Nachdem ein Praktikant im Archiv des ZDF eine bemerkenswerte Entdeckung gemacht hatte („Mensch, neben Elstner und dem Thomas gab es ja noch einen weiteren Moderator von „Wetten, dass…?“! Wer ist denn dieser Wolfram Lippert?“), zeigte der Sender ein Einsehen: Der ehemals beliebteste TV-Star aus dem ehemaligen Osten wurde zur letzten Samstagabendshow von Thomas Gottschalk nach Friedrichshafen eingeladen. Dies war allerdings an die Bedingung geknüpft, dass Lippi einige wohlfeile Worte an die Adresse der gelockten ZDF-Ikone richten würde: „Und wehe Du findest
keine Lobeshymnen! Dann wird Dich das Publikum mit vergifteten Kuckucksuhren bewerfen." In der Live-Sendung fand der Ost-Entertainer dann etwas kryptische Worte, die zu tosendem Beifall führten, während Lippi diabolisch grinsend hinter seiner Brille hervorblickte: „Du Unterhältst Alle Richtig Spitze: Christen, Hindus, Vegetarier. Echt, Richtungsweisend, Perfekt. In Sachen Show Das Interessanteste, Charismatischste, Hervorragendste Entertainment. Niemand, Der Langeweile Im Chromosom Hat!“ Wollte uns der Trainer von Avispa Fukuoka etwa noch eine Botschaft übermitteln?
so die Devise bei Tokushima - und die Chancen stehen relativ gut - auch wenn der Arsch weiterhin bedrohlich über dem Abgrund schwebt - so ist sich kees sicher, dass man sich irgendwie noch durchmogeln muss. Ja, irgendwie ist gut - nur welcher Weg ist nun der richtige? - viele Tore schießen, das hat sich bewährt, sichert in den meisten aller Fälle die Klasse - leider war ich vor einigen Seasons
noch etwas zu blauäugig - und der Abstieg ließ sich damals, als ich den erst der Lage erkannte, nicht mehr abwenden ... hoffentlich aber diesmal!
dem Mitaufsteiger Wadama Harada wünsche ich für seine letzten Spiele noch alles gute - wäre schön, wenn nicht einer von uns beiden den letzten Abstiegsplatz bekleiden würde ...
... allen anderen einen schönen Saisonausklang.
"Tabellenführer ? Wow...", waren die Worte von Coach Nakamura, nach dem Blick auf die Tabelle nach dem vergangenen Spieltag. "Damit haben wir nicht gerechnet. Wir werden die Höhenluft ganz oben bis Freitag genießen und dann versuchen, die Saison auf einem internationalen Rang zu beenden. Sollte das dem Team gelingen, wäre es eine super Saison gewesen. Daher bin ich bereits jetzt sehr erfreut. Ärgerlich ist jedoch, dass über der Liga im Saisonfinale noch immer die ungeklärte Situation um die Team(s) Sanfrecce Hiroshima und Vegalta Sendai schwebt. Das gleicht einem Skandal", so Nakamura. Man kann nur hoffen, dass die kommende Saison wieder unter fairen Bedingungen stattfindet.
Ich will es nicht verschreien, aber es ist ganz offensichtlich, dass es in dieser Saison mit meiner Mannschaft, Kyoto Purple Sanga gar nicht rund läuft. Als Trainer muss ich das auf meine Kappe nehmen. Offenbar war die Mannschaft nicht richtig zusammengestellt oder ich erreiche die Spieler nicht mehr. Die Fans zweifeln nun auch schon an meiner Person, was zwar schmerzhaft ist, was ich ihnen aber nicht verübeln kann. Vergangene Erfolge zählen nicht mehr, was zählt ist der momentane Erfolg oder eben Misserfolg. Auf jeden Fall ist man in der Tabelle schon wieder etwas mehr abgerutscht. Die beiden Niederlagen gegen Thespa Kudsatsu und gegen Kawaski Frontale waren nicht zu verhindern.
die Aufgabe scheint nicht leichter zu werden - 2 ZAT's vor Ende der Runde bekleidet Tokushima weiterhin einen Abstiegsplatz. Das Feld dort unten ist zwar auch weiterhin dicht gedrängt, so dass keine der letzten 7-8 Mannschaften sich fühlen kann - aber die letzten 2 Team sind auch schon so gut wie in Liga 2. Wie das nun klappen soll, damit ausgerechnet Tokushima nicht der 3. Absteiger wird ist man sich scheinbar immernoch nicht im
Klaren - vielleicht reicht es ja, die Heimspiele zu gewinnen und zu hoffen - oder sollte man doch lieber sein Glück versuchen und zu Hause ein Risiko eingehen ? man weiss es nicht - fest steht nur, man hat die Situation selbst verschuldet - jetzt muss man schauen wie's wieder rausgeht - zur Not muss kees wohl einen 3. Aufstiegsversuch starten - gab' es sicher auch noch nie in der Geschichte Japans - aber soweit sind wir noch nicht.
Die junge Mannschaft von Oita Trinita befindet sich in der japanischen J-League Division 1 nach wie vor in der Spitzengruppe. Durch zwei Siege am vergangenen Wochenende konnte die Mannen von Trainer C.S. den zweiten Tabellenplatz verteidigen und haben damit sechs Spieltage noch alle Chancen. Von der Meisterschaft bis zum Harausfallen aus den internationalen Plätzen ist aber noch alles möglich. Das dritte Spiel vom
vergangenen Wochenende war ein Auswärtsspiel und wie so oft, ging auch dieses wieder deutlich verloren. Die letzten drei Heimspiele der Saison sind bereits seit Wochen ausverkauft und es gibt somit keine freien Plätze mehr in der fünzigtausend Zuschauer fassenden Thai-Ginseng-Arena. Der Rahmen für einen erfolgreichen Abschluss der Saison ist also bereitet. Mla sehen was die Mannschaft am Ende daraus macht.
„Herzlich Willkommen, liebe Sumo-Fans. Mein Name ist Alexander von der Gröben und ich freue mich, Sie durch den Hauptkampf des letzten Tages des prestigeträchtigen Kyushu Bashu begleiten zu dürfen. Endlich ist es soweit, die beiden noch ungeschlagenen Sumitori treffen aufeinander: Es ist das Duell der Duelle, der Zweikampf der Titanen, die Auseinandersetzung von zwei absoluten Schwergewichten. Auf der einen Seite befindet sich bereits Yokozuna Walternohana, der Stern von Fukuoka, der Liebling jeder solventen Mittelstandshausfrau. Ihm tritt gegenüber Ozeki KiMutaikai, der zweifache Gewinner des Yokohama Bashu, aus dem Stall der zwielichtigen Wortakrobaten, der einzige Japaner mit bayrischem Akzent. Und gleich geht es los, KiMutaikai wirft bereits das Salz über die Schulter in den Ring, während Walternohana noch Werbezettel im Publikum verteilt. Die Entscheidung im Kyushu Bashu naht… Auf geht’s, der Kampf ist
eröffnet, und gleich ein schneller Griff von KiMutaikai, das sieht nicht gut aus für den Yokozuna aus Fukuoka… oh, das kann ein ganz schnelles Ende geben, KiMutaikai scheint das richtige Rezept und ausreichend Magnesium gegen den schmierigen TV-Vertreter zu haben und drängt ihn an den Rand des Rings… nein, welch eine sensationelle Wende: Walternohana zieht aus seinem Mawashi eine nigelnagelneue Bratpfanne aus dem Sonderangebot von Avispa TV und zimmert diese auf das Gemächt des verdutzten Ozekis. Na klar, der Rest ist nur noch Formsache für den alten Fuchs, mit einem Schultergriff aus der Kategorie der Uwatenage bringt Walternohana seinen Rivalen zu Boden und gewinnt das Turnier! Das Publikum steht begeistert auf, wann hat man ein solch packendes Duell zuletzt erlebt? Die gezeigte Pfanne können Sie übrigens selbstverständlich bei Avispa TV bestellen, die ersten 100 Anrufer erhalten gratis ein Suspensorium mit dazu.“
Zwei Drittel der Spielzeig in der J-League hat Kawasaki Frontale die Konkurrenz dominiert, doch nun kam mit einer beispiellosen Niederlagenserie der Absturz. Zwei Heimniederlagen gegen Omiya Ardija mit 5:6 und gegen Albirex Niigata mit 4:5, dazu zwei knappe Niederlagen in der Fremde mit 0:2 in Fukouka und 3:4 bei den Red Diamonds bedeuten die schwärzeste Serie seit Claudions Amtsantritt in Japan gut zwei Jahren.
Zwar
konnte die Serie im letzten Heimnspiel mit einem 3:0 gegen Kyoto Purple Sanga erst einmal gestoppt werden, doch die desolate Verfassung der Mannschaft läßt für die letzten 5 Spiele das Schlimmste befürchten. Alle Mannschaften der J-League haben noch bessere Reserven, und damit wird es für den erfolgsverwöhnten Trainer in diesem Jahr ganz schwer, wieder einen internationalen Wettbewerb zu erreichen.
Es war eine alte Weiheit in Yokohama, auf gut folgt schlecht und umgekehrt. Als man jedoch nach Platz 11 im kommenden Jahr Platz 12 belegte hoffte man, dass nach der Meisterschaft nun eine weitere gute Saison folgt. Die Realität sieht etwas anders aus. Der FC wird zwar eine bessere Saison als sonst spielen, wenn er "schlecht" ist, jedoch wird das nicht zu einem internationalen Startplatz reichen, angesichts der zahlreichen Auswärtspartien die nun noch folgen. Schade, aber man hat in diesem Jahr zu viel Kraft auf des Gegners Platz gelassen. Den Gnadenstoß gaben die 6 Gegentore gegen die Red Diamonds, sodass man sich am Ende mit der oberen Tabellenhälfte wird begnügen müssen!
Mir ist eigentlich schon längstens klar, dass meine Mannschaft durch die beiden hohen Niederlagen schwer zu beissen hat und eigentlich überhaupt nicht mehr auf Touren gekommen ist. Eine Motivation ist daher auch sehr schwierig. Auf jeden Fall ist die Mannschaft auch an diesem Wochenende wieder in der Tabelle nach unten gerutscht. Gegen den Yokohama FC konnte man wenigstens eine Halbzeit ausgeglichen gestalten, ehe man nach einem Doppelschlag nach einer Stunde auf der Verliererstrasse war. Ganz anders der Start gegen Gainare Tottori. Vier erzielte Tore nach einer Viertelstunde ergaben ein tolles Feuerwerk. Allerdings hat die Mannschaft nach einer halben Stunde die Zügel aus der Hand gegeben und musste am Schluss noch zittern..
„Sehr schön“, freute sich Avispa-TV-Legende Walter Freiwald, als er sich die American Music Awards anschaute: „Ich hätte nicht gedacht, dass der olle Hasselhoff tatsächlich den Unterhosen-Restposten aus unserem TV-Shop auf der Showbühne spazieren trägt. Da waren die investierten zwei Kisten Aquavit und der Gutschein für den Burger King wirklich sehr gut angelegtes Geld.“ Während sich der schmierige Walter also über einen gelungenen Fernsehabend freuen
konnte, kauerte Avispa-Coach Wolfgang Lippert angespannt wartend an der Telefonleitung: „Ja, Herr Schächter. Endlich hat‘s mal geklappt, Sie sind ja kaum zu erreichen. Ich wollte auch nur nochmals mein Angebot zur Übernahme von „Wetten, dass…?“ erneuern, allerdings wird das für Sie nicht ganz billig… Wie, das entscheidet jetzt der Bellut? Hören Sie mal, Sie stehlen hier meine Zeit und… Hallo, Herr Schächter? Herr Schääächter!“
und weiterhin hält sich Tokushima wacker über der Linie - ja - die untere.
Fett schwimmt bekanntlich Oben und solange noch ausreichend TK Reservern vorhanden sind sollte es auch irgendwie klappen. Das Problem könnte nur sein, dass man im Vergleich zu der direkten Konkurenz noch ein Auswärtsspiel mehr bzw. Heimspiel weniger hat. Und wer kees derzeitige Phobie gegen Auswärtsspiele kennt, der weiss, dass da nichts gutes oder Zählbares bei rauskommen kann. Nur gut, dass die direkten Abstiegskonkurenten dann auch alle samt zuhause empfangen werden - es bleibt also weiterhin spannend.
auch wenn es weiterhin schwehrfällt - ein wenig wurde die Hoffnung genährt durch den Sprung über die ominöse Linie. Aber noch mehr könnte das wilde um sich schlagen von den Red Diamonds für Tokushima zu Segen werden, denn gerade jetzt geht es gegen die direkten Konkurenten. Zum Rundumschlag reicht der TK Stand nun wirklich nicht - und man kann schon froh sein, wenn man sich auf seine Tugenden besinnt und das heimische Naruto Athletic Stadium weiterhin als Sieger verlässt - auch am kommenden ZAT ist wieder heckste Dischzplinn gefragt, wenn Kleiny mit Sanfrecce Hiroshima zu Gast ist.
Am vergangenen Freitag hatte sich Avispa-Coach Wolfgang Lippert mal wieder die Zeit für einen Heimaturlaub genommen und schon musste sich der beliebteste Entertainer der DDR wieder ärgern. Lippi wollte nur fix aus seiner Parklücke fahren, um sich auf den Weg zum Frankfurter Flughafen und dann nach Japan zu machen, da wurde ihm doch glatt von einem sehr hässlichen Wohnmobil den Weg versperrt. Nur mit größter Mühe und dank seiner überragenden Geschicklichkeit gelang es dem kauzigen Brillenträger dann aber doch, sich nach wenigen Minuten aus der misslichen Lage herauszusteuern. Ohne einen Denkzettel für die Falschparker wollte sich Lippi aber nicht aus
Eisenach verabschieden: „So, Familie Flodder wird das eine Lehre sein… Ja, Polizei? Hier in der (piiiiep) steht ein Wohnmobil im Parkverbot. Kommen Sie schnell, die Besitzer haben mir noch zugerufen, dass alle Polizisten faul wären und stinken würden. Da sollten Sie dringend mal die Personalien überprüfen. Danke!... He, he. Die werden sich noch wundern.“ Und während Lippi zwei Männer (vermutlich Jogger) zum Wohnmobil zurückkehren sah, machte er sich auf den langen Weg nach Frankfurt. Etwas später hörte Lippi einen lauten Knall, aber zur großen Erleichterung des Ossis in japanischen Diensten ist es der Auspuff seines Mietwagens nicht gewesen.
Da beschwerte sich KiMu jüngst noch über Kollege c.s., schon gibt es weit größeren Ärger mit dem "roten Diamanten" Jeremy Stengel. Anfangs mit guter Taktik 5 Siege in 5 Spielen errungen wurde er schnell nach hinten durchgereicht. Es gibt Trainer die kämpfen sich hoch, es gibt Trainer die resignieren - eine Sache der Persönlichkeit. Doch leider gibt es auch jene,
die bevor sie resignieren noch anderen ihre Spiele zerstören. So auch ein gewisser Herr Stengel, der den beiden Teams aus Yokohama am Wochenende 12 Buden einschenkte und sich dadurch zwar nicht aus der prekären Abstiegssituation retten kann, wohl aber KiMus Träume von der Titelverteidigung zerstört hat. Dafür gibt es in guter alter Stefan Raab Tradition ein: "Extra-Pfui-Gold!"
Eigentlich wissen die Fans, dass in dieser Saison nichts mehr zu retten ist. International musste die Mannschaft sehr schnell das Parkett verlassen, was für viele doch sehr überraschend war. National ist die Mannschaft kaum Durchschnitt und ohne Chance sich in irgendeiner Weise zu verbessern. Darum gibt es jetzt plötzlich auch in Kyoto Diskussionen in der Trainerfrage. Offenbar zweifeln jetzt hier viele daran, ob es mir überhaupt noch möglich ist, die Spieler richtig zu motivieren. Im Spiel gegen Gamba Osaka war meine Mannschaft nach einer Viertelstunde schon mit zwei Gegentoren im Rückstand. Die Fans pfiffen und verliessen zum Teil das Stadion. Eine ungemütliche Situation für mich.
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