Man sollte meinen, dass es nicht so schwer ist, sich über den Zeitraum einer Woche ein paar hundert Zeichen aus den Fingern zu saugen, um die immens wichtigen Bonuspunkte zu erhalten, zumal die Ligakollegen ja genügend Steilvorlagen geben. Doch der Schein trügt. Fast wäre es TC schon wieder passiert und er hätte um ein Haar die Deadline verpasst, denn die Uhr scheint die ganze Woche über in einem irren Tempo
dahinzuticken ... Da kommt sich TC beinahe vor das Weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland und ist dabei genauso verwirrt wie die beiden melonentragenden Männer aus Loriots „Auf der Rennbahn“. Und ganz getreu diesem Sketch heißt es auf diese Woche wieder Kamelen, Broten, Wuscheln, Stockfischen vielen anderen und vor allem dem zahnlosen Wölfchen zuzuschauen und zu rufen „Ei wo laufen sie denn hin ?“
Was Olschara total verdrängt hatte, ist die Tatsache, dass die härteste Liga der Welt nur deswegen so hart ist, weil man gefühlt 3/4 der Saison gegen Mannschaften aus der dreckigsten Stadt der Welt (Belgrad) spielen muss. Also hat er sich kurzum dazu entschlossen, sich auf die Suche nach einer kleinen Zweitwohnung zu machen, um wenigstens die Buskosten zu sparen. Falls da also jemand zufällig eine nette Herberge kennen sollte (aber bitte am Stadtrand)... Bitte an
olschara@sutjeska.sm senden! Danke!
Wenigstens tanzt im nächsten Spiel der amtierende Meister Zeleznik Belgrad (würg!) unter Trainer qbat bei uns an. Aber viele Chancen rechnet sich Olschara trotz des Heimvorteils nicht aus.
Anschließend gehts zum Teppichhändler Hadschi im Partisanen-Dress (natürlich nach Belgrad...würg!). Was soll dabei schon groß rumkommen? Vielleicht wenigstens ein Kamelhaar-Bettvorleger für die neue Heimat...
Der verlorene Sohn Olschara ist zurück ! Damit bekommt die SM fast biblische Ausmasse. Zur Feier des Tages schlachtet Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah ein Kamel, und der W. bringt 7 mal 7 (um bei der biblischen Zahlenmystik zu bleiben) Flaschen Prosecco aus Valdobbiadene mit, denn dort hielt er sich während des verheerenden letzten ZATs auf (zum Glück muss man fast sagen: so hatte er nämlich keine Probleme, die Ergebnisse einfach
wegzusaufen). Fenris gibt den eifersüchtigen Bruder, der nie verloren war (sondern immer nur verloren hat), immer brav in der SM zugegen, immer Artikel schreibend, immer setzend, immer den andren auf die Eier gehend, und nun angefressen ist, dass ihm zu Ehren noch nie ein Kamel, geschweige denn ein Schwein oder auch nur ein Knochen mit Loch, geschlachtet worden ist. Maximal hat er selbst am Heisl vom Hanappistadion Wein zu Wasser verwandelt. Die Hinichen dort glauben ja auch sie sind eine Religion. Amen.
Copa Quiz dissen? Abgehakt. Die mehrfache namentliche Erwähnung von Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah? Abgehakt.
Die Trainer Kollegen beleidigen? Langweilig. Worüber könnte man also noch schreiben, in der nationalen Zeitung? Ach ja, Fußball zum Beispiel! Da wurde gerade erst das große Comeback von Vojvodina Novi Sad angekündigt, und nun ist die Luft auch schon wieder draußen. Man grundelt wie jede Saison irgendwo im Mittelfeld herum, es gibt kein Vorwärts und kein Abwärts, und irgendwie stellt sich die Sinnfrage des Ganzen. Das hätte man mit BudoKnast Podgoritscha wohl auch zustande gebracht. So Sad.
"Owe hoin und aufe wichsn!" Noch immer schrickt Osabalao nachts schweißgebadet auf und erinnert sich an diese gebrüllten Worte seines Jugendtrainers in der Nachwuchsmannschaft des SC Flughafen Kopenhagen.
Eine Assoziation mit etwaigen schweinischen Inhalten war und ist Osabalao noch immer nicht möglich.
Vielmehr erinnert er sich an seine vielen Fehlversuche als gelernter Spitzschießer. Die zusätzlichen Laufmeter beim Holen des Balles aus dem angrenzenden Feld konnte Osabalao für das Sinnieren über die richtige Wahl seines Hobbies nutzen.
Diese Woche kein bestes Kolumnovic von ganzes Welt, obwohl sogar in Australien gelesen wird. Aber nächste Woche wird es sich schon wieder ausgehen. Vielleichtgibts dann auch mehr zu Schreiben. Diese Woche hat es ja kaum Auswärtstore und noch weniger Auswärts Punkte gegeben.
Und der fast blinde brasilianische Stricher steht doch glatt auf Platz 1. Wahnsinn, was aus der SM geworden ist. Aber mit etwas Glück wird sich das bald ändern. Denn immer kann er nicht so viel Glück haben.
Auch Hadschi müsste langsam Mal aufwachen, immerhin ist er weiterhin in den niederen Gefilden, in denen sich sonst nur Bernd und Fenris aufhalten.
Während die SM einen neuerliche Zuwachs erfährt und dieser alte Neuling gleich als Punktelieferant vom Kameltreiber angeteasert wird, biedert sich doch glatt JanAge als solcher an. Ein NMR von JanAge, eine Peinlichkeit sondergleichen, hat er es diesmal also nicht geschafft, seine Finger von schmutzigen Dinge wegzubekommen und auf die Tastatur zu bewegen. Ausgerechnet Olschara kann sich somit über eine kleines Willkommensgeschenk freuen und einen Auswärtspunkt mitnehmen.
Auch Fenris hat zu überraschen gewusst und zu Hause eine 3 gesetzt. Ausgerechnet diesmal hätte es auch auswärts zu etwas reichen können, aber das Patenteam war offenbar zu ausgefuchst.
"WTF? Wo bin ich? Welches Jahr haben wir? Geht Copa noch?" So oder so ähnlich waren die ersten Worte von Trainer Olschara als er nach 15 Jahren aus seinem Koma aufwachte bzw. aufgeweckt wurde, als die hübsche Stationsschwester mal wieder zum Vorlesen aus der "Bild der Frau" vorbeikam. Meistens tat sie zwar nur so und machte es sich lieber neben ihrem Lieblingstrainer gemütlich und schlummerte ne Weile vor sich hin.
Wie dem auch sei. Als eines der ersten Handlungen (nach einem Toilettengang, der seinesgleichen sucht!) ging sein Griff zum Nokia-Handy (ein
Smartphone hatte er damals ja noch nicht) und er rief die Geschäftsleitung des FK Sutjeska an, ob sie einen Job freihaben. Er musste sich entscheiden, ob er lieber Zeugwart oder Trainer werden wolle. Ganze zwei Tage nach unermüdlichem Abwägen, hat er sich dann doch für den Trainerposten entschieden (aber nur, weil der andere Job schon an so einen anderen Heiopei vergeben war). Kurz gesagt: Sofern es noch eine QP-Fraktion in der Prva Savezna gibt... Hier ist ein verlorener Sohn zurück!
P.S.: Ick freu mir total, hier auch wieder die selben Chaoten anzutreffen, wie vor ewigen Zeiten!
nein, SM typisch kommt jetzt nichts schlüpfriges. Das wäre vergebene Liebesmühe - der eine Teil wüsste nicht, worum es geht und kann nicht mitsprechen. Der andere ist nur schmerzvoll daran erinnert, wie lange er danach nicht sitzen konnte. Nein, es geht um JanAge's ersten NMR. So eine Schmach. Solange er sich zurück erinnern kann, hat er es immer rechtzeitig zu seiner Mannschaft geschafft. Die letzten Wochen waren schon knapp, aber es ging sich aus. Heute kam um 19:09 das böse erwachen. Die Begleitung JanAge's konnte das herzhafte NEIN nicht verstehen. Aber es wird kalt ums Herz wenn man daran denkt, dass die eigene Mannschaft schutzlos im Spielertunnel steht und nicht weiss, was sie tun soll. Die nächsten Wochen werden hart.
Die elendige Schwitzhitz will und will keine Ruhe geben, kein Wunder, dass am Wohnort des Trainers alle austicken. Da wird mit 130 durch die Stadt gebrettert, mit Polizeiverfolgung; andere wiederum scheinen sich selbst verletzen zu müssen, was Rettungs- und weitere Polizeieinsätze nach sich zieht, kurzum: Stahlkocher as Stahlkocher can.
Wie lässt sich das in diese Liga übertragen, fragt sich also der Hochofenabstecher. Nun, es gilt jedenfalls, diesen offensichtlichen Hunger auf Erlebnisse irgendwie zu transponieren, die Mentalabteilung arbeitet mit Hochdruck daran, den Spielers wos san ein adäquates Rüstzeug zu verpassen, um am Feld auch mal so richtig die Sau rauszulassen. Vielleicht schon heute?
Ich weiß garnicht worüber ich am meisten gerührt sein soll: darüber, dass die serbische Zeitung tatsächlich international gelesen wird? (Grüße gehen raus an die Minenarbeiter in Sambia!) Darüber, dass man sich die Mühe macht in den Zeitungen anderer Länder zu posten? (Dumpfbacken Trainer Schimi wusste nicht mal, dass das geht, LOL) Oder doch
darüber, dass sich noch jemand ernsthaft mit den Copa Quiz Fragen auseinander setzt? (zuviel Tagesfreizeit?) Daher plädiere ich nun: Lasst uns das Copa Quiz ausbauen, warum nur 2 Fragen wöchentlich, 10 oder gar 20 Fragen müssen her! Wir senken das Bruttosozialprodukt!
PS: man beachte die Uhrzeit dieses Artikels, selbstverständlich mitten in der Arbeitszeit geschrieben!
Gerade vom wohlverdienten Mittagsschlaf aufgewacht, schlägt Osabalao die Zeitung auf und Sekunden später versucht er sich die Augen mit Salzsäure zu reinigen. Aus welcher Hölle kommen bitte diese verstörenden Bilder?
Aber eine Frage lässt Osabalao danach nicht mehr los:
Ist das Kamel damals geschwängert worden und falls ja, was ist mit dem Kind passiert? Führt es irgendwo ein Schattendasein in einem Keller in Niederösterreich?
Ganz nach dem Motto: Warum liegt hier Stroh rum und warum hast du eine Maske auf?
Essen - der Sex des alten Mannes. Anders kann man Berndis Fixierung auf die Herkunft des Namens Osabalao nicht erklären. Vielleicht findet er ihn auch einfach nur zum Anbeißen. Jedenfalls muss sich dieser brasilianische Poolboy, dessen Bierwampe den Stringtanga überdeckt diese Woche Mal warm anziehen. Denn er kriegt Besuch aus Belgrad.
Und weil es noch keinem aufgefallen ist, anscheinend hat sich noch einer der alten Haudegen zurück gemeldet. Welcome Back, Olschara. Schön, dass du uns wieder als Punkte Lieferant zur Verfügung stehst!
...nicht nur die KI wie es aussieht. Immerhin hat er sich schon eindeutig in Postion gebracht, um auch heuer wiedermal höchsten "Meister der Herzen" zu werden, denn etwas anderes dürfte sich schon bald gar nicht mehr ausgehen. Nächste Runde liegt es an TC einen grandiosen 1:2 Auswärtssieg bei Borac Cacak einzufahren, dafür lässt sich vielleicht das Patenteam aus Belgrad von Fenris überrumpeln, mal abwarten.
Die Seitenhiebe aus Richtung W. werden einmal höflich wegignoriert, nur soviel sei gesagt, im Stadion braucht sich das W. nicht mehr blicken lassen.
Schwarze-Rote Glut,
Kämpfen stolz im Morava-Tal,
Borac Cacak brennt.
Grauer Asphalt bebt,
Tore fallen in die Nacht,
Borac bleibt am Ball.
Stolz und alter Ruhm,
Kämpfen bis das Spiel vorbei,
Borac geht voran.
Bonsais züchtet er auch gerne, Sake mag er auch. Karate Kid war sein Lieblingsfilm, Kamikaze sein Getränk. Der japanophile Fenris, vielseitig und bewunderswert, gewährt einen Einblick in sein spannendes Leben abseits des grünen Rasens. Die Fans haben sich das verdient, meinte er lächelnd.
TC ist der Trainer in der SM mit dem kürzesten Namen. Was an sich eigentlich kein Nachteil ist, denn in der Kürze liegt ja bekanntlich die Würze. Allerdings wenn man wegen übermäßigem Alkoholgenuss kreativ indisponiert ist, kann ein langer Name durchaus von Vorteil sein. Das hatte sich unser ligaeigener Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah bei der Auswahl seines Namens sicherlich auch gedacht und vorsorglich den längsten Wurmnamen genommen, den er finden konnte. Letzte Woche machte er davon auch redlich Gebrauch, um sich die notwendigen
Subventionspunktezahlung zu ergattern. Auch wenn viele immer noch über Hadschis Spezi reden, ist der eigentliche Skandal diese Woche von Schimi ausgelöst worden und hat sogar die Sambische Liga dazu bewegt in der SM-Zeitung zu posten. Schimi hat beschlossen keine Subventionen mehr anzunehmen und nimmt ab jetzt nicht mehr am Copa Quiz teil. Er ist also ein echter SMler, wie Fenris, der sich mit selbst auferlegtem Handicap trotzdem die Meisterschaft holen will und damit seine Härte und Überlegenheit darzulegen. Denn wie auch schon Fenris unser Wolfsgartenzwerg weiß … „nur die Harten kommen in den Garten“ !
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