Man ruft einmal nach Haller, und schon ist man geständig. So schnell geht das hier.
Zur Klarstellung: Trainer Qbatur stand in unserer Kabine, nicht in unseren Unterlagen. Was er dort gesucht hat, wissen wir bis heute nicht, und die Redaktion offenbar auch nicht. Wir warten weiter auf Aufklärung, notfalls bis zum Rückspiel.
Ansonsten nehmen wir erleichtert zur Kenntnis, dass die aufregendste Geschichte der Woche aus Maldonado kommt und einen Toaster betrifft. So eine Liga wünscht man sich.
In der Copa Libertadores steht es nach zwei Partien gegen Guadalajara unentschieden. Drei bleiben. Taktisches Geschick wurde uns gewünscht, gegen etwas Glück hätten wir trotzdem nichts einzuwenden.
Deportivo Colonia hat ab sofort einen neuen Trainer, PillePalle. PillePalle war bereits bei mehreren Teams Trainer unter anderem bei AD San Carlos in Costa Rica, Resistencia in Paraguay, Unión Huaral in Peru und und und.. Eine Meisterschaft konnte er in seiner Laufbahn zwar noch nicht feiern aber das ist eher nebensächlich. "Stabilität in der Abwehr und Konsequentes Pressing und ansehnlichen Offensivfußball wollen wir zeigen, Club Atlético River Plate Auswärts und Club Atlético Atenas im Heimspiel sind die ersten beiden Teams die es zu schlagen gilt. Da wird man hoffentlich das sehen was wir uns vorgenommen haben" so PillePalle.
Die Geschichte vom nicht namentlich genannten Spieler, der sich vor dem Training am Toaster verbrannte, bekommt ein überraschendes Nachspiel. Club Deportivo Maldonado erwägt offenbar, das berüchtigte Küchengerät im Vereinsmuseum auszustellen. Die Vereinsführung bezeichnete den Toaster scherzhaft als „wichtigsten Auswechselspieler der Saison“. Der Spieler selbst soll von der Idee begeistert sein, allerdings unter einer Bedingung: Neben dem Gerät müsse ein Warnschild angebracht werden, das ausdrücklich vor der Verwendung von Messern beim Toasten warnt. Die Museumsabteilung prüft unterdessen, ob sich auch die verbrannte Toastscheibe noch irgendwo auftreiben lässt.
Endlich konnte CA Peñarol an einem Spieltag vollends überzeugen. Zuerst holte man sich bei CSD Huracán Buceo mit dem 4:2 einen wichtigen Auswärtsdreier, der allerdings in den Schlussminuten völlig unnötig noch in Gefahr geriet, als man in den Schlussminuten noch zwei Gegentreffer kassieren musste. Im Heimspiel gegen Tacuarembó FC liess man dann allerdings nichts anbrennen und gewann klar mit 3:0. Mit dem Sprung auf Rang 8 ist man nun wieder ganz nahe an den Plätzen, die in der kommenden Saison wieder internationale Einsätze versprechen.
Tacuarembo - Der Meister aus Tacuarembo ist beschissen in die Saison gestartet. Nach der Auftaktniederlage stand der Totengräber auf Rang 10. Danach ging es noch weiter abwärts. Aber nach 16 Spieltagen, ist man wieder auf Rang 10 zurückgekehrt. Der bisherige Platz an der Sonne in dieser Saison. Tendenz hoffentlich weiter steigend. Was in vielen Deutschen Gaststätten als Schild auf dem Klo hängt, gilt auch für den Fußball. Einfach
abwischen, spülen und die Bürste nutzen. Dann geht es weiter an der Theke. Oder auf dem Platz. Nur noch ein Geisterverein steht vor uns, dass wäre schon mal ein schöner Meilenstein in dieser bescheidenen Saison. Freitag empfängt man seinen Nachfolger, den kommenden Meister Danubio FC, da ist sich der Totengräber sicher. Wer mit so einer Defensive spielt, kann nur Meister werden. Zum Vergleich: Der TFC hat fast doppelt so viele Tore kassiert.
Der Totengräber hat recht, in Uruguay ist gerade Frühling. Man möge uns nachsehen, dass uns die Südhalbkugel als internationalem Jetsetter immer noch gelegentlich durcheinanderbringt.
Am Freitag geht es nach Tacuarembó, und während sich der Totengräber auf einen echten Trainer freut, freuen wir uns auf den amtierenden Meister. Auf dieses Aufeinandertreffen
haben wir ehrlich gesagt gewartet.
Dann klingelt mitten in der Vorbereitung das Telefon. Trainer Qbatur, der wie immer Aufmerksamkeit möchte, und ehe man sich versieht, steht er in unserer Trainerkabine. Ob er dort nun unseren Trainingsplan studieren oder einfach für Ablenkung sorgen will, bleibt offen. Die Frisur jedenfalls wird von Woche zu Woche wilder. Wo ist Haller, wenn man ihn braucht!?
Für eine kuriose Trainingsabsage sorgte diese Woche ein nicht namentlich genannter Spieler von Club Deportivo Maldonado: Er fehlte überraschend beim Mannschaftstraining, nachdem er sich am Morgen beim Frühstück am Toaster verbrannt hatte.
Der Uruguayer hatte versucht, eine verklemmte Scheibe Toast mit einem Messer herauszuholen – während das Gerät noch eingesteckt war. Die kleine Verbrennung an der Hand machte ihm zwar kaum zu schaffen, doch der Trainer war alles andere als begeistert. Besonders bitter: Er sollte am Wochenende erstmals in der Startelf stehen. Ob das nun trotzdem passieren wird, wissen wir in wenigen Stunden.
Die Mannschaft von John Taylor kommt einfach nicht vom Fleck. Am letzten Spieltag konnte man das Spiel zwar mit 1:0 gewinnen, doch in der Tabelle hatte das keinerlei Erfolg. Die Mannschaft ist nach wie vor auf dem zweitletzten Platz. Hauptsächlich wegen der löchrigen Abwehr befindet man sich in dieser Lage. Mit 29 Gegentoren hat man die drittschlechteste Abwehr der Liga. Es scheint den Gegnern Freude zu bereiten, gegen die Truppe von John Taylor Tore zu erzielen. Dem muss möglichst schnell Einhalt geboten werden.
Was ist denn in Uruguay los? In sechs von sieben Spielen wurde von der Heimmannschaft eine 1 gesetzt. Nur einmal konnte allerdings das Auswärtsteam den Sieg nachhause tragen. Tacuarembo schafft mit einem 1 – 2 gegen Paysandu die einzige Überraschung des Spieltages. Das heißt allerdings auch für die Wanderers, dass sich das knappe Torkontingent im Verhältnis nicht wirklich verbessert hat. Weiterhin krebst man im unteren Mittelfeld herum, nur 2 Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt und mit dem schlechtesten TK der letzten acht Mannschaften ausgestattet. Und am Ende scheint es auf eine 6 – 6 Flut an den letzten Spieltagen herauszulaufen, weil sich alle Trainer zu Tode gespart haben…..
Was ist denn in Uruguay los? In sechs von sieben Spielen wurde von der Heimmannschaft eine 1 gesetzt. Nur einmal konnte allerdings das Auswärtsteam den Sieg nachhause tragen. Tacuarembo schafft mit einem 1 – 2 gegen Paysandu die einzige Überraschung des Spieltages. Das heißt allerdings auch für die Wanderers, dass sich das knappe Torkontingent im Verhältnis nicht wirklich verbessert hat. Weiterhin krebst man im unteren Mittelfeld herum, nur 2 Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt und mit dem schlechtesten TK der letzten acht Mannschaften ausgestattet. Und am Ende scheint es auf eine 6 – 6 Flut an den letzten Spieltagen herauszulaufen, weil sich alle Trainer zu Tode gespart haben…..
Tacuarembo - Gaylord Ramirez spricht aktuell von einem Herbstloch oder Herbstferien. In Uruguay herrscht gerade ein wunderbarer Frühling. Immerhin liegen wir auf der Südhalbkugel. Vermutlich ist hier aber eher die eigene Leistung gemeint wissentlich, dass man am kommenden Freitag zum Totengräber reisen muss. Das ist natürlich verständlich. Frühling verspürt der Totengräber auch. Immerhin konnte man sich mit 2:1 beim Paysandu FC durchsetzen und die Schmerzhafte 3:4 Niederlage vom Saisonauftakt wettmachen. Nächste Woche
besucht man zudem noch John Taylor. Drei Spiele in Folge, gegen Vereine mit Trainer! Und dann geht es weiter: Rainis Roesamäe und Brad Pott in der Woche darauf. Danach die Woche qbatur und Diego A. Villareal. Dann erst folgt der erste Geisterverein. Beim TFC könnte man meinen, es gibt gar keine Trainerkrise. Dafür geht es dann zum Saisonendspurt gegen etliche leere Trainerbänke und damit Paten. Alles natürlich nur, wenn die Ist-Situation so bleibt. Für die nächsten Wochen hofft man beim TFC natürlich, dass alles bleibt wie es ist.
... oder doch eher Herbstferien? Treffender hätte man unsere vergangene Woche auch nicht nennen können.
Zwei Spiele, zwei Niederlagen, und die schmerzhaftere davon im eigenen Stadion. Dass ausgerechnet Defensor Sporting daheim bei uns vier Tore erzielt, nachdem man auswärts die halbe Saison lang das gegnerische Tor gar nicht getroffen hat, darf man Piotr van Hausen nicht vorwerfen. Das nennt man wohl
den richtigen Moment erwischen. Glückwunsch dorthin, und ebenso nach Danubio zur Herbstmeisterschaft.
Als Hero der Woche ist man damit aus dem Rennen, was die Sache deutlich übersichtlicher macht. Drei Punkte Rückstand, dreizehn Spiele gespielt, dreizehn offen. Es ist also noch nichts verloren, auch wenn man hier gerade ungern in die Tabelle schaut. Vielleicht braucht es auch einfach zwei bessere Spieltage.
Seit mittlerweile einem Monat grüßt der Danubio FC von der Tabellenspitze der Primera Division. Und das, obwohl die großen Glanzlichter zuletzt ausblieben. Vergangene Woche zog man zum wiederholten Mal gegen einen Tunesischen Patenzug unglücklich den Kürzeren: Mit 0:1 unterlag der Spitzenreiter beim trainerlosen Deportivo Colonia. Angesichts vierer Mannschaften ohne sportliche Leitung definitiv eine Quote, die es zu verbessern gilt, möchte man den Platz an der Sonne die lange Rückrunde hinweg verteidigen. Der gezwungene Blick in andere Ligen ist in dieser 44. Copa-Saison leider entscheidend wie lange nicht.
Noch immer traut sich niemand so recht in die starke Liga Uruguays. Vier Mannschaften sind noch immer trainerlos und warten darauf, dass ein Übungsleiter sich ihrer annimmt. Und nicht nur das - noch andere komische Dinge passieren in dieser Saison: So steht CSD Huracán Buceo bereits durchgängig seit dem 1. ZAT auf dem 8. Tabellenplatz, als hätte man den Platz abonniert. Kein Aufrücken nach oben, kein Abrutschen nach unten. Das nennt man dann wohl Konstanz.
Und wie sieht es in Maldonado aus? Nach einem fulminanten ZAT in der Vorwoche mit 6 Punkten aus 2 Spielen gewann man nun das Heimspiel und verlor auswärts deutlich. Aber immerhin ging man kräfteschonend vor und hat somit aktuell noch eine gute Ausgangssituation.
Tacuarembo - Platz 12 für den amtierenden Meister nach der Hinrunde. Das ist viel zu wenig, gemessen an den eigenen Ansprüchen. Von den letzten 6 Spielen absolvierte man vier Stück gegen Trainerlose Vereine und deren Paten. Das motiviert aktuell auch nicht viel. Der Aufruf Aktion zur Übernahme ist kein einziger Trainer gefolgt. Lediglich der Totengräber hat die Prämie kassiert, weil er das System ausgedribbelt hat. Auch wenn die Anschuldigen mit dem Finger im Po von unserem Kolumnisten Harry Haller vollkommen an den Haaren herbei gezogen ist. Da zeigen wir den Stinkefinger. Apropos Stinkefinger. Heute darf man endlich wieder gegen einen echten Trainer den Spieltag verkacken. Viel schöner, als wie gegen öde Paten.
Es wird immer enger im Staate Uruguay für die Wanderers. Zwei Punkte Rückstand auf einen Abstiegsplatz. Das schlechteste Torkontingent in der unteren Hälfte. Der Druck auf Diego A. Villareal steigt. Die erste Saisonhälfte liegt hinter dem alten Argentinier und sogar drei Geister-Clubs stehen noch vor den Wanderers
Der Start der Rückrunde geht gegen Villa Espanola. Tabellenletzter und ebenfalls Geisterclub. Der Patenclub ist El Makarem de Mahdia aus Tunesien, die sage und schreibe fünf Auswärtsspiele in Folge haben und hatten. Bei den ersten drei wurden brav keine Auswärtsstore gesetzt. Aber irgendwann, liegen die Nerven blank und man will auch mal wieder Punkte holen. Trifft uns das jetzt?
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
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