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COPA NEWS

Trio mit vier (oder mehr) Rädern
Meersdonk: Also, Tatar, jetzt haben wir neun Spieltage. Ried Erster, Rapid Zweiter, Sturm Dritter. Und Wacker ist immer noch Letzter.

Tatar: Ja, aber schau dir des an: Ried 17 Punkte, Rapid 16. Des is jetzt wirklich knapp. Und der Dr. Calakmul hat offensichtlich a Rezept gefunden, des funktioniert.

Falco: Fünf zu null gegen Rapid. Das ist kein Sieg. Das ist eine öffentliche Demütigung mit fünf Unterschriften.

Meersdonk: Und eine Woche davor haben sie noch eins zu null verloren.

Tatar: Genau! Ried is derzeit die Mannschaft der Gegensätze. Drei Spiele, sechs Punkte – und trotzdem weißt nie, was als Nächstes passiert.

Falco: Sturm hat's auch nicht gerade langweilig. Wiener Wochen. Erst vier null gegen Rapid, dann zwei null gegen Austria, aber dazwischen null zwa bei Vienna. Und die Neustadt fleddert die alte Austria.

Tatar: Des war überhaupt a bemerkenswerte Partie. Derwahreroi hat den Meister ordentlich zerlegt.

Meersdonk: Wiener Neustadt steht immerhin Vierter. 22 Tore geschossen, 12 kassiert.

Falco: Wiener Neustadt. Die stille Macht. Man redet nicht darüber – und

plötzlich steht sie da.

Tatar: Und dann kommt Grödig mit 56,0 TK und Wacker mit 56,7. Eigentlich müsst's nach der Papierform ganz anders ausschauen.

Meersdonk: Tut es aber nicht.

Falco: Papier ist geduldig. Copa offenbar nicht.

Tatar: Und Wacker? Floberle redet schon von Mobbing.

Meersdonk: Vier zu zwei gegen Wolfsberg und vier zu zwei gegen Vienna. So schlimm kann das Mobbing ja nicht sein.

Falco: Vielleicht wird Wacker nur auswärts gemobbt.

Tatar: Na, dann ham's a Problem. Als Nächstes kommt aber Sturm nach Ried, danach Austria Wien und dann fahrts nach Ried. Des is keine Serie, des is a Belastungstest.

Meersdonk: Also wer wird Meister?

Tatar: I bleib dabei: Noch is alles offen.

Falco: Das sagt man immer, wenn man keine Ahnung hat.

Tatar: Na gut. Dann sag i: Ried.

Meersdonk: Rapid.

Falco: Wiener Neustadt.

Tatar: Wiener Neustadt?!

Falco: Warum nicht? Niemand erwartet es. Das ist doch die schönste Voraussetzung für einen Meistertitel.

Meersdonk: Und wenn's nix wird?

Falco: Dann war's wenigstens eine gute Kolumne.
10.09.2026 21:22 - Henk Groot - SV Grödig (0.3 TK)
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Wüsten-Ayurveda Teil 1
Ein ausgezehrter Herbie steht vor dem lichtdurchfluteten Zelt des Bananenbiegers und stöhnt: „Kannst du mir eine Einführung in das Wüsten-Ayurveda geben, von dem wir schon so viel gehört haben? Ich würde gerne genau so wie UniBärSum gegen dich gewinnen. Und der hat mir gesagt, dass er alles von dir gelernt hat.“ - Geschmeichelt, aber mit einem klaren Ausdruck in den Augen, nimmt der Bananenbieger ihn an der Hand: „Da hast du aber nicht ganz gut zugehört, mein lieber. Es geht nicht so sehr um eine Einführung, sondern um das Einführen - zum Zwecke des Abführens…“
Und bevor sich der kleine Käfer

versah, hatte er den ersten halben Liter geklärte Kamelbutter auf Ex eingeflößt bekommen. Der rektale Dattel-Öl-Einlauf begann gerade seine Wirkung zu entfalten, als dem Herbie einfiel, dass er ja noch seine Tore für den nächsten ZAT abgeben muss. - Ungünstiges Timing.
Ob sein Assistenztrainer die von Herbie verzweifelt geblökten Anweisungen vom Donnerbalken aus zwischen all den Nebengeräuschen richtig verstanden hat, darf bezweifelt werden. Das soll aber keine Entschuldigung für die Leistungen des Dubai Clubs sein. Wer sich innerlich reinigt, hat nunmal höhere Dinge im Sinn als das schnöde Gewinnen eines Fußballspiels.
10.09.2026 21:21 - Bananenbieger - Al-Shabab (0.3 TK)
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Mastermindflash übernimmt das Ruder
Was für turbulente Zeiten in der Primera Division. Magica hat in der letzten Saison das Ruder abgeben müssen aber anstatt schnell einen neuen Trainer zu suchen hat sich der 10 der letzten Saison viel Zeit gelassen mit der Verpflichtung eines neuen Trainers. Viele haben gedacht es kommt ein Trainer aus Südamerika aber man hat alle Überrascht und konnte mit Mastermindflash einen alten Hasen aus Europa anland ziehen. Nach unseren Informationen zogen sich die Verhandlungen über den großen Teich nur schleppend, letztlich haben beide aber zueinander gefunden. Man hat dem Trainer aufjedenfall viel Zeit eingeräumt um hier fuß zufassen. Wir lassen uns überraschen was der erste ZAT bringt.
10.09.2026 20:42 - mastermindflash77 - Instituto de Cordoba (0.3 TK)
 
Sieg gegen den Letzten
Ja, es gab einen Sieg für Gamba. Aber er war knapp. Gerade einmal mit 3:2 wurde der Tabellenletzte wieder nach Hause geschickt. Aber auch das gibt drei Punkte. Die braucht man, um weiterhin halbwegs dran zu bleiben. Die Saison ist noch lang. Da kann noch viel passieren. Immerhin hat Abe Lenstra nun mehr Ruhe vorm Präsidenten. Der hat sich schon eine weile nicht mehr gemeldet. Ist er zufrieden? Oder im Urlaub? Oder gar tot? Man weiß es nicht. Das kann Abe Lenstra aber auch erstmal egal sein. Es stehen genug Aufgaben auf dem Plan.
10.09.2026 20:14 - Abe Lenstra (GWF Ltd.) - Gamba Osaka (0.3 TK)
 
Schaffhausen sucht den richtigen Gang – zuhause klappt's plötzlich
Es gibt Wochen, in denen ein Trainer seine Mannschaft taktisch weiterentwickelt.

Es gibt Wochen, in denen ein Trainer neue Systeme ausprobiert.

Und dann gibt es Wochen, in denen man als Trainer auf die Tabelle schaut und sich fragt, ob man vielleicht einfach nur die Heim- und Auswärtsspalte vertauscht hat. Für danfire war es eine solche Woche. Drei Spiele. Zwei Niederlagen. Ein Heimsieg. Und immerhin 5:4 Tore.

Der FC Schaffhausen scheint damit ein ziemlich klares Konzept entwickelt zu haben: Zuhause Fußball spielen. Auswärts baden gehen.

Herbie bringt den Mähbie
Herbie aus Basel verkündete diese Woche stolz, dass sein inzwischen legendärer e-Mähbie-53 endlich serienreif sei. 90 Minuten Akku. 120 Minuten im Energiesparmodus. Extremes Drehmoment. Diamantklingen. Und natürlich die revolutionäre No-Flutsch-Funktion, mit der nasser Rasen getrocknet und anschließend gemäht werden kann.

Eigentlich klingt das nach einem Rasenmäher.

Bei Herbie klingt es allerdings eher nach einem taktischen Endgegner. Besonders interessant: Der Mähbie soll ausgerechnet beim Meister in St. Gallen seinen ersten Auswärtseinsatz bekommen. Danfire dürfte die Nachricht mit gemischten Gefühlen aufgenommen haben. Denn kurz zuvor hatte Basel bereits vorgemacht, wie man Schaffhausen auswärts behandelt: 3:0.

Vielleicht war der Mähbie da noch gar nicht im Einsatz. Vielleicht braucht Herbie ihn also gar nicht.

Zuhause läuft der Rasen
Denn kaum war Schaffhausen wieder auf eigenem Platz, war plötzlich alles anders. 5:0 gegen Luzern. Fünf Tore. Keines kassiert.
Der Mähbie hätte wahrscheinlich anerkennend genickt. Nouri vermutlich zunächst die Schnitthöhe kontrolliert. Und bora hätte wahrscheinlich überprüft, ob die Spieler vor dem Anpfiff ausreichend Sonnencreme aufgetragen hatten.

Vor allem aber zeigt das Ergebnis: Der FC Schaffhausen kann es noch. Sehr gut sogar. Vielleicht braucht die Mannschaft einfach ihren eigenen Rasen. Vielleicht liegt es am Heimvorteil. Vielleicht an der Bodenhaftung. Oder vielleicht hat danfire einfach die Öcher Printen wiedergefunden. Herbie hatte schließlich bereits festgestellt, dass die Printen im Mähbie-Test keinen erkennbaren „Mäh“rwert besitzen. Als taktische Schuhsohle könnten sie allerdings durchaus noch eine Zukunft haben.

Nouri und die sechs
Währenddessen arbeitet Nouri in Zürich weiter an seinem persönlichen Rasensport-Experiment. Rollrasen. Mähbie. Swimmingpool-Verbot.

Sonnencreme für Geranien. Und natürlich die Zahl sechs. Sechs Zentimeter. Sechster Gang. Sechs Punkte.

Man darf gespannt sein, wann Nouri endgültig herausfindet, was genau diese sechs eigentlich bedeuten. Äpfel? Birnen? Fahrräder? Oder vielleicht einfach die sechs Gegentore, die man manchmal kassiert, wenn man den Rasen nicht richtig einstellt.

Schaffhausen jedenfalls hat sich diese Woche für eine andere Variante entschieden: Fünf Tore schießen und null kassieren. Das dürfte Nouri gefallen. Zumindest solange niemand einen Pool daneben baut.

bora bleibt Bademeister
bora milutinovic hat derweil seine ganz eigene Erklärung für die Schweizer Fußballwelt. Bei ihm bleibt die Super League ein Freibad. Bronze-Schwimmabzeichen für die Spieler. Sonnencreme für die Außenverteidiger. Trillerpfeife für Badepausen. Und wenn irgendwo etwas nicht funktioniert, liegt es selbstverständlich am Wasser.

Nur Schaffhausen dürfte nach dem 5:0 gegen Luzern kurz überlegt haben, ob man nicht vielleicht selbst ein Freibad eröffnen sollte. Denn zuhause läuft es hervorragend. Auswärts hingegen sieht es anders aus. Basel: 3:0. Young Boys: 1:0. Dazwischen: 5:0 gegen Luzern.

Man könnte also fast behaupten, Schaffhausen habe das Schweizer Heimspiel-Freibad bereits vollständig im Griff. Nur beim Auswärtsschwimmen fehlt noch die Technik.

Vielleicht doch der richtige Gang?
Damit bleibt für danfire eigentlich nur eine Erkenntnis: Der sechste Gang ist vielleicht gar nicht das Problem. Vielleicht muss man einfach häufiger zuhause bleiben. Herbie hat seinen e-Mähbie. Nouri hat seinen Rollrasen. Bora hat seine Trillerpfeife.
Und danfire hat offenbar etwas viel Wertvolleres:
einen Heimrasen, auf dem Schaffhausen fünf Tore schießen kann. Vielleicht sollte man den Rasen deshalb einfach einpacken und zu jedem Auswärtsspiel mitnehmen.

Ein mobiler Rollrasen für Schaffhausen. Nouri würde das Konzept vermutlich sofort genehmigen. Herbie würde einen Mähbie dafür entwickeln. Und bora würde sich daneben mit Sonnencreme auf den Bademeisterstuhl setzen.

Dann wäre endlich alles geregelt.

Bis dahin bleibt die Erkenntnis der Woche:
Auswärts braucht Schaffhausen offenbar noch Bodenhaftung. Zuhause ist sie bereits vorhanden.

Und irgendwo in der Kabine liegt vermutlich tatsächlich noch eine Packung Öcher Printen. Man sollte sie vielleicht nicht essen. Aber vielleicht einfach unter die Auswärtsschuhe kleben. Nur für den Fall.
10.09.2026 19:32 - danfire - FC Schaffhausen (0.3 TK)
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Rovers bleiben auf Kurs – Heimsieg und knapper Rückschlag
Die Glenfield Rovers setzen ihre wechselhafte Saison fort, bleiben aber weiterhin auf dem 9. Tabellenplatz. Nach dem zwischenzeitlichen Absturz auf Rang 17 und der anschließenden Aufholjagd hält sich das Team von Trainer stevefire damit weiterhin genau auf Höhe des ausgegebenen Saisonziels.

Im Heimspiel gegen die Miramar Rangers zeigten die Rovers erneut ihre Heimstärke. Mit einem überzeugenden 3:0 ließ Glenfield dem Gegner keine Chance und sammelte drei wichtige Punkte. Besonders nach den bisherigen deutlichen Heimsiegen scheint die Mannschaft vor eigenem Publikum immer besser in Fahrt zu

kommen.

Auswärts bei Auckland City folgte allerdings der nächste kleine Dämpfer. Glenfield musste sich knapp mit 0:1 geschlagen geben. Wieder einmal zeigte sich damit die unterschiedliche Form der Rovers zwischen Heim- und Auswärtsspielen.

Trotz der Niederlage bleibt die Ausgangslage erfreulich: Platz 9 und damit weiterhin exakt das Saisonziel. Nach dem Fehlstart hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass Glenfield so schnell wieder in diese Position zurückkehren würde. Nun gilt es, die gute Tabellenposition zu verteidigen – und vielleicht schon bald den Blick wieder etwas weiter nach oben zu richten.
10.09.2026 18:29 - stevefire - Glenfield Rovers (0.3 TK)
 
Monastir unter Druck – auch international bleibt der Befreiungsschlag aus
Bei US Monastir wird die Luft für Trainer johnfire langsam dünn. In der Liga läuft die Saison bislang deutlich unter den Erwartungen, und auch der überraschende Sprung in den internationalen Wettbewerb sorgt bislang nicht für die erhoffte Wende. Im Gegenteil: Die ersten beiden Partien im Confederation Cup gingen verloren.

Damit ist die internationale Bühne, die eigentlich zur großen Chance auf Wiedergutmachung werden sollte, zunächst ebenfalls zu einer Baustelle geworden. Nach der überraschenden Nachqualifikation für den Confederation Cup war die Hoffnung groß, dass Monastir diese unerwartete Gelegenheit nutzen und international für positive Schlagzeilen sorgen würde. Stattdessen steht nach zwei Spielen noch kein Erfolgserlebnis zu Buche.

Besonders bitter ist das im Zusammenhang mit der bisherigen Saison. In der heimischen Liga rangiert Monastir weiterhin nur auf Platz 9 und zeigt dabei immer wieder zwei völlig

unterschiedliche Gesichter. Zuhause kann die Mannschaft überzeugend auftreten, während auswärts regelmäßig die nötige Stabilität fehlt. Nun kommt auch international die Erkenntnis hinzu, dass der zusätzliche Wettbewerb kein Selbstläufer wird.

Für johnfire wird die Situation damit zunehmend unangenehm. Die überraschende Qualifikation hatte ihm eigentlich eine zweite internationale Chance verschafft – doch diese Chance muss nun dringend genutzt werden. Noch ist im Confederation Cup nichts endgültig verloren, aber weitere Rückschläge würden den Druck massiv erhöhen.

Monastir braucht deshalb schnell ein Erfolgserlebnis. National wie international geht es inzwischen nicht mehr nur um einzelne Ergebnisse, sondern um die Frage, ob johnfire seine Mannschaft noch zurück in die Spur bekommt. Die unerwartete internationale Teilnahme sollte der Neustart werden. Bislang sieht sie eher nach der nächsten Bewährungsprobe aus.
10.09.2026 18:28 - johnfire - US Monastir (0.3 TK)
 
Chicago Fire mit nächstem Schritt nach oben
Die Chicago Fire scheinen sich langsam aus dem Tabellenkeller zu befreien. Nach dem überzeugenden 3:0 gegen FC Edmonton und der anschließenden 0:3-Niederlage in San Jose folgte nun wieder ein echtes Ausrufezeichen.

Vor heimischem Publikum ließ das Team von scottfire den Tampa Bay Rowdies keine Chance und setzte sich souverän mit 4:0 durch. Damit sammelt Chicago nicht nur drei wichtige Punkte, sondern klettert auf den 11. Tabellenplatz.

Nach dem katastrophalen Saisonstart mit Platz 19 ist diese Entwicklung durchaus bemerkenswert. Aus dem Kampf gegen den unmittelbaren Absturz scheint sich allmählich wieder eine

halbwegs komfortable Situation zu entwickeln. Von Stabilität kann allerdings noch keine Rede sein – dafür sind die Ergebnisse weiterhin zu wechselhaft.

Dennoch dürfte scottfire mit der aktuellen Entwicklung deutlich zufriedener sein. Die Fire haben sich zurückgekämpft und zeigen wieder, dass sie deutlich mehr können, als es der Saisonstart vermuten ließ. Jetzt gilt es, den Aufwärtstrend zu bestätigen und Schritt für Schritt weiter nach oben zu klettern.

Platz 11 ist noch lange nicht das ursprüngliche Saisonziel – aber nach Platz 19 fühlt er sich in Chicago derzeit ziemlich gut an.
10.09.2026 18:21 - scottfire - Chicago Fire (0.3 TK)
 
Endlich
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#957, Primera Division, temporada 44 – ZAT 4
Speedy Gonzales, Rímac/Lima

Das Leben ist endlich, wie die letzten Wochen gezeigt haben. Es gibt nicht viel, was über Verlust und anschließender Leere hinwegtrösten kann, weder einfache Worte, auch nicht mitfühlende Anteilnahme in schriftlicher Form, und selbst organisatorische Dinge, die über die Betroffenen, Zurückgebliebenen plötzlich einbrachen und Funktionieren verlangen, können davon ablenken. Allenfalls nur kurz. Auch nicht selbst in die aktive Rolle des Schreibens überzugehen kann trösten, so wie über diese Zeilen hier, aber auch nicht darauf zu verzichten. Es braucht

Zeit, sich den neuen Rahmenbedingungen zu stellen, damit umzugehen lernen und halbwegs in einen Alltag überzugehen, der Normalität verspricht. Es braucht sehr viel Zeit, und für jeden wird es individuell einen Weg geben, der begehbar ist, trotz Stock und Stein, die es zu überwinden gilt. Ihn zu finden braucht Zeit, auch Inspiration, doch vor allem Mut und Kraft. Dieses Kieselsteinchen am Wegesrande namens Zeitungsartikel, am Wegesrande gerade entdeckt, kann Teil der Lösung sein. Es ist zumindest wieder ein Anfang, der erste Schritt von unendlich vielen, der schwerer ist als alle folgenden, wie ein chinesisches Sprichwort sagt. Und der zweite folgt sogleich, an anderer Stelle, für den anderen Verein auf dem anderen Kontinent.
10.09.2026 17:57 - Speedy Gonzales - Sporting Cristal (0.3 TK)
 
Durchhalten
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#959, Bundesliga, Saison 44 – ZAT 4
Speedy Gonzales, Colonia

Durchhalten ist die Devise zum heutigen Stand der Liga. Die notwendigen Dinge einleiten, um das Spielgeschehen weiterlaufen zu lassen, ohne dass es von Interesse ist. Die Weichen für die Zukunft stellen, die Saison 45 heißen soll. Attacken abwehren, die nicht schmerzen, Angriffe setzen, die ziellos sind. Einfach nur durchhalten. Von praktischer Natur zeigt sich ganz besonders unter diesen Umständen der Urlaubszug, der bis

Saisonende schon feststeht. So lassen sich ZATs überbrücken, zu denen man sich aber gar nicht aufraffen möchte, und dennoch wird dadurch kein Schaden angerichtet. Sich Auszeiten nehmen, wenn es wichtig wird, ist das Geheimnis, und dies zu können ermöglicht dieser Urlaubszug. Doch leider gibt es keine Urlaubsredaktion, eine, die Artikel sammelt und bei Bedarf ZAT für ZAT ausgibt, ohne Zutun des Autoren. Dies wäre vielleicht eine Neuerung, die auf den Weg gebracht werden müsste, die die Auszeit perfekt begleiten würde.
10.09.2026 17:56 - Speedy Gonzales ll - FC Viktoria Köln (0.3 TK)
 
Vorletzter!
Das sieht nicht gut aus. Der Vizemeister steht auf dem vorletzten Platz. Doch das wirkt alles schlechter als es real ist. Der Rückstand nach Punkten ist gering und das Form-TK noch reichlich gefüllt. Irgendwann wird Etoile noch marschieren und die Sterne vom Himmel spielen. Wortwitz verstanden? Dazu müsste man natürlich Französisch können. Der neue Trainer steht dagegen erst einmal ganz vorn. Das ist eine Herausforderung für Wiel Coerver, die der erfahrene Mann allerdings mit dem größten Vergnügen annimmt.
10.09.2026 17:41 - Wiel Coerver (GWF Ltd.) - Etoile Beni Khalled (0.3 TK)
 
Rochester solide, aber noch nicht meisterlich
Die Rochester Raging Rhinos stehen nach zehn Spieltagen auf Rang sieben der Major League Soccer. 15 Punkte und ein beeindruckendes Torverhältnis von 21:9 zeigen, dass der amtierende Meister weiterhin zu den stärksten Teams der Liga gehört. Doch zuletzt geriet der Motor ins Stottern: Neben dem überzeugenden 4:0 gegen Columbus Crew gab es auch zwei Niederlagen gegen Impact de Montréal und Houston Dynamo – jeweils ohne eigenen Treffer. Rochester ist aktuell solide unterwegs, aber noch nicht wieder meisterlich.
10.09.2026 17:21 - Ruud Gullit (GWF Ltd.) - Rochester Raging Rhinos (0.3 TK)
 
Dyskalkulie in Kolumbie
Rosario. Bogotà. Während Andere sich immer noch mit banalen Fragen beschäftigen, wie die KI endlich einen Spieler finden kann, der kurz vor seinem Karriereende ein Tor gemacht hat, ist Graf Zahl schon weiter. Er hat ihn nämlich endlich gefunden, verkündet er freudestrahlend und geht damit den Kollegen wieder mal ein bisschen mehr auf den Sack. Aber das ist ja nichts neues für den Argentinier, für den sein Verein sicherlich ein Export Control Sheet ordnungsgemäß befüllt hat.

Karla Krause geborene Kolumna: Auf ein Neues!
Graf Zahl: Wenn’s sein muss?
KKgK: Charmant wie immer. Lassen Sie uns das Presseecho der Woche anschauen. Haben Sie den Handschuh von Luminos wieder zurück erhalten?
GZ: Ja, klar. Luminos ist ein Ehrenmann. Nach Gebrauch hat er ihn mir wieder zurück geschickt...
KKgK: Nach Gebrauch?
GZ: Sì, sì. Leider komplett verschmutzt und übelst stinkend.
KKgK: Oh weh.
GZ: Nee, der ist immer noch in Argentinien. Aber haben Sie eine Ahnung, was die 8 bedeuten soll?

Anm. d. Red.: Eine fremde Person betritt den Interviewraum. Es ist ein junger Mann, der in Schild mit der Aufschrift „garantiert nicht Luminos“ trägt.

Praktikant (garantiert nicht Luminos): Das sind doch die 8 Gegentore vom 4.

ZAT!
GZ: ... und?
P(gnL): Verstehst du nicht? Du hast acht Gegentore bekommen!
GZ: Wer bist du eigentlich? Und was suchst du hier? Gehört er zu Ihnen, Senorita Krause?
KKgK: Ich bin Freelancerin! Ich kann mir nicht mal einen unbezahlten Praktikanten leisten.
GZ: Hmm, ich habe wirklich keine Ahnung. Er ist ja garantiert nicht Luminos. Was macht er dann hier?
P(gnL): Ich bin da um dich auf deine ACHT Gegentore hinzuweisen!
GZ: Ist ja gut jetzt. Wir haben es verstanden. Krasse Sache, leider komplette Nullnummer. Übrigens genauso wie bei Independiente Santa Fe übrigens. Die hatten sogar nur SIEBEN Gegentore bekommen.

Anm. d. Red.: Der Praktikant reißt sich sein Schild „garantiert nicht Luminos“ vom Leib. Er ist... Ja, das ist doch Luminos? Graf Zahl ist sichtbar überrascht.

Luminos: Ja und? Dafür hab ich mehr TK und bin der Jefe hier!
KKgK: Also wie ich mir gedacht. Bitte gehen Sie!

Anm. d. Red.: Luminos wird von Sicherheitsmännern herausgezerrt. Er faselt mit Schaum vor Mund nur noch Zahlen wie 7 und 8. Derweil betritt eine weitere Person den Raum.

Count van Lezz: Hallo, bin ich hier richtig? Ich möchte über meinen SECHSTEN Tabellenplatz sprechen?

Anm. d. Red.: Luminos dreht komplett durch.
10.09.2026 16:59 - Graf Zahl - Millonarios FC (0.3 TK)
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Issa Konate, der reisefaule Bär und Nqilas ansteckender Plan
Bei Wydad Casablanca herrscht Verwirrung.
Nicht wegen der Tabelle. Platz drei ist völlig in Ordnung.
Sondern wegen des Heim-Auswärts-Problems.

Zu Hause spielt Wydad wie eine Mischung aus Brasilien 1970, Barcelona 2011 und einer Horde wütender Berberaffen auf Espresso.
Auswärts dagegen sieht es manchmal so aus, als hätten die Spieler kurz vor der Abfahrt versehentlich den Mannschaftsbus von Raja genommen.

Issa Konate erklärte das Phänomen auf seine ganz eigene Art.
„Zu Hause tanzt der Bär.“
Kurze Pause.
„Auswärts bleibt er lieber im Winterschlaf.“

Seitdem versucht der Zeugwart verzweifelt, einen Bären in den Mannschaftsbus zu locken. Bisher ohne Erfolg.

Doch jetzt kommt KAC Kénitra.
Und damit… Nqila.

Allein der Name sorgt in Casablanca für hektische Desinfektionsmaßnahmen. Der Vereinsarzt verteilt vorsorglich Impfhefte, der Greenkeeper sprüht den Mittelkreis mit Desinfektionsmittel ein und der Stadionsprecher fragt sicherheitshalber nach, ob „Bouhamroun“ auf der Liste meldepflichtiger Krankheiten steht.

Niemand hat Nqilas Worte vergessen.
„Man muss die Masern nur zum richtigen Zeitpunkt an die Konkurrenz von WAC weiterimpfen.“

Bis heute weiß

niemand, ob Nqila über Fußball sprach…
…oder tatsächlich einen epidemiologischen Matchplan entwickelt hatte.

Seit diesem Interview wird in Casablanca jedes Husten eines KAC-Spielers statistisch erfasst.

Issa Konate wurde auf die Geschichte angesprochen.
„Wir sind vorbereitet.“
„Impfstoff?“
„Nein.“
„Was dann?“
„Fünf Innenverteidiger und Ingwertee.“

Doch das eigentliche Problem ist ein anderes.
Nqila hatte damals geheimnisvoll angekündigt:
„Wir werden noch dicke Freunde.“

Seitdem rätseln Historiker, Virologen und drei pensionierte Linienrichter, was das eigentlich bedeuten sollte.
Eine Versöhnung?
Eine Drohung?
Oder wollte Nqila Issa Konate lediglich in eine WhatsApp-Gruppe namens „Masern-Selbsthilfe Marokko“ aufnehmen?

Konate nimmt die Sache gelassen.

„Wenn er wirklich mein Freund werden will, soll er erst einmal auswärts gegen uns gewinnen.“

Dann grinste er.

„Oder wenigstens den Bären wecken.“
Ob Wydad diesmal auch auswärts den Heimfußball findet?

Niemand weiß es.

Fest steht nur:
Sollte KAC gewinnen, behauptet Nqila garantiert, die Masern seien zurück.
10.09.2026 16:42 - Issa Konate - Wydad de Casablanca (0.3 TK)
😂 1
Der FC Barcelona steckt in einer tiefen Krise
Alarmstufe Rot bei den Katalanen! Der amtierende Titelverteidiger hat den wohl spektakulärsten Fehlstart der Vereinsgeschichte hingelegt. Platz 10 und eine Tordifferenz, bei der selbst Mister queraldo feuchte Augen bekommt – das ist aktuell eher Slapstick als Spitzenfußball. Die Konkurrenz lacht sich ins Fäustchen, während Barça-Fans weltweit kollektiv Schnappatmung bekommen. Aber hey, Totgesagte leben länger! Jetzt heißt es: Fahne richten, Arschbacken zusammenkneifen und die Kurve kratzen. In diesem Sinne: Visca El Barça i Visca Catalunya!
10.09.2026 17:15 - queralt - FC Barcelona (0.3 TK)
 
Patrasso wieder auf der Bank
Nachdem sich Langzeit-Ajax-Trainer Patrasso in der nahen Vergangenheit den ein oder anderen Fehltritt geleistet hat - unter anderem wurde er in der Nacht vor dem Spieltag in De Walletjes nicht nur gesehen sondern auch von der Yellow Press dort abgelichtet - wurde er eigentlich vorerst freigestellt.

Nachdem die ersten beiden Spieltage ohne Patrasso doch nicht ganz nach Wunsch für Ajax gelaufen waren, holte ihn Präsident van de Cock doch wieder zurück auf die Trainerbank.
Patrasso gelobte Besserung (zumindest gehe er nicht mehr vor dem Spieltag ins Puff) und van de Cock schickte liebe Grüße und eine Klagsdrohung an die Presse.

Die Rückkehr zeigte schon Wirkung, Ajax wanderte vom Tabellenkeller vorerst mal Richtung Mittelfeld.
10.09.2026 16:29 - Christoph Patrasso - Ajax Amsterdam (0.3 TK)
 


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