Ferro Carril Oeste war ordentlich in die Saison gestartet, erlebte aber am letzten ZAT einen Totaleinbruch und erreichte mit desaströsen Leistungen null von neun möglichen Punkten, das bei einer Torausbeute von 5:14. Irgendwas muss das schief gelaufen sein in Caballito. Es waren auch die ersten Pfiffe zu hören. Kann Ferro nun gegen Independiente, Boca und die Argentinos Juniors seine Fans wieder versöhnen? Und können die aufkommenden Zweifel an den Fähigkeiten von Armando Broncas besänftigt werden? Bei seinem Ex-Klub läuft es jedenfalls besser ohne ihn.
Nueva Chicago steht erneut vor einer intensiven Woche mit gleich drei Spielen. Zunächst geht es nach Avellaneda, anschließend wartet eine weitere Auswärtsreise nach La Plata, bevor Huracán zum Duell nach Mataderos kommt. Trainer Geordie weiß, dass sein Team vor einer großen Belastungsprobe steht und setzt dabei besonders auf die Unterstützung der Fans. „Wir brauchen euch jetzt mehr denn je“, appellierte der Coach an die Anhänger. In dieser entscheidenden Phase könnte die Unterstützung von den Rängen besonders wichtig werden.
Rosario – Der zweite Tabellenplatz ist Geschichte. Nach 13 Spieltagen steht Newell’s Old Boys auf Rang fünf und hat damit innerhalb weniger Spieltage drei Plätze eingebüßt. 23 Punkte stehen auf dem Konto, der Abstand zur Spitze beträgt inzwischen vier Zähler. Noch ist in Rosario deshalb längst keine Krise ausgerufen – doch die Geduld der Anhänger ist bekanntlich begrenzt.
Die vergangenen Wochen waren ein Wechselbad der Gefühle. Dem spektakulären 4:4 bei Chacarita Juniors folgte eine bittere 1:2-Heimniederlage gegen Quilmes. Immerhin gelang zuletzt gegen Huracán Buenos Aires ein wichtiger 1:0-Erfolg. Stabilität sieht allerdings anders aus.
Während die örtliche Presse nun über fehlende Konstanz und die verpasste Chance auf die Tabellenführung diskutiert, bleibt
Kevin Phillips seiner Linie treu. Der Engländer soll die jüngsten Ergebnisse gewohnt sachlich analysiert haben. Große Schuldzuweisungen oder dramatische Ankündigungen waren jedenfalls nicht zu hören. Angeblich war sein wichtigster Begleiter dabei wieder einmal eine Tasse Kaffee.
Viel Zeit zum Grübeln bleibt ohnehin nicht. Mit Instituto de Córdoba, Gimnasia de Jujuy und Racing Club warten drei Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Neun Punkte wären für Newell’s ein gewaltiger Schritt zurück in Richtung Spitzengruppe.
Phillips weiß vermutlich: In Rosario wird aus einem guten Lauf schnell eine Krise – und aus einer Krise ebenso schnell wieder ein Angriff auf die Spitze. Vielleicht ist genau deshalb die Kaffeemaschine im Trainerbüro derzeit das ruhigste Objekt im ganzen Verein.
Vollkommen neben der Spur finden sich die Tausendmalrotweissgestreiften von Los Andes wieder. Falsche Aufstellungen, falsche Taktiken, falsche Einschätzungen des Gegners führen dazu, dass diese Saison bereits abzuschreiben ist, bevor sie erst so richtig losgegangen ist. Die Fans in Lomas freuen sich, denn sie sehen grossartige Spiele mit viel Toren, doch Trainer Bernd W. schwant Böses: zu lange ist er bei Copa dabei, dass er weiss, dass vermeintliche Fussballwahrheiten am Ende doch stimmen: Die Tore, die man nicht schiesst, kriegt man. Ein Spiel dauert 90 Minuten. Das Runde muss ins Eckige. Um nicht zuletzt seine Truppe auf den nächsten ZAT vorzubereiten mit den Worten "Geht's afoch ausse und spüt's Eicha Spü'!"
Was war das? Das haben sich die Fans nach diesem ZAT gefragt. Ein neuer Trainer konnte den Absturz auch nicht verhindern. zu Hause kam man mit 1:3 unter die Räder und als ob das nicht genug gewesen ist ging es dann im zweiten Spiel unter dem neuen Spielleiter Auswärts mit einer 5:0 Klatsche weiter. Was sich die Fans wohl dabei gedacht haben. Extrem Niedergeschlagen haben sich dann doch noch einige Fans auf den Weg zum zweiten Auswärtsspiel gemacht um am Ende tief enttäuscht wieder nach Hause zu fahren. Ja auch hier gab es ein 3:0 Auswärts was so manchen Fan am Ende mit vielen Fragezeichen hinterlässt. Hoffen wir für die kommenden Spiele das beste.
„So richtig können wir die Laterne nicht abgeben“ - so fasste Trainer Faras den DreifachsuperZAT zusammen. „Zwischen uns und Platz 8 liegen zwar nur 4 Punkte, aber es sind eben auch 4, die wir nicht haben“, so der Trainer weiter. Auf die Frage, ob er denn Rafaela noch mit Aussichten auf internationale Startplätze sehen würde, stand der Trainer in der PK auf und ging - eindeutiger hätte er es damit auch nicht beantworten können. Auch der aktuelle Meister tummelt sich auf den Abstiegsplätzen und ist ein weiterer harter Konkurrent im mögliche Abstiegskampf, der für den einen oder anderen bereits begonnen hat…
Was für turbulente Zeiten in der Primera Division. Magica hat in der letzten Saison das Ruder abgeben müssen aber anstatt schnell einen neuen Trainer zu suchen hat sich der 10 der letzten Saison viel Zeit gelassen mit der Verpflichtung eines neuen Trainers. Viele haben gedacht es kommt ein Trainer aus Südamerika aber man hat alle Überrascht und konnte mit Mastermindflash einen alten Hasen aus Europa anland ziehen. Nach unseren Informationen zogen sich die Verhandlungen über den großen Teich nur schleppend, letztlich haben beide aber zueinander gefunden. Man hat dem Trainer aufjedenfall viel Zeit eingeräumt um hier fuß zufassen. Wir lassen uns überraschen was der erste ZAT bringt.
“Ja, geht’s noch?!“, würde Kalle Rummenigge ins Mikrofon poltern. Noch weiterer Spieltag mit 2 von 3 Spielen auswärts. Das macht 4 Auswärtsspiele und nur 2 Heimspiele von insgesamt 6 Begegnungen.
Da muss man kein langjähriger Trainer bei CopaMundial sein, um da eine besondere Belastung für den CA Huracán zu erkennen.
Für den Ballon heißt das viele Kilometer Fahrt und immer wieder anheizen und rumtaktieren.
Immerhin scheint die Mannschaft gut damit umzugehen, denn der Blick auf die Tabelle lässt den Puls des Trainers ruhig schlagen. Eine weitere sorgenfreie Woche steht ins Haus.
Der Unterschied zwischen dem Artikels des Meisters und dem der C.A.L.A. ist nur ein Satzzeichen im dieswöchigen Titel. Ein ! statt eines ? - Die Tausendmalrotweissgestreiften aus Gran Buenos Aires haben einen rabenschwarzen ZAT hingelegt, und Trainer W. ist lange genug dabei um eins zu wissen: Der Abstiegskampf hat für uns mit dem 11. Spieltag begonnen. Der Plan für diese Saison war zwar ein anderer, doch die Realität hat uns beinhart eingeholt. Die Primera Division im Land des 3maligen Welt und nunmehrigen Vizeweltmeisters ist eben kein Ponyhof. Wer Ponys sehen will, muss zum Polo gehen...
Während sich die Konkurrenz in der argentinischen Liga Woche für Woche heiße Duelle liefert, scheint einer die Ruhe wegzuhaben: Kevin Phillips. Der englische Trainer von Newell’s Old Boys hat seine Mannschaft inzwischen auf Platz zwei geführt und damit einen bemerkenswerten Sprung gemacht. Vor einer Woche noch Vierter, steht Newell’s nach zehn Spieltagen mit 19 Punkten direkt hinter Tabellenführer Centro Juventud Antoniana.
Dabei verlief die vergangene Woche durchaus wechselhaft. Auf einen spektakulären 4:2-Erfolg gegen River Plate folgte ein knappes 1:0 gegen CA Tigre. Im Anschluss setzte es allerdings eine deutliche 1:4-Niederlage bei CA Lanús. Ein Rückschlag, der in Rosario durchaus für Gesprächsstoff sorgen dürfte – immerhin hatte Newell’s
zuvor den Eindruck vermittelt, sich dauerhaft in der Spitzengruppe festsetzen zu können.
Phillips selbst dürfte das Ganze vermutlich deutlich entspannter sehen. Der Engländer wirkt weiterhin wie jemand, der sich von einzelnen Ergebnissen nicht aus der Ruhe bringen lässt. Vielleicht ist genau diese Gelassenheit momentan seine größte Stärke. Während andere Trainer bereits hektisch auf die Tabelle schauen, scheint Phillips lieber seinen Kaffee zu trinken und darauf zu vertrauen, dass seine Mannschaft ihren Weg weitergeht.
Doch der Abstand zur Spitze beträgt nur zwei Punkte. Und damit ist klar: Newell’s ist längst kein stiller Beobachter mehr. Die Mannschaft steht mitten im Titelrennen – und der englische Superman sitzt weiterhin erstaunlich entspannt auf seiner Bank.
Bei Nueva Chicago wächst nach einem äußerst enttäuschenden Saisonstart die Sorge vor einem möglichen Abstiegskampf. Die Mannschaft bleibt hinter den Erwartungen zurück und muss dringend punkten, um nicht schon früh in die unteren Tabellenregionen abzurutschen. Unterdessen werden in den sozialen Medien erste Zweifel an Trainer Geordie laut; einige Fans fragen sich bereits, ob er mit dem Verein das Maximum dessen erreicht hat, was möglich ist. Vorerst genießt Geordie jedoch weiterhin das Vertrauen der Vereinsführung.
Rosario Central konnte daheim 2 sehr glückliche Siege einfangen. Beide gingen mit 1:0 aus und man hatte am Ende noch das glück des tüchtigen, das man da keinen mehr reinbekommen hat kurz vor Schluß.
Im ersten Heimspiel war man erst in der 85. min. auf der Siegesstrasse, wobei nur ein Glückschuss, aus einer Befreiung heraus gelang.
Auswärts musste man dann bei einem Team ran, wo der Interimstrainer am Start war und ging da kläglich 2:0 unter und konnte in keinsterweise auch annähernd mithalten.
Also wartet noch viel Arbeit auf den Trainer. Bisher glänzt wirklich nur die Abwehr, aber offensiv ist der Verein noch zu harmlos.
Coach Daffy verspricht das wir daran arbeiten werden.
In Rosario herrscht bei den traditionsreichen Newell’s Old Boys weiterhin vorsichtiger Optimismus. Nach sieben Spieltagen steht die Mannschaft mit 13 Punkten auf Platz 4 der Primera División, in der immerhin 20 Teams um die begehrten Plätze kämpfen. Mit vier Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen kann sich die bisherige Bilanz durchaus sehen lassen. Der Saisonstart macht Mut und lässt die fanatischen Anhänger wieder von besseren Zeiten träumen.
Einen kleinen Dämpfer gab es allerdings zuletzt im prestigeträchtigen Derby gegen den Nachbarn Rosario Central. Mit 0:1 musste sich Newell’s geschlagen geben – eine Niederlage, die
bei den Anhängern besonders schmerzt. Trainer Kevin Phillips blieb seiner gewohnt erstaunlich ruhigen Linie treu. Fast schon gedanklich abwesend verfolgte der Engländer das Geschehen und ließ sich auch nach dem Abpfiff kaum aus der Ruhe bringen.
„Wir setzen auf das Rückspiel“, erklärte Phillips trocken. Eine Aussage, die typisch für den neuen Coach ist. Noch ist schließlich genügend Zeit, die Kräfte zu bündeln. Der gute Tabellenplatz gibt ihm Recht – und so wächst trotz der Derbypleite die Hoffnung, dass Phillips mit seiner unaufgeregten Art tatsächlich genau der richtige Mann für Newell’s sein könnte.
„Das läuft hier irgendwie aus dem Ruder - zu Hause unentschieden mit einem 1:1 und dann auswärts wieder rasiert“ - so Trainer Faras nach dem letzten ZAT in der PK. Ja, das Team machte einen fahrigen Eindruck und so richtig den Ernst der Lage, haben anscheinend noch nicht alle verstanden. Der Trainer war emotional und wirkte entgegen seinem sehr ruhigen Gusto, aufgebracht: „…wenn Du einmal da unten drin steckst, kommt zum fehlenden Glück auch noch Pech dazu“ - naja, hier wieder 5€ ins Phrasenschwein und wenigstens hier sind wir wieder sauber…
Es gibt wenig, was die Flachzange aus der Ruhe bringen kann. Ungünstige Winde, die den Ballon von Huracán in ungünstige Gefilde wehen; übel riechende Winde, die oft von den Mitfahrern im Korb ausgehen, weil diese die Höhenluft nicht vertragen; aber vor allem Spieltage mit zwei Auswärtsspielen hintereinander: „Da kriege ich schlechte Laune wie die Toiletten-Reinigungskraft zur Spargelzeit. So einen Spielplan kann sich auch nur eine Maschine ausdenken. Wie soll ich da die Kräfte der Mannschaft dosieren? Wie soll ich das TK einsetzen? Ich muss mich doch auf den Wind konzentrieren und habe keine Zeit, um Setzverhalten von Gegnern zu überprüfen, geschweige denn zu analysieren. Jetzt bleibt mir wieder nur mein Bauchgefühl…!“
Nueva Chicago steht vor einer schwierigen Aufgabe gegen den formstarken Ferro Carril Oeste. Der Traditionsverein hat seine letzten vier Spiele in Folge gewonnen und reist mit viel Selbstvertrauen an. Trainer Geordie weiß, dass seine Mannschaft vor einer großen Herausforderung steht. Gleichzeitig sorgt er sich um die Belastung durch die internationalen Spiele. „Wir haben einen engen Spielplan, und ich hoffe, dass die zusätzlichen Partien unsere Mannschaft nicht zu sehr belasten“, sagte Geordie. Nun gilt es, die Kräfte richtig einzuteilen.
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