Amadora - Es gab schon bessere Ausgangspositionen für ein Saisonfinale als die von Estrela Amadora diese Saison. Der einstige Stolz Portugalsdes Großraums LissabonAmadoras Paulos dümpelt im grauen Mittelfeld herum. und wie es aussieht, führt kein Weg mehr da heraus.
Man muss sich also von unten ansehen, wie sich die ungeliebten Rivalen aus Campo Maior, Faro, Funchal, Lissabon, Des Aves, Setubal und so weiter um Meisterschaft und Europapokalplätze kloppen, während Estrela-Coach Paulo als Saisonziel nur noch bleibrt, einen zweistelligen Tabellenplatz zu verhindern. Und natürlich dem ein oder anderen noch in die Suppe zu lutschern spucken.
Die entscheidende Phase der Saison rückt in Portugals erster Liga immer näher. Manu Lito, Trainer des CD des Aves, hatte eigentlich bisher immer eine passende Strategie für jedes Spiel bereit. Doch langsam wird es komplexer.
"Ich habe keine Ahnung wie ich gegen die nächsten Gegner vorgehen soll. Ich bin da ganz ehrlich. Jegliche Strategien halte ich nicht für sinnvoll. Am besten ich hol die Würfel raus und die entscheiden."
Dabei ist es grade jetzt wichtig. Der CD des Aves ist weiterhin in Lauerstellung und könnte mit einem guten ZAT den Kontakt nach ganz oben verkleinern. Evt. fällt dem Coach ja doch noch etwas ein.
Es war ein Doppelspieltag wie man ihn in Portugal eigentlich nur in der Hinrunde kennt: 18 Spiele, 18 Heimsiege! Eine klassische Bilanz vom zweiten oder dritten ZAT, aber nicht wirklich so kurz vor dem Ende der Saison. Gut, der ein oder andere hat zumindest gezupft, ist dann aber von gnadenlosen Gastgebern formvollendet überrollt worden. Dennoch bleibt das Resultat zumindest ungewöhnlich, befindet sich in der
Superliga doch noch ausreichend Munition (und nicht das seit gestern etwas ranzig gewordene Wort „Arsenal“ zu verwenden) in den Manteltaschen der Übungsleiter. So darf man sich also in einer Hinsicht absolut sicher sein: Am Freitag, ab 19 Uhr, wird auf vielen Plätzen sicherlich ordentlich Pulver verschossen werden. Oder es wird weiter bis zum bitteren Ende gebunkert, wer weiß das schon so genau.
Das Tabellenbild in der portugiesischen Superliga hat sich in den letzten zwei Spieltagen überhaupt nicht verändert. Und so machte der SC Covilha den größten Sprung in der Tabelle, indem sie von 13. auf den 13. Platz vorgeklettert sind. Aber auch den größten Sturz, indem sie von 13. auf den 13. Platz tief abgerutscht sind.
Der Trainer von Uniao Leiria, Capo, hätte
gegen ein sofortiges Saisonende nichts einzuwenden: "Ein achter Platz wäre, wie schon bereits mehrfacht betont, ein fantastisches Ergebnis. Außerdem glaube ich nicht, dass sich in der Tabelle noch was Großartiges passiert. Ich traue einer Mannschaft höchstens eine Verbesserung von bis zu drei Plätzen. Und ganz oben wird sich sowieso Marcel mit SC Campomaiorense bis zum Ende halten."
"SC Covilha verbessert sich von Rang 13 rauf auf Platz 13.", "SC Covilha rutscht ab, von Platz 13 runter auf Rang 13.", wow! Was für Superliga News!?, dachte sich Sportings-Coach Boussati und fragte sich gleich: "Wie schaffen es die Trainerkollegen bloß?"
Ausgerechnet SC Highlights Covilha ist einer der nächsten Aufwärtsgegner von Sporting CP, aber "das dürfte uns nicht
jucken", in der entscheidenden Phase der Meisterschaft müsste man sich auf seine Heimpartien konzentrieren, sich taktisch geschickt einstellen und sich vor allem nicht jetzt schon mächtig konditionell verausgaben. "Wir wollen sicherlich jede Situation vermeiden, die verschärftes Risiko bedeutet, aber wir fahren auch ungerne so weit, um uns dann eine Klatsche einzufangen", soviel verriet Boussati vor dem nächsten ZAT.
Statt sich von unnützem Gesülze die Birne volllabern zu lassen, stellt sich die schlaue Limone aus Porto taub. Ob die Mannen aus Faro gedopt sind, oder einfach nur genügend Garbanzos reinschmeissen, ist dem unkonventionellen Hobbytrainer bei Boavista natürlich einerlei.
Deshalb freut man sich auch über den Appell des Herrn Denker, das vollständige Gesülze Interview erst in ein paar Wochen zu publizieren. Man hofft
natürlich inbrünstig auf weitere Verschiebungen. Da stellt sich die Limone wohl besser blind!
Bei solchem Pomp um nichts stellt sich in Porto natürlich die Frage, weshalb sich Don Limón nicht um seine eigenen Dinge kümmert. Als hätte er bei seiner aussichtslosen Tabellensituation nicht genug Spielraum für Innovationen und Spekulationen, masst er sich an, über erfolgreichere Kollegen zu palavern. Hier stellt sich die Limone in Zukunft wohl besser stumm...
Die letzten Wochen der Saison stehen an und noch immer kann sich der SC Campomaiorense an der Spitze halten. Allerdings verpasste man im Duell gegen den Tabellenzweiten SC Farense die Chance, einen direkten Konkurrenten auf Abstand zu halten. Aber das nächste Spitzenspiel läßt nicht lange auf sich warten, denn nun geht es zum 3.-platzierten Vitória Setubal, die ganz plötzlich auf einmal sogar ein Favorit auf die Meisterschaft sind. Momentan macht die Superliga sowieso viel Spaß, noch die Hälfte der Mannschaften macht sich Hoffnungen auf einen Platz ganz vorne.
Er hat sich also tatsächlich freiwillig gestellt! Doch um es gleich vorweg klarzustellen: Sämtliche Doping-bezogenen Fragen blieben aus. Oprah hatte vorher angekündigt, genau die Fragen zu stellen, die von den Zuschauern am häufigsten eingeschickt wurden. Und so sollen sämtliche Mitarbeiter des SC Farense im Akkord tagelang Emails eingeschickt haben, um dem Interview andere Schwerpunkte aufzudrängen – so berichten zumindest einige Faro-feindliche Lokalblätter. Das vollständige Interview wird es dann in der kommenden Woche, vielleicht auch in den kommenden 2 Wochen, zu lesen geben…
Amadora - Kriegsdienstverweigerer gegen Stormtrooper, das schien auf dem Papier ein schon vor dem Morgenappell Anpfiff entschiedenes Duell zu sein. Dachte sich zumindest der Benfica-Coach.
Aber was ein echter Zivi ist, der weiß sich zu wehren gegen blinde Invasionsgelüste, schließlich hat er im Krankenhaus oft genug selbst eine Invasion verlegt, wenn er sich mal wieder als Arzt ausgegeben hat. Oder war es ein XXXX bei den Schwesternschülerinnen, das er verlegt hat? Daran kann sich
Estrela-Coach Paulo nicht mehr so genau erinnern, schließlich ist das schon zu lange her. Woran man sich aber sicherlich noch eine Weile gut erinnern wird ist das 6:6 gegen den großen Lokalrivalen Benfica. Denn damit ist die Estrela-Saison mal wieder vorzeitig im Arsch*. Aber darüber schreibt natürlich wieder keiner.
* Was übrigens genug Flexibilität lässt, sich im Rest der Saison ganz ohne taktische Zwänge für das ein oder andere Hinrundenergebnis erkenntlich zu zeigen
CD des Aves hat im Kampf um die oberen Tabellenplätze durch die 0-1 Niederlage beim Spitzenreiter Campomaiorense einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen.
"Hier war heute mehr drin. Da müssen wir kaltschnäuziger sein und mehr Risiko eingehen.", so Coach Manu Lito
Zu Hause konnte man gegen das Schlusslicht aus Braga zwar drei Punkte einfahren. Jedoch half das 4-0 nur bedingt über die Entäuschung der Auswärtsniederlage hinweg.
"Jetzt müssen wir uns auf die kommenden Aufgaben konzentrieren um weiterhin oben dran zu bleiben. Die Vorraussetzungen sind ja nach wie vor vorhanden. Einfach mal einen mehr saufen und mehr Risiko eingehen."
Vor zwei Wochen hat Uniao Leiria den 8. Tabellenplatz erobert. Nun macht die Mannschaft von Capo den Eindruck, dass man mit aller Macht diese Platzierung verteidigen möchte. Erst gewann Uniao Leiria ihr Heimspiel gegen Sporting Lissabon mit 3:0, anschließend musste man sich in der Fremde bei Vitória Setubal knapp mit 0:1 geschlagen geben.
"Wir haben uns eine gute Ausgangsposition verschafft. Wir sind 12 Punkte vor einem Abstiegsplatz. Wir haben gute Möglichkeiten, die Saison mit einem einstelligen Tabellenplatz abzuschließen. Das ist unser großes Ziel und dafür liegt noch viel Arbeit vor uns.", kündigte Capo auch, dass er die Trainingsintensität in den nächsten Tagen erhöhen wird.
Anscheinend soll ja Radfahren den Blutdruck senken. Anscheinend zählen Brasilianische Reais im Copa Universum nicht. Anscheinend war die Neuverpflichtung von Don Limòn bei Boavista ein Flopp. Aber tatsächlich ist dies alles Humbug!
Die fröhliche Limone - gelegentlich auch als Apfelsine verunglimpft - war sich selbstredend über Tücken der Fremdwährungsumrechnungen bewusst, als er sich ein olles Shirt mit der wenig attraktiven Rückennummer 5 zu Gemüte führte. Erstaunlich hingegen, dass ganze
Organisationen von solchen Denk(er)fehlern in den Irrtum geleitet werden.
Als bekannt wurde, alte Fussballtrikots sollten von nun an mit TK bezahlt werden, wurde selbige Krankenkasse mit Hauptsitz in München am selben Tag von Kunden aus allen Ecken Deutschlands überrannt. Sogar einige schweizer Kunden beabsichtigen, ihre Wohlbefinden in Münchner Hände zu legen. Ob dies sich ebenfalls auf die Preisexplosion der Prämien auswirken sollte, lässt sich momentan nicht abschätzen. Darüber sollte doch endlich mal jemand schreiben!
Lange hat man sich in Lissabon überlegt, ob man wieder Pressearbeit betreiben und vor Mikrofon und Kamera irgendwas tröten will. Das kommt in der Copa-Fußball-Welt wieder gut an, auch wenn man nichts zu berichten, oder zu erzählen hat. Man muss nur beachten, dass niemand hier so etwas hören oder lesen will, wie: "Wir denken von Spiel zu Spiel", oder "Am Ende wird abgerechnet", oder "Wir haben da noch eine Rechnung zu begleichen". Rechnung und Parallelität haben schon mit Mathe genug zu tun, "Währung" auch. Und jetzt hat Copa auch ihre Währung. Der Parallelitätschecker wollte sich für die Vergangenheit revanchieren, hat sehr viel Aufwand betrieben und konnte seinem Kontrahenten am Ende nichts wirklich großes antun; vielleicht nur sich selbst, das erinnert ein bisschen - um in Mathe zu bleiben - an die eine Funktion, die eine andere ableiten wollte, aber diese war
eine e-Funktion, allerdings hat die erste Funktion in diesem Fall keinen Schaden davon getragen, SCC schon.
In der Copa-Presse-Landschaft will man auch nichts davon lesen, von wegen "wir treffen am nächsten Spieltag auf den und den, nachdem wir am vergangenen ZAT den einen daheim besiegen konnten und gegen den anderen keine Chance gehabt hätten und zurecht 0:1 verloren..." Boussati hat ans Aufhören gedacht und überlegte sich, dies in einem Artikel bekannt zu geben. Ihn hat aber der Mut verlassen, er weiß, dass man schnell wieder Lust auf Copa bekommt, aber dann ist sein ans Herz gewachsene Team wahrscheinlich nicht mehr zu haben. Boussati hat seinen Artikel zurückgezogen und um seinen TK-Bonus zu erhalten, ließ er lediglich diesen Text veröffentlichen: "(Neulich in Sting V League) Was sagt ein arbeitsloser Copa-Trainer zum anderen, der gerade Arbeit gefunden hat? "Einmal Pommes-Majo bitte!"
Dank eines 6:6 bei Marítimo Funchal konnte der SC Campomaiorense die Tabellenspitze verteidigen. Hilft zwar beiden Vereinen nicht, aber irgendwann musste man sich ja einmal für die zwei Heimniederlagen in den letzten 3 Aufeinandertreffen gegen Funchal revangieren. Irgendwie scheint die Saison aber wie schon die Letzte zu laufen. Auch da galt man als absoluter Meisterschaftsfavorit, führte die
Tabelle lange an, um dann doch noch abgefangen zu werden. Und womit hatte es angefangen? Genau, mit einem 6:6 in der Fremde beziehungweise sogar zwei davon. Naja, einer muss ja damit anfangen in dieser Saison. Und ist erst einmal der Anfang gemacht, tuen es gleich alle nach wie im Lissabon-Derby. Derweil scheinen sich die großen Favoriten für den Endspurt geschlossen hinter dem SCC versammelt zu haben.
In Funchal darf man sich nach dem Ausscheiden in der Champions League jetzt auf die heimische Superliga konzentrieren. Eine baldige Rückkehr in den internationalen Wettbewerb erweist sich seit dem vergangenen Freitag aber als schwierig, nachdem die Insulaner 6:6 gegen den SC Campomaiorense spielten. Angesichts des komplizierten Restprogramms, eines überschaubaren Rest-TKs und nur noch fünf ausstehenden
Heimspielen ein zumindest ambitioniertes Unterfangen, spürt man doch den Atem der Konkurrenz im Nacken. Immerhin einen sachdienlichen Hinweis hatte Coach Horst Manson dann aber doch noch: „Ich habe eindeutig den Übeltäter auf den Fotos erkannt, der das Bahlsen-Schild geklaut hat. Ich komme nicht mehr auf seinen Namen, aber das war dieser Typ, der hier lange Trainer war und dann nach Schottland ausgewandert ist.“
Was muss man sich doch alles in der Copa-Zeitungslandschaft geben!? Erfahrene Trainer sprechen davon, Trikots/Shirts für 1000 € bzw. 95 RS erstehen zu wollen bzw. Trikots zu dem Preis entdeckt zu haben. Da fragt sich der Copa-Blut-durchströmte Denker doch glatt, ob "die Jungs die wahre Währung noch gar nicht kennen"!?
Wenn man ein Trikot wirklich haben will, so muss man doch TK bieten - zumindest in diesen Gefilden, in den Copa-Zeitungen! Gut, der Don aus Porto hat lediglich berichtet, dass er ein Trikot entdeckt habe.
Doch wenn man schon einen Preis umrechnet, dann doch bitte in die einzig wahre, von Inflation verschonte Währung, TK! ;-)
"Ich freu mich wirklich für picknick, wenn jemand seinen Wunsch erhört! Aber ohne Anbieten von TK wird das hier wohl leider nichts!", meint Denker und weiter: "Wobei...wenn ich nochmal in Portugal mit dem Rad unterwegs sein sollte, versuche ich, daran zu denken, ihm eins mitzubringen. Damals war ich in Faro von den zwei Monaten auf dem Rad einfach zu platt, um noch Portimao hin und zurück ansteuern"
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
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Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
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