Die Hälfte der Saison in der portguiesischen Superliga ist bereits absolviert. Mit ihrem 6. Platz und 29 Punkten steht Uniao Leiria sensationell auf einem Europapokalplatz. In der Vorsaison hatte die Mannschaft von Capo 28 Zähler zum gleichen Zeitpunkt zu Buche, allerdings hat man in dieser Saison bereits ein Heimspiel mehr absolviert.
"Die Jungs haben wieder eine fantastische Hinrunde gespielt. Sie
können stolz auf das Erreichte sein und sollen ruhig diesen Moment genießen. Dennoch wartet auf uns in der Rückserie viel Arbeit.", lobte Capo seine Mannschaft. Mit einem torlosen Remis am 16. Spieltag bei Vitória Guimaraes sammelte Uniao Leiria den zweiten Auswärtspunkt in dieser Saison. Zu Hause hält man weiterhin die weiße Weste, auch nach den 4:0-Erfolgen gegen Boavista Porto und Estrela Amadora.
So nah man da oben auch ist, doch so fern kann einem die Spitze erscheinen. Mit drei Siegen in den nächsten drei Partien erhofft sich Sporting den Platz an der Sonne. Aus dem Hintergund zu agieren hat zwar seine Reize, aber auch mal der Hase im Rennen zu sein, tut auch mal gut. Inzwischen ist Josip S. gut angekommen in der Liga und kann seine Zieel neu sondieren. Mit Sicherheit werden auch die Gegener jetzt nicht mehr auf Risiko spielen gegen Sporting. Die nächsten drei Partien werden der Wegweiser sein fürdie Rückrunde sein. Der Anhang ist dennoch erfreut vor der Lissaboner Konkurrenz zu stehen so alnge wie möglich.
Der letzte Spieltag der Saison steht bevor. Herr stellt sich unseren Fragen zur Verfügung:“Herr matador. Der letzte Spieltag der Hinrunde und Sie stehen mit 21 Punkten im Mittelfeld. Wo wollen Sie die Hinrunde beenden“ m:“Dieses Jahr stehen wir im Vergleich zum letzten sehr weit unten. Das stimmt so. Dennoch bin ich zufrieden. Es sind gerade mal 3 Punkte Rückstand auf einen Europapokalplatz.“ R:“Waren die verlorenen Punkte am letzten Spieltag besonders ausschalgebend?“ m:“Mit Sicherheit. Wir konnten `nur`2 Punkte einfahren. Aber bei zwei Auswärtsspielen ist das keine allzu schlechte Bilanz.“
Zum Ende der Hinrunde treffen die Insulaner von Marítimo Funchal auf die beiden trainerlosen Mannschaften von Boavista Porto und Rio Ave sowie auf das aufstrebende Team von Vitória Guimaraes. Insbesondere die beiden Vereine ohne Trainer bereiten Coach Horst Manson großes Kopfzerbrechen, da er sich nur sehr ungern mit der deutschen Bundesliga beschäftigt. Dabei konnte speziell der Liganeuling aus Rio Ave bis dato kaum überzeugen und findet sich nach dem Aufstieg auch gleich am Tabellenende wieder.
Eine vermeintlich leichte Aufgabe also für Marítimo Funchal, die aber bekanntlich besonders große Probleme mit Außenseitern wie Sporting Braga oder dem SC Farense haben. Apropos Doping: Aus sicherer Quelle will man auf Madeira erfahren haben, dass der Übungsleiter aus Faro in den Fuentes-Skandal verwickelt sein soll. Es fehlt aber noch ein ultimativer Beweis, dass die Blutbeutel mit der Aufschrift „Gurkenwappen wie der HSV“ wirklich dem ungeliebten Ligarivalen von der Algarve zuzuordnen sind.
Was für ein krasses Wort. Freiwillig. Ja, darüber muss man sich wohl kurz vorm Hinrundenende Gedanken machen. Von den Punkten ist man inzwischen vom Lieblingsrivalen Estrela Amadora eingeholt, aber nicht überholt worden. Nun wird am kommenden Freitag die Hinrunde beendet, wie unfair so direkt nach Herrentag, wo sowieso keiner weiß man er gemacht oder welche Taktik eingestellt hat. Seit 11 Spieltagen führt der SC Campomaiorense die Tabelle an, doch laut der Statistik sollte man diesen Platz lieber am kommenden
Wochenende räumen. Zwar wurden die beiden vergangenen Herbstmeiser aus am Ende Meister, insgesamt gelang dies jedoch nur 12 von 35 Herbstmeistern. Und außerdem konnten noch nie mehr als 2 Herbstmeister in Folge am Ende auch den Pott holen. Vielleicht sollte man die Taktik der vergangenen Woche weiterhin abwenden. Denn um Campo Maior vor plündernden Schotten zu bewahren, hat man gleich mal alle Straßenschilder Richtung Bergmetropole abgeschraut, was immerhin auch zwei waren. Dafür musste man immerhin 12 Finnen einstellen.
Amadora - Eine kurze Arbeitswoche steht an, der Vatertag ruft, und da der Bollerwagen bereits beladen und mit computergesteuerter Kühlungsanlage versehen in der Garage parkt, muss die Presse- und Taktikarbeit natürlich schon bis Mittwoch erledigt sein.
Sprich, auf Amadoras Rentnerarbeitsstrich wird diese Woche ein ungewohnt hohes Tempo vorgelegt. Das passt ja auch zur Lage der Liga, wo man in einem dichten Teilnehmerfeld überraschend auf Rang 2 vorgespült wurde und nun am Dauerspitzenreiter und Lieblingsgegner
Campomaiorense klebt. Entschieden wird dieses Duell aber bekanntlich erst am 25.05. in Wemble... ach nein, das war ein anderer Lieblingsangstgegner. Wie auch immer, Amadora steht erstaunlich gut da in der Superliga, positiv zu vermerken ist weiterhin, dass man als einer von ganz wenigen Superligastandorten von einem Besuch des groundhoppenden Schotten cafu verschont geblieben ist. Die Stimmung zur Saisonhalbzeit, sie könnte also nicht besser sein. Aber halt zur Halbzeit, wie gesagt. Und der Pfingstochse, er war bekanntlich noch nie ein Osterhase.
Uniao Leiria scheint Gefallen am 7. Tabellenplatz gefunden zu haben. In ihrer erste Saison in der dritten Amtszeit von Capo belegte man in der Abschlusstabelle den 7. Platz. Auch in dieser Saison hält Uniao Leiria seit einigen Spieltagen eisern den 7. Rang in der Tabelle.
"Ich hätte nichts dagegen, wenn wir am Ende wieder auf dem 7. Platz landen würde. Die Dichte an der Spitze ist sehr groß. Und um die Punkte zu holen, müssen wir in
jedem Spiel einen großen Aufwand leisten.", sagte Capo. In der Fremde hat seine Mannschaft seit 4 Auswärtsspielen kein Tor mehr geschossen. Zuletzt hatte man beim Portimonense SC (0:2) und beim Tabellenletzten FC Rio Ave (0:1) das Nachsehen. Immerhin konnte Uniao Leiria ihr Heimspiel gegen die Übermannschaft von SC Campomaiorense mit 2:0 siegreich gestalten. Es sind nur noch drei Spiele zu absolvieren, ehe auch schon die Hälfte der 38. Saison gespielt ist.
Etwa zwei Drittel der Hinrunde in der portugiesischen Superliga sind absolviert und es riecht nicht nur nach kaltem Radfahrerschweiß, sondern auch nach einer der spannendsten Spielzeiten seit Menschengedenken. Der Breite wird in der Enge immer spitzer, der englische Spitz immer breiter und die Spitze in der Breite immer enger. Dennoch gibt es solche und solche Sichtweisen, aber mehr solche als solche. Für Marítimo Funchal und Trainer Horst Manson stehen zum Beispiel
bis zum Hinrundenende äußerst unentspannte Aufgaben auf dem Programm, trifft man doch auf die Crème de la Crème, das Who is Who und das „Bauer sucht Frau“ der Liga. Mit entsprechender Demut und Akribie bereiten sich die Insulaner deshalb auch auf die Wochen der Wahrheit vor. Coach Manson hat sogar eigens den Mount Everest bestiegen, um dort in luftiger Höhe einige Worte auf Papier zu kritzeln. Denn darüber schreibt nun wirklich kein Mensch.
Amadora - Schon wieder Donnerstag, und nichts ist geschafft. Na gut, die Quizfrage hat man sich schonmal angesehen, und das übliche Gejammer des Titelverteidigers, Trainer des Jahres, Sexiest Man sort-of alive und überhaupt, des Superjähnigs angehört, der nichtmal mit Platz 1 zufrieden ist.
Scheint das ein oder andere Bayerngen zu besitzen, der Kollege aus den Bergen der
Grenzrefgion. Hat Campomaiorense eigentlich Berge im Vereinswappen? Müsste man sich direkt mal ansehen. Vom letzten Auswärtsspiel beim SCC hat man nur noch Berge schmutziger Wäsche in Erinnerung, die auf die Fertigstellung der ersten Stromleitung nach Campo Maior warten, damit die Waschmaschine angeschlossen werden kann. Das ein oder andere Bergtrikot war auch darunter, glaubt man sich zu erinnern.
Der SC Campomaiorense kann sich trotz eine erneut guten Wochenendes nicht absetzen. Stattdessen wird es sogar immer enger da oben. Gegen den abstiegsbedrohten Sporting Braga gab es den erwarteten Auswärtssieg, welchen sich natürlich auch Verfolger Marítimo Funchal nicht nehmen ließ. Nur der 6:0-Sieg gegen Vitória Setubal war wohl etwas übertrieben, doch man wollte ja weiterhin die erfolgreichste Offensive der Liga stellen. Gelang aber leider nicht, denn Uniao Leira ist in dieser Wertung vorbeigezogen. Trotz der
6 Punkte kleben die namhaften Verfolger am SCC, der 6.-platzierte Estrela Amadora liegt gerade einmal ein Punkt hinter uns. Doch nun erwartet man unter anderem die Insulaner im Osten des Landes. Und hier geht es in der Regel heiß her. Denn gegen den Angstgegner gab es in den vergangenen 8 Aufeinandertreffen nur 2 Siege. Und natürlich ist noch die Revanche für die letzte Saison offen, schließlich kann man durchaus behaupten, dass beide Trainer nachtragend sind. Vielleicht liegt es aber auch nur an der Brisanz dieser Duelle...
Bei seiner Freizeitbeschäftigung, dem Radeln, zog sich Capo bei seinem Anstieg auf die Pico Ruivo, dem höchsten Berg auf Madeira, eine schmerzhafte Zerrung am Oberschenkel zu. Zu allem Überfluss fing er sich auch noch eine kleine Erklältung ein, ohnehin fällt ihm in den letzten Tagen das Sprechen nicht leicht. So passt es, dass der Trainer von Uniao Leiria, dem "A Bola" sein einziges und auch letztes Interview für diese Saison gab.
In den
letzten Tagen machte er auf sich aufmerksam. Vielleicht, um den Druck auf seine Mannschft zu nehmen. Nun wolle er wieder seinem Trainerjob alles unterordnen. Keine Ausflüge, keine Interviews, sondern nur noch akribische Arbeit mit seiner Mannschaft. Doch die Männer machen trotz Trubel zurzeit einen guten Job und schoss in den letzten zwei Spielen die Gegnern Sporting Lissabon (5:0) und Marítimo Funchal (6:0) aus dem Stadion. In der Tabelle hat man aktuell die Vorjahresplatzierung inne.
Zwei alte Hasen machen es sich derzeit ganz oben in der Tabelle gemütlich: Herr Jähnig und Paulo rangieren aktuell auf den Plätzen, die die Welt bzw. Europa bzw. die direkte Champions League-Qualifikation bedeuten.
Dahinter lauert ein Trainer, der zwar auch schon länger bei Copa dabei ist, in Portgual jedoch noch zu den jungen Hüpfern zu zählen ist. Zugegeben, er war schonmal im Lande, doch da dies schon ein paar Jährchen her ist und die Überschrift so besser passt, wird das an dieser Stelle einfach mal ignoriert.
Für den SC Farense ging es dagegen am letzten Freitag bergab. 3 Punkte reichten nicht, um den Tabellenplatz zu halten und so muss man sich zunächst mit dem 5. Platz zufriedengeben.
Trainer matador meldet sich nach langer Zeit wieder zu Wort. R:"Herr matador, Ihre Bewertung für den bisherigen Verlauf der Saison und für den Spieltag." m:"Ich denke wir könne durchaus zufrieden sein. Wenn man bedenkt, dass in Portugal fast in jedem Jahr die Spitze dicht beisamen ist, sind 3 Punkte Rückstand auf den ersten nach 11 Spielen kein schlechtes Resultat. Die 6 Punkte in den Heimspielen in dieser Woche waren ungemein wichtig. So sollte es weitergehen." R:"Nun kommt ein schwerer Spieltag auf Sie zu. Gleich 2 Auswärtsspiele." m:"Das gehört nunmal dazu. In der letzten Woche konnten wir den doppelten Heimvorteil nutzen. Jetzt müssen im einzigen Heimspiel die 3 Punkte gegen Benfica kommen. Keine Frage."
Es war die 65. Spielminute, die zu tumultartigen Szenen führte. Penzerola, Spieler des SC Farense, hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht einen Zweikampf gewonnen und bekam daher von seinen Mitspielern nach einem amateurhaft geführten Zweikampf mächtig was zu hören.
Bis hierhin nichts Ungewöhnliches, doch als dann auch gegnerische Spieler auf ihn einstürmten, wurde es interessant. Angeblich soll ein Mitspieler gesagt haben: „Nur weil du heute Geburtstag hast, solltest du nicht meinen, dass du so einen Scheiss zusammenspielen darfst!“ Blöd nur, dass Javier Penzerola, unter Vertrag beim SC Farense, gar nicht Geburtstag hatte.
Er wurde um 23:56 Uhr geboren, sein Zwillingsbruder Juan hingegen ließ sich fünf Minuten mehr Zeit und hat somit einen Tag später Geburtstag - also
heute. Da es schon länger Gerüchte gab, dass die Zwillinge gerne mal in die Rolle ihres Bruders schlüpfen, war den gegnerischen Spielern diese Geschichte bereits bekannt. Sie informierten den Schiedsrichter und versuchten, Penzerola an seinem Sprint in Richtung Kabinentrakt zu hindern – ohne Erfolg!
Als es nach 20 Minuten gelang, die Kabine des SC Farense aufzubrechen, war dort zweifelsfrei der „richtige“ Penzerola anzutreffen. Dubios jedoch: Trotz 65 gespielten Minuten war er nicht verschwitzt. Die Verantwortlichen des SC Farense schoben das auf seine passive Spielweise, die nicht gerade von Lauffreude geprägt sei. Der Gegner hat einen ganz anderen Verdacht – zumal jemand durch den Notausgang der Kabine geflitzt sein soll. Ob der Gegner nun Einspruch gegen die Wertung der Partie einlegen wird, bleibt offen.
Da hat Kristina Schröder mal wieder ganze Arbeit geleistet. Die im Körper einer Ministerin gefangene geistige Sachbearbeiterin für Schadensfälle hat sich mit ihrem Vorschlag durchgesetzt, bis 2020 eine Flexi-Quote für Copa Mundial einzuführen. Zu diesem Zeitpunkt müssen 33% der Trainerposten mit Frauen besetzt sein, was in der traditionell patriarchalisch geprägten Superliga für Achselzucken und Kopfschütteln sorgt. Die Alteingesessenen
um picknick, Paolo, Raymond Poulidor & Co. schauten sparsam aus der müffeligen Wäsche und etwas ratlos auf den anstehenden Gesetzesentwurf, drohte ihnen doch vielleicht in Zukunft eine weibliche Führungskraft oder eine Geschlechtsumwandlung. Nur bandura zeigte sich entspannt, gilt doch für den Freibeuter von Naval seit vielen Jahren ausschließlich das internationale Seerecht, bei dem man sich statt an Frauenquoten ohnehin lieber an Äquatortaufen erfreut.
Die letzten Spiele hat bei Capo, dem Trainer von Uniao Leiria, Spuren hinterlassen. Nach dem 4:2-Heimerfolg gegen Sporting Braga gönnte er sich einige Tage Auszeit und überließ seinen Co-Trainern das Feld. Die erste Saison nach seiner langen Pause konnte er noch gut wegstecken, doch jetzt machen ihn die vielen Spiele und Trainingseinheiten zu schaffen. Ein vorzeitiger Rücktritt scheint nicht mehr ausgeschlossen zu sein.
Doch heute Morgen ließ er sich
wieder auf dem Trainingsplatz blicken und leitete das Abschlusstraining seiner Mannschaft. Er wird auch morgen die Reise zum direkten Konkurrenten Académica Coimbra mit antreten. "Ich habe einfach ein paar Tage abgeschaltet und mein Akku wieder aufgeladen. Wer jetzt meint, ich würde jetzt das Handtuch werfen, hat sich geschnitten. Ich werde nie mitten in der Saison die Weite suchen, sondern erst, wenn ich die Mission erfüllt habe.", so Capo zu den Journalisten.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit Berichte für die Zeitung zu verfassen. Für jeden Bericht gibt es bis zu 0,3 Punkte auf das TK deiner Mannschaft.
Bonusstaffel:
ab 150 Zeichen + 0,1 Punkte
ab 250 Zeichen + 0,2 Punkte
ab 500 Zeichen + 0,3 Punkte
Werden pro Runde mehrere Berichte verfasst, wird nur der Erste vergütet.
Für jede Liga ist ein Kolumnist möglich, der regelmäßig Berichte zur Lage der Liga verfasst. Wenn Du Interesse daran hast, schicke eine kurze Mail ans CopaTeam.
Achtung:
Bitte beachte, dass nur ein Bericht pro Spielrunde vergütet wird.
Kopierte oder unsinnige Artikel werden kommentarlos von der Redaktion zensiert.
Im Wiederholungsfall behält sich der Spielleiter strengere Maßnahmen vor, die im individuellen Fall auch bis zur Entlassung führen können!
Gleiches gilt für das Veröffentlichen von selben Berichten für mehrere Accounts oder in der Liga und dem Pokal.