"Montag früh Abfahrt ins Trainingslager, 8.30 Uhr am Stadion!", verkündete Vinnie Jones nach Spielende seinen Jungs noch in der Mannschaftskabine: "Jungs, wir wollen diese Woche nochmal alles rausholen, uns konsequent vorbereiten und schauen, ob wir nicht die Trophäe zu uns holen können. Wenn wir das schaffen, dann gibt´s Hundefutter für alle
gratis!"
Die Mannschaft, selbst Feuer und Flamme, nahm die Idee des Trainers begeistert auf und stimmte sich noch im Mannschaftsbus auf der Heimfahrt mit Kriegsgesängen auf die entscheidenden Spiele am kommenden Wochenende ein. Selbst Zeugwart, Busfahrer und Trainergespann konnten sich der Atmosphäre dann nicht mehr entziehen und stimmten in die Gesänge ein. Wohl denn - wenn es nützt!
Erwartungsgemäss hielt die Tabellenführung natürlich nicht lange an. Das macht aber nichts. Das Saisonziel ist ein internationaler Startplatz, was noch schwer genug ist zu erreichen. Gegen den Super Sport United FC waren meine Kaizer Chiefs noch nicht so recht auf dem Platz, als sie bereits einem Zweitore Rückstand nachlaufen mussten. Da sich der Erfolg nicht einstellen wollte, ging die
Mannschaft in die volle Offensive und kassierte prompt noch das dritte Tor mit einem Konter. Nun musste die Mannschaft aber eine Reaktion zeigen im zweiten Spiel gegen die Moroka Swallows. Was sehr harzig begann, mündete aber dann doch kurz vor der Pause in das ersehnte Führungstor. Zwei weitere Tore in der Nachspielzeit waren eher noch eine Zugabe, da die Swallows den Ausgleich suchten und hinten öffnen mussten.
Zwei Punkte Rückstand auf die internationalen Plätze - acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge - fünf Spiele stehen noch aus - die Situation könnte (und war es schon) bei den Carara Kicks angespannter sein.
"In der Tat, bestätigt Trainer cube, das Glas ist halbvoll und nicht halbleer. Wir gehen die letzten Spiele mit einer gespannten Gelassenheit aber durchaus auch mit Vorfreude
an!"
Weiter unklar ist indess wie es nach der Saison weitergehen wird. Dazu der Coach:
"Wissen Sie, damit beschäftige ich mich sobald unser letztes Spiel abgepfiffen ist. Ich werde mich mit dem Präsidenten dann zusammensetzen und die Zukunft des Vereins aber auch meine Zukunft besprechen. Zeitnah werden wir auch die Presse informieren. Jetzt gilt meine Konzentration den nächsten Aufgaben!"
Offenbar bahnt sich eine erste Premiere für die Golden Arrows an. Denn so wie es aussieht, wird am Ende der Saison der sympathische P.Lumumba, vor dem von allen gehassten Yves „unsympathisch“ Eigenrauch stehen. Und diese unerwartete gute Aussicht auf den Saisonendspurt motiviert den Trainer und die G-Arrows sich den letzten Spielen mit besonderem Engagement zu widmen. Das Engagement begrenzt sich allerdings lediglich auf die Vorbereitung der
bevorstehenden Party, die anlässlich des besagten Tabellenplatzes vor den Dynamos veranstaltet wird. Warum der Trainer sich so dermaßen auf diese eigentlich so banale Platzierung freut, erklärt mit einem einfachen und nachvollziehbaren Kommentar „Yves ist hässlich und hat keine Platzierung vor meinen G-Arrows verdient“. Mit diesem so sinnvollen Beitrag können die nächsten Spiele ebenso sinnvoll gemeistert werden.
Endlich wieder ein Heimsieg in Bloemfontain.
Musste man sich wieder mit einem 0:6 gegen die Swallows im Gepäck auf die Rückreise machen, konnte man im nächsten Spiele gegen die City Sharks nach 5 aufeinanderfolgenden Niederlagen endlich wieder einen Sieg einfahren.
„Wir sind froh – auch im Hinblick auf die Tabelle, dass wieder 3 Punkte eingingen. Als Devise der letzten Spiele wurde ganz klar ausgegeben – Raus dahinten“
Leichter wird es in der nächsten Woche auch nicht unbedingt, warten doch wieder mit den Wanderers und Bidvest Wits zwei direkte Gegner
„6 Punkte Vorsprung und noch 7 Spiele – könnte reichen, wird aber knifflig. Vielleicht finden wir ja noch ein Zusatzspiel“
Solche und geistig ähnlich hochtrabende Kommentare hörte man von den Tribünen des Sheperds-Vereinsgeländes am Wochenende nach dem "Doppel-Heim-Spieltag" des ASFC. Doch das Geräusch, das sowohl Spannung als auch Freude und gleichzeitig Angst nachahmt, konnte keiner Einzelperson zugeordnet werden. Überall hört man Zungeschnalzen, Fingerknochenknacken, Beißgeräusche des Nachts, nervöses Trippeln von einem Bein auf das andere oder mit den Händen auf Tischplatten. Mit einem Satz: "Arcadia is nervös!" Man steht oben, man hat etwas Vorsprung, und man will auch noch nachlegen. Jetzt geht´s um Alles!
Ajax diese Woche in den Charts gleichgeblieben:
Gegen Bidvest Vits gab's einen festen Beat. Und das ganze im 3:4-Takt.
Aber dann hat ihm der 70er-Barde Roberto Blanco äh Carlo mit seinem abgedroschenen Hit "They call me The Wanderer, yeah the Wanderer, I wander roundandroundandroundandround" (würg) wieder einmal bewiesen, was "I'm too sechsy for my shirt" wirklich heisst.
Die Frage ist, ob Moroka von einem Typen am Trostpreis-Platz etwas wissen will. Als Trostpreis gibt's nämlich normalerweise ein Packerl Manning-Schnitten und kein Date mit der Schwalbe Moroka. Ausserdem:
Würden Sie mit einem Typen mit dem aufgeblasenen Namen "Ajax" ins Bett gehen wollen? Dann schon lieber mit Herkules aus Athen, oder mit Siegfried aus Offenbach Worms.
Apropos abgedroschen: Im DJ-Battle zwischen Messy One und Yvi Smoke haben sich die beiden gegenseitig ordentlich abgedroschen. Hier gings zur Sache, dass es im Castle nur so sheppherd.
Wer am Ende den Nummer-1 Hit landet ist noch offen und die Hütten-Ballermänner geben Vollgas und feiern ab, was geht. Doch es ist gut möglich, dass die wilden Jungs am Ende brav in einer Reihe stehen müssen und die "Kaizer-Hymne" anstimmen.
Da wurden die Dynamos doch kurz vor Ende der Saison nochmal rüde ausgebremst! Die Möchtegern-Hip-Hop Queen Massai Uno rappt ihren ärmlichen Reim im Dynamos Stadion dermassen schräg, dass alle Anwesenden, bis auf die abgehärteten SSU Spieler, mit rasenden Kopfschmerzen und Übelkeitsgefühlen befallen werden! Nachdem der Dynamos Keeper gelähmt auf dem Boden lag, schafften es die SSU Stürmer 6 Bälle im Netz der Dynamos unterzubringen. Zum Glück konnte Yves Eigenrauch in der Halbzeitpause von einer nahegelegenen Baustelle 11 Paar Gehörschutzkopfhörer
auftreiben und so gelang es den tapferen Spielern in der 2. Halbzeit noch den 6:6 Ausgleich klar zu machen. "Ein erbärmliches Unentschieden! Das hilft keinem weiter!" schimpft Eigenrauch wie ein Rohrspatz! In einem Schnellverfahren wurde nun jegliche Art von Rapmusik in Giyani verboten! Massai Uno bekommt Stadionverbot auf Lebenszeit! "Die will hier niemand mehr sehen!" schreit der Coach ins Mikrofon eines grüngesichtigen Reporters. Nun müssen sich die Dynamos von diesem Schock der Extraklasse erholen und die letzten 5 Spiele der Saison vernünftig über die Bühne bringen.
Und hier die Live-Weltpremiere von DJ Messy One's Riesenhit "(Nicht-)Meisterlied" im offiziellen SSU-Remix:
I guck die Tabelle an
un schau zum Ersten ´nauf!
Schaut der blaue Stern
net lustig aus?
Un kommt der Meister zu B‘such,
dann wink ich zu ihm 'nauf.
"Hallo Meister!"
Un bist du auch noch kluch,
dann gib besser gleich auf!
Und I sieg, sieg, sieg wie de Vau-Eff-Beh,
Niedergeschlagen, oh Veh
oh Veh
Worte so groß, groß, groß wie d‘Merkel
So doof oh, oh, oh!
Und I vrsuchs, vrsuchs, vrsuchs immer wieder
Und I suchs, suchs, suchs s Risiko
Und I verlier, verlier, verlier dann doch,
Weil I’s so moag
Und I soag
Heut is so a scheiß Toag
la-la-la-la-la
Heut is so a scheiß Toag
la-la-la-la-la
Heut is so a scheiß Toag
la-la-la-la-la
Heut ist so a scheiß Toag
la-la-la-la-la
Schiebung in Südafrika? Werden Spiele verkauft und Absprachen in der Premiership getroffen?
Diese Vermutung wird seit dem letzten Spieltag immer lauter. Schon zum zweiten Mal hintereinander verloren die Tigers ein Heimspiel mit 5:6. Kann das noch mit rechten Dingen zugehen? Der Pressesprecher der Tigers versucht die Situation zu Beruhigen
„Die Shepherds und SSU kämpfen hart um die Meisterschaft, da sind auch schonmal zwei Niederlagen drin. Ich glaube nicht, dass es sich eine Absprache handelte, sondern vielmehr um eine echte Niederlage. Man hat gesehen, dass sie von Beginn an gekämpft haben und sich dadurch die 3 Punkte redlich verdienten“
Also alles nur Spekulationen?
Egal wo die Reise tabellarisch für die Carara Kicks hingeht, am Ende der Saison stehen große Veränderungen im Kader an. Elf (!) Verträge laufen aus.
Es stellt sich die Frage wie will man weitermachen. Kauft man weiter etablierte Spieler oder geht man das Risiko ein vermehrt auf die Jugend zu setzen. Mit Innenverteidiger Marlon Bean aus dem eigenen Nachwuchs hat man zu Saisonbeginn ein erstes Talent in den Profikader übernommen.
Inwieweit die Kaderplanung noch von cube vorgenommen werden wird bleibt weiter fraglich. Weder der Coach noch die Vereinsbosse haben ein klares Statement abgegeben. Die Probleme werden nicht weniger...
Hiermit hat der so realistische Trainer dann doch nicht gerechnet. Ganze 9 Plätze an einem Nachmittag! Das hat es in Durban schon lang nicht mehr gegeben. Man muss jedoch nicht gleich in Ekstase verfallen, denn die Favoriten mit ihren Monster-TK´s lauern bereits. Wer wohl damit gemeint ist, lässt sich unschwer erraten. Die Herren aus den Chefetagen oder die Kolbenfresser-Gang? Das ist wohl die
ultimative Frage bis zum Ende der Saison. Die Frage die G-Arrows Trainer P.Lumumba stellte lautet eher: Wie lange schaffen wir es unbemerkt auf einem internationalen Tabellenplatz zu stehen? Denn in der letzten Saison hat sich sehr auffällig fast die gesamte Saison über auf dem ersten Tabellenplatz festgesetzt, um am Ende noch auf Platz fünf zu landen. Diese Saison heißt die Taktik, nicht auffallen,
Das vergangene Wochenende brachte die Angreifer mit ihren Toren in den Mittelpunkt. Leider musste die Defensive im ersten Spiel wieder etwas mehr Tore einstecken. Das Ganze begann mit einem Kracher gegen den Arcadia Shepherds FC. Meine Mannschaft, die Kaizer Chiefs begannen druckvoll und hatten anfänglich grossen Erfolg damit. Kaum begann die zweite Halbzeit, hatten die Chiefs drei Tore Vorsprung. Wer nun glaubte, die Mannschaft könnte diesen Vorsprung über die Zeit bringen, sah sich getäuscht. Immer mehr schmolz der Vorsprung und am Schluss mussten wir froh sein, wenigstens das Unentschieden retten zu können. Im gleichen Stil ging es weiter im zweiten Spiel gegen die Carara Kicks mit dem Unterschied, dass diesmal auch die Defensive ihre Arbeit erfüllte.
Diese vermeintliche "Formel" stellt Vinnie "Heimserie" Jones in der wöchentlichen Pressekonferenz auf:
"Ja, 6 Tore auf jeder Seite, 1 Punkt auf jeder Seite, 0 Nutzen für jede Mannschaft - knappe Formel für das Ergebnis Shepherds gegen Chiefs. Müssen wir jetzt halt sehen, wie wir damit zurecht kommen. Muss der Kollege Nil natürlich auch. Und wir müssen schauen, daß wir weiterhin im eigenen Stadion keinen Auswärtsdreier zulassen, dann kann der Kollege Eigenrauch die 6 zuhause setzen, solange er will. So, genug der Zahlenspielereien - die Wahrheit liegt immer noch aufm Platz!"
Was für eine Enttäuschung für Ajax.
Da lädt er Moroka zum Kuschelwochenende ins Ski-Resort am Kilimandscharo, mit Tiefschneewedeln, Candle-Light-Dinner und Bärenfell vor dem Kaminfeuer. Doch Moroka interessiert das, zugegeben etwas spießige Programm, von Ajax nicht die Bohne: Fürs Wedeln kann sie sich nicht begeistern, mit Kerzen hat sie was anderes vor, und ihr Bärenfell will sie dem Ajax auch nicht zeigen.
Dafür lässt sich Moroka jeden Abend in der Disco volllaufen. Der Kuschelrocker Ajax träumte von Roland Kaiser und “Manchmal möchte ich schon mit dir…”, doch die Unterschicht-Düse Moroka trinkt lieber einen Doppelliter Shiraz vom Kap, um dann in der Aufreisszone Gas zu geben.
Und dann kam schon wieder Ajax’ Alptraum über den Weg: Ausgerechnet in der Disco
"Ober-Belgrad", dem angesagtesten Schuppen am Kilimandscharo: DJ Messy One - der Typ mit dem langen Ballermann. Er brachte Moroka zum Kochen mit seiner üblen Anmache “Wenn ich dich seh, dann denk ich an ein Auto, denn deine Hupen sind so wunderschön…”.. Und Moroka liess Messy-One prompt mal unter die Motorhaube gucken. Ajax wollte kotzen.
Und das tat er dann auch zu späterer Stunde, denn was blieb “Nüchtern-bin-ich-so-schüchtern”-Ajax schon über, ausser sich mit einem 5-Liter Kübel Sangria unter den Tisch zu trinken…
Moroka war also verloren für Ajax. Doch was meinte DJ Messy One einen Tag später zu Disco-Queen Moroka, als diese in Pelz-Moon-Boots den Dance-Floor betrat: “Ich weiss leider nicht mehr, wie du aussiehst, kenn nicht deinen Namen, scheissegal…BESOFFEN!”
Es ist soweit. Die Wintersaison geht wieder los. Hahahey! Auf geht’s Buam! Ab auf die Skier, die Schnowboards, die Schlitten oder ebbe uffm Arsch runter. Tagsüber wird gesportelt was das Zeug hält, abends gesoffen als gäbe es keinen Morgen! Denn den gibt es bekanntlich nur auf der Piste! Zu diesem Anlass hat DJ Messy One eine einzigartige, feierwürdige, noch nie da gewesene, einfach nur oberaffengeile Hit-Compilation auf den Markt geschmissen, die es in sich hat. Schwingt das Tanzbein! It’s Après-ZAT-Time!
1. Hey das geht ab, wir holen NICHT die Meisterschaft – Frauenjones feat. Manny Delator
2. Moroka (geboren um Liebe zu geben) – Bernd Wackel
3. Die mit der roten Laterne – fubinio
4. Hurra, wir leben noch –
George-Maria Zimmermann
5. Weh gehört zu mir – Marianne Crowenberg
6. Carara (Believe Me I Like It Loud) – Cuuber
7. 20 Zentimeter [SSU Remix] – DJ Messy One feat. Möhre
8. Barbra Streisand – CrABB Sauce
9. Meisterlied (So ein schöner Tag) – Nil Toupet
10. Die pure Lust am Schreiben – Ferris MC
11. Dragostea Din Tei – Leck-Zone
12. A little less conversation – Pepeke Presley vs. JXL
13. Ein Stern der MEINEN Namen trägt – DJ Deus
14. I’m too sexy – Right Said Carlos
15. Das Kolumnistenlied – Kolumnist Yves
16. Living next door to Mvela (Mvela, who the f*ck is Mvela?) – Bloemie
17. Hidden Track: Ich war noch niemals in der Castle Prem – Erni Lindenberg
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