Claudino: Jetzt hör einmal auf, immer mit der Pistole herumzuspielen!
Superm@n: Peng! Peng!
Maulwurf: Sag einmal, junger Mann, hat dir die Sonne zu lange auf den Kopf geschienen?
Superm@n: Peng! Peng! Peng!
Wendy: Jetzt hast du mich aber ganz schön erschreckt.
Superm@n: Ich wollte Sie nicht erschrecken.
Wendy: Das beruhigt mich.
Superm@n (zu Maulwurf): Ich wollte Sie erschießen.
Maulwurf: Und warum?
Superm@n: Nur so zum Spaß!
Maulwurf: Warum schaut ihr uns denn so an?
Claudino: Sie reden mit uns. Die Erwachsenen hier schauen Kinder nur selten an, und die Alten schimpfen mit uns.
Wendy: Wirklich?
Superm@n: Mein Vater sagt, die modernen Leute in einer Stadt haben keine Kinder mehr.
Claudino: Ich möchte schon einmal Kinder haben.
Maulwurf: Ach so!
Claudino: Haben Sie denn Kinder?
Maulwurf: Nein. Aber wir erwarten sehr bald ein Baby.
Claudino: Schön.
Superm@n: Oh je!
Maulwurf: Warum oh je?
Superm@n: Weil Sie da Schwierigkeiten mit den Nachbarn bekommen werden. Weil die Wände so dünn sind. Mein Vater hat sich das Rauchen abgewöhnt, damit er weniger hustet. Denn immer, wenn er gehustet hat, hat sich der Nachbar aufgeregt.
Wendy: Was ist denn das für
ein Mensch?
Superm@n: Ich weiß nicht, wir haben ihn noch nie gesehen, er beschwert sich beim Hausmeister, und der schimpft dann mit uns.
Maulwurf: Aber es gibt bestimmt auch andere Leute in diesem Hochhaus?
Claudino: Ich weiß nicht, wir kennen niemanden hier. Ich kenne nur ihn, wir spielen oft zusammen. Ich wohne auf Stiege 233, und Sie?
Maulwurf: Wir wohnen nicht hier.
Superm@n: Schade, ihr seid nett.
Maulwurf: Sag einmal, junger Mann, wir suchen die Straße, die aus Göteborg hinausführt. Kennst du sie?
Superm@n: Ja, sicher.
Maulwurf: Das ist schön, bist du so nett und zeigst sie uns?
Superm@n: Hmm. Nein, ich kann nicht.
Maulwurf: Nun, wenn du nicht kannst.
Superm@n: Ich muss nach Hause, das Fernsehen fängt gleich an. Sie übertragen heut die Meisterfeier von Assyriska Föreningen live. Also dann, peng, peng, peng!
Claudino: Er meint es nicht so, kommen Sie, ich führe Sie hin.
Wendy: Danke, das ist sehr lieb von dir.
Langsam und müde wandern Maria und Josef aus Göteborg hinaus, einem hellen Stern entgegen. Auch in 2000 Jahren ist die Herbergssuche nicht leichter und die Nächstenliebe nicht größer geworden. Am Ende der Woche werden wir wissen wie die Geschichte ausgeht.
Fernab des heimischen Trainingszentrums bereitet sich Åtvidabergs FF auf den nun dritten Vizemeistertitel der Vereinsgeschichte vor. Eine Nordseesafari - mit Kamelen, Giraffen und Girlanden - soll die Spieler von der dann doch nicht vollkommen erfolgreichen Saison ablenken. Sowohl in Liga als auch internationales Geschäft stand man kurz vor Erreichen des großen Ziels. Doch beide Male trennt die Mannschaft von Roquinho der letzte Schritt vom großen Erfolg. In der schwedischen Eliteklasse womöglich das Torverhältnis vom Tor der Liga Dr. P. Pacult. In der Champions League die fehlende Fähigkeit nach zwei Auftaktsiegen den Sack zuzumachen um dann gegen den nicht antretenden alten Sack im Finale anzutreten.
Die Messe ist gelesen. Nach dem letzten Superspirltag hat sich die Spreu entgültig vom Weizen getrennt. Glückwunsch an Föreningen, muss man an Ort und Stelle sagen, denn die übrigen beiden Titelaspiranten, Atvidabergs und Frölunda haben federn lassen. So gesehen kann man wohl nichts mehr machen. Schade eigentlich, weil die gespielte Saison gar nicht mal so schlecht verlief. Nichts desto Trotz ist das Umfeld von Västra Frölunda sehr stolz und zufrieden mit dem Verlauf der Spielzeit.
Zwei Nachbarn tratschen im Korridor einer Wohnung eines Göteborger Altstadthauses: (er, Java Jim, im Bademantel der 20-er jahre, sie, Roquinho, mit Dederonschürtze und Lockenwicklern)
Java Jim: Seit meine Frau, Gott hab sie selig, vor 16 Jahren gestorben ist, habe ich das Zimmer nicht mehr angerührt.
Roquinho: Da muss es ja schön ausschauen.
Java Jim: Aber das Leben geht schließlich weiter, und wenn man modern und aufgeschlossen ist.
Roquinho: Von wem sprechen Sie da? (Schaut ihn erstaunt an)
Java Jim: Und wenn man die Not in der Welt sieht und das Herz am rechten Fleck hat.
Roquinho: Das goldene Herz!
Java Jim: So habe ich mich entschlossen, das Zimmer wieder zu vermieten.
Roquinho: Ganz selbstlos natürlich.
Java Jim: Um einen angemessenen Preis natürlich. Umsonst ist der Tod.
(Es läutet)
Java Jim: Ah, da läutet es schon! (Er geht zur Tür.) Ja, bitte?
Maulwurf: Guten Tag, wir kommen wegen des Zimmers.
Java Jim: Wenn Sie bitte Ihre Schuhe abputzen wollen! Ah Sie haben ja gar keine!
Maulwurf: Komm, Maria!
Java Jim: Ist das Ihre Frau?
Maulwurf: Ja.
Java Jim: Sind Sie verheiratet?
Wendy: Er sagte doch, ich sei seine Frau.
Java Jim: Und was hat sie da?
Maulwurf: Was meinen Sie?
Java Jim: Naja, ist sie ...(etwas dick)
Wendy: Ja, wir erwarten in Kürze ein Kind.
Java Jim: Von Kindern
war aber nicht die Rede. Ich bin nicht mehr der Jüngste und meine Nerven sind nicht mehr die stärksten. Kinder machen viel Lärm und machen alles kaputt. Ich hänge sehr an der teuren Einrichtung. (wie z.Bsp. an dieser Flasche da, auf dem Regal)
Maulwurf: Aber das Baby kommt ja erst am 24., und wenn es etwas ruiniert, ich kann es reparieren.
Java Jim: Was sind Sie denn von Beruf?
Maulwurf: Tischler.
Java Jim: Ach, Arbeiter. Da werden Sie am Abend sicher mit Ihren schweren Schuhen auf meinem schönen Teppich herumsteigen, ach nein sie haben ja gar keine. Also wirklich, es tut mir leid.
Maulwurf: Aber bitte, es ist wegen meiner Frau. Wir haben keine Unterkunft.
Java Jim: Aus welchem Bezirk kommen Sie denn?
Maulwurf: Wir sind nicht aus Göteborg.
Java Jim: Dann kann ich Ihnen wirklich nicht helfen. Ich nehme keine Fremden in die Wohnung. Ich bin ein alleinstehender Witwer. Wissen Sie, was man da so alles hört. (von Vergewaltigungen und so) Nein, nein, Sie mögen ja anständig sein, aber Sie müssen meinen Standpunkt auch verstehen. Tut mir leid, guten Tag.
Nachdem Wendy und Maulwurf es im Rathaus und bei der Bahnhofsmission noch erfolglos probiert hatten, spazierten sie traurig durch einen Park, da kamen sie zu einem Kinderspielplatz. Ich glaube zwar nicht, dass gerade kleine Kinder den beiden helfen können, aber wir werden sehen, was mit Maria und Josef weiter passiert.
Es sind noch zwei Spiele bis zum Saisonende, und die Chancen auf den Klassenerhalt sind für Väsby United weiterhin gut. Man liegt vier Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz und das Torverhältnis sieht auch gut aus. Trainer Waldbad warnt aber weiterhin: "wir müssen weiterhin konzentriert arbeiten. Die nächsten beiden Spiele sind für die weitere Zukunft (meine und die des Vereins) entscheidend. Wir werden wieder offensiv spielen, das haben sich unsere Fans in den letzten beiden Heimspielen auch verdient."
Nachdem unter die Woche der Trainer LarsK4 seinen Job hinwarf, knallte es im Verein AIK Solna. Zuerst flog der Präsident raus, dann der Rest. Als der Weg frei für den Neuanfang da war, kam die Mannschaft auf den Trainer zu, unbedingt die letzten zwei wichtige Spiele als Trainer zu absolvieren. Also überlegte LarsK4 nicht lange und kam zurück.
Markert: (telefoniert) Hallo, Hotel zum Goldenen Schloss, Markert hier. Küss die Hand Frau Gräfin. Nein, ich habe den Herrn Baron nicht gesehen, nur den Herrn Minister. (Zur Thierry) Thierry, warum kommen Sie denn nicht? Zweimal habe ich nach Ihnen schon gerufen!
Thierry: (starrt gerade aus, zu Maria und Joseff) Was ist Herr Markert?
Markert: Herkommen sollns!
Thierry: Aber, da schauns doch endlich! (zeigt auf Wendy und Maulwurf)
Markert: (sieht sie von oben nach unten an) Die Herrschaften wünschen?
Maulwurf: Wir hätten gern ein Zimmer.
Markert: Ein Zimmer und die Frau Gemahlin?
Wendy: Ja, ich mit.
Markert: Wir sind völlig ausgebucht, aber wir werden gleich sehen ... (blättert im Gästebuch). Hm, nein, da kommt morgen die Frau Kammersängerin. Und diese drei Zimmer hat ein Eminem, ein amerikanischer Popstar bestellt.
Maulwurf: Drei Zimmer für einen Menschen?
Markert: Natürlich, damit er seine Trommeln unterbringt. Wartens, ich werde mich erkundigen, ob der Herr Minister schon abgereist ist. (Zu Thierry) Komische Leut. Schäbig angezogen und so, na ja Künstler wahrscheinlich, die ihren Reichtum verbergen wollen.
(zu Maulwurf) Nein, er bleibt leider noch.
Maulwurf: Nun, dann werden wir gehen.
Markert: Warten Sie, aber das kann ich Ihnen eigentlich nicht zumuten. Ein
kleines Zimmer im Dachgehschoß.
Wendy: Wir stellen keine Ansprüche. Was kostet denn das Zimmer?
Markert: 990 Kronen, ohne Musikzulage.
Maulwurf: Für welche Musik?
Markert: Nun, vom Fenster des Zimmers können Sie das Dach der Staatsoper sehen.
Maulwurf: Und der Preis erstreckt sich über welchen Zeitraum?
Markert: Pro Tag natürlich, aber nur, bis ein anderes Zimmer frei wird.
Maulwurf: Und das kostet dann?
Markert: 1.450 Kronen. Wünschen die Herrschaften, dass ich das Gepäck vom Wagen hereinbringen lassen soll?
Maulwurf: Nein, danke. Wir sind nicht mit dem Wagen da.
Markert: Ach Sie kommen vom Flughafen?
Wendy: Nein, wir haben unser Fubinirad vor der Türe stehen.
Markert: Ihr was?
Maulwurf: Also dann, auf Wiedersehen und besten Dank.
Markert (telefoniert weiter)
Thierry: So etwas hab ich noch nicht erlebt! Eine Frechheit!
Wie ihr bemerkt haben solltet, hatte ich die Sekretärin des Hotelbesitzers vergessen und habe kurzerhand Thierry R. nachnominiert. Hilft aber alles nix, auch hier im schönen Göteborger Hotel "Zum Goldenen Schloss" war kein Platz für Maria und Josef. Alles eingebildete Leute da. Warten wir ab, ob sie nächste Woche bei der Herbergssuche etwas mehr Glück haben. Zeit wird es ja langsam, der heilige Abend rückt näher.
Wer hat sich denn da heimlich, still und leise an die Tabellenspitze katapultiert? Es ist die Mannschaft von Trainer Reinert, Västra Frölunda. Niemand hatte sie mehr auf so richtig auf der Rechnung, doch jeder staunte, als sie am letzten Spieltag 6 von 6 möglichen Punkten ergatterten, und dies auch noch gegen direkte Meisterschaftsfavoriten.
Klar ist, dass die Meisterschaft immer noch nicht entschieden ist, denn der Vierkampf an der
Tabellenspitze geht in die nächste Runde. Auch dieses Wochenende spielen einige der topplatzierten Mannschaften gegeneinander. Nach diesem Spieltag wird sich herausstellen, ob, und vor allem wer noch richtig gute Chancen auf den Titel hat.
Västra Frölunda, der momentane Spitzenreiter hat zwar die Tabellenspitze inne, muss jedoch angesichts des Restprogramms zittern, denn viele Tore werde man nicht mehr schiessen, so der Trainer der Mannschaft.
Hungerast. Noch ist er nicht da… aber wohl nicht mehr weit entfernt. Åtvidabergs FF der Langsame unter den Schleichern oder doch der Gleiter unter den Schwebern? Auf jeden Fall scheint das große Problem in der laufenden Saison der Tatendrang der Konkurrenz zu sein. Denn nicht nur die direkte Konkurrenz an der Tabellenspitze, sondern auch das weitere Umfeld bereitet sich auf eine intensive Schlussphase vor. Wagemut, Toleranz und Ruge, ein Dreiklang an Launen scheint gefragt zu sein.
Gleich einer Suche nach
der Stabhochsprungstange im Heuhaufen wandert Roquinho im Schlafe durch die anstehenden Spiele. Torreich waren die Duelle mit der einzigen Dame der schwedischen Königsklasse stets, traditionell hochwertig die Aufeinandertreffen mit dem AIK aus Solna und potentielle Absteiger zum Doppelspieltag am Ende der Saison stellen stets ein hohes Risiko dar. Fingerfertig gibt sich der diesjährige Halbfinalist der Champions League demnach auch in seiner Taktikauswahl. Alles unter dem Motto: hoch gewinnen und rasch die Meisterschaft gewinnen!
Die aktuelle politische Lage zwingt die Redaktion auf die aktuelle politische Lage einzugehen. Die allgemeine Randgruppenproblematik und das Ausgrenzen von eigentlich zivilisierten und akzeptablen Mittrainern und Mittrainerinnen inner- und außerhalb der vorgegebenen Toleranzschwellen kann nicht ohne ein Wort unbeantwortet bleiben.
Aktionspotenzial und alternativlose Entscheidungsfindungsprozesse, von Lobbyisten und deren Prostituierten wohlwollend in die angenehme Richtung
gedrängt, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass etwas schief läuft im Land der Skifahrer und Rübennasenträgern. Und zwar gewaltig.
Leider interessiert das niemanden zwischen Ostsee und Norwegen wirklich und aus diesem Grund stürzt der Klub vom Vätternsee auch wieder in die Unbedeutung ab. Und auch dieser Artikel, eine Art nonverbaler Hilfeschrei, der ohne Ton im Kopf verhallt, wird wirkungslos verpuffen. Naja, machen wir uns nichts vor: Besser ist das…
Letzte Woche musste die Allsvenskan auf die literarischen Ergüsse aus Superm@ns Feder verzichten! Für die wenigen denen dies aufgefallen ist, die gute Nachricht vorab: diese Woche wird der Superheld aus Boras sein Selbstmitleid wieder öffentlich machen.
Zum Heulen, was "die Gelben" in der Liga derzeit in fremden Stadien anstellen! Unglaubliche 16 Treffer ohne einen einzigen 3er. Alleine dafür hätte der Trainer aus Boras eine braune Eselsmütze verdient! So wird's jetzt richtig schwer, noch den ersehnten Europa League Platz zu erreichen. Ausser, einer der Kollegen
hätte Mitleid und würde freiwillig verzichten...? (Freiwillige können sich per IGM an Superm@n wenden...)
Zum Haareraufen wie die letzten 3 Spiele in der Euro League abgelaufen sind! Angstlich, zaghaft und ohne jegliches Gespür für die gegnerische Taktik liefen "die Gelben" gegen die Schotten ins offene Messer. Da hat eindeutig der Mut zu mehr gefehlt!
Die nächste Jammerode wird nächste Woche erscheinen, wenn die Chancen auf Platz 6 in der Liga immer "theoretischer" werden und der gute Andi das Aus von Elfsborg im Skandinavien-Pokal verkündet.
... partien stehen für Åtvidabergs FF an den kommenden Spieltagen auf dem Programm. Zu stark wiegt das hohe Unentschieden am zurückliegenden Spieltag im heimischen Stadion nach. Kein ungewohnte Situation für die Mannen von Roquinho. Doch, man ist offen, sieht man sich für die letzten Spiele als Favorit auf die Meisterschaft. Ein Kontrahent ist verblieben, doch der scheint mehr mit den Weihnachtsvorbereitungen als DEM taktischen
Manöver beschäftigt zu sein.
Im kommenden Heimspiel geht es gegen Göteborgs AIS, seinerseits ehemaliger Meister, doch in den letzten Spielzeiten immer mehr in der Versenkung verschwunden. Nichtsdestotrotz ist man sich der aus diesem Spiel resultierenden Gefahr bewusst. Zu oft ist man schon in den verschiedensten Ligen Opfer außergewöhnlicher, zumindest unerwarteter Manöver des Konkurrenten geworden. Insbesondere DAMALS in Neuseeland.
Die Schlussphase der Meisterschaft ist eingeläutet. Wer wohl Meister werden wird? Diese Frage wird sich in den nächsten Wochen sicherlich entscheiden. Grund zur Freude hat bis dato niemand. Einen leichten Favoriten ist jedoch auszumachen. Fakt ist, dass sich die "vier" Spitzenreiter noch Hoffnungen machen können, bezüglich der Schale.
Eine spannende Saison neigt sich dem Ende entgegen. In den letzten 7 Partien, werden die 4 Spitzenreiter sich das Leben schwer machen, denn uns erwarten noch
das eine oder andere direkte Duell an der Tabellenspitze.
Abzuwarten bleibt, wer sich von den Vieren schlussendlich duerchsetzen wird und den längeren Atem hat.
Für Västra Frölunda wird es als Viertplazierter etwas schwieriger, aufgriund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber den anderen drei Mannschaften. Trotzdem möchte niemand die Flinte bereits jetzt ins Korn schmeissen.
Es wird sich herausstelléen wer die bessere Taktik bis zum Schluss der Saison hatte.
Krippenspiele und unglückliche Supermänner...ein Hoch auf Schweden!
So ganz kann man nicht glauben, was in diesen langen, dunklen Winternächten in Schweden los ist. Nämlich nichts. Reinweg nichts. Naja, von einem überflüssigen, langweiligen Krippenspiel mal abgesehen, dass nur zu existieren scheint, weil jemand dringend den einen oder anderen Artikel fertigstellen musste.
Anders am Vätternsee. In der kleinen Residenz des Lieblingstrainers aller
erfolglosen Randgruppen und gescheiterten Existenzen spielt sich durchaus mehr ab. Und das nicht nur nachts, sondern auch während man den Nebel sehen kann, der Schweden einhüllt.
Leider erfährt man nichts von alledem, nur wieder das Heulen und Zähneklappern, weil der brummsellige Idiot von Übungsleiter kurz vor der Ziellinie wieder aller vergeigt. Aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und fubinini gehört auch nicht dazu. Noch nicht. Und auch nicht in Zukunft. Schade.
Alle da? Alle Texte gelernt? Da kann die Probe ja beginnen, übrigens, wir zeichnen alles auf Band auf, da kann man es gleich verwenden, sollte es Euch wieder erwarten beim ersten Mal gleich gelingen. Also Maria und Josef streichen durch die Lande gespielt von Wendy und Maulwurf, und suchen eine Herberge, weil sie zu Hause rausgeflogen sind.
Wendy: Nur nicht den Mut verlieren, Josef!
Maulwurf: Ich ruhe mich nur ein wenig aus, Maria. (Maulwurf legt sich auf den Boden und hat eine fabelhafte Idee) Jetzt wäre doch Zeit am Christkind zu basteln, soll es bis heilig Abend fertig sein.
Wendy: Ach Josef, du Dummerle, der Braten ist doch schon längst in der Röhre, das weist du doch. Maulwurf: (traurig) Ja, aber ich war doch nicht dabei, das ist unfair. Wendy: Außerdem sind wir nicht zu unserem Vergnügen unterwegs, sondern um eine Herberge für uns zu finden. Maulwurf: Wie viele Herbergen haben wir schon aufgesucht? An wie vielen Türen haben wir vergeblich geklopft?
Wendy: Es ist eben kein Platz für uns, weil so viele andere Leute hier sind. Aber wir werden die Stelle finden, an der unser Kind zur Welt kommen soll, Josef.
Maulwurf: Ja, Maria. Trotzdem! Das ist ein unfreundliches Land!
Fubini (spielt in dieser Szene den Esel): Ia, Ia, Josef geh doch mal da hinten hin und schau ob du frisches Grün für mich findest, Ia. Josef geht ca. 20 m weg um
grünes zu suchen. Der Esel wendet sich Maria zu, er ist in Wirklichkeit der Erzengel Gabriel, der die ganze Sache hier erst verbockt bzw. vereselt hat: Weiß er immer noch nicht, wer der richtige Vater ist? Dieser Depp. Wendy: Das darfst du nicht sagen, Esel, er liebt mich eben, und nur das zählt.
Maulwurf: (kehrt zurück) Ich glaube der Herr hat nicht die richtige Zeit ausgesucht, um dieses Kind zur Welt kommen zu lassen. Hier wächst ja nicht mal etwas Essbares für das Vieh.
Wendy: Er weiß, was er tut.
Maulwurf: Sicher, sicher Maria. Dennoch würde ich gerne einen Vergleich machen. Wenn wir 100, 1000 oder gar 30000 Kilometer weit weggehen könnten. Und wenn es 20, 200 oder 2000 Jahre später wären.
Sprecher (also ich): Maria und Josef werden nun in das Jahr 2011 versetzt. Da kommen sie schon!
Maulwurf: Was ist passiert, Maria?
Wendy: Ich glaube, der Herr lässt es auf einen Vergleich ankommen.
Maulwurf: Ja wirklich, damit wir endlich eine Unterkunft finden. Komm, wir gehen.
Wendy: Und unser Esel?
Maulwurf: Schau, was aus ihm geworden ist! (aus dem alten grauen Esel ist ein schickes Fahrrad geworden) Und schau, hier ist eine Tafel. Wir sind in, Göteborg. Welch eine schöne Stadt!
Das hat ja schon ganz gut geklappt. Ich denke das können wir gleich so nehmen, nächste Woche dann wieder Probe, am besten gleich in Göteborg, 15:00 am Dom. Tschaui
Der Gefle IF kommt auch vier Spieltage vor Schluß nicht aus der Abstiegszone. Der Überraschungs-Vierte der vergangenen Spielzeit konnte im fünften Heimspiel der Rückrunde zum dritten Mal nicht gewinnen und erreichte gegen Elfsborg Boras nur ein 4:4. Im zweiten Spiel beim Tabellenzweiten Assyriska Foreningen setzte es eine herbe 0:5-Packung. Das bedeutet Platz 11 und weiter Zittern, denn die Verfolger Ljungskile, Solna und Degerfors liegen nur einem bzw. drei Punkte hinter Claudinos Mannschaft in Lauerstellung. Vorletzte Saison reichten noch 30 Punkte locker zum Klassenerhalt, doch dieses Mal wird es knapper werden. In den Spielen gegen Göteborgs AIS und beim Tabellenführer Västra Frölunda geht es ums nackte Überleben.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.