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COPA NEWS

Situation eskaliert - Trainerlegende an Herzinfarkt verstorben
Wild, wilder, Primera División. Private Fehden, saisonübergreifende Abrechnungen, Alkohol-, Sex- und Voodoo-Eskapaden. Mittendrin ein naiver Frischling einsames Männchen, das brav über Fussballresultate berichtet. Einfach verstörend. Sehr verstörend. Zu verstörend für Dugarry...

Und so trauert man im Norden DFs - da ein Penthouse mit Grill und Whirlpool in Pachuca de Soto schlicht nicht zu haben war - erstmal über den plötzlichen Herzinfarkt von Trainerass Dugarry. Eigentlich ein Copatador, der mit allen Wassern gewaschen schien. Legendenstatus. Taktikfuchs. Vorbild. Doch der mexikanische Fiebertraum auf Speed, war einfach zu viel. Umgeknickt, regungslos am Boden, tot. Und plötzlich läuft es für Cruz Azul besser denn je...

Während Taktikfanatiker und Fussballexperten darob rätseln, ist das für Don

Limòn alles andere als überraschend. "Wer um des Fussballs willen in Mexiko ist, zielt am Kern der Sache vorbei. Es könnte sich hier auch um Jockeys oder abgehalfterte Boxer handeln, ständig lechzend nach dem nächsten Punch, bzw. Kinnhaken.", referiert Don Limòn äusserst langatmig, bevor er sich erneut in Rage redet.

"Es kann doch nicht sein, dass sich hier Gerüchte von Spielabsprachen breit machen. Die Liga lebt schliesslich vom Exzess.", so Don Limòn, während er wild auf seinem Stuhl tippelt.
Um die sportlichen Erfolge nicht vollends zu vernachlässigen, sei an dieser Stelle noch maverick für den Einzug in die Copa Libertadores Gruppenphase gratuliert. Nicht umsonst liegt Mexiko weit abgeschlagen am Ende der CONMEBOL-Wertung, wenn Eitelkeiten und Säbelrasseln mehr Aficionados elektrisieren als sportliche Erfolge...

25.08.2026 09:23 - Don Limòn - Pachuca CF (0.3 TK)
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Fiesta in Guadalajara, Kater in Leon
In Guadalajara liegen zwischen Fiesta und Kater manchmal nur 90 Minuten. Nach dem historischen Derby-Coup zum Saisonauftakt legte Atlas Guadalajara vor heimischer Kulisse gleich nach und bezwang Club América mit 1:0. Die roten und schwarzen Farben wurden erneut durch die Straßen getragen, während El Campeche einen weiteren Grund hatte, die Mariachis spielen zu lassen.

Doch dann ging es hinaus aus der Heimat – und dort wartete León AC mit deutlich weniger Feierlaune. 0:3 hieß es am Ende aus Sicht von Atlas. Die Party in

Guadalajara war damit fürs Erste beendet, der Tequila vielleicht noch nicht ganz aus dem Kopf.

Trotzdem: Der Saisonstart hat bereits gezeigt, dass Atlas Guadalajara mit den Großen des Landes mithalten kann. Ein Derby-Sieg, ein Erfolg gegen América und nun ein Dämpfer in León – El Campeche bekommt früh zu spüren, dass der mexikanische Fußball keine gemütliche Fiesta ist. In Guadalajara wird deshalb nicht gejammert. Die Gitarren werden gestimmt, die Sombreros gerichtet und die nächste Schlacht vorbereitet.
24.08.2026 15:43 - El Campeche - Atlas Guadalajara (0.3 TK)
 
Ehe vor dem Aus: Nach Herbster's Rache hängt der Haussegen bei Pepeke Guevara komplett schief
.. nachdem er sich an Guevara La Grande's Grab vergangen hatte, hatte er alle Zutaten:

- Etwas von der Kleidung
- Etwas vom Körper
- Etwas vom Kopf
- Etwas von den Toten

Am Día de los Muertos ging Herbster damit zu Pepiekse, der Voodoo Priesterin seines Vertrauens. Davon gibt es in Monterrey an jeder Ecke welche, mehr als in anderen Ländern Supermärkte.

"Kann ich spüren, dass diese Pepeke isse über'eblich", sagte Pepiekse, nachdem sie die Voodoo Puppe von Guevara für Herbster angefertigt hatte.

"Und Sie sind sicher, dass sie funktioniert?" fragte Herbster

"Aber naturalmente. Er tute Dich unterschätze. Hier, nimmse Du diese Nadel und tuste Du ihn so oft piekse, wie Du willst mache Tore. Wird er immer eine weniger schieße."

Zu Hause angekommen konnte Herbster es kaum erwarten, die Puppe zu benutzen. Mit einem selbstsicheren, rachelüstigen Grinsen streichelte er über den Kugelbauch seines geliebten fubini, der immer noch ein Stück der Zitrone im Maul hatte, auf die er beim Besuch bei Pepeke gebissen hatte. In einem unaufmerksamen Moment fiel ein Tropfen der Zitrone auf die Voodoo Puppe von Pepeke, die Herbster fubini zum Spielen da gelassen hatte, während er sich sein Abendessen zubereitete.

Gestärkt durch die Mahlzeit war nun der Moment gekommen: Herbster nahm sich die Puppe und die Nadel, die er von Pepiekse bekommen hatte und stach ihr je 1x in jeden Fuß und jeden Arm. Vier mal, war das genug? Nein! Ein Stich in den Kopf musste sein für Pepeke's Hetzerei aus der vergangenen Saison. Und weil er ihm noch den "Todesstoß" verpassen wollte, stach er der Puppe zum 6. Streich diesmal mitten ins Herz - doch er wusste nicht, dass sich genau dort der Tropfen der Zitrone befand.
Zufrieden und voller Hoffnung auf die Wirkung seiner schwarzen Magie sehnte er dem Spieltag entgegen, auch wenn ihn die komplette Woche Zweifel an seinem Vorgehen plagten, denn eigentlich ist er eine von Grund auf ehrliche Haut. Immer wieder

überlegte er, ob es richtig war, zum einen Pepeke 6x zu stechen und zum anderen seinem Heimspiel gegen die ausgequetschte Zitrone so wenig Aufmerksamkeit zu widmen.

- Nach einer wahren Begebenheit -

Am Freitagabend, kurz vor Anpfiff bekam er sogar so viel Schiss, dass er darüber nachdachte, die Taktik nochmal zu überarbeiten. Der Stift drückte und so musste Herbster zur Toilette: "Vielleicht wäre es doch besser, zu Hause auf 3 Tore zu gehen um eine Überraschungsniederlage gegen die ausgequetschte Limone zu verhindern" dachte er. Doch ehe er sich versah und abputzen konnte, war es nach 19 Uhr und er machtlos: Nervenkitzel pur in der Konferenz! Zunächst Erleichterung über das 6:5 bei den Tigres, aber dann, kurz vor Schluss, der letzte Nadelstich (in Herbster's Herz) von Don Limòn. Alles nur wegen fubini! Aber immerhin war seine Rache an Pepeke geglückt - was das allerdings für zwischenmenschliche Folgen hatte, wusste er da noch nicht...

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1 Tag später im Norden von Monterrey

Es war Samstag morgen im Hause Guevara/Guevarez und die Szenerie ein Spiegelbild der letzten Rückrunde: Pepeke sitzt schon wieder heulend am Frühstückstisch, als Popoke durch die Saloontür der Küche kommt:

"Isse wohl nichte Deine Ernst! Die gleiche Scheiße wie in die letzte Saison, alse Du Führer warste von die Tabelle und Angste hattest vor die 'erbster! Kann ich Deine schlappe Schwanz nicht mehr ertrage! Habe ich mir immer gewünschte eine starke Mann, aber bisse Du nur stark wenn Du tippste Deine Hetze in die Computer! Mir reichte, Pepeke! Niche die 'erbster, DU bisse die Ficker!"
Popoke war außer sich, riss die Obstschale vom Tisch, kippte sich 2 Pinnchen Tequila hinter die Binde, nahm dann die Flasche, zerschmetterte sie direkt vor Pepeke auf dem Küchenboden und verließ wortlos und mit hochrotem Kopf die Küche.

Und die Moral von der Geschicht: Sparen hilft beim Punkten nicht, auch wenn man in Zitronen sticht.
23.08.2026 23:12 - Herbster - CF Monterrey (0.3 TK)
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Statist im mexikanischen Fiebertraum
Da starrt man nach ZAT #2 auf die nackten Zahlen, schweift danach ab, betrachtet das Drumherum, und realisiert: Die mexikanische Liga ist kein normaler Fußballwettbewerb, sondern eine ausufernde Telenovela auf Speed. Und vielleicht liegt darin das Problem des eigenen Daseins.

Denn während Herbster und Pepeke Guevara fünfseitige Manuskripte über Voodoo-Puppen, Hundespucke und verfluchte Gräber verfassen, während Don

Limón mit sauren Zitronen hadert und Maverick in poetischen Ergüssen versinkt, gehen die UNAM Pumas dabei fast lautlos unter.

Kein Drama, kein Voodoo; einfach nur die eiskalte Realität zweier seelenloser Patenzüge: 0:5 gegen Atlante, 1:2 daheim gegen Cruz Azul. Platz 15, drei Punkte, Trümmerfeld. Aber vielleicht ist genau dieser Kellerplatz der perfekte Nährboden, um den Zirkus der Eitelkeiten von hinten aufzurollen. Die Show hat erst begonnen!
21.08.2026 22:28 - Roquo - UNAM Pumas (0.3 TK)
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Pumas-Rätsel: Wer bin ich – und wenn ja, wie viele Copa Americana Titel sollen es sein?
Da starrt man nach dem Abpfiff der ersten Spiel auf die Tabelle Mexikos und begreift: Erst wenn der Ball wirklich rollt, erinnert sich die Geist, huch da sitzt ja ein neuer Trainer bei einem Traditionsverein. Wer sitzt hier eigentlich auf der Bank der UNAM Pumas?Ein Blick in den Nebel der Vergangenheit offenbart: 2009 mein Urknall in Chile bei Osorno – Meister, Copa-Americana-Sieger, Libertadores-Wahnsinn. Alles dabei. Dann über ein Jahrzehnt Figueirense: noch ein

kontinentaler Pott in der Copa Americana, Vize-Ehren. Zweimaliger Pokalsieger mit zwei verschiedenen Vereinen - ja, das war ich.

Jetzt beim Wiederanpfiff der Copa Welt ein kurzes Chaos bei Vitória, wieder in Brasilien. Doch ales verschwimmt zu einer einzigen langen Saison. Erst jetzt, nach diesem ersten Spieltag in Mexiko fügen sich die Puzzleteile zusammen. Nicht vorher ankündigen, sondern einfach da sein. Mexiko, Pumas, hier bin ich - Roquo. Sollte gut werden.
20.08.2026 23:23 - Roquo - UNAM Pumas (0.3 TK)
 
Mexikanische Unheimlichkeiten
Lag es daran das er der guten Scully an die Wäsche wollte? Während Mulder mit einer gewissen Anna das Nachtleben Guadalajaras erkundete, zog Maverick alle Register. Ob er Erfolg hatte? Auf dem Platz nicht Sein Team verlor den Clásico Tapita und jetzt hält sich El Campeche für den König der Stadt. Was er nicht bedacht hat: Der Bikini-Wettbewerb steht noch aus und Maverick hat sich in mühevoller Kleinarbeit die Intimzone rasiert. Seitdem ist er ständig damit beschäftigt seine Mitte einzucremen (die liebe Scully wollte wohl nicht pusten).

 
In Monterrey ist man auf den Hund gekommen und scheinbar hat der dortige Chefcoach nicht nur viel Tagesfreizeit, sondern auch einen ausgeprägten Schreibdrang. Was will er damit kompensieren fragt sich die ganze Liga, die inzwischen mehr der mexikanischen Version von Gute Zeiten, Schlechte Zeiten gleicht. Aber in einer FSK 21 Fassung. Sex, Drogen, rohe Gewalt, Voodoo und dunkle Mächte und das alles, bevor die versammelte Trainermeute morgens ihr erstes Knoppers vertilgt hat. Wenn man den Gerüchten glauben darf, möchte ein Streaming-Dienst den verrückten Alltag verfilmen. Die Protagonisten sollen weitgehend sich selbst spielen, alternativ besetzt man die Rollen mit animierten Früchten. Zitrone, Avocado und Wassermelone sind fest vergeben, Maverick macht sich in alter Gewohnheit wieder an der Pflaume zu schaffen.

Unterdessen lamentiert und fabuliert man in Pachuco de Soto

über die Gier und peruanische Geister. Entwickelt sich dort ein neue Sekte oder mutiert der Kulttrainer des Kultklubs vor unser alle Augen zum Philosophen im mexikanischen Exil. Das kann man fernen Deutschland nicht so stehen lassen, ein gewisser Richard D. P. wetzt in seiner Kemenate bereits die Machete und hat wohl einen Flug nach Mexiko gebucht. Begleitet von einem Medienvertreter, der sich gerne als Hobbyfotograf ausgibt und dem lieben Richard gerne mal ins Wort fällt. Will dieser maximal gegelte Markus L. den Rachefeldzug womöglich im Bild festhalten?

Sorgen die man beim Meister nicht hat. Den Tiger bringt man so schnell nicht aus der Ruhe. Und wer jetzt denkt Stefan Effenberg ist in Mexiko eingetroffen, der wird enttäuscht werden, Freunde der Sonne. Während dieses einstige Raubtier inzwischen eher einem Kätzchen gleicht und mit jeder Fußballphrase Doppelpass spielt ist Pepeke Guevara weiterhin der König des Dschungels. Da bleibt allen anderen (vorerst) die Spucke weg.

Und so endet dieser Fiebertraum fast so wie er begonnen hat. Der smarte Mulder hat die schöne Anna in eine Lagune entführt, unter dem Vorhand mit dem süßen  Hündchen das Stöckchen-Spiel zu spielen. Plötzlich war der Hund jedoch weg und der Agent planschte splitterfasernackt im Wasser. Anna biss sich leicht auf die Lippen im Hintegrund hörte man die Red Hot Chilli Peppers mit Californication, dann stieg sie zu ihm ins Wasser…

19.08.2026 14:46 - Maverick - CD Guadalajara (0.3 TK)
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Der Fluch der Gastritis
Die gutaussehende, schlagfertige und verführerische Anna, die denselben Nachnamen trägt, wie die kleine Penny, bevor sie Leonard Hofstadter geheiratet hat, staunte nicht schlecht, als sie ihren wöchentlichen Report bei ihrem ehemals durchtrainierten und gutaussehenden Auftraggeber abliefern wollte. Statt des erwarteten ansehnlichen Mannsbildes saß dort ein kleiner, kugelbäuchiger Hund auf dem Bett.

Die junge Frau setzte sich mit einer Tasse mittelstarken Mescals an den Tisch und begann nachzudenken. Wenn statt eines Übungsleiters ein Hund hier sitzt, kann es sich ja nur um den Hund des Übungsleiters handeln. Der hat aber gar keinen Hund. Ein Griff an das Halsband ergab weitere Hinweise. Der Name lautete auch fubini, welch ein Zufall. Zudem

war zwischen all dem, ein leichtes Ekelgefühl hervorrufendem, Nackenspeck auch eine Art Kamera befestigt.
Aber die bezaubernde Anna war nicht umsonst an der Fips-Asmussen-Akademie angenommen worden, Fachgebiet "undurchschaubare Hermeneutik", und so versuchte sie sich an die Ratschläge ihrer Mentoren Welke und Wischmeyer zu erinnern - und machte sich auf den Weg zu den urinierenden Tigern, denn nur hier konnte das Rätsel gelöst werden. Warum? Der Verdacht eines Fluches, eines Voodoo-Zaubers oder eines enormen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt lagen nahe. Zu Fuß zu weit, engagierte sie einen Treckerfahrer namens Günther.

Die Auflösung lag vor ihrer Nase, war sich Anna sicher. Aber nicht mehr in dieser Woche.
19.08.2026 11:01 - fubini - Santos Laguna (0.3 TK)
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LIGA MX ESPECIAL: Der große Fluchbattle von Monterrey
Von unserem Korrespondenten am Rande des Wahnsinns

Es riecht nach Limette, Angstschweiß und ganz, ganz viel Ayahuasca in Nuevo León. Während Don Limón, seines Zeichens Vereinslegende von Pachuca CF, vergangene Woche literweise Zitronensaft in seine Guacamole kippte – ob es ihm geschmeckt hat, weiß niemand genau, aber er erträgt es, wie nur echte Profis Guacamole-Katastrophen ertragen –, steht Pachuca nun auf dem letzten Tabellenplatz. Die Saison beginnt für den Klub praktisch neu, nur eben mit deutlich weniger TK. Manche nennen das Krise, andere nennen es „F*ing Friday".

Doch das eigentliche Drama spielt sich woanders ab: Auf der einen Seite: CF Monterrey, wo Trainer Herbster zunehmend verzweifelt wirkt. Grund dafür ist der inzwischen legendäre Fluchbattle, den er persönlich eröffnet hat. Auf der anderen: Pepeke Guevara, Trainer der UANL Tigres, der die Angelegenheit gewohnt mexikanisch entspannt sieht.

„¡Hermano, eso es Futbol, no Telenovela!“, soll Guevara lachend gesagt haben. „Aber wenn `erbster möchte guerra de magia, dann bekommt er guerra de magia!“

Mit tatkräftiger Unterstützung von Popoke Guevarez, der berühmt-berüchtigten Schamanin aus Cusco. In ihre Fluchschüssel wandert diesmal nicht nur das Übliche, sondern auch ein neues, bewusstseinverwandelndes Zaubermittel: Ayahuasca. Fachleute warnen, Laien staunen, Herbster schwitzt.

Und dann war da noch der arme Fubini, Herbsters Hund, schamlos zum Transmitter degradiert.

"Ihr Hund war im

feindlichen Territorium!" stand auf dem Bildschirm. "BEI PEPEKE?!", wurde Herbster unruhig, als er das Bellen vor seinem Haus hörte – zumindest die Sorge, Fubini sei etwas zugestoßen, war ihm damit genommen. Doch statt ihn hereinzulassen, konnte er vor Neugier nicht vom Video der Tiertracker-Cam ablassen. Pepeke war das Accessoire nie aufgefallen, halb versteckt in Fubinis speckiger Nackenfalte.

Was Herbster sah, ließ ihn sprachlos zurück: ein Tropfen Speichel, ein Büschel Haare – beides von Pepeke, beides auf seinem Hund gelandet.

Kontaktiert für eine Stellungnahme, grinste Pepeke Guevara breiter als das Estadio Universitario selbst: "Ay, `erbster, `erbster… du glaube wirkliche, ich benuutse meine kostbare Spuuke für einen Chihuahua-Spion, ja? ¡No, hombre! Das Haar war von meine Friseur, der Speichel war chicle, ¡y el 'Fluch' war eine leere Tupperdose mit Chilisoße drin!" Er lachte, klopfte sich auf den Bauch. "Popoke macht keine Flüche für Fußball, sie macht Tamales para mi Abuela, meine Oma. Pero, wenn `erbster das glaubt, dann gewinne wir ssshon vor den Anpfiff, ¿no?“

Die ganze Inszenierung gewinnt natürlich noch mehr an Drama, da es sich um das prestigeträchtige Stadtderby zwischen CF Monterrey und den UANL Tigres handelt – dem Clásico Regiomontano, einem der intensivsten Derbys in ganz Mexiko.
Ob Fluch, Schwindel oder einfach nur exzellentes Marketing – fest steht: Fubini genießt inzwischen Personenschutz, Don Limón kauft en gros Zitronen, und Herbster schläft seit Tagen mit dem Licht an.
18.08.2026 16:19 - Pepeke Guevara - UANL Tigres (0.3 TK)
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Saure Gier
Was für eine Blamage für den selbsternannten Weltklassetrainer Don Limòn. Der Saisonstart in Mexiko ist eine wahre Parabel, wohin die Gier die Menschheit hinführt: ans traurige Ende...

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. So oder ähnlich kann man die Gefühlslage im Norden DFs am Küchentisch der süssen Zitrone resümieren. Wobei; derzeit ist sie ziemlich sauer. Die saure Gier, der wahrhaftige Versuch, dem Schicksal und den sympathischen mediokren Trainerkollegen, bzw. einem peruanischen Geist, zu zeigen, was kluges Coaching ist, ging total in die Hose. "Bueno, wir hätten uns natürlich auf ein einziges Spiel konzentrieren sollen, was ich auch so geplant hatte.", so ein zerknirschter Don Limòn. "En este caso, wir wären smart und solide in die Saison gestartet.", fuhr er wild fuchtelnd fort.

Doch eben, hätte, wäre, wenn; alles nutzloses Lamentieren, dass man eher von anderen Trainern, insbesondere erfolglosen, bzw. solchen

aus Monterrey kennt. So bleibt der zahnlose, ja geradezu kühne Angriff in der Fremde der mittlerweile fermentierten Zitrone, nichts als eine peinliche Darbiertung zum Saisonstart.
Ganz oder gar nicht - wie im Leben so bei Copa - ist eben immer noch der einzig sinnvolle Weg, der den Weg des Schicksals pflastern sollte. Für manch Trainer eine Lebensweisheit, für Don Limòn nichts weiter als noise, just noise, man...

"Diese Saison, lamentablemente, habe ich mein Saisonziel schon vor dem Start definiert. Bei mickrigen drei Plätzchen fürs internationale Geschäft gar etwas hoch. Doch so bleibt mir nur eine einzige Lösung bis Ende Hinrunde. Ich muss TK sparen und auswärts blass bleiben, um mich nicht vollends zu blamieren.", so Don Limòn, der zum Glück schon nächste Woche auf nach Monterey darf, wobei er KI-Addict Herbster gehörig vermöbelnfreundlich für das neuste Emblem gratulieren wird.

Affaire à suivre...
17.08.2026 09:21 - Don Limòn - Pachuca CF (0.3 TK)
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Monterrey Island 2: Herbster's Revenge - Den Gegner mit den eigenen Waffen schlagen
.. der dickbäuchige fubini stand hechelnd vor Pepeke Guevara. Im Maul die Zitrone. Ganz. Er biss zweimal zu. Weil er jedoch nicht mehr alle Zähne hatte, kam dies eher einem Quetschen gleich. Die saure Frucht schien darüber nicht erquickt. fubini "biss" abermals zweimal zu. Die Zitrone hatte ihr Lächeln nun gänzlich verloren. 2 mal doppelt ausgequetscht, wie Pachuca am 1. ZAT.

Pepeke saß nur verwundert da. Herabgelehnt, um dem Hund die Zitrone zu entnehmen. Dabei war er so geistesabwesend, dass ihm etwas Spucke auf fubini's schwarzes Näschen tropfte. "Bring mich zurück auf meinen letzten Platz" stand ja auf seinem Halsband.

"Das musse die Botschaft für diese Limòn sein!" unkte Pepeke und legte die ausgequetschte Zitrone in die Frühstücksschale, aber unter all' das frische Obst, was sich darin befand: Papaya, Mango, Feigen, eine Melone und eine Staude Bananen. "Die letzte Platz!" sagte er entschlossen und strich sich durch seine langen Haare. Dabei fiel eine große Strähne auf fubini's Rücken und wie von der Tarantel gestochen rannte der wieder Richtung Katzenklappe, seinen Kugelbauch über den Boden schleifend. Pepeke war sprachlos. So schnell hatte er noch nie einen Hund rennen sehen, als es wieder einen Knall gab und fubini sich durch die Katzenklappe zurück nach draußen presste.

Währenddessen in Monterrey

Herbster hatte gerade seine Morgenroutine erledigt: Zitronenwasser, Selleriesaft und einen Smoothie zur Ausleitung von Giftstoffen. Sein Ritual um bei dem ganzen Irrsinn klar im Kopf zu bleiben. Der Fluch aus der letzten Saison hatte ihn auf eine Idee gebracht:

Warum nicht Gleiches mit Gleichem bekämpfen?

Er hatte in seiner Jugend alle Monkey Island Adventures durchgespielt und erinnerte sich an den 2. Teil: LeChuck's Revenge, als Guybrush Threepwood eine Voodoo Puppe von Largo La Grande anfertigte. Woraus noch gleich?

- Etwas vom Körper
- Etwas vom Kopf
- Etwas von den Toten
- Etwas von der Kleidung

So war das Rezept. Doch woher sollte er die "Zutaten" bekommen?

Da fiel ihm ein, dass er einst mit Guevara's Schwippschager, Pepeke Lumumba, in Südafrika Trikots getauscht hatte, als die beiden sich dort spannende Duelle lieferten. Das Trikot hatte er noch irgendwo im Schrank. Etwas von der Kleidung!

Doch was war mit den anderen Zutaten? Guybrush hatte in Monkey Island 2 Spucke und ein Tupet von Largo La Grande benutzt. Wie sollte er so kurz vor dem kommenden Spiel bei den urinierenden Tigres am Freitag da ran kommen? Er wollte sich nicht unter Druck setzen, also klappte er den Laptop auf und öffnete seine Hunde-Tracking-App. Doch unmittelbar danach öffnete sich ein Pop-Up mit der Notiz "WARNUNG!" Herbster erschrak und machte sich sofort große Sorgen. Was war passiert?

"Ihr Hund war im feindlichen Territorium!" stand auf dem Bildschirm. "BEI PEPEKE?!" wurde Herbster unruhig als er das Bellen vor seinem Haus hörte, das ihm zumindest die Sorge nahm, dass seinem geliebten fubini etwas

zugestoßen war. Doch anstatt ihn hereinzulassen, konnte er vor lauter Neugier nicht davon ablassen, das Video abzuspielen, dass die Tiertracker-Cam von fubini gemacht hatte. Pepeke war dieses Accessoire nicht aufgefallen, weil sich ein Teil der Befestigung in der speckigen Nackenfalte von fubini befunden hatte.

Was Herbster dann sah, ließ in sprachlos zurück: Das Video zeigte, wie ein Tropfen von Pepeke's Speichel und ein Büschel Haare auf seinen Hund fielen! Er musste seinen geliebten Vierbeiner sofort reinlassen, um zu prüfen, ob sich diese beiden Dinge noch an fubini befanden.

Mit leuchtenden Augen fand er das pechschwarze Haar auf dem weißen Fell seines Vierbeiners. Doch was war mit der Spucke? Geistesgegenwärtig griff Herbster in die Medikamentenschublade, wo andere ihre Vorräte an COVID-Test-Kits lagern, doch ihm kommen solche vor-verseuchten Stäbchen nicht ins Haus. Mit einem Fair-Trade Q-Tip aus biologischer Baumwolle rieb er fubini mehrfach quer über die Nase, sodass auch ein minimaler Rest von Guevara's Speichel daran gehaftet haben muss.

Herbster war vollkommen euphorisiert! 3 von 4 Zutaten für eine Voodoo Puppe von Pepeke! Doch woher sollte er die letzte bekommen? "Etwas von den Toten" schien vollkommen aussichtslos. Den restlichen Tag verbrachte er daher mit intensiven Recherchen am Rechner, sodass er fast vergaß seinem kugelbäuchigen Vierbeiner etwas zu essen zu geben, damit der nicht vom Fleisch fiel - Belohnung muss schließlich sein!

Am späten Abend als es bereits dunkel war, hatte er sich schließlich einen perfiden Plan zurecht gelegt. Auch hier orientierte er sich an Monkey Island, wo Guybrush Threepwood sich an den Knochen von Largo La Grande's Großvater zu schaffen machte. Nach schier unendlichem Googlen hatte er herausgefunden, dass Guevara Senior tatsächlich auf dem Hauptfriedhof von Monterrey begraben wurde und ein Familiengrab hatte bestellen lassen, in das auch sein Sohn Pepeke später einmal kommen soll.

War das nun wirklich sein Ernst?! War Herbster etwa kurz davor, die Ruhe der Toten zu stören und sich am Grab von Guevara La Grande zu vergehen? Wenn er für das Spiel am Freitag noch eine Chance haben wollte, konnte er keine Zeit verlieren, die Voodoo Puppe rechtzeitig herzustellen.

Es war bereits kurz vor Mitternacht an diesem Sonntag Abend. Eine bessere Gelegenheit würde nicht mehr kommen, um seinen Racheplan jetzt gnadenlos durchzuziehen. Die Friedhöfe waren um diese Zeit zwar geöffnet, aber Besucher waren für gewöhnlich keine mehr da. Herbster, sturköpfig und entschlossen wie er war, warf sich seinen schwarzen Mantel um und verließ die Wohnungstür.

Draußen war er sich seines Planes sicher. Niemand war mehr auf den Straßen, als er an der Kirchuhr vorbeikam. Mit jedem Schritt ein wenig mehr Gänsehaut. Er öffnete das ungeölte, quietschende Tor zum Friedhof als plötzlich die Glocken läuteten:

0 Uhr und der neue Tag war ein ganz spezieller: Es war Dia de los Muertos!

https://i.postimg.cc/05MF8dFN/Dia-de-Los-Muertos-Wappen.png
16.08.2026 23:34 - Herbster - CF Monterrey (0.3 TK)
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Gestatten? Dr. P. Pacult
Ich möchte mich kurz vorstellen, mein Name ist Pacult, Dr. P. Pacult, ich habe die schwedische Fußballlehrer-Lizenz und bin im Auftrag des schwedischen Königs hier. Leider ist es in den Wirren der Nach-WM-Ähra und des darauffolgenden Saisonwechsels samt Jahresurlaub zu einem erheblichen Missgeschick gekommen. Wie uns die Fluggesellschaft Emirates mitteilte ist es bei der Rückreisewelle, am Drehkreuz Frankfurt, zu einer fatalen Verwechslung gekommen. Der superschlanke und durchtrainierte Fubini ist nebst Hund und Reisegepäck fälschlicherweise in Schweden gelandet. Der kleine kugelbäuchige Fubinini mit dem 15 cm langen Bart ist fälschlicher Weise in der

Katzenklappe der Frau Popoke gelandet. Die Fluggesellschaft Emirates bittet uns 1000-mal um Entschuldigung und bietet uns einen kostenlosen Rücktausch an, samt Erstattung der evtl. entstandenen Kosten. Das schwedische Königshaus schickt mich als Gesandten um Kund zu tun, wir möchten unseren kleinen kugelbäuchigen Fubinini wieder haben. Wir wären Ihnen höflichst verbunden, wenn Sie das umgehend unter sich aufklären könnten, damit ich ihn gleich mitnehmen kann. Jonköping und ganz Schweden wartet auf ihn. Der gutaussehende, durchtrainierte passt einfach nicht in unser Portfolio. Wenn gewünscht entsorgen wir die mysteriöse Frl. Anna gleich mit.
16.08.2026 12:11 - Dr. P. Pacult - Assyriska Föreningen (0.3 TK)
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Das Derby gehört Atlas
Guadalajara hat sein erstes großes Fußballbeben der Saison erlebt – und diesmal tanzte ganz Atlas. Im heiß erwarteten Clásico Tapatío setzte sich Atlas Guadalajara gegen den Stadtrivalen CD Guadalajara mit spektakulären 5:4 durch. Neun Tore, pure Leidenschaft und am Ende ein Sieger, der in den Straßen der Stadt wohl deutlich lauter gefeiert wurde als der Nachbar.

Für El Campeche hätte der Start kaum besser ins Drehbuch passen können. Das Derby ist in Guadalajara mehr als nur ein Fußballspiel, es ist Stolz, Ehre und die Frage, wer für eine Weile die Nummer eins der Stadt sein darf. Und

diese Antwort fiel diesmal ziemlich eindeutig aus. Während beim Stadtrivalen vermutlich noch nachgerechnet wird, wie man vier Tore schießen und trotzdem verlieren kann, dürfte man bei Atlas bereits die Mariachis bestellt haben.

Doch der 5:4-Erfolg ist mehr als nur ein spektakulärer Auftakt. Er ist das erste Kapitel einer Reise, die mitten im Herzen Mexikos beginnen soll. Zwischen Mariachi-Klängen, bunten Plätzen und leidenschaftlichen Fußballfans will El Campeche aus Atlas Guadalajara eine Mannschaft formen, über die man spricht. Der erste Grund dafür wurde bereits geliefert – und er trägt fünf Tore.
16.08.2026 07:06 - El Campeche - Atlas Guadalajara (0.3 TK)
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Zwischen Lehrgeld und drei Punkten
Der Tlaxcala FC lernt gerade, wie sich die höchste mexikanische Liga anfühlt. Eine Gebrauchsanweisung wurde beim Aufstieg offenbar nicht mitgeliefert.

Bei den Cobras gab es zum Auftakt ein 0:3 und damit die erste Lektion gratis dazu. Im ersten Heimspiel gegen Atlante sah die Sache schon freundlicher aus: 1:0, drei Punkte und erstmals Grund zur Annahme, dass Tlaxcala vielleicht doch nicht nur zum Besichtigen der

Stadien angereist ist.

Trainer Juan Ladrón blieb anschließend auffallend ruhig. Auf die Frage, was man aus den ersten beiden Spielen gelernt habe, soll er kurz überlegt und geantwortet haben: „Dass die Tabelle nach zwei Spielen noch gar keine Aussagekraft hat."

Für grosse Schlagzeilen ist es also noch zu früh. Für ein erstes zufriedenes Grinsen in Tlaxcala aber offenbar nicht.
14.08.2026 21:43 - Juan Ladron - Tlaxcala FC (0.3 TK)
 
X-Akten - Mexiko-Edition
Immer wenn es regnet, muss er an sie denken - fubinis Askese scheint zu Halluzinationen zu führen oder warum spricht er in einer testosterongetränkten Liga, wie der mexikanischen, von einer Frau an der Seitenlinie? Wer weiß schon was man alles sieht, wenn die Enthaltsamkeit körpereigene Flüssigkeiten in den falschen Bereich pumpt. Anna, von hinten wie von vorne, ein klangvoller Name, voll Anmut und Schönheit. Handelt es sich am Ende um Anna von Österreich? Aber wo ist dann D'Artagnan.

 

Unterdessen sieht man in Monterrey nach Alkoholmissbrauch am frühen Morgen (wurde da etwa etwas verschüttet?) schwarze Katzen. Immer noch besser als rosa Elefanten, möchte man meinen, aber da sind eindeutig dunkle Mächte am Werke. Das Hinein- und Hinausfahren in den Körper einer Katze ist da noch das harmloseste. Wenn jetzt nicht Mulder und Scully (Anna?) ermitteln, ja wann denn dann? Wenigsten hat man für den Tequila-Konsum immer ausreichend Zitronen vorrätig.

 

Beim Vorjahresmeister baut man schon vor Saisonstart auf göttliche Unterstützung, scheinbar gilt es Buße zu tun für den ersten

Meistertitel des Trainers. Oder ist es einfach nur ein gewisser Ablasshandel für die Fluchschale der holden Gattin? In dieser Liga herrscht nicht nur ein Drang zum Übersinnlichen, er ist nahezu in jedem Verein spürbar. Außer in Guadalajara, da steht gleich zum Saisonauftakt ein Stadtderby an, auf das sich, wenn man den Medien glauben darf, Atlas mit El Campeche seriös vorzubereiten scheint.

Maverick hat indes ganz andere Sorgen. Seine Frisur wurde durch das ständige Tragen eines Sombreros mehr oder weniger ruiniert. Die Sommerpause war für eine Erholung zu kurz und für einen Flug in die Türkei fehlten wohl schlicht die Mittel. Ein Glück kann sich der Coach ab Freitag wieder unter seinem Sombrero verstecken. Ungewohnt rational und nüchtern ging es in der Vorbereitung zu, fast schon professionell . Das liegt wohl an den bevorstehenden internationalen Spielen in Texas, Maverick kehrt also zurück in die USA, aber Gastgeschenke wird er keine verteilen. Hoffen wir mal das ihm die Frisur nicht noch zum Verhängnis wird. Bei der Einreise muss er wohl oder übel den Sombrero lüften und totes Wiesel darf in den Staaten nur einer auf dem Kopf tragen.

13.08.2026 13:07 - Maverick - CD Guadalajara (0.3 TK)
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¡Campeones, por fin! Tigres holen die Schale, Herz bleibt trotzdem stehen
Nach gefühlt einer Ewigkeit ist es soweit: Pepeke Guevara ist endlich Meister – zum ersten Mal überhaupt! Für den Verein nicht ganz so neu. Wurde man in der Geschichte bereits zweimal Meister, wird in der Stadt dennoch ausgiebig gefeiert. Seither wird mehr Konfetti verteilt als bei einer Quinceañera, und selbst der Kirchturm läutet verdächtig nach Mariachi-Trompete.

Die Saison selbst war nichts für schwache Nerven. Spannend bis zur letzten Sekunde, dramatisch wie eine Telenovela um zwei Uhr nachmittags, und mindestens genauso unterhaltsam. Wer noch Fingernägel hatte, hat sie spätestens beim Elfmeterschießen im vorletzten Spieltag verloren. ¡Ay, Dios mío!

Schon jetzt fiebert man den kommenden Duellen mit dem Stadtrivalen CF Monterrey und Trainer Herbie entgegen – Derbys, bei denen selbst die Straßenhunde Partei ergreifen. Auch Fubini steht auf dem Zettel, wird

aber mit einem müden Winken abgetan: keine ernstzunehmende Konkurrenz, wollte man meinen, der im Endspurt der Saison doch noch für einen erheblichen Herzschlag sorgte. Ernster nimmt man dagegen Don Límon – ein Gegner, so sauer wie sein Name, über die knapp verpasste Meisterschaft, ist sicher für weitere heiße Duelle bereit.

Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen bereits auf Hochtouren, inklusive Trainingslager, taktischer Feinjustierung und der obligatorischen Prozession zur Stadionkapelle.

Besonders vorbereitet ist allerdings Señora Guevara Guevárez , die Ehefrau des Trainers: Ihre legendäre Fluchschale steht schon poliert bereit für die erste verpasste Torchance der Saison. Manche nennen es Aberglauben – in Wahrheit ist es reine Vereinsphilosophie.

¡ Arriba Tigres , und möge die Schale – beide Sorten – gut gefüllt bleiben!
12.08.2026 13:57 - Pepeke Guevara - UANL Tigres (0.3 TK)
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Copa knapp verpasst
Claudinos hat mit dem Club América in seiner ersten Saison die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb denkbar knapp verpasst. Nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz rutschte Claudinos‘ Mannschaft am letzten Spieltag noch auf Rang 5 ab, nachdem man die komplette Saison immer unter den ersten Vier der Tabelle rangiert hatte. Das ist zwar besser, als man zu Saisonbeginn erwartet hatte, doch letztendlich angesichts des Saisonverlaufs ärgerlich. Verspielt hat die Mannschaft eine bessere Platzierung jedoch schon zwischen den Spieltagen 19 und 23 mit einer Negativserie von 5 sieglosen Spielen. Mit der Aufstockung der Primera Division auf 16 Teams wird es in der kommenden Saison nun noch schwerer werden, einen zählbaren Erfolg zu erzielen.
12.08.2026 13:27 - claudinos - Club América (0.3 TK)
 


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