In der schwedischen Stadt Visby in Gotland wird zurzeit ein historisches Haus verkauft. Das Anwesen in der Weltkulturerbestadt stammt aus dem 18. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz. Es wurde aus den Überresten einer russischen Kirche erbaut und das direkt auf einem Friedhof aus der Steinzeit.
Das Ungewöhnliche ist, dass das Haus nur mit dem im Keller befindlichen Skelett verkauft wird. Dies wurde 2010 bei Renovierungsarbeiten gefunden, in der Hand hielt es einen vergammelten Schwedeneisbecher. Dieser Schwedeneisbecher war bis zu seinem Verschwinden allen Schweden und
Restskandinaviern als Pokal der Allsvenskan- und Superettanmannschaften bekannt. Laut gerichtsmedizinischem Institut von Stockholm handelt es sich bei dem gefundenen Knochenmann wahrscheinlich um die Überreste, des seit 2009 vermissten Patrick Staudt. Da die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, müssen die Überreste des Gerippes im Keller unter einer Glasplatte aufbewahrt bleiben. Nebenan wird ein weiterer Schädel hinter Glas aufbewahrt. Für die Herkunft des weiteren Schädels gibt es noch keine Anhaltspunkte.
Trotzdem kann Haus und Knochenmann für 453.750 Euro erworben werden.
Finde den Fehler in der Allsvenskan. Finde ihn...! Diese Saison wird anders. Diese Saison wird neu. Diese Saison zeigt ihr Gesicht am Anfang und ihre Spuren am Ende. Strenggenommen erreicht Roquinho seine Mannschaft kaum noch und trotzdem wird Åtvidabergs FF für den Titel favorisiert.
Ohne Sonnebrille sieht man den Rückgang des schwedischen Fußballs: die zweite Liga wurde reduziert. Fände man einen ewigen Konkurrenten man würde sich ganz
auf ihn konzentrieren. Aber inzwischen ist ja selbst Mister Pacult zum friedfertigen Ägypter geworden. Welche Hoffnung bleibt für die laufende Saison? Ein Absturz des Meisters, wie man es zuletzt erlebt hatte? Aber dann taucht womöglich Mister Markert wieder aus dem Nichts auf. Ein Aufsteiger Java Jim? Aber dann wird er das Land nach kurzer Zeit wohl gleich wieder verlassen. Ein eigener Erfolg auf nationaler und internationaler Ebene? Aber... Ja, damit könnte man leben!
Die "Interessengemeinschaft Allgemeine Spieltheorie" (IAS) ist eine interdisziplinäre Vereinigung führender Köpfe und Wissenschaftler bei der Erforschung, Entwicklung und Anwendung der allgemeinen Spieltheorie. Im Gegensatz zu dem leichten und spielerischen Namen geht es jedoch hierbei um ernste Dinge. Noch ernster als Leben und Tod.
Der Schwerpunkt in diesem Jahr bei der IAS, die von verschiedenen Personen gefördert wurde, die alle verschieden sind, jetzt aber von einigen wenigen Großkonzernen aus den Strafgeldern für Insiderhandel und Internetwetten gesponsort wird, ist der Versuch, aus vergangenen Spielergebnissen einiger Großveranstaltungen die Spielergebnisse der Zukunft zu prognostizieren. Als Beispiel einer eigentlich nur in gewissen Bahnen
("Leitplanken", Chr. Lindner) berechenbaren Veranstaltung wird der Ligabetrieb in der AllSvenskan betrachtet werden. Hier gibt es tatsächlich nur einige wenige fixe Parameter und Aussagen mit einer großen Wahrscsheinlichkeit. Als Beispiel sei hier die Meisterschaftswahrscheinlichkeit des Startrainers Java Jim angeführt. Diese liegt bei Null, da er in der zweiten Lige spielt. Aber immerhin in Schweden ("Welcome back alte Schneenase alter Schneehase!")
Wie dem auch sei, alle in das Forschungsprojekt eingebunden Wissenschaftler und auch die anderen Beteiligten sehen sich gezwungen eine deutliche Warnung auszusprechen, damit nicht wieder dasselbe passiert, wie im letzten Jahr: Eine Oddset-Wette auf die Meisterschaft von Jonsköping ist verschenktes Geld bzw. Tk. Echt und ehrlich. Ischschwörs!
Kurz vor Ende der Transferperiode, haben sich einige Clubs in Schweden noch einmal auf den einen oder anderen Positionen verstärkt, so auch Västra Frölunda. Besonders bei dieser Mannschaft hat man bemerkt, wie wichtig es sein wird, den Kader in der Breits zu verstärken, denn bei 3 oder 4 Ausfällen fehlt es der mannschaft dann doch an Qualität um die nötigen Punkte einzuheimsen. Deshalb ging Trainer Reinert auf den Weg, die erste 11 punktuell zu
verstärken, den gesamten Kader jedoch ebenso auf 22 Spieler aufzustocken. Mit diesem 22 Mann grossen Kader ist die Mannschaft von Västra Frölunda sehr gut gewabnet um die ersten Spieler wieder anzugreifen.
Abzuwarten bleibt jedoch ebenso wie sich der "Neue" im Sturm schlägt. Für diesen Herrn hat man so nebenbei 11,75 Millionen Euro auf den Tisch gelegt. Es wird grosses von ihm erwartet und der Verein möchte dass er es mit Toren zurückzahlt.
Heute ist es mal wieder soweit: Der festliche Anzug ist bereit gelegt. Die Frau ist auf einen Beauty-Trip geschickt. Die Kinder wären, wenn sie den vorhanden wären, in ein Zeltlager geschickt worden, wie so überhaupt alles betrieben worden wäre um morgen die Möglichkeit zu haben einen vernünftigen Rausch auszuschlafen. Der Photograph ist bestellt. Das Feuerwerk vorbereitet. Es ist Saisonabschluss!
Nicht mit dem großen Knall, wohl aber mit einem kleinen Erfolgserlebnis endet die Saison von Roquinho. Eine weitere Saison auf internationalen Plätzen steht bevor. Und dass man sich hier
wohlfühlt hat die nun zu Ende gehende Saison bewiesen. Bis ins Finale der Europa League ist der Provinzverein Åtvidabergs FF vorgedrungen und darf sich nun auch noch am letzten Spieltag noch einmal auf ein Stelldichein mit den Großen und manchmal auch weniger Großen Mannschaften der alten Welt begeben. Viel zu holen ist hier wohl allerdings nicht mehr, aber da wäre man auch schon wieder am Anfangsthema dieses Beitrags: die Kopfwehtablette ist bereitgelegt, die Cola ist kaltgestellt, die Klingel ist ausgeschalten, die Rollos sind runtergefahren… jetzt muss der letzte Spieltag nur noch nüchtern zu Ende gebracht werden.
Zieht sich die Saison wie zäher Kleister, wirste sicherlich nicht Meister
Malermeister vielleicht, oder Jägermeister, mit ein bissel Glück Bademeister am FKK-Strand. Aber nicht Fußball-Meister in Schweden. Hab ich doch am ersten Spieltag schon gewusst. Jetzt sitz ich hier auf gepackten Koffern, nein nein, ich werde nicht entlassen, aber Frau Pacult möchte in den Süden. Weils in Europa so kalt ist. Malta wäre nicht schlecht, oder Ibiza. Für die Malediven reicht das Taschengeld nicht. Mal sehen wo uns der Last-Minute-Flieger hinträgt. Leider bin ich dann zu Beginn der neuen Saison nicht da und werde demzufolge nächste Saison wieder nicht Meister.
Eine eher schlechte Saison für Degerfors IF neigt sich dem Ende. Und alle hatten schon vor Wochen die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufgegeben und sich damit abgefunden, das es in der nächsten Spielzeit wieder in der Superettan zur Sache geht. Aber mit einem furiosen Schlussspurt gibt es ein winziges Fünkchen Hoffnung. Allerdings ist man definitiv auf die Hilfe von Jonköpings und Elfsborg Boras angewiesen die den IFK Göteborg die Punkte stehlen müssen. Allerdings bleibt man bei Degerfors realistisch und plant weiterhin für Liga 2 anstatt sich an diesen dünnen Faden der Hoffnung zu klammern.
Der Klassenerhalt ist geglückt, der IFK Göteborg hat im Stadtderby ordentlich auf die Mütze bekommen, und das goldene Schloss steht noch. Kein Grund zu Sorge also? In der Tat, es gab schon schlimmere Jahre aus GAIS-Sicht, in denen bis zur letzten Sekunde der Abstieg drohte. Aber diesmal hatte man sich - immerhin erstmals als amtierender Meister in die Saison gestartet - deutlich mehr ausgerechnet. Das internationale Geschäft ist jedenfalls schon seit über einem Monat endgültig außer Reichweite, und auch sonst gab es - zumindest national - wenig Grund zur Euphorie. Bleibt der erstmalige Einzug in ein Champions-League-Viertelfinale und die Aussicht auf Besserung. Zum Glück ist die neue Saison nicht mehr weit!
Nachdem heute die wichtigen Punkte eingefahren wurden, kann man vom Klassenerhalt reden. 6 Pkt. Vorsprung auf Degerfors, zwei ausstehende Spiele. Zumal Degerfors im nächsten Spiel zu Kalmar reisen muss und die wollen unbedingt die Meisterschaft. Also kann der "Retter" gezielt auf die neue Saison schauen :)
Aus dem Hinterhalt hat sich Gefle IF an die Spitze vorgearbeitet und harrt nun hier der Dinge.
Eigentlich müßte ja Rahn aus dem Hinterhalt schiessen. Aber Schweden ist anders. Vorgearbeitet? Ja geradezu geschlichen kann man sagen. Dabei letzte Woche noch einen auf Mitleidstour gemacht. Das sind mir die richtigen kann ich Euch sagen.
Ansonsten halte ich es wie der
Markert, kurz raus, Statement, wieder weg, basta. Also hier Statement: "Ich werde wieder nicht Meister, zumindest nicht ich Schweden" Und weg. Basta
Daumen drücken noch für Atvidabergs FF, maximale Kampferfolge und so, Titel holen und ab dafür, wir sind doch alle ein bissel Atvidaberg.
Wer wird Meister? Der Maulwurf vielleicht? Oder das Lama? Oder aber das Wiesel.
Veränderte Ausgangslage in Schweden: Der Tabellenführer ist abgelöst. Es lebe der Tabellenführer. Aus dem Hinterhalt hat sich Gefle IF an die Spitze vorgearbeitet und harrt nun hier der Dinge. Aufgrund eines ambitionierten Schlussprogramms bleibt der Traum vom Titel wohl jedoch unerfüllt. Nur aus der der Distanz wohnt Åtvidabergs FF dem Schauspiel bei. Die volle Konzentration gilt dem Auftakt des Endspiels in der Europa League. Hier trifft man als großer Außenseiter auf den portugiesischen Vertreter SC Campomaiorense.
Einmal mehr erweist sich die schwedische Liga als ein Schmelztiegel der taktischen
Finesse und Ansprüche. Die Führung in der UEFA-Wertung bestätigt die Ausnahmestellung der schwedischen Eliteklasse. Die maximale Anzahl internationaler Startplätze stellt den Lohn für das nordische Land dar. Nicht zuletzt deswegen ist das große Ziel von Roquinho scheinbar auch schon frühzeitig gesichert: Eine weitere Teilnahme am internationalen Wettbewerb. Und dieser ist dringend nötig. Schließlich scheint es so, als ob in dieser Saison das große Ziel, Rekordsieger in der Europa League, nicht erreicht werden kann. Zu unausgeglichen ist das Kräfteverhältnis im beginnenden Finale der Europa League.
Kurz, aber nur ganz kurz wagt sich der Goldjunge aus seinem Palast. Den selbstverordneten Presseboykott zu brechen, dazu reicht es. Für eine spannende Story darüber hinaus aber leider nicht. Nur ein Statement hat Markert dann noch für die wartende Journalistenmeute, aber das hat es in sich - Achtung, Überraschung: "Sehr geehrtes Schreiberpack, ich erkläre die Mission
Titelverteidigung hiermit für beendet. Also gescheitert. Nächstes Mal machen wir es besser. Versprochen. Schönen Tag noch..." Sprach's und verschwand hinter goldene Mauern, wo nach Insiderkenntnissen heute noch eine grandiose Party steigen soll. Da muss die Presse allerdings leider draußen bleiben, über die Skandale wird aber trotzdem noch ausführlich berichtet werden - nur eben ohne Fotos.
Der Regen war sehr ergiebig auf diesem kleinen Eiland, auf dem ich gestrandet war. Und nicht nur das. Seltsame Vorkommnisse brachten mich nachts um den Schlaf und ließen mich auch tagsüber nicht zur Ruhe kommen.
Nicht nur, dass dunkle Wolken wie Nahverkehrszüge über die Insel zogen oder plötzliche Zeitsprünge eine Weile an der Tagesordnung waren, nein, auch schien es, als ob noch weitere Personen auf der Insel lebten. Im Inneren, zwischen großen
Dschungelpflanzen und kleinen Bächen, lief auch irgendwo ein Eisbär herum.
Ich konnte mich gerade noch in eine im Boden eingelassene Behausung retten, wohl eine Art Station. Dort fand ich einen schon etwas betagten Lehrfilme über - Fußball. Vierundneunzig VHS-Kasetten mit Titeln wie "Die besten Tricks von Bum Kun Cha", "Abseitsfalle für Legastheniker" oder "How not to be seen by the referee". Und damit klärt sich auch, woher mein Fußballwissen kommt...
Verwundert reiben sich Trainer, Spieler und Fans des Gelfe IF die Augen: ihre Mannschaft ist zurück an der Tabellenspitze. Mit einem fulminanten 5:1 beim IFK in Göteborg und einem 1:0 gegen Aufsteiger Västra Frölunda sammelte Claudinos Mannschaft sechs Punkte, doch gilt der Dank der Fans auch der Schützenhilfe aus Falkenberg, die mit einem 6:6 bei Assyriska den Tabellenführer stürzten. Trotzdem will der Trainer das „M-Wort“ immer noch nicht in den Mund nehmen. „Wir wollen nächstes Jahr wieder international dabei sein – das wäre ein erfreuliches Ende meiner bisher besten Saison in der Allsvenskan.“ Mehr war dem Trainer nach dem Spiel nicht zu entlocken.
Der Herbstmeister aus Gefle quält sich weiter durch die Rückrunde der Allsvenskan. Nach einem mageren 2:2 zuhause gegen Malmö FF und einer 0:3-Niederlage in Elfsborg rutscht Claudinos Mannschaft auf Platz 4 zurück und kann angesichts eines Rückstands von vier Punkten auf die Spitze, des schweren Restprogramms und des schwachen Rest-TK seine Meisterschaftsträume begraben. „Unser oberstes Ziel muß jetzt sein, uns wenigstens noch für die Europa League zu qualifizieren,“ korrigiert Claudino das Saisonziel. Trotzdem kann diese Saison als Erfolg verbucht werden – die Mannschaft hat 6 Spieltage vor dem Ende bereits mehr Punkte auf dem Konto als in der gesamten vergangenen Spielzeit.
Halmstad. Die Saison nähert sich langsam dem Ende, auch im beschaulichen ostschwedischen Hafenstädtchen Halmstad.
Und wie es nun einmal so ist, entscheidet sich in den letzten Spielen - wie immer - der Wert einer ganzen Saison. Wessen Erwartungen werden erfüllt, wer wird zufrieden oder enttäuscht sein?
Sind sie denn aber wirklich so wichtig, die letzten Spiele oder passiert hier nur was passieren muss? Sind diese letzten Aktionen nicht ein Spiegelbild der ganzen Saison, ja des ganzen Wesens der Natur? Hat den in etwa so ein kleines Licht, wie es ein Teammanager sein wird, überhaupt die Möglichkeiten, die Freiheit etwas in irgendeine Richtung zu entscheiden?
Vielleicht ist wirklich alles egal. Oder aber es geht um alles.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
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