Pressearbeit wird überschätzt, sagt der Fenris Klon. Oder einfacher gesagt, der Fenris Klon hat nichts zu sagen. tric_o_tronic eigentlich auch nicht, aber das muss man ja nicht so offen zeigen. Und wenn sich in der Liga Zeitung mehr tun würde, wäre auch das Schreiben einfacher. So muss man halt seine Zeichen für das BnousTK irgendwie voll bekommen, auch wenn es schmerzt, das so zu machen.
Immerhin schreibt Bernd fleißig und sinniert über WM Bälle. Und wie diese geheißen hätten. In der SM hätte er zumindest darüber nachgedacht, wie seine Gummipuppe heißt.
Ferro Carril Oeste hat einen überaus erfolgreichen ZAT gestalten können und gleich neun Punkte eingesammelt. Der Liganeuling aus Caballito hüpft damit vorläufig auf Platz Zwei in der Primera A. Einen derart erfolgreichen Saisonauftakt hatten sich selbst die euphorischsten fans nicht ausgemalt. Nun gilt es die Nerven zu behalten und nicht zu überdrehen, die Saison ist schließlich noch lang. Am nächsten ZAT geht es zweimal auswärts ran, bei Chaca und dem Meister aus Mataderos müsste man schon ans Limit gehen, um zu punkten. Auch die Heimaufgabe gegen Rafaela wird anderes Andere als leicht, man sollte sich in Capital nicht vom Tabellenplatz der Provinzler täuschen lassen.
Der Trainer der Newells Old Boys heute beim Interview der La Capital: "Hallo erstmal, viele werden es wissen aber ich möchte zuerst Betonen wie gerne und oft ich für die Medien da bin auch wenn es über 10 Jahre her ist das ich...egal. Ich bin nun in meiner zweiten Saison hier in Argentinien angekommen und so langsam verstehe ich die Leute auch und weiß sogar das es hier alles etwas anders läuft als in Uruguay. Ausruhen und mit Platz 9 oder ähnlichen zufrieden sein wird nicht lange gut gehen. Noch zu meinen eigenen Zielen: ich hatte In der Saisonpause Angebote aus Surinam oder auch der dritten Division in Uruguay aber NEIN ich werde gerade in dieser Saison gehörig angreifen...Mein Weg hier in Argentinien ist noch nicht ganz zu Ende."
Ferro Carril Oeste schloss den letzten ZAT mit gemsichten Gefühlen ab. Zwar gelgang gegen River ein umjubelter 3:0-Heimsieg, aber mit dem exakt gleichen Ergebnis ging man zuvor bei Central in Rosario als Verlierer vom Platz. Nun kommen die ambionierten Teams von Instituto und Racing nach Caballito, da darf man sich vor den eigenen Fans nicht lumpen lassen. Auswärts tritt Ferro bei Gimnasia in La Plata, ganz schwer zu sagen, ob daauftakt aber halbwegs zufrieden.
"Das reicht noch nicht" - so Trainer Faras bei der aktuellen PK. Nach dem absoluten Fehlstart, blieben dem Trainer nicht so viele Alternativen, als alles auf Angriff und Siege zu setzen. Heim und Auswärts wurden jeweils drei Treffer erzielt und waren auch notwendig. Auch wenn Trainer Faras wieder Anschluss an das "Mittelfeld" (Platz 5-18 - Anm. d. Red.) finden konnte, liegt jetzt ein Dreierzat vor dem Team und dem entscheidenden Weg in die Ligasaison. denn den Abstiegsschlamassel aus der letzten Saison braucht keiner...
Bernd W. IV., Trainer der Tausendmalrotweissgestreiften von Los Andes, bestreitet das Routineprogramm am Vorabend des ZATs. Die Mannschaft hat frei, W. sitzt im Café Lomas und denkt über alles nach ausser den kommenden ZAT. Nach drei kleinen Quilmes und zwei Vierteln Malbec mit 15% beschäftigt ihn diesmal die Namensgebung der WM-Bälle seit 1978. Damals hiess der Matchball Tango und wer damals einen Tango hatte, war der Chef auf der Gstätten (dt.: Bolzplatz). Der Name des Matchballs von
1982 ist dem W. entfallen, doch an den Azteca von 1986 kann er sich wieder erinnern. So auch an den Etrusco Unico von 1990, der wohl auch Andreas Brehmes Lieblingsball ist. Dazwischen tun sich wieder demenzartige Löcher auf bis zum Teamgeist von 2006... danach wieder gähnende Leere und vor allem eine gewisse Faulheit, die Gugl oder die künstliche Intelligenz au befragen...und so endet dieser vorZATliche Abend mit zu viel an Sentimentalität und Wein, aber ohne Wuchtel.
Nueva Chicago hat einen soliden Start in die neue Saison hingelegt und vor heimischem Publikum einen überzeugenden 3:0-Sieg gegen das derzeit trainerlose Instituto de Córdoba gefeiert. Trainer Geordie nutzt die neue Spielzeit auch, um vielversprechende Talente aus der eigenen Jugend an die erste Mannschaft heranzuführen. Dabei setzt der Coach auf Geduld und gibt den jungen Spielern zunächst behutsam Einsatzminuten von der Bank. Geordie will ihnen so Zeit geben, sich an das Niveau des Profifußballs zu gewöhnen und Schritt für Schritt mehr Verantwortung zu übernehmen.
Es ist eine komfortable Situation, in der sich die Flachzange befindet. Mit seinem Heißluftballon fährt er in Ruhe durch die Liga bzw. über sie hinweg und schaut sich das Treiben in der Zeitungslandschaft von oben an: "Wer sich mit dem Deppenapostroph beschäftigt, kann ja gar nicht so viel Zeit für das Geschehen auf dem Platz haben. Da sind wir ja jetzt schon im Vorteil. Und wer jetzt wessen ihm sein Bruder sein tut, tut am Ende auch nichts zur Sache. Wichtig ist doch, dass das TK von der Konkurrenz unnötig verschleudert wird, sodass wir am Ende genug übrig haben, um über alle hinweg zu ziehen."
Tric_o_tronic ist schon sehr gespannt, was diese Woche in Argentinien passieren wird. Wird der nächste Fenris-Klon auf die Menschheit losgelassen werden? Wird Bernd seinen kleinen Apostrophen finden und mit diesem spielen? Wird ARgentinien diese Woche von den USA annektiert, weil jemand dem Trumpeltier erklärt hat, dass dort das Rindfleisch für seine MCDonalds-Burger herkommt? Fragen über Fragen, auf die es sicher (k)eine Antwort geben wird.
Und weils fürs TK noch nicht ganz reicht: wieso war es heute früh eigentlich so kalt?
Rosario Central ist mit einer herben 0:3 Klatsche in die Saison gestartet. man konnte sehr gut erkennen das viel Arbeit auf den Coach wartet, denn die neue Truppe ist nach der harten Vorbereitung noch nicht gut eingespielt.
Aber im darauffolgenden Heimspiel konnte man erstaunlicherweise ein überzeugendes 3:0 erspielen, womit der Coach sehr zufrieden war.
Die großen Leistungsschwankungen kann der Coach bis heute sich nicht erklären und will das die Woche aufarbeiten. Woran es denn gelegen haben könnte und sich vor allem Auswärts besser präsentieren.
Endlich einmal wäre ein Apostroph tatsächlich angebracht und kein Deppenapostroph, und dann wird es einfach nicht berücksichtigt.
Man darf getrost erwarten, dass der grammatikalische Fail nicht der einzige bleibt von Fenris' Bruder.
[Sonderausgabe der Policia Grammatica de Lomas de Zamora angesichts der Aktualität der Ereignisse]
Was ist denn da in Argentinien los? Auch hier treibt sich ein Weh herum, das die Zeitungslandschaft mit seinen Artikeln belästigt.
Aber noch schlimmer ist, dass es auch hier einen Fenris gibt, der glaubt, der selbsternannte Messias und Retter der vertriebenen Altnazis zu sein.
Wenn man allerdings genauer hinschaut, dann sieht man, dass es nicht immer derselbe Fenris ist, der in der Öffentlichkeit auftritt. Nein, Fenris hat sich in seiner Verzweiflung Klonen lassen und lässt wöchentlich einen anderen Klon auf Argentinien los. In der Hoffnung, dass durch die unvermeidliche Genmutation auch mal mehr als 2 Gehirnzellen dabei sind und er mal wieder was reißt.
Im Namen der Familie muss ich leider bekanntgeben, dass Fenris IV zurück nach Serbien bestellt wurde. Oma Erni Fenris ist besorgt. Er war jetzt 4 Wochen auf Urlaub und hat sich eindeutig zu anständig verhalten. Keine Verhaftung, keine Exzesse, kein geschrotteter Sportwagen, kein nichts. Cluburlaub oder geführte Busstädtereise wäre die einzig mögliche Steigerung. Er muss also schwer erkrankt sein.
Fenris II, im Moment arbeitslos und südamerikaerfahren, übernimmt ab sofort das Ruder bei Racing.
Ja, so könnte man die ersten zwei ZATs zusammenfassen. Schon nach ZAT 2 ganz am Ende mit NULLKOMMANULL Punkten angekommen. Das könnte eine lange Durststrecke für Trainer Faras werden, oder droht jetzt schon der Rausschmiss? Trainer Faras hob auf der PK seine Schulter, legte den Kopf zur Seite, blieb die Luft raus und sagte: „Ich hab den Schlamassel angerichtet, jetzt will ich das auch wieder gerade Rücken.“ Klingt kämpferisch, aber wir wissen ja, wie ihm die letzte Saison nach seinem Vatertagsausrutscher zugesetzt hat. Insgesamt wirkt der Trainer etwas kraftlos und schmallippig - mal sehen was er noch im Köcher hat…
Fahne, Bartstoppel, Mehl unter der Nase, Augenringe und etwas mehr Bauchfett als sein sollte, das T-Shirt befleckt und die Hose aufgerissen. So kam Trainer Fenris, allseits vergöttert und bewundert, mit dem argentinischen Pendant des Flix-Buses zum ersten Match. Für langwierige Taktikbesprechungen war keine Zeit und keine Lust vorhanden. Die Mannschaft wußte ohnehin, dass auf ihn nach einem durchzechten Urlaub nicht wirklich zu rechnen sei. Und trotzdem oder gerade deshalb: die ersten Punkte sind geholt, Mission 1 ist am Laufen. Meistertitel wäre fast wichtiger als vor den Häusln von Los Andes zu landen.
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