Tja, noch einmal durchlesen vor dem Speichern wäre sinnvoller. Offenbar war Dolphin nicht mehr ganz nüchtern. Tschuldigung für den inhaltlich so nicht ganz korrekten Artikel.
Trainer Dolph Dolphin vom Drei-Streifen-Club kann den Trainerkollegen Cube verstehen. Ihm geht es ähnlich, auch wenn seine Liebe sich nicht nur auf die tunesische Liga bezieht, sondern ganz speziell auf den Faxenclub. Anders als Cube ist Dolphin zwar nicht immer seinem Verein treu geblieben, wilderte in mehreren anderen afrikanischen Ligen, machte längere Pausen, kam aber immer wieder zurück zu seinem Herzensverein, dessen Vormachtstellung in der Historie der Liga er selbst begründete. Lange ist es her
Der Tag von cube scheint momentan deutlich mehr als vierundzwanzig Stunden zu haben. Nicht nur das er Tunesiens Nationalmannschaft bei der Copa-WM in Marokko aus der Ferne supportet, nein er murkst auch in der Nationale A nicht nur bei AS Ariana sondern auch bei AS Marsa herum. Auch in die Angelegenheiten anderer Vereine scheint er seine Erdbeernase (ist da kosmetisch noch was zu machen) hineinzustecken.
Und auch nostalgische Gefühle treiben in um. Überall in Tunesien hat cube schon Spuren hinterlassen und Kontakte geknüpft, jetzt kommt es zu einem weiteren Aufeinandertreffen mit einer "alten" Liebe.
Esperance Sportive de Tunis (trainiert von cube in Saison 19 & 20) war die erste Station in der Nationale A. Drei Spielzeiten hatte cube die Verantwortung bei US Monastir (Saison 32 bis 34) und ab Saison 39 war er Cheftrainer bei Club Africain, hier wurde er auch in Saison 41 Meister. Sicher hatte man bei AS Ariane die Entwicklung des Übungsleiters im Hinterkopf, als man an ihn herangetreten ist. So schnell wird man aber mit AS Ariana nicht ins obere Tabellendrittel kommen, zu wenig Substanz weist der Kader auf. Bleibt abzuwarten, ob man langfristig etwas aufbauen kann.
In Afrika ist Tunesien jedenfalls die große Liebe von cube.
Bei Avenir Sportif Gabès läuft es derzeit ordentlich. Platz 8 in der Tabelle ist zwar kein Grund für große Feierlichkeiten, aber nach einigen schwierigen Phasen kann man mit der aktuellen Situation leben.
Während Trainer Nqila derzeit ganz andere Aufgaben hat und in Marokko bei der WM die Nationalmannschaft betreut, muss Gabès auf den heimischen Ligaalltag achten.
Die Verantwortung liegt deshalb momentan bei Co-Trainer Nouredine Houat – und der macht seine Sache überraschend gut. Seit
zwei Wochen steht er an der Seitenlinie und zeigt, dass er nicht nur die Hütchen aufstellen kann.
Im Verein hört man: Die Mannschaft arbeitet weiter konzentriert, der Plan bleibt bestehen und die Abwesenheit des Cheftrainers sorgt nicht für Chaos.
Vielleicht liegt genau darin der Reiz: Während Nqila um die großen WM-Momente kämpft, hält Houat in Gabès die Stellung.
Und wer weiß – vielleicht bekommt der Co-Trainer am Ende sogar ein kleines Stück vom Erfolgskuchen ab.
Wie so viele andere Vereine in Tunesien (offensichtlich das Land der Nationaltrainer) wird auch die AS Marsa momentan von einem IntimsIntervalls Intelligenz ... von einem anderen Trainer als normalerweise "trainiert": Der göttliche cube steht (manchmal) an der Seitenlinie. Das funktioniert aber scheinbar auch nicht besser: Der Club mit dem besten Wappen Afrikas steht am Tabellenende. Aber das ist alles egal. Schliesslich zählt nur der Weltmeistertitel! Macht's wie cube! Schreibt Artikel in der WM Zeitung und erhaltet Rum und Zigarren!
Da wäre mehr drin gewesen! Etoile Beni Khalled hat denkbar knapp sein Auswärtsspiel bei Club Sportif Sfaxien verloren. Beim 0:1 wäre mit etwas mehr Mut auch der Sieg drin gewesen. Dann wäre man jetzt Zweiter, so ist man Sechster. Das lässt aber nach wie vor alle Chancen offen, nächste Saison die Nationale A in Afrika international zu vertreten. Jetzt geht es wieder in die Phase, in der zwei Spiele pro Wochenende absolviert werden. Das ist natürlich deutlich interessanter. Noch sind acht Spiele zu spielen.
US Monastir hat sich nach einer wechselhaften Phase wieder in der Spitzengruppe der tunesischen Nationale A festgesetzt. Das Team von Trainer johnfire wirkt insgesamt gefestigter als noch vor wenigen ZATs und kann den Anschluss an die oberen Plätze halten.
Nach einer Phase mit schwankenden Leistungen zeigt sich die Mannschaft inzwischen wieder kompakter und strukturierter. Vor allem die grundsätzliche Stabilität im Ligabetrieb scheint zurückzukehren, auch wenn noch nicht durchgehend die Konstanz erreicht wird, die für einen dauerhaften Angriff auf die Spitze nötig
wäre.
In der engen Tabellensituation der Liga bleibt jeder ZAT entscheidend, da kleine Unterschiede schnell große Auswirkungen auf die Platzierung haben. Monastir profitiert aktuell davon, dass die Konkurrenz ebenfalls regelmäßig Punkte liegen lässt und sich kein Team dauerhaft absetzen kann.
Aktuell steht US Monastir auf dem 3. Tabellenplatz und bleibt damit voll im Rennen um die oberen Ränge. Die Mannschaft hat sich nach dem kurzen Rückschritt wieder stabilisiert – jetzt geht es darum, diese Position zu festigen und den Druck auf die Spitze weiter hochzuhalten.
Trotz (oder gerade wegen) der Abwesenheit von Coach Carlos Finisterre hat sich der Traditionsclub Stade Tunisien wieder an die Spitze der Nationale A geschoben. Ein billiger Heimsieg war gut genug, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Doch man sollte sich nicht täuschen, denn im Vorderfeld der Liga werden die Messer bereits gewetzt. Der mexikanische Übungsleiter des Vereins bekommt von der kniffligen Ausgangsposition allerdings wenig
mit, überhaupt scheint er nach dem Weiterkommen seiner Nationalmannschaft ins Achtelfinale der WM in den Tiefen marokkanischer Ausgehviertel abhanden gekommen zu sein. Insofern obliegt es einmal mehr seinen Assistenten, das Team von Stade Tunisien auf die kommenden Aufgaben angemessen vorzubereiten. Es muss vielleicht nicht das Schlechteste sein, wenn der oftmals irrlichternde Coach die Vorbereitung der Mannschaft seinen Mitarbeitern überlasst.
Bei Avenir Sportif Gabès schaut man nach einer schwierigen Hinrunde wieder etwas entspannter auf die Tabelle. Lange Zeit stand das Team im Tabellenkeller, doch Trainer Nqila hat die Mannschaft stabilisiert und den Abstand nach unten vergrößert.
Trotzdem bleibt man vorsichtig. In Tunesien kann ein Spiel schnell die Richtung ändern und jeder Gegner wartet nur darauf, eine kleine Schwäche auszunutzen.
In Gabès wird weiter gearbeitet: weniger reden, mehr machen. Die Zutaten stimmen, die Mannschaft steht zusammen und Nqila weiß genau – am Ende zählt nicht die schönste Küche, sondern das Ergebnis auf dem Teller.
Nach der Lektüre der tunesischen Copa-Zeitung war Drei-Streifen-Trainer Dolph Dolphin etwas irritiert: "Kann Wiel Coerver in die Zukunft schauen?"
Was war passiert? Besagter Trainer versetze seinen Verein Etoile Beni Khalled auf den dritten Platz. Na gut, wer die Tabelle lesen kann, wird sehen, dass er um einen Platz verrutscht ist, den dritten Platz hat eben der Drei-Streifen-Club inne.
ABER: Beide Vereine treffen nun direkt aufeinander, sodass es in der Tat zu einem Wechsel auf dem dritten Platz kommen kann. Man wird sehen, ob Wiel Coerver richtig gesehen hat.
Es ist kaum zu glauben, aber dank eines mickrigen 1:0 Sieges gegen Stade Tunisien konnte sich unter der Anleitung von Neutrainer Broncas Etoile Sportive du Sahel doch tatsächlich vom Tabellenende lösen. Ob dies nun aber eine Eintagsfliege oder der Auftkat für eine Aufholjagd gen Mittelfeld wird, muss sich am nächsten ZAT zeigen. Wirklich Anlass für Letzteres zu vermuten, gab es nicht, schliesslich kam der knappe Sieg sehr glücklich zustande. Kaum zu erwarten, dass es beim Gastspiel gegen Espérance Sportive de Tunis ähnlich läuft.
Ist eine internationale Teilnahme für Etoile Beni Khalled unter Wiel Coerver drin? Diese Frage wird immer intensiver diskutiert in Tunesien. Warum eigentlich nicht? Derzeit ist man Dritter. Schon Rang fünf würde reichen. Da ist durchaus etwas machbar! Noch sind einges Spiele zu absolvieren. Es kann also noch vieles schief gehen. Aber wir denken lieber positiv und freuen uns auf die nächsten Spiele. Vielleicht kehrt bald wieder die internationale Konkurrenz bei uns ein. Es würde uns freuen.
Konfrontiert mit den Nachrichten aus der Heimat konnten die beiden Nationaltrainer Tunesiens, Don Hernàn und Moreno Deus - mittlerweile als Duo-Doppel-D bekannt -, ihre Emotionen kaum zurückhalten. Der eine hüpfte wild um sich und der andere fing an, Erbsen zu zählen. Braungebrannt und mindestens leicht beschwipst, zieht Moreno Deus an seinem Kubaner. "Bueno, das gute Kraut ist auf dem Weg nach Tunesien. Aus irgend einem Grund habe ich die ominöse Kanutour ja auch unternommen."
Es scheint aber, als müsste das Duo noch länger in Marokko verweilen.
Die Unterstützung aus der Heimat rührt insbesondere den hier tätigen Deus: "Als cube ankündigte, dass er den AS Marsa interimsweise übernehmen würde, fiel mir ein Gewicht von zehn Kamelen von der Schulter. Um Tunesien noch weiter und noch besser zu unterstützen, würden wir uns für Beiträge in der WM-Zeitung mit einer Extraladung kubanischer Genusswaren erkenntlich zeigen."
Dieser Tage lebt man gefährlich, als Trainer in Tunesien, insbesondere wenn man die Nationalmannschaft betreut. Eine Niederlage - zack - entlassen! So erging es zumindest Sabri Lamouchi nach einer - zugegeben - herben Klatsche gegen Schweden (1:5) bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada. Was für die reale Welt gilt, muss nicht unbedingt in der Copa-Welt gelten. So scheinen die Vertreter
Tunesiens bei der aktuellen Copa-WM fest im Sattel zu sitzen. Cube hatte, trotz langer Trainerkarriere im nordafrikanischen Land, seinen Hut nicht in den Ring geworfen. "Ich wünsche den Kollegen nur das Beste, so der Übungsleiter der AS Marsa, aber ich möchte mich erst wieder in die Nationale A reinfuchsen. Die nächste Copa-WM kommt bestimmt. Noch machen die Jungs die Aufstellung. Noch!"
Man konnte nur staunen über die tunesische Nationalmannschaft. Entgegen der Meinung zahlreicher Experten grüßen die Adler von Karthago bei der WM in Marokko nach zwei Spieltagen in der Gruppenphase von der Tabellenspitze. Vor dem letzten Match gegen Österreich kann man bereits sagen, dass unter normalen Umständen das Weiterkommen in das Achtelfinale gelingen sollte. Kein Wunder also, dass die Menschen jubelnd und tanzend ihr Team
feiern. Alle Menschen? Nicht ganz. Bei Stade Tunisien muss man aktuell die Abwesenheit von Coach Carlos Finisterre hinnehmen, der momentan ebenfalls bei der WM in Marokko weilt und (mangels veritabler Alternativen) sein Heimatland Mexiko trainiert. Auch hier staunen die Fachleute nicht schlecht, dass die Mittelamerikaner schon vor dem letzten Gruppenspiel bereits eine Runde weiter sind. Es scheint dann also doch nicht so hoch zu sein, das Spielniveau bei der WM.
Wenn man sich mal die tunesische Liga bzw. deren Trainer genauer anschaut, fällt auf, dass sie ziemlich gut besetzt ist. Nach einigen Trainerwechseln mitten in der Saison (nur drei Spieltage eine 100%-ZATBeteiligng) könnte sich dieses Wechselspiel erledigt haben, da es nur "alte" erfahrene Haudegen hierhergezogen hat. Kein Neuling ist dabei und ziemlich erfolgreich ist der eine oder andere auch gewesen. So kommt man auf insgesamt 15 Meistertitel und diverse internationale dazu. Und da sind die Brüder auf anderen Kontinenten nicht mitgezählt.
Spannend auch, dass 5 Trainer einen Bruder in der deutschen Liga haben.
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