Turku – Beim finnischen Fußballverein Turun Palloseura ist eine wissenschaftliche Krise ausgebrochen. Auslöser war eine harmlose Trainingseinheit am Dienstag, als der Trainer plötzlich innehielt und fragte: „Warum ist eigentlich der Ball rund und das Tor eckig?“
Diese Frage beschäftigte die Mannschaft so sehr, dass das Training sofort abgebrochen wurde. Der Trainer ließ sämtliche taktischen Unterlagen verbrennen und zeichnete stattdessen einen Kreis auf die Tafel. „Vielleicht war die Fußballgeschichte
einfach falsch herum geplant“, erklärte er.
TPS testete daraufhin einen eckigen Ball. Dieser blieb bereits nach drei Metern an einer Ecke liegen. Anschließend wurde ein rundes Tor aufgestellt. Der Torwart weigerte sich, darin zu stehen, weil er angeblich ständig bergauf laufen musste.
Nach fünf Stunden Forschung kam der Verein zu einem vorläufigen Ergebnis: Ein eckiger Ball sei „zu logisch“ und ein rundes Tor „zu verdächtig“. Man werde deshalb beim alten System bleiben – bis jemand eine bessere Idee hat.
Am dritten Spieltag, zum dritten Spiel, mit drei Punkten und drei Toren auf dem Konto auf dem dritten Platz. So sieht es bei den RoPs aus. Also grundsätzlich alles in Ordnung, dementsprechend ist es auch in der Presse eher ruhiger aktuell. Keine Skandale, keine Eskapaden, kein Drama. Der Hase hat es geschafft endlich Ruhe reinzubekommen, man hatte ja auch über ein Jahrzehnt Zeit sich darauf vorzubereiten. Doch zu sicher darf man sich auch nicht sein, was nach oben geht kommt meistens auch irgendwann wieder runter. Das zu vermeiden bleibt das Ziel. Also ab, weiter nach vorne und drei Punkte holen heute Abend.
(318) Nach 2 Spieltagen steht man in Vantaa mit VIER Punkten da. Wieder einmal hat eine irre H2 dazu geführt, dass man den 3er-Lachs nicht mitnehmen konnte. Aber so verrückt ist das Spiel, etwa so wie die Kollegen selbst, die nach einem gewonnenen und einem verlorenen Spiel prophezeien wollen, dass eine Saison schon abzuhaken sei. Wer momentan ganz oben steht, verschießt auch schnell sein Pulver, und wie man in Vantaa letzte Saison schmerzlich erfahren musste: hinten sticht die Biene! Die zwei Spieltage sagen also noch nicht viel aus, alles ist offen. Erinnert Euch: "Nichts steht geschrieben!"
Der feuchte Traum mancher mexikanischen Rennmaus ist zurück - die Zwölferliga - und zeigt direkt schonungslos, dass jeder kleine Fehler das Aus für so viele Ambitionen bedeuten kann. Die Zwölferliga hat kurioserweise 14 Spiele je Verein weniger, demzufolge ist quasi jeder Tag ein Finnale.
Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge, diese Veikkausliiga. Unser vermeintlicher
Lieblingsrivale, Semon, durfte das im Duell mit dem serbischen Paten feststellen. Aber auch Archiebald, dessen australischer Schwippschwager dem CouCou (Cousin vom Count) auf den Sack ging, durfte das jetzt gegen den ewigen Pippo erfahren. Die Frage ist doch: verzeiht die Liga einen Fehler oder war's das schon? Und wenn ja wie viele? Wir werden es am Ende der Saison erfahren, wenn AC Oulu wieder Sechster geworden ist.
Turku - Kaum hat in der finnischen Veikkausliiga der Ball wieder angefangen zu rollen, beschäftigt man sich bei Turun Palloseura bereits mit der Frage, wann alles endlich vorbei ist. Während andere Vereine noch über Taktik, Transfers und Meisterschaft träumen, soll man bei TPS angeblich schon die Abschlussrede vorbereiten.
„Wir wollen diese Saison Schritt für Schritt angehen“, erklärte ein Vereinsmitarbeiter – bevor er einen Kalender aufschlug
und nach dem letzten Spieltag suchte.
Besonders irritierend: TPS ist gut gestartet in die Saison. Doch statt Aufbruchsstimmung herrscht in Turku Endzeitromantik. Fans sollen bereits Abschiedsschals bestellt haben, obwohl noch gespielt wird.
Der Trainer bleibt gelassen: „Wir schauen von Spiel zu Spiel.“ Anschließend fragte er laut Augenzeugen: „Aber wie viele sind es denn noch?“
Die Saison hat begonnen. TPS wartet offenbar trotzdem schon auf ihr Ende.
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Drei Tage ohne Internet, das war anstrengend. Gerade noch rechtzeitig ist es zurück, aber so wirklich Zeit sich in kreativen zu üben hat man nicht. Daher halten wir uns kurz, inhaltslos und haben ganz genau den Zeichenzähler unten im Blick wann er ins Grüne umschlägt. Und sobald das passiert wird ein Punkt gesetzt und der Artikel beendet, selbst wenn es mitten im Satz passieren sollte. Heute ist Zeichensparfreitag und alles was zählt ist es immer und immer weiter zu schreiben, bis man (geschafft)!
(317)Zwei —nein Drei zu Null konnte man das Auftaktspiel gewinnen, so könnte es natürlich weitergehen. Aber nun muss man zum Tabellenletzten, die mit gewetztem Messer zwischen den Zähnen wiederum ihre Auftaktpleite wettmachen wollen. Zwar hat auch Allianssi noch Ambitionen, gegen Archibald zu gewinnen, musste man ihn in der letzten Saison doch noch
passieren und auf Platzt 3 vorbei an Vantaa vorrücken lassen. Aber wenn sie ihr Pulver verschießen wollen, um ins gemäßigte Mittelfeld aufzuschließen: bitteschön. Bei Allianssi ist man ganz entspannt, bis dann endlich bald wieder die Europapokalspiele losgehen: Europa, Flutlicht, englische Wochen…. Bis dahin harren wir der Dinge wie sie kommen. Oder so ähnlich.
Dachte sich Spielleiter SamiNo und stockte Finnlands Oberhaus wieder auf die gewohnten 12 Mannschaften auf. Das brachte mit dem FC Lahti und Haka Valkeakoski zwei namhafte Vereine auf die Copa-Landkarte zurück, nur leider lassen die zu den hohen Weihen berufenen Trainer bislang auf sich warten.
Auf einen anderen Effekt der Aufstockung machte jetzt Graf Verzähltsichgern in der Ligazeitung aufmerksam: Mehr Vereine bedeutet kurioserweise weniger Spiele und das macht die Aufeinandertreffen der einzelnen Teams weniger beliebig. Zwei Nokia-Duelle versprechen nun mal mehr Feuer, als vier davon in einer Saison. Das entschädigt auch für den ein oder anderen Patenzug, die mittelfristig hoffentlich eine Momentaufnahme bleiben.
So geht also der erste Spieltag in der Veikkausliiga zu Ende. Und er hat etwas sehr angenehmes an sich: genau diese Begegnung wird es in dieser Konstellation nicht mehr geben. Ja klar, in der Rückrunde trifft AC Oulu daheim auf Allianssi Vantaa, aber nicht mehr aufwärts. Endlich sind die Doppelspieltage vorbei und wir sind hier alle sehr dankar.
Ganz ehrlich: wer erträgt es schon viermal in einer Saison sich mit dem gleichen Gegner zu beschäftigen? Viermal HJK Helsinki ist schon mehr als genug, es reicht. Ein kleiner Haken hat die ganze Sache dann doch: Archiebald M und Andi von Hideta sind auf anderen Kontinenten auch in den gleichen Ligen unterwegs, also sieht man sich hier schon viermal. Das war’s dann aber auch bitte wieder.
Ich denke, viele der Trainer in der Veikkausliiga sind froh, dass wir keinen Doppelspielplan mehr ausspielen müssen. Das war auch ein Getippe und Getappe. Aber mal sehen, ob wir die volle Veikkausliiga nicht noch vermiesen werden.
Drei vakante Trainerposten sind schon ein Faktor. Wir werden sehen, wie die gewieften Trainer hier in unserer liebsten Lieblingsliga damit umgehen. Wird Mut belohnt, oder setzen einfach alle nur Auswärtsnullen? Sowieso brauche ich noch ein Thema für meine diessaisonige Zeitungsartikel. Ich suche noch nach einem Geistesblitz. Genau wie für den Patenzug. Also jetzt erstmal inhaltsloses Gelaber und die Auswärtsnull. Damit kann man nichts falsch machen. Oder?! Ich
(316) Ein vierter Platz in der Tabelle und dazu noch im Europa-League-Finale, so liest sich der Abschluss von Allianssi Vantaa aus der letzten Saison. Alles gut soweit, könnte man meinen, aber die Enttäuschung war dann doch zu spüren. Lange Zeit war man zwar mit etwas Abstand zur Tabellenspitze zumindest auf Kurs Vizemeisterschaft, doch als die letzten 3 Spiele mit 18 Gegentoren verloren gingen, war in der Liga nichts mehr zu holen. Auch im Europapokalfinale ging den Finnen die Puste aus, somit bleibt für die neue Saison nur, den Kopf nach oben zu richten und sich neue Ziele zu setzen. Immerhin darf man mit etwas Glück wieder in Europa ran, und der Kracher gegen Oulu soll da gleich mal auch in der Liga die richtige Richtung vorgeben..
Im Schnelldurchlauf hat der HJK Helsinki seine Vorbereitung auf die neue Copa-Saison absolviert. Nachdem Trainer Semon Lehtola das Finale der letzten Veikkausliiga-Spielzeit gleich der FIFA-WM im lappländischen Outback verpasste, konnte bislang noch keine wirkliche Analyse der ersten 14 ZATs nach dem Copa-Neustart stattfinden. Platz Fünf, immerhin noch vor Oulu, hört sich nach solidem
Mittelfeld an, was der offiziellen Zielsetzung zu Saisonbeginn entspricht. Tatsache ist aber auch, dass die Hauptstädter zu keinem Zeitpunkt in den Kampf um die internationalen Plätze oder gar die Meisterschaft eingreifen konnten. Durch die Aufstockung der Veikkausliiga auf 12 Teams wären tiefgreifende Betrachtungen über die vergangene Saison aber vermutlich fruchtlos. Deshalb also back to square one.
Die neue Saison steht vor der Tür und die Veikkaus trifft sich in identischer Zusammensetzung wieder. Als Neuerung wurde die Liga wieder auf 12 Teams aufgestockt. Das hat zwar 3 Patenvereine zur Folge, aber der Spielplan ist endlich frei von Heim- oder Auswärtsorgien. Das war wirklich nicht schön letzte Saison da man nie so genau wusste wo man eigentlich wirklich steht.
Wir standen am Ende übrigens auf der 2, was bis dato unser bestes Abschneiden nicht nur in Finnland
sondern in der gesamten Copa-Historie war. Das nächste Ziel ist es irgendwann in den kommenden Spielzeiten auch mal die ein oder andere Meisterschaf irgendwo einzufahren, wie man das bei der Torrausch Konkurrenz ja schon mehrmals in mehreren Ländern hinbekommen hat. Der Hase hat während der copafreien Zeit nämlich nicht etwa gefaulenzt, wie so manch anderer, sondern sich in Sachen Taktik, Strategie und vor allem Geduld stetig weitergebildet. Insofern, auf in eine neue Spielzeit!
Nach knapp zwölf Jahren geht tatsächlich eine neue Copa-Saison zu Ende und mit der 43. Saison hat eines wieder Gewissheit bekommen: Count van Lezz ist erneut Sechster in der Veikkausliiga geworden.
Insgesamt achtmal wurde der Count schon Sechster. Zweimal mit Jazz Pori in den Saisons 24 und 26 - diese Saisons sind nun allerdings im Äther verschwunden. Und dazu kommt aus dem einzigen
Auslandsaufenthalt in Ouropa, in Portugal, natürlich auch eine Platzierung als Sechster in der Saison 28. So viel Anstand muss sein. Danach folgten fünf Saisons mit Oulu: 32, 38, 39, 42 und nun eben 43. Es schreit also danach, dass der AC Oulu diese Saison zum sechsten Mal Sechster wird. Passend dazu hat der Count auch schon sein Saisonziel eingeloggt: "Obere Tabellenhälfte (bis 6).
Das Zeugnis für die diesjährige Saison naht. Wie immer gibt es Schüler oder Schülerinnen, die erst kurz vor den Ferien aus dem Quark kommen und drei Wochen vor den Zeugnissen darum betteln noch ein Referat halten zu dürfen. Das ist ja mit KI jetzt besonders leicht. Blöd nur, wenn der Lehrer dann mal Nachfragen stellt. Dieses Mal kommt das Schuljahresendreferat aus Rovaniemi. Dort wird gerade fieberhaft eine Powerpoint zusammengestellt, mit der man die drei Heimspiele am letzten ZAT gewinnen kann, um noch auf den dritten Platz vorzurücken. Hoffentlich stellt da niemand eine Nachfrage...
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