Es ist ja eigentlich nicht so, dass man in Yokohama jeden Teilerfolg feiern muss, doch ein wenig feucht waren die Augen schon: Platz 6 - das hat man hier schon eine Weile nicht mehr gesehen. okay, es sind gerade einmal 2 von 34 Spielen rum und dennoch ist man froh, einen reibungsfreien Start hingelegt zu haben. Eine alte Weisheit besagt nämlich, dass man nur sehr schlecht Klettern kann in der
japanischen Tabelle, seien die Aussichten auch noch so rosig. Umgekehrt kann man sich überraschender Weise sehr gut auf parasitäre Weise oben festkrallen. Selbiges wird jetzt der Plan sein, in einer Saison die von wenig hohen Erwartungen begleitet wird. "Einfach mal wieder einen guten Job machen" lautet die offiziell ausgegebene Devise. Was das genau bedeutet weiß keiner so recht.
Am Ende des 1. Spieltages stand eine 1:4 Heimklatsche gegen Kattaler Toyama und die hatte man sich bei JEF United selbst zuzuschreiben. Zwar traf man schon nach 11. Minute allerdings lag man zu diesem Zeitpunkt bereits 0:2 zurück. Die Gäste hatten die ersten beiden Angriffe eiskalt verwertet und sollten fortan mit dem Glück im Bunde liegen.
Zweimal Pfosten und einmal Latte, insgesamt spielte sich das Team aus Ichihara schlage und schreibe vierzehn
Torchancen heraus. "Das es soviele waren hätte ich nicht gedacht. gab der Fußballgott auf der Pressekonferenz zu, also ist es nicht übertrieben wenn ich sagen wir hätten ds Spiel locker 8:4 gewinnen können und unsere Gäste wären noch gut bedient gewesen!"
Diese schafften es aus fünf Torchancen vier Treffer zu erzielen, ein Tag an dem bei Kattaler Toyama alles klappte und bei JEF (nahezu) gar nichts!
… hörte man Avispa-Maskottchen Achim Mentzel noch in Richtung Trainer Wolfgang Lippert rufen, bevor er durch den VIP-Eingang am Gate entschwand. Natürlich hatte man für Lippi für den Rückflug von Berlin nach Japan nur einen billigen Platz in der Economy gebucht, während der bestens gelaunte Minipliträger mit der goldenen Ehrenkarte von Japan Airlines einen Komfortsitz in der First Class für den Transfer beanspruchen durfte. Und so hockte Lippi in Reihe 37 bei Penne mit Tomatensoße und konnte sich auch nicht daran erfreuen, dass man zwei Prominente direkt neben ihn
platziert hatte: die ehemaligen Sumo-Ringer Akebono und Musashimaru. Eine weitere Woche im Regen von Fukuoka stand also bevor, verbunden mit der mehr als vagen Hoffnung, dass das ZDF endlich den ollen Lanz in die Wüste schicken würde. Aber mit einer günstigen Windung des Schicksals war für den ehemaligen Showmaster aus dem Osten nicht zu rechnen. Da half auch keine freundliche SMS von Achim Mentzel: „Viele Grüße aus der Ersten Klasse. Mensch, die Evangelista und die Christensen sehen live wirklich genauso spitze aus wie in den Hochglanzmagazinen. Echt Bombe! Guten Flug, Achim.“
Au mann, so hatte man sich die Rückkehr in Japans Oberhaus natürlich nicht vorgestellt ... bisher 0 Punkte - und dann auch noch die knappeste aller Heimniederlagen ... alle Träumereien sind vorbei ... willkommen in der harten Realität scheinbar hatte Walter Fotzenhobel die planlose Taktik von kees direkt durchschaut und die billigen Punkte nahezu gerochen ... Respekt! ... dafür ... und dann auch noch kaltschnäutzig zugeschlagen
davon muss man sich erst einmal langsam wieder erholen in Sendai ... viel Zeit und TK bleibt einem dabei dann nicht ... als Neuling hat man ja bekanntlich bei der Vergabe des TK immer das Nachsehen und deshalb schmerzen in diesem Fall die Heimpleiten glelich doppelt ... wie es weitergeht wird sich zeigen... Fakt ist, viele Heimpleiten dürfen es dabei nicht werden, wenn man die Chance auf den Klassenerhalt nicht schon frühzeitig ad akta legen will ...
für die 4. Auflage des Ligapokals liegen bisher 7 Zusagen vor. Da aber noch nicht alle Ihre Einladung gelesen haben, rechne ich damit, dass wir voraussichtlich ein Starterfeld von 8, 12 oder mehr Teilnehmer haben werden.
Angesichts dieser Anzahl möchte ich Euch die Möglichkeit geben, über die nachfolgende Regelergänzung zu diskutieren, die eine zusätzliche strategische Variante in den Pokal bring: das Defensiv-Kontingent (DK). Hier die entsprechende Regel:
Zusätzlich zu dem Tor-Kontingent von 2 TK pro Spiel erhält der Spieler ein Defensiv-Kontingent von 1 DK. Dieses Defensiv-Kontingent ermöglicht, sichere Tore des Gegners zu vermeiden. Ein verhindertes Gast-Tor kostet 0,8 DK, ein verhindertes Heim-Tor 1,2 DK. Die DK-Mitnahme ist nur in der KO-Phase möglich. Tor-Boni wie gehabt (TK/DK).
Das Defensiv-Kontingent wurde erstmals beim 100 Jahre-FC Wacker
Innsbruck-Jubiläums-Turnier eingeführt. Beispiele für den Spielverlauf mit der DK-Regel findet ihr im Forum unter Pokale und Turniere > Sonstige Turniere > 100 Jahre-FC Wacker Innsbruck-Jubiläums-Turnier.
Sollten alle oder mehrere Spieler zusätzlich ein DK-Kontingent wünschen, würde ich in der ersten Runde die Mannschaften so bilden, dass die Trainer mit DK unter sich sind und voraussichtlich erst in einem Halb- oder im Finale auf einen möglichen Gegner ohne DK trifft. Diese Runde würde folglich auch ohne DK ausgespielt. Da ich selber mit meiner Mannschaft antrete, ist diese Trennung erforderlich, um die Chancengleichheit zu gewährleisten.
Ich glaube, dass diese Regel durchaus eine Bereicherung des Spiels darstellt, welche mit geringfügigem Mehraufwand verbunden ist. Vor diesem Hintergrund bin ich auf Eure Kommentierung gespannt.
Vielen Dank im Voraus für Eure Meinung und ein schönes Wochenende!
Ich denke, ich darf mit dem Auftakt meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga, zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass noch Spieler fehlen, die zum Grundgerippe der Mannschaft gehören. Gegen Avispa Fukuoka ging der neu zusammengestellte Sturm zur Verwunderung der Fans schon zu Beginn des Spiels in Führung und gab diese Führung bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. Gegen Kataller Toyama geriet dagegen meine Mannschaft schon früh in Rückstand und versuchte alles, den Rückstand wettzumachen, aber die Abläufe griffen noch nicht und so gelang der Ausgleich nicht mehr.
Herzliche Gratulation an den Trainerkollegen Roquatoni zum Gewinn der Meisterschaft in der japanischen J-League Division 1 und an den Tarinerkollegen James Cook zum Gewinn der Vizemeisterschaft.
Meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga hat ein richtiggehendes Debakel erlebt und endete auf dem enttäuschenden 11. Rang weit in der zweiten Tabellenhälfte. Natürlich sind die Kritiker und Besserwisser schnell zur Stelle. Ich bin für Kritik offen und weiss auch, dass ich die Mannschaft kaum richtig für diese Saison eingestellt habe und dass mir die eigentlichen Führungsspieler fehlten. Auch die Klubleitung ist selbstverständlich von diesem schlechten Abschneiden nicht begeistert.
Die 39. Saison der J-League steht bevor und Trainer Mathieu Gillot geht guter Dinge in den bevorstehenden ersten Spieltag. Zwar hat der Shimizu S-Pulse letzte Saison knapp die Qualifikation fürs internationale Geschäft verpasst, Trainer Gillot sieht darin allerdings eher Vorteile für die Zukunft seiner Mannschaft: "Ich bin nicht traurig darüber, dass wir in dieser Saison keiner Doppelbelastung
unterliegen. So haben wir im Endeffekt mehr Zeit an unserem Spiel zu arbeiten und können uns voll und ganz auf die J-League konzentrieren. Außerdem haben wir dadurch noch mehr Ziele vor uns, die wir noch nicht erreicht haben, umso härter werden wir an uns arbeiten. Wir haben letzte Saison gezeigt, dass man mit uns rechnen kann und wir werden definitiv hart daran arbeiten den Weg der letzten Saison weiterzugehen."
Man sagt ja (und das mit Recht), die Chance auf einen ersten Eindruck bekommt man nur einmal: Nun, dann hat der Fußballgott diese gehörig vermasselt. Mit zwei Tagen Verspätung erschien der neue Coach zum Trainingsauftakt, ließ etwas von Spielerbeobachtung an die Journalisten ausrichten und zog sich mit seinen Co-Trainern zurück um sich über den Fitnesszustand seiner Spieler unterrichten zu lassen.
Beim
Präsidium macht man unterdessen gute Miene zum bösen Spiel. Es muss doch verwundern das sich ein erfahrener Mann wie der Fußballgott sofort wieder so angreifbar macht. Was seine Beweggründe waren nach Japan zurückzukehren bleibt ebenso im Dunkeln wie der Ausrichtung für die neue Saison.
Eines wurde dann doch noch bekannt: JEF United Ichichara Chiba wird an der vierten Auflage des Kaiserpokals teilnehmen.
immer und immer wieder erschwischt man sich dabei in der Division 2 die aktuelle Situation zu analysieren ... irgendwie kommt dabei kees aber auch nie auf ein brauchbares Resultat ... wie denn auch! Vegalta ist ja mittlerweile auch erstklassig ... vielleicht hatte sich der Coach auf einfach viel zu lange schon im Unterbau herum getrieben ... und dabei ist der Aufstieg ja gar nichts neues mehr - denn für kees ist das bereits das 4 Mal, dass er mit einem Team eins höher kommt - und
davon sind 3 Aufstiege in die J-League 1 ...für Vegalta wird es leider nicht mehr so viel Derbies geboten geben, wie zu den 2.Ligazeiten auch, weil Sony mit Vegalta die Plätze getauscht hat ... aber was soll's, so kann man sich doch über eine volle Liga mit etwas mehr motivierten Coaches und weniger Paten freuen ... das es schwehr wird ist klar ... war es ja schon immer in der J-League ... und der Klassenerhalt steht mal wieder über allem ... hoffentlich klappt's
Eigentlich konnte man im regnerischen Fukuoka nicht klagen. Gut, ein siebter Platz in der Liga war kein Grund für Polonaisen oder Premiumsekt, aber nach zwei Meistertiteln in Folge stellte ein Durchhänger letztlich eine normale Tendenz dar (man spielt ja nicht in Singapur). Blöd lief für Trainer Wolfgang Lippert nur die Zeit zwischen den Spielzeiten, nicht zuletzt deshalb, weil er die Siegprämien der letzten Saison in Praktiker-Aktien investiert hatte. Dabei hätte Lippi dort in
nüchternem Zustand niemals eine Kombizange mitnehmen lassen, aber der ultimative Tipp des Mitstreiters Walter F. erwies sich als zu verlockend. Und dann hatte der Ex-Showmaster aus der sowjetischen Besatzungszone auch noch ein Reim- und Dichtseminar bei Bushido belegt, der sich am Ende selbst als nicht ganz dicht herausstellte. Nur herausgeschmissenes Geld also, es wurde somit Zeit, dass der Ball endlich wieder rollen würde. Und dass er die vorgestreckten 500 € vom zwielichtigen Bushido wieder zurückbekommt.
Endlich ist es wieder soweit: Die neue Saison beginnt. Alle Karten werden neu gemischt. Die Trainer überlegen sich, welches Saisonziel erreicht werden kann, denn bis zum 3. ZAT muss dieses eingetragen sein:
Wer will die Meisterschaft holen? Wer glaubt, im Kampf um den Titel ein Wörtchen mitreden zu können? Wer will einen internationalen Startplatz ergattern? Wer ladet im oberen Drittel, in der oberen Tabellenhälfte? Wer hofft auf den Nichtabstieg?
Wie wird Meister Thespa Kusatsu sowie die anderen international Spielberechtigten Japan auf der internationalen Fußballbühne präsentieren? Werden wir einen fünften internationalen Startplatz erstreiten können? Wer nimmt am Kaiser-Pokal, Japans Ligapokal teil? Wer wir der Sieger dieses alternativen ligaübergreifenden Kräftemessens sein?
Fragen über Fragen, die sich auch Christian J. Schmidt stellt, der Trainer von Kataller Toyama.
Wir trafen zum Saisonabschluss KiMu und sprachen mit ihm über seine Zukunft in Yokohama:
Z: 13 Saisons, 2 Meistertitel, 3 Vizemeistertitel und ein Aufstieg. Aber zuletzt Platz 12 und dieses Jahr noch schlechter - was ist los?
K: Wenn ich das wüßte, dann wären wir nicht dort!
Z: Ist Ratlosigkeit nicht der erste Schritt zum Rücktritt!
K: Auf keinen Fall! Man kennt ja nie alle Antworten. Sonst müsste ich ja
ständig aussteigen.
Z: Also bleiben Sie Japan noch ein wenig erhalten?
K: Sowieso. Ich käme nie auf die Idee nach einem Misserfolg auszusteigen. wenn überhaupt nach einer Meisterschaft oder einer gewonnenen Champions League!
Z: Also kein Rücktritt bis Sie einen neuen Erfolg holen?
K: So sieht es aus. Solange das Präsidium natürlich mitspielt. Aber die Stimmung ist besser als die Platzierung!
Z: Vielen Dank!
Albirex Niigata konnte bislang noch keine großen Akzente setzen. Dies wollen sie mit der Verpflichtung Benschis ändern. Der Trainer konnte unter Erfolgstrainer Bansch als Co-Trainer brillieren. Jetzt hat er, dank der Unterstützung Banschs, seine erste Trainerstation und das im Profifussball. Albirex Niigata ist so wie Hannover 96 in Deutschland. Eigentlich nur Mittelmaß, aber immer auf dem Sprung unter die Top 4. Das soll jetzt endlich durchgeführt werden. Albirex Niigata durfte vor zwei Spielzeiten mit Rang 3 an der AFC Champions League teilnehmen. Da will der Club wieder hin.
Nachdem Thespa Kusatsu die Meisterschaft nun auch theoretisch nicht mehr zu nehmen ist, hat auch Trainer Gillot dem neuen Meister gratuliert: "They have played a grandiose Saison and have very earned the Meisterschaft, gratulations!"
Das eigene Bestreben zum Saisonfinale hielt Gillot ganz bescheiden: "Wir wollen einfach nochmal guten Fussball spielen in den letzten Spielen, um zu zeigen, dass es
wieder aufwärts geht mit dem Fussball in Shimizu. Und ganz egal was am Ende dabei rauskommt, wir werden Grund zum Feiern haben, denn das Saisonresultat hat für uns jetzt schon ein positives Vorzeichen." Und da hat Trainer Gillot nicht unrecht, denn S-Pulse wird irgendwo zwischen Platz 2 und Platz 10 einfahren und damit in jedem Falle besser sein als letzte Saison, in der man knapp dem Abstieg entgang.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.