man heuer wieder den Kampf aufnehmen, so lange wie möglich international zu spielen.
Zweimal gleich muss man auf die verdammte Insel im Norden Europas, Schottland und England, wie mühsam. Auf Italien freut sich Pellegrini schon, schließlich hat er dort seine Wurzeln und die südländische Hinterhältigkeit kommt ihm viel mehr entgegen, als die Rüpeln von dort oben.
"Charlton is back" titelte die SUN, nachdem der Club aus dem Londoner Südwesten in einer furiosen Rückrunde vom Abstiegskandidaten stetig in der Tabelle stieg und beinahe die Champions League erreicht hätte. Nun geht es auf Europareise und da liegen gleich dicke Brocken auf dem Weg in die zweite Runde. Trainer Georg Frese war denn auch nicht angetan von den Gegnern: "Torino ist ein sehr
erfahrenes Team mit einem hervorragenden Trainer. Auch Dundee sehe ich als sehr stark an. Zu Krusevac kann ich nicht viel sagen, da müssen erst noch ein paar Videoaufnahmen analysiert werden. Ich bin froh, dass wir zuerst im heimischen Valley spielen können, da werden wir mit Unterstützung unserer phantastischen Fans Vollgas geben. Europa ist einfach ein Supererlebnis für Spieler, Fans und auch mich."
Powerkraut hadert mit der Auslosung der ersten Gruppenphase. Griesgrämig und vor sich hinmurmelnd hatte er die Veranstaltung damals verlassen, aber vergessen ist es scheinbar bis jetzt nicht. Zeit genug also, um den Trainer des AO Veria persönlich zu befragen. Herr Powerkraut, die Gruppe A ist mit Bursaspor aus der Türkei, Angers SCO aus Frankreich und FC Volendam aus den Niederlanden jetzt nicht unbedingt so besetzt, dass man gleich heulen muss, oder?
Sie ahnungsloser Schreiberling, Sie! Ich
will Schweden, SMler und Österreicher, da muss ich bei der Taktikplanung nicht nachdenken. Jetzt muss ich mir was zurechtlegen.
Was zurechtlegen? Wie wollen sie sich die Gegner denn zurecht legen?
Wer spricht denn hier vom Gegner? Ich brauche während den Spielen was zu trinken, eine leichte Leselektüre für die langweiligen Passagen und ein Radio, um die anderen Spiele zu verfolgen. Das muss ich mir zurechtlegen.
Na gut, dann viel Erfolg und besser nicht daneben liegen.
Ich erzähl mal nen Witz:
Damals World Trade Center, ganz oben, in der View Bar, abends 22:00 Uhr, sitzen zwei angetrunkene Vertretertypen an der Bar, meint der eine,
Alter wenn Du hier aus dem Fenster springst, befördern Dich die Winde kurz vor dem Boden wieder nach oben, ein Wort gibt das andere die Wette steht und der Typ springt, und tatsächlich kurz vor dem Boden wird er nach oben katapultiert, setzt sich an den Tresen, bestellt einen finnischen Vodka, und sagt, siehste.
Der andere tut es Ihm gleich, springt batscht auf, und tschö
Sacht der Barkeeper zu dem am Tresen sitzenden, Superman wenn Du besoffen bist, bist Du scheisse
Nach einem grandiosen Finish, noch auf Platz vier der serbischen Liga vorgestürmt, scharren die Blau-Weißen aus Belgrad nun in den Europa League Startlöchern. „Wir freuen uns auf die Herausforderung!“ wird der OFK-Trainer zitiert, der über die Aufstellung noch keine Details bekannt geben will. Die Gruppenphase werde „ein steiniger Weg“ aber mit der ihm eigenen Zuversicht meint Hell, die intensive Aufbauarbeit der letzten Saison, die sich bereits im großartigen Saisonergebnis niedergeschlagen hat, werde sich auch international bezahlt machen.