Auch ein Trainer muss in kritischen Situationen, wenn es um das Wohl der Mannschaft, das Wohl der Spieler und das Wohl des ganzen Vereins geht, zu neuen Mitteln greifen, zu neuen Methoden und vielleicht auch einmal zu ergreifender Rhetorik. Dies passierte just jetzt am Vätternsee…
Mein lieben Kicker,
Manch einer, dem unsere Mannschaft am Herzen liegt, versucht uns einzureden, wir sollen Vorsicht walten lassen, wenn wir uns den fußballspielenden Mannschaften gegenüberstehen, aus Angst vor Niederlagen. Ich versichere euch aber, dass ich mein Leben nicht in Misstrauen gegen meine mir anvertraute und von mir trainierte Mannschaft hinbringen will. Mögen Tyrannentrainer sich fürchten! Ich habe mich immer so verhalten, dass ich nach dem Klubpräsidenten meine Hauptkräfte und meinen Einsatz in die treuen Herzen und den guten Willen meiner Spieler gelegt habe. Daher bin ich jetzt, wie ihr seht, nicht zu meinem Vergnügen, zu meiner Zerstreuung zu euch gekommen, sondern mit dem Entschluss, inmitten des Schlachtgetümmels am Spielfeldrand zu stehen und mit euch zu kämpfen und zu leiden. Meinen Einsatz und meine geopferte Zeit für mein Team, mein Spiel und meinen Verein zu geben, und sei es im Staub
dieser dreckigen Aschebahn.
Ich weiß, dass ich zwar den Leib eines schwachen kraftlosen Weibes, dafür aber Herz und Mark eines genialen Spielers, noch dazu eines Spielers der Schwedischen Liga habe, und ich kann nur darüber lachen, dass Göteborg oder Assyriska Föreningen oder irgend ein anderes Team in Schweden es wagen sollte, die Linie unseres Tores mit dem Ball zu überschreiten. Eher dass durch mich Unehre über mein Team komme, will ich deshalb selbst zu den Fußballschuhen greifen, will selbst euer Libero, Masseur und Belohner jeder einzelner eurer tapferen Handlungen auf dem Spielfeld sein.
Ich weiß, dass allein eure spielerischen Fähigkeiten schon Ruhm und Ehre verdient, und ich versichere euch mit trainerlichem Wort, dass diese euch zuteil werden sollen. Inzwischen wird mein Co-Trainer meine Stelle einnehmen. Einen besseren und kreativeren Co-Trainer hat nie ein Trainer vor mir angestellt. Ich zweifle nicht, dass wir dank eures Respekts meinem Co-Trainer gegenüber, eurer Eintracht in der Mannschaft und eurer Kreativität auf dem Feld schon bald einen ruhmreichen Sieg über die Gegner unseres Vereins, meines Teams und meines Vereins erringen werden.
Västra frölunda ist die Mannschaft mit zwei Gesichtern. Internaional Jop, national Flop. So Oder so ähnlich muss man die bisherige Saison bezeichnen. Nichts halbes und nichts ganzes hält. Trotzdem wird dem Trainer nicht bange. Es war kein optimaler Start aber total schlecht war es nicht, so das Präsidium. Man muss sich immer vor auge- halten, dass man nicht zu den topmannschaften zähle.
Fubini hat wieder einmal alle überrascht! Mit einem sensationellen Zeitungsartikel hat er sich in grandioser Manier für den derzeit leider ausgesetzten Copa-BIER qualifiziert. Genau diesen Eindruck möchte der Goldjunge Göteborgs hingegen vermeiden. Seine These: Je schlechter die Pressearbeit, desto größer der sportliche Erfolg. Ob diese These letztlich von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt vorerst ungewiss. Klar ist jedoch: Von dieser Seite, der goldenen Seite unseres schönen Schwedens, muss Fubini keine Konkurrenz fürchten!
Selten habe ich mich beim wöchentlichen Zeitungsstudium so köstlich amüsiert. Angefangen von dieser lustigen Schnitzeljagd über mehrere Kontinente, bzw. Landesverbände, weiter natürlich über den Inhalt und am meisten über diese Idee. Es sieht zwar ein bissel aus, als hätte mein Bauern-Regel-Kalender dafür die Inspiration gegeben, aber mir soll`s recht sein. Am Ende ist wohl dann ein bissel die Luft, bzw. der Einfallsreichtum ausgegangen, aber das ist anderen großen Künstlern auch schon passiert. Keiner wird doch im Ernst daran glauben, dass Jonköping im Dezember 2012 schwedischer Meister sein wird, aber warten wir`s einfach ab.
Ansonsten habe ich mich in meiner Firma, die ja bekannter Weiße Getriebe für Windkraftanlagen herstellt sofort darum gekümmert, das die Rotorblätter nicht mehr so scharfkantig und klobig konstruiert werden, damit sie im Notfall nicht die Menschen und die Landschaft bedrohen. Ab dem nächsten Jahr sind sie vorne rund und aus Gummi, sollte es zu einer Havarie mit Absturz kommen, so streicheln sie mit ihren Blattenden etwaige, sich in der Nähe befindliche, Spaziergänger und Spaziergängerinnen. Und der Boden wird nicht mehr umgepflügt sonder leicht angeklopft.
Also nochmals, großes Lob an meinen Lieblingskontrahenten vom Vätternsee.
Zu Anfang eines jeden Jahres versammeln sich die Ältesten der Alten aus den verstreuten Pyrenäendörfern und halten das Berg-Ting ab. Bei dieser im alten, keltischen Dialekt, der hier noch von Wenigen gesprochen und vom Vater auf den Sohn weitergegeben wird, abgehaltenen Veranstaltung werden die größten Ereignisse des gerade begonnen Jahres vorhergesagt, indem man aus den Eingeweiden des ostfranzösischen Gaubenkäfers (Kaeferus gaubia francus orientalis) liest.
Zum ersten Mal in der Geschichte dieses uralten Ritus wurden Details der Vorhersagen bekannt…
Januar: Eine Handvoll Tiefdruckgebiete zieht über Europa hinweg und verursacht Land-Unter im Norden und Schnee satt im Süden; Merkel und Sarkozy treffen sich und diskutieren über die Euro-Krise und die Lösung; Christian Wulff tritt nicht zurück; der FC Bayern München landet einen Transfercoup und verpflichtet den 17jährigen Brasilianer José Brutagueno Spielmann – genannt Spielmaño - für 14 Millionen Euro; Uli Hoeneß sagt, Dortmund sein ein Karnevalsverein; Rainer Calmund verrät sein Erfolgsrezept: jeden Morgen ein großes Glas warme Butter.
Februar: Es wird bekannt, dass das Gespräch Sarkozy-Merkel auf Tonband aufgezeichnet wurde – allerdings fehlen 17 Minuten…; Wetter wird besser; Christian Wulff tritt nicht zurück, obwohl bekannt
wird, dass er seine Frau als Sicherheit für einen Kredit hinterlegte; der 1. FC Köln verkauft Lukas Podolski für 17 Millionen an die Bolton Wanderers; Uli Hoeneß sagt, Köln sei ein Karnevalsverein; in der Norddeutschen Tiefebene kommt es zu einem ungeklärten Zwischenfall auf einer Windkraftanlage – Tausende Hektar Ackerland werden von den „Rotorblättern des Todes“ umgepflügt, der Yeti wird in Tirol gesichtet – Horst Seehofer spricht vom „Problemyeti“.
März: Die 17 Minuten fehlen immer noch, Angela Merkel lässt sich scheiden; unterhalb des Signal-Iduna-Parks in Dortmund wird ein Erdölfeld unbekannten Ausmaßes gefunden, die Aktie des BVB steigt auf über 70 Euro; Schalke 04 benennt sich um, der Verein heißt jetzt „Gazprom Gelsenkirchen“; Uli Hoeneß sagt, Schalke sei ein Karnevalsverein; der „Problemyeti“ flüchtet sich mit der Kuh Yvonne in den Bayrischen Wald; Christian Wulff tritt nicht zurück, obwohl bekannt wird, dass er auch seine Ex-Frau als Sicherheit für einen Kredit hinterlegt hat; Kai Dieckmann schimpft Christian Wulff auf den AB, dass der Rubikon zurücküberschritten sei; eine Umfrage unter Bild-Lesern ergibt, dass 57% Mitleid mit dieser Frau Rubikon haben, die immer wieder getreten wird.
weiter in Chile...
http://copamundial.eu/stadion/zeitung.php?auswahl=20&artikel=30090
Zufrieden äußerte sich Manni 0703 zum Saisonstart seines Aufsteigers aus Umea. Mit zwei sicheren Heimsiegen bei einer erwarteten Auswärtsschlappe, ließ es sich auch verschmerzen, dass der Erfolgscoach der letzten Saison die letzten Trainingseinheiten aufgrund seines Skiurlaubs in den österreichischen Alpen nicht persönlich leiten konnte. Trotz einer reibungslosen An- und Abreise aus den schneeüberfüllten Tälern Austrias nimmt sich Manni 0703 fürs nächste Jahr einen etwas heimatnäheren Winterurlaub vor. Die Skigebiete von Are und Vemdalen sind doch auch recht nett und deutlich schneller zu erreichen.
Die neue Saison hat mit einem Paukenschlag begonnen. Gegen den armselig auftretenden Aufsteiger Halmstads BK gewann GAIS sein Auftaktspiel mit 4:2 auf des Gegners Platz und platziert sich damit vorerst in der Spitzengruppe. Obwohl es wochenlang nicht geschneit hatte, und Kunstschnee nicht des Schlossherrn Sache ist, konnte auf dem goldenen Schloss vor Göteborgs Toren inmitten von reichlich Schnee Silvester gefeiert werden. Importe aus Kolumbien machten die rauschende Neujahrsfeier möglich, so dass die gute Laune alle Beteiligten bis tief in Nacht garantiert war. Kommt es am kommenden Wochenende nicht zu unliebsamen überraschungen auf dem Fussballplatz, dürfte diese Stimmung auch noch eine Weile anhalten. Schließlich ist noch reichlich Schnee übrig.
Am ersten Spieltag standen sich der amtierende Meister un der Vizemeister im Duell der Giganten gegenüber.Es kam zum erwarteten Kampf. Västra Frölundahatte sich nicht alt zusehrviel erwartet vondiesem Spiel, weil siemit einer Kampfansage der gegnerischen Mannschaft gerechnet hatten. Genau dies trat auch ein. Hierzu Trainer Reinert von Västra Frölunda: Eswar das erwartet schwere Spiel für uns,
und dennoch sagte ich nach der Niederlage zu meinen Jungs, dass esnicht dramatisch sei, denn der Genger spielteimmerhin zuHause vor ausverkauftenmHaus, und ichbinmir sicher, dass diemeisterschaftsicherlich nichtam ersten Spieltag entschieden werden würde,sondernim Verlaufe derSaison, und hier muss mansagen, dass es am Ende eine Frage der Kraft sein wird, und diese Kraft wurdevin uns jetzt schoin anständig eingespart.
Pünktlich zum Ende der Weihnachtszeit bereitet man sich in Södertälje auf Knut vor. An diesem Tag werden traditionell die Kerzen und der Schmuck von den Weihnachtsbäumen entfernt. (Nur die Spitze des Weihnachtsbaums, die dieses Jahr von einer riesigen goldenen Meisterschale geziert wurde, wird mit Samthandschuhen angefasst und in eine eigens dafür angefertigte Glasvitrine eingeschlossen.) Dieser Tag findet in einem feierlichen Rahmen statt, der in der Plünderung der übrig gebliebenen Süßigkeiten, mit denen die Bäume verziert waren, endet. Insbesondere für die Kinder ist das noch einmal ein festlicher Höhepunkt. Anschließend werden die Bäume aus dem Fenster geworfen. Dann liegen sie noch paar Tage auf den Straßen, so dass mancher Köter daran pinkeln kann und dann werden sie vom
Bauhof eingesammelt. Peter Pacult muss bis spät in die Nacht immer und immer wieder die Geschichte erzählen, wie er es denn geschafft hat Meister aller Schweden zu werden. An dieser Stelle sei dem mutigen Oddset Tipper gratuliert, der als einzigster aller Copamundialtrainer auf Södertälje getippt und damit Fußballsachverstand bewiesen hat.
Ich freue mich, dass Euch meine Weihnachtsgeschichte wieder soooo gut gefallen hat. Wenn Ihr wollt denke ich mal über eine entsprechende Ostergeschichte nach. Auch Pfingsten und der 1.Mai böten sich ja an. Die Bauernregelnreihe werde ich nicht fort setzen. Bei der Lektüre, der letzten 51 Zeitungsartikel musste ich feststellen, dass überhaupt nichts von dem eingetreten ist, was die alten Bauernregeln in Punkto Winter vorausgesagt haben. Die spinnen doch diese Bauern.
13:45h in Schweden, nähe Stockholm. Die Pressekonferenz des Vereins Västra Frölunda hat begonnen. An Ort und Stelle ist die gesamte schwedische Presse versammelt.
Torsten Tegner von der renommierten Sportzeitung Indrottsbladet (IB) beginnt mit einigen Fragen:
Tegner (IB): Hallo Herr Reinert, wie ich sehen kann haben Sie die Feiertage gut überstanden?
Reinert: Absolut, ich habe im Kreise meiner Familie gefeiert und nun müssen wir uns wieder alle auf den Fussball konzentrieren.
Tegner (IB): Wie haben Sie die doch etwas herbe Niederlage im Titelkampf der Vorsaison verkraftet?
Reinert: Ach wissen Sie, das war doch absolut kein Rückschlag für mich und die Mannschaft. Natürlich überwiegte anfangs die Trauer, was natürlich absolut normal ist, aber glauben Sie mir, meine Jungs hatten vor der Saison absolut nicht mit einem solchen Resultat gerechnet und nun spielen wir in der Champions League. Ich glaube wir haben den zweiten Platz ergiebig gefeiert...
Tegner (IB): Das will ich nicht bestreiten Herr
Reinert, aber was haben Sie sich denn vor genommen für diese neue Saison?
Reinert: Wir werden unser Bestes geben, jedenfalls werden wir das Spieltag für Spieltag auf ein Neues versuchen, und dann werden wir sehen was wir am Ende erreicht haben.
Tegner (IB): Können Sie mir vielleiccht erklären, warum Sie die einzige Mannschaft in der Liga sind, die bis heute noch keinen Neuzugang zu vermelden haben, sind Sie sich der Sache zu sicher?
Reinert: Wieso soll ich Millionen und Millionen ausgeben für Spieler, die mir nur Unruhe hineinbringen und ich nicht weiss ob diese Millionen sich lohnen werden. Ich spiele lieber mit den Leuten, die ich momentan habe und aus denen ichnoch sehr sehr viel herauskitzeln kann. Das sind alle sehr gute Jungs mit sehr sehr viel Potential. Ich denke dass einige von ihnen einmal in der Nationalmannschaft ihren Platz finden werden.
Tegner (IB): Herr Reinert, ich danke Ihnen für diese Informationen. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Saison und einen guten rutsch ins neue Jahr.
Reinert: Danke gleichfalls.
In ein paar Stunden ist es wieder soweit; dann wird die 34. Saison gestartet! Dann wird der schrullige Schriftsteller aus Södertälje genau 14 Wochen lang seinen erschlichenen verdient gewonnenen Meistertitel zur Schau tragen. Nun gut. Mit dem Gedanken, dass es für eine sehr, sehr lange Zeit der letzte sein wird, wird die Allsvenskan leben können...
Für Superm@n und seine "Gelben" steht eine wichtige Saison bevor. Schafft man es, in der 3. Saison nach dem Wiederaufstieg,
endlich ganz oben mitzuspielen oder muss der Held in Strumpfhosen in gut 3 Monaten wieder artig dem frisch gekrönten Meister gratulieren?!
Damit es diese Saison voran geht, sollte Elfsborg vor allem auswärts einen Gang hochschalten. Als eines von wenigen Teams musste man 13 mal mehr oder weniger bedröppelt wieder die Heimreise antreten. Einen Umstand den sich der Trainer selbst ankreiden muss! Wenn 19 erzielte Treffer nicht zu einem einzigen Erfolg reichen, dann spricht dies nicht gerade für den Trainer...
Nachdem die Passionsspiele endlich, endlich zu einem Ende gekommen sind (zwischendurch wollte man das Ende durch Abfackeln der Bühne herbeiführen, aber der Hund mit der brennenden Leine wurde entdeckt) und die Gelangweilten die Eingeschlafenen geweckt haben, kann es endlich wieder losgehen in der besten Liga des europäischen Kontinents.
So zumindest aus der Fifa-Vier-Jungfrauenwertung abzulesen. Wie dem auch sei, die Völker der Welt schauen auf diese Stadt, na, auf dieses Land natürlich, und verneigen sich in Ehrfurcht vor dem, was da kommen mag. „Mister Gorbatschow, tear down this wall, fort hat I can shoot on the goal“, oder so ähnlich, beschwor schon der legen…wait for it …däre Schauspielerpräsident der V. S. von A.
Und einer seiner Vorgänger, der mit einer Schauspielerin, die später dann starb, nur wenig
jünger als Jopi Heesters, sagte einmal: „Ich bän äin Fussballspieler!“. Auch weitere, berühmt gewordene Worte und Wörter verschiedenster Stammes- und Ländergrößen beschäftigten sich mit dem runden Schweinslederball:
- U. Barschel: „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, ich wiederhole, mein Ehrenwort, ich hattemit dem Eigentor nichts zu tun!“
- A. Einstein: „Zwei Dinge sind unendlich: das All und die Variationen beim Fussball. Beim All bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
- A. Einstein: „Ein Schiedsrichter würfelt nicht!“
- W. Busch: „Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir Fußball spielten.“
- K. Tucholsky: „Soldaten sind Fußballspieler!“
Man könnte noch weitere aufführen, aber das füllt vielleicht noch zwei oder drei Artikel…
Fernab weißer Wunderwelten bereitet Roquinho sich selbst und seiner Mannschaft große Sorgen. Wie ist nur die Rückkehr zum Saisonbeginn sicherzustellen, wenn doch das Buschtrainingslager in ein unbestimmtes Chaos überging und nun die halbe Mannschaft vermisst ist… war er persönlich womöglich Schuld an der misslichen Lage?
Im Nachhinein entdeckt man immer, dass eine Idee nicht immer unbedingt die Beste ist. So auch bei der Mal als Abwechslung gedachten Saisonvorbereitung in der Mitte des Atlantiks. Dort wo Afrika mindestens genauso weit entfernt ist wie Amerika oder das was üblicherweise als Amerika bezeichnet wird. Groß war die Insel nicht. Klein aber eben auch nicht. Und so hat man sich zuerst in Teams auf den Weg gemacht den einen vermissten
Spieler zu finden. Nicht mehr aufzufinden war derjenige, der besonders traurig war, dass man in der Vorsaison trotz bester Ausgangslage im Champions League-Halbfinale ausschied. Als erstes Suchteam hatten sich diejenigen bereit erklärt, die erbost über den Saisonausgang waren: wieder einmal wurde der schwedische Meistertitel knapp verfehlt. Das Suchteam wurde wiederum von derjenigen Gruppe gesucht, die nahezu verzweifelt war, dass man an der Spitze der inoffiziellen Weltrangliste des Copa-Universums wohl für ewige Zeiten argentinischen Gaucho sehen wird und Åtvidabergs FF stets mit Respektabstand dahinter agiert. Und als die letzte Gruppe auch nicht wieder zurück kam, da stand Roquinho mit einem kleinen Haufen Verstreuter da am doch so weißen Strand mit dem hellblauen Strand...
Und wieder ein neuer Winter"tag" in Schweden, speziell am Vätternsee. Es ist morgens lange dunkel, wird abends früh dunkel, und dazwischen nicht hell. Dazu noch die Sturmtiefse Ulli, Andrea und Hanni und Nanni. Ein Schelm, wer denkt, dass geht auch mal zu Ende.
Tut es nämlich nicht. Es gibt aber evtl. eine kleine Pause zwischen zwei tiefen, dunklen Wintern: Eine Regenzeit von etwa drei oder vier Wochen. Der Boden taut auf, überall Schlamm und Matsch, viereinhalb Milliarden Stechmücken - pro Einwohner!
Aber es gibt hier auch gute Seiten...das Bier kostet etwa acht Euro das Glas, Prostitution gibt es so gut wie gar nicht, Rauchen ist überall verboten, laute Musik auch.
Geografisch trifft diese Bezeichnung auf das Team von Manni 0703 schon lange zu, jetzt hat es die Mannschaft nach sechs Spielzeiten unter dem Trainer endlich geschafft den Aufstieg in die Allsvenskan zu realisieren. Es war am Ende aber sehr knapp und auch ein bisschen Glück dabei, dennoch ist der Aufstieg aufgrund der kontinuierlichen Steigerung im Laufe der Saison durchaus als verdient zu bezeichnen. Was kommt jetzt? Natürlich steht der Klassenerhalt als oberstes und einziges Ziel für die neue Saison fest.
Wendy: Josef schau, wir sind wieder in unser Land und in unsere Zeit zurückgekehrt. Auch Fubini unser Esel ist wieder da.
Maulwurf: Ja. Schau, dort ist ein Stall mit einer Krippe. Die Tiere rücken schon zur Seite. Es sieht so aus, als ob das unser Platz wäre.
Wendy: Sicher ist er das.
Maulwurf: So werden die Schweden also unser Kind nie kennen lernen, Maria. Schade. Ich bin sicher, dass es dort sehr viele nette Leute gibt, die sich gefreut hätten.
Wendy: Sie werden unser Kind kennen lernen, Josef. Und nicht nur in Schweden, sondern die ganze Welt wird sich dieses Kindes erinnern.
Vielleicht werden sie sogar jedes Jahr seinen Geburtstag feiern. Jedes Jahr am 24.12.
Nachwort:
"Weil in der Herberge kein Platz für sie war" (Lukas 2,7).
Dies ist der biblische Hintergrund für den Brauch der Herbergsuche oder des Frauentragens und auch unseres diesjährigen Krippenspieles. Dabei drücken die Menschen ihre Sehnsucht aus, dem Herrn in ihrem Herzen mehr Raum zu geben. So findet der Mensch im Herbergsuchen tiefer zu sich selbst und zu Gott.
Ich danke allen freiwilligen und unfreiwilligen Darstellern für ihre Mitwirkung und wünsche Euch allen ein frohes Fest.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.