… ein Mammut, ein Maulwurf und ein Hundini sorgen für Verwirrung in Schweden. Doch wer wird das Rennen machen? Wer erklimmt als Erster den Advitaberg? Wer kommt ohne Viagra über die Runden? Oder haben wir am Ende der Saison wieder mal eine Meisterin? Die Gleichstellungsbeauftragte des Schwedischen Fußballs wäre auch mal wieder dran. Heimlich still und Leise hat sie sich nach oben geschwiegen. Laut war dagegen ein
ehemaliger Erstligatrainer namens Java Jim. Der Stachel sitzt wahrscheinlich immer noch tief. Und da es mit dem sofortigen Wiederaufstieg nicht klappt, werden erst mal die ehemaligen Weggefährten ab gewatscht. Hat er doch tatsächlich behauptet, Thierry Reinert wäre der Sohn einer Hupe. Das ist erstens sehr beleidigend für Frau Reinert und zweitens kann das gar nicht sein, sonst hätte Thierry ja den letzten Zat nicht verschlafen.
Jetzt kann Manni 0703 seine mehr oder weniger heimlich und unheimlich gehegten Meisterschaftsträume begraben. Am 18. Spieltag erwischte es Umea mit der ersten Heimniederlage. Unerwartet versuchte Örgryte Göteborg mit einer Verzweiflungs-Auswärtstaktik den drohenden Abstieg zu verhindern. Ob dieser Auswärtssieg reicht, darf bezweifelt werden, aber Manni 0703 muss sich an die eigene Nase packen und jetzt versuchen, aus dieser Niederlage die Lehren zu ziehen und damit die Saison noch bestmöglich zu beenden.
Ein Wochenende des Grauens liegt hinter GAIS. 10 Gegentore in zwei Spielen in der Liga, ganze 12 Gegentreffer in drei Spielen beim grausamen Aus in der Champions League. Der Tanz auf der zweiten Hochzeit endet jäh, 0:5 im entscheidenden Heimspiel gegen den englischen Meister, zuvor gab es ein 5:6 n.V., nachdem GAIS auswärts noch gewonnen hatte. Mit einer solchen Bilanz lässt sich kein Titel holen, nicht einmal, wenn man wie beim 5:4 gegen Halmstad den richtigen Riecher hat. Der kleine trojanische Elch hatte hingegen Ladehemmung, die Festung Åtvidaberg steht auch weiterhin so sicher wie zuvor. Was ist noch möglich in diesem Jahr, das so verheißungsvoll begann und sich so unschön veränderte? Platz vier ist noch
drin, Cup der Verlierer würde das bedeuten. Will man das? Platz drei wäre besser, ganz klar. Aber da stehen noch Wendy, der Maulwurf und das Mammut. Und alle stehen sie derzeit besser da. Und kassieren weniger Gegentreffer. Und punkten in den direkten Duellen gegen GAIS, mindestens einfach, meist dreifach. Bitter ist das, bitter und grausam. Aber auch schön. Für die anderen. Bleibt nur das Hoffen auf einen Wetterumschwung. Und ein neuer trojanischer Elch, diesmal mit manueller Türklappe – auf die Elektronik ist kein Verlass mehr. Diesmal muss es schnell gehen, bevor der schwedische Winter kommt, und das Sonnenlicht entgültig vergeht. Denn davon profitiert nur einer: Der Maulwurf, die alte Nachtgestalt. Verdammt sei er!
Vom trojanischen Elch war in der Presse der laufenden Woche zu lesen. Ein Elch, der sich vom derzeitigen Wächter der Spitzenposition nicht als solcher identifizieren lässt und ungemerkt in Richtung eines weiteren Meistertitel schreitet. Womöglich ein gar nicht so ungeschicktes Vorgehen. Wäre da nicht der Maulwurf, der sich jenseits von allen Hindernissen durch das Erdreich zum Ziel hinbewegt.
Doch gerade bewegt das Gemüt des gemeinen Bewohners von Atvidabergs eh auch weniger die heimische Liga. Zu oft war man hier auch in den letzten Jahren zwar irgendwie
im Meisterschaftskampf beteiligt, stand dann am Ende aber doch mit leeren Händen da. Der internationale Wettbewerb ist auch in dieser Saison der Hort der Sehnsüchte der sonst so emotional zurückhaltenden Skandinavier. Zwar konnte man hier letztlich auch nur einmal den Titel erringen, doch sowohl in der Champions League als auch in der Europa League wurde meist bis zum Schluss erfolgreich um die Krone mitgekämpft. Und auch in dieser Saison scheint vieles möglich zu sein. Bis hin zum kläglichen Ausscheiden im aktuellen Viertelfinale als großer Favorit…
Der silberne Körper des Schiffes schob sich in sein Blickfeld. Doch noch bevor er den Blick heben konnte, schlug rechts von ihm eine der mit Fragen gefüllten Granaten der Quizbugs ein und er hatte alle Hände voll zu tun, diese mit Antworten zu eliminieren.
In einer kleinen Feuerpause lud er sein Enzyklopädiegewehr durch und prüfte den Inhalt seiner Magazine. Etwa siebzig Antworten hatte er noch. Und die Quizbugs würden bis zum Ende der Saison weiterfeuern.
„Private fub, der General will Sie sprechen, sofort!“ brüllte der Alte über den Graben hinweg, den der pausenlose Fragenbeschuss zwischen ihnen aufgeworfen hatte. Unten lagen noch ein paar Fragen, die nicht losgegangen waren und man musste aufpassen, dass diese einen nicht auf dem falschen Fuß erwischten. Es war hart auf diesem verdammten Planeten zu überleben.
Er lief los und begann sofort Haken zu schlagen und kleinere Antwortsprengköpfe als Nebelkerzen zu werfen. Die Quizbugs schossen sich ein und versuchten, seinen Weg vorherzusehen. Und dies gelang ihnen ziemlich gut, als ob sie nicht einfach nur dumme, kleine endliche Automaten wären, sondern…
Bei General Andi angekommen, eröffnete dieser schonungslos die Diskussion. Neben fub waren auch noch andere Trooper im Raum.
„Jungs, wir haben ein Problem. Die Quizbugs planen eine
Graue-Trikot-Großoffensive im Planquadrat 15 oder 16 und wir im Generalstab sind uns nicht einig, wie wir darauf reagieren sollen. Viele, sogar die meisten, sind der Meinung, dass wir mit der Favre-Antwort reagieren sollten, um diesen Fragenangriff abzuwehren. Ich bin auch dieser Meinung. Andere Vorschlage?“
fub überlegte kurz, fand aber die Favre-Antwort auf diesen Fragenangriff angemessen. Schließlich konnte man die Kämpfer auf dem Schlachtfeld dann durch farbige Markierungen besser sehen.
Ein halbnackter Mann stand auf.
„Ja, Private Coach?!“
„Sir, wenn es sich um die Graue-Trikot-Attacke handeln sollte, dann kann die Favre-Antwort nur falsch sein. Wir sollten uns überlegen, ob wir nicht mit Sir Alex Ferguson reagieren sollten. Das ist meiner Meinung nach die richtige Antwort auf diese Biester. Wir sollten mit ihm und komplett neuen Uniformen in den Kampf ziehen. Nicht nur, dass man die Kämpfer dann besser sehen kann – wir würden dann auch besser kämpfen. Die farbigen Markierungen sind zu wenig…“
fub stand auf. „Sir, auch wenn ich bisher die Favre-Antwort für richtig erachtet habe, scheint mir jetzt, wo ich Sir Alex Ferguson genauer betrachtet habe, dieses noch richtiger. Mit der Favre-Antwort würden wir scheitern…“
… sorgt für Verwirrung in Schweden. Florian Merkert möchte mit seinem kleinen trojanischen Elch die Verteidigungsanlage von Åtvidaberg knacken. Mit dem kleinen Ding? Mit dem kann er ja nicht mal Erdnüsse knacken. Selbst die, für viel Geld, aufs Markertsche Schloss gekarrten Weiblichkeiten mussten beim Anblick seines kleinen Elches kichern und wollten ihre Tagesgage zurückzahlen, nur dass sie
da wieder rauskommen. Unter der Hand flüsterten sie, da wird ja nicht mal eine schwedische Amsel von satt. Aber gut, lassen wir ihm seinen Spaß. Vielleicht lacht sich der Roquinho tot und so wird doch noch der Weg für Manni frei, um erstmals Meister aller Schweden zu werden. In Södertälje ist man schon froh wenn man nicht in die Superettan absteigt und nächstes Jahr gegen Java Jim spielen muss.
Kommt ein Reisender nach Israel, so hört er stets, Masada dürfte nicht noch einmal fallen. Anderer Meinung dürfte man auch vor mehr oder weniger zwei Jahrtausenden nicht gewesen sein, und doch ist es damals passiert - einer privilegierten LAge auf einem steilen Felsen zum Trotz. Am Ende errichteten die römischen Truppen eine gigantische Rampe für ihr Kriegsgerät und durchbrachen die Tore. So oder so ähnlich verhält es sich auch mit einem anderen Bollwerk,
nämlich jenem, dass Åtvidabergs FF zur Verteidigung der Tabellenführung errichtet hat. Just in dieser Minute wird die Rampe zum Burgtor fertiggestellt, und die Angreifer blasen zur Attacke. Bis die Tore brechen, wird es noch eine Weile dauern, doch das Gastspiel von GAIS bei Roquinhos Verteidigungskünstlern bietet eine fantastische Gelegenheit, die Angelegenheit mit einem kleinen trojanischen Elch ein wenig zu beschleunigen. Nächste Woche wissen wir dann hoffentlich, wie es weitergeht...
Immer weiter entfernt sich GAIS von der angestrebten zweiten Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Im vielleicht bereits vorentscheidenden Duell mit dem Titelverteidiger und direkten Konkurrenten Kalmar gab es nur ein 2:2 vor eigenem Publikum. Eine Saison, die vielversprechend begonnen hatte, gilt es nun vor dem kompletten Niedergang zu bewahren und zumindest den Einzug ins internationale Geschäft zu sichern. Schlusslicht Hammarby kommt da als Aufbaugegner gerade recht. Und vielleicht
bringt ein Sieg ja den dringend benötigten Elan zurück, um anschließend auch Wendolene und ihre Gipfelstürmer aufs Kreuz zu legen. Dann - und nur dann - darf man weiter hoffen. Ansonsten bleibt wohl nur noch die Göteborger Stadtmeisterschaft als realistisches Ziel. Der IFK zweitklassig, Örgryte im Keller, folglich müsste man nur noch an Västra Frölunda vorbei. Und das sollte ja nun wirklich machbar sein, ansonsten müsste schon einiges schiefgehen.
Die Fußball WM 2014 wirft ihre Schatten voraus. Am nächsten Mittwoch stehen sich in Berlin die Nationalmannschaften aus Deutschland und Schweden gegenüber. Das wird wohl mit einem Sieg für das schwedische Team nix werden. Ist doch nicht mal ein einziger Spieler von Assyriska Föreningen nominiert. Dafür je einer von IFK Göteborg, Elfsborg Boras und Kasimpasa SK. Was soll denn da
rauskommen?
Olympiasieger ist die Mannschaft Schwedens dennoch geworden, vor drei Tagen, bei der 23. Olympiade der Köche in Erfurt. Vor Norwegen und Deutschland sicherten sich die schwedischen Köche Platz 1. Wir haben also die besten Köche der Welt und das beste Essen auch. Bei uns braucht keiner Angst zu haben, dass er sich mit dem Noro-Virus ansteckt. Höchstens mit dem Fubini-Virus.
Trotz des gelungenen Auftakts in die Rückrunde verschwendet bei Atvidabergs FF derzeit niemand einen Gedanken an das Vorankommen in der heimischen Liga. Zu euphorisch ist der Verein und sein Umfeld über das abermalige weite Vordringen in der Europa League. Hier treffen die Mannen um Roquinho nun auf eine Koryphäe des Klubfußballs. Dieser Status wurde zwar nicht in unbedingt in Europa errungen – hier reicht wohl schon die Anmerkung Schweiz – aber der Rest
des Visca-Clans blickt auf eine mehr als erfolgreiche sportliche Vergangenheit zurück. Ziel des schwedischen Fußballs sollte wohl auch sein ähnliche Berühmtheiten zu entwickeln, doch ist dazu wohl die jährliche Entwicklung dann doch zu stabil. Wird halt doch immer der Maulwurf Meister, wenn die anderen nicht wollen. Aber eben nur dann. Und die anderen wechseln sich in nicht vorhersehbarer Reihenfolge ab. Sogar der Markert und der Pacult durften schon Meister werden…
Nachdem in der letzten Woche schon einiges über die heimlichen, neuen Ambitionen von Manni 0703 bekannt wurden, beschäftigen sich nunmehr einige nordschwedische Experten mit den realistischen Chancen des FC Umea. Fakt ist, dass Umea schon neun Heimspiele ausgetragen hat und somit noch ein schweres Restprogramm vor sich. Das TK-Konto kann sich zwar im Vergleich zur Konkurrenz sehen lassen, doch liegt man auch schon fünf Punkte hinter dem Tabellenführer zurück. Endresultat der Analyse: neues Saisonziel sollte Platz 3 sein, das wäre ein guter Abschluß und für die Mannschaft ein guter Erfolg.
Da hat´s doch einer verraten. Manni 0703 bewegt sich ja selten im Forum, aber gelegentlich wird er auf wichtige Informationen aufmerksam gemacht. Und da ist doch tatsächlich jemand an sein Bild gekommen, wo er zu seinem 34. Geburtstag von seiner Mutter ein Kostüm geschenkt bekommen hat und das vor lauter Freude gleich anprobiert hat. Der Mama hat´s natürlich gefallen. Aber wo kommt das Foto jetzt her und wieso wird´s im Forum gepostet? Hat wahrscheinlich eine übertragene Bedeutung: Manni 0703 höppelt zur Meisterschaft... Aber bitte nicht weitersagen, sonst wird´s keine Überraschung! Danke!
WAs ist denn da passiert? Irgendwo zwischen dem neunten und vierzehnten Bier sind die Faksimiles der einzelnen Presseberichte der Pressestelle der vereinigten Pressesprecher der Trainer, die mit "fub" anfangen, durcheinandergeraten.
Und so erscheinen schwedische Artikel in asiatischen Zeitungen, nein, in Afrika, während Amerika in Europa...man weiß es nicht. Aber, und hier schließt sich der
Kreis der fubse, alle diese Trainer machen heute das gleiche.
Sie trennen die verklebten Seiten ihrer Männermagazine (muss wohl der Hund vollsabbern...) und trinken dabei Mengen an alkoholischen Getränken. Aber das wichtigste dabei ist das Bier, dass dabei getrunken wird. Und die Musik. Da laufen Jimmy McGriff und Richard Groove Holmes und liefern sich einen entspannten Hammond-Battle.
Egal wie die ganze Sache hier am Saisonende ausgeht, lächeln ist angesagt. Lächeln ist gesund. Optimisten leben länger und erleiden seltener einen Herzinfarkt, auch wenn Markert`s Flo am Ende doch noch Meister werden sollte. Dann lächeln wir einfach. Und wers nicht glaubt oder nicht bringt, lächeln kann geübt werden. Lächeln sie täglich einmal in den Spiegel. Essen sie Bananen. Das regt die Produktion von Glückshormonen an. Trinken sie etwas Heißes. Streichen sie ihre
Wände gelb. Das wirkt belebend. Sprechen sie ins rechte Ohr, natürlich nicht in ihr eigenes. Gehen sie in die Natur. Wer relaxt ist lächelt häufiger. Bewegen sie sich, beim Sport werden Glückshormone freigesetzt, natürlich nur, wenn man gewinnt und sich nicht verletzt. Lachen sie laut und herzlich. Lachen stärkt das Immunsystem. Und wer weniger krank ist hat gut lachen. Lachen soll auch das Schmerzempfinden mindern. Dann ist es auch nicht so schlimm, sollte Markert wirklich Meister werden.
Wächst da in Nordschweden ein Meisterschaftsfavorit heran? Beim Blick auf die Tabelle könnte man auf die Idee kommen. Und am nächsten ZAT geht´s mit dem dritten Heimspiel in Folge vielleicht sogar noch etwas höher hinaus. Dennoch will Trainer Manni 0703 lieber die skandinavische Ruhe bewahren und wie so viele seiner Kollegen lieber von Spiel zu Spiel denken. Allein ein Blick auf die noch ausstehenden Auswärtsspiele und die hochkarätige Konkurrenz im Nacken verbietet hochfliegende Träume!
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
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