...die Mundharmonika über die Dächer der papierenen Hütten im Stadtteil Hirohito in Kashiwa. Am Instrument his godfather of Fotzenhobel his own. Was soll man dazu sagen, eigentlich nichts. Oder doch? Manche sprechen in solchen Situationen von "Griff ins Klo" andere "wer nicht still sitzen kann, den juckt der Hintern, kratzen verboten". All diese geblümten Nettigkeiten, die Walter F. schon mal irgendwo gehört hatte, schienen ihn nicht
wirklich zu trösten. Naja, was sollte man auch in Japan erwarten, hatte hier überhaupt schon mal den Titel verteidigt? Vielleicht der Tenno seinen Kaisertitel, ansonsten glaube ich nicht viele. Ok, Rennen macht entweder die Ostdeutsche Thekenwitz-Abwink-Moderateuse mit Dauersperma oder aber die tattrige Tante Tate, von allen auch "Aunt Titty" gerufen. Möge die bessere gewinnen und uns hoffentlich einen Platz im internationalen Geschäft ermöglichen. Sajaonara.
Der FC Nippon Toyko Verdy 1969 hat sich einen stolzen Vorteil erspielt. Vier Punkte auf Tokushima Vortis reichen niemals. Aber vielleicht können wir den Abstand zu Thespa Kusatsu aufrecht halten. Klar, keine Mannschaft denen wir Übermorgen gegenüberstehen wird sich die drei Punkte sicherlich nicht durch die Lappen gehen lassen. Alle drei Kontrahenten haben noch genügend Pulver um Tokyo Verdy ordentlich zu stoppen. Es wird ein absolut spannender letzter ZAT und Benschi hofft auf ein Wunder. Das Wunder des großen Takeshi soll ruhig mal durchhuschen.
... es geht um die Wurst ... aber nein! das war doch eine andere Liga ... und trotzdem - eng wird's trotzdem. Vegalta vor dem letzten ZAT auf einem Tabellenplatz, den man so nicht wollte - und auch nicht annehmen möchte böses Erwachen? - besser jetzt, als wenn es schon zu spät ist - 9 Punkte sind noch zu erreichen und auch für kees beginnt nun das Nachrechnen ob da noch etwas zu holen ist - im Rechnen nie so fix aber mit den Händen dann doch noch etwas begabter, beginnt man diese wie wild von sich zu strecken ... wie ist das noch einmal? - gelten längere Punkte schlussendlich dann etwas mehr als die kurzen? - so 1 1/2 Punkte vielleicht? - nötig werden könnte es bestimmt - bei dem schlechten Torverhältnis!
Was für eine Saison in der japanischen J-League. Eine Spielzeit, in der althergebrachte Mechanismen ad absurdum geführt worden sind und der neue Helden ihren Stempel aufgedrückt haben. Der Junge mit der Mundharmonika? Mit dabei, aber nicht vorneweg. Nili Nil? Ungewohnt weit hinten. Der Kollege Schmidt? Dümpelt durch das Mittelfeld. Sportsfreund Manni? Im Kellergeschoss, auf der Suche nach dem Lichtschalter. Der Nakamura? Böse vom Spielplan ausgebremst. Kees van Edam? Diskrete Saison des Neuen von Silvie Meis. Der Benschi?
Betet, auf dass ein Wunder geschehen möge. Der Chinese mit den schlechten Zähnen? Verschwunden, aber man riecht schon förmlich seine Rückkehr. Der KiMu? Lange die Pace gemacht, jetzt vom Peloton geschluckt. Powerkraut jr.? Ebenfalls ungewohnt weit zurück. Und der Lippi? Noch immer mit der Chance auf das Erreichen der Champions League, die stets gekonnt vermasselt wird. War sonst noch etwas? Ach ja, Tokushima Vortis kommt von 0 auf 100 und hat auf der Zielgeraden die besten Karten in der Hand. Des is Fussball, des is Nippon, des is Copa.
Das Dschungelcamp von RTL findet in Japan immer mehr Aufmerksamkeit, auch in der dortigen Fußballwelt. Hintergrund: Wolfgang Lippert, Trainer von Avispa Fukuoka, bestätigte kürzlich bei seinem Deutschland-Aufenthalt in der ZDF-Sendung "Volle Kanne", dass RTL bei ihm angefragt hatte, ob er am Dschungelcamp teilnehmen wolle. Doch Lippert lehnte dankend ab. Er glaube, dass er es dort nicht im australischen Dschungel und mit den anderen Campbewohnern aushalten könne.
Eine weise Entscheidung von Lippert, berücksichtigt man die Geschichte rund um Schlagerstar Michael Wendler. Lippert ist lieber in Japan und greift mit seiner Mannschaft von Avispa Fukuoka
aktiv in den Kampf um die Meisterschaft ein, zumal er sich berechtigte Chancen ausrechnen kann.
Und im Dschungelcamp? Die verbliebenden Bewohner haben mehr und mehr registriert, dass zwischen ihnen und der Dschungelkrone nur eine Person steht: das österreichische Topmodel Larissa Marolt. Also ersparte man sich in der vergangenen Woche den Schmusekurs untereinander und griff aktiv die Konkurrentin an. So soll Winfried Glatzeder, der mittlerweile das Camp verlassen musste, Larissa geschlagen haben. Gerüchte, Gerüchte ... Fakt ist: Das österreichische Topmodel hat die besten Chancen auf die Dschungelkrone. Ob es am Ende dafür reicht, entscheidet letztendlich der Zuschauer.
Das war dann wohl ein klassischer Fall von: So schnell kanns gehen!
Es brauchte nicht viel, oder besser gesagt schon viel (6 Tore), aber nicht lange um den scheinbar uneinholbaren Vorsprung von Yokohama zu zerstören. Seit 17 Spieltagen lagen die Mannen auf dem ersten Tabellenplatz. Zuletzt hatte man gemeinsam mit Tokyo sensationelle 7 Punkte Vorsprung. Doch dann kam ein Totalausfall: 6 Gegentore im Heimspiel und nur
1 Punkt aus 3 Spielen lassen KiMu jetzt sogar um die Qualifikation für die internationalen Bewerbe bangen. Trotzdem ist nichts verloren. Man muss weiterhin ruhig agieren, sein Ding durchziehen und am Ende ein bisschen Glück haben. Erfahrungsgemäß sind die letzten Spieltag gespickt mit 6:6 Untentschieden, so dass der ein oder andere sein blaues Wunder erlebt und sicher geglaubte Plätze verloren gehen.
Aufsteiger Tokushima Vortis schwebt zwei ZATs vor dem Ende der Saison weiter auf Wolke sieben, die da heißt: Internationaler Wettbewerb! Mit dem Ziel Klassenerhalt ist man in die Saison gestartet und hat dieses Ziel nun fast erreicht. Noch zwei Siege und man darf auch im nächsten Jahr im Oberhaus spielen.
Dazu muss man nun aber unter anderem Yokohama FC schlagen. Man wird also nochmal alle Kräfte mobilisieren müssen, um das Optimum aus der Saison herausholen zu können.
Meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga, kann nach den Spielen vom vergangenen Freitag, immer noch hinunter gezogen werden. Zu eng ist die Situation im Abstiegsbereich. Aber das wissen die Spieler ja schon seit Wochen, dass es in der Schlussrechnung eng sein wird. Natürlich entspricht das nicht den Erwartungen der Klubleitung. Aber in der Zusammensetzung der Mannschaft war in dieser Saison immer der Wurm drin. Zwar war ich noch zufrieden mit dem Auftreten gegen Mito HollyHock, aber gar nicht mit der Art und Weise wie lässig die Spieler die klare Niederlage gegen Urawa Red Diamonds über sich ergehen liessen. Zweimal einen Doppelschlag in jeder Halbzeit hatte die Mannschaft eingefangen und war natürlich ohne jegliche Chance.
Das Dschungelcamp sorgt weiterhin im fernen Japan für Furore. Erst sorgt Topmodel Larissa Marolt für viel Gesprächspotential (wir berichteten), nun hat Michael Wendler das Ruder übernommen. Nach seinem überraschenden Ausstieg aus dem Dschungel will er nur einen Tag später zurück ins Camp. Was war los? Der Wendler meint doch nicht im ernst, dass die deutschen Zuschauer nur darauf warten, dass er zurückkommt? Zum einen hat es das noch nie gegeben und wieso sollte man für ihn eine Ausnahme machen? Zum anderen war die ganze Geschichte um das Dschungelcamp doch insgesamt keine positive Presse für den Wendler. So ist da Molas Anmerkung, dass der Wendler selbst für
43 Leute auftritt, nur um seine fünfstellige Gage zu bekommen. Wie egoistisch muss man sein bzw. wie nötig muss man jeden Cent haben, dass man seinem Vertragspartner ein Verlustgeschäft zumutet? Weiter ist da das überaus positive (Anmerkung der Redaktion: verblendete) Feedback von Wendlers Begleiter Frank Neuenfels, wo sich jeder die Frage stellt: "Was hat der den geraucht?" Aber auch der Vater fand den Wendler im Dschungelcamp peinlich und schämt sich für seinen Sohn. Michael Wendler sollte daher hoffen, dass sein Auftritt dort möglichst schnell vergessen wird. Wie passend, dass das Finale mit großen Schritten kommt und Larissa wieder in den Fokus gerät ...
...und brauchte das Geld. Wieder einmal wurden sinnlose Rundfunkgebührengelder für noch sinnlosere volksverdummende Medienereignisse verschleudert. Nein, nicht nur bei Hitachi-Land, sondern in allen Djungles dieser Welt fallen Reissäcke um, und wen interessiert das? Der kulturelle Untergang des Abendlandes kam mit der Einführung des Privatfernsehens so richtig in Fahrt. Alle springen auf diesen Zug auf, den Zug nach Geistlos oder Niveaulos, egal Hauptsache es geht los. Die Wahrheit liegt mittlerweile wo anders. Und das weiss jeder, der selber sich um seine Gesundheit und den gepflegten Tritt gegen einen Fussball kümmert. Nämlich nicht auf der Strasse und nicht auf dem Weg, sondern ganz eindeutig auf dem Platz! Sajonara!
Avispa Fukuoka Überrumpelt Tokyo Verdy und nimmt Ihnen die letzte Chance auf die Meisterschaft z. Unerhört :). Jetzt geht es irgendwie darum nicht bis ganz nach hinten durchgereicht zu werden. Einen Sieg sollten wir auf jeden Fall noch einfahren können. Damit geht es auf jeden Fall bis auf einen schrecklichen Saisonendspurt aus. Also, zeigt ein bisschen Gnade und lasst Tokyo nicht im Jenseits verschwinden. Drei Heimspiele sollten gewonnen werden damit wenigstens der Klassenerhalt gesichert werden kann. Gerne würde ich im neuen Jahr wieder antreten. Ob das funktioniert steht allerdings in den Sternen.
Entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten hat sich Avispa-Coach Wolfgang Lippert in der vergangenen Woche aufgemacht, um Australien einen Besuch abzustatten. Die Reise ging aber nicht zum Wendler ins Dschungelcamp, sondern galt den Australian Open, die ja quasi in der japanischen Nachbarschaft stattfinden. Dabei lief Lippi auf der Anlage in Melbourne nach wenigen Metern einem alten Bekannten in die Arme: „Mensch Boris, was machst Du denn hier? Tingelst Du nicht gerade durch drittklassigen Shows in Deutschland? ... Ach, den Djokovic trainierst Du?
Hat der eine Wette verloren? Wie läuft es denn so? ... Wie, der ist schon ausgeschieden? ... Wegen Wadenkrampf? ... Ach so, gegen Wawrinka? Kennt man den in Tenniskreisen? Na egal, dann hast Du sicher schon einige Ideen, was man im Training noch verbessern kann. ... An der Koordination wollt Ihr also arbeiten, aha. Da hätte ich eine gute Übung als Tipp für Euch: Bindet Euch einfach zwei Fliegenklatschen über dem Kopf zusammen und lasst sie an den Seiten herabbaumeln. Das schärft die Sinne und schult das Auge, he he!“
... der Trip nach Mito sollte eigentlich ein toller Erfolg werden ... eigentlich ... aber, wenn man sich so stark und potent fühlt wie Hanzo zu seinen besten Zeiten, dann kann einem doch nichts passieren ... dachte der kees ... und wollte eben auch gar nciht mal den Rechenschieber betätigen, als es dann um das Bezahlen der Zeche ging ... das muss schon irgendwie reichen ... das man dabei dann im Freudenhaus von Mito nicht auf Gegenliebe stoßen würde, dass wurde dann auch erst bewusst, als es schlussendlich zu spät ist. Und so sitzt man nun da, das TK mächtig abgebrannt - die wiedererstarkte Konkurenz im Nacken - die 2te Liga vor der Tür ...
Man ist nach dem Aufstieg in die Saison gestartet mit dem Ziel Klassenerhalt. Dann hat die Mannschaft bisher über die gesamte Saison eine Wahnsinnsleistung abgeliefert. Derzeit hat man Platz drei inne. Daher wäre es doch sehr unglaubwürdig, wenn man sich nach jetzigem Stand mit dem reinen Ligaverbleib zufrieden geben würde. Man hat sich durch herausragende Arbeit diese wunderbare Saisonplatzierung verdient. Daher möchte man diesen Platz nun auch, trotz allem Respekt vor der starken Konkurrenz, bis zum Ende verteidigen. Die Möglichkeiten dazu hat man. Mal sehen, ob es klappt.
Meine Mannschaft, Kyoto Purple Sanga, ist auch nach diesem Spieltag vom vergangenen Freitag klar im Abstiegskampf und das wissen die Spieler auch. Darum ist auch klar, dass die Mannschaft versucht, sich über Wassr zu halten. Wenn ich an das erste Spiel denke gegen Kataller Toyama, dass sie mit unglaublicher Energie und Konzentration anging und schon nach wenigen Minuten klar in Führung war, kann ich ihnen für die sehr missliche Lage keinen Vorwurf machen. In der zweiten Begegnung gegen Vegalta Sendai waren sich beide Mannschaften ebenbürtig, aber ein Gegentor zu Beginn der zweiten Hälfte entschied.
Fakt ist natürlich ... zumindest einen Platz sollte Vegalta noch gut machen, damit der Abstieg verhindert werden kann ... das Test-TK sollte es doch auch hergeben und am liebsten würde man dann auch einen der zwei Paten hinter sich lassen ... sollte doch zu machen sein ... damit macht sich dann auch kees die meiste Zeit Mut, denn er weiss schon, wie es ist abzusteigen ... und das kommt dann unverhoffter als man denkt ... da muss man nicht mal viel falsch machen ... die Gegner machen das schon für einen ... soweit soll' dann bitte schön diesmal nicht schon wieder kommen ...
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