Nachdem sich Langzeit-Ajax-Trainer Patrasso in der nahen Vergangenheit den ein oder anderen Fehltritt geleistet hat - unter anderem wurde er in der Nacht vor dem Spieltag in De Walletjes nicht nur gesehen sondern auch von der Yellow Press dort abgelichtet - wurde er eigentlich vorerst freigestellt.
Nachdem die ersten beiden Spieltage ohne Patrasso doch nicht ganz nach Wunsch für Ajax gelaufen waren, holte ihn Präsident van de Cock doch wieder zurück auf die Trainerbank.
Patrasso gelobte Besserung (zumindest gehe er nicht mehr vor dem Spieltag ins Puff) und van de Cock schickte liebe Grüße und eine Klagsdrohung an die Presse.
Die Rückkehr zeigte schon Wirkung, Ajax wanderte vom Tabellenkeller vorerst mal Richtung Mittelfeld.
“Ja, geht’s noch?!“, würde Kalle Rummenigge ins Mikrofon poltern. Noch weiterer Spieltag mit 2 von 3 Spielen auswärts. Das macht 4 Auswärtsspiele und nur 2 Heimspiele von insgesamt 6 Begegnungen.
Da muss man kein langjähriger Trainer bei CopaMundial sein, um da eine besondere Belastung für den CA Huracán zu erkennen.
Für den Ballon heißt das viele Kilometer Fahrt und immer wieder anheizen und rumtaktieren.
Immerhin scheint die Mannschaft gut damit umzugehen, denn der Blick auf die Tabelle lässt den Puls des Trainers ruhig schlagen. Eine weitere sorgenfreie Woche steht ins Haus.
Es riecht nach frisch gemähtem Rasen, nassem Asphalt und dem unverwechselbaren Kiez-Charme. Unten im Bauch des Millerntor-Stadions, wo die Katakomben die Geschichten von siegreichen Schlachten und bitteren Abenden atmen, sitzt Cheftrainer Hammerburg auf einer Holzkiste in der Trainerkabine. Die Kaffeetasse in der Hand, der Blick fokussiert. Wenn der 55-Jährige über seine Mannschaft spricht, schwingt da keine distanzierte Manager-Rhetorik mit, sondern
der pure Puls einer verschworenen Gemeinschaft.
„Hier oben“, sagt Hammerburg und tippt sich an die Stirn, „wird es entschieden. Aber auf dem Platz, da bluten sie füreinander.“ Für den Coach ist der FC St. Pauli weit mehr als ein herkömmlicher Arbeitgeber – es ist ein Kollektiv aus unterschiedlichen Charakteren, die erst im Zusammenprall ihre volle Wucht entfalten. Wir sind auf den nächsten 3 Spieltage sehr gespannt
Eingeschlossen in seinem Dachgeschoss, umgeben von Tonnen von Akten und Büchern und Zeitschriften recherchiert beat seine Arbeitsergebnisse. Es war heiss diesen Sommer, so dass man sich jetzt ein bisschen Abkühlung gönnen könnte. Was liegt also näher als sich auf den Weg zu machen auf die Streuobstwiese und nachzuforschen, ob die Äpfel, Birnen, Nüsse und Zwetschgen üppig sind oder nicht. Tatsächlich war Beat studierter Hobby-Psychologe und Hobby-Pomolge, will heissen er kann mit
Äpfeln sprechen. Ja, das ist wirklich so, wenn er den Apfel anfasst kann er durch die Schwingung der Oberfläche den Säuregehalt und dementsprechend die Süße oder die Sauerkeit des Apfels erfassen. Manchmal sagt der Apfel aber auch einfach, "Alter, nimm die Finger weg, ich bin kein Apfel, sondern eine Zwetschge." So oder so ähnlich geht Beat auch bei der Überlegung seines taktischen Verhaltens bei seinen Spielgegenern vor...wir werden sehen ob ein guter Obstler rauskommt oder eher Apfelmus.
pepe33 war sichtlich angefresssen vom Spiel seiner Mannschaft. Konnte man daheim sich noch mit 3:0 gegen Deportivo Municipal behaupten, ging es auswärts bei Universidad Cesar Vallejo mit einer Packung von 0:4 nach Hause, dies lies pepe33 zu dem legendären Satz verleiten: "In der ersten Halbzeit haben wir so gespielt, als ob wir Schlaftabletten genommen hätten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann gemerkt, dass die Tabletten gar nicht gewirkt haben." Pepe33 versteckte sich darufhin in seiner winzigen Lieblingskneipe Ecke Calle de Afligido Jirón Caylloma 125 Avenida Famagusta in Tacna und scrollte durch die Medienlandschaft: "Wer ist Florian Markert ?" schrie ihn sein Handy an...so dass er schnell weiter scrollte
und bei einer Quiz-Show landete in der folgende Frage gestellt wurde. "Was befindet sich wohl in diesem Körbchen des Lastenfahrrads (an dem offensichtlich Aufkleber von Austira Wien prangerten) ? A - ein paar gelbe Skistiefel, B- ein messingfarbenes Teekännchen oder C-die gebrauchte Unterhose des Uli Stoehness, der sich jetzt schon vor Sorge in die Hosen gemacht hat aufgrund des anstehenenden Duells mit den Coronells" Pepe33 schaltete sein tragbares Zeitklaugerät aus und schlürfte genüsslich aus seinem Teekännchen seinen Pfefferminztee, als er mit dem linken Auge vor der Kneipe ein Lastenfahrrad vorbeisausen sah, gefolgt von einem orangefarbenen Bonanza-Fahrrad und jemand schrie: "Halt an du elender ...".
Das who-ist-who des englischen Fußballs gibt sich morgen gegen Cardiff City die Ehre. Beide Teams aus Manchester dazu noch der FC Arsenal.
"Für unsere Fans sind das natürlich Festtage, erläutert bluebiker, für das Trainerteam und mich ist es Schwerstarbeit!"
Und so scheint man in der walisischen Hauptstadt tief in die Mottenkiste zu greifen. Statt Viererkette könnte es eine Renaissance des gutem alten Liberos geben. Bevor Loddar Matthäus vor Rührung spontan ein Ticket nach Cardiff erwirbt, verweist bluebiker dieses Gerücht in das Reich der Fabeln: "Wir werden sicher nicht von der Viererkette abweichen!"
Tor-Fan ist ratlos. In der Liga geht es irgendwie weder vor noch zurück. Eine richtige Taktik ist auch schwierig zu planen, nachdem es immer wieder gegen Vereine ohne Trainer geht. Und so hängt Paysande irgendwo im Niemandsland der Tabelle und versucht vor allem, den Abstand nach vorne nicht zu groß werden zu lassen. Ähnlich ratlos wie in der Liga ist der Trainer auch im internationalen Geschäft. Vor einer vielleicht schon vorentscheidenden Woche kann noch nicemand sagen, wie die Chancen auf ein Weiterkommen stehen.
Nicht nur Lokomotiv Tashkent befindet sich im Nirgendwo der Tabelle. Auch zwei Nebendarsteller der Professional Futbol Ligasi treffen sich kurz vor dem dieswöchigen ZAT im Nirgendwo.
Wer nun bei "Nebendarsteller" gleich mal an Hikaris Frau oder gar Pepeke Khan gedacht hat, liegt falsch: Vielmehr sind es Jamal Bond und Horst, die man Shisha rauchend in einem ansonsten leeren Lokal namens 'Pepis Xschnitz’l-House', irgendwo an der Seidenstrasse, antrifft.
Jamal Bond: „Samarkand? Warum treffen wir uns ausgerechnet HIER – in diesem Kaff?“
Horst: „Hier kennt uns niemand. Hier hat keiner Ahnung von Fussball. Hier gibt es einfach Nichts. Hier gibt es nur Seidenstrassenköter und Sexarbeit, nichtmal RocknRoll.“
Jamal Bond: „Und was willst du?”
Horst: „Elvijra. Oksana. Du darfst die beiden auf keinen Fall finden! Denn sonst bin ich meinen
Job in der Charoshi Phiki wieder los“
Jamal Bond: „Was kannst du bieten?“
Horst: „Geld.“
Jamal Bond: „Interessiert mich nicht.“
Horst: „Gemüse.“
Jamal Bond: „Nicht schlecht. Hast du was anderes?“
Horst: „Ich kenn da einen Schachgrossmeister, der könnte…“
Jamal Bond: „Ich überlegs mir…“
Horst: „Und dann wär da noch was…“
Jamal Bond: „Hä ?“
Horst: „Tashkent darf nicht Jizzax werden….“
Jamal Bond macht er einen letzten Zug von der billigen Shisha, steht auf, geht langsam weg, und denkt „Ich hasse dieses Shisha-Zeugs, und der Typ aus der DDR geht mir auch auf den Sack. Überhaupt, ganz Samarkand ist für die Fisch! Die können mich alle mal - Ich werde einfach W.‘s Auftrag erledigen“
Bernd W. war im Urlaub und die Schwalben mussten am letzten ZAT ohne ihren Trainer antreten. Die Aufgabe wurde überraschend gut gemeistert und W. weiss nicht, wie er das deuten soll. Er hat nun einen Termin beim Vorstand und es ist ihm ein Rätsel, was es da jetzt eigentlich zu besprechen gäbe... Falls man ihm seine Abwesenheit am Spielfeldrand vorhalten möge, oder ob er nicht vielleicht überfordert wäre mit dem sportlichen Traineramt, dann wird er einfach damit
argumentieren, dass man ja auch die Pressearbeit nicht vergessen sollte: Wer sollte denn diese aussergewöhnlich spannenden, unglaublich geistreichen, und vor allem witzigen Artikel schreiben, wenn nicht der W.? In der heutigen Zeit ist ja PR mindestens so wichtig wie Bürotechnik auf der Tribüne, oder das Geschehen auf dem grünen Rasen (Er wird allerdings verschweigen, dass er letzte Woche gar keinen Artikel geschrieben hat, und die 0.3 TK am Ende der Saison noch fehlen könnten).
Der verlorene Sohn Olschara ist zurück ! Damit bekommt die SM fast biblische Ausmasse. Zur Feier des Tages schlachtet Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah ein Kamel, und der W. bringt 7 mal 7 (um bei der biblischen Zahlenmystik zu bleiben) Flaschen Prosecco aus Valdobbiadene mit, denn dort hielt er sich während des verheerenden letzten ZATs auf (zum Glück muss man fast sagen: so hatte er nämlich keine Probleme, die Ergebnisse einfach
wegzusaufen). Fenris gibt den eifersüchtigen Bruder, der nie verloren war (sondern immer nur verloren hat), immer brav in der SM zugegen, immer Artikel schreibend, immer setzend, immer den andren auf die Eier gehend, und nun angefressen ist, dass ihm zu Ehren noch nie ein Kamel, geschweige denn ein Schwein oder auch nur ein Knochen mit Loch, geschlachtet worden ist. Maximal hat er selbst am Heisl vom Hanappistadion Wein zu Wasser verwandelt. Die Hinichen dort glauben ja auch sie sind eine Religion. Amen.
Der Unterschied zwischen dem Artikels des Meisters und dem der C.A.L.A. ist nur ein Satzzeichen im dieswöchigen Titel. Ein ! statt eines ? - Die Tausendmalrotweissgestreiften aus Gran Buenos Aires haben einen rabenschwarzen ZAT hingelegt, und Trainer W. ist lange genug dabei um eins zu wissen: Der Abstiegskampf hat für uns mit dem 11. Spieltag begonnen. Der Plan für diese Saison war zwar ein anderer, doch die Realität hat uns beinhart eingeholt. Die Primera Division im Land des 3maligen Welt und nunmehrigen Vizeweltmeisters ist eben kein Ponyhof. Wer Ponys sehen will, muss zum Polo gehen...
Juventus hat einen neuen Trainer verpflichtet. Nicht neu in der Seria A, denn vor etlichen Jahren formte Der Retter Siena zu einem Spitzenteam und führte sie zur Meisterschaft. Nun also die alte Dame, die direkt gegen den amtierenden Meister Siena antreten muss.
In der Pressekonferenz zeigte sich der Trainer zurückhaltend: Wir hatten erst wenige Trainingseinheiten, ich kenne die Mannschaft noch nicht intensiv. Und dann gegen Siena und Bergamo, beide Teams haben letzten ZAT gezeigt, wie sturmgewaltig sie auftreten können. Wir müssen auf der Hut sein. Kontrollierte Offensive ist angesagt. Aber wir sind bereit.
Italicus schleicht über den nebelverhangenen Fußballplatz. Trotzdem fühlt es sich warm und kuschelig an.
Nur schemenhaft sind die unterschiedlichsten Dinge zu erkennen: Handschuhe, Tabellen, Mikrofone, Bälle, Zahlen (vor allem Achten), Hexen und Puppen.
Im Kopf spuken unzusammenhängende Wortfetzen herum: …stärkste Liga der Welt… …Karla… …Tolima… …Tor vor der Pause… …rückwärts… …Luminos… …letztes Profispiel… …Hex
Hex, Pling Pling, Cartagena spring…
Plötzlich reitet Balaleika auf Sabrina vorbei, bis er in der Ferne die Tabellenspitze erreicht…
Da wacht Italicus auf und weiß: die Realität ist schlimmer. Deportes Tolima mit ihrem Trainer jean baratte steht auf Tabellenplatz 1. So ist das Saisonziel wahrhaft nicht zu erreichen. Solange er an der Spitze sitzt, können die Königlichen nicht vor ihm stehen.
Kalter und warmer Schweiß wechseln sich ab, Italicus möchte lieber wieder schlafen und weiter träumen.
Von unserem Korrespondenten, der Taschentücher jetzt kistenweise ordert ¡Ay, Dios mío! Was ist geschehen mit dem Mann, der noch letzte Woche fluchend und weinend auf dem Beifahrersitz seiner eigenen Tequila-Flasche das Herz ausschüttete? Das Studenten-Derby gegen die UNAM Pumas ist längst Geschichte, doch was zurückblieb, ist schlimmer als jede Niederlage: Schweigen. Pepeke Guevara, der Tiger vom Küchentisch, hat aufgehört zu fluchen, und das, amigos, ist ein schlechteres Omen als jedes Gegentor. Der amtierende Meister dümpelt weiter auf dem letzten Tabellenplatz, während sein Trainer sich in sein Haus zurückgezogen hat wie ein verwundetes Tier in seine Höhle.
Doch während einer schweigt, jubelt ein anderer: Don Limon, dessen Selbstverliebtheit so grenzenlos scheint wie die Weite der Sierra Madre, feiert sich selbst unter dem gnadenlosen Himmel Mexikos. Gut, dass wenigstens für einen die Sonne scheint, während andere
im Schatten verglühen. Und Herbster, dieser puta madre! Der einst so Beschuldigte, der Pepekes Ehe auf dem Gewissen haben soll, beginnt nun selbst eine Psychotherapie. Gewissensbisse, sagt man. Echte Reue oder nur ein weiteres Kapitel seiner Scheinheiligkeit? Das Volk von Monterrey trauert.
Dann, wie aus dem Nichts, wie ein Wirbelwind aus vergangenen Sünden: Señora Limonetta betritt die Bühne und wirbelt alles durcheinander. Kehrt die bezaubernde, Popoke denn noch zurück? Nach diesen Gerüchten? Gerufen von diesem Aufruhr? Deren Lachen einst die Regenzeit von Monterrey um Wochen verzögert haben soll, der die Männer auf der Straße innehalten ließ, als hätte die Stadt selbst für einen Atemzug den Verstand verloren. Und Roquo, dessen Therapiestunde sich füllen wie die Regenwolken vor dem großen Unwetter – gibt er sein Trainerdasein endlich auf? Monterrey weint und Pepeke Guevara schwört sich 100 Jahre Einsamkeit.
Bei Nueva Chicago wächst nach einem äußerst enttäuschenden Saisonstart die Sorge vor einem möglichen Abstiegskampf. Die Mannschaft bleibt hinter den Erwartungen zurück und muss dringend punkten, um nicht schon früh in die unteren Tabellenregionen abzurutschen. Unterdessen werden in den sozialen Medien erste Zweifel an Trainer Geordie laut; einige Fans fragen sich bereits, ob er mit dem Verein das Maximum dessen erreicht hat, was möglich ist. Vorerst genießt Geordie jedoch weiterhin das Vertrauen der Vereinsführung.
Gegen die Olympioniken aus Alexandria gab es für jeden Ring ein Tor. Bei all der Euphorie kann man da schon mal übersehen, dass dafür auswärts mal wieder nichts zu holen war. Damit liegt das Team aber voll im ägyptischen Trend. Wie das häufig so ist mit den Auswärtstoren. Am kommenden Wochenende stehen jetzt zwei Spitzenspiele an. Doch bei der ausgeglichenen Liga ist es eigentlich immer noch nicht wirklich sinnvoll, irgendetwas an Tabellenplätzen festzumachen. Die Saison wird wie so oft mit Beginn der Rückrunde erst so richtig Fahrt aufnehmen.