Der Winter und mit ihm die Vorweihnachtszeit haben wieder Einzug gehalten in Schweden. Während bei unseren finnischen Nachbarn so nach und nach die Läden geschlossen werden, erfreut sich die Allsvenskan immer noch und öfters wieder sehr großer Beliebtheit. Doch es treibt sich auch allerlei Gesindel in den dunklen Straßen Schwedens herum. Die Zeugen Jehovas wollen wieder die unterschiedlichsten Leute vorm Weltuntergang bekehren, die Werbekolonnen der Mayas wollen uns Kalender für 2013 andrehen obwohl doch jeder weiß, dass wir die gar nicht brauchen und jeder besoffene Penner an der Straßenecke mit langen
Loden und speckigem Kittel gibt sich als Christkind aus und will 1-2 €uro schnorren. Aber was sich holländische Drückerkolonnen zurzeit erlauben, das schlägt ja dem Fass die Krone ins Gesicht. Lag da doch neulich ein Flyer in meinem Briefkasten: Mit Verpassen des Europacups ist nun doch eine gute Gelegenheit da, in die Eredivisie zu wechseln. Wir haben mit ADO Den Haag und FC Volendam gleich zwei Vereine anzubieten.
Hallo? Wir wollen Eure Teppiche nicht kaufen, also verzichtet bitte schleunigst auf Euer Treiben und setzt Euch in Eure Wohnwagen und fahrt nach Hause. Der Advent soll auch in Holland sehr schön sein.
…und vielleicht nicht einmal ein Platz in der Champions League. So wird die Saison des wieder auf die Erfolgsspur zurückgekehrten Vereins aus Mittelschweden zu Ende gehen. Außer man hat aufgrund glücklicher Umstände doch die Ehre das Ehepaar an der Spitze der schwedischen Liga auf ihrer Reise durch die europäische Champions League zu begleiten. Obwohl Roquinho ja noch Angelegenheiten in der Europa League zu erledigen hat. Hier wollte auch in dieser Saison der große Coup nicht gelingen. Rekordtitelträger im internationalen Wettbewerb das wäre es und eben nirgendswo so leicht zu schaffen wie in der EL: ein zweiter Titel würd schon reichen.
Bevor Manni 0703 heute auf die erste Karnevalssitzung der Session geht und damit auch den Saisonabschluß nicht live wird verfolgen können, müssen vorher noch 500 Zeichen für den runden Saisonendspurt her. Einen internationalen Qualifikationsplatz wird man erreichen, rein theoretisch ginge sogar noch die Meisterschaft, aber so krass wird es wohl nicht laufen. Wahrscheinlicher ist da schon eher ein Abrutschen in die Europa League Plätze, was aber immer noch dem ursprünglichen Saisonziel entsprechen würde. Das heisst: egal wie der letzte ZAT auch ausgehen mag, gefeiert wird in Nordschweden in jedem Fall, ob Karneval oder Fussball!
Einer davon bin ich. Aber was ich eigentlich schreiben wollte, einer der berühmtesten Söhne der Stadt im Süden Stockholms ist Erik Adolf Efraim Abrahamsson, Weitspringer und Eishockeyspieler. Wie wird man denn Weitspringer und gleichzeitig Eishockeyspieler? Ganz einfach. Durch Södertälje führt ein Kanal, der den Mälarsee mit der Ostsee verbindet. Im Winter, wenn alles gefroren war, spielten alle Kinder auf dem Kanal Eishockey, worin Erik Adolf Efraim
Abrahamsson einer der Besten war. Im Mai wenn das Eis getaut war, versuchten alle über den Kanal zu springen. Manche mit und manche ohne Anlauf, aber nur Erik Adolf Efraim Abrahamsson schaffte es ohne nass zu werden auf die andere Seite. Deshalb wurde aus ihm auch noch ein brauchbarer Weitspringer. Wenn er jetzt noch ein wenig Ahnung vom Fußball haben würde, so könnte aus ihm noch ein brauchbarer Trainer werden. Dann kann ich vielleicht endlich wieder nach Hause.
Klar, Wendy holt sich hier den Titel, ebenso wie in Neuseeland. Eine grandiose Saison findet so ihre Krönung, und das ist auch gut so. Zudem wird sich wohl wie erwartet Roquinho den kleinen trojanischen Elch sichern, obwohl in den Mauern seiner Festung erstmals Risse gestopft werden mussten. Aber auch in Göteborg darf gefeiert werden: Der Einzug ins internationale Geschäft steht praktisch fest, und nach oben ist angesichts der geringen Punktabstände noch einiges drin – zumindest der bereits vor einigen Wochen als Minimalziel ausgegebene vierte Platz sollte im Normalfall erreicht werden. Und im kommenden Jahr wird man dann auch den designierten Vizemeister aus Umeå auf der Rechnung
haben, da ist so ein Durchmarsch von Mannis Jungs sicherlich nicht mehr in dieser Form zu erwarten. Welche trainerlose Mannschaft die Minus-TK-Truppe von Noch-HIF-Coach drebo in Liga 2 begleitet, ist eine weitere, äußerst spannende Entscheidung am kommenden Wochenende… ähem, ja… in diesem Sinne: Vielen Dank an alle Mitspieler für eine tolle Saison. Es hat Spaß gemacht, mit euch um die Punkte zu kämpfen, und nach der nächsten Saison stehe ich wieder ganz oben. Und das ist, natürlich: Alternativlos!
PS: Um das TK geht es hierbei schon nicht mehr, natürlich bleibt wieder was übrig, verdammt! Soll heißen: Dieser Artikel kommt von Herzen... hehe!
So einfach läuft`s am Ende. Hammarby IF hat die letzten Tore seiner Erstligazugehörigkeit mit vollen Zügen genossen und die Meisterschaftsträume von Atvidabergs zerstört. Schon macht sich die halbe Liga wieder Hoffnung auf die Meisterschaft und die Pressearbeit der Konkurrenz nimmt ungeahnte Ausmaße an.
Atvidabergs selbst wird zwar weiter als Favorit genannt, doch bezieht sich dies nur auf die bislang
zumeist stiefmütterlich behandelte Heimtabelle. Hier kommt am kommenden Spieltag mit Umeå FC der größte Konkurrent der gesamten Saison zu Gast. Ist dieses Spiel überstanden, kann hier womöglich gefeiert, mit großer Wahrscheinlichkeit aber eher – nach dem ebenfalls in der Vorwoche erfolgten Ausscheiden aus der Europa League - der Abgesang auf sämtliche Ambitionen der laufenden Saison getätigt werden.
Gute Nachricht: Der 11.11. kurz steht bevor, die Session beginnt wieder und alle Kölner laufen nur noch bester Laune durch ihre Stadt. Alaaf, ihr Jecken! Noch bessere Nachricht: Der Zimmermann ist bereits beauftragt. Der Schlossherr von Markert Manor höchstpersönlich hat ein Stückchen der goldenen Wand eines nicht benutzten Kellerraums geringfügig dünner hobeln lassen und mit dem Golderlös eines ebenso sagenumwobenen wie Begehrlichkeiten weckenden Preis gestiftet: Den kleinen trojanischen Elch für die beste Heimmannschaft der Allsvenskan – wobei der Meister außen
vor ist, der hat schließlich schon einen Titel. Mit einer 9-1-1-Bilanz dürfte GAIS den Preis aber wohl kaum noch gewinnen können. Stattdessen gilt Åtvidabergs FF als heißer Favorit – Falkenberg darf ja als neuer Meister nicht. Als Wanderpokal geht die Trophäe ohnehin jedes Jahr in andere Hände über, und Maniac Markert hat schon angekündigt, sich den Elch im nächstes Jahr nicht entgehen zu lassen – da darf man gespannt sein, wie er dazu die Festung Åtvidaberg zu knacken gedenkt. Und vielleicht kann ihm der Elch dabei ja auch Inspiration sein…
... kriechen die TK-Häscher aus ihren Ecken und versuchen durch flinkes Schwingen der Feder einige zusätzliche Pünktchen zu ergattern.
Kein Wunder, denn schließlich geht es um kein minderes Ziel als die Meisterschaft in der durchaus anspruchsvollen schwedischen ersten Liga. So lässt sich nun auch die einzig weibliche Trainerin zu einem kurzen Statement hinreissen, das da lautet: "In der ich-weiß-nicht-wie-vielten Saison muss nun endlich mal der Titel her."
Kein
Wunder, denn schließlich war Wendolene schon ein paar Mal nahe dran, aber knapp daneben ist eben auch in Schweden immer noch vorbei. Und nochmal hält Wendolene diese Schmach nicht aus.
Kein Wunder, denn schließlich hat eben der männliche Mitbewohner zuhause letzte Saison (mal wieder) den Titel geholt und die Schadenfreude des kleinen, blinden Maulwurfs war riesig (und da sage nochmal jemand: Unter den Blinden ist der Einäugige..., naja, sei's drum).
… 1.) Ist Drebo, der Trainername von Hammarby der Zweitaccount von Java Jim? 2.) wenn ja, warum ist das in all den Jahren noch niemandem aufgefallen? 3.) wenn nein, warum nicht? Sitzt da einer heimlich still und leise in seinem Kellerlein, ständig am Rande eines Trainerrauswurfes. Ein NMR hier, ein NMR da, und zwischendurch knallen wir mal das TK so richtig raus. Man könnte denken es ist nur eine
Marionette und Java Jim hält die Fäden in der Hand. Früher bekam wenigstens der Markert immer die TK-Klötzer vor die Füße gehauen, aber heutzutage ist das eben nicht mehr so. Auf nichts ist mehr Verlass. Nun können Roquinho und ich jedenfalls nicht mehr Meister werden, denn es fehlen wichtige, schon fest eingeplante Punkte. Drebo hin oder her, darauf kann ich gern verzichten.
Davon möchte man in Nordschweden angesichts des Rest-TK und des Rest-Programms doch gerne ausgehen. Auch wenn der Weg an den letzten beiden ZATs dreimal in die Fremde führt, sollte der Vier-Punkte-Vorsprung auf Rang 7 nicht mehr in Gefahr geraten. Aufgrund der einzigen Heimniederlage der Saison ist allerdings dem Streben nach einem höheren Saisonziel ein Riegel vorgeschoben. Evtl. klappt es noch mit einem Quali-Platz für die Champions-League aber auch das wäre nur das I-Tüpfelchen auf einer erneut erfreulichen Saison für die Manni-0703-schaft.
Glanz und Gloria gibt es wieder wann anders. Momentan versucht sich Åtvidabergs FF mit den letzten Kräften ins Ziel zu retten. Richtig festgestellt von der Konkurrenz, doch in der Schwere überschätzt. Nicht die immer weniger werdenden Heimspielen – nur noch zwei an der Zahl – sondern das am kommenden Spieltag anstehende Aufeinandertreffen mit dem Neuling im schwedischen Meisterschaftskampf Manni 0703 bereitet Roquinho Sorgen. Der erst im dritten Jahr der ersten Liga zugehörende Neo-Trainer hat bereits am vergangenen Spieltag gezeigt zu welchen
Kraftanstrengungen er in der Lage ist und in einem engagierten geführten Spiel den großen Meisterschaftsfavoriten Kalmar FF in die Schranken gewiesen. Dies führte zum einen dazu, dass der von Hans Maulwurf trainierte Verein womöglich nicht zu den Rekordmeistern der Liga aufschließen und es damit seinem Übungsleiter gleichtun wird. Zum anderen hat dies die Meisterschaftshoffnungen bei Roquinho wieder mehr als geweckt. Und eine Ablenkung ist dringend nötig. Schließlich droht mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ausscheiden im Halbfinale der Europa League.
… ja das wissen wir noch nicht so genau. Das wäre doch ein Superding, wenn außer dem schwedischen Meister (mit der Meisterschale) auch der knapp geschlagene Zweite, am Ende der Saison mit einem Preis, dem kleinen trojanischen Elch, ausgezeichnet würde. Dann brauchte sich keiner mehr zu grämen wenn’s doch nicht reicht. Wir hier in Södertälje sind ganz zufrieden mit der Saison, da wir vergessen haben, ein Saisonziel anzugeben. So kann man nun bei jeder Platzierung die man am Ende erreicht sagen, es ist genau das, was man wollte. Obwohl man eigentlich nur nicht in den Abstiegsstrudel geraten wollte, und das
haben wir ja auch geschafft.
500 Zeichen sind erreicht und ich könnte nun aufhören irgendwelchen Mist in die Tastatur zu tippen, aber ich befinde mich in einer menschlichen Zwickmühle. Frau Pacult möchte unbedingt bei glasklaren 5° Celsius und schönem Sonnenschein spazieren gehen. Ich hab gesagt ich muss nur noch schnell was schreiben. Solange ich schreibe denkt sie, es ist wichtig und lässt mich in Ruhe. Und bald wird’s dunkel draußen, da brauchen wir dann auch nicht mehr los. Mist, die Sonne scheint ja immer noch, scheint so, als ob ich doch noch an die frische Luft müsste. Naja, was soll`s?
Die Festung Åtvidaberg zeigt auch im elften Anlauf keine Risse, und im Schatten der hohen, dicken Mauern marschiert Roquinho Schritt für Schritt in Richtung eines sensationellen Titelgewinns. Lediglich 6,1% der Oddset-Tipper hatten vorher auf die Mannschaft mit dem ultimativen Heimvorteil gesetzt. Doch ausgerechnet der bisherige Trumpf könnte dem Überraschungstabellenführer noch zum Verhängnis werden: Roquinho gehen die Heimspiele aus! Und genau dieses Pfund kann ein alter Bekannter gleich massenhaft in die Waagschale werfen: Dr. Moppel-P, der assyrische Abstiegsvermeider mit dem steinernen Herz
für einen gewissen Java J. (zweitklassig, Anm.d.Red.). Dass Assyriska zum Saisonabschluss noch dem goldenen Schloss zu Göteborg einen Besuch abstatten muss, verblasst angesichts von noch vier verbleibenden Heimspielen. Und während Markert seinerseits ein lockeres 1:0 bereits eingeplant hat, rumpelt der moppelige Sachse von Sieg zu Sieg und selbst Hans Maulwurf könnte ihn auf diesem Weg noch aus den Augen verlieren. Über die Leistung von GAIS selbst legen wir unterdessen den Mantel des Schweigens. „Uninspiriert“ war noch die freundlichste Äußerung, die von den Rängen zu vernehmen war…
Nach dem schwachen und völlig erfolglosen Auftreten am letzten ZAT schaffte es der FC Umea mit einer Energieleistung endlich mal wieder ungeschlagen durch einen ZAT zu kommen. Auswärts sicherte man sich im Duell beim Tabellennachbarn aus Kalmar unverhofft deutlich drei Punkte. Wahrscheinlich wurden die Gäste aufgrund ihrer bislang katastrophalen Auswärtsbilanz schlichtweg unterschätzt, auch Trainer Manni 0703 rieb sich verwundert die Augen ob des 6:1 Kantersiegs. Besonders zufrieden zeigte er sich allerdings erst, als dieser Auswärtssieg daheim auch noch veredelt werden konnte. Umea bleibt also in der Spitzengruppe und kann sich berechtigte Hoffnungen auf das internationale Geschäft im nächsten Jahr machen.
“So lange die Gäste anklopfen, habe ich kein Problem. Rein lassen muss ich sie ja nicht, oder?“, so ein sichtlich entspannter Roquinho in der wöchentlichen Pressekonferenz, sich scheinbar unbewusst über die aktuellen Gefahren des schwedischen Fußballs. Nicht nur Hupen, sondern trojanische Elche drohen hier jedem, der nicht mit einem wachsamen Auge unterwegs ist. Verteidigungsstrategien sind wohl rar gesät, so dass sich Roquinho der einzig wahren Taktik, der Flucht nach Vorne hingibt. Kommen die anderen mit Elchen, steht der eigene Elche breitbeinig im Weg, fangen die anderen an zu hupen, wird zurückgehupt, wollen die anderen nur spielen, wird knallhart rumgefummelt.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
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