Wenn Exil-Kubaner dieser ruhmreichen und stolzen Nation bei der Weltmeisterschaft vertreten, müssen nicht nur die Alkoholvorräte bei allen Fußballfans in Tunesien aufgestockt werden. Natürlich geht es dabei auch um die Wurst oder besser gesagt eher um den ganzen Grill! Das Kamele im Zweifel auch mal einen Kaktus verputzen ist dann nicht nur eine stachelige sondern möglicherweise eine höchst delikate Angelegenheit. Nicht überliefert wurde, ob man aus Kuba auch
die ein oder andere Zigarre mit nach Nordafrika gebracht hat. Aber das würde eine entsprechende Rauchentwicklung ja verraten. Der alte Spruch: Wo Rauch ist, ist auch Feuer hat auch am anderen Ende der Welt Konjunktur. Ist der morderne Fußball jetzt eigentlich in der Karibik schöner? Haiti und Curacao sorgen für Furore, Kuba hat ganz andere Probleme und Teams wie Costa Rica oder Trinidad & Tobago träumen allenfalls noch von längst vergangenem Ruhm. Na dann mal Prost
Große Sorgen vor dem kommenden Heimspiel von Avenir Sportif Gabès gegen CO Transports. Wie aus gut informierten Quellen zu hören ist, kämpft das Transportunternehmen derzeit mit erheblichen logistischen Problemen.
Grund sollen anhaltende Engpässe bei Fahrzeugreifen sein. Angeblich wurden in den vergangenen Wochen selbst langjährige Kunden nur noch mit streng zugeteilten Kontingenten versorgt. Im Umfeld von CO Transports macht bereits das Gerücht die Runde, dass für die Fahrt nach Gabès nicht genügend einsatzfähige Reifen zur Verfügung stehen könnten.
Ein Vereinsvertreter wollte dies weder bestätigen noch dementieren. Beobachter berichteten jedoch von hektischen Reifendruckkontrollen, ausgiebigen Profilvermessungen und besorgten Blicken auf mehrere
Transportfahrzeuge.
CO Transports soll derzeit so unter Reifenmangel leiden, dass der Mannschaftsbus auf vier unterschiedlich großen Reifen unterwegs ist. Ein Augenzeuge will sogar gesehen haben, wie der Ersatzbus auf einem Eselanhänger Richtung Gabès gezogen wurde. Der Verein dementierte dies nicht, erklärte jedoch, man prüfe alle verfügbaren Transportmittel.
In Gabès verfolgt man die Entwicklung mit einer gewissen Gelassenheit. „Die Wüste ist groß, die Strecke weit und ein platter Reifen kommt selten allein“, scherzte ein Anhänger.
Ob CO Transports die Reise tatsächlich antreten kann, bleibt abzuwarten. Die Verantwortlichen von Gabès haben vorsorglich bereits Wasser, Schattenplätze und einen Wagenheber bereitgestellt. Man möchte schließlich ein guter Gastgeber sein.
Die sportliche Talfahrt des AS Marsa geht weiter. Schon wieder wurde man gnadenlos ausgefuchst. Da hat man sich bei der Verpflichtung von Moreno Deus etwas anderes erhofft. "Naja, in einer Liga, in der man über Wursttheken sinniert, habe ich schon etwas anderes erwartet," so der weitgereiste Kubaner. "Und ausserdem arbeite ich ja daran, Tunesien ewigen Ruhm (und Rum) in Form eines Weltmeistertitels zukommen zu lassen. Da muss man Verständnis haben, dass die lokalen Kamele etwas zu kurz kommen können."
Der US Monastir bestätigt seine gute Form in der Liga und bleibt im oberen Tabellenbereich. Mit dem 2:1-Auswärtssieg bei der AS Marsa setzt das Team ein weiteres wichtiges Zeichen im Kampf um die Spitzenplätze.
In einer umkämpften Partie zeigte Monastir vor allem in den entscheidenden Momenten die größere Effektivität und nahm drei wichtige Punkte mit. Defensiv wurde es zwar phasenweise eng, insgesamt hielt die Mannschaft dem Druck aber stand.
Durch den Sieg verbessert sich Monastir auf Tabellenplatz 3 und bleibt damit in Schlagdistanz zur Spitze. Die Saison entwickelt sich damit weiterhin vielversprechend, auch wenn die Konkurrenz im oberen Drittel eng beieinander liegt.
Ein bisschen war es wie an der Wursttheke, wo Stade-Tunisien-Coach Carlos Finisterre auch immer ganz einfach an der Schlange vorbeigeht. Warum sollte man schließlich warten, wenn es doch mit der Bedienung viel schneller gehen kann? Ein ähnliches Bild zeigt sich aktuell in der tunesischen Nationale A, wo der Misanthrop aus Mexiko von der Tabellenspitze grüßt. Augenscheinlich wollte in der Liga ähnlich wie im Radsport niemand die
Pace übernehmen. Doch wenn die Anderen nicht wollen, setzt man sich halt selbst mal ganz locker-flockig auf den Platz an der prallen Sonne. Schließlich muss sich ein Trainer nicht für gute Leistungen und eine bis ins Detail ausgeklügelte Taktik schämen. Und es kommt noch viel besser: am kommenden Freitag steht für den Spitzenreiter das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten auf dem Programm. Was sollte da bloß schiefgehen?
Etoile Beni Khalled befindet sich im Mittelfeld der Nationale A. Und doch nur einen Punkt und einen Platz hinter den internationalen Plätzen. Da ist noch einiges möglich. Hoffentlich nicht der Abstieg! Aber nein, der Vorsprung beträgt immerhin elf Punkte. Da ist mit fünf Punkten Rückstand auf Platz eins sogar der Meistertitel wahrscheinlicher. Vermutlich wird sich die Wahrheit am Ende der Saison in der Mitte befinden. Warum dann nicht auf einem Reiseplatz für Afrika? CAF Champions League oder Confederation Cup wäre dann schon fast egal.
Etoile Sportive du Sahel zieht alle Register, um dem drohenden Abstieg noch zu entgehen. Nach der 0:3-Pleite bei Espérance Sportive Zarzis wurde der bisherige Coach Thilerto Peres kurzerhand vor die Tür gesetzt und mit Broncas ein neuer Übungsleiter verpflichtet. Ob der Neuer, der bislang nur in der Elfenbeinküste aktiv war, das Ruder rumreissen kann, bleibnt abzuwarten. Schliesslich wartet die Nationale A mit einem ganz anderen Niveau auf. Scheinbar gibt der Trainermarkt aber nicht mehr her, sodass die Fans des amtierenden Meisters nur hoffen und bangen können.
Als hätte man in der tunesischen Nationale A nicht genug zu tun, darf sich Stade-Tunisien-Coach Carlos Finisterre in den kommenden Wochen noch einer weiteren Herausforderung stellen. Er wurde nämlich für sein Heimatland Mexiko nominiert, um das Land zur WM zu führen. Böse Zungen behaupten, dass die eigentlich angefragten Kandidaten für das Amt des Nationaltrainer (u. a. Speedy Gonzalez) allesamt abgesagt haben, da ihnen die Perspektiven zu wackelig erschienen. Vor einem
Himmelfahrtskommando mögen andere zurückschrecken, doch ein Finisterre sieht sich für die Größe der Aufgabe gewappnet: "Sehe mich in Linie von herausragende Trainer wie Stefan Effenberg oder Sandro Wagner. Daher können sagen, dass bei andere Mannschaften sehe keine Spieler besser als bei meine Team." Bleibt abzuwarten, ob sich der Ausflug zur WM keine negativen Auswirkungen auf die Leistungen von Stade Tunisien haben wird. Der Vorstand des Vereins wird sicherlich genau hinschauen.
Der Faxenclub oder auch inzwischen Drei-Streifen-Club hat zur Halbzeit einen durchaus positiven Trend vorzuweisen. Von Platz elf ging es kontinuierlich nach oben, sodass man sich nun, nach der Hälfte aller Spiele, gar auf dem zweiten Platz wiederfindet.
Trainer Dolph Dolphin ist diesbezüglich ganz zufrieden, wiegelt insgesamt aber ab: "Die Tabelle ist nach wie vor so eng, es bleibt noch fast alles möglich."
Spannend bleibt, welches Opfer sich Dolphin und der Handbagger jetzt aussuchen, um die Zeitungslandschaft wieder um einen Mitschreiber kleiner zu machen. Bei dhalal cortez scheint es geklappt zu haben.
Mit einem schönen Auswärtspunkt kletterte Etoile Beni Khalled auf den dritten Platz. Und das ausgerechnet beim anderen Sternklub, beim Meister Etoile Sportive du Sahel holte man sich einen hart ermauerten Punkt. Der Gegner enttäuschte sicher seine eigenen Fans sehr mit diesem schwachen Spiel. Für uns und unsere Fans ist es aber ein Erfolg und eine tolle Sache zum Ende der Hinrunde. Da es dazu einen Heimsieg gab, darf man mit vier Punkten und Platz drei getrost von einem guten Wochenende sprechen.
- Helft mit, Tunesien zum Weltmeister zu machen - Moreno Deus mit Kollege Don Hernàn in der Todesgruppe - Carlos Finisterre sauer? - nationale Meisterschaft rückt in den Hintergrund - Deus mit dem Kamel auf Abstiegskurs - der existiert ja gar nicht - Wo sind alle? - Helft mit, Tunesien zum Weltmeister zu machen - Das Kamel tumultet tumultartig - Moreno Deus nun endlich rasiert - cube will auch eine neue Frisur - Klugheit ist nicht alles - Wo sind alle? - Helft mit, Tunesien zum Weltmeister zu machen! -
Moreno Deus, einer der besten Trainer Afrikas, wurde bei seinem Einstand bei AS Marsa, der Klub mit einem der besten
Wappen Afrikas, erstmals gehörig eingeteilt: Der Norden ist nicht wie der Süden Afrikas. Das niedere sportliche Niveau scheint den neuen Trainer zu überfordern.
Um sich zu beweisen hat Moreno Deus entschieden, Weltmeister zu werden. Er holte den zweitbesten Trainer Tunesiens und Bruder im Geiste, Don Hernàn, an Bord (ein einfaches Unterfangen) und heuerte in seiner neuen Heimat als Nationaltrainer an. Was das bei seinen inländischen Trainerkollegen auslösen könnte, hat er nicht beachtet. Aber: Die Mission beginnt. Und mit einem Artikel in der Zeitung der Copa WM kannst DU Tunesien zum Weltmeister machen!
Am Rande des ersten Ligaauftritt cubes bei US Monatir 2:3 kam es einem Zwischenfall kurz vor Spielende. Kurz zuvor hatte der AS Ariana in der vierten Minute der Nachspielzeit auf 2:3 verkürzt und schickte sich tatsächlich an noch den Ausgleich zu erzielen. Doch der Versuch wurde von einem Verteidiger der Heimmannschaft jäh gestoppt. Nach Meinung der Ariana-Spieler und dem Trainerstab hätte man durchaus Elfmeter geben können. Das sah die Gegenseite wenig überraschend komplett anders. So kam es zu einer ausgedehnten Rudelbildung, die nicht nur mit Wortgefechten, sondern auch mit Schubsereien unterlegt wurde. "Sie haben sich fast wie die kleinen Mädchen an de Haaren gezogen,
ließ cube auf der Pressekonferenz wissen, ich bin froh das der Schiedsrichter besonnen reagiert hat und nicht wild mit Karten herumwedelte."
Hatte sich das Geschehen auf dem Platz relativ schnell wieder beruhigt so kam es dann zu einer Auseinandersetzung der Trainerteams. Stein des Anstoßes soll ein Spruch cubes gewesen sein. Ein Assistenztrainer von US Monastir fühlte sich beleidigt, Klugheit habe ihn sein Leben lang verfolgt, aber er sei immer schneller gewesen soll der neue Trainer von AS Ariana ihm zugerufen haben.
"Ja, das kann ich bestätigen, gab cube zu, ich fand mich ziemlich schlagfertig. Ein Statement von US Monatir und der Liga steht zur Stunde noch aus.
Die Stimmung bei US Monastir hat nach dem internationalen Aus nun auch in der Liga einen deutlichen Knick bekommen. Das Team von Trainer johnfire erlebt aktuell eine Phase der Ernüchterung, in der die zuvor starke Saison plötzlich ins Wanken gerät.
Im Heimspiel gegen AS Ariana konnte Monastir zwar noch einen knappen, aber wichtigen 3:2-Sieg einfahren. Die Partie war jedoch erneut kein souveräner Auftritt: Defensive Unsicherheiten und fehlende Kontrolle hielten den Gegner bis in die Schlussphase im Spiel.
Deutlich ernüchternder verlief anschließend das Auswärtsspiel beim Club Africain.
In einer engen Begegnung reichte ein einziger Treffer zur 0:1-Niederlage, bei der Monastir offensiv kaum Durchschlagskraft entwickelte und erneut spät Punkte liegen ließ.
Die Konsequenz: US Monastir fällt in der Tabelle auf den 4. Platz zurück. Nach der zwischenzeitlichen Spitzenposition wirkt die Entwicklung wie ein klarer Rückschritt, auch wenn die Saison insgesamt weiterhin eng und offen bleibt.
Die Erwartungen bleiben dennoch hoch – doch der Druck auf Trainer johnfire wächst spürbar, nachdem der internationale Rückschlag nun auch in der Liga seine Spuren hinterlässt.
Noch vor wenigen Wochen fand sich Avenir Sportif Gabès regelmäßig am Tabellenende wieder. Zum Abschluss der Hinrunde bietet sich jedoch ein ganz anderes Bild: Platz 10 mit 15 Punkten, sieben Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge und nur sechs Punkte Rückstand auf die Spitze.
Der letzte ZAT spiegelte die bisherige Saison perfekt wider. Auf das starke 4:2 gegen Club Africain folgte eine deutliche 0:4-Niederlage bei Etoile Beni Khalled. Trainer Nqila nahm es gelassen: „Wir haben in dieser Saison schon oft gezeigt, dass wir jeden schlagen
können. Leider haben wir auch gezeigt, dass wir gegen jeden verlieren können.“
Zum Rückrundenauftakt wartet nun mit Espérance Tunis eine der größten Aufgaben der Liga. Zusätzlichen Druck verspürt man in Gabès aber nicht. „Vor der Saison hätten viele unterschrieben, wenn wir zur Halbzeit sieben Punkte vor dem Tabellenkeller gestanden hätten“, erklärte der Trainer.
Die Ausgangslage ist ungewöhnlich: Der Blick nach unten ist weiterhin nötig – der Blick nach oben aber ebenfalls.
Puh, auf was hatte sich Carlos Finisterre da eingelassen. Aus dem schwülen und feuchtwarmen Kamerun hatte es ihn aufgrund des dortigen unzureichenden Arbeitsplätzeangebotes nach Tunesien verschlagen. Nun stand er also auf einem staubigen Ascheplatz bei 50°C in der Sonne und dachte an seine alte Heimat, wo man bei hohen Temperaturen zumindest mit einem amtlichen Gewitter rechnen konnte. Doch der Himmel über Tunesien versprach keinerlei Linderung durch Regen oder
sonstige Niederschläge. Die Spieler von Stade Tunisien ächzten unter den klimatischen Bedingungen. Welcher Idiot hatte eigentlich das Training in der Mittagspause angesetzt? Okay, das war natürlich Finisterre selbst, der sich auf diese Weise einen frühen Feierabend verschaffen wollte. Doch vielleicht sollte man diese grandiose Entscheidung doch nochmal überdenken, bevor sich sämtliche Körperflüssigkeiten in einer Lache auf dem Boden wiederfinden würden.
Na, das geht aber mal so gar nicht.
Erst ein Gesicht machen wie die Toilettenreinigungskraft zur Spargelzeit und schön rumheulen: „Mimimi, das Zeitungsneiveau ist hier so niedrig. Keiner will mit mir spielen oder schreiben…“ und dann schön die anderen die Arbeit machen lassen und selber locker durch die Hose atmen.
Das hat auch Dolph Dolphin erkannt und bereits entrüstet. Also bleibt den beiden fürsorglichen Trainern nur noch, auf eine Antwort des stillen Männchens am Spinnrad zu warten. Aber dhalal cortez wäre nicht der erste Trainer, der den Kopf in den Sand steckt. Wir haben auch ohne ihn Spaß…
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