Beim Lesen der allwöchentlichen Zeitungsartikeln (ja, sie werden gelesen!) kommt dem W. manchmal ein Lacher, manchmal ein Kopfschütteln, und manchmal ein "A so a Voitrottl!" aus.
Doch letzte Woche hat sich dem W. nicht weniger als der Magen verkrampft ob der naturwissenschaftlichen Ignoranz des Voi-woden schimi, und zwar beim Lesen der Worte "...ob es eine Waage zum Draufscheissen war, oder doch so eine wo man die - hoffentlich
feste - Wurst unten dran hängen muss?"
Bernd W., dem Hobbyphysiker, tat es geradezu körperlich (vulgo "physikalisch", für die Hellenisten unter uns) weh, als er schimis patscherte Umschreibung einer Federwaage lesen musste.
Also daher, extra für schimi (und alle anderen) ein für alle mal: Eine Waage, wo man seine Scheißwurscht unten dran hängen muss, heisst FEDERWAAGE!
Der Tabellenletzte (Anm.d.Red.: fenris) hat Geburtstag.
Und der W. liess sich nicht lumpen und schenkte dem Geburtstagskind etwas, von dem er meinte, fenris könne es sicher gut gebrauchen: Eine Waage, damit fenris das Resultat seines täglichen Stuhlgangs wiegen kann!
Die Freude war in der Tat gross beim Geburtstagskind!
Ein paar Tage später trifft fenris auf der Strasse die beiden WM-Trainer-Clowns qbat und qeerotto.
Der neugierige qbat fragt fenris sogleich, was er denn Schönes zu seinem Geburtstag bekommen habe, und dieser meint:
„Eine tolle Sache: der Bernd W. hat mir eine Waage geschenkt, um meinen Stuhlgang zu wiegen! Nun weiss ich jeden Tag, wieviel Kilo ich scheisse.“
Qbat ist erst mal ratlos: „Sowas hab ich noch nie gehört - wie wiegt man denn seinen Stuhlgang?“
Smart-ass qeerotto hat die Antwort natürlich sofort parat: „Naja, ganz einfach: du wiegst dich vor und nach dem Stuhlgang, und die Differenz ergibt das Gewicht deiner Scheisswurscht.“
Worauf fenris meint: „Ähm ja…so könnte man es wohl auch machen.“
Paukenschlag in der serbischen Medienlandschaft. Gerhard Zeiler, 71 jähriger Medienmanager und Millionär, ist nach seiner Abfuhr bei der SPÖ auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Und was liegt für den Millionär näher, als sich im SM-Studio als neuer Trainer von Borac Cacak anzutragen. Der Trainer von Borac Cacak m.fenris ist mindestens so angeschlagen wie der SPÖ-Chef Andreas B. Und wenn einer schon in den Seilen hängt, dann tritt der Seiler
äh der Zeiler auf und wittert seine Chance. Er will halt nicht nur in Ameriga berühmt sein, sondern auch in der europäischen Heimat.
Das SM-Studio präsentiert Zeiler bereits als Mann der Stunde in Cacak, doch man wird gespannt sein, ob Borac zusammensteht und hinter ihrem micromann Stellung bezieht.
(Anm.d.Red: So einen beschissenen Artikel hat der W. noch nie geschrieben. Offenbar geht es ihm nur um die 0.3 TK. Wie verzweifelt muss der Typ sein...)
Hat Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah zuviel Kamelgacki geraucht oder ist er einfach noch immer fett von der Belgrader Wiesen, wo er gestern ca. 120 mal Tobee's Hubschrauber-Song ("Mach den Hub Hub Hub...") gehört hat und dazu mit den hässlichsten Frauen und Männern Serbiens getanzt hat? (Anm.d.Red.: böse Zungen behaupten, Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah wäre selbst die hässlichste Frau Serbiens)
Hadschi (das Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah lassen wir der Einfachheit halber weg) phantasiert vom Morgenstern-Helikopter den they angeblich in
Serbien landen hat sehen. Doch der morgenstern'sche Heli ist genausowenig gelandet wie Hadschi bei seinem gestrigen Tanzpartnerin (sic!).
Was durfte Hadschi daraus lernen: Der einzige Stern, der über Belgrad scheint, ist der Rote Stern!
Inzwischen wurde ein Fetzen der Partizan Belgrad-Hooligans gestohlen und Hadschi dachte über eine Auflösung seiner selbst nach, weil nur eine solche dem Ehrenkodex des Block Südost gerecht würde. Zum Glück für them selbst sind die befreundeten Ultras barisic und microfenris mit einem ordentlichen Fetzen nach Hause gekommen, sodass sich bei Partizan Belgrad alles in Alkohol Wohlgefallen aufgelöst hat.
Letzten Freitag war der W. in Ottakring unterwegs, seiner alten Heimat, die ihn geprägt hat, die sein Charakter ist, um nicht zu sagen die sein Schicksal wurde. Denn, obwohl W. seit zirka zwei Jahrzehnten bei den Sauproleten an der Alten Donau sein Dasein fristet, so muss man doch eines anerkennen: auch wenn sie W.'s Schädl aus Ottakring raus gekriegt haben, so kriegen sie doch Ottakring niemals aus W.'s Schädl raus.
Von der Sackgasse am Gallitzinberg, in der sich fenris gerade befindet, trieb es ihn zu zwei roten Zwickl beim gehyptenn Friedhofswirten Grünspan. Das Essen dort ist wahrlich zum Vergessen. Danach ging es über die Sandleiten runter nach Dornbach, wo er
in seiner schwarzweissen Heimat und nach zwei weiteren Bier (Černá Hora mmmh) auf einen weiteren Exil-Ottakringer traf: Sad schimi, der Vojvode von der traurigen Gestalt, war auch beim Sportclub. Und bei 1:1 gegen die Leobendorf meinte schimi dann glatt er wäre ein Knofl: immer wenn er zugegen wäre, verlieren wir. Und der W. meinte geh Bledsinn, denn immer wenn der W. zugegegen ist, gewinnen wir.
93. Minute Nachspielzeit: Freistoß für den Sportclub.
Direkt zum Gegner.
Der Leobendorfer läuft mit dem Ball allein auf unser Tor.
2:1 für die Leobendorf.
Schlusspfiff.
Oasch.
Du triffst am 8. Spieltag auf die Mannschaft Borac Cacak. Da Borac Cacak am letzten ZAT nicht gesetzt hat, könnte es sein, dass Fulham FC aus der Premier League in England diesem Verein am kommenden ZAT als Pate seinen Spielzug des selben Spieltages leiht, sollte Borac Cacak seinen Trainer entlassen.
Diese Worte sprangen dem W. in die Augen, als er seinen Zug für nächsten Freitag abgeben wollte. Also der selbsternannte Liebling der Götter, der selbsternannte ewige Meister, der selbsternannte Championsleaguesieger aus dem Jahre Schnee, der selbsternannte WM-Trainer der SM, der in seiner Hacken nichts anderes macht, als die SM-Tabelle zu studieren, Reime zu schmieden, sowie Möchtegern-WM-Trainer zu stalken, genau dieser selbsternannte Auskenner hat einen NMR hingelegt.
Und nun soll der W. sich zu
solchen Niederungen hinbegeben, den Fulham FC zu studieren, ein Verein aus einer Liga, die mittlerweile zu drei Viertel von Hadschis Kamelen aufgekauft wurde.
Das ganze entbehrt natürlich auch nicht einer gewissen Ironie, da gerade einer wie microfenris nun als Paten ausgerechnet "Full Ham" zugeschanzt bekommt hehe. Schampoo - da haben sie sich schon was überlegt bei Copa!
Das interessiert den W. aber nicht. Viel lieber appelliert er an fenris: Geh no ned furt, Oida, bleib no, es wird wieder guad! Lass dir die Kraft ned zerbrechen! Reiss dich zusammen und mach weiter! Und ausserdem: wer (wenn nicht er) soll denn sonst in dem Kaff Cacak diesen Job machen?
Und dann noch eine letzte Frage an fenris gerichtet, ob dieser denn weiss, was NMR eigentlich bedeutet: Non Marked Registration? Oder No Move Received? Oder Nicht Mein Rapid?
Der verlorene Sohn Olschara ist zurück ! Damit bekommt die SM fast biblische Ausmasse. Zur Feier des Tages schlachtet Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah ein Kamel, und der W. bringt 7 mal 7 (um bei der biblischen Zahlenmystik zu bleiben) Flaschen Prosecco aus Valdobbiadene mit, denn dort hielt er sich während des verheerenden letzten ZATs auf (zum Glück muss man fast sagen: so hatte er nämlich keine Probleme, die Ergebnisse einfach
wegzusaufen). Fenris gibt den eifersüchtigen Bruder, der nie verloren war (sondern immer nur verloren hat), immer brav in der SM zugegen, immer Artikel schreibend, immer setzend, immer den andren auf die Eier gehend, und nun angefressen ist, dass ihm zu Ehren noch nie ein Kamel, geschweige denn ein Schwein oder auch nur ein Knochen mit Loch, geschlachtet worden ist. Maximal hat er selbst am Heisl vom Hanappistadion Wein zu Wasser verwandelt. Die Hinichen dort glauben ja auch sie sind eine Religion. Amen.
Anders als die sogenannten grossen Wiener Fussballvereine ist der W. momentan Mehrfachbelastungen ausgesetzt: Neben der hauptberuflichen Trainerschaft bei Roter Stern Belgrad muss er noch sein Abonnenement beim Wiener Sportclub in der Regionalliga erfüllen, die Gruppenphase der Confetti-Liga weiter im Auge behalten, so wie die Vuelta a España verfolgen, und das gleich 4-5 Stunden jeden Tag. Obwohl letztere Aufgabe eher eine angenehme Tätigkeit ist, wird der W. dabei doch immer unterbrochen vom lästigen Schnarren der Geiger-Müller-Zähler in Kasachstan oder am Ochotskischen Strand.
Nichtsdestoweniger beschäftigt den W. der Neue, der von they Hadschi offenbar in die Liga gelotst wurde.
Der Name von them Hadschi seinem Freund - Osabalao - klingt wie eine Mischung aus den mediterranen Spezialitäten Osso Buco und Baccalao... Der W., kein Insta-Foodie aber doch ein Aficionado von gutem Essen und Schul-Lateiner, sinniert: Osso Buco: italienisch für "Knochen mit Loch"...Baccalao: in Portugal bekannt als "getrockneter Fisch"...
Bevor es nun ganz pellegrindig wird mit den osabalao'schen Assoziationen, hört der W. lieber auf weiter zu sinnieren, und er blickt dienstbeflissen auf das Display des Geiger-Müller-Zählers: "Hundert mikroSievert in der letzten Stunde...najo, irgendwie auch schon eGall..."
Der W. staunte nicht schlecht, als der Neue - apropos: Willkommen, osabalao ! - davon schreibt, dass Hadschi angeblich ein Schuhverkäufer sein solle. Der W. durchforstete sofort die gesamte Zeitungslandschaft von Wollongong bis Tigre, um das Narrativ ausfindig zu machen, in dem sich Hadschi der Leserschaft wohl als Schuhverkäufer andienen mochte. Doch die Recherche des W. blieb erfolglos. Osabalao scheint offenbar einer Zeitungsente
oder der Partizan-Message-Control aufgesessen zu sein.
Also um hier Klarheit zu schaffen: Glaubt der message-controllierten Journaille der Grobari kein Wort. Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah hat keinen Sprung nach oben auf der Karriereleiter zum Schuhverkäufer gemacht, sondern er ist noch immer hauptberuflich Kameltreiber und jobbt nebenbei meines Wissens nach als Fussballtrainer bei Partizan Belgrad.
"Die Taktik von Borac kennt nun jeder. Der fenris is echt sowas von deppert hahaha...der schreibt das in der Zeitung... a fester Trottl !" Mit diesen Worten begann die neue Saison in der Kabine von Roter Stern Belgrad.
Der W. ist allerdings noch etwas schreibfaul am Anfang dieser regulären Saison. Daher hat er auch gleich den grossen Kniff parat um 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: er schreibt gar keinen Artikel. Dann glauben die Anderen nämlich, dass er wieder
auf den ZAT vergessen hat und einen Nuller dort stehen hat - Und dann glauben sie, dass sie nur eine Heim-1 oder Auswärts-1 setzen müssen und schon 3 Gratis-Punkte einheimsen können. Und dann ist der W. mit der Auswärts-2 und der Heim-2 beinhart zur Stelle und schlägt zu.
Und wie man den W. kennt, ist der eine viel zu ausgefuchste Drecksau als dass er die Unbedarften aus der Prva Savezna nicht durchschaut und ihnen genau diese Falle nicht stellen würde hehe...